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Sprengungen, Raketenbeschuss, Krach – Henstedt-Ulzburg begrüßt das neue Jahr! | Henstedt-Ulzburger
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Sprengungen, Raketenbeschuss, Krach – Henstedt-Ulzburg begrüßt das neue Jahr!

Nur noch ein Haufen Blech: Telefonzelle in Ulzburg

Nur noch ein Haufen Blech: Telefonzelle in Ulzburg

Bittere Silvesterbilanz in Henstedt-Ulzburg und Umgebung. Kreisweit musste die Polizei in der Neujahrsnacht 101 mal einschreiten, die Feuerwehr verzeichnete 22 Einsätze. Der tragischste Vorfall ereignete sich in Alveslohe. In der Nachbargemeinde sprengte sich ein 18-Jähriger in den Tod, die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen sogenannten Polen-Böller gehandelt habe. Als Polen-Böller bezeichnen die Ordnungshüter Feuerwerkskörper, die in Deutschland nicht zugelassen sind.

Illegaler Sprengstoff ging in der Neujahrsnacht auch in der Großgemeinde hoch. Bombenleger jagten nahe des Wiking Hotels eine Telefonzelle in die Luft. Polizeichef Jens Rossow erklärte am Nachmittag, es habe im Ortsteil Ulzburg noch einen zweiten Sprengstoffanschlag gegeben, wo werde noch geheimgehalten, das Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen.

Insgesamt verzeichneten seine Beamten in der Silvesternacht 16 Vorfälle, noch vor Mitternacht sei etwa ein Mann in Gewahrsam genommen worden, der mit Leuchtraketen auf Personen geschossen haben soll. Der Mann sei volltrunken gewesen, sagte Rossow. Vorbeugend sei die Polizei Streife insbesondere in gefährdeten Bereichen gefahren, auf diese Weise sei den Beamten in Götzberg ein 20-Jähriger ins Netz gegangen, der habe in der Nähe eines Reetdachhauses mit einer Schreckschusswaffe in die Luft geschossen: „ Den haben wir in flagranti ertappt“, sagte Rossow.

16 Polizei-Einsätze in der Neujahrsnacht – viele Bürger warteten allerdings vergeblich auf einen angeforderten Streifenwagen. Wer sich nur über Krach beschwerte, hatte das Nachsehen. Rossow: „Beschwerden über Lärmbelästigungen gehen wir in der Silvesternacht im Regelfall nicht nach.“

Während die Polizei gut zu tun hatte, konnten Henstedt-Ulzburgs Brandschützer entspannt ins neue Jahr feiern. Die Feuerwehrkameraden, die bis um drei Uhr Bereitschaft auf der Wache schoben, mussten nur einmal vor die Tür: Nachkontrolle um kurz vor zwei Uhr, ob ein bereits durch Anwohner gelöschtes Feuer tatsächlich aus war.

H-UN
1. Januar 2015

Ein Kommentar zu "Sprengungen, Raketenbeschuss, Krach – Henstedt-Ulzburg begrüßt das neue Jahr!"

  1. U.Lembcke sagt:

    „Flurschaden“
    auch im Bürgerpark wurden mehrere stabile Papierkörbe förmlich in die Luft gejagt –
    zurück blieben scharfkantige , deformierte Metallbehälter .
    Der Inhalt , einschliesslich Müll & Hundekotbeutel , in der Gegend verteilt .
    Das hat nichts mehr mit spassiger Knallerei zu tun –
    man gewinnt den Eindruck , dass Sylvester zum „Festtag der Vandalen“ geworden ist.

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