Hovorka
Die SPD Henstedt-Ulzburg fordert den Einstieg in die Lernmittelfreiheit | Henstedt-Ulzburger
Hovorka

Die SPD Henstedt-Ulzburg fordert den Einstieg in die Lernmittelfreiheit

Mitteilung der SPD

Im Wahlprogramm hatte es die SPD bereits gefordert, jetzt geht sie an die Umsetzung. Lernmittel sollen zukünftig an allen Schulen kostenlos sein.
Der Antrag dafür wird in den nächsten Tagen gestellt. Die SPD begründet ihn wie folgt:

Bildung ist ein Menschenrecht. Zu seiner Durchsetzung besteht in Deutschland die allgemeine Schulpflicht. Ferner ist es Aufgabe des Staates, auch hier für Gleichberechtigung und Chancengleichheit zu sorgen. Viel zu häufig aber hängt der Bildungserfolg in Deutschland von der sozialen Herkunft ab. Die Kinder aus den sogenannten bildungsfernen Familien haben ungleich niedrigere Chancen auf einen höheren Bildungsabschluss. Zwar übernimmt für Kinder aus Familien, die Sozialhilfe beziehen, die Arge das Büchergeld, doch dies benachteiligt die Bezieher geringen Einkommens. Lernmittelfreiheit sollte daher, wie das Kindergeld auch, unabhängig vom Einkommen der Eltern sein.
Vielmehr gilt es, Barrieren im Bildungssystem abzubauen. Jede Hürde wie ein Wechsel der Schule oder Schulart, Kosten für Beförderung oder eben Lernmittel stehen echter Chancengleichheit und damit der Bildungsgerechtigkeit im Wege.
Wir wollen deshalb, dass alle Kinder, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern, Anspruch auf echte Lernmittelfreiheit haben. Dabei ist uns sehr wohl bewusst, dass dies nur ein sehr kleiner Schritt in Richtung echte Chancengleichheit ist. Aber es ist ein Schritt, den wir als Gemeinde gehen können und deswegen auch sollten.

Die SPD ist sich dabei mehrerer Dinge bewusst. „Wir werden nicht auf einen Schlag alle Lernmittel als Schulträger übernehmen können, aber wir müssen einen verlässlichen Einstieg beginnen und dann schrittweise das Ziel der völligen Lernmittelfreiheit erreichen, außerdem müssen wir die anderen Fraktionen mitnehmen, das wird schwer genug“, sagt Patrizia Giuffrida, Mitglied im zuständigen Ausschuss. Ihr Kollege Christian Schäfer ergänzt, dass die Vergangenheit gezeigt habe, dass zwar alle Bildungsgerechtigkeit fordern, aber spätestens beim Geld sich die Geister scheiden. Dies habe man an der Diskussion um die Oberstufe an einer Gemeinschaftsschule gut beobachten können. Doch als Sozialdemokrat ist er sich mit Dieter Pemöller aus dem Finanzausschuss einig, dass in Bildungschancen investiertes Geld gut angelegt sei.

Bildung in Henstedt-Ulzburg soll kostenlos sein, nicht umsonst.

pm

27. September 2018

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

FDP-Chef Schupp: Gemeinde subventioniert jeden Frühschwimmer mit 150 Euro

FDP-Chef Schupp: Gemeinde subventioniert jeden Frühschwimmer mit 150 Euro

22. Mai 2019

Ganz schön spendabel. Nach Angaben von FDP-Chef Jan Schupp subventioniert die Gemeinde jeden Frühsch[...]

Finanzpolitiker contra Sportpolitiker - Jetzt gibt es Ja und Nein zum Schwimmen im Morgengrauen

Finanzpolitiker contra Sportpolitiker - Jetzt gibt es Ja und Nein zum Schwimmen im Morgengrauen

21. Mai 2019

Weiter Wirbel ums Frühschwimmen. Die Freizeitpolitiker im Wirtschafts- und Finanzausschuss haben ges[...]

Zweite 10. Oberstufenklasse an der Leibniz Privatschule Kaltenkirchen

Zweite 10. Oberstufenklasse an der Leibniz Privatschule Kaltenkirchen

21. Mai 2019

Mitteilung der Leibniz-Schule Auf Grund der großen Nachfrage an Oberstufenplätzen bietet die Leib[...]

FDP Henstedt-Ulzburg bestätigt Jan Schupp als Ortsvorsitzenden

FDP Henstedt-Ulzburg bestätigt Jan Schupp als Ortsvorsitzenden

20. Mai 2019

Mitteilung der FDP Die Freien Demokraten haben auf dem Ortsparteitag am Freitag, den 17. Mai 2019[...]

Holowaty prognostiziert Abriss des Alstergymnasiums

Holowaty prognostiziert Abriss des Alstergymnasiums

20. Mai 2019

Die Tage des Alstergymnasiums sind offenbar gezählt. Davon geht Henstedt-Ulzburgs Landtagsabgeordnet[...]