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Wahlausschuss: Alles paletti mit den Wahlunterlagen | Henstedt-Ulzburger

Wahlausschuss: Alles paletti mit den Wahlunterlagen

Eine(r) wird ab dem Sommer neuer Bürgermeister: Sascha Klupp , Holger Diehr (CDU), Ulrike Schmidt (SPD-nah), oder Valentin Deck

Eine(r) wird ab dem Sommer neuer Bürgermeister: Sascha Klupp , Holger Diehr (CDU), Ulrike Schmidt (SPD-nah), oder Valentin Deck

Jetzt ist es offiziell. Valentin Deck, Holger Diehr, Sascha Klupp und Ulrike Schmidt sind zur Wahl am 1. März zugelassen. Das hat der Gemeindewahlausschuss am Nachmittag befunden. Ordnungsamtschef Colja Peglow: „Mängel konnten wir bei keinem der Wahlvorschläge feststellen.“

Der Verkündung im Rathaus wohnten zahlreiche Interessierte bei, auch alle vier Kandidaten waren anwesend. Sie bekamen nach der Feststellung, dass alles seine Ordnung habe, vom Ordnungsamtsleiter jeder einen verschlossenen Briefumschlag in die Hand gedrückt.

Was war drin? Vielleicht ein dicker Scheck um die Kosten für Plakate, Flyer oder sonstige Wahlkampfutensilien zu finanzieren?

Nein, die Wahlkampfkosten müssen die Kandidaten selber tragen. In dem Umschlag steckte stattdessen nur eine Einladung für die drei gemeindlichen Vorstellungsrunden drin. Das Erste, von der Verwaltung organisierte Aufeinandertreffen, soll schon in 12 Tagen stattfinden – nämlich am Mittwoch, den 22. Januar um 19.30 Uhr in der Rhener Gemeinschaftsschule.

Übrigens: Die Wahl ist zwar erst am 1. März, wer mag, kann seine Stimme aber auch schon deutlich früher abgeben. Schon ab Montag, den 20. Januar, ist Briefwahl möglich.

cm

10. Januar 2020

14 Kommentare zu "Wahlausschuss: Alles paletti mit den Wahlunterlagen"

  1. Carsten Schäfer sagt:

    Zwei anständige Menschen, die keine Erfahrung in der örtlichen Politik,
    und auch keine Erfahrung in der Führung kleiner bis mittlerer Unternehmen haben,
    trauen sich den Bürgermeister-Posten zu.

    Kann man es als mutig bezeichnen? Oder ist es doch mehr als naiv?

    Sie nennen 2 – 3 Punkte, die man in Henstedt-Ulzburg besser machen kann. Ja,
    aber es gibt 20 – 25 Punkte, die genauso wichtig sind.

    Sie haben hier und da schon etwas für unsere Gemeinschaft getan. Dafür Respekt
    und Anerkennung.

    Aber: vom Fußball verstehe ich ein bisschen. Trotzdem maße ich mir nicht an, mich als
    Trainer beim HSV zu bewerben.

    Auch ich möchte, dass es in der Welt weniger Gewalt und mehr Frieden gibt. Trotzdem ist
    der Posten des UNO – Generalsekretärs für mich zu hoch.

    Unsere Verwaltung gleicht einem mittelständischen Unternehmen. Der Bürgermeister ist
    Chef von über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Jahr werden über 60 Mio Euro eingenommen und ausgegeben.

    Würde man als Firmen-Inhaber einem völlig unbedarften Geschäfts-Führer diese Aufgabe übertragen?

    Mit einem Festvertrag für 8 Jahre? Ohne Probezeit, sondern mit der Verpflichtung auf
    Lohnfortzahlung über 96 Monate?

    Dieter Nuhr hat in seinem Jahresrückblick 2019 über die Arbeit unseres Außenministers Heiko Maaß sinngemäß gesagt:

    Er mag naive Menschen. Aber kann man Ihnen nicht etwas Harmloses zum Arbeiten geben?

  2. Oliver Blau sagt:

    @Herr Schäfer: Inhaltlich meine Meinung. Das ist kein Ausbildungsplatz, sondern ein wichtiger Managerposten. Jetzt muss das aber auch schadlos für die Kandidaten bleiben. Häme oder Überheblichkeit wären inakzeptabel. Habe da bei Ihnen keine Bedenken, auch aufgrund Ihrer oben verfassten Sichtweise. Aber solche Postings wie von Herrn Stefan Schneider auf dieser Seite zu Herrn Deck gehen in die falsche Richtung.

    • Habe lediglich einen Artikel gefunden und passend zu der Meldung über die Kandidatur gepostet. Was wird da wieder reingedeutet? Sagenhaft…

      • Christoph Abel sagt:

        Die Textform verliert leider viel Kontext, weder Tonfall, noch Gesichtsausdruck können vermitteln dass man lediglich eine unterhaltsame Anekdote gefunden hat und teilen möchte. Ich hatte Ihren Beitrag auch zuerst irritiert zur Kenntnis genommen, dann aber nach einigem Überlegen in Ihrem Sinne interpretiert. Für die Zukunft empfehle ich ein 😉 einzufügen, das signalisiert einen humorvollen Tenor

        • Jan Kirmse sagt:

          Ich hatte besagten Beitrag von Herrn Schneider beim ersten Lesen als ehrlichen Respekt aufgefaßt, genau das hatte er schließlich auch geschrieben. Ja, man konnte den Beitrag auch sarkastisch auffassen, das wäre dann allerdings eine sehr negative Interpretation, dafür ist Herr Schneider doch eher nicht bekannt. Da es offenbar KEIN Sarkasmus war, muß er es auch nicht mittels 😉 kenntlich machen sondern darf sich wohl zu recht fragen, wer so negativ über seine Mitmenschen denkt daß er diese negative Interpretation als wahrscheinlicher hält wie das eigentlich Geschriebene.

          • So ist es. Der Name wurde öffentlich, kurz gegoogled, den Artikel gefunden, in der Annahme gepostet, es interessiert auch andere. Herr Deck war hier hilfsbereit und zudem noch erfolgreich, ist doch klasse. Mehr nicht. Ich kenne ihn nicht persönlich, wünsche aber ihm und den anderen drei KandidatInnen viel Erfolg. Jede Kandidatur verdient Anerkennung, alle werden viel Energie in den Wahlkampf investieren. Sie bieten uns allen dadurch eine echte Auswahl. Für die Demokratie kann das nur gut sein.

          • Christoph Abel sagt:

            Es gibt die Theorie dass Ironie im Internet nicht funktioniert, weil es hinreichend viele Leute gibt die die gleiche Aussage ohne ironischen Kontext tätigen würden. Das Spektrum der als möglich wahrgenommenen Positionen ist also deutlich weiter gefächert.
            .
            Natürlich muss Herr Schneider gar nichts gesondert kennzeichnen, er kann eine Anekdote aber als solche kennzeichnen um eine Debatte wie diese gar nicht erst aufkommen lassen.

  3. R. Finsterbusch sagt:

    „Habe da bei Ihnen keine Bedenken, auch aufgrund Ihrer oben verfassten Sichtweise. “
    – – –
    M. E. eine „eingeschränkte“ Sichtweise, denn es wurde der Vergleich mit der (hiesigen) Kommunalpolitik vermieden.
    Auch das ist kein Ausbildungsplatz, sondern ein wichtiger Managerposten. Entscheidungen über einen Millionen-Haushalt und für 28.557 EinwohnerInnen.
    – – –
    “Wie realitätsfremd sind eigentlich unsere PolitikerInnen“?, fragte Dieter Nuhr und weiter
    „Das Parlament gilt als Quatschbude“.
    „Am Problem wird nicht gezweifelt, sondern an denen die es lösen wollen“.
    „Kann man Ihnen nicht etwas Harmloses zum Arbeiten geben?“
    – – –
    Aber man soll auch das gute in 2019 sehen, so hat z. B. „Heidi Klump die Kaulitz-Brüder geheiratet“. 🙂

  4. So ist es. Der Name wurde öffentlich, kurz gegoogled, den Artikel gefunden, in der Annahme gepostet, es interessiert auch andere. Herr Deck war hier hilfsbereit und zudem noch erfolgreich, ist doch klasse. Mehr nicht. Ich kenne ihn nicht persönlich, wünsche aber ihm und den anderen drei KandidatInnen viel Erfolg. Jede Kandidatur verdient Anerkennung, alle werden viel Energie in den Wahlkampf investieren. Sie bieten uns allen dadurch eine echte Auswahl. Für die Demokratie kann das nur gut sein.

  5. Rolf Michelsen sagt:

    Hier entscheiden die Wähler und Wählerinnen wer das Amt des Bgm. bekommen soll.
    Ich halte es mit Cäsar: nicht Worte zählen, nur Taten (die während der Amtszeit beim Wahlvolk gut bewertet werden). Dann wird man wieder (gerne) gewählt – aber nicht von den Politikern hier,und das ist auch gut so und im Sinne einer Demokratie (weil die sogenannte Macht ja vom Volke ausgeht).
    Wer hier mit Versprechungen kommt und diese nicht einlöst oder gar ändert (und als Weiterentwicklung tarnt) bekommt dafür das entsprechernde Votum.
    Die letzte Bgm.-Wahl brachte eine Überraschung. Mal sehen was in 2020 passiert.
    Leicht wird dieses Amt nicht – für jede Person, die auf den Stuhl sitzten soll.
    Vieles wurde hier beschlossen….oder in Ausschüsse vertagt……oder Gutachten eingeholt….Bürgerbefragungen (Bürgerhaushalt 2014)……aber umgesetzt im Sinne einer „Grünen Gemeinde“ nicht all zu viel.
    Asphalt ist schwarz, Beton grau nur Wiesen sind grün – Flächen, die die Natur braucht.
    Der Mensch braucht die Natur, diese braucht den Menschen nicht – sollte jeder wissen.
    Hier sehe ich immer weniger Vögel, weniger Kleinwild, weniger Rehwild. Schelswig-Holstein ist das waldärmste Bundesland…..und hier wird gebaut und Bäume und Knicks vernichtet….
    So stellt man sich keine Gemeinde im Grünen vor…… Oder doch lieber Stadt ?

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