Schmidt: Habe keinen Auftrag zur Planung einer neuen Alsterbrücke – Meschede: Doch haben Sie | Henstedt-Ulzburger

Schmidt: Habe keinen Auftrag zur Planung einer neuen Alsterbrücke – Meschede: Doch haben Sie

Was war denn da los in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. Bürgermeisterin Ulrike Schmidt und CDU-Gemeinderat Michael Meschede konnten dort vergangene Woche nicht auf einen Nenner kommen. Die Verwaltungschefin zu einer Frage Meschedes, wie weit denn die Planungen für den Bau einer Ersatzbrücke für die gerade abgerissene Schlappenmoorbrücke seien: „Ich kann Ihnen keinen Sachstand nennen, wir haben ja noch gar keinen Planungsauftrag bekommen.“ Meschede postwendend zurück: „Doch den Auftrag haben Sie.“

Furt statt Alsterbrücke

Die eine sagt so, der andere sagt so – aber wer von beiden hat Recht?

Die Antwort lautet: Christdemokrat Michael Meschede. Gerade erst im Februar war im Umwelt- und Naturausschuss beschlossen worden, eine neue Fußgängerbrücke über die Alster zu bauen – in dem Bereich wo gerade die alte Schlappemmoorbrücke abgerissen und durch eine Furt ersetzt wurde. „Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah die hierfür erforderlichen Planungen aufzunehmen und diese nach Fertigstellung dem Ausschuss zur abschließenden Beratung und Beschlussfassung vorzulegen“, heißt es im einstimmig gefassten Beschluss.

Mit in der Sitzung vor gerade mal zwei Monaten dabei war neben der Bürgermeisterin auch Bauamtsleiter Jörn Mohr. Und anders als Schmidt hatte Mohr keine Gedächtnislücken und konnte sich an den wenige Wochen alten Beschluss erinnern – und damit auch Meschedes Frage beantworten: Der Auftrag werde bearbeitet, derzeit gehe es darum eine behördliche Genehmigung für den Bau einer Fußgängerquerung in dem Naturbereich zu erhalten, sagte Mohr. Der Bauamtsleiter weiter: „Ich gehe fest davon aus, dass wir zum Ende des Jahres wieder eine Brücke haben werden.“

Doch wie kommt man bis dahin ans andere Ufer? BFB-Fraktionschef Jens Iversen klagte in der Sitzung, dass es völlig unmöglich sei, an der Furt zu Fuß die Alster zu queren: „Das ist so tief, dass da nicht mal Gummistiefel helfen.“ Mohr antwortete, Iversen habe nicht Unrecht, man brauche dafür schon ein ziemlich „hochbeiniges“ Fahrzeug. Sein guter Rat an den BFB-Mann: „Aber warten Sie mal ab, wenn im Sommer das Wasser tiefer steht.“

cm

25. April 2021

9 Kommentare zu "Schmidt: Habe keinen Auftrag zur Planung einer neuen Alsterbrücke – Meschede: Doch haben Sie"

  1. Thomas Joost sagt:

    Guten Morgen,
    Bei der jetzigen Haushaltslage könnte doch eine Fähre Abhilfe schaffen….

    • Jan Kirmse sagt:

      Katapult wäre günstiger.

      • Rolf Michelsen sagt:

        ….der Nachteil: Katapulte ziehlen immer nur in eine Richtung…….wer ist der erste „Passagier“ aus dem Rathaus oder ersatzweise der Politik…? Und wer ersetzt den Menschen dann am Absprungsort ?

    • Rolf Michelsen sagt:

      …..oder eine Seilbahn – Leihgabe von einem der Spielplätze…..in Doppelspurversion…..

  2. Thomas Joost sagt:

    Jo…schwupp…und drüben biste….

  3. Dirk Barckmann sagt:

    Fähre finde ich gut. Europalette, Fässer drunter und ein Seil zum selbst ziehen. Absolut Emissionsarm.

  4. Oder eine Leonardo – Brücke , die kostet ca. 100 € .

  5. Angelika Hörstmann sagt:

    Holzfloß als Seilfähren zum selber ziehen gibt es in Lübben. Macht echt Spaß. Kann leider kein Foto hochladen

  6. Rolf Michelsen sagt:

    …….oder wir machen es wie in Ostfriesland – beim Springen über die Entwässerungsgräben mittels einem langen Stab….

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