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Neue 14 Meter-Blocks in der Lindenstraße: Göttsch prangert Extrawurst für Manke an – Iversen: Nö, das ist ein guter städtebaulicher Hochpunkt | Henstedt-Ulzburger

Neue 14 Meter-Blocks in der Lindenstraße: Göttsch prangert Extrawurst für Manke an – Iversen: Nö, das ist ein guter städtebaulicher Hochpunkt

Die gestrichelte Linie zeigt das neue Nachverdichtungsareal mit den verschiedenen Gebäude-Maximalhöhen. Zunächst hatten sich alle Parteien auf 12,5 Meter Maximalhöhe verständigt, das hintere Haus Richtung Bahnhofsstraße sollte ursprünlich auf 10 Meter Höhe begrenzt werden, auch dort gilt nun aber 14,5 Meter Maximalhöhe

Riesen-Zoff im Ratssaal gestern wegen zwei geplanter Vierstockblocks in der Lindenstraße. Grünen-Fraktionschef Kurt Göttsch warf CDU, BFB und FDP eine dicke Extrawurst für Bauunternehmer Volker Manke vor. Der Gemeinderat zornig zu Meschede, Iversen und Co: „Das ist eine Lex Manke und nichts anderes, das ist absolut inakzeptabel.“

Was hat Göttsch so auf die Palme gebracht?

CDU, BFB und FDP setzten durch, dass auf einem Teilstück eines neuen Innenverdichtungsareals, das Bauunternehmer Volker Manke bebauen will, 14,5 Meter hoch gebaut werden kann, auf den Grundstücken rechts und links davon jedoch nur 12,5 Meter bzw. 10 Meter.  Manke hatte, nachdem sich die Ortspolitiker bereits parteiübergreifend auf 12,5 Meter Maximalhöhe für das gesamte Areal geeinigt hatten, eine Anhebung auf 14,5 Meter gefordert.

Tatsächlich eine dicke Extrawurst für Manke also? Mitnichten, erklärten Vertreter von CDU, BFB und FDP. Die Erhöhung auf 14,5 Meter habe nichts mit Manke zu tun, das hätte man auch bei jeder anderen Firma akzeptiert, so könnten schließlich mehr Wohnungen entstehen, sagte CDU-Sprecher Michael Meschede. Auch Stephan Holowaty (FDP) widersprach Göttsch: Das ist inakzeptabel, dass sie von einer Lex Manke sprechen, das steht ihnen nicht zu.“ Jens Iversen (BFB) wehrte sich ebenfalls gegen Göttschs Vorhaltungen und meinte, seine Wählervereinigung sei Manke gegenüber von allen Parteien am kritischsten eingestellt. Iversen: „Bei uns hat es Manke am schwersten.“

Göttsch hörte sich die Erklärungen der drei Parteienvertreter an, um dann klarzumachen, dass er eines kann: dranbleiben. „Warum bitte schön 14,5 Meter für Herrn Manke, und rechts und links daneben dürfen andere aber nur 12 Meter hoch bauen, sagen Sie das doch mal“, wollte der Gemeindevertreter wissen. Insgesamt stellte Göttsch die Frage während der Debatte dreimal, ohne jedoch eine Antwort zu bekommen, er versuchte es dann aber kurz vor der Abstimmung ein weiteres Mal: „Mir fehlt noch eine Antwort auf meine Frage, warum rechts und links nur maximal 12,5 Meter erlaubt sind, aber in der Mitte darf 14,5 Meter hoch gebaut werden. Warum würde ich noch immer gerne wissen“, sagte Göttsch. Und diesmal hatte er Erfolg, Jens Iversen biss an. Er brauche eine halbe Minute Zeit, sagte der BFB-Mann und blätterte dann in Unterlagen. Schließlich wurde er fündig und erklärte: „Wir finden das gut, weil die 14,5 Meter hohen Häuser einen städtebaulichen Hochpunkt setzen.“

Die von CDU, BFB und FDP gestern im Bauausschuss beschlossene B-Plan-Änderung muss heute Abend noch von der Gemeindevertretung bestätigt werden. Die drei Parteien haben dort eine Mehrheit von einer Stimme. SPD und WHU stimmten gestern – wie die Grünen – mit Nein.

cm

19. Mai 2020

27 Kommentare zu "Neue 14 Meter-Blocks in der Lindenstraße: Göttsch prangert Extrawurst für Manke an – Iversen: Nö, das ist ein guter städtebaulicher Hochpunkt"

  1. Thomas Joost sagt:

    Liebe BfB, CDU und FDP, Ich erinnere mich noch an den Artikel mit der Arztpraxis, wo es wegen fehlender Parkplätze nicht zu einem Umbau in drei Wohnungen kommen wird…das habt ihr ja wohl auch mitgetragen, aber jetzt das??? Wer nichts Böses denkt….alle sind gleich, nur ein paar halt etwa gleicher😢, meine Frage ist eigentlich nur die Quote für den sozialen Wohnungsbau, 20, 10 oder 0%???, Ich hoffe das ganz viele Leser das Verhalten dieser Parteien bei der nächsten Wahl berücksichtigen… mehr nicht….und warum ist es nicht möglich ein Konsens zu finden? An alle Parteien: Ihr seid für alle HU Bürger da und nicht für eure eigenen Einstellung und vielleicht noch andere Dinge…..herzliche Grüße… Ein Bürger

    • Rolf Michelsen sagt:

      ……dort neuerdings sozialer Wohnungsbau……das ist nicht im Beschlußvorschlag zu lesen und wird daher auch nicht erfolgen. Oder kennt jemand Sozialbauwohnungen von der Fa. Manke erstellt ? Ich nicht.
      Das Thema Neubauten mit Sozial-Wohnraum am Ortsausgang von Henstedt – darüber gibt es keine neuen Informationen und wird auch nicht beraten.Verhandlungsstand mit dem Co-Investor – ob die wohl schon gescheitert sind ? Wäre denkbar.
      Hamburg hat in 2019 fast 10.000 WOHNUNGEN gebaut -also keine Reihenhäuser (die für soialen Wohnungsbau wohl kaum zutreffen können…).
      Kürzlich wurde noch eine Sozialbauquote vereinbart…..einige Herrschaften haben da wohl schon Gedächtnislücken……
      Der Standpunkt von den Grünen „Lex Manke“ ist nachvollziehbar für die Bürger.
      Noch mehr und insbesondere höhere Neubauten bringen neuen Individualverkehr – von Ladestationen für E-Autos wird nicht gesprochen. Ausbau der Radwege oder endlich mal bessere ÖPNV-Angebote……keine Spur.
      Der Denkzettel für die CDU bei der letzten Kommunalwahl war wohl noch nicht ausreichend.

    • Christoph Abel sagt:

      Moin Herr Joost,
      ich könnte mir vorstellen dass das „Verschwinden“ von zugesicherten Parkplätzen zu einem gewissen Mangel an Gutem Willen geführt hat. Ich habe allerdings weder hinreichenden Infos zum Sachverhalt, noch zur Entscheidungsfindung, daher spekuliere ich hier nur
      .
      Darüber hinaus: Haben Sie die Abstimmungsverhalten vorliegen? Die Seite ist z.Zt offline, soweit ich recherchieren konnte hat Herr Holowaty von der FDP im Sinne des Umbaus abgestimmt.(https://ulzburger-nachrichten.de/parkplaetze-in-ulzburg-verschwunden-bauamtsleiter-mohr-ratlos/)

  2. Westermann sagt:

    Kommentar: „Wir finden das gut, weil die 14,5 Meter hohen Häuser einen städtebaulichen Hochpunkt setzen.“… eigentlich gab es doch einen Bürgerentscheid gegen Stadtwerdung. Nun handelt die Politik also bewusst zuwider des Bürgerwillens? … Für mich grenzt eine Entscheidung mit dieser Begründung schon an Machtmissbrauch um eigene Interessen gegen den Bürgerwillen durchzusetzen. Obwohl die Bürger keine Stadt sondern eine Gemeinde haben wollen, wird die Verstädterung vorangetrieben. Ich glaube, der ein oder andere hat vergessen wofür er gewählt wurde!… Nämlich den Bürgerwillen zu vertreten und nicht eigene Interessen

    • Christoph Abel sagt:

      Das mit der Stadtwerdung ist ein bißchen eigenwillig, Wir wollen keine Stadt werden. Aber wenn man die Leute fragt was sie sonst so wollen sind das alles Aspekte über die man auf dem Dorf nicht ernsthaft nachdenken würde.

      • Rolf Michelsen sagt:

        „…..wenn man die Leute so fragt, wss sie sonst so wollen…“ dann haben Sie davon wohl kaum oder nur zu wenig Ahnung.
        Die Leute hier wollen endlich mal bessere Rad- und Fußwege ( die den aktuellen Vorschriften entsprechen und sicher sind), ein angepaßtes ÖPNV-System (Stichwort Friedhof oder Klinik), sanierte Straßen ohne Schlaglöcher, preiswerten Wohnraum z.B . für Großeltern, die gerne in die Nähe ihrer Familien die hier schon wohnen und der bezahlbar ist ohne Zuschuß durch die Kinder / Enkel.
        Wer in OT Henstedt wohnt ist ohne Fahrzeug arm dran…..nicht jeder Mensch jeglichen Alters kann und will sich per Rad oder zu Fuß im Regen zum Bahnhof bewegen, besonders wenn es dunkel und kalt ist. Oder ist hier Rollator eine Pflicht geworden ? Und da soll noch am Ortsausgang neu gebaut werden mit sozialer Komponente, sofern man sich einigt, was keinesfalls sicher ist ?
        Da wird „Am Bahnbogen“ ein „Radprunkbau“ überdimensioniert erstellt für ca. € 240.000,00 für eine Handvoll Leute. Achten Sie mal auf die parkenden Autos im REAL-Gebiet – die kommen nicht per Rad sondern per Auto – Käufer und insbesondere auch Beschäftigte. Lastenfahrräder, mietbar, bei REAL oder sonstwo nicht vorgesehen oder sichtbar. Selbst Herr Daberkow dürfte sein Wocheneinkauf dort per Auto und nicht per Rad erledigen, bevor er sein Rad verlädt zum nächsten Radlertreff in S-H im Nord. An der Bushaltestelle bei PENNY wartet kein Mensch. Warum wohl ? Neuer EBOE-Bahnhof Linie A 3 – eingleisig im Stundentakt – was soll das bringen ???
        Aber die Kopfsteinpflasterschwellen „An der Altesquelle“ so zu gestalten mit Radspuren am Rand wie man es in der Schulstraße / Grundschule gemacht hat….. Aber das interssiert ja Sie und Investoren nicht. Da sind € 80.000,00 zu viel, weil da Prominenz wohnt oder warum nicht verbesserter Radweg ? Da nutzen gern Familien mit Kindern aller Altersklassen gerne die ruhige Strecke ohne Dieselmief von den SUVs, LKWs, Pendlern und Bussen.
        Desgleichen endlich ein Ende mit den Verkehrstaus auf den Hauptachsen. Steht im Parteiprograsmm der BfB und SPD – Aktivitäten nur altes Material aus CDU-Zeiten ohne Aktionen – weil grundstücksmässig nicht umsetzbar und nur Opium für das Wahlvolk..
        Bessere Kultur als nur ab und zu mal was in der Bürgerkate oder im Bürgerhaus.
        H-U hat zwar Sportvereine, aber wer geht dann da jeden Tag hin ?
        Was wollen Sie hier Gästen zeigen ? Den BBR, die Alterquelle oder die Pinnau-Quelle (ist nicht möglich).

        • Christoph Abel sagt:

          Moin Herr Michelsen,
          ist ein dichtes und hochfrequentes ÖPNV-Netz ein Merkmal von Städten oder von Dörfern?
          Sind sorgfältig sanierte Straßen ein Merkmal von Städten oder von Dörfern?
          Sind gut ausgebaute Fuß- oder gar Radwege Merkmale von Städten oder von Dörfern?
          Umfangreiche Kulturprogramme, ein Merkmal von Städten oder Dörfern?
          .
          Nichts davon ist etwas schlechtes, aber mir fehlt da irgendein „dörflicher Charakter“ bei.
          .
          Bezahlbarer Wohnraum im Speckgürtel einer Metropole führt zu Zuwanderung – das ist völlig normal. Das kann man schlecht finden, aber ich vermute dass es genügend „alteingesessene“ Familien gibt, die aus genau diesen Gründen hier Wurzeln geschlagen haben.

          • Thomas Joost sagt:

            Guten Morgen Herr Abel😃, ich verstehe den Zusammenhang Ihres Kommentars zu dem von Herrn Michelsen irgendwie nicht, haben Sie den Kommentar verstanden?

            • Christoph Abel sagt:

              Moin Herr Joost,
              doch, ich denke ich habe Herrn Michelsen verstanden: Ich behaupte die Leute wünschen sich Anpassungen für HU die weniger dörflich als städtisch zu charakterisieren sind. Herr Michelsen hält mich für ahnungslos und listet auf was die Leute wirklich wollen. Ich stelle fest: Das sind jetzt nicht unbedingt dörfliche Merkmale. Passt soweit alles 🙂

              • Thomas Joost sagt:

                Herr Abel, wissen und behaupten sind ein wenig unterschiedlich! Ich kann mir nicht vorstellen, das wir Bürger in der Mehrzahl solche Wohnblöcke in der Höhe dort haben wollen und zu Ihren bezahlbaren Wohnraum, die Wohnungen, die dort gebaut werden sollen, sind für den Normalbürger gar nicht bezahlbar!!! Nennen Sie mir doch ein QM Preis, für was die Wohnungen bezogen werden können? Alles, aber auch alles sind Behauptungen und kein Wissen, daher nochmals, es sind alles nur Nebelkerzen, die Sie kommentieren und es trägt nichts dazu bei, Problemstellungen zu erörtern und Lösungsansätze gemeinsam zu finden….. ich klinke mich jetzt mal aus, muss noch arbeiten…..Ihre Meinung und halt meine…..jeder kann sich seine Gedanken selber machen, ob es zum Wohl der Bürger in HU ist🤗

                • Christoph Abel sagt:

                  Moin Herr Joost,
                  ich glaube nicht dass ich behauptet habe wir Bürger würden in der Mehrheit das Bauvorhaben begrüßen – ich bezweifle es eher. Ich habe auch nicht behauptet der dort entstehende Wohnraum wäre günstig. Ich habe nichteinmal erklärt das Bauvorhaben für eine gute Idee zu halten. Ich habe also absolut keine Ahnung worauf Sie hinaus wollen.
                  .
                  btw: Wenn man die genauen Details kennen muss um sich hier äußern zu können ohne Nebelkerzen zu zünden… wer zündet denn dann keine Nebelkerze?

                  • Thomas Joost sagt:

                    Ich möchte darauf hinaus, das wir nachdenken, wo die beste Lösung liegt, mehr nicht…. P.S.: Ich darf ja jetzt auf meinem Grundstück auch 14,5 m hoch bauen… ach nee… 12,5 m, habe ja einen anderen Namen und bin privat, darauf möchte ich hinaus…..alles andere sind Nebelkerzen…Betreff zu diesem Artikel 😃 und ich zünde auch gerne mal Nebelkerzen um zum nachdenken anzuregen 👍👍👍

                    • Rolf Michelsen sagt:

                      Ich stimme Ihnen voll zu – und erinnere an das Thema – das inzwischen wohl „begraben wurde “ – neues BV in H-U Süd / Pirolweg.
                      Dort wollte /sollte eine Catering-Firma ein Betriebsgebäude bauen (Betriebssitz und Steuerzahlen in H-U also – was aber scheiterte) und gleichzeitig auf dem stillgelegtem Sportplatz Wohnraum mit OG für Flüchtlinge (sinnigerweise unter Hochspannnungsleitungen). Der Einwand eines Anwohners das dort im Baugebiet keine OGs für Privatbauten einst genehmigt wurden und auch nicht nachträglich möglich ist – nun aber die Gemeinde das für ein BV für sich ändert kam vom Bauamtsleitzer Mohr die freundliche Info: wir können das für uns so ändern, Sie aber nicht.“
                      Wie gesagt, vor dem Gesetz sind alle gleich, einige nur etwas gleicher (sprich es richtet sich danach, wer was macht dank Macht über ……).

          • Rolf Michelsen sagt:

            …..alt eingesessene Familien, die hier Wurzeln geschlagen haben……eben ! Bevor hier eine fortrschreitende Bauverdichtung angegangen wurde, die bei der Wahl hier zum Wohnort noch nicht bekannt war. Genau wie das Verkehrsdesaster mangels Ortsumgehung.
            Schlechte Fuß- und Radwege, schlechte Straßen und ein ÖPNV, der nicht angepaßt wurde – das will außer Ihnen wohl niemand…..
            Ihnen ist es völlig egal wie alle Altersklassen sich hier bewegen, egal ob zu Fuß, per Rad oder per Auto. Hoch lebe Mamis Familientaxi. Die Pendlerströme von heute kannten die alten Bewohner hier nicht – besonders die Durchpendler aus den Nachbarorten. Das ist heute Ärgernis Nr. 1.
            Wir sind Gemeinde – formell. Aber städtebaulich nicht mehr.
            Was es hier an Sehenswürdigkeiten gibt – da retten Sie sich mit Schweigen mangels Antwort…..
            Keine qualitfizierten und gut bezahlten Arbeitsplätze werden hier geschaffen – nur im unteren Lohnbereich der Logistik mit immer mehr Pendlerströmen. Oder warum wurde dann in Meeschensee ein großer Parkplatz gebaut mit anderen Kommunen zusammen um die Pendlerströme hier ansatzweise zu verbessern.
            Ihre Arroganz gegenüber den Bewohnern ohne Auto in OT Henstedt ist bemerkenswert und nicht als Vorbild zu sehen.
            Das gleiche gilt für die Bus-Anbindung an die Klinik – mögen doch alte Leute ohne Auto (und radfahren geht gesundheitlich nicht mehr) sehen wie sie über die miese Holperpiste Wilstedter Straße kommen – da kommen sie wohl nie hin wenn dieser Weg als Schleichweg genommen wird zum Ärger der Anwohner.
            Eine unangepaßte Infrastruktur wünscht sich in der modernen Zeit mit Digital etc. außer Ihnen wohl niemand.
            Und ob hier alte gewordene Mitbürger noch reichlich Geld zum Leben haben dank steigender Mietpreise – ist Ihnen völlig egal.
            Für welche Intreressen kämpfen Sie eigentlich und für welche Partei und Investoren und von wem profitieren Sie – das frage ich mich bei Ihrem aktuellem Statement.
            Die Sorgen und Wünsche der Bürger – was wird denn nun aus dem teurem IGEK-Vorschlägen umgesetzt ? Das möchten Sie auch nicht beantworten.
            Die Fragen der Bürger bei der Präsentation der Bgm-Kandidaten – da haben Sie wohl gerade mal den Saal verlassen um sich das nicht anhören zu müssen.
            Wenn Splitterpartien, ungeliebt, hier sich im Bundesland etablieren (wir hatten ja mal die Piraten in Kiel gastweise) dann verdanken wir geplagten Bürger es Leuten mit Gedanken wie Ihnen.
            Vor etlichen Jahren / Jahrzehnten – als die SPD eine starke Opposition war mit einigen klugen Köpfen – wurde der CDU „….soziale Kälte….“ vorgeworfen. Und das Thema fehlender sozialen Wohnungsbau ist immer noch Thema und Bedarf dreistellig mit mittleren Bereich.
            Das Thema „Bürgerbus“ – einst mit Glanzfoto in der letztenj CDU-Wahlbroschüre ist längst in der Altpapierentsorgung. Der „Propagandist“ dafür vom Rhen ist in den politischen Ruhestand getreten….aber noch im „Club“.

            • Christoph Abel sagt:

              Moin Herr Michelsen,
              1.) Sie haben infrage gestellt, dass die meisten Wünsche wenig mit „dörflichem Charakter“ zu tun haben und dann eigene Wünsche formuliert – in denen der dörfliche Charakter nun einmal nicht zu finden ist, im Gegenteil.
              2.) Was ich will dürfte sich gänzlich Ihrer Kenntnis entziehen, dazu habe ich mich nämlich nicht geäußert. Ich habe mich lediglich dahingehend geäußert was „dörflich“ ist und was nicht. Und obwohl ich Dörfer mag ist noch lange nicht alles gut was „dörflich“ ist. Alles was Sie hier an meinen Positionen kritisieren scheint daher aus Ihrem Kopf zu stammen.
              3.) Was mir egal ist wissen Sie ebenfalls nicht, auch hier ist Ihr Kopf eine schlechte Quelle für meine Positionen. Angesichts Ihrer regelmäßigen Unterstellungen sind Sie aber ein zunehmend heißer Kandidat für die Liste 🙂

        • Jens Daberkow sagt:

          Ach Herr Michelsen Sie haben so gut angefangen mit dem Schreiben doch dann stark nachgelassen. Meine Einkäufe beim Nahversorger und beim Wochenmarkt erledige ich natürlich mit dem Fahrrad ebenso wie alles andere was mit dem Fahrrad zu transportieren möglich ist. 2x40l Regendichte Packtaschen machen das möglich. Warum ich dass so mache? Ganz klar kein Geschleppe zum Auto oder Wohnung und schnelleres erledigen meiner Besorgungen.
          Wichtig ist Natürlich ordentliche Fahrradstellplätze vor den Geschäften und vor den Miethäusern

          • Rolf Michelsen sagt:

            …..wie schön für Sie, keine Getränkekisten per Rad. Weihnachten und Silvester dann sprudelt als Getränk für Besucher der Wasserhahn.
            Und wenn Sie sperrige Sachen genötigen wie Toilettpapier, Küchenpapier, Mandarinenkisten, Blumen für Balkon, Garten, Friedhof und Erde – dann ist der Tag für Sie gut ausgefüllt.
            Für den Rest dan bitte Herr Amazon….

  3. Dirk Barckmann sagt:

    Manke fordert? Ja nee, is‘ klar. “ …Die Erhöhung auf 14,5 Meter habe nichts mit Manke zu tun, … , so könnten schließlich mehr Wohnungen entstehen, sagte CDU-Sprecher Michael Meschede. …“ Wow, was für ein Geistesblitz. Ich setze noch einen drauf … 20 Meter, so könnten schliesslich noch mehr Wohnungen entstehen. Und der Iverssche-städtebauliche-Hochpunkt wächst weiter. Die Linden-Towers. Hier geht alles.

  4. Thomas Joost sagt:

    Moin Herr Abel, aber woher kommt die Mehrheit gegen die 3 Wohneinheiten denn? Sind die Parteien wirklich der Meinung, das alle Autos in der TG stehen? Es wird in der Lindenstraße zugemauert was geht und hinterher wird auf den zunehmenden Straßennutzung wieder ein Problem geschaffen? Arbeit wird es halt immer geben und wenn man sich diese selber schafft👍👍👍

    • Christoph Abel sagt:

      Moin Herr Joost,
      die Antwort ist einfach: Es gab im Ausschuss keine Mehrheit gegen die 3 Wohneinheiten. Es gab aber auch keine dafür. Die FDP hat allerdings für die Wohneinheiten gestimmt. Gescheitert ist das Vorhaben an den Gegenstimmen von BfB und CDU, sowie einer Enthaltung der WHU.
      Und jetzt eine Frage an Sie: Wenn Sie das Abstimmungsverhalten der Gemeindevertreter nicht nachvollziehen können, haben Sie mal bei einem von denen nachgefragt?

  5. Thomas Joost sagt:

    Hallo Herr Abel, hab ich nicht, brauche ich auch nicht, da jeder seine Gründe hat, dafür oder dagegen zu stimmen. Es geht mir nur darum, das mal Einigkeit entsteht, mehr nicht…. zur Zeit wird doch nur noch : Ich war dafür und ich dagegen, was natürlich später wieder ausgeschlachtet wird…tut euch endlich mal zusammen und findet Wege und Lösungen, die alle Bürger von HU nachvollziehbar mit tragen!!! Mehr nicht…. nachdenken und nicht auf Einzelfälle herumreiten….

  6. R. Finsterbusch sagt:

    Man erinnere sich an Beitrag der HUN vom 21.04.2015:
    „CDU-Klagelied für die Lindenstraße“
    Innenverdichtung: Das Maß des Zumutbaren ist überschritten.
    = Trotzdem ein ständiges mehr?

    Ein g e m e i n s a m gefasster Beschluss wird hier aufgehoben und nun mehrheitlich dem Anliegen des Investors gefolgt; Anregungen (Einwände) – z. B. von Bürgern aus dem Umfeld – werden hingegen abgelehnt.

    Die Verwaltung begründet:
    Es soll ein Gebäude errichtet werden, das in der Straße nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird und sich harmonisch in seine Umgebung einfügt.
    Man spricht von einem Hochpunkt – dem man auch auf Grund der Lage zum Zentrum städtebaulich für verträglich erachtet.
    = Was für ein Widerspruch. M. E. Ist ein Hochpunkt eher ein Fremdkörper, der sich nicht harmonisch in seine Umgebung einfügt.
    Zudem werden in der Lindenstraße 14,5 m als städtebaulich vertretbar angesehen, gleich nebenan im Kirchweg allerdings nicht. Hier ist die städtebaulich prägende Maximalhöhe mit 12,5 m planungsrechtlich festgesetzt. Ob das so bleibt, kann nun auch in Frage gestellt werden.

  7. R. Finsterbusch sagt:

    Die verkehrlichen Probleme in der Lindenstraße (fließender und ruhender Verkehr) sind – auch den Parteien – seit Jahren bekannt, aber nicht gelöst.

    Die Verwaltung begründet:
    „Durch die zentrale Lage des Plangebietes in der Gemeinde und der Nähe zum öffentlichen Personennahverkehr und zu zentralen Versorgungseinrichtungen werden Baurechte geschaffen, die kurze Wege, das bedeutet fußläufige Erschließung, ermöglicht. Somit wird durch die Festsetzungen zu Gunsten der Nachverdichtung den benannten Verkehrsproblemen entgegengewirkt.“
    = Trotzdem wird der motorisierte Individualverkehr (MIV) weiter zunehmen. Bauvorhaben generieren Verkehr. Das wird die hiesige – bereits angespannte – Verkehrssituation weiter belasten.

    Die Verwaltung begründet:
    „Grundsätzlich gilt darüber hinaus die Stellplatzsatzung der Gemeinde Henstedt-Ulzburg, die den Nachweis ausreichender Abstellflächen im Plangebiet im Baugenehmigungsverfahren erforderlich macht.“
    = Das betrifft allerdings z. B. nicht den Anliefer- und Besucher-Verkehr. Die Lindenstraße ist schon jetzt ordentlich zugeparkt, denn alte und neue Lindenstraßen-Anrainer benutzen die Straße auch als Stellfläche für ihre Personenwagen. Platz für den fließenden Verkehr bleibt da immer weniger.

    = Man sprach auch mal von einem hiesigen „Parkraumkonzept“ – was ist eigentlich daraus geworden?

    • Rolf Michelsen sagt:

      Gut erinnert Herr Finsterbusch ! Schon Konrad Adenauer (CDU) sagte sinngemäß: was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern. Und die Geschichte mit dem berühmten schwarzen Koffer kennt wohl jeder noch zu gut…..war ja schließlich ohne Gegenleistungen dankbar entgegengenommen worden.
      Bekannte Verkehrsprobleme in der Lindenstraße interessieren Investoren grundsätzlich nicht – genau wie die Gemeinderäte, die weit genug davon entfernt wohnen.
      Es interessiert die Fa. Manke nicht ob die umliegenden Häuser durch die Höhe verschattet werden. Die „Fans- und Repräsentanten “ (???) im Gemeinderat wohl auch nicht.
      Bezeichnend war das Schweigen auf die Frage der „Grünen“ – Antwort mit Verzögerung durch Herrn Iversen.
      Mal zur Geschichte im Ortskern von H-U : das hohe Gebäude mit Apotheke, Arztpraxen etc. sollte auch mal zum „Hochbau“ werden – einige engagierte Bürger haben das aber berhindert gegen den Willen der CDU und auch durchgesetzt.
      Nun ja, Bürgerinitiativen werden hier quasi durch Beschlüsse des Gemeinderates stets befeuert……sieh BBR.

  8. Jens Daberkow sagt:

    Dazu kommt eine nicht zeitgemäße Fahrradstellplatzsatzung die es erlaubt irgendwo auf dem Grundstück ein kleines Kämmerlein anzubieten. Beispiel ein vor ca 2 Jahren fertiggestellter Block in der Emma Gärtner Straße nötigt die Fahrradnutzer durch 5! schwere Brandschutztüren
    zu bugsieren.Ein Neubau im Kirchweg hat einen Miniraum der mit 8 Fahrrädern voll belegt ist.
    Neubau im alten Burgwall stehen Fahrräder kreuz und Quer in der Tiefgarage in einer Ecke rum.

    Eine Ortsbesichtigung lässt sich für unsere Gemeindevertreter bestimmt organisieren.

    Fahrräder wollen benutzt werden und brauchen nicht nur #mehrPlatzfürsRad auf den Wegen sondern auch mehr und vor allem gut zu erreichende möglichst ebenerdige Abstellmöglichkeiten

    • Rolf Michelsen sagt:

      Ach, Herr Daberkow ! Nun mal nich so pingelig hier mit der Gemeinde….sowie den Politikern und der Gemeindeverwaltung….
      Reisen Sie doch mal mit dem Fahrrad über die Langenhorner Chaussee und dann weiter auf der Alsterkrugschaussee bis nach Hamburg – Eppendorf. Die von der Fahrbahn abgrenzten Radspuren stehen Ihnen wahrscheinlich ganz alleine zur Verfügung – keine Sportsfreunde unterwegs. Am Donnerstag mittags war ein besonderer Radler auf der S-H-Straße stolz mit Rad und ohne Helm die Unterführung an der Kreuzung Ohechaussee / Segeberger Chaussee zu durchfahren Richtung Süden. Sicherheitsabstand vor dem Ortsschild HH wäre ja 2,5 m gewesen – und das in der leichten Tunnelkurve……
      So im Bereich Curschmannstraße (Sichtweite UKE) suchen Sie sich doch mal einen Parkplatz für Ihr Rad, rollen auf der mit zweiseitig zugeparkten Straßen mit schräg parkenden PKWs und stolpern dann auf dem Fußweg weiter im Abstand von 0,4 m zu den entgegenkommenmden Fußgängern, die nebeneinander mit dem Kinderwagen das Baby ausführen. Aber Vorsicht: an den niedrigen Steinmauern der Vorgärten im EG der alten Häuser im Jugendstil (ein Alter, daß hier kein Gebäude besonders die Schule erreicht dank Abrissbirne) dort parken auf dem Fußweg Kolonnen von Rädern incl. Lastenrädern. Lesen Sie dann auf dem Fußweg die Messing-Gedenksteine aus traurigen Zeiten. Erfreulich sind die alten Bäume am Fahrbahnrand – ein Eldrodo hier für unser Kreissägeliga – welch ein Betätigungsfeld, ungenutzt bisher…..aber wunderschön anzusehen……
      Aber Vorsicht : ab und zu kommt ihnen auf dem Fußweg ein junger Radler entgegen. Flüchten Sie dann am Besten in den Raum zwischen zwei alten Bäumen….. Denn auf der Straße mit dem Rad ist es zu gefährlich dem Rad.
      Wir hier sollten also nicht immer so meckern über die Radwege…..da ist H-U ja noch besser……je nach Perspektive.
      Ach so, Entfernung pro Strecke ca. 25 km – für Sie im Regen hin und zurück ja kein Problem. Als Begleitung dann noch Ihre Eltern auf dem E-Bike mitnehmen !
      Die Ambulanz ist geöffnet im UKE – aber bitte viel Wartezeit mitbringen – das ist da so übllich. Ach ja, die Grünen regieren ja wieder weiter mit in HH….
      Deswegen ziehen Hamburger so gerne nach H-U mit unzureichenden Fuß- und Radwegen und schwindendem Baumbestand…. Sie verlassen dort ein gutes ÖPNV-Netz und kommen in die Zone des 19. Jhrdts. in H-U.
      Übrigens, das Thema „radeln zu zweit nebeneinander “ ein Hobby für Paare auf der Westerwohlder Str. gern genutzt – natürlich meist ohne Helm.
      Die Autofahrer zahlen Kfz.-Steuer für den Straßenbau (theoretisch). Radler nutzen dieseVerkehrswege auch, kostenlos und können sich ungeniert bewegen wie sie wollen – denn Kennzeichen für Sünder gibt es ja nicht. Die Rad-Codierung ist leider nicht sichtbar.
      Radfahrer als Vorbild – „…wir müssen umsteigen…“ nein danke, keine Vorbilder für mich.
      Auch nicht die Radler hier im Ort die fahren wo sie wollen aber nicht unbedingt auch dürfen lt. Schildern…..gerne im Winter ohne Licht und Klingel kennt man vielfach noch nicht – egal ob jung oder alt.
      Ob Herr Abel noch weiß wann H-U Gemeinde im Grünen war…..mal in alten Werbebroschüren der CDU nachblättern…..

  9. Antje Delion sagt:

    Im Garten des Grundstückes unserer Parallelstraße ist just ein 8 m hohes Doppelhaus hinzu gebaut worden. Wir gucken jetzt auf eine turmhohe Hauswand statt ins Grüne. Nachverdichtungsfit sind angeblich nur 30% des Grundstücks bebaut…

    Wenn ich hier von 14,50 m hoher Bebauung in der Straße lesen muss, in der ich aufgewachsen bin, denke ich spontan über einen Umzug auf’s Land nach.

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