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Überfahren: Schülerin stirbt bei Unfall in Kisdorf | Henstedt-Ulzburger

Überfahren: Schülerin stirbt bei Unfall in Kisdorf

Henstedt-Ulzburger Polizeiwache

Henstedt-Ulzburger Polizeiwache

Schlimmer Verkehrsunfall heute in Kisdorf. Wie die Polizei mitteilte, ist dabei eine 11-jährige Radfahrerin aus Henstedt-Ulzburg ums Leben gekommen. Den Angaben der Beamten zufolge übersah ein 85-jähriger Autofahrer das Mädchen beim Abbiegen. Die 11-Jährige war auf einem Radweg in der Henstedter Straße unterwegs. Das Mädchen verstarb noch an der Unfallstelle.

H-UN

  1. Oktober 2019

38 Kommentare zu "Überfahren: Schülerin stirbt bei Unfall in Kisdorf"

  1. Bruno Kalenberg sagt:

    Ich kann dieses „übersehen“ nicht mehr hören.
    Er hat nicht übersehen, er ist gefahren ohne hingeschaut
    zu haben. Ich kann als Autofahrer nicht abbiegen ohne mich
    zu vergewissern das alles frei ist. Solch eine Rücksichtslosigkeit
    kostet einem Kind das Leben.
    .

    • Torsten Strube sagt:

      Mich hat der Unglücksfall richtig erschrocken gemacht. Es tut mir echt Leid.
      Eine der größten Ängste für mich sind diese Radfahrer, die von rechts kommen, vor dem Auto durchfahren während man nach links zum Verkehr sieht und offensichtlich glauben, dass ein Autofahrer a) alles sieht, b) immer Schuld hat und c) Fahrradfahrer tun und lassen können was sie wollen. (Ohne das ich jetzt diesen Fall meine)
      Ich kenne die Regel: Groß vor klein, Eisen vor Holz, Schnell vor langsam, Hart vor weich. Gedanklich drehe ich beim Autofahren die Regel um und versuche alles um unbeleuchtete Radfahrer, Jogger, Hunde, Radfahrer aus der falschen Richtung beim Abbiegen zu finden und richtig zu reagieren. Rechtlich sicher falsch, hilft mir aber gefahrloser durchs Leben zu kommen.

      • Sebastian Conrad sagt:

        Herr Torsten Strube,

        unglaublich…

        Hier ist ein Kind gestorben! Bei allem Respekt – Aussagen zu persönlichen Ängsten beim Autofahren und über Radfahrer, die was auch immer tun dürfen, werden diesem tragischen Unfall nicht gerecht!

        In stiller Trauer und Gedenken an die Familie!
        Sebastian Conrad

      • Wenn man die Regeln beachtet, braucht man keine Angst vor dem überraschenden Auftauchen von Radfahrern haben: https://dejure.org/gesetze/StVO/9.html Abs. (3).
        Die von Ihnen genannte „Regel“ (Groß vor klein…Hart vor Weich) kann nicht aus dem Straßenverkehr stammen: https://dejure.org/gesetze/StVO/1.html
        Wer das nicht schafft oder dafür ein zu unübersichtliches Automodell fährt, muss dann auf die Verkehrsteilnahme als Fahrzeugführer verzichten, oder?
        ——-
        Auch von meiner Familie und mir unser aufrichtiges Beileid. Das Maß der Trauer wird kaum ermessbar sein.

    • Nina sagt:

      Mein Beileid den Angehörigen. Der Unfall ist wirklich entsetzlich und sicher vermeidbar gewesen.
      Ich habe leider fast an jeden Arbeitstag Menschen zur Augenprüfung in unserem Geschäft, deren Sehleistung unter 80 Prozent liegen und die alle kein Auto mehr fahren dürften. Jeder von ihnen sitzt aber hinter dem Steuer und immer bekomme ich die selbe Antwort, wenn ich sie darauf aufmerksam mache, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sehrest mehr bestehen würden. Mit welcher Arroganz die Menschen darauf reagieren mag ich hier nicht im Detail erläutern.
      Warum gibt es nicht endlich eine klare Regelung, einen Sehtest alle fünf Jahre zu erneuer? Wie viele Unfälle müssen nich passieren? Dieser Sehtest ist bei einigen Optikern kostenlos und würde solche Unfälle vielleicht vermeiden.

  2. Ich habe den Unfall aus größerer Entfernung mitbekommen und kann mich Herrn Kalenberg voll anschließen.

  3. Jens Daberkow sagt:

    Der ADFC Henstedt-Ulzburg wird am Dienstag den 22.10 um 16.00 Uhr zur Unglückstelle fahren um dort mit einer Schweigeminute der getöteten Radfahrerin zu gedenken.
    Gegen 16.30 Uhr 30 werden wir ca an der Unfallstelle sein.
    Der Familie gehört unser Mitgefühl.
    Start ist Rathaus Ulzburg

  4. Inga Lüttjohann sagt:

    Man kann es gar nicht in Worte fassen.
    Ich wünsche der Familie ganz viel Kraft bei diesem Schicksalsschlag.
    Es tut mir unendlich leid

    • Manuela Jonat sagt:

      Unser aufrichtiges Beileid am die Familie. Ganz ganz schrecklich 😪

  5. kaltenkirchener jung sagt:

    Mich macht dieser Vorfall richtig traurig. Da hatte es einmal jemand eilig, und ein Kinderleben ist verloren gegangen! Ach was, nicht nur ein Kinderleben, das Mädchen hatte doch ihr ganzes Leben noch vor sich! Diese Rücksichtslosigkeit des Autofahrers, offensichtlich beim Abbiegen nicht richtig zu schauen, macht mich gleichzeitig traurig und wütend.
    Für die meisten Gefühle fehlen mir die richtigen Worte.
    Ich wünsche der Familie alle Kraft der Welt, um dieses schreckliche Ereignis zu verarbeiten.

  6. Kerstin Helms sagt:

    Erstenmal auch mein aufrichtiges Beileid an die Familie.
    Ich finde, die Autofahrer werden immer rücksichtslose und aggressiver.
    Ausserdem sollte man Alle Autofahrer ab 60 Jahren dazu verpflichten, zu einem Tauglichkeitstest zu machen. Wer diesen nicht besteht, dem sollte man gleich den Führerschein entziehen.
    Ehrlich, es passieren zu viele Unfälle!!! 😤😤😤

    • Erwin Lissy sagt:

      Sorry. Warum alle ab 60. Ist nicht auch die Menschheit unter dieser willkürlichen Altersgrenze unvorsichtig, manchmal gar aggressiv oder mit PS-starken Fahrzeugen unterwegs?
      Der Unfall ist schrecklich, keine Frage. Polemische Verallgemeinerungen helfen weder den Hinterbliebenen, noch dem Verursacher.
      Fasst Euch an die eigene Nase und fährt ab sofort vorausschauend und rücksichtsvoll.

      Und ich wette, wer sich eine Weile auf die Bank am Regenrückhaltebecken setzt, direkt am Ortschild Kisdorf, der wird auch morgen etliche fragwürdige Situationen erleben. Schnelle Autos – rücksichtslose Radfahrer – Fußgänger

    • Marie-Celeste Lindebau sagt:

      Hallo Kerstin, ich glaube wir kennen uns dienstlich aus Ochsenzoll.
      Ich gebe Dur vollkommen Recht. Ab einem bestimmten Alter sollte man nicht mehr fahren.
      Die Kleine ist die Grossnichte meine Ex-Mannes und die Familie tut mir so leid.
      Es gibt nichts schlimmeres als ein Kind zu verlieren. Mein tiefes Beileid.🖤

  7. Mario sagt:

    Ich Biege da selber jeden Tag ab ,um nach Hause zu fahren und ich bin fassungslos und tief traurig 😭
    Möchte gerne verstehen wie das passieren konnte , zu mal man ja nicht mit hoher Geschwindigkeit abbiegen kann .
    In Gedanken bin ich bei der Familie und werde nachher noch eine Kerze aufstellen und wünsche mir , dass sowas nicht nochmal passiert

  8. Sven Eschenbach sagt:

    Tief berührt möchten wir unser Beileid ausdrücken.
    Wir sind im Gedanken bei der Familie und wünschen Euch ganz viel Kraft.

    Fam. Eschenbach

  9. Heinrich Winckelmann sagt:

    Hallo Frau Kerstin Helms. Es lohnt sich vor einer wenig differenzierten Äußerung, zuerst einmal in die offizielle Statistik der Bundesregierung zu schauen. Danach haben die Menschen über 65 eine deutlich geringere Unfallbeteiligung als jüngere Autofahrer.
    Zitat aus der Statistik

    „Überwiegend waren Senioren als Pkw-Fahrer an einem Unfall mit Personenschaden
    beteiligt (63,0 %), 20,2 % waren als Radfahrer und 9,1 % als Fußgänger in einen Unfall
    verwickelt.
    14,0 % aller Beteiligten an Unfällen mit Personenschaden waren mindestens 65 Jahre
    alt. An allen beteiligten Fußgängern stellten sie einen Anteil von 22,2 %, an allen Radfahrern von 17,1 % und an allen Pkw-Fahrern von 14,2 %. Damit hatte die Generation
    65+ eine geringere Unfallbeteiligung als die anderen Altersgruppen.

    • Jan Kirmse sagt:

      Herr Winckelmann, wie sieht es aus in Relation zur gefahrenen Strecke? 😉 Aber letzten Endes gibt es ohnehin keine 100%ige Sicherheit im Leben.

      Jeder Todesfall ist traurig, aber vermutlich fühlt sich kaum etwas so schlimm an, wie der Verlust des eigenen Kindes.

    • Marie-Celeste Lindenau sagt:

      Statistiken, machen niemanden wieder lebendig.
      Ich bin selber vor 3 Jahren schwer angefahren worden und auch der Herr war 89.
      Er wollte einfach mal eine kleine Tour unternehmen.ich leide noch heute unter Panikattacken……
      Ich bin selber 61 und werde mich regelmäßig einer Prüfung unterziehen!
      Es ist erwiesen, dass die meisten Unfälle durch Jugendliche und ältere Menschen verursacht werden.

    • C.Maske sagt:

      Bei dieser o.g. Statistik muss allerdings berücksichtigt werden, dass ältere Personen in den meisten Fällen erheblich seltener das Auto nutzen und wenn man die Anzahl / Dauer der Nutzung der Häufigkeit der Unfälle in dieser Altersklasse gegenüber stellen würde, dann käme man auf ganz andere Zahlen.

  10. Sabine Schoeps sagt:

    Diskussionen über Statistiken sind hier denke ich fehl am Platz, sehr unpassend! Ein kleines Mädchen ist tot, Ein Grund innezuhalten….

  11. Christoph Abel sagt:

    Mein Beileid an die Familie der jungen Radfahrerin 🙁
    .
    Darüber hinaus würde ich mich freuen wenn wir hier auf Unterstellungen verzichten können. Solange wir nicht über weitere Details verfügen können wir weder behaupten, dass der Unfallfahrer a) rücksichtslos war oder b) „nicht hingeschaut hat“. Wir wissen es schlichtweg noch nicht. Außerdem gibt es mWn auch keine valide Statistik die die Behauptung untermauert, dass Autofahrer „immer rücksichtsloser und aggressiver“ werden.
    .
    Lassen Sie uns bitte bei dem bleiben was bekannt ist.

  12. Rolf Michelsen sagt:

    Jedes Verkehrsopfer ist eines zu viel. In diesem Fall ein sehr tragischer Fall. Mein aufrichtiges Beileid der Familie.
    Statistiken nützen nichts. Eine Mini-Sekunde Unachtsamkeit und schon passiert etwas Grausiges.
    Wie oft sieht man hinter dem Lenkrad Fahrer mit dem Handy am Ohr – speziel Lieferservice.
    Grausige Unfalle auf den Autobahnen mit LKWs und PKWs. LKW-Fahrer müssen regelmässig zur unfamgreichen ärztlichen Untersuchung. Und trotzdem schwerste Unfälle !
    Verbotene Autorennen auf nächtlichen Straßen machten traurige Schlagzeilen Diese Rennen liefern sich keine Senioren sondern junge Fahrer.
    Der Fahrer des Unglücksfahrzeug wird seine gerichtliche Strafe erhalten. Dadurch wird aber das Unfallopfer nicht wieder lebendig. Er wird bis an das Ende seines Lebens das Geschehen im Kopf haben und nie vergessen. Tauschen möchte ich nicht mir ihm. Es tröstet nicht das er den Unfall nicht gewollt hat.
    An so manchen Stellen, auch hier im Ort, wäre eine Verbesserung an den Einmündungen wünschenswert durch farbige Pflasterung.
    Vielleicht färht der eine oder andere Verkehrsteilnehmer zumindest ein paar Tage langsamer und rücksichtsvoller.
    Wenn ich allerdings so sehe wie in den sehr frühen Morgenstunden oder Abendstunden einige Raser hier unterwegs sind, dann stimmt mich das traurig !
    Beliebte „Rennstrecken“ sind die Hamburger Straße ab Schulstraße mit Gefälle und den Norderstedter Straße ab Ortsausgang Henstedt – waghalsige Überholmanöber inclusice.
    Es steht jedem verantwortungsvollen Autofahrer frei sein Können durch eine privat bezahlte Fahrstunde in einer Fahrschule überprüfen zu lassen. Doch wer macht das schon ?
    Es muss nicht immer alles durch Gesetze geregelt werden.
    Wer hat denn schon einmal hier im Ort so eine Sonderfahrstunde absolviert und kann darüber mal berichten und zur Nachahmung anregen……
    Ich habe es gemacht – mit gutem Resultat.

  13. Heinrich Winckelmann sagt:

    Herr Kirmse, es hätte mich wirklicht gewundert, von ihnen keinen Kommentar zu erhalten.
    Meinen sie die gefahrenen Lebens – Km von Altersgruppen ?
    Eine Relation zu einer gefahrenen Jahresstrecke einer Altersgruppe kann von keiner Statistik der ganzen Welt mangels valider Daten erstellt werden. Ein Hinweis darauf ist deshalb m.E.
    eher rabulistisch. Eine Bevölkerungsgruppe ab 60 Jahren aufwärts unter Generalverdacht zu stellen, fällt heutzutage unter den Begriff des “ erweiterten Rassismus „. Ein mir zwar wenig gefallender Begriff. jedoch Bestandteil moderner Sozialwissenschaften.

    PS. Eine Antwort ist nicht wirklich zwingend. erforderlich. Und angesichts des tragischen Ereignisses wenig zielführend

    • Christoph Abel sagt:

      Hier tun Sie Herrn Kirmse unrecht. Ungeachtet der Frage ob die Daten verfügbar sind ist der Einwand berechtigt, da es durchaus zweifelhaft ist, dass sowohl die Autonutzung als auch der Prozentsatz an Fahrern zwischen den Altersgruppen vergleichbar sind.
      Sind die Daten nicht verfügbar, so nimmt dieser Umstand trotzdem den von Ihnen dargelegten Verhältnissen die Aussagekraft.
      .
      Ich persönlich denke allerdings schon, dass die von Herrn Kirmse geforderten Jahresfahrleistung nach Altersgruppe gibt – eine kurze Google-Recherche sah vielversprechend aus. Wenn man diese mit der „Fahrerdichte“ der entsprechenden Altersgruppe multipliziert sollten da schon belastbarere Ergebnisse herauskommen.
      .
      Ich halte Fahrtüchtigkeitsprüfungen für sinnvoll, würde sie aber nicht unbedingt nur am Alter festmachen wollen – es gibt ja auch genügend andere Indikatoren. Wobei es Experten gibt die da mit Sicherheit bessere Systeme entwerfen können als ich. Und das hat übrigens nichts mit Generalverdacht zu tun. Den gibt es für Autofahrer ohnehin schon, oder welchen Zweck würden Sie Nummernschilder zuschreiben? 😉
      .
      Ich empfehle in der Debatte mehr Gelassenheit, eine Fahrtüchtigkeitsprüfung ist kein Angriff auf ein selbstbestimmtes Leben, keine Altersdiskriminierung und auch sonst nichts böses. Es ist eine Prüfung ob man die nötigen Voraussetzungen mitbringt um ein Fahrzeug zu führen. Wenn ich irgendwann einmal nicht mehr in der Lage sein sollte zuverlässig ein Auto führen zu können, dann würde ich eine Menge dafür geben das im Sprechzimmer vom Amtsarzt und nicht an der Unfallstelle zu erfahren. Ich denke damit bin ich nicht alleine

      • Rolf Michelsen sagt:

        …wieder mal das Thema Autofahren und Alter. Das geht nun schon jahrelang so.
        Es kommt weniger auf das Alter an. Viel wichtiger ist die Gesundheit. Erkrankungen beginnen nicht erst ab 60. Hier nur mal zwei Beispiele, die jeder in seinem Umfeld kennt, wie auch immer: Blutdruck, Diabetis.
        Dadurch ist aber mit dem Autofahren nicht Schluß.
        Wer ;Medikamente nicht nach Anweisung nimmt wird zur Gefahr. Da nützt auch kein Tauglichkeitstest. Das gilt auch für Übermüdungen, egal aus welchem Grund.
        Entweder zuviel gearbeitet oder zu lange gefeiert, ganz abgesehen von Alkohol und neuerdings auch von Drogen. Das hat nicht mit dem Alter zu tun, aber mit der Sicherheit auf den Straßen.
        Und so nebenbei: Radfahrer ohne Beleuchtung sind jetzt nicht selten zu sehen.
        Eltern die das kontrollieren sind wohl die Ausnahme. Kontrollen an den Schulen allerdings auch. Mütter mit Kinderwagen, die nebenbei mit 2 Händen das Smartphone benutzen sind auch nicht viel besser. Hier im Ort häufig zu sehen noch mit Hund anderLeindeund zweites größeres Kinden „nebenbei“, Ganz abgesehn von Fußgänern mit Smartphone in den Händen und Augen auf der Tastatur. Schüler mit Smartphone nach der Schule zu zweit oder zu dritt unterwegs – schon Gewohnheit. Die bekommen von evtl. Gefahren nichts mit.
        Nicht nur nach vorne sehen, sondern nach vorne vorausschauen. Das kann retten.
        Jetzt sind allerdings die Straßen-Rad-Amateure weniger zu sehen. Auf der Straße fahren, nicht selten nebeneinander. Ein „Spezialist“ habe ich im Sommer oftmals auf der Hamburger Straße – auf der Fahrbahn – gesichtet. Leider gibt es keine Kennzeichen an den Rädern. Das wäre auch bei so manchen anderen Radler durchaus sinnvoll.
        Einzelne „Gruppen“ an den Pranger zu stellen und so reglementieren – Unsinn
        Sinnvoll wäre in dieser Zeit mehr Rücksichtnahme auf andere Teilnehmer.
        So manche Ampel in der Grünphase ist für ältere Leute zu kurz. Nur darüber rege sich hier niemand auf.

    • Jan Kirmse sagt:

      Weder wollte ich das diskutieren noch habe ich Interesse, pauschal Menschen über 60 unter Generalverdacht zu stellen (auch ich komme hoffentlich eines Tages in dieses Alter und möchte dann auch nicht pauschal verdächtigt werden, entsprechend hätte man auch einfach das Alter des Fahrers weglassen können, genauso wie seine Herkunft völlig unwichtig ist). Ob es valide Daten zu meiner Anmerkung gibt, ist mir nicht bekannt, allerdings dürften Versicherungen durchaus altersbezogene Daten haben, die Tarife werden ja heutzutage auch nach gefahrenen Kilometern berechnet.
      Da dies keine Todesanzeige sondern ein Artikel ist, wird es bei aller berechtigter und verständlicher Trauer legitim sein, daß wir uns austauschen.

  14. Jörn Dackow sagt:

    Mein Aufrichtiges Beileid und tiefes Mitgefühl für die Familie.
    Dies ist das zweite Kind aus meinem Bekanntenkreis bzw. Nachbarschaftlichem Umfeld , dass durch einen Senior zu Tode kam. Ich kann meiner Optikerkollegin nur beipflichten , auch ich habe im Laufe meines beruflichen Optikerlebens immer wieder Kunden gehabt deren Sehleistungen nicht mehr den Anforderungen für den Straßenverkehr gerecht wurden und die trotzdem mit ihren Boliden vom Hof fuhren. Ich plädiere auch für regelmäßige Gesundheitsprüfungen . Außerdem sollte Henstedt Ulzburg ein Monitoring durchführen und die für Rad- und Fußgänger gefährlichen Stellen identifizieren und entschärfen – ich denke da zB an die Straße vor dem Ausgang des Wöddelkindergartens , da müsste eine Schwelle hin , damit Autos langsam fahren.

  15. Nicole Prasser sagt:

    Es ist jetzt nicht unsere Aufgabe hier einen Schuldigen zu finden. Natürlich , das Alter des Unfallverursachers spielt mit rein. Mit 85 Jahren hat man einfach nicht mehr die Reaktion.
    Das wird ja jetzt auch untersucht. Mein Sohn ist auch mal angefahren wurden und da hatte er Schuld weil er einfach auf die Fahrbahn fuhr ohne zu gucken. Er hat nicht nach hinten geguckt und meinte er hört kein Auto, also fuhr er einfach auf die Straße. Es ist ihm Gott sei Dank nichts weiter passiert. Aber für den Fahrer war das schon eine Schocksituation. Wir haben ein paar Jahre in der Alten Vogtei ( hinter der Schule ) gewohnt. Ratet mal, wie die Eltern die ihre Kinder zur Schule gebracht haben, da gefahren sind. Sowas rücksichtsloses habe ich noch nicht erlebt. Und das waren Menschen die KINDER hatten.
    Es gibt auf allen Seiten Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer die sich nicht an die STVO halten und sich wie die letzten Rüpel benehmen.
    Das hilft dem Mädchen jetzt auch nicht weiter. Es tut mir unendlich leid, das ein so junges Leben ausgelöscht wurde. Mein Beileid an die Familie.

    • Hans Bergmann sagt:

      Ich habe das Alter 70 schon vor Augen und weiß genau, dass ich mich langsam dran gewöhnen muss, der Fahrerei mit eigenem Auto Lebewohl zu sagen. Nicht einmal, weil die Optik nicht mehr stimmt, es ist einfach so, dass ein älterer Mensch einfach zu lange braucht für die schnellen Entscheidungen während der Fahrt. Die Multi-Tasking-Fähigkeiten lassen sehr stark nach. Nur einfach Abbiegen ist auch für einen sehr alten Menschen nicht problematisch, aber Abbiegen, Blinken, Runterschalten und dann noch auf andere Momente, wie Radfahrer achten, das braucht einfach mehr Zeit. Und ist immer nahe dran, an einem Unfall.
      Bis aber ein älterer Mensch realisiert, dass er einfach nicht mehr in der Lage ist, so zu reagieren, wie erforderlich, braucht es eben auch viel Zeit und viel Geduld. Und so sind die Alten, die aus der Aera „ich nehme meinen Lappen mit ins Grab“ letztlich schuldlos schuldig. Das hängt denn auch wieder mit der mangelnden Einsichtigkeit im Alter zusammen. Weiß Gott – alt werden is nix für Feiglinge. Ob sich der Fahrer des Unfallwagens wohl eine Mitschuld anrechnen wird?

  16. C.Maske sagt:

    😥 Mein herzliches Beileid der Familie und den Freunden des Mädchens und ganz viel Kraft🍀🍀🍀

  17. Dirk Scheffler sagt:

    Auch von mir mein herzliches Beileid an die Familie und Freunde.

    Es ist eine äußerst traurige und erschreckende Nachricht und alle Versuche diese Tragödie mit Worten zu erfassen und zu verstehen, laufen ins Leere, weil es einfach keine Erklärung gibt. Schuldzuweisungen sind sinnlos, weil sie nicht an den Kern des Geschehens kommen und wie leere Wortblasen durch die Welt schweben.

    Was ich mir wünsche, ist Empathie für die Familie und das Geschehen. Und endlich eine Abkehr vom Fetisch Auto. Leute: Es ist nur ein Fortbewegungsmittel – was soll das ganze Gehetze, Getanke und Gestarte für das bisschen Fahrt. Und ich wünsche mir Achtsamkeit, damit wir vielleicht einen Schritt in eine bessere Zukunft machen. We don’t need no trouble what we need is Love!

  18. R. Finsterbusch sagt:

    Der tragische Unfall bestürzt, wirft aber auch die Frage auf, was könnte / sollte zu
    M E H R „Verkehrssicherheit“ unternommen werden?
    – – –
    Mehr Sicherheit im Verkehr (Motto: „Vorsicht – Rücksicht – Weitsicht“)
    Dazu trägt auch das „Vision Zero“ Projekt zur Verringerung von Verkehrsunfällen und Steigerung der Verkehrssicherheit bei.
    Im Bürgerhaushalt (2013) wurde „Mehr Verkehrssicherheit für unsere Kinder verwirklichen“ vorgeschlagen. – Die Stellungnahme der Verwaltung führte zu einer „Ablehnung“.
    Wobei das anderen Ortes nicht nur anders gesehen sondern auch gehandelt wird (z. B. Norderstedt oder Hamburg, wo erst kürzlich die Kampagne „Hamburg gibt Acht!“ – Mehr Sicherheit im Verkehr“ gestartet wurde).
    Auch das Schreiben des Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein vom 18. Juli 2017 zu „Straßenbauliche und straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen zur Schulwegsicherung“ ist zu beachten.
    – – –
    Und auch dieses ….
    – Im Verkehrsstrukturkonzept heißt es: „In mehreren Gesprächen wurde die angemessene
    Berücksichtigung schutzbedürftiger Verkehrsteilnehmer angemahnt.“
    – in der SWOT-Analyse zu Verkehr und Mobilität wurde als „Schwäche“ die
    „Verkehrssicherheit“ benannt!
    – – –
    Mein Fazit: Wir sind in HU nicht besonders gut aufgestellt oder warum wird die „Verkehrssicherheit“ nicht „strukturiert und zielgerichtet“ angegangen?

    • Rolf Michelsen sagt:

      Warum nichtangegangen ? Einfache Antwort – Prioritäten. Das bedeutet, daß die Verwaltung und das Ordnungsamt aktiv werden müssten. Vorschläge und Ideen vom ADFC dürften ja wohl bekannt sein. Also mal hoch aus dem bequemen Sessel und in die Praxis gehen und sich ein Bild machen und mal endlich handeln.
      Dazu müssten die Bau- und Stauparteien sich entschliessen das mal auf die nächste Sithzungt zu bringen. Im Planungsausschuß ist das aber bei dem Vorsitz weder zu erwarten noch war es in der Vergangenheit so.
      Wenn es um bauliche Maßnahmen geht, dann nur um Wohnungsneubauten. Da den Arm zu heben ist leicht.
      Der Bgm. möge mal der Öffentlichkeit erklären waum hier nichts passiert. Es gibt nicht nur REWE und Co.
      Dazu nach das Thema der Ausgleichsflächen, die nicht fertig sind. Sein Argument hier kürzlich man brauche dafür noch Zeit ist eine glatte Niete.
      Wer so agiert und Gegenkandidaten bekommt zu Wahl kann nicht damit rechnen ohne große Mühe weiter so im Amt zu agieren.
      Einzige Hoffnung ist für den Ort und die Bürger ein Amtsinhaberwechsel.

  19. M. Jansen sagt:

    Ohne Worte….so ein schwerer Schicksalsschlag…sowohl für die Angehörigen des verunglückten Mädchens als auch für den Unfallverursacher und hier wird überwiegend über Verkehrspolitik diskutiert! Mein aufrichtiges Mitgefühl für alle Beteiligten und ganz viel Kraft in dieser schlimmen Zeit! 🙏

    • Rolf Michelsen sagt:

      …der Unfall ist mehr als nur tragisch. Aber mir ist sehr daran gelegen hier die Rad- und Fußwege zu verbessern bzw versuchen sicherer zu gestalten. So ein tragischer Unfall soll sich nicht wiederholen. Die Medien sind voll genug damit über gleichartige Unfälle und Schicksalsschlägen für die Familen. Das Thema LKW und Abbiegeassisenten ist bekannt. Hier werden die LKW-Züge immer zahlreicher, politisch gewollt. Aber was passiert um hier besser zu werden ? Leider und sichtbar nichts.
      Es geht nicht um die Frage des Alters des Lenkers sondern die Sicherheit insbesondere der Kinder und auch Senioren, die nicht mehr so schnell sind wie in jungen Jahren.
      Allerdings sind auch nicht alle Radler unbedingt „Musterkinder“ in Sachen Umsicht und Rücksicht. Schuldzuweisen lösen nicht die Mängel, darum geht es hier vielen.

      • Jens Daberkow sagt:

        Stimmt, der ADFC machte letzte Woche zusammen mit dem Jugendzentrum einen Fahrradcheck.
        Das Ergebnis war Erschreckend 10 Fahrräder überprüft 9 davon hatten weder Licht
        noch BREMSWIRKUNG. Wo es möglich war wurden die Bremsen nachgestellt.
        Hier sind die Eltern in der Pflicht eine dauerhafte Dynamo betriebene Beleuchtung
        anzubauen. Batterie Lampen – Hab Ich vergessen- sind meist nicht dabei oder leer.

        • Rolf Michelsen sagt:

          Prima, super gute Idee mal zu kontrollieren, wenn auch nur punktuell. Ergebnis wie ich es – leider !!! – befürchtet habe wenn solche Kontrollen – viel zu selten – durchgeführt werden.
          Doch was wird aus diesem traurigem Ergebnis die Folge sein – Gerangel der Zuständigkeiten, Verweis auf die Eltern. Bringt aber nichts. Im Zeitalter der Smartphone-Junkies kein Thema mehr, leider. Eine Aufgabe der Gemeinde bzw. Ordnungsamtes ?
          Zu meiner Schulzeit in Hamburg – ist schon etwas weiter weg – verloren die Kinder / Jugendlichen das Recht auf Stellplatz Fahrradstand und die schulische Erlaubnis das Rad zu benutzen. Das hatte versicherungstechnische Gründe in Sachen Haftung bei Unfällen. Als Autofahrer kennt man das mit dem Begriff Wegeunfall.

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