Noch reichlich Platz in den Rewe-Kisten

Rewe-Box in der Wilstedter-Straße
Rewe-Box in der Filiale Wilstedter Straße auf dem Rhen

Da geht noch nicht viel bei der Rewe-Mitmach-Aktion für das geplante Mega-Logistikzentrum im Gewerbegebiet. Bis heute Nachmittag war noch nicht ein Zettel in die Frage-Box im Rewe-Markt an der Schulstraße eingeworfen worden. Die Supermarktkette hat auch in den Märkten auf dem Rhen und in Kaltenkirchen Kisten aufgestellt, in die Bürger Fragen zum umstrittenen Warenverteilzentrum einwerfen können. Das Unternehmen will diese bei einer Infoveranstaltung am Mittwoch, den 22. Februar, im Bürgerhaus beantworten. Und rechnet offenbar mit einem vollen Haus: „Bitte beachten Sie, dass die Platzkapazitäten im Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg begrenzt sind und daher kein Einlass garantiert werden kann. Frühzeitiges Erscheinen sichert einen Platz“, heißt es in Anzeigen des Unternehmens.

Worum geht es beim Rewe-Zentralstandort?

Es geht zum einen um bannig viel Arbeitsplätze die Rewe mitbringen will an den Autobahnzubringer. Rund 900 Personen will Rewe dort beschäftigen, 100 Millionen Euro soll das Investitionsvolumen betragen. Die Rewe-Versandfabrik wäre das mit Abstand größte Unternehmen Henstedt-Ulzburgs. Einher mit dem Logistikzentrum käme zugleich aber auch eine immense Verkehrsbelastung für die Großgemeinde: Von Henstedt-Ulzburg aus sollen sämtliche Supermärkte der Kette in Schleswig-Holstein, die allermeisten Hamburger Rewe-Märtke sowie zahlreiche Filialen in Mecklenburg mit Waren beliefern werden. Rewe selber spricht von 888 Lastern und 2072 Pkw, die täglich zum, bzw. vom Rewe-Verteilzentrum wegfahren würden. Dazu kommt: gleich neben dem angedachten Rewe-Grundstück zieht gerade die Edeka-Tochter Netto ein Warenverteilzentrum hoch, der Baubeginn dort hat bereits stattgefunden. Die LKW-Schätzungen für das Netto-Zentrum reichen von 460 bis 715 Lastern am Tag.

H-UN

  1. Februar 2017

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