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Silvesterbilanz: Alles wie immer | Henstedt-Ulzburger

Silvesterbilanz: Alles wie immer

Die Polizeidirektion Bad Segeberg verzeichnete in der Silvesternacht ein ähnliches Einsatzaufkommen wie in den Vorjahren. In der Zeit vom 31.12.2019, 18 Uhr bis zum 1. Januar 2020, 6 Uhr wurden die Polizeibeamten zu insgesamt 225 Einsätzen gerufen. Davon entfielen 125 auf den Kreis Pinneberg und 100 auf den Kreis Segeberg. Im Vorjahr waren es insgesamt rund 30 Einsätze
mehr.

Einsatzanlässe waren überwiegend alkoholbedingte Streitigkeiten und Körperverletzungen sowie Sachbeschädigungen und Brände. In Seth griff gegen 1 Uhr ein Feuer aus einer Mülltonne auf das angrenzende Haus über. Hierdurch wurden die Garage und ein Überstand beschädigt, Schlimmeres verhinderten die Einsatzkräfte der Feuerwehr. An dem Haus in der Hamburger Straße entstand Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

In Kaltenkirchen brannte gegen 2:30 Uhr ein Wohncontainer in der Straße Im Grunde. Der 39-jährige Bewohner der Unterkunft wurde durch den Brand verletzt. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei ermittelt hinsichtlich der Brandursache und schließt fahrlässige Brandstiftung nicht aus.

In Norderstedt kam es gegen 1:40 Uhr in der Müllerstraße zu einer Bedrohung. Ein 33-jähriger Norderstedter schlug mit den Fäusten gegen die Fenster und Türen des Hauses einer Nachbarin. Im weiteren Verlauf drohte er ihr mit dem Tode und zeigte eine Handgranate. Der Mann zog sich danach in seine Wohnung zurück. Dort überwältigten die Norderstedter Polizeibeamten den 33-jährigen Norderstedter. Sie nahmen ihn in Gewahrsam, wo er sich weiterhin aggressiv verhielt. Bei der Handgranate handelte es sich um eine Attrappe.

pm

  1. Januar 2020

4 Kommentare zu "Silvesterbilanz: Alles wie immer"

  1. R. Finsterbusch sagt:

    Die Herausforderungen für Henstedt-Ulzburg sind auch für 2020 und für die weiteren Jahre u. a.
    – der Klimawandel (Gemeinde im Grünen erhalten)
    – bezahlbaren Wohnraum schaffen (für jung und alt)
    – und die Verkehrswende einleiten (das Verkehrstrukturkonzept endlich umsetzen)
    Daraus abgeleitet aus der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin:
    Wir brauchen mehr denn je den Mut zu neuem Denken, die Kraft, bekannte Wege zu verlassen, die Bereitschaft, Neues zu wagen, und die Entschlossenheit, schneller zu handeln,
    in der Überzeugung, dass Ungewohntes gelingen kann – und gelingen muss, wenn es unseren Kindern und Enkeln noch möglich sein soll, in HU gut leben zu können. Denn die sind es, die mit den Folgen dessen leben müssen, was wir heute tun oder unterlassen.
    Also anpacken statt schnacken.
    Auf ein gutes Gelingen in 2020.

    • Christoph Abel sagt:

      Wir bräuchten also mehr Wohnraum, ohne a) Neubaugebiete zu schaffen (Gemeinde im Grünen erhalten) oder b) in die Höhe zu gehen (dörflichen Charakter erhalten). Ich vermute mal, dass der mutige Denker der das Problem löst noch dabei ist Wollmilchsäue zu züchten 😉
      .
      Ein frohes und erfolgreiches neues Jahr allerseits

      • Rolf Michelsen sagt:

        …es wird Zeit, daß hier so einige Bau- und Stau-Politiker begreifen, daß die Grundstücksflächen in H-U nicht unendlich sind. Ein „weiter“ so ist kontraproduktiv.
        In H-U kann man bauen, muss es aber nicht lt. Gesetz.
        Das hier der preiswerte Wohnraum ausgebaut werden muss will so mancher Feierabend-Politiker nicht verstehen. Hier steht eine Zahl vom Bgm. mit 500 Einheiten im Raum, an der hier einige Polikter gern vorbeidenken.
        Auch die Nachbargemeinden können für Neubürger Wohnraum schaffen. Da kann man auch das ÖPNV-Netz ausbauen – gemeinsam mit HU.
        H-U kann nicht alle Bürger aus der Stadt aufnehmen (Hamburg hat davon reichlich).
        Es wird Zeit, daß Götzberg auch mal neu Bürger begrüßt. Die Infrastruktur, angefangen bei der Buslinie nach Bad Oldesloe über Wakendorf und Nahe.
        Ein Klimawandel fängt hier im Ort an……da muss man nicht jede Fläche voll versiegeln mit Logistik und Wohnbauten.
        Die Straßen sind eh schon überlastet auf den Hauptachsen.
        Investiert bzw. saniert in die Infrastruktur wurde nicht – jetzt Straßen mit dem Charme der ehemaligen DDR.
        Davon spricht Herr Christoph Abel nicht…….
        Entweder einige Politiker denken um und erinnern sich an das letzte tolle Kommunal-Wahlergebnis – davon schwärmt noch so mancher aus der CDU…..oder es gibt noch eine nächste Überraschung bei der nächsten Wahl.
        Zumindest bleibt hier der BBR erhalten…..wo die Politiker keine Sozialbauquote wollten – der Schlachtruf von der CDU eines inzwischen ausgeschiedenen Mitgliedes war: „…. wir sind bei Ihnen….“ (der Soka):
        Nun kommen Sanierungskosten auf die Gemeinde zu…….schlechter Vertrag mit der SOKA für die Gemeinde, weil man den Abriss und Neubau schon fest eingeplant hatte. Zu früh gefreut……weil es aktive Bürger gibt.
        Wie hier unsere „Verdichter für Wohnraum“ Fläche für E-Ladestationen für die Autos u.a. in der Lindenstraße, Virchowring, Gr. Lohe schaffen wollen wäre interessant mal zu wissen.
        Oder in einem freien Land etwa zwangsweise umsteigen vom Auto auf das Rad und dem ÖPNV – nicht ausgebaut wie in Hamburg ?
        Hamburg hat bzw. schafft ein attraktives ÖPNV-Angebot mit kurzen Takten.
        Und H-U……..da passiert nichts.

    • G. Willsch sagt:

      ‚Bezahlbaren‘ Wohnraum zu schaffen, ist m.E. ein hoffnungsloses Unterfangen, da die Interessenlage sehr einseitig gelagert ist. Wen will man dazu bewegen, Wohnungen zu bauen, mit der Aussicht, preislich von einer maximal möglichen Gewinnerwartung deutlich abzurücken?
      Das ginge nur über kommunalen Wohnungsbau. Der ist aber gaaanz weit weg in H-U.
      .
      Letztlich bleibt nur noch der langfristige Lösungsansatz durch Bevölkerungsrückgang.

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