Boeing schwebt in Henstedt-Ulzburg ein | Henstedt-Ulzburger

Boeing schwebt in Henstedt-Ulzburg ein

Zuwachs im Gewerbegebiet. US-Flugzeugbauer Boeing zieht von Kaltenkirchen in die Großgemeinde um, baut am Autobahnzubringer ein neues Distributionszentrum für Chemie- und Spezialmaterialien. Die Bauarbeiten beginnen jetzt und werden voraussichtlich zum zweiten Quartal 2022 beendet sein.

Spatenstich für das neue Boeing Distributionslager in Henstedt-Ulzburg ; Foto Patrick Lux

Am Vormittag war Spatenstich für das Projekt, Bürgermeisterin Ulrike Schmidt sagte: „Wir freuen uns, dass sich Boeing für den Wirtschaftsstandort Henstedt-Ulzburg entschieden hat. Das Unternehmen ist bereits in unserer Region verankert, so dass wichtige Fachkräfte gehalten werden können.“

190 Mitarbeiter sollen in dem Verteilzentrum arbeiten, Boeing spricht von einer wichtigen strategischen Investition: „Während die Luft- und Raumfahrtindustrie vor herausfordernden Zeiten steht, wollen wir unsere Präsenz in Deutschland ausbauen, um langfristiges Wachstum zu sichern, sagte Michael Haidinger, Deutschland-Chef von Boeing.

Wie groß wird der Standort?

Das Boeing-Grundstück ist 34.457 Quadratmeter groß, entstehen sollen mehr als 15.000 Quadratmeter Lagerfläche und exakt 3251 Quadratmeter Bürofläche, 153 Parkplätze sind vorgesehen.

H-UN

24. März 2021

7 Kommentare zu "Boeing schwebt in Henstedt-Ulzburg ein"

  1. Axel Grimm sagt:

    Wie schön, endlich mal wieder Logistik. Das hatten wir ja schon lange nicht mehr. Flächenverbrauch exorbitant, Gewerbesteuern werden maßgeblich in München gezahlt. Wir lernen es nie…

  2. Nicole Kornath sagt:

    Hat Boeing nicht im letzten Jahr an den Standorten Norderstedt und Kaltenkirchen über 60 Stellen gestrichen? Und baut jetzt neu, weil es gerade so gut läuft? Ich bin irritiert. Das langfristige Wachstum dürfte sich dann wohl auf die Waffenherstellung konzentrieren? Honi soit qui mal y pense…..

  3. Dirk Barckmann sagt:

    Aber… neben dem üblichen Polit-bla-bla… man achte aufs Bild. Unsere Meisterin trägt Maske! Es geht aufwärts!

  4. Rolf Michelsen sagt:

    ……statt „Gemeinde im Grünen“ – modernisiert auf „Regional-Zentrum für logistik“.Es geht aufwärts mit Ulzburg…. und Wolfsburg ist VW-Stadt – mit eigenem großen Stadion, Hallenbad, ÖPNV u.v.a.m…….

  5. Westermann sagt:

    Der Platzverbrauch wird bei den Wohngebieten wieder eingespart, indem man Einfamilienhäuser verbietet. Einfamilienhäuser sind ökologisch ja so problematisch, da der Flächenverbrauch so groß ist. Willkommen in der grünen Gemeinde!

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