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Paracelsus-Klinik meldet ersten Corona-Patienten … Wie viele Infizierte es in Henstedt-Ulzburg gibt, bleibt geheim… Kreis: auch Bürgermeisterin wird nicht informiert | Henstedt-Ulzburger

Paracelsus-Klinik meldet ersten Corona-Patienten … Wie viele Infizierte es in Henstedt-Ulzburg gibt, bleibt geheim… Kreis: auch Bürgermeisterin wird nicht informiert

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Wird nicht über Corona-Fälle informiert: Das Henstedt-Ulzburger Rathaus.  Kreisweit gibt es derzeit 18 Infizierte

Höchste Konzentration im Henstedt-Ulzburger Krankenhaus. Die Paracelsus-Klinik behandelt derzeit ihren ersten Corona-Kranken. Das teilte heute eine Klinik-Sprecherin den HU-Nachrichten mit. Wie schwer die Person erkrankt ist, ob es sich um einen Henstedt-Ulzburger handelt oder wie alt der Patient ist, bleibt für die Öffentlichkeit einstweilen unklar. Nähere Auskünfte dazu wollte die Klinik nicht nennen. Nur soviel: Für schwere Fälle stünden sechs Intensivbetten zur Verfügung.

Vor drei Wochen war die Öffentlichkeit über den ersten Corona-Fall in Henstedt-Ulzburg informiert worden, wie ist der Stand heute?

Fakt ist: Nicht nur die Rhener Paracelsus-Klinik hält sich mit Daten und Fakten zurück, auch die Segeberger Kreisverwaltung, die in der Region für die Virus-Bekämpfung zuständig ist, geht mit Informationen nur sparsam an die Öffentlichkeit. Wie viele Infizierte es in Henstedt-Ulzburg gibt, werde nicht bekannt gegeben, sagte heute Kreissprecherin Sabrina Müller den HU-Nachrichten. Warum ist das so? Es gehe darum Persönlichkeitsrechte Betroffener zu schützen, so Müller.

Kurios: Die Geheimhaltung geht so weit, dass selbst im Henstedt-Ulzburger Rathaus niemand informiert wird, wenn sich Henstedt-Ulzburger mit dem Virus infizierten. Auch da mache der Persönlichkeitsschutz keinen Halt, sagte Müller. Die Sprecherin: „Warum muss mein Bürgermeister wissen, wenn ich erkrankt bin?“

Die Segeberger Kreisverwaltung hält beim Kampf gegen die Corona-Pandemie also die Privatsphäre hoch, nicht jedem scheint das allerdings so klar zu sein. Sie wisse nur von dem einen Fall, der Ende Februar vermeldet worden war, sagte heute Claudia Meyer den HU-Nachrichten. Die Kommunalpolitikerin sitzt derzeit für Langzeiturlauber Stefan Bauer auf dem Rathauschefsessel. Wenn es mehr Fälle geben würde, wäre das doch bekannt: „Das würde ja an uns sofort weitergeleitet werden“ so die amtierende Bürgermeisterin.

Christian Meeder

18. März 2020

56 Kommentare zu "Paracelsus-Klinik meldet ersten Corona-Patienten … Wie viele Infizierte es in Henstedt-Ulzburg gibt, bleibt geheim… Kreis: auch Bürgermeisterin wird nicht informiert"

  1. Oliver Blau sagt:

    Das ist total korrekt so! Wieso soll eine Verwaltung wissen, ob und wer daran erkrankt ist?

    • Paul Denio sagt:

      Die Anzahl wäre zumindest doch noch vertretbar nur um die Ausmaße der Verbreitung einschätzen zu können?

    • Gisela Karthe sagt:

      Das ist absolut nicht korrekt. Man muss doch wissen wieviele Menschen erkrankt sind. Kein Mensch will wissen wer der jenige ist, nicht einmal ob Männlein oder Weiblein. Es würden hier keinerlei Persöhnlichkeitsrechte verletzt werden. Ich gehöre selber zu den Risiko Gruppen, daher wäre es für mich beispielsweise sehr interessant.

  2. Wulf Winterhoff sagt:

    Der Artikel zeigt mal wieder wie bedauerlich schlecht dieses Portal ist. Wie man hier Werbung schalten kann ist mir ein Rätsel.

    • G. Willsch sagt:

      Hallo Wulf,
      Du musst es ja nicht tun. Aber jeder der es möchte, darf es tun. Das ist Freiheit. Und genau diese gilt es zu respektieren. Genauso, wie man andere, erwachsene Menschen zu respektieren hat.
      Hingegen Menschen zu beeinflussen oder gar zur verurteilen, nur weil Dir nicht passt was sie tun oder sagen, geht gar nicht!

      • Wulf Winterhoff sagt:

        Moin Gernot, ich habe niemanden beeinflusst oder verurteilt, sondern lediglich mein Unverständnis zum Ausdruck gebracht. Das ist auch Freiheit.

        • G. Willsch sagt:

          Hallo Wulf,
          Du nimmst Dir die tatsächlich die Freiheit, jemanden zu einem ‚Judas‘ zu erklären, der keiner ist? Du bezeichnest es als Freiheit, andere grundlos dafür zu kritisieren, wie sie die ihnen zustehende und grundgesetzlich verbürgte Freiheit nutzen?
          Bei aller Sympathie für Dich, aber da bist Du m.E. zu weit gegangen.

          • Wulf Winterhoff sagt:

            Gernot, ich weiß nicht, woher du das alles nimmst. Wären die Artikel inhaltlich wertvoller für die Gemeinde und die Leser als sie es tatsächlich sind, wäre doch gar nichts los. Dieser hier z.B. schafft lediglich zusätzliche Unsicherheit in einer Zeit in der Sicherheit viel mehr gebraucht wird. Und das ohne jede Substanz und ohne Not. Und nebenbei ist der Bürgermeister ist nicht im Urlaub, sondern ein Langzeiturlauber. Was das suggeriert und wohl auch soll, liegt auf der Hand. Das ist nach meinem Empfinden der üblich Stil in vielen Artikeln, die hier veröffentlicht werden. Warum verweist man nicht einfach auf die vorhandenen offiziellen Quellen wie http://www.rki.de oder http://www.schleswig-holstein.de? Hier werden alle Zahlen transparent und aktuell veröffentlicht.
            Nochmal: Ich wundere mich, mehr nicht. Meinetwegen verstehe das als Kritik Das ist nicht respektlos, nicht beeinflussend und schon gar nicht erklärt das jemanden zu irgendwas. Aber schön, dass du Grundrechte ansprichst, deren Wahrnehmung vor Kritik nicht grundsätzlich sicher ist und sogar nicht sein darf. Zumal Kritik eben auch ein Grundrecht ist, so wie im Urlaub sein oder die verantwortungsvolle Wahrnehmung der Pressefreiheit und natürlich die Wahrung und der Schutz von Persönlichkeitsrechten.

            • G. Willsch sagt:

              Moin Wulf,
              danke dafür, dass Du noch einmal in Dich gegangen bist, und Deine daraus resultierenden Worte. Mein Respekt dafür.
              So kenne und schätze ich Dich.
              Auch wenn ich Deine Meinung manchmal nicht unbedingt teile, zeichnet uns genau dieser Umstand auch als Menschen aus, die sich gern auf Gemeinsamkeiten besinnen.

    • Rolf Michelsen sagt:

      …..äh dieses Portal so schlecht ist, warum sind Sie denn hier unterwegs ? Sie wohnen ja nicht einmal mehr hier im Ort.
      Oder hat man Ihnen gesagt hier mal Stimmung gegen die Plattform zu machen ?

  3. Oliver Mittelhâuser sagt:

    Hallo Oliver,
    Hallo Wulf,

    ich hoffe, Euch geht es gut.

    Schöne Grüsse aus Ratingen/NRW
    Oliver

    P.S.: Gibt es bei Euch noch Toilettenpapier ? 😉

    • Wulf Winterhoff sagt:

      Moin Olli, schon von dir zu hören. Ich hab noch ein Paket ergattert und es sicherheitshalber eingefroren… 🙂

    • Oliver Blau sagt:

      Hallo Oliver, das private Toilettenpapier sollte, ähnlich wie vom niederländischen Premier festgestellt, auch bei uns je Haushalt für 10 Jahre reichen.

  4. Gerhard Göttsch sagt:

    Herr Winterhoff, ich teile Ihre Meinung uneingeschränkt. Wer hier Werbung schaltet, …..

  5. Harald Witte sagt:

    Ich weiß nicht, was eine Werbeschaltung mit dieser Info zu tun haben könnte.
    Naja,wenn man sonst nichts zu sagen hat, OK!
    Die offiziellen Ausmaße sind doch jedem bekannt.
    Wie man sich am Besten verhält, sollte auch jedem bekannt sein.
    Also keine Angst aber Vorsicht und helfen wo Hilfe benötigt wird.
    Wir sitzen alle im selben Boot.
    Vielleicht hilft die Krise ja einigen menschlicher und rücksichtsvoller zu denken und handeln.
    Ich wünsche uns allen, das wir als Gemeinschaft gestärkt hervorgehen.

    • Detlef Kleinelsen sagt:

      Ich befürchte wir werden hier nicht gestärkt hervorgehen, sondern nur dezimierter. Die guten Seiten von uns werden vielleicht stärker hervortreten, die schlechten aber auch. Das scheint mir auch eine große Sozialstudie zu werden, aus der die Politik hoffentlich die richtigen Schlüsse zieht – gesundheitspolitisch aber auch ordnungspolitisch.

  6. Iris Geruschkat sagt:

    Immerhin handelt es sich bei Corona um eine Pandemie und diese ist meldepflichtig. Für die Bürger wäre es also zumindet relevant, die Anzahl der infizierten Mitmenschen zu erfahren, um einigermaßen einschätzen zu können, wie streng man seine freiwillige Isolierung handhaben muss. Dass die „Oberen“ das lieber geheim halten, ist auf keinen Fall bürgernah und zeigt, wie ernst sie die Ängste ihrer Bürger nehmen. Wer infiziert ist, ist dem Datenschutz unterlegen, nicht aber die Anzahl der Kranken.

    • Christoph Abel sagt:

      Diese ominösen konspirativen „Oberen“ wissen auch nicht wieviele Infizierte wir haben. Das liegt daran, dass die Erkrankung in Deutschland überwiegend mit nur leichten oder gar ohne Symptome verläuft – und man trotzdem ansteckend ist. Falls Sie sich also anstecken ist mit großer Wahrscheinlichkeit einer dieser Kandidaten dafür verantwortlich, nicht diejenigen im Krankenhaus. Ich hoffe ich konnte Ihnen damit eine kleine Entscheidungshilfe liefern, falls nicht: Bleiben. Sie. Möglichst. Zuhause.

  7. Behrens sagt:

    Es wäre absolut hilfreich Infektionszahlen für Henstedt-ulzburg zu veröffentlichen weil viele Mitbürger die Lage immer noch nicht erkennen und sich völlig verantwortungslos verhalten. Ich arbeite im LEH und bin erschreckt wie unbedarft viele Kunden mit unser (und ihre eigene Gesundheit) umgehen.Kein Abstand, verschnupfte Kleinkinder (bitte im Auto lassen) neben alten Menschen etc etc dann feiern unsere Nachbarn noch Grillpartys, kleine Kinder ohne Aufsicht auf der Straße, Jugendliche beim Fahrradtreff… so werden wir das nicht schaffen!

    • Christoph Abel sagt:

      Infektionszahlen für HU exitieren nicht. Und die bekannten Fälle zu veröffentlichen wäre vermutlich eher kontraproduktiv, da diese eine vermutlich beachtliche Dunkelziffer unterschlagen und damit eher ein verharmlosendes Bild vermitteln.

      • Iris Geruschkat sagt:

        Schade, dass wir nicht viel mehr so versierte und vorbildliche Bürger haben wie Sie, Herr Abel. Dann wäre die Ansteckungsgefahr nur halb so schlimm. Ich werde mich so verhalten, wie ich es für angebracht halte. Damit sind wir wir wieder soweit – jeder kümmert sich um sich selbst – schade und gute Gesundheit.

        • Detlef Kleinelsen sagt:

          Für den Fall das Sie es immer noch nicht verstanden haben sollten: Es geht nicht darum, das Sie sich so verhalten sollen wie Sie es für angebracht halten. Es geht darum sich verantwortungsvoll auch im Sinne der anderen ggfls. Schwächeren zu verhalten – ganz einfach. Alles andere ist unsolidarisch und verantwortungslos.

          • Detlef Kleinelsen sagt:

            Ansonsten können wir ja mal eine Wette abschließen, wann eine Ausgangssperre auch für uns kommt. Danke fürs Nachdenken.

          • Iris Geruschkat sagt:

            Ich bin halt nur eine Frau (nicht blond)

            • Detlef Kleinelsen sagt:

              „Wenn jemand meint, dass ich übertreibe, sollte er sich die Bilder aus Spanien und Italien anschauen. Dort kümmert man sich nicht mehr um die Kranken, sondern transportiert die Leichen in Militärfahrzeugen.“ Keine blonde Frau, sondern Herr Netanjahu bei der Verkündigung der Ausgangssperre.

              • Nicole Kornath sagt:

                Man dürfte schon ein wenig verstrahlt, ignorant oder von Egoismus zersetzt sein um Ihnen Übertreibung zu unterstellen. Das genau gleiche Szenario gibt es im Iran. Man kann das natürlich alles abtun, weil man davon vermeintlich nicht direkt betroffen ist. Scheinbar geht es in Deutschland nicht ohne drastische Verbote, die auch mit harten Strafen einher gehen. Todesfälle machen immer vor deutschen Grenzen halt. Ist immer so hilfreich wie ein Blondinenwitz. Ohne Worte…..

  8. Nicole Kornath sagt:

    Die bestätigten Fallzahlen des Kreises Segeberg sind doch jedermann
    öffentlich zugänglich und werden ständig aktualisiert. Reicht das, oder benötigt man die Adresse und den Namen – falls ja, wofür genau?

    Auch ich denke, daß die Dunkelziffer höher liegt, da gar nicht mehr ausreichend Kapazitäten für realistisch wirklich benötigte
    Tests zur Verfügung stehen. Selbst die Hotlines sind durch unangemessene Anrufe der IchWillKlopapierAufLebenszeit-Fraktion
    kaum für die akut Betroffenen zu erreichen.

    Warum Werbung jetzt frevelhaft sein soll? Unser geringstes Problem gerade. Vermutlich finanziert sich auch diese Seite, die von uns
    mehr oder weniger oft und gern frequentiert wird, auch auf diesem Wege.

    In diesem Sinne – bleiben Sie alle gesund, das kann ich wünschen, gesunden Menschenverstand leider nicht.

  9. Rolf Michelsen sagt:

    Seit gestern hier im Ort sind die Absperrungen für das Personal im EH fast überall zu sehen.
    Markierungsbänder in farbiger Wahl, Schilder, teilweise große Kunststofftafeln zwischen Kunden und Info-Personal etc. Teilweise auch vor den Wänden mit Kühlwaren.
    An den Kasen wird Abstand gehalten……oftmals per Einkaufswagen.
    Da viele Geschäfte geschlossen haben (z.B. Media Markt) wird der Versandhandel mit den Lieferwagen wachsen und damit die kleinen elektron. Geräte, die die Fahrer mitführen und sich ein Autogramm holen. Schutzmassnahmen dafür – habe ich noch nicht gelesen oder gehört.
    Sicherheitsabstand von 2 m ist bei Übergabe und Quittung wohl kaum möglich. Oder doch ?

  10. D . Adam sagt:

    Hallo , Herr Michelsen . Zu Ihrer Info : DHL verzichtet auf ein Autogramm .Ware wird im Sicherheitsabstand abgelegt , Autogramm vom Fahrer eingegeben .
    MfG

    • Rolf Michelsen sagt:

      Danke für die Info. Wußte ich nicht. Finde ich gut diese Regelung. Doch was machen die anderen Logistiker wie Hermex etc. ?

  11. Oliver Blau sagt:

    Braucht noch irgendjemand Überzeugungsarbeit an sich selbst, um einzusehen, dass der Eigenschutz gleichzeitig den gemeinschaftlichen Schutz beinhaltet? Schützen sich manche erst dann richtig, wenn wir in HU noch mehr Infizierte nachweisen können? Am besten noch namentlich? Komisch, welch` merkwürdige Instinkte auch nach etlichen Entwicklungsphasen der sog. Zivilisation zurückkommen. Verstehe ich nicht.

  12. Bernd Utecht sagt:

    Ich freue mich in einem Ort zu leben mit Experten zu
    j e d e m Thema. Bei welchem Artikel auch immer die selben Autoren mit grossen Abhandlungen.

    • Rolf Michelsen sagt:

      Experten sind hier genau wie vergleichsweise in der Poltik nicht zwingend vorgeschrieben.
      Mich interessieren Meinungen. Das geht, weil wir in einem Land leben, wo man sich äußern darf, ohne Zensur (sofern nicht Grenzen überschritten werden).
      So verschieden die Menschen, so unterschiedlich die Meinungen. Wie langweilig, wenn hier immer alle nur eine Meinung hätten !
      Ansonsten: man kan auf dem Stuhl im Verteidigungsminesterium sitzen ohne Erfahrung von der Branche zu haben dank Ausbildung. Resultag bekannt.
      Man kann über viel LKW-Verkehr auf den Fernstraßen samt Umweltbelastung meckern und dabei vergessen darüber nachzudenken, warum Toilettpapier, Dosen per LKW transportiert werden müssen in Ermangelung von Bahntransportmöglichkeiten.
      Thema Autoreisezüge in den Süden – statt Staus auf der Autobahn.
      Darüber, daß man in Hamburg ein ständig wachsendes ÖPNV-Netz aufbaut und umsteigen kann auf Bus, Bahn und ggf. Rad. Kurze Taktzeiten, oftmals 5 Minuten. Dabei vergessen, daß sich hier im Ort nichts tut außer klugen Reden und Parteiwerbung. Carsharing und Stadtbus sind hier gescheitert. Nicht lohnend oder finanzierbar.
      Man kann über Überlastung unserer innerörtlichen Straßen meckern und vergessen, daß es hier nicht genügend Arbeitsplätze u.a. im MINT-Bereich gibt, und deswegen zum Job fahren muss, wie auch immer.
      Man kann darüber meckern über Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren und ignorieren, daß es hier kaum möglich ist im Ort Ladestellen zu E-Fahrzeuge zu schaffen, weil die Flächen dafür nicht zur Verfügung stehen.
      Der Bedarf von ca. 500 Sozialwohnungen ist nicht über Nacht entstanden – zuz Gunsten von Reihenhäusern wie geschnitten Brot gebaut. Wo waren da unsere werten Gemeindevertreter aktiv in der Vergangenheit ?
      Falls erforderlich, kann man medienwirksam große Geldspenden tätigen, absetzbar von der Steuer.
      Also alles bestens hier und weiter so….
      Man beneide Beamte, die keine Kurzarbeit und Insolvenz kennen (müssen).

  13. Jürgen Möller sagt:

    Ist es nicht verblüffend, dass ausgerechnet derjenige, der über so viele Beiträge zum Ausdruck gebracht hat, dass er den Bürgermeister regelrecht verachtet und sogar seine Abwahl forderte, nun derjenige ist, der mit der Moralkeule arbeitet und auf diesem Weg noch ein zusätzliches unmögliches Personenbild aufbaut – und dieses Mal, weil er NICHT da ist?
    Herr Michelsen, schämen Sie sich!
    Ps: sowohl im Hamburger Abendblatt als auch in der Segeberger Zeitung von gestern ist bereits nachzulesen, dass Herr Bauer seinen Urlaub abgebrochen hat, bereits seit Freitag zurück ist und mit sofortiger Wirkung seine Aufgabe wieder aufgenommen hat.
    Vielen Dank Herr Bauer und bleiben Sie gesund.

    • Jan Kirmse sagt:

      Die anderen Medien nicht zu erwähnen und zu beobachten, wer sich alles aufregt, fand ich amüsanter. 😉

      • Rolf Michelsen sagt:

        Ach, Herr Kirmse ! Sie als Medienexperte und fleißiger Leser mal eine Frage: warum reagieren Sie nicht auf die Idee der Stadt Bad Bramsteddt und der neuen Bgm-in in Sachen Türaufkleber ? Warum soetwas nicht auch bei uns ? Wenn die Bgm untereinander Kontakte pflegen könnte man das ja aussweiten ?
        Das Netz macht es auch möglich aus fast jeder Ecke der Welt hilfreich vor Ort einzugreifen und da etwas anzustoßen, wenn man die Menschen und seinen Job liebt. Die Kanzlerin ist auch im Wanderurlaub aktiv wenn es notwenig ist. Bestimmt auch wenn sie jetzt auch im Homeoffice ist……
        Auch Ihre Stellungnahme zum „Handelsblatt“ von Freitag in Sachen Wirtschaft und Auswirkung hier im Ort vermisse ich…..

    • Frank Möller sagt:

      👍

    • Rolf Michelsen sagt:

      Ach, Herr Möller ! Also die Abwahl eines Bgm. kann ein Bürger nicht fordern. Sich einen Rücktritt zu wünschen darf man hier ungestraft in einer Demokratie. Ob man für oder gegen einen Amtsträger ist darf allerdings jeder selbst entscheiden oder sich dazu äußern. Herrn Bauers Umgang in Sachen REWE mit den Unterzeichnern und Bürgern – dazu muss ich mich nicht mehr äußern. Dto. in Sachen KiTa-Bürgerinitative. Eine Initiative ergreifen Wähler wenn es anders nicht geht in Rathäusern.
      Das gilt auch für seine Tätigkeit in Sachen Sanierung von Straßen, Radwegen und Fußwegen und Sozialwohungen. Zahlen kamen von ihm als das Thema Amt in seiner aktiven Endphase war. Warum nicht vorher ? Die Lage war hier unter den Bürgern bekannt, wie die Präsentationen der neuen Kandidaten ergab. Dasweder gewußt oder gemerkt zu haben – mir unkar. Da ist wohl Verachtung von Ihnen die völlig falsche Vokabel. Ich bin allerdings kein Berufsjubler sondern kritisch und entscheide was ich denke und sage. Ob sich andere meiner Meinung anschließen ist ein anderes Blatt.
      Ansonsten haben die Wähler ja einen Nachfolge gewählt mit Mehrheit. Herr Bauer hatte erst vollmundig erklärt weitermachen zu wollen und dann Rolle rückwärts.
      Von der Rückkehr von Herrn Bauer wußte ich bis gestern nachmittags nichts. Die Segeberger Zeitung ist keine tägliche Pflichtlektüre für mich. Wann ich das Abendblatt lese ist unterschiedlich.
      So, nun hoffe ich Ihr Kübel mit Müll den Sie meinen über mich ausschütten zu können ist ja wohl leer. Ich hoffe, Sie fühlen sich jetzt wohler.
      Ansonsten läuft das Thema Corona schon hier seit Wochen…….landes- und bundesweit.
      Ansonsten: Ihre sehr persönlich Tonart missfällt mir ! Schlechtes Niveau.

      • Jan Kirmse sagt:

        Ach nee, derjenige mit dem abfälligsten Tonfall anderen gegenüber, verträgt das Echo nicht!

        • Michael Meschede sagt:

          👍👍

          • Rolf Michelsen sagt:

            Na nu, Herr Meschede – so „leise“ – ist doch sonst nicht Ihre Art – siehe REWE. Auch trotz massiver Unterstützung Ihrer Freunde kam der Wunschkandidat zum neuen Bgm. bei den Wählern nicht an.
            Und das letzte Abschneiden Ihrer Partei und Verlust von Direktmandaten – da waren Sie mit führend dabei.
            Im Wahlkreis 6 lagen Sie auf Platz 3 der Stimmen. Welch Begeisterung Ihrer Wähler dort für Sie……
            Ich weiß nicht ob man Sie hier in leitender Position im Sportverein vermisst…..

        • Rolf Michelsen sagt:

          Danke Herr Kirmse – ohne diesen Sachbeitrag von Ihnen hätte mir etwas gefällt.
          Die steigenden Fallzahlen in Australien kenne ich auch. Die Rückholaktion von Bundesbürgern aus fernen Ländern auch. Das Datum des letzten Fliegers der Lufthansa aus Dubai auch.
          Die Anzahl der Flugzeuge auf dem Flugfeld in Frankfurt auch.
          Man muss nicht nur regional sehen und verstehen sondern über den Tellerrand blicken in der heutigen Zeit. Mit Vorausdenken ist das hier so eine Sache. Sehen bzw. sahen wir täglich auf den Straßen.
          Plaudern Sie doch mal mit Ihrem „Unterstützer“ darüber…..(wieder ?).
          Ich freue mich schon über Ihren nächsten Beitrag……

          • Jan Kirmse sagt:

            Herr Michelsen, es ist ja ganz toll, was Sie alles wissen. Aber was genau hat bitte überregionales Denken damit zu tun, daß ich Sie fragte, warum ICH mich zu Dingen äußern sollte, die SIE interessieren? SIE beschweren sich doch immer, wenn Sie keine Antwort auf die exakt von Ihnen gestellten Fragen bekommen, sind selbst aber auch nicht bereit, direkt an Sie gestellte Fragen zu beantworten, sondern handeln genau so, wie Sie es bei anderen nicht ausstehen können.

            Und von was für einem „Unterstützer“ fabulieren Sie?

            Und um das auch noch erwähnt zu haben: Herr Jürgen Möller hat doch nur geschrieben, was vermutlich ein Großteil der Leser ohnehin gedacht hat. Den von Ihnen angesprochenen „Kübel mit Müll“, denn haben Sie höchstselbst aufgestellt und regelrecht darum gebeten, daß man ihn auskippt. Es gibt Menschen, die können ganz selbstkritisch mit so einem Fauxpas umgehen, Sie anscheinend nicht.

            • Rolf Michelsen sagt:

              Werter Herr Kirmse ! Sie frage ich nichts, denn es hilft weder mir noch dem Ort.
              Fragen an einen von Ihnen hochgeschätzten Poliker (oder zwei) stehen bei mir im Fokus – ohne Antworten.
              Ansonsten über den „Tellerrand“ blicken schadet nie und ist wohl auch notwendig, wenn man mitreden möchte.
              Stichwort ist bei mir Gegenwart und Zukunft planen – hier ist vieles verschlafen worden seitens der Politik.
              Seltsam, nun kam im Gemeinderat der Beschluß u.a. auch nach Vorlage der CDU in Sachen Sozialwohnungen. Welch eine Wende – in Sachen BBR war man dort mehr für ETW mit TG – zu hohen Preisen. Motto: den Investoren kann man nichts vorschreiben……
              Wer mehr als über den Gartenzaun blickt sieht mehr. Ich kenne weder die Höhe Ihres Gartenzauns noch evtl. Hecke.
              Bleiben Sie mir gewogen wie bisher und gesund – ohne Sie wäre es hier für mich langweilig. Inhaltlich strengen mich Ihre Kommentare nicht an zum Denken mangels Inhalten.

              • Jan Kirmse sagt:

                Wen ich wie schätze, diese Entscheidung überlassen Sie bitte mir, anstatt mir immer wieder irgendetwas zu unterstellen, was jeglicher Grundlage entbehrt. In erster Linie schätze ich Sachlichkeit und Anstand, beides Attribute, die Ihnen fremd sind. Und wenn Sie schon behaupten, Sie würden mich nichts fragen, dann kennzeichnen Sie doch bitte nächstes Mal Ihre Frage als rhetorisch, dann gibt es keine Mißverständnisse.

      • Reinhard Föh sagt:

        Selbstverständlich gibt es für den Bürger in Schleswig-Holstein die ausdrückliche Berechtigung, die Abwahl seines Bürgermeisters zu fordern ( § 57 d Schleswig-holsteinische Gemeindeordnung ). Es wäre ja auch widersinnig, daß wir sie oder ihn als unseren Bürgermeister direkt wählen dürfen – ; aber im Fall der z.B. festzustellenden Nichtperformance nicht abwählen.

        • Rolf Michelsen sagt:

          In H-U kam der Beschluß zur Abwahl im Gemeindrat. Derr gute Mann sitzt nun in Kaki in leitender Position dort und man sah ihn offiziel in H-U / Dammstücken in der neuen KiTa zum „Festakt“. Mit Foto in der Presse.

  14. R. Finsterbusch sagt:

    Mein Dank gilt denen, die hier in schwieriger Zeit die Stellung gehalten haben und weiterhin halten. Sie ALLE haben sich zu unser Wohl und Sicherheit verdient gemacht.
    Dafür noch einmal tausend Dank!
    Ihr gebt uns Mut und Zuversicht, dass wir die Krise meistern.
    Schleswig Holstein – Henstedt-Ulzburg hält zusammen.

  15. Steffen Groth sagt:

    Guten Abend,
    ich habe es hier vor einigen Monaten schon mal in der Soft-Variante geschrieben – hat leider nichts bewirkt. Deswegen nun auch einmal etwas deutlicher:
    Diese ständigen gegenseitigen Unterstellungen und Beschimpfungen zwischen einzelnen Personen gehen mir gewaltig auf die Eier!
    Habt ihr keine anderen Sorgen?
    Wird Zeit, dass die KITA’s wieder aufmachen, damit sich die Kinder der mittleren Gruppe dort austoben können.
    Bleiben Sie gesund und – einfach mal die Fresse halten! Danke.

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