Tiefgaragenausfahrt: Bürgermeisterin soll sich im Bauausschuss äußern | Henstedt-Ulzburger

Tiefgaragenausfahrt: Bürgermeisterin soll sich im Bauausschuss äußern

„Ich hoffe, dass eine Partei sich am Montag mit dem Thema nachdrücklich durch Fragen um Aufklärung bemüht“, schreibt Kurt Göttsch in einem Leser-Kommentar. Die HU-Nachrichten können jetzt schon sagen: Die Hoffnung des zurückgetretenen Gemeinderates wird sich am Montag erfüllen.

Stefan Holowaty, Chef des Bauausschusses und FDP-Landtagsabgeordneter, hat die Bürgermeisterin aufgefordert, sich zur Tiefgaragenausfahrt zu äußern. Unter anderem soll Schmidt eine Beurteilung über das Gefährdungspotential für Fußgänger abgeben.

Wie berichtet fehlt einer Tiefgaragenausfahrt im Kirchweg eine vernünftige Haltefläche bevor Autos den Fußweg queren und auf die Straße fahren. Holowaty in seinem Schreiben an die Bürgermeisterin: „Die FDP-Fraktion hat die Situation vor Ort besichtigt und teilt die in der Presse geäußerten Sorgen hinsichtlich potenziell gefährlicher Verkehrssituationen. Wir Freie Demokraten können nicht verstehen, wie die aus unserer Sicht vorhersehbar ungenügende Planung überhaupt realisiert werden konnte.“

Die Sitzung am Montag wird ab 18.30 Uhr live auf der Gemeindehomepage übertragen.

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28. Mai 2021

6 Kommentare zu "Tiefgaragenausfahrt: Bürgermeisterin soll sich im Bauausschuss äußern"

  1. Thomas Joost sagt:

    Müsste Herr Holowaty diese Fragen nicht beantworten? Er ist doch der Chef da, oder? Was soll die Bürgermeisterin den sagen…Jo ist Gefährdung vorhanden…oder geht noch? wenn der Bauausschuss das noch nicht mal selber beantworten kann, ja dann gute Nacht….am besten den Kirchweg umbenennen in Manhattan Straße und dann ist alles erlaubt ….

  2. Kurt Göttsch sagt:

    Das Positionspapier FDP liegt mir vor .

    Kirchweg – konstruktive Lösung statt langem Gerede

    Sachlage:
    Durch Berichterstattung in der lokalen Presse wird auf eine Situation im Kirchweg aufmerksam gemacht, in der eine neu errichtete Tiefgaragenausfahrt eine potentielle Gefährdung des Verkehrs auf der Hauptverkehrsstraße einschließlich des Gehwegs aufweist.
    .
    Die FDP-Fraktion hat die Situation vor Ort besichtigt und teilt die in der Presse geäußerten Sorgen hinsichtlich potentiell gefährlicher Verkehrssituationen.

    Wir Freie Demokraten können nicht verstehen, wie die aus unserer Sicht vorhersehbar ungenügende Planung überhaupt realisiert werden konnte.

    Die zitierte Stellungnahme des Kreises legt aber nahe, dass erheblichen bauliche Veränderungen seitens der zuständigen Behörden als unangemessen angesehen werden.
    .
    Lösungsvorschlag:
    Die FDP Henstedt-Ulzburg schlägt die folgenden baulichen Maßnahmen zur Entschärfung der Situation vor:
    1. Installation geeigneter Verkehrsspiegel, die es sowohl Passanten auf dem Gehweg als auch ausfahrenden Autofahrern ermöglichen, den Verkehr wahrzunehmen
    2. Installation von 2 Schwellen in der Auffahrt der Tiefgarage
    a. Schwelle 1 auf der Rampenseite direkt an der Kuppe: erzwingt einen kurzen Stopp und verhindert ein „schwungvolles“ Ausfahren auf den Gehweg; Verbessert die Wahrnehmbarkeit von Passanten durch die Verkehrsspiegel;
    b. Schwelle 2 auf der Rampenseite ca. 6 bis 7 Meter unterhalb der Kuppe, um ein unbeabsichtigtes Zurückrollen des Fahrzeugs beim Anfahren zu verhindern.

    Beide Maßnahmen sind kurzfristig umsetzbar und versprechen eine deutliche Verbesserung der Ausfahrsituation und einen deutlich verbesserten Schutz von Passanten.
    Die Kosten dieser Maßnahmen sind von dem Betreiber der Tiefgarage im Sinne des Verursacherprinzips zu tragen.
    Mit freundlichen Grüßen

    Gez. Stephan Holowaty

    Ich bin mal auf die Reaktionen der verwaltung und der anderen Parteien gespannt.

  3. Westphal sagt:

    Das was Herr Holowaty und die FDP hier von sich geben ist so was von scheinheilig, es grenzt schon an Populismus.
    Sie sollten aufpassen das sie nicht noch weiter auf das Niveau einer Partei absinken die auf dem rechten Flügel zu finden ist.

  4. Kurt Göttsch sagt:

    Das habe ich mir auch gedacht. Es ist Populismus. Rechzeitige Überplanungen schlechter B-Pläne verweigern ( meine damalige Idee ) und dann Vorschläge entwickeln, die der ehrenamtliche Politik entzogen sind. Es geht hier um Verwaltungsakte ( Baugenehmigungen ) , da hat Politik mit ihren Fehlentscheidungen zu leben. Ob Schwellen in der Auffahrt eingebaut werden , entscheidet nicht Herr Holowaty.
    Ich bin schon entsetzt :

  5. Westermann sagt:

    Richtig interessant wird es im Winter, wenn die Autos mit ein wenig Schwung die Steigung anfahren, und aufgrund von eisbildung ggf. Nicht auf der Rampe halten.

  6. Hans Bliedung sagt:

    Man könnte doch 3 Langzeitarbeitslose anstellen,die vor der Auffahrt sitzen,natürlich mit Dixi Klo
    Sonnen-und Regenschutz,
    um die Ausfahrt zu regeln und zu überwachen.

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