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Doppel-Aus am Marktplatz – Auch Strom-Tanke kommt weg | Henstedt-Ulzburger
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Doppel-Aus am Marktplatz – Auch Strom-Tanke kommt weg

Der Standort der Strom-Ladesäule beim Chinesen in Ulzburg-Mitte

Der Standort der Strom-Ladesäule beim Chinesen in Ulzburg-Mitte

Das geht ja wirklich gut los nach der Sommerpause. Nach dem Carsharing-VW verschwindet auch die Strom-Zapfanlage für Elektroautos vom Marktplatz. Die Stromladesäule werde schnellstmöglich abgebaut, hieß es heute vom Betreiber der Anlage. Hintergrund dafür sei der Verkauf der Firma. Man sei aber zuversichtlich, dass später an gleicher Stelle wieder eine Ladesäule aufgestellt werde, hieß es weiter. Der Standort sei dafür ideal, so ein Sprecher.

Die Ladesäule war im Mai 2016 aufgestellt worden, in Internetforen bekommt die Strom-Tanke schlechte Noten. Der Betreiber sagte dazu, dass es sich bei der Ladesäule um einen Schnelllader handle und die meisten Autos, die dort Strom tanken wollten, gar nicht schnellladefähig gewesen seien.

Der Carsharing-Kleinwagen ist schon weg, die Ladesäule demnächst auch – alle, die mit ihren herkömmlichen Diesel  oder Benziner an der Ecke  auf Parkplatzsuche unterwegs sind, können sich nun freuen. Die Carsharing-Firma hatte einen Stellplatz in Beschlag genommen, für die Strom-Zapfanlage sind derzeit noch zwei Stellplätze reserviert.

cm

  1. August 2018

6 Kommentare zu "Doppel-Aus am Marktplatz – Auch Strom-Tanke kommt weg"

  1. Jens Daberkow sagt:

    Henstedt-Ulzburg bleibt ein Dorf mit mieser Infrastruktur und wird es in den nächsten Jahren auch bleiben.
    Innovationen und neue Ideen zum Verkehr werden nicht angenommen weil schlecht durchdacht(Carsharing) und andere Sachen werden gar nicht erst Probiert wie Leihfahrräder.
    Aber auch Fahrradständer an den Bahnhöfen wird es nicht geben es könnten dadurch ja Stellplätze für PKW wegfallen. Die Verwaltung tut alles um den Autoverkehr zu fördern in diesem Dorf.Jagd Radfahrer von den Fahrbahnen auf völlig ungeeignete Gehwege;Schafft es nicht eine Fahrradwegweisung zu erstellen (Standard für KFZ Verkehr)Fahrradstraßen? Negativ man darf dem allgegenwärtigen Autofahrer ja nicht zumuten eine weitere Kurve zu fahren.

    • Horst Schmidt sagt:

      Leider bleibt Henstedt-Ulzburg wohl auch ein Ort mit Dauernörglern, die bei jedem Thema noch etwas Negatives suchen – manchmal auch finden. Menschen, die auch immer noch Seitenhiebe einschieben, mit denen man anderen, fleißigen, redlichen, aktiven Mitbürgern irgend etwas Schlimmes unterstellen kann.
      Wie angenehm, wertvoll und positiv ist es dann doch, dass noch viel mehr Mitbürger in vielen Bereichen, zu vielen Themen sich einbringen, gute, kluge Ideen haben und umsetzen – und unsere Gemeinde Henstedt-Ulzburg noch etwas lebens- und liebenswerter machen.

      • Oliver Blau sagt:

        Also wenn Sie, @Herr Schmidt, diesen Vorwurf ausgerechnet Herrn Daberkow machen, und so deute ich Ihre direkte Antwort auf seinen Kommentar, dann halte ich das in diesem Fall und auf seine Person gemünzt für völlig unangebracht! Ich befinde mich in der Meinungsäusserung nicht auf einem Nenner mit Herrn Daberkow, aber die von Ihnen verfassten Vorwürfe sind in seinem Fall gänzlich falsch! Und bevor Sie sich in Pauschal-Floskeln begeben, möchte ich in Bezug auf Herrn Daberkows Feststellungen einmal wissen, wo sie die klugen und umgesetzten Ideen denn nun feststellen?
        Ich gebe Ihnen recht, wenn durch öffentliche Kommentare immer wieder der Eindruck erweckt wird, dass Politiker oder Verwaltung generell Fehler machen, frei von Kompetenz sind oder auf Bevorteilungen aus sind. Das ist eine Unverschämtheit, die im Rahmen der Möglichkeiten öffentlicher, und dennoch anonymer Meinungsäusserungen ungeniert gelebt wird, leider. Aber genauso wenig kann man immer und ausschließlich vollkommene Redlichkeit unterstellen. Pauschalisierungen sind in alle Richtungen falsch.
        Wenn jede Meinungsäusserung ausschließlich als Gemecker und Gestänker wahrgenommen wird, entledigt man sich leider auch der Wahrnehmung der Menschen. Und um es auf die Wirtschaft zu übertragen: Wenn man der Kundschaft nicht zuhört, jede Kritik als unberechtigt abtut, ist die Zukunft des eigenen Geschäfts nicht infrage gestellt, sondern negativ ausgerichtet.
        Und zuletzt: Dauernörgler sind kein typisches HU-Problem, sondern derzeit in Deutschland und Europa weit verbreitet (woher kommt sonst der Brexit?). Auch leider. Aber irgendwas löst das aus. Vielleicht sind zu viele Menschen einfach abgehängt worden und ungehört geblieben? Gänzlich ignorieren geht jedenfalls nicht. Das gilt sogar, zum dritten Mal leider, auch für AfD-Wähler. Zumindest für einige davon.

  2. Stefan Kubath sagt:

    Was für eine blödsinnige Aussage. Die meisten E-Auto-Besitzer sind ja gerade auf die Schnelllader angewiesen, da die wenigsten Stundenlange Ladezyklen in Kauf nehmen können. Nach meinem Wissensstand können alle moderen E-Autos den Schnelllader nutzen- es sei denn das es eine Tesla-Ladestation wäre- aber das war diese nicht.

    • Guido Zockoll sagt:

      Auf Schnelllader ist man angewiesen, wenn man schnell große Streck zurücklegen will. Schnelllader auf Autobahnraststätten ist also eine gute Sache.

      Hier geht es eher um sog. Destination Charging: Ich habe ein Ziel (Innenstadt) und möchte dort Einkaufen oder sonst was. Da reicht ein kleiner 22kW Charger völlig aus, wie Hamburg und Norderstedt es uns zeigen.

      Die meisten E-Auto Besitzer können auch gar nicht mir mehr als 22 kW laden, insofern war die Ladesäule vom ersten Tag am Bedarf vorbei gebaut.

      Ich würde mich jedenfalls auch über einen 22 kW Lader vom Stromnetz Hamburg (siehe Norderstedt) sehr freuen. Die Dinger sind billig, zuverlässig und der Strom ist preiswert.

      Ich habe jedenfalls mal Kaufland und die HHG angeschrieben, ob sie nicht Lust haben, einzuspringen.

  3. Klaus-Peter Gerlach sagt:

    Hier wurde ein gutes Produkt durch die Wahl eines falschen Providers kaputt gemacht.
    Bei der Ladesäule handel(te) es sich um einen sogenannten „Triple-Charger“. Hier wurde die Option geboten per CHAdeMO und CCS Schnellladungen, als auch per Typ2 langsame Ladungen durchzuführen. Somit wäre für jeden etwas dabei gewesen. Bei einer Nachfrage beim damaligen Betreiber 2017 wurden mir ein kW/h-Preis von über 0,60€ pro kW/h genannt. Da dies das doppelte meines Haustarifes ist, habe ich keinen Vertrag abgeschlossen. Leider konnte man die Ladesäule auch nicht mit providerübergreifenden Karten wie Plugsurfing oder The New Motion freischalten. Dies ist meiner Meinung nach der Grund, daß die Säule nicht angenommen wurde. Ich parke am CCU Abends 2 mal in der Woche und hätte die Säule gerne genutzt.
    Aufgrund der besseren Umsetzung lade ich jedoch, wie viele andere auch, am Triple-Charger beim Autohaus Achststätter im Kirchweg.
    Vorab genannte Destination-Charger sind meiner Meinung nach nur für PHEV (Pluin-Hybrid) interessant, da sie einen kleinen Akku haben. Für ein BEV (rein elektrisches Fahrzeug) benötigt man jedoch hohe Ladeleistungen, um in kurzen Zeitspannen wirklich zusätzliche Reichweite zu erreichen. Ein Destination-Charger ist da „nice to have“, in Bezug auf die Reichweite jedoch nur ein Tropfen auf den berühmten heißen Stein.
    Das einzige E-Auto, daß am 22kw-Lader tatsächlich 22kw laden kann ist der Renault ZOE, alle anderen E-Autos laden nur 1-Phasig mit max 7kw. Dieses 1-phasige Laden ist teilweise noch geringer begrenzt, was an der Schieflastverordnung der Netzbetreiber liegt. Reine Elektrofahrzeuge wie BMW i3, Hyundai Ioniq, Nissan Leaf laden mit Gleichspannung (Schnellader) mit z. B knapp 80 kw beim Hyundai Ioniq. BMW und Nissan liegen darunter.
    Fazit: Säule bitte stehen lassen, als Triple-Charger und durch einen anderen (besseren) Betreiber betreiben lassen.

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