Dornquast zahlte 2003 Bußgelder an die Anwohner der Grünberger Straße zurück und entschuldigte sich fürs Abzetteln | Henstedt-Ulzburger

Dornquast zahlte 2003 Bußgelder an die Anwohner der Grünberger Straße zurück und entschuldigte sich fürs Abzetteln

Altbürgermeister Volker Dornquast

Paukenschlag beim Parkärger in der Grünberger Straße. Wie jetzt bekannt wurde, hat der damalige Bürgermeister Volker Dornquast im Jahre 2003 einen Abzetteltrupp in der Grünberger Straße zurückgepfiffen – und bereits verhängte Bußgelder kurzerhand zurückgezahlt. Anwohner Wilfried Entlinger heute zu den HU-Nachrichten: „Wir hatten den aktuellen Ärger 2003 schon einmal. Damals waren hier über Nacht in der Straße überall Strafzettel wegen vermeintlichen Falschparkens verteilt worden. Nachdem wir uns dann bei Dornquast beschwert hatten, hat der sich schriftlich für das Vorgehen seiner Mitarbeiter entschuldigt und veranlasst, dass Bußgelder nicht bezahlt werden mussten bzw. bereits bezahlte Bußgelder zurücküberwiesen wurden. Anschließend sind hier dann nie wieder Politessen gesichtet worden – bis vergangene Woche.“

Wie gestern berichtet, werden derzeit Autos, die am Fahrbahnrand in der Grünberger Straße abgestellt sind, fleißig abgezettelt – obwohl dort Parken seit dem Bau des Wohngebiets 1986 Usus ist. Und wie beim Parkärger 2003 haben sich die Anwohner auch diesmal wieder an die Person gewandt, die das Sagen im Rathaus hat – an die neue Bürgermeisterin Ulrike Schmidt. „Frau Bürgermeisterin, wir bitten Sie eindringlich das Parken in der Grünbergerstraße weiterhin zu ermöglichen. Wir, unsere berufstätigen Partner, Besucher, Pflegedienste, etc, sind auf den Parkraum angewiesen“, heißt es in dem Hilferuf, den 30 Anwohner unterzeichnet haben.“

Bisher hat die studierte Konfliktmanagerin nicht auf das Schreiben reagiert.

cm

6. Mai 2021

3 Kommentare zu "Dornquast zahlte 2003 Bußgelder an die Anwohner der Grünberger Straße zurück und entschuldigte sich fürs Abzetteln"

  1. Ein „Basta“ – Bürgermeister wie es ihn heute leider nicht mehr gibt .

  2. hans Bergmann sagt:

    Wenn Sie das Wort „leider“ streichen, haben sie meine volle Zustimmung!

  3. F. Lücke sagt:

    Dorni ist halt einer von uns. Er spricht unsere Sprache und kann sich sehr gut in unsere Probleme hineinversetzen, die er dann umgehend gelöst hat. So einen guten Bürgermeister wird es nie wieder geben. Schade!

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