Maske ab, Mut an – Protestierer fordern Schluss mit Corona-Beschränkungen | Henstedt-Ulzburger

Maske ab, Mut an – Protestierer fordern Schluss mit Corona-Beschränkungen

Corona-Demonstranten passieren die Straße Bahnbogen

Weg mit der Maskenpflicht, Schluss mit Abstandhalten und bitteschön auch wieder Konzerte in geschlossenen Hallen zulassen. Demonstranten haben am Sonnabend in Henstedt-Ulzburg die Aufhebung  sämtlicher Anti-Corona-Maßnahmen gefordert. Die vielleicht 20 Protestierer verbreiteten ihre Forderungen lautstark per Mikrofon und auf Plakaten, verteilten Handzettel. Mit dabei: Stefan Sünwoldt, Ex-Bürgermeister von Kaltenkirchen. Er laufe zum ersten Mal mit, verriet Sünwoldt den HU-Nachrichten und forderte diese auf, es ihm gleichzutun.

Die HU-Nachrichten lehnten dankend ab.

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27. Juli 2020

111 Kommentare zu "Maske ab, Mut an – Protestierer fordern Schluss mit Corona-Beschränkungen"

  1. Melli sagt:

    Ohne Anstand und Respekt anderen Menschen gegenüber.
    So sehe ich das, was die Möchtegern Protestierer dort veranstalten.

  2. Marcus Hoch sagt:

    Überall steigen wieder die Infektionszahlen und man muss auf die Straße um zu Demonstrieren. Dank solchen Leuten und vielen anderen wo sich nicht an die Regeln halten, müssen unsere Kinder und andere Leute wo sich an die Regeln halten wieder büßen (Schulschließungen, etc, etc) Dafür habe ich absolut kein Verständnis und meiner Meinung nach sollten Verstöße gegen Abstand und Corona Regeln mit 1000 Euro pro Person bestraft werden. Nur so verstehen es wohl manche Leute, anders geht’s wohl nichts ins Gehirn, falls vorhanden.

    • Harald Witte sagt:

      Am Dienstag erklärte RKI-Chef Wieler, dass ihm die steigende Zahl der Corona-„Infektionen“ „große Sorgen“ bereite. Die nun durch das RKI veröffentlichten Testzahlen belegen allerdings, dass dieser Anstieg durch die Ausweitung der Tests bedingt wird. Das gilt auch für die Schweiz es wird verschwiegen, dass der „deutliche Anstieg“ auf 192 Neuansteckungen ein Resultat der vermehrten Tests ist. Wenn man diese Zahl ins Verhältnis zu den positiven Tests setzt, lässt sich kein deutlicher Anstieg feststellen. Demnach wurden am Montag 1.965 Tests gemeldet, von denen 65 positiv waren, am Dienstag 4.728 Tests, davon 132 Positive, am Mittwoch 8.009 Tests, davon 192 positiv. Der behauptete Trend ist keiner.

  3. Wolle sagt:

    10 Minuten Maske trage ist auch unzumutbar wenn man damit nur anderen das Leben rettet. Der Staat sollte dafùr wenigstens bezahlen. Ich muss doch einen Vorteil haben um andere zu schützen. Lasst sie sterben wenn sie zu schwach sind. Früher war alles besser. (Für die ganz doofen: Ironie)

  4. Gisela Günther sagt:

    Es gibt immer wieder solche Menschen die Unbelehrbar. Sonst sind sie ein Nichts deshalb müssen sie sowas Hirnverbranntes tun

    • Marta sagt:

      Was genau ist Hirnverbrannt? Das Menschen Ihre Meinung äussern?
      Ich nenne das „von Grundrechten Gebrauch machen“
      Freie Meinung ist ein Grund- und Menschenrecht.
      Diese Meinung muss man nich teilen, aber akzeptieren und respektieren. So funktioniert eine Demokratie.

  5. Stefan Kubath sagt:

    Warum sollte es nicht auch solche Menschen bei uns in Henstedt-Ulzburg geben ? Mich wundert das nicht. Meine Meinung ist aber ganz klar- jeder der nur an sich denkt und die Gemeinschaft mit den Füßen tritt, sollte dann auch die Konseqenzen tragen. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Deutschland die Corona-Ausbreitung noch gut im Griff haben und unter Verzicht auf Vieles diesen Stand erreicht haben. Dieses nun durch einige wenige Ignoranten aufs Spiel zu setzen, sollte entsprechend geahndet werden.

  6. G.Brauns sagt:

    Hallo Protestierer

    Kann es sein , daß ihr irgendwo wohnt , wo es keine Medien gibt ?

    Wenn ja , dann bleibt auch dort .

    • Harald Witte sagt:

      Kann es sein, das sie obrigkeitshörig sind und zu faul sich zu informieren ?

      Am Dienstag erklärte RKI-Chef Wieler, dass ihm die steigende Zahl der Corona-„Infektionen“ „große Sorgen“ bereite. Die nun durch das RKI veröffentlichten Testzahlen belegen allerdings, dass dieser Anstieg durch die Ausweitung der Tests bedingt wird. Das gilt auch für die Schweiz es wird verschwiegen, dass der „deutliche Anstieg“ auf 192 Neuansteckungen ein Resultat der vermehrten Tests ist. Wenn man diese Zahl ins Verhältnis zu den positiven Tests setzt, lässt sich kein deutlicher Anstieg feststellen. Demnach wurden am Montag 1.965 Tests gemeldet, von denen 65 positiv waren, am Dienstag 4.728 Tests, davon 132 Positive, am Mittwoch 8.009 Tests, davon 192 positiv. Der behauptete Trend ist keiner.

  7. Rolf Michelsen sagt:

    Wie kann man nur so rücksichtslos sein und nicht nur sich sondern auch sein Umfeld gefährden ! im Krankheitsfalls nach einer Ansteckung dann noch auf Kosten der Allgemeinheit. Wir hier im Kreis Segeberg sind bisher recht glimpflich davon gekommen. Kein Grund übermütig zu werden. Wenn diese Leute meinen unvernünftig zu sein ohne Maske ist das Gebot der Stunde – von mir aus. Aber bitte nicht das Umfeld hier gefährden und schlimmstenfalls anstecken.
    So mancher Lehrer macht sich Sorgen für die Zeit nach Ende der Schulferien – besonders älere Lehrkräfte, die wie alle Senioren weniger Abwehrkräfte haben wir jüngere Menschen.
    Eines der aktuellen Beispiel zeigt die Situation in St. Wolfgang……wo jungendliche Praktikangen der Gastroszene fröhlich gefeiert haben. Nun dürfen die Gastronomen vor Ort und die Bewohner das ausbaden.

    • Marta sagt:

      Welches Umfeld wird denn Ihrer Meinung nach gefährdet wenn Personen zusammen spazieren gehen und Abstand halten? Is dann auch jeder Park Spaziergang Ihrer Meinung nach ein unsolidarischer Akt?
      Seit wann kann ein Virus im Wind Meter fliegen? Vielleicht sollten sie sich wirklich mal intensiver mit der Materie auseinander setzen. Dazu empfehle ich corona- ausschuss.de. und bitte sind sie so freundlich u schreiben der Regierung dass die Bitte auch endlich eine Maskenpflicht im Rahmen ihrer Regierungstätigkeit verordnet bekommen. Diese besteht in den Reggebäuden nämlich nicht!

      • Jan Kirmse sagt:

        Im Artikel heißt es, daß die Protestierenden die Abschaffung SÄMTLICHER Corona-Schutzmaßnahmen fordern. Und genau darauf bezieht sich Herr Michelsens erster Satz. Ganz zu recht, wie ich finde. Sie hingegen lenken vom eigentlichen Thema ab, denn von einem Spaziergang mit Abstand zu seinen Mitmenschen ist gar nicht die Rede (und das ist auch nicht verboten).

  8. Manuel Held sagt:

    Guten Morgen,

    ich weiß noch nicht, was ich schlimmer finde: Das Demonstrieren gegen Corona Maßnahmen oder das Berichten über genau dieses. So wird dem ganzen auch noch Aufmerksamkeit geschenkt. Parasiten kann man nur beseitigen, indem man Ihnen den Nährboden entzieht.

  9. Harald Witte sagt:

    Anhand der Kommentare kann man deutlich erkennen:
    Der Einzelne kann intelligent sein.
    Die Masse ist immer dumm !

    Lest das Buch von Carl-Friedrich von Weizäcker „Der bedrohte Friede“ aus dem Jahr 1983
    Dort steht genau drin, was gerade passiert und wie es weiter geht.

    Carl-Friedrich von Weizäcker ist der Bruder unseres ehemaligen Bundespräsidenten und kein Hellseher.
    Seine Informationen hat er aus Insiderkreisen und logischem Denken.
    Eigenschaften, zu der die Masse nicht fähig ist, da sie lieber den Massenmedien, wie Schafe folgen !

    Es gibt dazu auch ein Buch von einem Psychater „Wir behandeln die Falschen“
    Es sind die angeblich „Normalen“, die die Erde und die Menschheit an den Abgrund führen.

  10. Thomas Joost sagt:

    Ich finde es i.O. wenn diese Mitbürger für Ihre Meinung auf die Straße gehen, wir haben zu Glück diese Freiheit, ob ich deren Forderung gut finde, lasse ich dahin gestellt, da habe ich zu wenig Ahnung. Ich persönlich kann es gar nicht abschätzen, wieviele Infizierte im Kreis sein müssen, das überall Masken getragen werden müssen und Schulen etc. nur noch auf halber Kraft fahren……

  11. Heimke Behrens sagt:

    Ja, keine Maske zu tragen ist“ wahnsinnig“ mutig. Im wahrsten Sinne des Wortes. Leider sind solche Leute immun gegen Argumente und wissenschaftliche Erkenntnisse…. von Vernunft, Solidarität und Empathie ganz zu schweigen. Ego first! Als in Deutschland noch nicht klar war, ob wir die Krise in den Griff bekommen oder auch bei uns die Leichenwagen durch die Straßen fahren werden wie in Italien, da haben sich die Grossmäuler (vor Angst?) zurück gehalten und die anderen machen lassen. Als wir dann, durch die Maßnahmen, nochmal mit einem blauen Auge davongekommen sind, da kommen sie wie die Ratten aus ihren Löchern gekrochen und kritisieren die, die Verantwortung übernommen haben. Es ist so armselig… zum Fremdschämen!

  12. Björn H. Trost sagt:

    „Menschen, weigert Euch Feinde zu sein!“ (Römer 12, 7-21).

  13. Dieter Heinsohn sagt:

    Wir leben in einer Gesellschaft in der freie Meinungsäußerung ein unverbrüchliches Recht des Einzelnen ist. Dazu gehört auch die Demonstration. Dabei ist es gleichgültig ob mir diese Meinung gefällt. Mit der Auseinandersetzung des Themas oder eines Streites können wir uns weiterentwickeln. Ich wünsche mir einen vernünftigen und respektvollen Umgang mit den Maßnahmen zu Einschränkung der Pandemie Was ich in dem obigen Bericht vermisse, sind die Argumente der Demonstranten. Vielleicht wissen diese Mitmenschen etwas, was ich bisher übersehen habe. Eine Forderung ist kein Argument.

  14. Behrens sagt:

    Natürlich ist es i. O, seine Meinung zu sagen, egal, wie absurd sie ist. Wir leben zum Glück in einer Demokratie( was ja solche Leute oft bezweifeln) Was mich daran wütend macht ist die Tatsache, dass sie leider nicht nur sich selbst gefährden. Ich kenne viele Menschen, die sich einschränken und versuchen durch ihr Verhalten die explosive Ausbreitung zu verhindern. Diese Leute machen alles zu Nichten. Letztendlich auch für sich selbst.

  15. Trost sagt:

    Ich finde es mutig und richtig, dass die Menschen auf die Straße gehen.
    Es wurde der „Lockdown“ mit dem Argument des sonst überlasteten Gesundheitssystems
    verkauft. In den Kliniken herrscht seit Monaten Kurzarbeit.
    Es sollten Millionen(!) Menschen in Deutschland sterben, nun sind mit(!) Covid19 rund 9.000
    Menschen in Deutschland verstorben. Tragisch für jeden einzelnen. Natürlich.
    Sehen sie sich die Sterbezahlen beim Statistischen Bundesamt (https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/Tabellen/sonderauswertung-sterbefaelle.html) an. Ich finde keine Übersterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren …
    Bestatter sind laut faz in Kurzarbeit …
    Die Paralellen zur „Schweinegrippe“ 2009 mit den selben Statisten sind da.
    Warum ist das Material der Masken nicht vorgegeben? In Deutschland gibt es selbst für
    Papiergrößen eine DIN? Ist es egal? Hauptsache Mund und Nase bedeckt? Ich kann die
    Proteste nachvollziehen.

    • Hans Bergmann sagt:

      Super Beitrag!
      Zunächst werden die gegebenen Infos und Befürchtungen des Staates angezweifelt und zum Ende hin verlangt man von Vater Staat feste Regeln über eine Maskenstärke.

  16. Heinrich Winckelmann sagt:

    Das Infektionsschutzgesetz – genauer Paragraf 28 in seiner neuen Fassung, die seit dem 28. März 2020 gilt. Dort heißt es: Die Behörde kann „Personen verpflichten (…) von ihr bestimmte Orte oder öffentliche Orte nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen zu betreten“. Solche „bestimmten Orte“ sind jetzt zum Beispiel Supermärkte. Außerdem sieht Paragraf 28 vor, dass die Behörde die „notwendigen Schutzmaßnahmen“ treffen darf, die die Verbreitung einer Krankheit verhindern können.

    • Harald Witte sagt:

      Das größte Problem unserer Gesellschaft ist nicht der zivile Ungehorsam, es ist der zivile Gehorsam.
      Nur weil Regierende Paragraphen erfinden, muß es nicht richtig sein.
      Oder wie war das z.B.mit dem Schießbefehl in der DDR ?

      Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

    • Andreas Hoffmann sagt:

      Bravo. Noch ein Haufen ignoranter Spinner auf der Straße. Wie kann man nur so dumm sein. Aber wahrscheinlich die Ersten die nach dem Staat schreien wenn ihnen irgendetwas passiert.

  17. DieDurchdachte sagt:

    Danke, Harald Witte und ähnlich Denkende.
    Ich hoffe, dieses Mal wird mein Kommentar dann auch mal „zugelassen“…oder ist mittlerweile echt so viel Zensur vorgegeben?
    Wieso wird ein derartiger Bericht eigentlich von Leuten kommentiert, die durch diesen Bericht sowieso schon bestätigt werden?
    Warum unterstützt man lieber Zwiespalt und Angstmacherei, wenn man eigentlich bereits weiß, wie kaputt unser Volk und vor allem unser Zusammenhalt ist?
    Glauben Sie, liebe selbsterklärte Gutmenschen eigentlich wirklich alles, was in den Medien erzählt wird?
    Ist hier noch jemand zu selbstständigem Denken fähig?
    Wozu unterstützt man eine paranoiafördernde Politik?
    Hat sich jemand von Ihnen mal ernsthaft und länger Gedanken darüber gemacht, was hinter der ganzen Pandemie-Geschichte steckt?
    Und: Es würde mich sehr interessieren, wie viele an SARS-CoV-2 Erkrankte jeder von Ihnen kennengelernt hat. Und bitte keine solche Fälle wie „Ein Bekannter der Nachbarin hat von einer infizierten Arbeitskollegin einer Tante erzählt“ oder ähnliche haarsträubende Geschichten.

    • Jan Kirmse sagt:

      Wenn Sie hier Ihren Vor- und Nachnamen angeben und recherchierbar aus der Umgebung stammen, dann werden Ihre Beiträge auch nicht „zensiert“. Und was Ihre „großartige“ Frage angeht, ob jemand Infizierte kennt: da zeigt sich halt, ob jemand früher in Mathematik aufgepaßt hat oder nicht. Rein rechnerisch hatt(e) sich in Deutschland eine von ca. 400 Personen infiziert (also offiziell bestätigt infiziert). Wer also einen wahnsinnig großen Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis hat, der wird vermutlich jemanden kennen, aber grundsätzlich ist es eben alles andere als unrealistisch, wenn man niemanden kennt, der infiziert war/ist. Im Kreis Segeberg ist das ganze noch extremer, da war/ist nur einer von fast 800 Personen infiziert.

    • Dirk Barckmann sagt:

      Wie war das? Maske ab – Mut an? Dann mal auch den Mut hier unter Klarnamen zu kommentieren! Sonst bitte Maske ab und schweigen.

  18. Lars sagt:

    Zu den Kommentaren hier: Als ob es nur um das Tragen der Maske gehen würde. Erstmal gibt es überhaupt keine Vorschriften über die Anforderungen an den MundNasenschutz. Erst hieß es Masken sind gar nicht wirksam von Drosten und WHO! , dann nur FFP2 aufwärts und auf einmal ist es egal Hauptsache irgendwas ist vor Mund/Nase. Das macht das ganze schon völlig unglaubwürdig.
    Es geht hier um hundertausende von Existenzen die wirtschaftlich zerstört werden. Selbst große Ketten wie H&M haben schon angekündigt 170 Fillialen schließen zu müssen, ganz zu schweigen von den ganzen kleinen Betrieben. Wir schlittern hier in eine Wirtschaftskrise die bei unserer Globalisierung in der 3. Welt reichlich Tote verursachen wird, evtl auch hier. Dabei ist die Übersterblichkeit nicht höher als bei ein Grippewelle und das schon vor dem Lockdown! Es gibt keine berechtigten Gründe für die zerstörerischen Maßnahmen.

  19. Harald Witte sagt:

    Ist es nicht ironisch, daß Millionen von Menschen Filme lieben, die Rebellion feiern
    und ungehorsame Underdogs anfeuern, die sich ihren politischen Unterdrückern widersetzen?
    Und doch stimmen sie stolz ab, zahlen Steuern und befolgen alle Regeln, die gewaltsam durchgesetzt werden, ohne jemals die Autorität infrage zu stellen !

    • Jan Kirmse sagt:

      Die von Ihnen angesprochenen Millionen Menschen sind vermutlich einfach in der Lage, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden.

  20. Heinrich Winckelmann sagt:

    Dass die “ Regierenden Paragrafen erfinden“ ist eine ausgesprochen schlichte Ausdrucksweise, der ich mich nicht anschließen möchte. Gesetze werden in den Bundestag eingebracht, dort beraten – gegebenenfalls verabschiedet.
    Dann muss der Bundesrat als Ländervertretung zustimmen.
    Derjenige, der eine bessere Vorgehensweise z.B. Kaiser oder ( An) -Führer, kennt, sollte sich auf den Weg machen, diese zu verwirklichen.
    Einen gesetzlichen Schießbefehl in der früheren DDR gab es nicht, war also nicht “ erfunden “ Es gab Anordnungen zum Schutze des sogenannten Staatsgrenze, die auch Waffengewalt beinhalteten. Diese waren völkerrechtswidrig.

    Auch unsere Polizisten haben keinen “ Schießbefehl “ obwohl sie in bestimmten Situationen eine Waffe einsetzen dürfen. Dieses – als ultima ratio – entspricht denn auch dem Völkerrecht.

  21. Harald Witte sagt:

    DIE MASKE
    Du möchtest also, dass ich für dich eine Maske trage, obwohl ich nicht krank bin, damit du nicht krank wirst. Nun, wenn ich krank bin, bleib ich daheim. Machst du das auch? Oder gehst du trotz Grippe arbeiten? So wie immer?
    Aber bleiben wir beim Thema: du wünschst von mir, dass ich eine Maske trage, obwohl ich nicht krank bin; aus Solidarität zu dir, damit du nicht krank wirst.
    Du gibst mir also Verantwortung über deinen Gesundheitszustand.
    Gut. Also; dein Gesundheitszustand hat unmittelbar mit dem Zustand deines Immunsystems zu tun. Es ist stabil und ausbalanciert bei gesunder Ernährung, körperlicher Ausgeglichenheit, guten Schlaf und wenig Stress.
    Wenn du möchtest, dass ich für dich eine Maske trage, obwohl ich gesund bin damit du gesund bleibst, verlange ich von Dir:
    – Sofort mit Zigaretten und Alkohol aufhören
    – Mit Industrie-Frass aufzuhören.
    – Wasser trinken statt Cola, Limo und Co.
    – auf Zucker und Getreide zu verzichten.
    – auf Industrie-Fleisch zu verzichten.
    – du dich gesund und ‚bio“ ernährst; mit viel Obst und Gemüse.
    – du deinen Fernseher rausschmeisst und deine Internet-Sessions reduzierst.
    – nicht mehr als drei Tage die Woche arbeitest.
    – deinen Job kündigst, wenn er dir zuwider ist.
    – du viel raus in die Natur und in die Sonne gehst.
    – du dich körperlich fit hältst.
    – du freundlich und gelassen mit deinen Mitmenschen umgehst.
    Hältst du dich an alles, dann hast du ein wunderbar intaktes Immunsystem und niemand wird wegen Dir eine Maske tragen müssen!
    Tust du jedoch die Dinge weiter, die deiner Gesundheit und deinem Körper nicht gut tun, dann ist es nicht solidarisch, dass du verlangst, dass gesunde Menschen eine Maske für dich tragen; nein. Es ist egoistisch, von anderen zu verlangen, dass sie dich schützen sollen, während du keine Eigenverantwortung für deine Gesundheit übernimmst!
    (Netzfund)

    • Thomas Joost sagt:

      Super!!! so sehe ich das auch….immer müssen andere was tun, damit es mir gut geht, so lebt es sich doch super….und komischerweise ist es bei fast allen in allen anderen Lebenslagen genauso…..

    • Oliver Vibrans sagt:

      Meine Güte, ist das so schwer zu verstehen, dass wenn alle Maske tragen die Wahrscheinlichkeit einer Virusinfektion insgesamt erheblich sinkt? Das ist einfach ein gesamtstatistischer Nutzen. Es ist eine so gering einschränkende Maßnahme, dass es sich ja nun wirklich nicht lohnt, darum so ein Theater zu machen. Ich trage deutlich lieber eine Maske, als dass hätere Lock-down-Maßnahmen getroffen werden müssen, die noch länger verhindern, dass ich meinen Beruf ausüben kann.

      • Harald Witte sagt:

        Maßnahmen die auf Lügen beruhen, dienen einem anderen Zweck !
        Am Dienstag erklärte RKI-Chef Wieler, dass ihm die steigende Zahl der Corona-„Infektionen“ „große Sorgen“ bereite. Die nun durch das RKI veröffentlichten Testzahlen belegen allerdings, dass dieser Anstieg durch die Ausweitung der Tests bedingt wird. Das gilt auch für die Schweiz es wird verschwiegen, dass der „deutliche Anstieg“ auf 192 Neuansteckungen ein Resultat der vermehrten Tests ist. Wenn man diese Zahl ins Verhältnis zu den positiven Tests setzt, lässt sich kein deutlicher Anstieg feststellen. Demnach wurden am Montag 1.965 Tests gemeldet, von denen 65 positiv waren, am Dienstag 4.728 Tests, davon 132 Positive, am Mittwoch 8.009 Tests, davon 192 positiv. Der behauptete Trend ist keiner.

        • Jan Kirmse sagt:

          Aus ihrem 3fachen Beitrag muß ich also schlußfolgern, daß Sie dafür plädieren, weniger zu testen, damit man niedrigere Fallzahlen hat (damit man Maßnahmen lockern kann?). Das ergibt ehrlich gesagt auch keinen Sinn, das wäre reine Schönfärberei. Wissen Sie denn überhaupt, WARUM mehr getestet wurde? Wenn die Fallzahlen im Verhältnis zur Testmenge relativ gleich bleiben, wäre es ja denkbar, daß es mehr Verdachtsfälle gab und deshalb mehr getestet wurde, was dann absolut gesehen sehr wohl ein Anstieg der tatsächlichen Fälle wäre, ganz unabhängig von der Testmenge.

          • Rolf Michelsen sagt:

            Stimme Ihnen zu. Wir haben jetzt die Testmengen erhöht und können versuchen weitgehend zu verhindern, daß sich wegen unerkannten Fällen – nach dem Urlaub – die Erkrankten vermehren wie vor Monaten in Spanien, Italien etc.
            Sollen unsere Kliniken „überlaufen“ wie in Italien und die Särge im Konvoi transprtiert werden müssen, oder wie in den USA wochenlang eingefroren zwischengelagert werden ?
            Kaum zu glauben, daß es hier torzt allem Menschen gibt die ausschließlich an sich denken und ihnen völlig egal ist wie die Infdektionen ansteigen (werden).
            Selbst Donald Trump rät wegen sinkender Wählerbegeisterung für ihn jetzt zum Masken tragen – dem besten Präsidenten nach seiner Aussage mit Opferzahlen von mehr als 14.000.
            Es gab mal hier den Begriff und die Empfehlung der „Herdenimmunität“ – also ca. 60 % der Fälle bei ca. 80 Mio EW müssen da durch und es überleben – nur die starken überleben halt.
            Einen zweiten Lockdown werden nur wenige Betriebe und Menschen in Selbstständigkeit wirtschaftlich überlegen -nur damit ein paar Partyfreaks die Sau rauslassen können wo, wann und wie sie wollen.
            Inzwischen weiß man auch, daß Fall Nr. 1 / Fa. Webasto, keine Immunität besitzt im Falle einer neuen Erkrankung.
            Auf welchem Geistes- und Wissensnivau sind die Anti-Masken-Leute hier unten angelangt ?
            Und dam mit dem (hoffentlich vorhandenem) Wissen das es noch keine absolut sicheren Medikamente gibt, die weltweit erprobt wurden und nicht gerade billig sind. Gesundheit nur für Reiche ?

  22. Marta sagt:

    Ich kann die Empörung über die Demonstranten nicht nachvollziehen. Über die Black Live Matter Demos hat sich keiner beschwert. Es beschwert sich auch niemand, dass in Regierungsgebäuden keine Maskenpflicht herrscht. Auch jeder Richter kann selbst entscheiden, ob er in seinem Saal eine Maske will oder nicht. Also wen sollen die denn- bitte wenn sie zusammen spazieren gehen- gefährden? Es sind sogar Hochzeiten u kleine Feste erlaubt. Wo bitte is das Problem?
    Was genau schlimmes machen die Demonstranten außer ihre Meinung zu sagen, dass sie mit den Massnahmen nicht einverstanden sind bzw die Verhältnismäßigkeit in Frage stellen? Das ist Meinungsfreiheit u einer der wichtigsten Pfeiler unserer Zivilisation/Demokratie. Ich finde es traurig das unterschiedl Meinung nicht mehr zugelassen sind u viel schlimmer die direkten Beschimpfungen statt in einen Dialog zu gehen. Wem das nich passt kann doch einfach weg gucken bzw weg hören.

  23. Hans-Jürgen sagt:

    Hallo in die Runde!

    Ich finde es bedenklich, wenn Menschen die wegen ihrer Meinung auf die Straße gehen, sofort in der Art deklassiert werden, wie es (auch) hier teilweise geschieht.

    In einer Demokratie darf und soll man die Regierung in Frage stellen. Das kann man auch mit Demonstrationen tun. Und das ist das was hier geschieht.

    Die Deklassierung dieser Demonstrierenden („Egoisten, Aluhuträger, Verschwörungstheoretiker, Nazis, asoziale Elemente“ usw.) führt dazu, dass deren Argumente nicht mehr gehört werden.

    Und das ist falsch!

    Es gibt durchaus namhafte Ärzte die das Infektionsgeschehen anders beurteilen, als es die Regierung tut. Ich habe mir deren Argumente angehört und -soweit es mir möglich ist- überprüft. Und ich finde Sie haben durchaus einige Argumente die man sich anhören sollte.

    Dies insbesondere in Hinsicht auf die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen. Es werden hunderttausende Arbeitsplätze in Gastronomie, Touristik, Veranstaltungswesen etc vernichtet. Spätestens im Herbst werden die Insolvenzen massiv ansteigen. Wenn man das sieht, dann muss die Frage erlaubt sein, ob die Maßnahmen die dazu geführt haben auch verhältnismäßig waren.

    Ich denke ein sachlicher Diskurs wäre hier hilfreicher als als alles andere.

    • Bernd sagt:

      Danke Hans Jürgen… das nenne ich mal mit Würde, Achtung und Respekt auch anderen Menschen in der Demokratie zuhören und ggf Argumente austauschen und voneinander lernen. Meine Kraft reicht aus auch um gegen den Strom zu schwimmen. Zuhören. Nicht immer alles Glauben, auch Hinterfragen und selbst denken sollte gesellschaftliche Pflicht werden. Dann sind auch Lobbyisten, Parteien und deren Mitglieder gewarnt sich sachlich vorzubereiten. Jeder ist sein souverän und darf eine Meinung haben..mit der Zeit entwickelt sich auch das analytische Denken. Wer nicht fragt, muss mit den Antworten leben die in den Raum gesetzt werden. So ist es nun mal in der evolution der Verhaltensregeln geschehen… es ist leichter mit Diffamierungen Menschen Mundtot oder Distanzierung zu sähen. Wir alle müssen reden und dabei geht es nicht um uns selbst, sondern um eure Kinder, Enkel und Menschen die ins soziale Abseits gedränkt oder hörig gemacht werden. Es geht um Werte die uns Freiheit & Frieden bringen und nachhaltig erhalten werden müssen. Ich lebte 24 Jahre in der DDR und es geht hier nicht um materielle Verhältnisse die herrschten, sondern um die bewusste psychologische Beeinflussung von Menschen zum erreichen von Zielen. Wir haben die Pressefreiheit, aber so frei ist die Presse nun auch nicht mehr..da sie das Spiel mitmachen.. und wir uns im stillen und gemeinsam, selbst in Opposition stellen müssen. Danke nochmals! Eine faire Antwort. Die Mut macht.

  24. Gisela Guenther sagt:

    Ich hoffe sie stecken sich an und das ganz schlimm dann wollen wir mal weiter sehen

    • Bernd sagt:

      oh mein Gott. Nein ich bin nicht religiös. Wie gehässig sind sie denn. Zeigen sie mir einen der Corona hat und wir gehen gemeinsam dorthin. Sie können alles beobachten, aber wir brauchen die Erlaubnis jenen die Hand zu halten, ihm zu umarmen und Face to Face soll er mir ein Lied singen dürfen. Danach gebe ich ihnen täglich Bericht wie ich mich fühle. Aber! Sollte die Behörde mich in Quarantäne stecken bezahlen sie den Arbeitsausfall. Ich mag zwar infiziert werden oder trage schon alle möglichen Bakterien und Viren in mir, die sich zu Antikörper seid Jahrtausende zu meinen Imunsystem heranbildeten.. aber ich muss keine Krankheitssymptome aufweisen. Zu sehr missachte ich eure perversen Hygienevorstellungen und Isolation zu Natur. Bildung tut gut, wenn Bildung zu etwas greift ohne sich besonders von anderen Menschen abzuheben, sondern weiter zu geben. Ich wsr nur ein ehem.NVA/Bundeswehrsoldat der sich sehr viel Bildung geleistet hat. Aber ich acht auf die Würde, den Respekt und auch auf Veränderungen. Die Wissenschaft, die Wissen schafft, schaffte auch Wege die Unheil über die Menschen brachte. Sie haben sich nicht mit der Chronologie und deren Möglichkeiten, die von der WHO ausgeht bis hin in die Behörden beschäftigt. Man ist schon lange darauf aus Pandemien auszurufen und sie zu durchlaufen. Glauben sie mir, der Mensch kann gedanklich, organisiert eine perverse Fratze aufsetzen u d auch sie an der Nase herumführen. Es würde vieles sprengen hier um sie Weiterzubilden, wenn sie Zeit haben hinterfragen sie es einfach. Aber wünschen sie keinen Menschen, das ihm Unglück widerfährt. Das ist Unmenschlich.

    • Thomas Joost sagt:

      Sie wünschen einem Mitbürger etwas schlechtes? Nur weil er seine Meinung äußert? Sie wollen ein Demokrat sein? überlegen Sie mal, was Sie da äußern….

    • Hans-Jürgen sagt:

      Liebe Frau Guenther,

      ich bitte Sie, einmal meinen Beitrag wirklich zu lesen.
      Ich wünsche mir eine sachliche Diskussion und nicht, dass einer dem anderen eine potentiell tödliche Krankheit wünscht.
      Ich wünsche Ihnen nicht, dass Sie sich anstecken.
      Ich wünsche mir, dass Sie mit mir diskutieren, dass man Argumente austauscht.
      Und dabei dem anderen zuhört. Schaffen wir das?

  25. Heinrich Winckelmann sagt:

    Mit Interesse las ich “ Die Maske „. Ich bin sehr dafür, dass der Mensch, der diese Worte verfasste, eine Maske trägt. Nicht wegen Corona . Dann brauche ich eine derartige Sinnbefreitheit zumindest nicht noch zusätzlich optisch ertragen..

    .

  26. Jens Daberkow sagt:

    Aus meiner Sicht, ist das Grundgesetz hier ad absurdum geführt wurden. Geschäfte wurde das Hausrecht massiv beschnitten oder die Geschäftsgrundlage komplett entzogen.
    Daten müssen gespeichert werden.
    Das Recht auf Wahl des Aufenthaltsortes beschnitten.
    Die Demonstranten haben Gott sei Dank wieder die Möglichkeit zu demonstrieren ,denn das war auch so gut wie Verboten.
    Das Virus ist unter uns und wird auch nicht verschwinden.Es wird sich verändern und auch wir müssen uns verändern. Gesünder Leben, mehr Sport,mehr frische Luft usw.
    Impfen möglicherweise oder den Virus durchleben. Natürliche Auslese ist Natur auch wenn es hart ist. Wichtig war der erste Schritt Zeit verschaffen für die Krankenhäuser. Das ist geschehen nun gilt es trotz steigender Zahlen(ist das so oder wird nur wieder mehr getestet?) wieder NORMALITÄT in den Alltag zu bringen. Schweden hat es gut gemeistert mit geringfügig höherer Sterberate bei relativer Normalität zu bleiben trotz Schwächen im Gesundheitssystem.

    • Hans-Jürgen sagt:

      Danke Herr Daberkow,

      ich bin häufig nicht Ihrer Meinung, aber diesmal ja :o)

    • G. Willsch sagt:

      Gut Jens, gut gut.

    • Jan Behrmann sagt:

      In Sachen COVID-19 die Ablehnung jeglicher Schutzmaßnahmen mit „Natürlicher Auslese“ zu begründen ist nicht mehr steigerungsfähiger Zynismus.

      Wollen Sie diese Argumentation nicht gleich ausweiten? Auf Krankenversicherung, Erste Hilfe, jeglichen Sozialstaat, unser Vorsorgeprinzip, oder gleich unsere gesamte unsere Gesetzgebung…

      • Jan Kirmse sagt:

        Sehe ich ganz genauso! Muß auch gar nicht ausgeweitet werden, das „Argument“ impliziert bereits alles aus Ihrer Aufzählung und noch manches mehr. Ganz oder gar nicht, aber nicht „natürliche Auslese für die anderen, maximale persönliche Freiheit für mich“.

    • Rolf Michelsen sagt:

      „….natürliche Auslese ist Natur, auch wenn es hart ist….“. Das hat doch nichts mit Corona zu tun, wo die Medizin und auch die Forschung noch am Anfang des Wissens stehen und so agieren wie es aktuell sinnvoll ist. Natürlich ist, wenn im Alter die Immunkräfte des Menschen schwächer wird. Man beendet sein Leben wenn etwas stärker wird als die Medizin es zurückdrehen kann. Eine Lunge mit Schäden, sei es durch Rauchen oder mangelnden Arbeitsschutz (Asbest) ist sehr gefährlich.
      Die Zahl der Vorerkrankungen ist entscheidend. Die sucht man sich nicht selbst aus. In den Genen wird auch vieles gespeichert.
      Gesunde Ernährung und Sport schützen niemals gegen einen „unsichtbaren Feind“. Viren unterscheiden nicht nach Bio-Kost und Billigfleisch.
      Keine Opfer können mehr für Konsum und Absatz in der Wirtschaft sorgen. Es dauert lange ehe so manches Opfer wieder voll fit ist.
      Korrekt ist, daß jüngere Menschen stärkere Abwehrkräfte haben – siehe Kinder.
      Es fehlt der Respekt vor dem Alter des Mitmenschen. Was wären so manche Familien ohne die Mithilfe der Großeltern, Onkel, Tanten etc. im Bedarfsfall ?
      Masken sollen andere Menschen schützen und nicht zu infizieren – aus Rücksicht auf den evtl. schwächeren oder älteren Menschen. Wenn alle Masken tragen kann es nicht zu mehr Ansteckungen kommen – wenn keine Masken getragen werden, dann haben die Viren frei Fahrt zum nächsten Opfer.
      HIer bei uns kann jeder demonstrieren wofür und wogegen er ist, egal ob sinnvoll oder nicht. Ich würde glatt bei der 8-Std.Arbeitswoche mitmachen (wohlwissend, das es absolut Schwachsinn ist – aber der Gedanke ist gut, bis man anfängt nachzudenken, was das für Folgen hat. Dann klappt es mit der Ver- und Entsorgung, Nahrung u.v.a.m nicht, wenn da alle freudig mitmachen (würden).
      Die, die für Abschaffung der Masken sind denken nur an sich und nicht an den Mitmenschen. Wie sagte doch OB Björn Palmer in Tübingen in der Presse: alte Menschen zu behandeln ist Unsinn, die sterben sechs Monate später sowieso.
      Vor einigen Jahren äußerte ein Jung-CDU-ler die Meinung, daß Gelenkoperationen für alte Mensch wirtschaftlich unsinnig sei. Wie verroht sind hier denn so einige Mitbürger ?
      Man kann das weder christlich noch menschlich nennen, nur Vorschub für die eigenen persönlichen Interessen. Opfer bringen kein Geld in die Kassen….die Lebenserwartung steigt dank Medikamenten und Technik.

      • Jan Kirmse sagt:

        Es steht ja noch nicht mal fest, ob jedes „Opfer“ (wie Sie es ausdrücken) jemals wieder wirklich fit wird.
        Ich bin ausnahmsweise ( 😉 ) mal ganz Ihrer Meinung, gut geschrieben!

  27. Reina Günter sagt:

    Als Anmelderin der im Artikel beschriebenen Demo vom 25.7.2020 möchte ich den Artikel wie folgt kommentieren.
    Meine Motivation dafür auf die Straße zu gehen und mich mit meiner Meinung zu zeigen, ist in erster Linie die, dass wir in unserem Land etwas erleben, was wir seit Bestehen unserer Republik noch niemals erlebt haben. Es werden erhebliche Einschränkungen der Grundrechte erlassen. In einer solchen Situation halte ich es für angebracht, die ausführenden Verantwortlichen kritisch zu fragen, ob dieses Vorgehen rechtmäßig und angemessen und vor allem verhältnismäßig ist. Deshalb stelle ich keineswegs nur die Forderung, die Maßnahmen zu beenden, sondern ich habe, was allerdings im Artikel nicht erwähnt wird, am Samstag ausführlich darüber gesprochen, warum ich und meine Mitdemonstrierenden diese Forderung stellen. Ich habe 7 Ungereimtheiten im Vorgehen unserer Regierung aufgezählt und jede einzelne mit gut recherchierten Belegen untermauert. Diese habe ich schriftlich vor Ort gehabt und Anwesende dazu eingeladen mit uns zu sprechen, da es ja durchaus sein kann, dass ich mich mit meiner Einschätzung der Lage irre. Leider wollte niemand mit uns sprechen, der anderer Meinung war als wir. Und das ist das Problem: die Mehrheitsmeinungsvertreter sprechen nicht mit uns. Aber, wie ich hier sehe, all zu gern über uns. Diffamierend und verleumdend. Wir sind schon deshalb schlecht, weil wir anderer Meinung sind. Inhaltlich möchte man nicht mit uns sprechen. Das wirft kein gutes Licht auf den Zustand unserer Gesellschaft. Deshalb hier noch einmal meine Einladung: sprechen Sie mit uns. Denn es gibt keine guten und bösen Menschen, sondern die Trennlinie zwischen gut und böse verläuft durch das Herz eines jeden einzelnen Menschen, sagte Alexander Solschenizyn. Und sowohl wir, als auch Ihr, die ihr anderer Meinung seid, uns eint doch Eines: wir versuchen beide das Gute zu erreichen. Das ist unsere Schnittstelle. Lasst uns miteinander darüber sprechen, über das, was wir jeweils unter dem Guten verstehen und warum. Beschimpfungen und Verwünschungen, wie etwa „hoffentlich stecken sie sich alle an“, sind menschenverachtend und führen nur zu noch mehr Spaltung. Ich wünsche mir einen ruhigen, inhaltlichen Diskurs. Wer macht mit?

    • Oliver Vibrans sagt:

      Diskus ist immer gut. Ich bin froh, dass wir in diesem Land für unsere Meinung demonstrieren können.

      Inhaltlich schaue ich einigermaßen fassungslos auf Ihre Meinung. Wir können doch nun wirklich froh sein, dass es mit Hilfe der Maßnahmen der letzten Monate in Deutschland gelungen ist, die Todesfälle vergleichsweise gering zu halten. Dass es bei den Maßnahmen einiges an Herumprobieren gab ist zwar schade, aber wohl kaum vermeidbar, wenn man es mit etwas Neuem zu tun hat. Eines ist jedoch offensichtlich: Nimmt man COVID-19 nicht ernst und spielt die Erkrankung herunter, dann fliegen einem die Zahlen um die Ohren. Das ist deutlich in allen Ländern zu sehen, die das getan haben.

      Die bei uns durchgeführten Maßnahmens sind auch für mich schwierig zu ertragen. Ich kann seit Monaten meiner Arbeitstätigkeit kaum nachgehen. Aus dieser Sorge heraus jedoch zu fordern, dass man alle Restriktionen aufhebt, wäre aber nun wirklich kurzsichtig. Schauen Sie sich den Staat Kalifornien an. Zu früh Restriktionen aufgehoben, als noch gar keine nennenswerte Reduzierung der Zahlen sichtbar war, nun explodieren dort die Infiziertenzahlen wieder.

  28. Oliver Blau sagt:

    Wie es der Zufall will, habe ich gerade heute mit zwei Menschen gesprochen, die beide unabhängig voneinander am Coronavirus erkrankt waren. Die Erste war Mitte März erkrankt, es fühlte sich wie eine Grippe an, nur schwerer. Blieb zuhause, sie war nie in einem kritischen Zustand. Es passiert ihr noch immer wieder, das der Geruchssinn komplett ausfällt.
    Der zweite Fall hat mich überrascht. Ein Kerl wie ein Baum (kenne ihn seit mehr als 20 Jahren), ständig mit Feuerwehr und THW unterwegs, bewegungsfreudig und wirklich mit Licht am Fahrrad. Im Gespräch war ich irritiert ob seiner wirren Gesprächsführung, sowas kannte ich nicht von ihm. Bis er mir sagte, dass er im April an Corona erkrankt war, und seit dem eigentlich nicht mehr arbeiten kann. Er war auch nicht in einer Klinik. Zunächst. Die grippeähnlichen Symptome verschwanden, aber danach wurde er immer schwächer. Atemschwierigkeiten stellten sich Wochen später ein, ab auf die Station. Es wurde nie richtig kritisch, aber auch nicht besser. Irgendwann wieder nach Hause, die körperliche Schwäche blieb, die Konzentrationsfähigkeit schwand. Er kann sich nicht mehr fokussieren, nimmt fortwährend ab. Irgendwann dachte ich, er würde weinen, ich hörte einfach nur weiter zu. Mein Gott, dieser Fels von einem Mann! Sein Geruchssinn ist vollständig weg, sagte er, manchmal phantasiert er, manchmal lauscht er seinen Atemgeräuschen mit Sorge. Ich hoffe sehr für ihn, dass er wieder ein Stück weit zurückkommen kann auf die Straße.
    Ich pfeife auf jeden, der meint, ein Recht auf verschrobene Meinungsäußerung wahrzunehmen. Und ja, denken diese und andere Leute doch gerne, ich hätte hier was konstruiert. Wahrscheinlich brauchen sie sowas, um sich selbst noch eine Rechtfertigung zu geben. Wir anderen bleiben vernünftig.

    • Thomas Joost sagt:

      Wenn Sie auf jeden pfeifen, der hinterfragt, was sind Sie Ihrer Meinung??? Ich habe auch so meine Erfahrungen, nur würde ich es als Argument bringen und nicht sofort auf alles pfeifen…da merkt man nur, wie Sie ticken……netter Gruß

      • Oliver Blau sagt:

        @Herr Joost: Hinterfragen die Demonstranten, oder fordern sie etwas? Wo schreibe ich, dass ich auf alles pfeiffe? Sie sollten sich irgendwann einmal angewöhnen, nicht ständig Ihre wirren Gedanken ohne Sorgfalt niederzuschreiben. Langsam sind sie nicht nur nervig, sondern erscheinen unzurechnungsfähig.

        • Reina Günter sagt:

          @Oliver Blau: Wie ich oben schon schrieb, fordern wir mitnichten einfach nur, sondern haben diverse Begründungen mit Quellennachweisen schriftlich vor Ort gehabt. Ist es nicht legitim für die Maßnahmen belastbare Daten und Fakten zu fordern, die sowohl deren Notwendigkeit als auch deren Verhältnismäßigkeit belegen? Als mündige Bürgerin halte ich dies bei so massiven Grundrechtseinschrankungen für meine Pflicht. Blinder Gehorsam und kritikloses Mitmachen hingegen halte ich für sehr leichtsinnig.

        • Thomas Joost sagt:

          Hallo Herr Blau,
          Antwort etwas weiter unten….bezahlen Sie mir meine Rente, bin ja unzurechnungsfähig…wie Sie schreiben….seien Sie beruhigt…ich zahle noch brav meine EkSt und GwSt. und Sie? Sagen Sie mal, welche Tabletten muss man geschluckt haben um solche Aussagen, wir Sie sie hier tätigen zu schreiben??? Sie müssen so armselig sein…lesen Sie doch bitte erst Ihren eigenen Kommentar….oder ist Ihnen lesen und NACHDENKEN nicht bekannt…..ich habe zwar eine andere Auffassung…aber gehe nie unter die Gürtellinie…..weil Sie einfach keine Argumente haben…mehr nicht!!!

        • Hans-Jürgen sagt:

          Hallo Herr Blau,

          das mit dem pfeiffen haben Sie selbst geschrieben. darf ich Sie zitieren?

          „Ich pfeife auf jeden, der meint, ein Recht auf verschrobene Meinungsäußerung wahrzunehmen“

          Ich bitte Sie einmal sich vorzustellen, dass Sie eine Meinung vertreten, die nicht der Mehrheitsmeinung entspricht. Und Sie demonstrieren dafür. Möchten Sie dann solche Reaktionen erfahren?
          So abqualifiziert werden?

  29. Tobias Frank sagt:

    Ich sehe in diesem Bericht Andersdenkende, die ihre Meinung friedlich äußern. Und ich sehe eine ganze Reihe von Kommentatoren, die diesen Menschen in mittelalterlicher Hexenjagd-Manier am liebsten den Prozess machen und sie auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen wollen. Sind wir wirklich schon wieder soweit gekommen?

    Nach monatelanger medialer Beeinflussung sollte sich jeder mal zurückbesinnen auf Anfang März, wo die „Pandemie“ in den Medien ihren Anfang nahm. Ich habe mich damals gefragt, wo bitte die große Pandemie und das böse Killervirus sein sollen. Wenn uns die Medien damals nicht erzählt hätten, dass es da sei, dann hätte es niemand bemerkt und das Leben wäre ganz normal weitergelaufen. Erst die Medienhysterie hat die Panik der Menschen ausgelöst, obwohl bis heute nicht davon zu spüren oder sehen ist.

    Ich will nicht die „Leichen am Straßenrande“ als Vergleich bemühen, aber es drängt sich schon ein wenig auf. Denn ein wirklich gefährliches Virus würde sich mit den bisherigen Maßnahmen überhaupt nicht aufhalten lassen, da hätte jeder von uns in seiner eigenen Familie und Bekanntenkreis viele Tote. Dem ist aber nicht so.

    Das RKI hat bis jetzt knapp 9.000 Tote gezählt. Und es wird nicht differenziert, ob diese Menschen AN oder MIT Corona gestorben sind. Dabei hat schon der Hamburger Arzt Dr. Püschel (siehe MOPO/NDR-Berichte) festgestellt, dass alle über 100 von ihm obduzierten Toten nicht AN, sondern höchstens MIT Corona gestorben sind. Ein Wunder, dass Püschel überhaupt obduzieren durfte, denn anfangs hat das RKI nachweislich zu verhindern versucht, dass überhaupt Coronatote obduziert werden dürfen. Sollte niemand wissen, dass die Coronatoten in Wahrheit an ganz anderen Ursachen verstarben? Immerhin hat Dr. Püschel festgestellt, dass alle „seine“ obduzierten Toten mehrere schwere Vorerkrankungen hatten.

    Und die Schreckensbilder aus Italien? Lange wurde uns verschwiegen, dass die meisten dieser italienischen Opfer im Durchschnitt über 80 Jahre alt sind, also in einem ganuz normalen Sterbealter. Bei alten Menschen kann jeder Schnupfen tödlich sein. Trotzdem käme wohl niemand auf die Idee, dass auf einmal solche schwerwiegenden Maßnahmen wie ein totaler Wirtschaftscrash nötig wären, weil Menschen Schnupfen haben könnten. Oder doch?

    Die Masken werden uns nun als der Weisheit letzter Schluss präsentiert, dabei ist das in meinen Augen reine Augenwischerei. Hat mal jemand auf die Verpackungen der Hersteller geschaut? Die weisen doch selber darauf hin, dass diese Masken überhaupt nicht für den Schutz vor Viren geeignet sind. Gibt das denn niemandem zu denken? Warum bitte nötigt uns die Politik zum Tragen von Masken, wenn die eine Ausbreitung gar nicht verhindern können? Welche anderen Gründe können sonst dieses demütigende und gesundheitsbedenkliche Maskentragen rechtfertigen?

    Mit Demütigen liege ich vielleicht gar nicht so falsch, denn je länger die Menschen zum Masketragen verdammt werden – obwohl es medizinisch sinnlos ist! – desto größer wird die Erleichterung sein, wenn unsere Herrscher über Maske und Leben uns eines Tages wieder ohne Maske herumlaufen lassen. Natürlich nur, wenn wir uns im Gegenzug impfen lassen. Die Maskenqual könnte also durchaus ein Trick sein, um mehr Menschen zur Impfung zu treiben, als es sonst der Fall wäre. Immerhin waren die bisherigen Grippeimpfungen schlicht ein Flop und haben sogar Menschen körperlich schwerer geschädigt, als es eine Grippe hätte tun können. Ich bin kein Impfgegner, es gibt sinnvolle Impfungen wie Tetanus oder gegen Kinderlähmung, aber mittlerweile gibt es auch viele fragwürdige Impfungen und ich finde es zynisch, dass Impfbefürworter gewisse „Kollateralschäden“, erfahrungsgemäß rund 10 %, in Kauf nehmen wollen.

    Ich will es hier nich zu lang werden lassen, da es ohnehin von einigen Lesern zerrissen werden wird, aber es gibt viele gute Gründe, das Treiben der Politik kritisch zu hinterfragen und selber darüber nachzudenken. Wer immer alles hinnimmt und glaubt, was Kirche und Staat ihm vorbeten, der wird auch genau dort wieder enden, wo wir Deutschen in der Geschichte schon mal waren. Schön öfters waren. Wir scheinen ja nicht zu heilen zu sein.

    Eine Frage zum Nachdenken noch zum Schluss: Warum sollte die Politik es überhaupt gut mit uns meinen und so sehr um unsere Gesundheit besorgt sein?

    • Dirk Barckmann sagt:

      Selten so viel Autsch gelesen. Bitte achten Sie beim Tragen der Maske auf die richtige Anwendung: Mund-Nasen-Bedeckung!!! NICHT Augen! Oder liegt die Alufolie schlecht am Kopf an?

    • Jan Kirmse sagt:

      10% Kollateralschäden bei Impfungen? 😀 Da schließe ich mich doch Herrn Barckmann an…

      Was die Schreckensbilder aus Italien angeht: zeitweise war die Sterberate in einigen Regionen bis 10x über dem normalen Durchschnitt, das hat nun wirklich nichts mehr mit statistischen Schwankungen zu tun. Warum genau halten Sie Corona als Ursache dafür für absurd? Die waren alle „reif“ zum Sterben und das war einfach nur ein dummer Zufall? Das ist doch kein Hinterfragen, das ist Zynismus.

      Und zu Ihren Ausführungen zum Thema MNS: daß auf den Masken steht, daß sie nicht VOR (oder gegen) Viren schützen, ist logisch, das hat ja auch nie jemand behauptet. Zu denken gibt MIR höchstens, daß Sie offenbar den Schutzmechanismus bislang nicht verstanden haben, obwohl es zu dem Thema inzwischen Studien gibt, jede Menge Aufklärungsarbeit und sowohl im Öffentlichrechtlichen- als auch im Privatfernsehen wurde mit kreativen Ideen sogar sichtbar gemacht, wie der Schutz funktioniert. Aber bevor man etwas glaubt, was man nicht glauben will, stellt mancher halt lieber alle Fakten in Frage und nennt das „intelligentes Hinterfragen“…

  30. Rudolf Märtens sagt:

    “MASKE AB – MUT AN“ ist auf einem Plakatschild dieser weltbewegenden Demonstration zu lesen.
    Wo ist denn bei denjenigen der Mut geblieben, die sich hier im Forum nur mit Vornamen oder Synonymen zu Wort melden? Wollen Sie nicht erkennbar sein? GANZ SCHÖN FEIGE!
    Wären wir, als Gesamtheit gesehen, nicht so eine gut funktionierende Solidargemeinschaft, so hätten wir mit Sicherheit sehr viel mehr Opfer zu beklagen. Nimmt man Schweden als positiv geführtes Land, so sollte man auch einmal die Bevölkerungszahl im Verhältnis zur Opferzahl herstellen und dann erst jubeln. Abgesehen von diesem akuten “Eingriff in unsere Freiheit“, wo waren denn großen Protestbewegungen bei der Einführung der Gurtpflicht oder der Helmpflicht? Es wurde doch offenkundig, dass sich die Zahl der Unfallopfer immer mehr verringerte. Für mich ist klar, dass ich durch Einhaltung des “Mund-Nasen-Schutzes“ meinen kleinen Beitrag zur massiven Corona-Verbreitung leiste. Ich möchte nicht das schlechte Gewissen haben, dass sich irgendein/e Mitbürger/in an diesem Virus infiziert, nur weil ich zu faul und bequem bin, es als Einschnitt in meine persönliche Freiheit und Grundrechte ansehe.
    Dafür brauche ich keine Dichter zitieren und erst recht auch keinen Forderungskatalog aufzustellen ! DAS mache ich freiwillig-ohne WENN+ABER.

  31. Rudolf Märtens sagt:

    “MASKE AB – MUT AN“ ist auf einem Plakatschild dieser weltbewegenden Demonstration zu lesen.
    Wo ist denn bei denjenigen der Mut geblieben, die sich hier im Forum nur mit Vornamen oder Synonymen zu Wort melden? Wollen Sie nicht erkennbar sein? GANZ SCHÖN FEIGE!
    Wären wir, als Gesamtheit gesehen, nicht so eine gut funktionierende Solidargemeinschaft, so hätten wir mit Sicherheit sehr viel mehr Opfer zu beklagen. Nimmt man Schweden als positiv geführtes Land, so sollte man auch einmal die Bevölkerungszahl im Verhältnis zur Opferzahl herstellen und dann erst jubeln. Abgesehen von diesem akuten “Eingriff in unsere Freiheit“, wo waren denn die großen Protestbewegungen bei der Einführung der Gurtpflicht oder der Helmpflicht? Es wurde doch offenkundig, dass sich die Zahl der Unfallopfer immer mehr verringerte. Für mich ist klar, dass ich durch Einhaltung des “Mund-Nasen-Schutzes“ meinen kleinen Beitrag zur massiven Corona-Verbreitung leiste. Ich möchte nicht das schlechte Gewissen haben, dass sich irgendein/e Mitbürger/in an diesem Virus infiziert, nur weil ich zu faul und bequem bin, es als Einschnitt in meine persönliche Freiheit und Grundrechte ansehe.
    Dafür brauche ich keine Dichter zitieren und erst recht auch keinen Forderungskatalog aufzustellen ! DAS mache ich freiwillig-ohne WENN+ABER.

    • Reina Günter sagt:

      @Rudolf Märtens
      Wenn ich mir ansehe, wie verunglimpfend mit Menschen wie mir, die eine andere Meinung haben als die Mehrheit, sowohl hier, als auch in den Medien umgegangen wird, dann kann ich mir schon denken, warum manche hier nicht mit vollem Namen erscheinen.

      • K. Honerlah sagt:

        Hallo Frau Günter,
        Herr Märtens hat sich hier mit Vor- und Zunamen zu Wort gemeldet, was wollen Sie mehr? Gucken Sie vielleicht auf Marta, Lars und besonders Aura-umhüllt „DieDurchdachte“, die sich verstecken (auch ohne Maske).
        Verunglimpfung ist, wenn unberechtigt eine Person in Misskredit gebracht wird.
        Wo geschieht das?
        Sich über unterschiedliche Standpunkte sachlich auszutauschen ist und sollte selbstverständlich sein.
        Dazu gehört aber auch der Respekt des anderen Standpunktes. Sie können vielleicht nachvollziehen, dass sich die Mehrheit der Leser, sorry Lesenden, auch z.B. dieses Mediums nicht angesprochen fühlt, wenn es als Schafherde der Mainstream-Medien oder ähnlich tituliert wird. Und Bill Gates demnach die nächste Pandemie bereits in seiner Planung habe und viele unglaubliche Dinge mehr genannt werden. Dagegen werden authentische Fotos von Abstanderegelnverletzern, sprich Ballermannfeten-Feiernden, abgetan als Fake oder nicht existent. Gleichwohl wird Auseinandersetzung mit ihrer Meinung vehement auch von Ihnen eingefordert. Dazu gehört Wahrung der Augenhöhe des Gegenübers.

        • Reina Günter sagt:

          @K. Honerlah
          Verunglimpft Herr Andreas Hoffmann in seinem Kommentar die Demonstranten nicht? Respektvoller, inhaltlicher Diskurs geht anders. Den scheint man mit mir und denen, die mit mir einer Meinung sind, nicht zu wollen. Wie gesagt, das wirft kein gutes Licht auf den Zustand unserer Gesellschaft.
          Ich habe nichts dergleichen geschrieben und werde das auch nicht tun. Egal was man mir an den Kopf wirft. Das führt ja nicht weiter. Ich lade jeden ein, mit mir zu sprechen. Ruhig und sachlich.
          Ich habe auch nichts von Herrn Märtens gefordert, ich will gar nichts von Herrn Märtens. Ich habe aber erklärt, warum ich nachvollziehen kann, warum mancher hier anonym bleiben will.
          Weil wir hier und anderswo betitelt werden mit: dumme Spinner, Ratten, Egoisten, unzurechnungsfähig, ohne Anstand, ohne Respekt, wir seien ein Nichts und hätten kein Gehirn, wie seien ignorante Spinner und Großmäuler. Das ist eine kleine Auswahl hier aus den Kommentaren.
          Ich bin gern bereit mit Andersdenkenden ein persönliches Gespräch zu führen. Hier will ich mich nicht weiter beschimpfen lassen. Deshalb schließe ich meine Kommentare mit diesem ab. Meine Emailadresse ist den Henstedt-Ulzburger Nachrichten bekannt. Wer mit mir ruhig und sachlich in den respektvollen Austausch gehen möchte kann mit mir über die Zeitung Kontakt aufnehmen.

          • Jan Kirmse sagt:

            Sie sind also nur zu einem privaten Gespräch mit Andersdenkenden bereit, nicht zu einem öffentlichen?! Was soll das? Von Anfang an war meine Gedanke: wenn Sie so gut recherchiert haben, warum stellen Sie das nicht online (auf einer eigenen Internetseite, einem Blog, bei Facebook, da gibt es ja diverse, auch kostenfreie, Möglichkeiten), dann kann sich jeder Ihre Diskussionsgrundlage durchlesen. Wer Ihnen nicht höflich begegnet, den können Sie ja gerne ignorieren, aber pauschal eine öffentliche Diskussion abzulehnen, indem weder die eigenen Fakten zur Verfügung gestellt werden, noch man selbst in einen Diskurs tritt (sondern sich nur beschwert, daß man starken Gegenwind für eine Haltung erhält, die für einen Großteil der Bevölkerung ein Schlag ins Gesicht ist), das vermittelt sicher keinem Ihrer „Gegner“ das Gefühl, daß Sie ernst zu nehmen sind.

            • Hans-Jürgen sagt:

              Herr Kirmse:
              So lesen Sie doch BITTE einmal was von demjenigen geschrieben wird, den sie hier gerade kritisieren.
              Die Demonstrationen finden doch gerade statt, weil man in die Diskussion mit anderen kommen will!
              Frau Günter schrieb:
              „Deshalb stelle ich keineswegs nur die Forderung, die Maßnahmen zu beenden, sondern ich habe, was allerdings im Artikel nicht erwähnt wird, am Samstag ausführlich darüber gesprochen, warum ich und meine Mitdemonstrierenden diese Forderung stellen. Ich habe 7 Ungereimtheiten im Vorgehen unserer Regierung aufgezählt und jede einzelne mit gut recherchierten Belegen untermauert. Diese habe ich schriftlich vor Ort gehabt und Anwesende dazu eingeladen mit uns zu sprechen, da es ja durchaus sein kann, dass ich mich mit meiner Einschätzung der Lage irre. “

              Also öffentlicher geht es kaum, oder?
              Auch diese Diskussion hier ist öffentlich.
              Allerdings ist der Ton hier so rauh und die Beschimpfungen derart abqualifizierend, dass es keinen Sinn macht sich hier auszutauschen.

              Webseiten gibt es zu diesem Thema genug. (und viele schlechte). Hier wird das persönliche Gespräch gesucht. Auch um diesen trollartige Verhalten von vielen im Internet zu vermeiden.

              Kommen Sie doch einmal zu der Demonstration und diskutieren Sie mit! Ab dem 8.8. wieder jeden Samstag um 15:30 beim CCU.

              • Jan Kirmse sagt:

                Herr Hans-Jürgen, ich habe das sehr wohl und aufmerksam gelesen, entsprechend meine Kritik: warum diese 7 „Ungereimtheiten“ nur auf Papier, warum nicht für jeden einsehbar, damit alle hier wissen, worum es geht? Das wäre nämlich in der Tat NOCH öffentlicher.

                • Hans-Jürgen sagt:

                  Hallo Herr Kirmse,

                  hier kann man keine Anhänge posten o.ä. Insofern ist es schlicht nicht möglich. Wenn Ihnen ein Weg einfällt wie die Dokumente zu Ihnen kommen können, dann schicken wir Sie gerne zu.
                  Und freuen uns über ein Feedback 🙂

                  • Jan Kirmse sagt:

                    Wie ich schon meinte, könnte man es z.B. in einem Blog oder bei Facebook einstellen. Oder als PDF auf Google Drive ablegen und verlinken. Die Redaktion hier hätte natürlich das Recht, so einen Link zu unterbinden, aber man kann ja höflich anfragen, ob so ein Link im Zuge der Diskussion für die Redaktion akzeptabel wäre.

        • Hans-Jürgen sagt:

          Hallo Frau Honerlah,

          offensichtlich sind Sie empört über die teilweise abstrusen Verschwörungstheorien (z.B. über Bill Gates etc). Aber was hat das mit dieser Diskussion hier zu tun?
          Niemand hat hier so etwas geäußert.
          Ihr Ärger über diese Theorien lassen Sie jetzt an Menschen aus, die einen Diskurs wollen, die diskutieren und Meinungen austauschen wollen.
          Und das ist – wie man hier sehen kann – nicht gewollt. Man will lieber auf Menschen eindreschen. Und da machen Sie mit.
          Von einer politisch tätigen Person hätte ich mir anderes erwartet.

  32. Thomas Joost sagt:

    Herr Blau,
    Ihre Antwort zeigt Ihr Denken, wie Sie mit anderen Meinungen umgehen…Danke Ihnen für Ihre ehrlichen Worte…..P.S.: Ich bin nicht nur nervig… ich kann richtig ätzend werden, ich greife dahin, wo es weh tut….auch bei Ihnen…..

  33. Reina Günter sagt:

    @Heimke Behrens:
    Ein sehr gutes Beispiel für herabwürdigende Beleidigungen und Verunglimpfungen gegenüber anders Denkenden, die legal und friedlich demonstrieren. Sie unterstellen mir allerlei Schlechtes, ohne auch nur irgendetwas über mich zu wissen. Das ist exemplarisch für das, was in unserem Land gerade vor sich geht.
    Ich interessiere mich sehr für Ihre Argumente. Nicht aber für Ihre Beleidigungen.

  34. Dirk Barckmann sagt:

    Kleiner Tipp an die Demowilligen … Sollte es an Teilnehmern mangeln … kleinen Demo-Ausflug nach Malle. Hier dürften reichlich Demointeressierte zu finden sein. Seit mutig!

    • Rolf Michelsen sagt:

      …..Ausflug nach Malle in die „Schinkenstraße“ lohnt nicht mehr….wie ärgerlich für unsere Demonstranten hier. Ach ja, meine Freundin in Palma de Mallorca (einheimisch) empfindet dort dieses Partygebiet wie hier die Reeperbahn und Schanzenviertel in Hamburg.
      Freiweg gesagt: wo der Verstand und die Rücksicht aufhören beginnt die Unvernunft und jede Krise. Wieso meinen andere Menschen dort die „Sau rauslassen zu können“ – vermutlich weil sie ja dort keiner (wieder-)erkennt nach Urlaubsende.
      Der noch ganz Ruf Deutschland wird betrunken glatt ignoriert. Da sind viele Deutsche und Engländer glücklich vereint auf der Partymeile, auch wenn man am Abreisetag in den Transfer-Bus getragen werden muss weil der billige Sekt im Hotel ja sooooo gut tut.

  35. Dirk Barckmann sagt:

    „Nicht glauben – wissen“ „Nicht gehorchen – denken“ So meine ich den Slogan auf dem Plakat gelesen zu haben. Wissen und denken spreche ich dem gemeinen Russisch-Roulette-spielen-mit-Corona-Demonstrierer schon mal ab (meine FREIE Meinungsäusserung), und wenn ich auf dem Shirt der Mikro-tragenden Demo-Lady was von Menschenrechten lese, kommt es mir auch sauer hoch. Nur weil Einschränkungen gibt, die der Gesundheit und dem Schutz ALLER dienen, kneift man an den Menschenrechten rum? Autsch … Hier hat wirklich jemand die Einschläge nicht wahrgenommen. Niemand nimmt Ihnen das Recht sich zu infizieren, aber halten Sie sich dann verdammt nochmal fern von allen Anderen, denen was am Schutz ihrer Mitbürger liegt. Wandern Sie doch nach USA oder Brasilien aus. Hier schenkt man Ihnen auch regierungsseitig das Gehör, das Sie sich wünschen. Maskenfrei, versteht sich.

    • Freiheit bedingt auch Vernunft. Wo die nicht waltet und das zu Lasten Dritter zu gehen droht, wird die Freiheit notwendigerweise begrenzt sein müssen. Wir nehmen Fahrstunden, weil wir ohne Führerschein vom Autofahren ausgeschlossen wären. Wir kaufen Grundstücke per Notarzwang. Vom alten Auto trennt uns der TÜV. Der Arbeitgeber kann uns nur gut begründet kündigen. Beschränkungseffekte ebenso wie Nießnutz solcher Regeln sind allgegenwärtig. Und grundsätzlich breit akzeptiert. Und so eine leichte Maske tragen und etwas Abstand halten ist nun der gefühlte Weltuntergang? Unvernünftig. Unverständlich.

  36. Bodo Gruetzbach sagt:

    Hallo Herr Barckmann,
    danke für Ihre Darstellung, dieser kann ich mich nur anschliessen.

  37. Jan Kirmse sagt:

    Ich denke, dies ist ein passender Ort, um folgendes zu teilen:

    Anfangs wurde die Solidarität so hoch gelobt – alle würden zusammenhalten, aufeinander Rücksicht nehmen, sich gegenseitig unterstützen und den Zusammenhalt trotz Ausgangsbeschränkungen hochhalten. Inzwischen ist aus meiner Perspektive nicht mehr viel davon übrig. Sobald die Einschränkungen zu lange dauerten und die Verschwörungstheoretiker auf den Plan traten, kratzten die Entbehrungen doch zu sehr am Ego und am Freiheitsdrang vieler Menschen – und diese werden immer mehr.
    Was diese Personen nicht begriffen haben, oder es einfach nicht sehen wollen, ist, dass sie ihren Freiheitsdrang und ihre Unbeschwertheit auf dem Rücken anderer austragen. Und zwar auf Kosten derer, die bei erneuten Verschärfungen der Maßnahmen und bei einem möglichen zweiten Lockdown diejenigen sind, die diesem am hilflosesten ausgeliefert sind und am meisten darunter leiden. Damit meine ich nicht nur, aber in besonderem Maße auch Familien mit behinderten Angehörigen; das können Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder auch Senioren sein.
    Während vielerorts in den Urlaub gefahren und Verständnis für dieses Verhalten eingefordert wird, blenden diese Menschen aus, dass andere noch immer isoliert sind, weil sie entweder zur Risikogruppe gehören oder zu einer gemacht werden. Damit meine ich diejenigen, die eigentlich kein erhöhtes Infektionsrisiko haben, aber als „Gruppe der Behinderten“ pauschal über einen Kamm geschoren und von ihren alltäglichen Bildungs-, Beschäftigungs- oder Berufsaktivitäten ausgeschlossen werden. Und das seit vielen Monaten, viel länger schon als diejenigen, die nun wieder fleißig in den Urlaub fahren oder Partys feiern oder eng, wo auch immer, zusammensitzen, weil es ja nicht zumutbar sei, mal ein Jahr zuhause zu bleiben oder eine Feierlichkeit in kleinem Rahmen zu begehen.
    Während vor einigen Wochen noch auffiel, wer keine Maske trug, muss man sich nun schon häufig dafür erklären, warum man denn eine trage. „Was, Du trägst noch Maske?“ Manchmal fühle ich mich wie im falschen Film, wenn ich Abstand halte, Maske trage und mich dafür erklären muss.
    Kann man das immer damit entschuldigen, dass viele Menschen mit den Themen Alter, chronische Erkrankungen und Behinderung keine Berührungspunkte haben und es deshalb nicht besser wissen können? Kann man nicht erwarten, dass Menschen über den eigenen Horizont hinaus mal nachdenken? Und kann man nicht erwarten, dass sich eine Gesellschaft anhaltend solidarisch zeigt, bis die Krise soweit überwunden ist, dass auch diejenigen, die am meisten eingeschränkt werden, auch wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben können? Wahrscheinlich bin ich wieder mal zu idealistisch…
    Als der Lockdown begann, stellten viele fest, dass sie nun isolierter und zurückgezogener als sonst waren – es war eine Erfahrung, die alle machten, egal mit welcher Vorgeschichte. Für Familien mit behinderten Kindern war diese Erfahrung nicht so wahnsinnig neu, denn Zurückgezogenheit und das Aussortieren von Kontakten ist für viele von uns Alltag. Leider hat dieser gemeinschaftliche Erfahrungswert offenbar nicht dazu geführt, dass man sich nachhaltig in einzelne Personen und Familien hineinversetzt, die nach wie vor auf den Schutz und das rücksichtsvolle Verhalten aller angewiesen sind.
    Ich muss ehrlich zugeben, dass meine Toleranz hier an Grenzen stößt. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass einige meinen, die Pandemie sei vorüber (oder noch schlimmer, es hätte sie nie gegeben), während andere Menschen umso mehr mit den Folgen dieses rücksichtslosen Verhaltens zu kämpfen haben.

    Quelle: „Ellas Blog“ (Online-Magazin),
    stellenweise gekürzt, um es allgemeiner zu halten

  38. Behrens sagt:

    Obwohl es eigentlich überhaupt keinen Sinn macht hier etwas zu schreiben… doch noch mal.. Wir können uns nicht gegenseitig überzeugen. Die Ausgangsbasis ist zu verschieden. Weil man den Inhalt einer Demo kritisiert heisst das nicht, dass man Demos verhindern will. Meiner Überzeugung nach hat unsere Regierung vieles richtig gemacht (dabei bin ich absolut kein Merkel od. gar Söder-Fan)… deshalb hatten wir so gute Zahlen. Das erkenne ich an, trotz einer anderen politischen Überzeugung. Ich war sehr froh in Deutschland zu leben!… und möchte meinen kleinen Teil zum Erfolg beitragen z. B. mit der AHA – Regel. Es macht mich traurig und wütend,(deshalb der scharfeTon) dass jetzt Leute keine Maske mehr tragen wollen, Partys mit vielen Leuten feiern wollen
    etc. und sich plötzlich in einer Diktatur wähnen weil das persönlich ein bißchen einschränkend ist. Ich hätte es auch lieber alles freiwillig aber leider hat es sich gezeigt, wie man auch hier sieht, dass es Regeln braucht damit sich Leute vernünftig verhalten. Ich denke da nur an unsere Verkehrsregeln, da ist wohl jedem klar: sowas geht nicht freiwillig. Nur( leider) mit Regeln und scharfen Strafen kann man viele Leute davon abhalten, andere zu gefährden…..und wer noch Fakten braucht, dem empfehle ich nach Bergamo zu fahren und die Leute dort zu befragen… vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die eindringlichen Warnungen von italienischen Ärzten an die Deutschen…

  39. Rolf Michelsen sagt:

    Was die Demonstranten (ca. 20 – bei ca. 29.000 EW zuzüglich Gast aus Kaki) nicht verstehen wollen oder können ist was die Mehrheit hier möchte und zwar ungern mitmacht aber sinnvoll ist: Maske tragen um mein Gegenüber zu schützen falls ich infiziert bin ohne es wissen zu können.
    Die Symthome bei Erkältung (Bakterien, an denen im Frühjahr und Herbst immer viel erkranken) sind gebenüber Corona sehr ähnlich.
    Man(n – frau) läßt sich testen um es zu erfahren – niemand klopft an die Arzttür und sagt: ich habe Corona.
    Wir sehen es an den Urlaubsrückkehrern im Raum Heide und Büsum und landesweit: die Neuinfiektionen stiegen steil an.
    Diese ca. 20 Demonstranten sind schlauer als die Virologen, Forscher – wer das glaubt, dem kann man nicht mehr helfen und ihnen empfehlen in das Land ihrer Wahl umzusiedeln wo es keine Maskenplicht gibt. Ein Tipp: Nord- und Südpol eignen sich bestens und sie sind vor uns „sicher“…. Da gibt es keine Risikowarnung ! Also, auf in das Anti-Masken-Paradies und wir hier sind Gefährder der Gesundheit der Nachbarn endlich los. Gute Reise im One-Way-Ticket. Demonstrieren kann man da bestimmt auch…..

  40. Thomas Joost sagt:

    Haben Sie den die Mehrheit gefragt? und was passiert, wenn es doch keine Mehrheit ist? Wandern Sie dann aus? Es wurde zum Diskurs aufgefordert, mehr nicht…aber das haben wir ja schon hier durch…ich würde mich freuen, wenn wieder miteinander geredet wird und nicht das wir Teile der Bürger zum Auswandern bewegen und hinterfragen sollte immer erlaubt sein, das machen wir doch alle in allen Bereichen, warum hier nicht gewünscht???

    • Jan Kirmse sagt:

      Diskurs klappt leider nicht. Frau Günter sagte, wer mit ihr sachlich diskutieren möchte, solle sich bei den HU-Nachrichten melden und um ihre Mailadresse bitten. Von der Redaktion bekomme ich aber seit über 24 Stunden keine Reaktion dazu… Aber vielleicht lande ich dort im Spam-Ordner; auf Vorschläge, worüber ich mir einen Artikel wünschen würde, erhalte ich auch nie Antwort (geschweige denn, daß es einen entsprechenden Artikel geben würde).

  41. Thomas Joost sagt:

    Das ist schade, sollten aber dran bleiben…

  42. Nicole Kornath sagt:

    .P.S.: Ich bin nicht nur nervig… ich kann richtig ätzend werden, ich greife dahin, wo es weh tut….auch bei Ihnen…..

    § 241 Strafgesetzbuch Mehr sage ich dazu nicht- obwohl es heftig in den Fingern kribbelt-, da diese Diskussion hier langsam aus dem Ruder läuft.

    • Thomas Joost sagt:

      Vergessen Sie bitte 185 und 187 nicht…dann freuen sich noch mehr…Ich empfinde es beschämend, wie wir hier mit den Eckpfeilern unserer Demokratie umgehen!!! PS. Im Zusammenhang wird ein Schuh draus……Frau Kornath

  43. werner knorn sagt:

    Kann man nicht endlich die bilder dieser verwirrten geister aus der öffentlichkeit enternen?

  44. Rolf Michelsen sagt:

    ….in den USA hat – wie in den Medien zu sehen und zu hören war – ein Maskengegner gesagt, bevor er auf die Intensivstation ging: ich glaube, ich habe den größten Fehler meines Lebens begangen.

  45. Hans Bliedung sagt:

    Die Demonstanten fühlen sich sicher.Wissenschaftlich ist doch erwiesen.Die Dummen sterben zuletzt.

    • Britta de Camp-Zang sagt:

      Aus dem verlinkten Artikel: „Fast 6.000 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben – die Hälfte davon in Heimen für Alte und Pflegebedürftige. Auf seine gerade einmal 10 Millionen Einwohner umgerechnet, verzeichnete Schweden ein Viertel mehr Todesfälle durch Covid-19 als die schwer betroffenen USA.“

      …haben Sie diesen Satz überlesen oder ist dies für Sie lediglich ein Kollateralschaden des von Schweden eingeschlagenen Sonderweges?
      Umgerechnet auf Deutschland, hätten wir heute schon fast 50.000 Tote durch Covid19 zu beklagen…
      Es gibt nur eine logische Schlussfolgerung:
      Die in Deutschland getroffenen Maßnahmen waren und sind richtig. Die Bilder der Massengräber in anderen Ländern sollten uns Mahnung genug sein!
      Meine eindringliche Bitte an alle Leser*innen: Tragen Sie eine Mund-Nasenmaske, halten Sie Abstand, befolgen Sie die Hygieneregeln – zum Schutz Ihrer Mitmenschen!

  46. Harald Witte sagt:

    Nein, wirklich „gefährlich“ sind diese Leute eigentlich nicht. Mit der kleinen Einschränkung, dass sie sich die Freiheit nehmen, sich ihren „Schwachsinn“ selber auszuwählen. Sie lassen sich nicht mehr bange machen. Wenn überhaupt, dann zerren nun andere an ihrem Verstand. Politik und Medien haben bei ihnen jegliches Vertrauen verspielt. Nicht wegen des Internets, nicht wegen böser Russen, böser Chinesen oder bösem Sonstwas. Die heimatlichen Lügen und Täuschungen waren absolut ausreichend. All die Jahre der Public Relations und der „Kommunikationsprobleme“, wenn die „eigene“ Bevölkerung mal wieder nicht spurte. Das hinterlässt Spuren.

    Viele von ihnen mögen „Spinner“ sein, aber es sind freie Spinner. Wenn man sie in der Unterhose abpasst, werden sie schlimmstenfalls freundlich in die Kamera winken. Der mentalen Meinungsdiktatur unserer Zeit haben sie sich einfach entzogen. Sie haben jetzt ihre eigene postfaktische Realität. Und warum auch nicht? Es gibt tatsächlich kaum Gründe, bei dem Schwachsinn anderer mitzumachen.

    Mit ihnen wächst nun ein Ungehorsam heran, der sich angesichts des Drucks von außen nicht mehr mit quasi-religiösen Glaubenssätzen spalten lässt. Die haben das einfach hinter sich gelassen. Und nun beginnen diese Spinner auch noch, sich lagerübergreifend wirksam zu organisieren – oder zumindest zu versammeln. Wir werden sehen, wie viel Demokratie uns noch bleibt, wenn der Staat mit diesen ungehorsamen Elementen erst einmal fertig ist.

  47. w.knorn sagt:

    Hallo, zusammen!
    Die ganze Debatte endet doch nur in einer Verwirrungsdebatte, also im nirgendwo! Aber: Wir bieten den Masken-Verhinderungskaspern eine grosse Bühne, ihren Kram zu demonstrieren!
    Was soll das?
    m.f.G. WK

  48. Harald Witte sagt:

    Eine Fake-Pandemie erkennst du daran, das Krankenhäuser und Bestattungsunternehmen Kurzarbeit anmelden !

    • Rolf Michelsen sagt:

      Kurzarbeit in Krankenhäuse hat es nie gegeben – nur Mangel an Arzt- iund auch Pflegepersonal. Das scheint hier noch nicht ganz durchgedrungen zu sein.
      Krankenhäuser in veschiedenen Ländern, u.a. USA, Indien, Frankreich, Itralien u.v.a.m. waren mehr als total überlastet, technisch und personell – inZeichen der Pandemie und zusätzlich durch den Normalbetrieb, der teilweise ruhen mussde wegen Überfüllung.
      Viele OPs, die geplant waren, mussten verschoben werden. Ansonsten Unfälle und alle Arten von Erkrankungen laufen weiter, mit und oh e Pandemie-Situation.
      Beerdigungsuntenehmen haben nie Kurzarbeit gehabt, nur Schwankungen, wie in jeder Sparte.
      Hier auch nur an Kurzarbeit zu denken ist absolut unsachlich und fern der Realitäten.
      Wir alle sind sterblich, früher oder später. Die Medizin hilft uns älter zu werden. Gute Ärzte auch, aber Ärzte, die am Ende ihrer Kräfte irgendwann ankommen sind nicht erwünscht.

      • Gottwald sagt:

        Bitte einfach mal bei google eingeben:
        Kurzarbeit krankenhäuser = Aerzteblatt vom 28.7.2020 – 400.000 in Kurzarbeit
        Kurzarbeit Beerdigungsinstitut = faz vom 20.7.2020

        • Horst Pein sagt:

          „Kurzarbeit Beerdigungsinstitut“
          Logische Konsequenz ==> Wir leben jetzt gesünder?

        • Rolf Michelsen sagt:

          …..Kurzarbeit in Zeiten von Corona – gab es in der Phase, wo viel Kapazitäten an Personal, Betten und Gerät reserviert waren. Eine Welle von Patienten in Sachen Corona wie u.a. in Italien, Frankreich etc. erreichte uns hier zum Glück nicht. Das war nicht so vorhesehbar. Darüber sollten wir uns freuen und zufrieden sein .
          Angenommen, die Welle wäre wie in den Südländern über unser Land eingebrochen……was da wohl an Kritik unsachlich gekommen wäre. Einerseits reduzierte sich die Anzahl der Patienten mit Herzinfarkten etc. – die Ärzte rätseln noch immer warum.
          Da gleich da Wort Kurzarbeit zu verwenden wie in Fällen wo die div. Branchen wie Gastronomie, zahlreiche Hersteller von Waren (außer Toilettpapier) ist doch reichtlich übertrieben…..

        • Jan Kirmse sagt:

          Ich habe den faz-Artikel gelesen. Ja, es gab Kurzarbeit in Beerdigungsinstituten. Das war aber mitnichten ein deutschlandweiter Trend, wie es in dem Artikel auch ganz deutlich steht. Es war eher ein regionaler Einzelfall, ein Beerdigungsinstitut, das seine „Kunden“ hauptsächlich aus einem Krankenhaus bekam, in dem Aufgrund vieler abgesagter Operationen (zu den Gründen hat sich Herr Michelsen ja bereits geäußert) weniger gestorben wurde.

          • Stefan Schneider sagt:

            Dass dort per Saldo weniger Menschen versterben, wenn die OP’s abgesagt werden, wirft aber kein gutes Licht auf die Klinik (oder die Diagnose, die sonst zu dem Ergebnis kam: OP nötig). Es hilft ja wenig, wenn man in Normalzeiten zwar den Blinddarm entnommen bekommt, dafür dann an direkten OP-Folgen stirbt… Die ganzen Corona-Anomalitäten bringen viel erstaunliches ans Tageslicht. Aber untermauern dennoch keine einzige dieser ganzen kruden Theorien, die manche sich da er-google-en.

            • Christoph Abel sagt:

              Moin Herr Schneider,
              manche OPs sind lebensgefährlich, dabei aber weiterhin das „geringere Übel“, gerade bei aggressiven Krebserkrankungen nimmt man das Risiko einer OP inkauf, wenn die Alternative darin besteht ziemlich sicher keinen Kalender für 2021 kaufen zu müssen.
              Im Moment wird leider auch viel verschleppt, gerade an unbehandelten Infarkten und mangels Vorsorgeuntersuchung unerkannten Krebserkrankungen könnte da durchaus noch einiges an „Nachlauf“ auf uns zukommen

              • Stefan Schneider sagt:

                Ja, so hätte ich das auch erwartet: Nötige OPs erfolgen nicht, Sterbefälle steigen an. Klar, kann noch kommen, hoffen wir es nicht.

      • Thomas Joost sagt:

        Woher nehmen Sie Ihre Erkenntnisse? Deutschland Ärzteblatt ziemlich aktuell, sagt da aber was ganz anderes!!!

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