Gemeinde kauft acht Reihenhäuser im Beckersbergring, will noch vier weitere | Henstedt-Ulzburger

Gemeinde kauft acht Reihenhäuser im Beckersbergring, will noch vier weitere

Mitteilung aus dem Rathaus

Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg erwirbt acht Reihenhäuser im Beckersbergring zur Unterbringung Geflüchteter. Das hat die Gemeindevertretung in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig beschlossen. Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt, in Verkaufsverhandlungen über vier weitere Reihenhäuser mit der derzeitigen Eigentümerin SOKA-Bau zu treten.

„Durch das Auslaufen der Mietverträge im Beckersbergring reduziert sich die Anzahl der dort untergebrachten Geflüchteten deutlich“, sagt Claudia Meyer, 1. stellvertretende Bürgermeisterin. „Durch den Ankauf von maximal zwölf Reihenhäusern bleiben wir als Gemeinde in der Lage, flexibler auf mögliche Zuweisungen durch den Kreis Segeberg zu reagieren“, so die stellvertretende Bürgermeisterin.

Aktuell hat die Gemeinde im Beckersbergring zur Unterbringung Geflüchteter 29 Reihenhäuser von SOKA-Bau und zwei Reihenhäuser von einer Privatperson angemietet. Die Mietverträge mit SOKA-Bau laufen zum 30. Juni 2020 aus. Alle nicht erworbenen Häuser werden wie geplant zu diesem Datum an die Eigentümerin zurückgegeben. Ende 2019 hat die Gemeinde bereits sechs Reihenhäuser nach Ablauf der Mietverträge an SOKA-Bau zurückgegeben.

Damit verringert sich die Anzahl der Bettplätze für Geflüchtete im Beckersbergring ab dem 1. Juli 2020 von ursprünglich 210 (35 Reihenhäuser mit jeweils sechs Bettplätzen) auf dann noch 48 bzw. max. 72 Bettplätze. Zwölf weitere Bettplätze stehen in den zwei privat angemieteten Reihenhäusern zur Verfügung.

Bei der Auswahl der Reihenhäuser hat die Gemeinde gezielt auf eine breite Streuung im Wohnquartier geachtet. Weitere Entlastung der Unterbringungssituation im Gemeindegebiet wird die Fertigstellung der Flüchtlingsunterkünfte in der Lindenstraße und im Kirchweg im kommenden Jahr bringen.

Seit dem Anstieg der Geflüchtetenzahlen im Jahr 2015 ist die Gemeinde Henstedt-Ulzburg bestrebt, die im Ort lebenden Geflüchteten im gesamten Gemeindegebiet verteilt unterzubringen. In den vergangenen Jahren wurden daher zahlreiche Wohnungen und Häuser in allen Ortsteilen angemietet und angekauft.

Ein Großteil der Geflüchteten wurde in angemieteten Reihenhäusern im Beckersberg untergebracht. Seit Mitte 2019 bietet SOKA-Bau die ihr gehörenden Reihenhäuser zum Verkauf an, nachdem über Pläne für eine Neugestaltung des Quartiers mit der Gemeinde keine Einigkeit erzielt werden konnte.

pm

20. Mai 2020

4 Kommentare zu "Gemeinde kauft acht Reihenhäuser im Beckersbergring, will noch vier weitere"

  1. Rolf Michelsen sagt:

    Jetzt die Reihenhäuser kaufen, die vor Monaten noch für die Abrissbirne vorgesehen waren im Sinne der SOKA und Beschluß im Gemeinderat….weil marode, schlecht etc…….inzwischen bestimmt weil überfällig weitgehend auf Gemeindekosten als Mieter saniert. Bis zum nächsten Mal…….
    Jetzt aber 35 Reihenhäuser mit 6 Bettplätzen, 1 Badezimmer – und dann ggf. 6 Männer aus fremden Kulturen und Lebensweisen.
    Wieso erinnert mich das jetzt an die aktuelle Corona-Situation, die noch längst nicht abgeshclossen ist mangels Impfstoff und Medikamenten sowie die Situtation bei der Unterbringung von Beschäftigten mit Werksverträgen bei Schlachtbetrieben.
    Die Integration der „Neuen“ dann doch bitte wieder zu Lasten dank vielfacher Negativ-Erfahrungen durch die neuen und alten Mieter bzw. Eigentürmer im BBR.
    Ich denke da schon mal an die nächsten Kommunalwahlen…..wer da wohl im BBR welche Partei wählen wird….abwarten.
    Der BBR ein sozialer Brennpunkt als Dauerzustand – statt vernünftige Durchmischung……

  2. Harald Witte sagt:

    wie war das noch?
    Wir müssen den Gürtel wegen Corona enger schnallen!
    Das gilt aber wohl nicht, wenn es um „Neubürger“ geht.

  3. Na, hoffentlich gab’s Mengenrabatt und es wurden nicht die größten Ruinen zu Lasten der Allgemeinheit erworben.
    #wasmussnochpasssieren#immeraufdenBBR

    • Rolf Michelsen sagt:

      ……da ist doch noch Platz für eine Außenstelle der Polizei ? Dann könnte es da ruhiger werden…..

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