Politik-Aus für Göttsch | Henstedt-Ulzburger

Politik-Aus für Göttsch

Mitteilung der örtlichen Grünen

Kurt Göttsch legt alle politischen Ämter nieder

  • Mit sofortiger Wirkung erklärt Kurt Göttsch seinen Rücktritt aus der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Sein Mandat als Gemeindevertreter legt er mit Wirkung des Beschlusses der Gemeindevertretung am 8. Dezember 2020 ab

Kurt Göttsch, der langjährige Fraktionsvorsitzende und Gründungsmitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Henstedt-Ulzburg, teilte in dieser Woche seinen Rücktritt von allen politischen Ämtern mit. Während er seine Fraktionsmitgliedschaft mit sofortiger Wirkung niederlegt, tritt der Rücktritt vom Amt des Gemeindevertreters erst mit Beschluss der Gemeindevertretung vom 8. Dezember 2020 in Kraft. Als Grund führt Göttsch seine gesundheitliche Situation an, die ihn zuletzt auch schon zur Übergabe des Fraktionsvorsitzes bewegte. Damit reduziert sich die Zahl der Sitze in der Gemeindevertretung für die Fraktion auf 4, da die vakante Position von Göttsch zurück an die WHU wandert.

„Wir können es nicht oft genug wiederholen, wie dankbar wir Kurt für seinen unermüdlichen Einsatz für uns als GRÜNE und für die Gemeinde Henstedt-Ulzburg sind“, so Thorsten Möhrcken, der Göttsch im Amt des Fraktionsvorsitzes folgte. „Wir wünschen ihm jetzt aber vor allen Dingen eine schnelle und nachhaltige Genesung, damit er sich mit voller Energie seinen neuen Zielen widmen kann.“

Auch der Ortsverband, den Göttsch in 2018 mit gründete, zollt Göttsch für seine Leistungen Respekt. „Kurt wird bei uns immer einen sicheren Hafen haben, aber seine Gesundheit geht vor“, sagte Anja Hampel, Sprecherin des Ortsverbandes.

Gleichzeitig richtet die Fraktion nun aber auch den Blick nach vorne und sieht der anstehenden Neuausrichtung der politischen Gremien in der Gemeinde positiv entgegen. „In den vergangenen Monaten haben wir die Fraktion mit einer Menge grünem Blut aufgefrischt“, betonte Doreen Müller, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. „Das eröffnet uns jetzt natürlich die Möglichkeit, unsere Neulinge direkt ins kalte Wasser zu werfen und die Luft der politischen Arena zu schnuppern.“

pm

27. November 2020

4 Kommentare zu "Politik-Aus für Göttsch"

  1. Christoph Abel sagt:

    Lieber Herr Göttsch,
    ich denke ich übertreibe nur wenig wenn ich feststelle dass wir hier im Kommentarbereich ausgesprochen selten einer Meinung waren. Das Streiten um die richtige Politik gehört aber zum normalen gesellschaftlichen Diskurs.
    Ich möchte mich für Ihr bisheriges ehrenamtliches Engagement in einer mitunter sehr undankbaren Position bedanken und Ihnen gesundheitlich und auch darüber hinaus alles Gute für die Zukunft wünschen.

  2. Sehr gut Herr Abel. So sollte man/frau miteinander umgehen.

  3. Andreas Cornelsen sagt:

    Hallo Herr Abel,

    ich bin am Wochenende leider nicht dazu gekommen selbst was zu schreiben und danke für ihren Kommentar.
    Ich stelle in Henstedt-Ulzburg immer wieder fest das dieser Diskurs insbesondere auf politischer Ebene leider oft zu kurz kommt, selbst für den interessierten Bürger nur schwer erkennbar ist und von vielen Teilen mutmaßlich auch nicht gewünscht ist.
    Zu einer Demokratie gehört es einen Diskurs mit unter offen auszutragen um dann einen Kompromiss zu finden (nicht umgekehrt, Stichwort: Hinterzimmer)
    Auch ich war nicht immer einer Meinung mit Herrn Göttsch, er hatte aber zumindest eine Grundverlässlichkeit und schaute nicht immer wo der Wind gerade herkommt. Meist hat er sich eine Meinung zu den Themen gebildet und stand für den Bürger erkennbar für diese auch ein.
    Solche Gemeindevertreter suchen Sie heute oft vergebens, dafür vielen Dank lieber Kurt 🙂 !

  4. Rolf Michelsen sagt:

    Hallo Herr Göttsch ! Mit Bedauern aber auch mit sehr viel Verständnis für Ihre persöniche Situation habe ich Ihren Rückzug aus der Politik zur Kenntnis nehmen müssen.
    Sie haben sich nicht „von hinten“ beeinflussen lassen und Ihren Standpunkt klar vertreten.
    Nicht immer bei den Mehrheitsverhältnissen etwas durchsetzen können aber gezeigt, daß es auch andere Lösungen gibt.
    Für die Gemeinde-Politik ein Verlust – aber sicherlich werden Sie die Entwicklung noch lange miterleben können – vieleicht lesen oder hören wie später einmal noch in der Öffentlichkeit von Ihnen.
    Wer u.a. auch hier seine Meinung öffentlich macht läßt so manchen Politiker nicht in dem Irrglauben, daß seine Partei unfehlbar ist, denn aktuell und an erster Stelle ist für die Bürger unsere Umwelt und nicht der Profit von Investoren. Henstedt-Ulzburg – Gemeinde im Grünen – ein großes Thema und Ziel. Von Beton leben die Tiere nicht.

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