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Kindergarten-Kinder begeistern im Alstergymnasium | Henstedt-Ulzburger
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Kindergarten-Kinder begeistern im Alstergymnasium

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So sieht Henstedt-Ulzburgs Theater-Nachwuchs aus

Mit der Nacht beginnt das Reich der Fantasie. Die Grenzen fallen, alles wird möglich. Auch für die 38 Knallerbsen und Frechdachse der KiTa Tiedenkamp, die am Freitag Traumbilder als Schwarzlichttheater in der Aula des Alster Gymnasiums aufgeführt und dabei rund 850 Euro Spendengelder für den Förderverein ihrer Kita gesammelt haben.

Tim’s Traumreise – so der Name ihres Stücks – führte das Publikum durch verschiedene Bilder aus Tarzan, Robin Hood, den Sieben Zwergen, aus die Schöne und das Biest und der Einskönigin. Jedes Bild wurde pantomimisch von den Kindern gespielt und von liebevoll gemalt und gebastelten Requisiten eingerahmt. Knapp 300 Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde begeisterten sie mit ihrer Aufführung.

pm

25. März 2019

13 Kommentare zu "Kindergarten-Kinder begeistern im Alstergymnasium"

  1. Katrin Karnatz sagt:

    Es war absolut großartig und nur dem Engagement von Eltern und Kita Mitarbeitern zu verdanken. Leider war es für unsere Kinder wohl das letzte Schwarzlichttheater- aufgrund von für die Eltern nicht nachvollziehbaren und auch auf Nachfrage nicht erklärten Entscheidungen der Leitung des Eigenbetriebes verlassen engagierte Erzieher die Gemeinde – so auch der Hauptverantwortliche für das Stück vom Freitag.

  2. Cramer sagt:

    Es war unglaublich schön und trotzdem traurig, da der Organisator Martin Brandt dank Herrn Schilling die Kita Tiedenkamp verlassen muss. Wir als Eltern können diese Entscheidung nicht nachvollziehen und leider sind unsere Kinder Spielball dieses Systems und haben darunter zu leiden. Die Gemeinde Henstedt Ulzburg sollte Ihre familienfreundlichkeit mal stark in Frage setzen und ihre Entscheidungen künftig vernünftig und ggf. mit den Eltern zusammen überdenken!! Leider deshalb das letzte mal Schwarzlichttheater, vielen Dank an Herrn Brandt das wir dabei sein durften.

  3. Mandy Herrde sagt:

    Es war ein absolutes Highlight. Was dort geschaffen wurde, war eine Meisterleistung der Kinder und der beteiligten Erzieher und Eltern. Nochmals ein großes Lob. Leider haben wir die Show mit einem lachenden und einem weinenden Auge erleben müssen, denn Dank der Gemeinde bzw. des Eigenbetriebes war dies wohl das letzte Schwarzlichttheater. Herr Brandt muss unsere Kita verlassen. Er ist damit der zweite innerhalb kürzester Zeit. Die Gründe sind für uns Eltern nicht nachvollziehbar und auch auf einen Brief der Elternschaft wurde nicht eingegangen. Familienfreundliche Gemeinde? Leider nein!

  4. An dieser Stelle möchte ich meine Erfahrungen mitteilen, die in Schweden gemacht habe.

    Die Sozialberufe haben dort einen weitaus höheren Stellenwert als bei uns.
    Besonders angesehen ist der Beruf der Krankenschwester und der Hebamme.

    Die Bezahlung ist dort in der Regel auch weitaus höher.

    Es ist Aufgabe der Politik, in der BRD für eine deutliche Verbesserung zu sorgen, aber das Geld wird für vermeintlich wichtigere Dinge ausgegeben.

    • Christoph Abel sagt:

      Sie meinen den Beruf des Krankenpflegers, der in Schweden eine akademische Ausbildung ist und der in Schweden auch mehr Entscheidungen trifft und Verantwortung übernimmt hat in Schweden eine höhere Anerkennung und Bezahlung?
      :
      Das überrascht mich ebenso wenig wie der Umstand, dass diese Unterschiede ganz natürlich mit einem Versagen von „denen da oben“ und nicht mit der höheren Qualifikation und größeren Verantwortung erklärt werden – Wo ist denn der Unterhaltungswert und die Sebstbstätigung wenn da gar kein Skandal ist?

      • G. Willsch sagt:

        Für den Bogen, den Sie zum Kommentar von Herrn Dultz spannen, fällt mir kein Material ein, das die dafür nötige Spannkraft aufweist, junger Herr Abel.

        • Christoph Abel sagt:

          Hallo Herr Willsch,
          ich weiß nicht genau was Sie meinen, die Spannkraft ist es mit ziemlicher Sicherheit nicht – Einem bestimmten Material pauschal Spannkraft zuzuordnen ist so sinnvoll wie ihm eine einheitliche Geschwindigkeit zu geben 🙂
          :
          Da Sie offenbar Schwierigkeiten haben den Themenbezug nachzuvollziehen: Herr Dultz verweist auf die größere Anerkennung und auch Bezahlung von sozialen Berufen in Schweden und führt hier explizit den Beruf des Krankenpflegers (umgänglich auch „Krankenschwester“) auf. Was Herr Dultz hier (wissentlich oder unwissentlich) verschweigt ist dass dieser Beruf in Schweden einen ganz anderen Ausbildungshintergrund hat und auch mit mehr Befugnissen und Verantwortung versehen ist. Er vergleicht also Äpfel mit Birnen. Es mag sein dass er das (trotz der erwähnten eigener Erfahrung) nicht weiß, es mag auch sein dass es ihm egal ist. In beiden Fällen ist das daraus abgeleitete Motzen auf „die da oben“ fragwürdig.
          :
          Im Übrigen habe ich incht den Eindruck dass der Beruf des Krankenpflegers hierzulande eine geringe gesellschaftliche Anerkennung genießt. Hier mal ein Beispiel aus 2013:
          https://www.ifd-allensbach.de/uploads/tx_reportsndocs/PD_2013_05.pdf

    • Jan Kirmse sagt:

      Kurze Recherche ergibt: Krankenpfleger in Schweden bekommen durchschnittlich 8% mehr als in Deutschland. Ob das nun „weitaus höher“ ist, darüber läßt sich wohl streiten, zumal die Steuern in Schweden deutlich höher sind. Auch bekommt man in Deutschland als Krankenpfleger durchschnittlich ziemlich genau das deutsche Durchschnittseinkommen, also definitiv kein schlecht bezahlter Beruf.

      • Thomas Joost sagt:

        Kurzes nachhaken: Mal ehrlich, würden Sie für dieses „Durchschnittsgehalt“ Schicht arbeiten inkl. Wochende, Feiertags und Nachts? Solche Arbeit, wenn diese mit ewigen Zeitdruck ausgeübt wird macht einfach nur nach Jahren krank !!! Was wäre Ihnen diese Arbeit wert? und kann ein Arbeitnehmer mit Ihrem Durchschnittsgehalt eine Familie ernähren, oder finden Sie es auch gut, wenn der Papa oder die Mutter entweder schlafen muss oder arbeiten geht….dann ist wieder das Geschrei groß, das Kinder ab einem gewissen Alter einen Schlüssel um den Hals bekommen…also ehrlich, ist es uns nur das Durchtsgehalt wert….für mich könnten diese Menschen in sozialen Berufen gerne wesentlich mehr verdienen als nur der „Durchschnitt“ , da diese Arbeitnehmer für unsere Gesellschafft eine Rolle spielen… P.S.: Ich bin nicht in diesem Bereich tätig !!!

        • Jan Kirmse sagt:

          Fällt mir schwer, Ihre Frage zu beantworten. Ich habe mich nämlich nicht für den Beruf des Krankenpflegers entschieden, weil das nicht meiner Kompetenz entspricht. Meine Frau hingegen schon und die war immer zufrieden mit ihrem Einkommen. Hat sich über die Gewerkschaften aufgeregt, daß die nicht für einen dringend benötigten Personalschlüssel kämpfen, sondern nur für höhere Bezahlung (was die Hoffnung auf mehr Personal dann nur noch mehr zunichte macht). Oder anders gesagt: nicht die Bezahlung ist das Problem, sondern das schier nicht schaffbare Pensum an Arbeit. Ich bin niemand, der nach maximalem Einkommen strebt, wie es scheinbar die Meisten tun, mir ist eine angenehme Arbeitssituation (Betriebsklima, Flexibilität) viel wichtiger, da ich mir von Geld keine Gesundheit kaufen kann. Auch deswegen hätte ich nicht Krankenpfleger gelernt, da eine Spätschicht nichts schlimmes ist, Nachtschichten hingegen schlicht ungesund. Die sind in dem Beruf aber nunmal unumgänglich. Werden Nachtschichten durch höhere Bezahlung gesünder? Eine andere Frage von Ihnen war, was mir diese Arbeit wert wäre. Kann ich Ihnen sagen: sehr viel. Ich habe ohnehin höchsten Respekt davor, wenn Menschen Nachtschicht arbeiten und noch viel mehr, wenn Menschen sich sozial engagieren. Kann man mit einem Durchschnittsgehalt eine Familie ernähren? Ja, das kann man und sehr viele können es auch mit viel weniger, denn „Durchschnitt“ ist etwas anderes als „Minimum“. Man kann sein Einkommen nicht an seinen Bedürfnissen ausrichten, sondern man muß seine Bedürfnisse am Einkommen ausrichten! Natürlich wäre es gerecht, wenn Menschen in sozialen Berufen mehr verdienen würden, als es momentan der Fall ist, aber das Geld muß ja auch irgendwo her kommen. Im Falle von sozialen Berufen kommt es meist aus der Tasche derer, die eben keinem sozialen Beruf nachgehen. Möchten Sie denen vermitteln, daß sie zukünftig weniger in der Tasche haben werden, weil beschlossen wurde, daß die Arbeit von anderen höherwertiger ist und das Geld deswegen nun umverteilt wird?

    • Katrin Karnatz sagt:

      Hallo Herr Dultz, die Entwicklungen in der Kita Tiedenkamp sind nicht auf eine schlechte Bezahlung, sondern auf die inkompetente und unempathische Führung durch die Leiter des Eigenbetriebes zurück zu führen. Ich hab noch nie eine wahlentscheidung so bereut wie die pro eigenbetrieb.

      • Hans Bergmann sagt:

        Mhm, ich will gar nicht wissen, wie viele Leute diesen Gedanken des aufrichtigen Bereuens in Sachen Eigenbetrieb schon gehabt haben.

      • Christine Warmbold sagt:

        Dem kann ich nur zustimmen.
        Und ich denke, es geht mehreren so.

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