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Holowaty prognostiziert Abriss des Alstergymnasiums | Henstedt-Ulzburger
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Holowaty prognostiziert Abriss des Alstergymnasiums

Das Gymnasium an der Maurepasstraße

Das Gymnasium an der Maurepasstraße

Die Tage des Alstergymnasiums sind offenbar gezählt. Davon geht Henstedt-Ulzburgs Landtagsabgeordneter Stephan Holowaty aus. Es gebe wohl mittlerweile eine Mehrheit für einen Neubau, statt einer Sanierung, sagte der Liberale am Abend den HU-Nachrichten. Vergangene Woche habe der entsprechende Arbeitskreis getagt, dabei hätten sich die Diskussionen eher darum gedreht „wo man’s macht, als ob man’s macht“, so Holowaty weiter. Als Standorte für einen Neubau genannt worden seien die unmittelbare Nachbarschaft des aktuellen Standorts sowie der Bahnhof in Ulzburg-Süd, sagte der Freidemokrat, der darauf hinwies, dass sich Norderstedt bei einer Schule gleicher Bauart ebenfalls für einen Neubau und gegen eine Sanierung entschieden habe.

Stephan Holowaty

Stephan Holowaty

Man komme irgendwann in ein Finanzvolumen rein, wo sich eine Instandsetzung nicht mehr rechne – „jedenfalls dann nicht, wenn eine Schule modernen Anforderungen entsprechen soll“, sagte Holowaty.

Vor fast genau fünf Jahren war der Abriss und Neubau des Alstergymnasiums erstmals Thema im Ratssaal gewesen. Laut Holowaty dürfte es mindestens noch einmal solange dauern, bis die neue Schule tatsächlich steht. Der Landtagsabgeordnete: „Ich würde irgendwo zwischen fünf und 10 Jahren tippen.“

cm

20. Mai 2019

4 Kommentare zu "Holowaty prognostiziert Abriss des Alstergymnasiums"

  1. Oliver Heyne sagt:

    Mit allem Respekt…aber dann muss man nicht den Standort verändern..was für ein Quatsch. Man könnte den Anschein erwecken, man will dort alles mit wahrscheinlich Mahnke Häusern zubauen. Man kann das ja Mal so anstoßen Herr Holowaty…was’n schlechter Scherz…

  2. Antje Delion sagt:

    … und wenn man dann schon mal begonnen hat, den Beckershof zu bebauen, könnte man dort doch gleich auch noch weitermachen. Natürlich auch mit Mahnke-Häusern!

    Schade um die schönen vielen Fachräume der „Grünen Schule“. Für so etwas wird bei einem Neubau kein Etat mehr da sein.

    • H. Sazmann sagt:

      Für den Chemieunterricht werden zukünftige Alstergymnasiasten schon nicht in die Turnhalle ausweichen müssen.

      Schade wäre es um das Gebäudeensemble und alle seine Geschichten. Die vom Architekten, der sich angeblich voller Verzweiflung kurz nach Fertigstellung vom Dach in die Tiefe stürzte. Die von den Papierrollen, die wir in den Fenstern ausbreiteten, damit es bei Ulzburger Extremwetterlagen (28 Grad, bedeckt bis heiter) direkt unter der schwarzen Dachpappe trotz lauter defekter und darum verschlossener Fenster im Klassenraum einigermaßen erträglich blieb. Die von der Turnhalle, die an einem Wochenende in den Herbstferien voll Regenwasser lief, weil bei Sanierungsarbeiten am Dach am Freitag vor Feierabend das Abdichten vergessen wurde. Die vom Asbest, dessen Verwendung jahrelang ausgeschlossen war. Bis an einem schönen Tag vor den Sommerferien um die Jahrtausendwende haufenweise Fachleute in weißen Schutzanzügen in den Räumen herumliefen, die uns noch tags zuvor für den Französischunterricht dienten.

      Die Geschichten, die man nicht selbst sah, hörte man über die Jahre in immer extremerer Variante uas zweiter, dritter… Hand. Wahrscheinlich stimmt kaum die Hälfte davon, aber es war eigentlich kaum möglich, bei diesem Gebäude ins Unglaubwürdige zu übertreiben.

  3. ……zumindest ist die Finanzierung ja gesichert dank satter Rücklagen sowie nennenswerter Zuschüsse sowie steil steigender Gewerbesteuereinnahmen, denen viele Bürger die Streichung der Straßensanierungskostten verdanken. Logistik macht alles möglich….
    Und Reihenhäuser passen ja (als Ersatzbauten für die Schule) auch in das das Umfeld……denn die gehen weg wie geschnitten Brot. In Ulzburg-Süd ist aber freie (noch grüne) Fläche nicht gerade in Bahnhofsnähe frei.
    Es sei denn, man benutzt die Fläche des Beckersberghofes auf der anderen Gleisseite.
    Mal sehen, wie seitens der Verwaltung das Projekt dann angegangen wird…..zeitlich in der Vorplanung. Nun ja, die Abrechnungen für bereits seit Jahren abgeschlossenen Straßensanierungen hängen wie immer hinterher.
    Vor allem wie in der Übergangszeit, der mehrjährigen Bauphase hier das Schulproblem gelöst wird – darauf darf man gespant sein.
    Hoffenlich bleibt danach auch die große Sporthalle erhalten und wird nicht Sparzwängen geopfert. Das bedeuet auch reichlich Parkplätze sowie Bushaltestellen.

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