Gemeinde soll neue Sportstätte bekommen | Henstedt-Ulzburger

Gemeinde soll neue Sportstätte bekommen

Mitteilung der örtlichen Parteien und Wählervereinigungen

Im Henstedt-Ulzburger Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur und Sport wurde am 7. September 2021 beschlossen, dass die Gemeinde bis Ende 2024 mit dem „Haus des Sports“ eine offene Begegnungsstätte des Sports für alle Sportvereine und sämtliche Altersgruppen bekommen soll. Dieser Entscheidung vorausgegangen war die Mitteilung des SV Henstedt-Ulzburg, das vereinseigene Sportland aus finanziellen Gründen nicht weiter betreiben zu können. Daraufhin setzten sich alle 6 Fraktionen der örtlichen Politik mit dem SV Henstedt-Ulzburg, dem Kreissportverband und der Gemeindeverwaltung zusammen, um dauerhafte Lösungsvorschläge zu beraten. Ziel der Gespräche musste es sein, dem Sport in Henstedt-Ulzburg eine neue Heimat zu geben, wenn das Sportland abgängig ist.

Allen Fraktionen ist es wichtig zu betonen, dass das Haus des Sports allen Sportvereinen und den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde offen stehen soll. Nach erfolgreicher Abstimmung im Ausschuss betonen daher auch alle Fraktionen ihre gute Zusammenarbeit, vor allem aber die weitreichende Bedeutung dieses Beschlusses für die Zukunft des Sports in Henstedt-Ulzburg.

Von der Verwaltung wird nun geprüft, wie eine Eigentumsübertragung des Sportlands vom SV Henstedt-Ulzburg an die Gemeinde erfolgen kann, welcher vorübergehende Sanierungsbedarf besteht, um für die Übergangszeit das Sportland weiter nutzen zu können, und welche Anforderungen die Sportvereine Henstedt-Ulzburgs an das zukünftige „Haus des Sports“ stellen. Anschließend soll geprüft werden, in welcher Höhe Fördermittel eingeworben werden können, um ein solches Projekt zu einem echten Leuchtturm des Sports zu machen.

Alle Fraktionen im Ausschuss betonten, dass sie sich freuen, in so kurzer Zeit eine Übereinkunft erreicht zu haben, mit dem Haus des Sports einen Ort zu schaffen, der dem Sport in unserer Gemeinde eine neue Heimat gibt und die Sportvereine und alle Sporttreibenden zusammenführt. Ein besonderes Projekt für Henstedt-Ulzburg, auf das alle stolz sein können.

H-UN

14. September 2021

36 Kommentare zu "Gemeinde soll neue Sportstätte bekommen"

  1. Kurt Göttsch sagt:

    Für Interessierte: gedacht ist, das „Haus des Sports“ auf dem Gelände am Sportplatz Beckersbergstraße, konkret Trainingshalle, Sportland, Umkleidekabinen, zu bauen.
    Das wurde leider in der PM der Fraktionen vergessen zu erwähnen.
    Diese Gebäude müssen dann alle abgerissen werden, eine Sanierung lohnt nicht, die Grundprobleme blieben bestehen.
    Wäre ja schön, wenn die Geschäftsstellen der Sportvereine ( SVHU,FC Ulzburg ) dort auch untergebracht werden könnten.
    Warum dann dort nicht auch „den dritten Ort“ mit ansiedeln? ( von der VHS/ Bibliothek will ich gar nicht reden ), das wäre mit einem neuen Konzept für das Bürgerhaus (Restaurant) und der Neuordnung des Gesamtgeländes Bürgerpark (Konzept steht doch), der große Wurf für einen neuen Treffpunkt in unserer Ortsmitte.
    .
    Leider gehe ich davon aus, dass Verwaltung und Politik darauf nicht antworten,oder ??

    • A.Simader sagt:

      Hallo Herr Göttsch,
      bzgl.Neugestaltung des Bürgerparks und des Beckersberg-Bades gab es sowohI, einen Ideenwettbewerb, einenArchitekten-Wettbewerb und auch bei IGEK wurde lange darüber diskutiert. Hat viel Geld gekostet, aber bis jetzt wurde von Seiten der Politik und Verwaltung bis auf heiße Luft nichts entschieden.Wie schon öfters wird dem Wähler Hoffnung gemacht, aber dann passiert nichts.
      Kein Wunder bei leeren Gemeindekassen.

  2. Britta de Camp-Zang sagt:

    Ein sehr guter Vorschlag!
    Ich habe im Gespräch mit interessierten Bürger*innen bereits dieselbe Idee geäußert und bin auf breite Zustimmung gestoßen.
    Die Nähe zum Bürgerpark, die Möglichkeit, sich im Sommer im Freien auf eigens dafür angelegten Terrassen zusammen zu setzen und auch das Bürgerhaus einzubinden, dieses zu einem wirklichen Haus der Bürger*innen zu machen, belebt und bunt – dies alles sind ideale Voraussetzungen für einen dritten Ort!
    Wenn dann gleich noch VHS, Gemeindebibliothek sowie eine gute Gastronomie plus Café dort angesiedelt werden könnten, hätten wir in Henstedt-Ulzburg endlich eine richtig schöne Bgegenungsstätte! Und schöne Orte ziehen bekanntlich Besucher*innen / Nutzer*innen an.

    Mir reicht die bisherige Standortanalyse und die daraus priorisierte Standortwahl nicht aus. Hier sollten die Bürger*innen abstimmen dürfen.

    Ich denke, hier ist die falsche Stelle für Politik und Verwaltung, um auf diesen Vorschlag zu antworten. Wir sollten die Idee in der Fragezeit der Einwohner*innen im Bildungs-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss oder in der Gemeindevertretung vortragen.

  3. Britta de Camp-Zang sagt:

    Nachstehend übermittle ich einen offenen Brief des Henstedt-Ulzburger Bündnisses für Demokratie und Vielfalt:

    Sehr geehrter Herr Meeder, sehr geehrte Leser*innen der Henstedt-Ulzburger Nachrichten,
    wir wenden uns öffentlich an Sie, da heute auf den HUN-Seiten schon wieder für die AfD geworben wird / wurde (wie schon mehrmals in der vergangenen Zeit – siehe die von uns veröffentlichten Screenshots auf der Facebook-Seite der HUN).

    Dabei wird der AfD in unserer Gemeinde mit großem Engagement entgegengetreten, denn Hass, Hetze, Rassismus und rechte Gewalt nehmen nachweislich zu, seit es diese Partei in Deutschland gibt.
    Ihnen allen ist ganz sicher der rechtsmotivierte Anschlag am Rande einer AfD-Veranstaltung in Henstedt-Ulzburg vom vergangenen Jahr noch im Gedächtnis.

    Die AfD duldet rechtsextremistisches Gedankengut in den eigenen Reihen sowie seine öffentliche Verbreitung und sie wird bereits in Teilen vom Verfassungsschutz beobachtet.

    Zurzeit ruft Björn Höcke öffentlich dazu auf, dass sich die Menschen in unserem Land nicht impfen lassen sollen, was sie zu „Freiheitskämpfer*innen“ machen würde… und das zeitgleich zu der gerade in ganz Deutschland laufenden großen Impf-Kampagne. So spaltet man unsere Gesellschaft – ganz bewusst!

    Auch wenn die AfD demokratisch gewählt wurde – sie wurde übrigens nicht VOM Volk gewählt, wie diese Partei immer behauptet, sondern lediglich von einem Bruchteil der Wähler*innen unseres Landes – werden wir alles tun, damit die AfD weder in unserer Gemeinde noch in unserem Land eine Zukunft hat.

    In unserer Gemeinde stehen vier Parteien, zur Kommunalwahl sogar weitere zwei Wählergemeinschaften, mit ganz unterschiedlichen, die Menschenwürde achtenden Programmen zur Wahl. Im Kreis Segeberg kommen noch weitere, kleinere Parteien dazu.

    Wir bitten alle Bürger*innen: Bitte informieren Sie sich bei den Orts- bzw. Kreisverbänden, es besteht sogar die Möglichkeit des persönlichen Austausches. Wir sind sicher, hier werden Sie fündig, denn DIE AfD IST für die zu lösenden Probleme, u.a. für den Klimaschutz u.v.m., KEINE ALTERNATIVE!

    Da Sie, Herr Meeder, auf Ihrer HUN-Homepage entscheiden können, wem Sie Raum für Eigenwerbung geben, bitten wir Sie, Wahlwerbung der AfD unverzüglich zu löschen bzw. zukünftig abzulehnen. Sollten Sie ein Werbepaket gekauft haben, um damit Geld zu verdienen, fordern wir Sie auf, dieses Paket sofort zu kündigen bzw. so umzustellen, dass Wahlwerbung der AfD auf Ihren Seiten nicht mehr stattfindet.

    Denn: Unsere Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gilt es zu schützen!
    Einer rechten Partei darf weder Raum noch Stimme gegeben werden!
    Dies sollte auch die zweifelsfreie Haltung der Henstedt-Ulzburger Nachrichten sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Henstedt-Ulzburger Bündnis für Demokratie und Vielfalt

    • Thomas Joost sagt:

      Sehr komisches Demokratieverständnis…wie wäre es mal mit auseinander setzen….und mit Argumenten Taten denen entgegen treten? Nur verbieten, weil es meinem Verständnis nicht passt? Es ist eine zugelassene Partei, oder? Sollten wir die FDP, SSW,Linke und Grüne auch nicht wählen? Sind ja nur von einem kleinen Teil gewählt? Taucht mal etwas auf, dann sofort verbieten? Genau das ist Gesellschaft spalten, mehr nicht!!! Ich kann das durchaus unterscheiden, Sie wohl nicht! Wie groß ist den Ihre Gruppe von Bürgern? Wir haben so ca. 30 td. Einwohner…..P.S.: bin nicht rechts oder links, setze mich nur mit dem Thema auseinander….

      • Axel Grimm sagt:

        Das nennt man „Polarisierung der Gesellschaft“. Ich bin neulich schon als Rechter verunglimpft worden, weil ich etwas pro Radwegbenutzungspflicht geschrieben habe.

      • Thomas Joost sagt:

        Hab ich vergessen, wie wäre es den Namen Ihres Bündnises anzupassen…mit Demokratie und Vielfalt hat das wenig zu tun! Vielfalt beinhaltet nicht nur das genehme… und mit Demokratie haben Sie, bei diesem Beitrag, gar nichts zu tun!

    • Axel Grimm sagt:

      Hallo Frau de Camp-Zang,

      ich kann ja Ihren Kampf gegen die AfD durchaus nachvollziehen, aber schauen sie sich doch bitte mal den Titel des Beitrages an: „Gemeinde soll neue Sportstätte bekommen“. Entweder kann ich Ihnen gedanklich nicht folgen oder Ihr Post hat nichts mit dem durchaus sehr wichtigen Thema des lokalen Breitensports zu tun. Übrigens wären Ihre Beiträge wesentlich besser zu lesen, wenn sie sich an die Vorgaben der GfdS halten würden und Ihre Posts nicht ständig mit rechtschreibunkonformen Sternen „verzieren“ würden. Das tut in den Augen weh.

      A. Grimm (übrigens langjähriges SV-HU-Mitglied, dem die Zukunft des Sports in der Gemeinde ebenfalls sehr am Herzen liegt…)

      • Wilfried Entlinger sagt:

        Die Sterne in der Rechtschreibung sind:
        weiblich
        herrlich
        kindlich
        unverständlich
        oder hanebüchen (bitte in Wikipedia nachschlagen)
        Laut verschiedenen Politikern auch nicht rechtskräftig, obwohl teilweise gerne verwendet!

      • Britta de Camp-Zang sagt:

        Sehr geehrter Herr Grimm,
        wenn Sie die Kommentare zu „Gemeinde soll neue Sportstätte bekommen“ noch einmal nachlesen, werden Sie einen Beitrag von mir finden, der sich sehr wohl auf das Thema bezieht, weil ich, wie Herr Göttsch, eine große Chance darin sehe, neben der Sportstätte gleich ein kulturelles Zentrum, einen dritten Ort und damit eine ganz besondere Begegnungsstätte in Henstedt-Ulzburg zu schaffen.

        Mir persönlich gefällt es auch nicht, wie abschweifend hier manchmal in großen Rundumschlägen diskutiert wird und der eigentliche Bericht dabei zur Nebensache wird. Mit einer Ausnahme:
        Es werden rechtes Gedankengut, Verschwörungstheorien, rassistische Ideologien usw. verbreitet. So etwas darf nicht unkommentiert bleiben!

        Da die AfD nachweislich national-völkische und rassistische Positionen vertritt und bewusst Mitglieder in den eigenen Reihen akzeptiert, die für rechtes Gedankengut stehen (Herr Höcke darf bekanntlich, gerichtlich bestätigt, öffentlich als Nazi bezeichnet werden), habe ich es gern übernommen, den Brief des Bündnisses zu veröffentlichen.

        Leider konnte der Screenshot mit der AfD-Werbung, die durch ihre Aufteilung den HUN-Bericht sogar in den Hintergrund drängte, hier nicht veröffentlicht werden. Auch als Nicht-Facebook-Mitglied können Sie den Screenshot jedoch ansehen: Geben Sie dazu einfach in der Suchmaschine Ihres PCs „Facebook Henstedt-Ulzburger Nachrichten“ ein – die Frage von Facebook, ob Sie Mitglied werden wollen, stets unten mit „Jetzt nicht“ beantworten – auf der HUN-Facebook-Seite dann links bitte auf „Community“ klicken und schon sollten Sie den offenen Brief inkl. Screenshot als Beitrag sehen können.
        Dieser Screenshot betraf den obigen Bericht, daher war die Veröffentlichung hier angebracht.

        Übrigens: Vielfalt steht für das Zusammenleben unterschiedlichster Menschen. Dabei ist jede(r) Mensch gleich viel wert, unabhängig von Geschlecht, Religion und Herkunft. Rassismus steht eindeutig nicht für Vielfalt, sondern ist schlichtweg ein Verbrechen!

        Für Interessierte: Am 07.06.2021 hat das Deutsche Institut für Menschenrechte die Analyse „Nicht auf dem Boden des Grundgesetzes“ veröffentlicht. Hierin wird die Unvereinbarkeit von Rassismus und Rechtsextremismus mit dem Grundgesetz erläutert und die AfD wird eindeutig als rassistische und rechtsextreme Partei eingeordnet.
        Im Internet problemlos zu finden, daher spare ich mir die Angabe eines LINKS, da mein Kommentar dann erst auf die Freischaltung von Herrn Meeder warten müsste.

        • Thomas Joost sagt:

          Sehr geehrte Frau Camp Zang,
          besteht die Möglichkeit, das Ihre Behauptungen aus Ihrer Interpretation heraus geschrieben wurden? Ich kann und möchte mir nicht vorstellen, das eine zugelassene Partei hier in Deutschland, dann noch gewählt werden kann. Ich würde mich auch freuen, wenn Sie Demokratie und Vielfalt zulassen würden und nicht nur Ihre eigene Meinung als das A und O Verkaufen…es gibt halt auch andere Meinungen und mit den sollte man arbeiten und argumentieren, daher mehr miteinander reden….ich bin immer noch der Meinung, das wir nicht die ganze Welt retten können…und komischerweise, wenn es wirklich darauf ankommt, ist sich jeder der Nächste….ich gebe gerne, aber diejenigen die immer nehmen wollen, sind mir persönlich zu wider….jeder sollte sich selber fragen, was kann ich geben, jedoch gibt es auch recht Viele, die erst darüber nachdenken, was ich bekomme……

    • rolf michelsenr sagt:

      Frau De Camp-Zang ! Ihre Meinungsäußerung ist schlichtweg unmöglich.
      Ob Sie die AfD mögen oder nicht, dass ist so egal in unserem Land als ob ein Kaffeesack auf Kuba platzt.
      Die AfD ist eine zugelassene Partei im Rahmen der geltenden Gesetzt sowie vertreten in Gemeinden, Kreisen, Ländern und im Bund. Und im TV war die AfD auch vertreten – davon kein Wort von Ihnen. Bei welchem Sender haben SIE dagegen protestiert ?
      SIE müssen die AfD nicht wählen sondern können die Partei wählen, die ihnen politisch nahe steht. Da wir in einer Demokratie leben haben andere Menschen auch das Recht der freien Wahl. Die Meinungen gehen nur mal auseinander.
      Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht warum sich die Anzahl der Parteien merklich erhöht hat ? Sicherlich nicht. Das geschieht wohl aus Unzufriedenheit einiger Bürger in unserem Lande BRD.
      Alle zugelassenenm Parteien haben gleiche Rechte in der Öffentlichkeitsarbeit. Das gilt auch für Demos und Veranstaltungen (u.a. hier im Bürgerhaus) sofern man sich an die Gesetze hält. Extremisten gibt des links und rechts sowie gewalttätige, die FFW, Polizei, Rettungsdienst etc. angreifen. Das ist kein Thema für SIE, schade !
      Nehmen Sie die derzeitigen Wahlvorsagen zur Kenntnis und schlafen danach entspannt ein. Eine Partei macht unser Land nicht kaputt. Das machen die Parteien schon selbst.
      Übrigens, schon vergessen: Herr Höcke hat vor einiger Zeit in Hamburg – wenn auch unter Polizeischutz – an der Hamubrger UNI als Dozent agiert. Komisch, wo war Ihr Protest damals ?
      SIE werden die AfD nicht verhindern können ! Egal wo sie aktiv sind. Hier bestimmen Mehrheiten die Politik und niemals Minderheiten. Und das ist gut so und macht mir keine Sorgen. In anderen Ländern gibt es keine freien und geheimen Wahlen. Unsere Demokratie hier kann mit Minderheiten umgehen aber gegen sie hetzen bringt nichts.
      Was verboten ist geht in den Untergrund, wo man sie schleichter beobachten kann.

    • G. Willsch sagt:

      „In einer Demokratie darf man jeden Mist schreiben. Das haben Sie mit Ihren Zeilen deutlich bewiesen.“
      *Internetweisheit

    • Jan Kirmse sagt:

      Interessant, wie sich über den Beitrag von Frau de Camp-Zang aufgeregt wird. Und vor allem: ausschließlich über Dinge, die sie gar nicht geschrieben hat! 😂

  4. Axel Grimm sagt:

    Kleiner Nachtrag zur Richtigstellung des obigen Beitrages: Die Grünen wurden bei der letzten Kommunalwahl überhaupt nicht gewählt, sondern haben sich die Sitze in der GV nach der Wahl durch Abtrennung von der SWU erschlichen. Das nenne ich Demokratieunverständnis!!!

    • Wilfried Entlinger sagt:

      Es ist schon seltsam, schon wieder ein Kommentar, der mit dem Titel scheinbar nichts zu tun hat.
      Sportstätten und Gendersprache.
      Edeka soll Netto werden und Verkehrspolitik.
      Alle Kommentare haben gezeigt, es hängt eines von anderem ab, auch sogenannte Kleinigkeiten wie eine einzelne diskriminierte Straßen.
      Z.B. Parkverbot in der Grünbergerstraße, obwohl kein LKW bisher dort nicht fahren konnte.
      Die Probleme sind vielfältig, die Politik soll für die Bürger sein und Probleme beseitigen und nicht schaffen.

      Der „normal Bürger“ kann durchaus über den eigenen Horizont denken, was Politikern anscheinend schwer fällt.

      • Axel Grimm sagt:

        Irgendwie haben sie mir damit auf jeden Fall aus der Seele gesprochen. Dass ich das Wahlbündnis WHU falsch bezeichnet habe, tut mir leid. Ich hatte es leider schon abgeschickt und konnte es nicht mehr korrigieren. Ich habe dann versucht weiter zu denken und sie haben völlig recht, ich bin auch etwas abgeschweift. 🙂

  5. R. Finsterbusch sagt:

    Zum Thema „Haus des Sports“

    > Wie ist der Stand der sanierungsbedürftigen Oberflächenentwässerung rund um das Sportland?

    MW sind „Räumlichkeiten“ im Erdgeschoss des Sportland bereits seit August 2020 – aufgrund eines Wasserschadens – bis heute nicht nutzbar (z. B. ein Kursraum, Umkleideräume und Duschen etc.). Kurse finden daher im nahegelegenen „Raum der Entspannung (Bürgerpark/Olivastr.)“ statt.

    > War es nicht ohnehin vom SVHU geplant, das Sportland während einer vorgesehenen Sanierung zu schließen und bis zur Wiederöffnung Angebote in den Sporthallen der Gemeinde zu schaffen?

    Da die Weiternutzung des Sportlandes – längstens bis zur Fertigstellung des Neubaus – im jetzigen Zustand wohl weiter möglich wäre und so auch seit August 2020 erfolgt …
    > rechnen sich da überhaupt Kosten für – übergangsweise – Sanierungen, wenn das Sportland eh abgerissen werden soll?

    Aus der Übersicht der Kostenvarianten (am 03.08.2021 im Bildungs-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss vom SVHU dargestellt) sind folgende „Schätzungen“ zu entnehmen:
    > Sanierung und Ausbau des Sportland = 2,3 Mio. Euro
    > Neubau 4,1 Mio. Euro (mal sehen, ob es dabei bleibt?)
    Der Großteil wäre wohl von der Gemeinde zu tragen.
    Der SVHU kann finanziell dazu nichts beisteuern, wie zu vernehmen ist. – „Abgängig“ für mich das Sportland aber nicht der SVHU.

    In der Pressemitteilung heißt es: „Allen Fraktionen ist es wichtig zu betonen, dass das Haus des Sports allen Sportvereinen und den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde offen stehen soll.“
    > Und werden die BürgerInnen denn auch bei der Neubauplanung mit „eingebunden“?

    Und sind nach einem Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung „Bereitstellung und Vorhaltung von Sportstätten“ nicht evtl. auch Grenzen bei der „Ausstattung“ eines Neubaus gesetzt?

  6. Christian Schäfer sagt:

    Hallo Herr Finsterbusch,

    es geht dem Ausschuss ausdrücklich nicht um eine Sanierung des Sportlandes, sondern nur um eine Sicherung des Gebäudes im Sinne der Verkehrssicherung und der Verhinderung neuer Wassereinbrüche. Wir investieren kein Geld in ein Gebäude, das abgerissen werden soll. Die Verwaltung prüft also, wie dies am kostengünstigsten zu bewerkstelligen ist. Der Ausschuss entscheidet dann, ob er diese Summe als tragbar erachtet, daher sind die Kostenvarianten der Sitzung vom August hier nicht mehr von Relevanz.
    Als öffentliche Liegenschaft steht das neue Sportland selbstverständlich allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Inwieweit jetzt eine Beteiligung der Bürger im Vorwege über den beabsichtigten Kreis hinaus (Sportvereine, Verwaltung und Politik) hinaus sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Primär dienst dieses Haus dem organisierten Sport, soll aber natürlich allen zugänglich sein.
    Das Haus des Sports soll dem Sport die Infrastruktur der Zukunft der geben, aber natürlich gibt es Grenzen. Um es überspitzt zu sagen: Der Forderung nach goldenen Wasserhähnen werden wir sicherlich nicht nachkommen.
    Mit freundlichen Grüßen

  7. R. Finsterbusch sagt:

    Moin Herr Schäfer,
    vielen Dank für Ihre Ausführungen.

    „Ohne eine funktionierende Oberflächenentwässerung ist es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Wasserschaden das Sportland erreicht.“ (so die Aussage von Bernd-Dieter Stoffer / SVHU)
    „Es geht dem Ausschuss ausdrücklich nur um eine Sicherung des Gebäudes im Sinne der Verkehrssicherung und der Verhinderung neuer Wassereinbrüche.“
    Deshalb war meine Frage:
    > Wie ist der Stand der sanierungsbedürftigen Oberflächenentwässerung rund um das Sportland?“

    „Die Räumlichkeiten im gesamten Erdgeschoss sind durch die Feuchtigkeit und die anschließende Pilzbildung in Wänden und Boden bis heute nicht nutzbar.“ (lt. SVHU)
    „Wir investieren kein Geld in ein Gebäude, das abgerissen werden soll.“
    > Also bleibt es bei dem jetzigen Zustand?
    – 
    „Kostenvarianten der Sitzung vom August sind nicht mehr von Relevanz.“?
    > Also auch geschätzte Neubaukosten von 4,1 Mio. Euro?

    „Inwieweit jetzt eine Beteiligung der Bürger im Vorwege über den beabsichtigten Kreis hinaus (Sportvereine, Verwaltung und Politik) hinaus sinnvoll ist, ist eine andere Frage.“
    > Und die Antwort wäre aus Sicht der Kommunalpolitik?

    Ich fragte nach dem Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung, wonach eine Konkretisierung erfolgte, was von der Gemeinde nicht bereitgestellt und vorgehalten wird.
    > Sollte man dieses nicht auch einmal benennen, damit evtl. nicht unerfüllbare Wünsche gestellt werden?

    Mit freundlichen Grüßen

    • Christian Schäfer sagt:

      Hallo Herr Finsterbusch,

      ich will versuchen, Ihre noch offenen Fragen zu beantworten.

      > Die Sanierungsbedürftigkeit der Oberflächenentwässerung wird derzeit geprüft.

      > Ja, es werden nach Stand jetzt keine Sanierungs- sondern nur Sicherungsmaßnahmen getroffen.

      > Die Kostenschätzung bietet sicher einen grobe Rahmen, aber auch nicht mehr, da der SVHU eine Planung nach alleine seinen Bedürfnissen vorgelegt hat. Diese treffen für ein Haus des Sports als öffentliche Liegenschaft nur anteilig zu. Außerdem geht es ganz wesentlich auch darum, Fördermittel zu erhalten. Dieser Punkt soll bei der Planung ausdrücklich berücksichtigt werden.

      > Derzeit nicht über den Rahmen des vorgeschriebenen Beteiligungsverfahrens hinaus. Das gilt aus verschiedenen Gründen: 1. Das Haus dienst primär den Sportvereinen, deswegen sind diese zwingend beteiligt, es wird aber natürlich allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen. 2. Wir planen modular, damit wir im notwendigen Zeitplan bleiben. Andere, auch hier gewünschte, Funktionen wie Geschäftsstellen der Sportvereine, Gastronomie, Begegnungsräume usw. können nachgeplant werden. Wenn wir zu viel auf einmal wollen, bekommen wir am Ende nach langer Planung wahrscheinlich einen schönen Plan aber erst nach langer Zeit eine Sportstätte. Wir dürfen das Projekt nicht überfrachten 3. Für das gesamte Areal gab es bereits einen Wettbewerb zur Umgestaltung, deswegen wollen wir auf dem Bestandsgrundstück bleiben, um in diese Planung nicht einzugreifen. Im Zuge dieses Planes und des IGEK wird bzw. findet bereits Bürgerbeteiligung statt. Aber natürlich steht es jedem frei, sich an die Politik mit Anliegen zu wenden. Wir würden uns über Anregungen freuen.

      > Genau deswegen ermitteln Verwaltung und Politik mit den Sportvereinen den Bedarf gemeinsam. Bestimmte Dinge im Bereich des kommerzielle Sports, die der SVHU derzeit betreibt, sind keine öffentliche Aufgabe.

      > Weil auch das hier mehrfach geschrieben stand: Wir gehen davon aus, dass die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

      Ich hoffe, ich habe nichts vergessen.

      Mit freundlichen Grüßen

      • rolf michelsen sagt:

        Guten Tag Herr Schäfer ! In diesem Zusammenhang fällt mir das Thema Umgestaltung des Bereiches Bürgerpark, der ja nun in unmittelbarer Nähe liegt.
        Die Präsentation der möglichen Umgestaltung hat sehr viel Geld gekostet – aus Steuermitteln – aber von Realisation bis dato nichts bekannt.
        Die Frage ist ob hier ggf. eine Gesamtlösung mit einfließt zwischen dem alten Gebäude, egal ob und wie saniert óder abgebrochen wird und der Neugestaltung.
        Da SIE ja gut in der Materie bewandert sind: wann geht es mit der Umgestaltung mal los oder ein teurer Wettbewerb mit und Prämierung und danach Null-Lösung mangels Finanzmitteln – also ab in die Altablage wie andere div. Gutachten ?
        Zuschüsse sind ja möglich, aber eben keine Gesamtfinanzierungen…..
        Die Zeiten unter Bgm. Glück und Ulzburg als einzige Gemeinde in S-H mit schwarzen Zahlen snd ja lange vorbei….jetzt wohl eher tiefrot ????

  8. Thomas Joost sagt:

    Moin Herr Finsterbusch,
    ich gehe davon aus, das dieses in den nächsten Jahren nicht finanzierbar ist.
    Wir sollten vielleicht alle etwas kleiner denken, obwohl es eine super Sache wäre!

  9. Uwe Lembcke sagt:

    Standortfrage : wann immer es um zukünftige Einrichtungen in dieser Gemeinde geht , die der Allgemeinheit dienen werden , sollte ein Standort gefunden werden , der nahe am „geographischen Mittelpunkt“ von HU liegt . Also kurze Wege aus allen Ortsteilen aufzeigt .
    Der Baubetriebshof z.B. hätte auch so eine Lage haben sollen – jetzt rücken seine Fahrzeuge von der nördlichen Perepherie im Gewerbepark Nord aus . Jede Fahrt führt zwangsläufig durch alle Teile der Gemeinde . Uns so wirds auch sein , wenn der neue „Sportbetriebshof“ an der alten Position des Sportlands errichtet wird . Da sind die Kisdorfer näher dran als die Leute vom Rhen . Schaun Sie sich die Zufahrt zum Bürgerhaus und zum Sportland an . Von der Hauptverkehrsachse Beckersbergstrasse kommen Sie dort nicht hin – jeder muß erst einmal um den ganzen Bereich herum fahren . Mit einem zentralen Standort würden jede Menge Km „Freizeitindividualverkehr“ innerhalb Henstedt-Ulzburgs wegfallen .
    Ich finde , diese Überlegungen solten am Anfang aller Planungen stehen .

    • rolf michelsen sagt:

      ….Sie haben ja m.E. Recht, aber…. Die Devise lautet hier: innerörtlich verdichten (mit Wohnbauten ). Das „Konzept“ im Bereich Beckersbergstraße, Jahnstraße, Hamburger Straße steht ja schon fest. Umsetzung wird erfolgen so wie im Kirchweg.
      Freie Flächen im Bahnhofsnähe derzeit mit viel Phantasie Ulzburg-Süd / Beckershof. Aber auch dort denkt man mehr an Wohn-Neubauten – wenn die 380 kV-Leitung nicht kommen sollte.
      Ansonsten: wie heißt es doch so schön hier: umsteigen auf das Rad, bei jedem Wetter, Jahreszeit, Tageszeit – für jung und alt. Also kein „Mamma-Taxi“….
      Ulzburg-Nord ist Logistik-Zentrum, ÖPNV bekannt….

    • Dirk Barckmann sagt:

      Standortfrage? Was schwebt Ihnen denn vor? Inmitten bestehender Wohnbebauung? Wenn man kein Anwohner ist, bitteschön. Alle anderen werden dem Mehrverkehr und Lärm freudig entgegensehen 🙂 HU bekommt ja die „Normal-Infrastruktur“ nicht mal in den Griff, wie soll denn dan sowas gehen? Bleiben nur ggfls. Lagen „am Rand“.

      • rolf michelsen sagt:

        Herr Barckmann – ich glaube Sie haben mich missverstanden. Hier im Ortskern ist kein Platz für Sportplatz, frühestens im Bereich Beckersberg – Anbindung wie bekannt. Großer Parkplatz ist auch da für alle Altersgruppen…..egal welcher Antrieb….in einem Ort mit öffentlicher Ladestationen in ausreichender Anzahl während die Sportler aktiv sind und das Auto „geladen“ wird….??? Seufz !
        Ansonsten eine freie Fläche in Bahnhofsnähe oder / und Busanbindung wäre ja nicht schlecht….oder doch ? Ulzburg-Süd wäre da möglich, aber nicht zu erwarten. Wohl eher Wohn-Neubauten wie schon mal zu lesen war vs. 380 Kv-Leitung.
        Ansonsten rollt hier das Mama-Taxi-System zum Sport im Beckersbergareal und an bzw. in die beiden Sporthallen (u.a. Handball-Turniere). Oder glauben Sie unsere Smartphone-Ritter treten in die Pedale bei Wind und Wetter ab Rhen oder Süd zu allen Tageszeiten ? Dann doch bitte per Blechkiste mit Verbrennungsmotor oder Batterie, je nach Gusto. In jedem Fall Individualverkehr.
        Mein rein persönlicher Wunsch war einmal: Freizeit und Sportplatzanlagen Ulzburg-Nord anstatt Logistik-Center und kein Ärger mit Anwohnern im Bereich Bgm.-Steenbock-Straße, wo sich der Investor zurückgezogen hat nachdem das Thema Chefsache auf dem Bgm.-Stuhl versandete…
        Das hätte dort natürlich auch ÖPNV in Nord geben müssen und ein Sport- und Freizeit-Center wäre bei Ansiedlung und Zentrale und nicht in weiter Ferne wie die Logistik für die Gemeindekasse gut – ähnlich den nicht zu verachteten Einnahmen durch die Spielhallen, die wir hier ja schon leise und umweltfreundlich haben…

        • Dirk Barckmann sagt:

          Hallo Herr Michelsen,

          Alles i.O., mein Beitrag war auch eine Antwort auf Herrn Lembcke. Hier hatten Sie sich „vorgedrängelt “ und waren wohl einige Tastenanschläge schneller 🙂

  10. Thomas Joost sagt:

    Westlich Norderstedter Straße wäre doch noch ein wenig Acker, für alle HU ler zu erreichen….ich persönlich würde es begrüßen, das auch die Rhener und Ulzburg-Süd mit eingebunden werden….da jedoch die Finanzierung nicht gesichert ist, sind dieses nur Wünsche….

    • U.Lembcke sagt:

      … ja , ich denke , mit dieser „Location“ z.B. wären für alle Henstedt-Ulzburger die Wege gleich lang , und der Aufwand dorthin zu kommen auch .
      Ich finde , bei den Überlegungen zur Erneuerung der sog. „Grünen Schule“ muß die Standortfrage in gleicher Weise gestellt werden .

      • Dirk Barckmann sagt:

        Ich denke hier sprechen wir vom „Acker“ Dammstücken, richtig? Herrlich. Ich stelle mir gerade vor was hier abgeht, sollte hier eine Schule für 1000, 2000…? Schüler entstehen. Sportplätze? Schön. Sonntags Betrieb ohne Ende, Verkehr bis der Arzt kommt. ÖPNV? Ha Ha Ha!!! Die Anwohner werden nichts sehnlicher erwarten als das! Wege für alle henstedt-Ulzburger gleich lang? Von wie vielen reden wir denn? Bei alle bin ich schon mal raus 🙂 Und die die kommen, kommen eh mit dem Auto. Und dann ist doch egal, wo in HU. Mal ehrlich. Es bleibt spannend in HU!

  11. Thomas Joost sagt:

    Jo Herr Barckmann, das Acker ist aber noch viel größer als gedacht, wäre doch mal was, aber träumen darf man doch….da wohl nicht finanzierbar….

    • Arne Tornieporth sagt:

      Ich lese häufig „wohl nicht finanzierbar“ – wie wäre es denn mit einem „REWE – Dome“, einer „Penny – Arena“ oder einem „Caterpillar – Sportpark“. So können unsere Logistik Partner HU doch auch was zurück geben. Wäre doch eine Win-Win Situation für beide Seiten.

      • rolf michelsen sagt:

        …..Caterpillar-Sportpark……huch ! Das ist ziemlich ironisch besser gesagt tragisch, besonders für die Beschäftigen was da aus der fernen Firmenzentrale kommt.
        Ich weiß wie US-Konzerne denken und handeln….eigene Erfahrungen aber nicht besonders schöne Ereignisse….

  12. R. Finsterbusch sagt:

    Moin Herr Schäfer,
    es sei gestattet einige Anmerkungen zu Ihren Ausführungen zu machen bzw. Fragen zu stellen.

    = „Die Sanierungsbedürftigkeit der Oberflächenentwässerung wird derzeit geprüft“.
    ? Hatte sich Ihr Ausschuss nicht schon am 01.06.2021 damit befasst.
    = Ein Planungsbüro hat die Gesamtkosten für die Maßnahme mit insgesamt 101.418,74 € bereits benannt.
    = Und der einstimmig dazu gefasste Beschluss lautet sich in Höhe von 50% der Gesamtkosten gemäß Kostenschätzung begrenzt auf einen Höchstbetrag von 50.000 € zu beteiligen.
    = Der Kreissportverband Segeberg e.V. (KSV) beteiligt sich allerdings nicht an den Kosten (anteilig mit 20.283,75 €).
    ? Wer kommt dafür auf; die Gemeinde durch „Ausschöpfung“ der 50.000 €?
    ? Bleibt es bei dem Eigenanteil des SVHU (mit 30.425,82 €) oder übernimmt das auch die Gemeinde?
    ? Lässt der Verein die Versickerungsanlage bauen oder übernimmt das nun die Gemeinde?
    ? Wurde damit begonnen oder ist diese sogar fertiggestellt?

    = „Eine vollständige Sanierung des Untergeschosses einschließlich der veralteten Wasser- und Heizungsanlage ist mindestens erforderlich, um den Sportbetrieb wieder aufnehmen zu können.“ (lt. SVHU)
    = Bis zum Neubau bleibt also der jetzige Zustand.

    = „Andere, auch hier gewünschte, Funktionen wie Geschäftsstellen der Sportvereine, Gastronomie, Begegnungsräume usw. können nachgeplant werden.“
    ? Hat die Gemeindevertretung nicht einstimmig folgenden Grundsatzbeschluss zur „Bereitstellung und Vorhaltung von Sportstätten“ gefasst?
    = „Von der Gemeinde nicht bereitgestellt und vorgehalten werden:
     Anlagen, die zweckbestimmt der Pflege der sportlichen Gemeinschaft oder der
    Geselligkeit der Vereinsmitglieder dienen (z.B. Vereinsheim, Vereinsgastronomie)
     Geschäftsräume für die Vereinsverwaltung.

    = „Für das gesamte Areal gab es bereits einen Wettbewerb zur Umgestaltung …“
    = Der Ideenwettbewerb (Bürgerpark) beinhaltet auch die Umwandlung des „Raum für Entspannung“ als Cafe`. Damit könnten allerdings die hier derzeit u. a. abgehaltenen Gesundheitskurse nicht mehr stattfinden.

    = „Der SVHU hat eine Planung alleine seinen Bedürfnissen vorgelegt. Diese treffen für ein Haus des Sports als öffentliche Liegenschaft nur anteilig zu.“
    = „Wir planen modular“
    = “ Wir dürfen das Projekt nicht überfrachten“
    ? Was heißt das für den derzeit eingeschränkten Gesundheits- /Reha-Sport und deren Erweiterung? (Das dürfte auch alle MitbürgerInnen interessieren, die dieses Angebot nutzen möchten, es derzeit aber nicht können.
    = Die Nachfrage ist groß, es fehlt allerdings schon heute an Raumkapazitäten (lt. SVHU).
    = Wie auch bekannt sein dürfte, stellt der Gesundheitssport – zu dem auch Reha-Sport zählt – ein Standbein des SVHU dar. „Hier werden Überschüsse erzielt. Diese sind wichtig, weil sie in den Solidartopf fließen und dadurch kostenintensivere Abteilungen unterstützt werden können. Ohne diese Gelder wären so große und komplexe Abteilungen wie Handball und
    Fußball mit ihren sehr guten Strukturen und Angeboten nicht darstellbar. (lt. SVHU)
    = Ist es evtl. nicht auch eine „Existenz-Frage“ für den SVHU, in wie weit die Kommunalpolitik bereit ist, auf seine „Bedürfnisse“ einzugehen?

    = „Wir gehen davon aus, dass die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.“
    ? Ist das auch ohne einen Finanzierungsplan und deren Beschluss sicher?

    Mit freundlichen Gruß

    • Christian Schäfer sagt:

      Hallo Herr Finsterbusch,

      > Die alte Kostenschätzung ist obsolet, da sie natürlich eine dauerhafte Lösung sein sollte, die neue muss nur auf Zeit verhindern, dass das Sportland nasse Füße bekommt, sie muss auch nicht schön, sondern alleine funktional sein. Die Finanzierung wird aller Voraussicht nach durch die Gemeinde getragen werden, der KSV hätte sich ohnehin nichtbeteiligt.

      > Der jetzige Zustand wird quasi konserviert, ja. Es bleibt, wie es ist. Es sei denn, der SHVU möchte hier selbst Geld für eine Übergangslösung in die Hand nehmen, was ich mir schwer vorstellen kann.

      > Wir werden dem Grundsatzbeschluss entsprechend handeln. Wenn aber z.B. die Sportvereine selbst eine Geschäftsstelle oder Gastronomie haben und betreiben wollen, sollen sie dies in eigener wirtschaftlicher Verantwortung gerne tun. Genau deswegen wollen wir das Projekt eben nicht mit diesen Dingen überfrachten und planen modular. Wer mehr wll, kann mehr haben, muss es aber dann auch bezahlen.

      > Wir möchten weder den Wettbewerb noch das IGEK mit diesem Vorhaben vermischen, deswegen bleiben wir auf dem Bestandsgrundstück, das von der Überplanung nicht betroffen ist. Erweiterungen im Sinne des Wettbewerbes und des IGEK sind natürlich möglich, verzögern aber den Prozess, deswegen die Dinge getrennt halten, damit auch was fertig wird.

      > Der SHVU betreibt mehrere kommerzielle Sparten, die für ihn finanziell (auch zur Querfinanzierung defizitärer Sparten) wichtig sind. Generell fördert die Gemeinde aber (siehe Grundsatzbeschluss) keinen kommerziellen Sport. Hier wird das Gespräch mit dem Verein zu suchen sein, erst danach lassen sich valide Aussagen treffen.

      Mit freundlichen Grüßen

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