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Bleibt der Müll demnächst hier liegen? Bauer denkt über Erziehungsmaßnahme für Jugendliche nach | Henstedt-Ulzburger
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Bleibt der Müll demnächst hier liegen? Bauer denkt über Erziehungsmaßnahme für Jugendliche nach

Wanderweg-Knotenpunkt zwischen Gymnasium und Jugendzentrum 'Tonne'

Als die HU-Nachrichten das Foto machten, war alles sauber – Wanderweg-Knotenpunkt zwischen Gymnasium und Jugendzentrum ‚Tonne‘

Was für ein rekordverdächtiges Reinigungsintervall am Wanderweg-Knotenpunkt zwischen Gymnasium und Jugendzentrum ‚Tonne‘. Dort sei der Bauhof täglich unterwegs um Müll zu beseitigen, berichtete der Bürgermeister Anfang des Monats im Ratssaal. Und weiter: So könne das nicht weitergehen, er überlege, den Müll einfach einmal länger liegenzulassen. Bauer zu den Ortspolitikern: „Den Jugendlichen muss verdeutlicht werden, wie schlimm es ist, hätte gern ein Signal von Ihnen.“ Als erster meldete sich Tile Abel (BFB) zu Wort. Es sei dann sinnvoll ein Schild hinzustellen, damit die Bevölkerung wisse, warum der Dreck liegenbleibt, meinte der Landwirt. Und Folker Brocks sagte:“Da muss man drastischer rangehen und mit dem Bauzaun den Weg versperren.“ Die Meinung von Verena Grützbach (WHU) lautete: „Wenn wir den Müll liegenlassen, dann wird da erst recht Müll liegengelassen.“ FDP-Chef Jan Schupp pflichtete ihr bei: „Wo Müll hingeschmissen wird, schmeißt der nächste auch seinen Müll hin.“

Viel Müll, viele Meinungen, was macht nun der Bürgermeister ? Darauf gibt es noch keine Antwort: Die Verwaltung habe ihre Überlegungen noch nicht abgeschlossen, sagte Bauer vergangene Woche den HU-Nachrichten.

cm

27. Februar 2019

20 Kommentare zu "Bleibt der Müll demnächst hier liegen? Bauer denkt über Erziehungsmaßnahme für Jugendliche nach"

  1. Westermann sagt:

    Junge Menschen ohne Manieren, denen alles egal scheint, wird es wenig kümmern, wenn der Müll liegen bleibt! Wenn es ihnen dort zu dreckig werden sollte, werden sie sich andere Plätze suchen und dort dann genauso weitermachen… Hier würde nur helfen, diese Personen ausfindig zu machen und diese für die Begleichung der Reinigungskosten zuzüglich eines ordnungsgeldes und verwaltungsaufwand zur Kasse zu bitten. Hier wird nur gelernt, wenn es ans Taschengeld geht!

    • Jan Kirmse sagt:

      Wenigstens einer, der sich bemüht, jugendliche Denkweise zu erinnern.

  2. Manfred Ram sagt:

    Es wäre doch eine tolle Gelegenheit für einen engagierten Lehrer dieses Thema im Unterricht aufzunehmen. Das Motto sollte sein „So soll es bitte bei uns nicht aussehen – Die Welt vermüllt“ oder ähnlich. Ich bin kein Aktivist in dieser Richtung, aber bestimmte Bilder gehen mir mittlerweile nicht mehr aus dem Kopf. Beispiele hier – insbesondere der Lastwagen, der den Müll in den Amazonas gibt, Amazonas mündet im Atlantik, der Golfstrom treibt den Mist zu uns.. Herzlichen Dank

    https://www.youtube.com/watch?v=pmryr65iTwM

    https://www.facebook.com/KeinKFZDieselverbotinDeutschland/videos/2195516487366952/UzpfSTEwMDAwMDU5MTEzODg5MDoyNTY0MjU1MjYzNjA0MTUz/?fref=pb&hc_location=friends_tab

    https://www.youtube.com/watch?v=wVnMBGXVVUI

    https://www.youtube.com/watch?v=GSMGKwZBaWM

    Gruß
    Manfred Ram

  3. Es gibt da durchaus Lösungsideen:
    a) Video-Überwachung
    b) die Schüler werden klassenweise zum Reinigungsdienst eingesetzt. Dann erziehen sich die Schüler und Jugendlichen selbst…… (Radius Schule 300 m)
    c) wer erwischt wird als Müllsünder darf „Umweltdienste“ schieben
    Wer hat da evtl. noch weitere gute Ideen ?
    Nee, nicht auf die Amtsräte in der Verwaltung setzen…..die schaffen (außer bei REWE) keine Satzungsgeschlüsse oder Abrechnungen der Straßensanierungskosten innerhalb von 2 Jahren.
    Kreative Beamte kenne ich, garantiert hier im Ort, nicht.

  4. G. Willsch sagt:

    Ich kann mich noch gut an die weißen Müllzangen erinnern, die wir in die Hand gedrückt bekamen, als ich noch auf die ‚Grüne Schule‘ ging. Nicht nur, daß turnusmäßig mal jede Klasse mit Müllsammeln auf dem und um das Gelände herum mit Müllsammeln dran war, sondern es war auch mal Strafe, wenn man z.B. dabei erwischt wurde, wenn man achtlos seinen Müll hat fallen lassen.
    Es war in jedem Fall eine gute Erziehungsmaßnahme, denn auf diese Weise wurden wir dafür sensibilisiert, wo Müll hingehört – allein schon deshalb, da wir ihn hinterher nicht mehr aufsammeln mußten: so war Müllsammeln eigentlich gar keine Strafe mehr, sondern eher chillen.

    Nun wagt heute wohl kaum jemand, einem Gymnasiasten eine Müllzange in die Hand zu drücken. Allerdings würde ich mich auch dafür schämen, wenn man bedenkt, wie wenig die Gesamtanlage überhaupt gepflegt wird, und wie schäbig sie sich im Vergleich zu früheren Zeiten präsentiert.

    Zu den Verursachern: die sitzen da jeden Abend. Vorher lautstark aus westlicher Richtung, zuvor eingedeckt mit Alkoholika und Energie-Drinks von Kaufland, sowie ein paar ‚Grämmchen‘, die sie im Vorbeigehen an der ‚Treppe‘ abgegriffen haben.
    Viele kommen nicht einmal aus dem Ort. Sie reisen z.B. aus Kaltenkirchen und auch sogar Hamburg mit dem Ziel ‚Tonne‘ an. Warum? Weil sie woanders bereits polizeilich bekannt sind, und hier im Dunkeln des Wanderweges im Zweifelsfall perfekt abtauchen können.
    Und sollte tatsächlich mal die Polizei anrücken, kann man diese bereits von Ferne erkennen, da die Beamten immer so nett sind, und sich auf dem langgestreckten Wanderweg nur mit Auto bewegen.

    • Antje Delion sagt:

      Die Müllzangen gibt es noch. Und es wird auch gesammelt! Jede Klasse ist 2 Pausen pro Jahr dran. Wer glaubt hier eigentlich wirklich, dass die Schüler der Grünen Schule nachts nochmal dorthin gehen, um im Schatten der verblichenen Blechplatten abzuhängen…? Die machen meist woanders Unsinn.

  5. Westermann sagt:

    Aus meiner damaligen schulerfahrung, hat das müllsammeln keine Wirkung erzielt. Die Zangen wurden mitgenommen aber gesammelt wurde nicht,. Nach der Pause hat man diese unverrichteter Dinge wieder abgegeben… Das war lediglich eine Alibi veranstaltung

    • Jan Kirmse sagt:

      Kann ich so bestätigen! 😀 Einen erzieherischen Effekt hatte es zumindest nicht auf diejenigen, bei denen die Lehrer sich das erhofft hatten.

    • …..weiß evtl. jemand wie das Gelände aussieht wenn die Sportler aus der Halle kommen….?
      Den Schülern pauschal den schwarzen Peter zuschieben…..? Oder sind auch Umsweltsünder unter den Gästen – nach Ende – die aus der „Tonne“ kommen:
      Zumindest wenn unsere Mitbürger,, die Hunde zur Gute-Nach-Runde kurz ausführen könnten da Beobachtungen machen…..

      • G. Willsch sagt:

        Hallo Herr Michelsen, Antworten auf Ihre Fragen wurden schlussendlich bereits gegeben.
        Weiterhin schiebt niemand pauschal jemand einen ‚Schwarzen Peter‘ zu. Dies gilt besonders auch für die Interpretation von Frau Delion.
        Die Fakten liegen doch auf der Hand. So sind es nun die übergeordneten Institutionen, die gefordert sind, der schleichenden und zunehmend veränderten Art der Nutzung des Wanderweges (Korl-Barmstedt-Weg od. EBO-Trasse) endlich auch einmal dauerhaft aktiv und zuverlässig zu begegnen.
        Gern würde ich dann dabei helfend zur Verfügung stehen wollen, um die Wahrnehmungen aus meinem Mikrokosmos in angestrebte Lösungsansätze konstruktiv mit einzubringen.

        Nun dürfen Sie wieder, Herr Kirmes 🙂

        • Jan Kirmse sagt:

          Nein danke, DEM Beitrag habe ich nichts hinzuzufügen. 🙂

        • ……konkret bitte welche „übergeordneten Institutionen“ meinen Sie damit ? Die Gemendeverwaltung, die ständig wegen Überbelastung klagt – und ca. 2 Jahre für einen Satzungsbeschluß in Sachen „Pinnau-Wiesen“ beamtenmässig brauchte….aber für REW die 7 Meilen-Stiefel hatte….und wo man die TG im „Rathaus“ so lange vergammeln liess bis es ca. € 280.000,00 kostete, damit die Bürokräfte trocken im Winter, kühl im Sommer parken können – gratis ?

  6. Thomas Jäger sagt:

    Am Freitag während der Schulzeit für die Umwelt demonstrieren und in der Freizeit ihren Konsummüll überall herumliegen lassen. Statt zu demonstrieren mal eine Aufräumaktion starten. Als Pflichtveranstaltung am Samstag für die ausgefallenen Schulstunden.

  7. Flo Pump sagt:

    @G. Willsch: Woher wissen Sie, dass dort alles von Ohnen geschilderte passiert? Und woher wissen Sie, dass es Leute aus anderen Städten sind?

    Klingt ja für mich so, als ob Sie da auf der Lauer liegen und die Kinder beobachten. Oder schicken Sie Ihre eigneen Kinder los um da andere zu bespitzeln?`

    • Flo Pump, schönes Pseudonym.

      Herzliche Grüße,

      Chris Tall alias Digi Tal

    • G. Willsch sagt:

      @Flo Pump: Ihre Neugierde gleicht derer, die Sie mir perfide vorwerfen. Ihre offensichtliche Unkenntnis halte ich Ihnen dabei jedoch zu Gute.

      • Jan Kirmse sagt:

        Ablenkungsmanöver. Wer solche Aussagen trifft, sollte sie durchaus auch plausibel belegen können. „Weil ich eben schlauer bin als Sie“ ist mitnichten eine Quellenangabe.

  8. Uwe Hinrichs sagt:

    Zumindest die immer häufiger am Sonntagmorgen vorzufindenden Glassplitter sind zumindest nicht an Schultagen entstanden…

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