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Mehrheit da für Querspange von der Maurepasstraße zur Norderstedter Straße plus Fahrradphantasien | Henstedt-Ulzburger
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Mehrheit da für Querspange von der Maurepasstraße zur Norderstedter Straße plus Fahrradphantasien

So könnte die Einfädelung in die neue Querspange von der Maurepasstraße aussehen, daneben der Fahhradschnellweg. Quelle: Antrag von CDU, BFB und FDP

So könnte die Einfädelung in die neue Querspange von der Maurepasstraße aussehen, daneben der Fahradschnellweg. Quelle: Antrag von CDU, BFB und FDP

Sie soll die Norderstedter Straße vom Verkehr entlasten und gleichzeitig neue Baugebiete erschließen. CDU, BFB und FDP haben sich auf den Bau einer Straße zwischen der Maurepasstraße und der Norderstedter Straße verständigt. Ein entsprechender Antrag soll als Teil eines Bebauungsplanverfahrens in der kommenden Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am 9. September beschlossen werden. Die drei Fraktionen haben dort eine Mehrheit, verfügen in dem Gremium über sieben von dreizehn Stimmen.

Über die Straßenidee hatten die Henstedt-Ulzburger-Nachrichten bereits im Februar berichtet, „BFB überrascht mit Straßenbauidee von der Maurepasstraße zur Norderstedter Straße“, lautete vor sieben Monaten die Schlagzeile. Seitdem ist hinter den Kulissen viel diskutiert worden – schaut man auf den neuen, gemeinsamen Antrag von Christdemokraten, ‚Bürgern für Bürgern‘ und Freidemokraten, erkennt man, dass er nun angereichert ist mit wohl beispiellosen Fahrradphantasien.

Der Antrag beinhaltet nämlich auch den Bau eines mehrere Meter breiten „Fahrradschnellwegs“, der vom Bürgerpark bis nach Rhen führen soll. Auf einem Abschnitt westlich des Alstergymnasiums soll der Radschnellweg zudem zur „Fahrradhochstrecke“ werden, über Maurepasstraße und wohl auch Beckersbergstraße sind nach den Plänen von CDU, BFB und FDP Fahrradbrücken vorgesehen.

Welche Chancen haben die Pläne?

Die Fahrradphantasien mit einem Radschnellweg durch die Lüfte auf Pfeilern muss man nicht sonderlich ernst nehmen, die Querspange für LKWs und PKWs aber schon. Die von Bürgermeister Stefan Bauer geführte Verwaltung hat die Straßenpläne der drei Parteien bereits in einen eigenen Beschlussvorschlag eingearbeitet. Der sieht unter anderem eine Verkehrsanalyse sowie ein Lärmgutachten vor.

Die Sitzung am 9. September ist öffentlich und beginnt um 18.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses.

cm

  1. September 2019

Hinweis: In der Überschrift und im Artikel war zunächst fälschlicherweise von der Kisdorfer Straße die Rede. Tatsächlich geht es um eine Verbindung zur Norderstedter Straße. Der Fehler wurde korrigiert. 

 

24 Kommentare zu "Mehrheit da für Querspange von der Maurepasstraße zur Norderstedter Straße plus Fahrradphantasien"

  1. Benno Colmorgen sagt:

    zur KISDORFER STR.????

  2. Heike Kock sagt:

    Genau: Neue Straße, die neue Baugebiete erschließt – und damit NOCH mehr Verkehr für die Norderstedter Straße, der in Stoßzeiten (oder bei den täglichen drei Schneeflocken im Winter) nicht abfließen kann… Wir brauchen keine neuen Baugebiete, sondern erstmal ein vernünftiges Verkehrskonzept!

    • Dirk Barckmann sagt:

      Falscher Ort, falsche Parteien.

      • Rolf Michelsen sagt:

        …..nö, nur Parteien aus / in der 4. Liga – sachbezogen betrachtet. Die Leistung in dieser Klasse kennt jeder Sportler…..Wer unten steht hat keine Perspektive nach vorne. Das weiß man seit den Bremer Stadtmusikanten.
        Hier gibt es auch ein „Orchester“ mit falschen Tönen und keinem Dirigenten.
        Da wird geplant – aber was wird gebaut ?
        Beispiel: Wagenhuber- sieht eher nach Beerdigung als nach Fortschritt aus. Geplant ohne Abstimmung mit dem Land bzw. dessen Behörde. Wiedervorlage in ca. 40 – 50 Jahren wenn die S-H-Straße ausgebaut werden sollte, wenn überhaupt.
        Beispiel Pinnau-Wiesen: alter Bebauungsplan wurde vom Investor nicht realisiert. Dann war er nicht mehr gültig. Die Wähler entschieden dann was sie wollten im Rahmen der Demokratie und was nicht. Umgesetzt wurde nach schier endlosen Sitzungen – nichts. Die Bau- und Stauparteien versuchten beratungsresistent mit Androhung von Schadensersatz das alte Konzept doch noch im Sinne des Investors durchzusetzen – nach „Weisung von hinten“. Klappte nicht. Nix mit Schadensersatz. Baugeräte sieht man jetzt immer noch nicht dort.
        Und das wo doch angeblich dringend Wohnraum gesucht wird und Reihenhäuser wie geschnitten Brot weggehen.
        Nun ja,ob der Investor wieder 7 Jahre verstreichen läßt und dann auch „bessere Zeiten“ oder bessere Mehrheiten hofft – wer weiß.
        Werte CDU: beim Thema „Linde“ wurde gesagt, man könne Bauherren nicht quasi enteignen in denem man ihren vorschreibt weniger zu bauen. Komisch, bei „Pinnau-Wiesen“ ging das – warum um die Linder mit 3 -4 Wohungen weniger nicht ?
        Also, wenn die restichen Bewohner des „BBR“ mit Flüchtlingsstatus dort bis Ende dort wegmüssen, wohin mit den Bewohnern mit Flüchtlingshintergrund ? Oder ist das verlängert bzw. überholt ? Zumindest der Verkauf läuft ja noch dafür seitens der SOKA.
        Ersatzbauten für die Bewohner „Lindenstraße“ und Kirchweg – noch kein Neubau sehen. Wohin mit denen ?
        Sozialer Wohnungsbau hier mit Quote 13 % (Alter Burgwall) und Null rund um die LInde ! Sozialer Wohnungsbau mit erschwinglichen Mieten im Rahmen der Demographischen Wandlung, sinkendem Rentenniveau und Inflation und steigenden Immobilpreisen – nichts.
        Warum muss schier unbegrenzt H-U (stadt-)Flüchtige aufnehmen mit dem Vorsatz hier im Grünen zu wohnen ?
        Die neuesten Wahlergebnisnisse – damit beeindruckt man hier die Bau- und Stauparteien nicht. Mai 2018 – da hat hier die CDU zumindest nichts gelernt.
        Merkelt gerne weiter – hier gibt es jetzt die Grünen und in Nachbargemeinden die AfD.
        Nach der Wahl ist vor der Wahl. Sicher sind unsere „Ratsherren“ (samt Damen) hier nicht wie einst zu Zeiten von Ritter Olzeborg.
        Nun sein Geist spukt hier noch immer unverdrossen in einigen Köpfen….

  3. K.Aust sagt:

    Umgehung: Also um etwas herum und um es zu entlasten. Lassen wir einfach sein. Wir machen nun Mittendurch. Dann noch 500 Unterkünfte macht 1000 Autos mehr auf dann 3 Hauptstrecken durch den Ort.
    Naherholung: „stadt“nahe inner- oder außerörtlich Erholungsart fällt dann für die Jogger und Gassiganger ebenso weg. Bedeutet 50-100 Hundebesitzer fahren mit dem Auto 2-3 Mal täglich zur Abschiedskoppel. Die Läufer fahren dann bitte auch zum Laufband ins Industriegebiet.
    Das mit den friday for Future und Europawahlen mit grünen Gewinnern scheint hier im Ort ja aktiv verdrängt zu werden. Aber auch hier sind es wieder die üblichen Lindenfäller- Parteien die prima Vorschläge machen.

  4. Henning sagt:

    Also baut man eine Abkürzung (+ Verkehr), erschließt neue Wohngebiete (+ Verkehr) und „entlastet“ damit die Norderstedter Str.?
    Wie will man denn mit mehr Verkehr irgendwas entlasten? Hier sind ja wieder Rechenprofis am Werk. Gerade für die Norderstedter Str. auf dem Rhen alles andere als erfreulich.

  5. Dirk Barckmann sagt:

    Eine Strasse zur „Entlastung“ um neue Baugebiete zu erschließen die dann den Verkehr wieder belasten? Auch im Urlaub lohnt es sich hier immer mal vorbeizuschauen… Beste Unterhaltung garantiert! Willkommen in HU.

  6. Inga Lüttjohann sagt:

    Guten Tag,
    Ich glaube hier liegt ein Mißverständnis vor.
    Natürlich wird die Norderstedter Str. entlastet. Ortseingang, bzw. Ortsausgang Henstedt gibt es nicht mal einen vernünftigen Bürgersteig. Der Verkehr aus/nach Ulzburg wird mit der neuen Straße weggeführt von der Norderstedter und dem Kreisel.

    Warum sollten plötzlich die Jogger und Spaziergänger keinen Platz mehr haben?
    Ich finde die Aussagen teilweise etwas übertrieben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Inga Lüttjohann

    • H. Sazmann sagt:

      Am Problem des zu kleinen Querschnitts der Norderstedter Str. würde auch die „Südwest-Querspange Henstedt“ nichts ändern. Dazu müsste man schon den Autoverkehr aus der Norderstedter rausnehmen, zumindest einseitig. Denkbar wäre:

      – Sperrung der Norderstedter Straße für den Autoverkehr am Ortseingang Henstedt, evtl. mit Schranke für Krankenwagen etc.
      – Verlagerung des Auto-Durchgangsverkehrs auf die Querspange Norderstedter Str. – Maurepasstr.
      – Umwidmung der Norderstedter Str. in Henstedt zu einer Fahrradstraße mit „Anlieger frei“ und Tempo 30
      – Neubau Fahrradstraße zwischen Norderstedter Straße und „Am Trotz“
      – Umwidmung „Am Trotz“ zu einer Fahrradstraße mit „Anlieger frei“
      – Neubau einer Ampel mit kurzen Wartezeiten für den Radverkehr zur Querung der Maurepasstraße
      – Neubau eines ausreichend breiten Radweges zum EBO-Wanderweg über das Gelände des Schulzentrums

      Voilà:
      – Der Südteil Henstedts wäre verkehrsberuhigt, es gäbe erstmals ausreichend breite Geh- und Radwege
      – Es gäbe eine schnelle, komfortable und sichere Rad-Verbindung vom Rhen kommend in das Zentrum Henstedts und zum Schulzentrum und weiter zum EBO-Wanderweg

      Nachteile gäbe es auch:
      – der Nord-Süd-Durchgangsverkehr durch Henstedt würde sich noch stärker auf der Maurepasstraße ballen
      – die Anwohner in Südwesten Henstedts müssten mit der Fahrradstraße klarkommen
      – und die Querspange ginge quer durch die Natur im Südwesten Henstedts

      • Rolf Michelsen sagt:

        Ihre Vorschläge sind absolut unsinnig. Sie sind inzwischen m.E. Hamburger. Hier ist H-U als Schlafgemeinde mit wenig anspruchsvollen Arbeitsplätzen nur Startpunkt für Pendler. Abiturienten müssen dann nach Hamburg „zu akzeptablen Konditionen in Sachen Zeit und Geld. Aber nicht mit steigenden HVV-Preisen.
        Beispiel: von mir bis zur Werkstat auf dem Rhen fahre ich 4 km. Fahrzeit per Bus knapp 20 Min. plus Zeit bis zur Haltestelle. Kosten z.Zt. € 1,70. Meine Auto kalkuliere ich mit € 1,60 (Basis 0,40) und brauche 10 Minuten. Kein Frust wegen 40 Minuten-Takt tagsüber.
        Den Ortseingang von Henstedt sperren – völliger Quatsch. Sie kennen die Verkehrsströme nicht die durch Henstedt fließen und dann Richtung Kaki und Götzberg weiterlaufen. Und das soll alles danach über die Querspange und Maurepasssttraße laufen ?
        Die Steigerung der Fahrzeuge ist ein Zeichen für das ÖPNV-System von Anna damals. Wir sind nicht in Hamburg vergleichbar, wo es Sinn macht umzusteigen.
        Über Henstedt wird auch der Logistik-Verkehr laufen, den Sie wohl noch zusätzlich über die Maurepassstr. fließen lassen wollen. Abliessen Richtung Wessel-Kreuzung wohl absolut unakzeptabel. LKW-Kolonnen über die Maurepassstr. leiten – darüber können Sie ja mal nachdenken…..dank REWE, NETTO und evtl. auch mal die Kurierfahrzeuge aus Nützen von Amazon……
        Oder noch mehr Durchleitung über die Hamburger Straße. Denken Sie mal an die Linksabbieger dort…….
        Mehr Staus an der Kreuzung S-H-Straße / Hamburger Str. mit unzureichender Abbiegespur wäre die Folge. Ausbau dort – wenn unsere übernächste Generation das sagen hat

    • K.Aust sagt:

      Da durch zunehmenden Verkehr und Nachverdichtung auch die neue Queerung voll bis oben hin.mit.autos sein wird.
      Ich geh auch heute nicht an der Norderstedter Straße mit dem Hund spazieren… Also dann zukünftig nicht mehr ins „Naturschutzgebiet“. Das ist doch nur eine Verlagerung des Problems.

      Ironie an: Diskussion von morgen: wir sollten in der Maurepassstrasse einen Kreisel bauen damit der Verkehr in die Queerung besser abfließt. Vorschlag angenommen die Feuerwehr und Polizei wird dafür abgerissen und ersatzlos gestrichen. Ironie aus

  7. Peter Borchert sagt:

    Nur weiter so nach alter Art, denn das haben „wir“ schon immer so gemacht seit rd.50 Jahren und die Einwohnerzahl verdreifacht, den Individualverkehr verachtfacht durch immer mehr Baugebiete, mehr Verkehr, mehr Straßen ohne Umgehungsstraßen, alles mit mehr an Versiegelungen ohne gleichwertige Entsiegelung an anderer Stelle mit echtem ökologischem Mehrwert. Und der in HU generierte Verkehr soll auf die überlastete Schleswig-Holstein-Str. in Norderstedt geleitet werden?
    Wo bleiben echte Ansätze in HU zur Verkehrswende?
    Unsere vergleichbaren Nachbarkommunen Quickborn und Kaki sind nur halb so stark gewachsen.
    Wachstum, Wachstum und immer wieder Wachstum? HU hat also keinen Wachstumsnachholbedarf. Was bleibt den künftigen Generationen? Sollen nachfolgende Generationen auch noch die Pinnau- und Alsterniederung bebauen oder „besser“ überbauen ?
    Eine echte Wohnungsnot besteht m.E. in HU nicht. In meinem Umfeld gibt es leerstehende Wohnungen. Hat HU eine Erfassung dieser Wohnungen getätigt und werden Gespräche über die Nutzungen dieser Wohnungen geführt?

  8. G. Willsch sagt:

    Ob Straßen- oder Wohnungsbau, ob Schulsanierung oder Wirtschaftsansiedlung: es darf nie dabei außer Acht gelassen werden, wofür es getan wird. Denn es wird für die Zukunft getan. D.h. mitunter mindestens für die nächsten 50 Jahre.
    So gilt es, mit viel Fingerspitzengefühl eine Zukunftsgestaltung vorzunehmen, ohne das Henstedt-Ulzburg seinen Reiz als attraktiven Wohnort weiter einbüßt.
    .
    Ich bin der Meinung, dass bereits in 20 Jahren eine Art Konkurrenzkampf der Kommunen im Hamburger Großraum um Einwohner stattfinden wird. Das hat schlichtweg damit zu tun, dass die Geburtenzahlen in Deutschland so sehr und massiv zurückgegangen sind, dass Arbeitsplätze und Wohnraum der korrelierenden, älteren und deutlich stärkeren Jahrgänge nicht annähernd mehr 1:1 belegt werden können.
    .
    Heute zieht man noch nach Henstedt-Ulzburg, weil man es muss. Zukünftig sehr wahrscheinlich nur noch, weil man es möchte.
    Deshalb sollten die Weichen so gestellt werden, dass die Menschen sich in Henstedt-Ulzburg wohl fühlen.

    • Christoph Abel sagt:

      Hallo Herr Willsch,
      woraus schließen Sie dass die Einwohner zurückgehen werden? Wenn ich mich Recht entsinne hat Deutschland gerade einen neuen historischen Höchststand vermeldet. Neben der Geburtenrate sind nämlich auch steigende Lebenserwartungen und Migration zu beachten.
      .
      Und konkret für HU: Sollten derzeit kursierende Pläne wie die Abkehr vom Individualverkehr oder auch Autofreie Innenstädte realisiert werden könnte eine zunehmende Landflucht in die Innenstädte (welche schon recht voll sind) und den per ÖPNV angebundenen Speckgürtel (das sind u.a. wir) forciert werden.
      .
      Gesellschaftsprognosen die weiter als 10 Jahre in die Zukunft gehen sind – gerade bei uns Laien – ein schönes Gedankenspiel, einem Münzwurf in Sachen Präzision aber wohl kaum überlegen. Und ja, das gilt auch für meine oben aufgezeigte Überlegung. Sobald gegenläufige Effekte ins Spiel kommen müssen wir uns ein Ergebnis für deren Interaktion aussuchen und allerspätestens da wird es ebenso lustig wie unseriös. 😉
      .

      • G. Willsch sagt:

        Ein einfacher Blick auf die Bevölkerungspyramide verrät, wie sich die Bevölkerungszahlen in Deutschland entwickeln werden. Drastisch wirds, wenn die geburtenstarken Jahrgänge der 1960er Jahre zunächst aus Altersgründen vom Arbeitsmarkt verschwinden, und später auch aus dem gesamtgesellschaftlichen Leben durch Ableben Lücken hinterlassen werden, die nicht mehr geschlossen werden können.
        Die geburtenschwachen Jahrgänge ab etwa 2005 wird es freuen: die werden sich zunächst ihren Arbeitsplatz aussuchen, und später analog dazu auch den Wohnraum.
        .
        Weiterhin steigende Lebenserwartung? Nicht mit diesem Gesundheitssystem. Es ist zwar zu erwarten, dass einige wenige Menschen ihr Leben durch ein angehäuftes Vermögen quasi als Investment erheblich verlängern können. Bei der breiten Masse hingegen, wird die Lebenserwartung eher sinken: ist schließlich das gesamte Gesundheitssystem in Deutschland gar nicht darauf ausgerichtet, die geburtenstarken Jahrgänge im Alter umfänglich medizinisch zu betreuen. Bereits heute pfeift das Gesundheitssystem ja schon aus dem letzten Loch.
        Auch durch Migration kann die dann klaffende Lücke bei Weitem nicht geschlossen werden. Zumal Zuwanderung unter bestimmten Voraussetzungen auf der anderen Seite auch Abwanderung erzeugt.
        .
        Aber bitte, wer lieber Münzen für seine Entscheidungen wirft, als einen einfachen Blick auf die Bevölkerungsentwicklung zu werfen …

        • Christoph Abel sagt:

          Hallo Herr Willsch,
          Sie haben die Bevölkerungspyramide von 2069 bereits vorliegen? Respekt dafür. Schließlich existiert ein guter Teil davon in Ermangelung eines Geburtstags noch nicht und beim übrigen Teil wissen wir… entschuldigen Sie… weiß ich noch nicht wieviel am 2069 noch da ist. Haben SIe die Informationen personenspezifisch vorliegen oder nur aggregiert? Ich frage aus Eigeninteresse.
          Auch Ihre Informationen über die Entwicklung der Zuwanderung in den nächsten 50 Jahren würde ich (und vermutlich jeder der sich auch nur grob mit dem Thema beschäftigt) liebend gerne sichten – vorsichtig ausgedrückt.
          Was gibt es sonst noch? Auf die spezielle Lage HUs wird nicht eingegangen, außerdem über das Gesundheitssystem gemotzt – Was zugegebenermaßen etwas unfair ist, da es zu den weltweit besten gehört. Ich teile Ihre Einschätzung zur Lebenserwartung kein bißchen, aber es geht hier ja um persönliche Meinungen die nebeneinander existieren können.
          .
          Zu guter Letzt treffe ich gar keine Entscheidungen auf Grundlage irgendwelcher Einschätzungen für 2069. Unfug dient für mich ausschließlich Unterhaltungszwecken und niemals der Lebensplanung 😉

          • G. Willsch sagt:

            „Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.“
            *Friedrich II., der Große

            • Christoph Abel sagt:

              Danke für die freundlichen Worte 🙂
              .
              Aber dem Zitat würde ich widersprechen, außerdem stellt es eine gefährliche Fehlannahme in den Raum: Denken wird nicht in die Wiege gelegt, sondern muss entwickelt und gepflegt werden.

            • Michael Meschede sagt:

              Hallo Herr Wilsch,
              Haben Sie auch noch einen Börsentip für mich?

              • G. Willsch sagt:

                Es tut mir leid, wenn ich mit einer einfachen Feststellung ihr Weltbild durcheinander gebracht habe. Dafür Asche auf mein Haupt.
                Zum Börsentipp: Werfen Sie doch einfach eine Münze – kann gut gehen, dann sind Sie der King. Oder es geht daneben, dann müssen sie es sich halt nur schön reden.
                Ist fast wie Politik 😉

  9. K.Aust sagt:

    Zwar habe ich das Verkehrskonzept vor ein paar Jahren gelesen, kann mich gerade aber nicht mehr erinnern ob diese Queerung vorgeschlagen wurden.
    Ist den sowas auch im aktuellen IGEK als Vorschlag enthalten und von den Bürgern gewünscht?
    Meine auch nur.allgemein von Erschließung und Co gelesen zu haben.
    In diesem.Bild.steht etwas von moderat wachsen und Grünflächen erhalten: https://www.henstedt-ulzburg.de/hu-2030.html

    Im Verkehrs-Konzept waren so viele vorgeschlagene Maßnahmen…
    Warum wird sowas in Auftrag gegeben oder mit dem Bürger erarbeitet wenn kürzeste Zeit spater solch Ideen wie hier aufkommen???

  10. Jens Daberkow sagt:

    Die ewig gestrigen bauen Straßen für Autos- der moderne Mensch baut Infrastruktur zum Leben. Plätze und Orte der Begegnung, Fahrradwege, die mit allen Arten von Fahrrädern zu recht kommen und auch überholen problemlos möglich ist . Gehwege.werden zur Promenade. Wollen CDU FDP und BFB den Mensch weiter an den Rand drängen?
    Zitat eines Ortsplaner´s Mehr Straßen fördern auch mehr Verkehr. passende Reportagen gibt es ausreichend bei Youtube

    @H.Sazmann das sind sehr gute Ansätze. Totschlag Argumente ohne Auto geht es nicht- da braucht man nur nach Holland oder Kopenhagen schauen die zeigen wie es geht sehr gut sogar. https://www.youtube.com/watch?v=JuLjsyu-pEA

  11. Uwe Eimers sagt:

    Es ist wirklich zum verzweifeln! Die Parteien, die hier das Sagen haben, sind offensichtlich auf dem grünen Auge blind, die Menschen wählen immer wieder die Gleichen. Wie soll sich da etwas ändern?

    • Rolf Michelsen sagt:

      ….unter den Blinden ist der Einäugige König……
      Geplant wird hier im “ Blindflug“ oder Objeke bleiben im Nebel. Bei „Sichtbehinderung“ (in die Zukunft) kann man vieles nicht sehen. Eine Glaskugel braucht man dafür nicht. Nur den klaren Menschenverstand – also kein Obrigkeitsdenken sondern mit dem Ohr mal am Bürger und deren Sorgen, Nöte und Probleme.
      Wenn hier schon ein Finanz-Chef nach Börsentipps fragt……

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