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Beschlossen: Jugendzentrum Tonne muss Leitung auswechseln! | Henstedt-Ulzburger

Beschlossen: Jugendzentrum Tonne muss Leitung auswechseln!

Das Jugendzentrum Tonne an der Beckersbergstraße

Das Jugendzentrum Tonne an der Beckersbergstraße

Das Jugendforum Tonne wird es in seiner jetzigen Form demnächst nicht mehr geben! Das hat der Kinder- und Jugendausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Für das Aus der Tonne in ihrer jetzigen Form sprachen sich sieben Ausschussmitglieder aus. Drei CDU-Vertreter sprachen sich für die Fortsetzung der bisherigen Jugendarbeit durch gemeindliche Mitarbeiter aus, während sich eine Christdemokratin der Stimme enthielt.

Seit Jahren hatte es immer wieder Kritik an der Arbeit im Jugendforum gegeben. Das dort verfolgte Konzept sei längst überholt, hatten Kommunalpolitiker mehrfach bemängelt. Die Verwaltungsspitze jedoch hatte sich stets vor die Mitarbeiter in der Jugendeinrichtung gestellt. Die müssen jetzt allerdings wahrscheinlich anderweitig untergebracht werden.

Die offene Jugendarbeit in Henstedt-Ulzburgs soll allerdings fortgesetzt werden. Es soll jetzt von der Verwaltung ein geeigneter Träger gesucht werden.

Jörg Schlömann

6. November 2013

 

8 Kommentare zu "Beschlossen: Jugendzentrum Tonne muss Leitung auswechseln!"

  1. Larissa Hülsen sagt:

    Ganz ehrlich? Die Tonne sowie das JUZ sind beide klasse! Es ist für Kinder sowie Jugendliche ein Ort an dem sie sich treffen können und lachen. Einfach mal was anderes. Es gibt ja auch nich sowas wie Jugenddiscotheken in Henstedt-Ulzburg und so sind diese beiden Anlaufstellen perfekt so wie sie sind um sich zu treffen und spaß zu haben!

  2. Mike Sievers sagt:

    Ich habe nichts dagegen wenn sie das Konzept andern wollen, allerdings ist es relativ dumm wenn man dafür die erfahrenen Mitarbeiter rauswirft, welche die Jungendlichen aus dem Ort schon seit Jahren kennen und auch die Entwicklung der Jugend miterleben durften und somit vorrausschauend sehen können, wo sich der Stil der Jugend in den nächsten Jahren hin entwickelt, und somit ein effektives Konzept für die Jugend ausarbeiten können, anstatt das man da jetzt irgendwelche jungen Sozialarbeiter ransetzt, welche mit Sicherheit einige frische Ideen mit einbringen können, oder wenn man da jetzt irgendwelche Politiker dran setzt, welche mit ganz viel Glück schon mal jugendliche in ihrer natürlichen Umgebung, dem Jugendzentrum, gesehen haben. Ich finde man sollte nicht anhand von 11 jungen Poltikern entscheiden, sondern anhand einer großen Bandbreite an Jugendlichen, und man sollte in allen Schulen in Henstedt-Ulzburg die Schüler wählen lassen, wie zur Wahl vom Jugendparlament, weil es ja auch diesmal um junge Menschen geht. Familienfreundliches Henstedt-Ulzburg? Wo, außer bei den Kitas?

  3. Tatjana Mühlbradt sagt:

    Bin gerade fassungslos! Was soll das denn? Habe mit meinen Kindern nur positive Erfahrungen mit der Tonne inkl. Frau Beyer gemacht. Beide fühlten sich dort sehr wohl und hatten nichts zu bemängeln. Alle Mitarbeiter haben sich immer fürsorglich um die Jugend gekümmert!

  4. Gab doch gerade letzte Woche die Aktion „Jugend stürmt das Rathaus“ . Da sollte doch die Jugendarbeit in HU Thema gewesen sein. Gibt es da Erkenntnisse aus den Aussagen der Jugend?

  5. Tanja Zipprich sagt:

    Was gibt es für Jugendliche überhaupt in Henstedt Ulzburg?
    Das Osterfeuer der Landjugend ist aufgrund der vielen Vorschriften und Gebühren eingestellt worden. Es gibt kein Schützenfest für die Bürger in den verschiedenen Altersstufen, wie es in einigen anderen Städten ist; kein Vogelschiessen mit Disco und Umzug.
    Es gibt keine Jugend Disco. Traditionelle altersübergreifende Feste sind immer mehr Mangelware.
    Die Jugendlichen werden meist ohne Anleitung sich selbst überlassen.
    Aber entspannte Menschen, die schon lange Jahre mit vielen Jugendlichen und deren Geschwister gemeinsame Fahrten durch den Ferienpass erlebt haben, oder andere Aktivitäten organisiert und durchgeführt haben, sollen nun ersetzt werden?
    Tolle Entscheidung, wenn man sieht, wie viele Jugendliche im Bürgerpark abhängen oder am Bahnhof chillen.
    Auf den Spielplätzen findet man Schilder mit der Aufschrift : Bis 14 Jahre.
    Für ein Fitness Studio reicht oft das Geld nicht und der Sportverein ist mit einer Mitgliedschaft verbunden.
    Wo können ältere Kinder sich treffen? Was wird ihnen geboten?
    Wird der Wechsel der Leitung eine Besserung bewirken?
    Sind die Kinder und Jugendlichen, die sich in der Tonne und im Juz mit den Mitarbeitern treffen gefragt worden? Wie ist deren Meinung?
    Wir haben über die Jahre immer wieder tolle Erfahrungen mit den bekannten Mitarbeitern gemacht und uns jedesmal wieder gefreut die bekannten Gesichter zu sehen.
    Eine Konzept Veränderung kann man sehr unterschiedlich umsetzen.
    Ob die Neueinsetzung einer Leitung hierbei von Vorteil ist wird sich zeigen.
    Aber so oder so :
    An alle “ alten“ Mitarbeiter, die wir vielleicht nicht mehr im Jugendzentrum treffen

    Vielen, vielen, vielen Dank für euren Einsatz und die schönen Stunden !!!!

  6. Stefan Kubath sagt:

    Über Personen und Konzepte kann immer vortrefflich gestritten werden. Mir fehlt leider die notwendige Transparenz (außer dass der überarbeitete Vorschlag der Gemeindeverwaltung aus meiner Sicht stimmig erscheint) aber vergleichbare Angebote freier Träger sind nicht bekannt. Die Kostenseite ist sicherlich zu beachten aber noch ist es überhaupt nicht klar, ob tatsächlich Einsparungen bei gleicher oder sogar gestiegener Angebotsquaiität erreicht werden können. Eine Übergabe an einen anderen Betreiber könnte mit großer Wahrscheinlichkeit einen Betriebsübergang nach § 613a bedeuten. Die rechlichen Folgen für die Gemeinde in diesem Fall sind nicht ohne, denn sollten die Mitarbeiter nicht bei dem neuen Träger zu unveränderten Konditionen beschäftigt werden können, dann müßten ihnen gleichwertige Arbeitsplätze in der Gemeinde angeboten werden und hier würde – wenn nicht neue Planstellen vorhanden sind- die Sozialauswahl über alle vergleichbaren Positionen in der Gemeinde notwendig werden. Folge können dann betriebsbedingte Kündigungen sein.

    Wichtig wäre grundsätzlich, dass bevor Beschlüsse gefasst werden, ersteinmal ein sorgfältiges Abwägen stattfindet und dabei auch die Betroffenen- hier die Jugendlichen in unserer Gemeinde- Gehör finden.

  7. Florian Schwarzer sagt:

    Hallo,

    ich bin selber im Kinder und Jugendparlament.

    Als ex-Schüler der Realschule Rhen dort sehr oft gewesen und habe echt nur positive Erfahrung gemacht und kann mir leider auch nicht Vorstellen wo die ganzen Vorwürfe herkommen?

    Ich kennne die MItarbeiter der Jugendforen (gerade des Juzes Rhen) sehr freundlich und immer positiv Eingestellt. Gerade Aktionen wie die vom Ferienpass und ähnliches haben mir immer sehr gefallen.

    Meine Mutter fand es immer gut wenn ich da war, weil ich dann nicht einfach so auf der Strasse irgendwo spiele und sie wusste das die Mitarbeiter dort auf drauf achten, dass es einem dort sehr gut geht.

    Meine kleine Schwester geht dort jetzt noch regelmässig hin.

    M.f.G

  8. Nicole Deck sagt:

    Die Tonne/das JUZ gibt es schon,als ich zur Schule gegangen bin.Es gehörte/gehört für die Jugend doch dazu.Es ist ein Teil der Teenies, wo sie immerhin etwas Sinnvolleres um die Ohren haben, als rumzugammeln.
    Die Tonne bietet doch tolle Aktivitäten an,vom zusammen sitzen bis zu super Ausflügen!
    Da heißt es, die Jugend ist faul und hat zu nichts Lust,dann gibt es etwas und es ist auch wieder nicht gut und wird wieder geändert!

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