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S-Bahn-Irrsinn – Bei Verspätung soll die Bahn in Ulzburg-Süd umdrehen! | Henstedt-Ulzburger
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S-Bahn-Irrsinn – Bei Verspätung soll die Bahn in Ulzburg-Süd umdrehen!

Hamburger S-Bahn, Foto: HVV

Hamburger S-Bahn, Foto: HVV

Seit acht Jahren wird der Umbau der AKN-Hauptstrecke zu einer S-Bahn geplant – die neueste Idee, um das Vorhaben über die Bühne zu bringen, klingt nach einem Dumme-Jungen-Streich. Wie die Kieler Landesregierung vergangene Woche verkündete, könnte die neue S-Bahn bei Verspätung nur bis zum Bahnhof Ulzburg-Süd fahren – dort würden die Fahrgäste ausgeladen werden und die Bahn würde wieder umdrehen. Hintergrund dafür ist der Verzicht auf den vollständigen zweigleisigen Ausbau der Strecke. Weil zwischen Ellerau und Tanneneck Wohnhäuser dicht an der Trasse stehen, will die Landesregierung die Strecke dort eingleisig belassen – um juristischem Ärger aus dem Weg zu gehen. Aber die Eingleisigkeit führt zu heftigen Konsequenzen. Zwar könne ein stabiler S-Bahn-Betrieb auch mit einer eingleisigen Strecke möglich sein, schreibt die Landesregierung in ihrem Statement, schränkt dann aber ein: „Jedoch müssen (dann) zur Stabilisierung des Betriebs im S-Bahn-Kernnetz betriebliche Vorkehrungen getroffen werden, um in Verspätungsfällen auf der S 21 Folgestörungen auszuschließen. Zum Beispiel wären bei Verspätungen das Abwarten von Gegenzügen in Ellerau oder das vorzeitige Kehren der S 21 in Ulzburg Süd erforderlich.“

Vor acht Jahren war mit den Planungen begonnen worden, begründet wurde das Vorhaben seinerzeit mit mehr Komfort für die Fahrgäste inklusive einer Reisezeitverkürzung um ein paar Minuten. 2016 hieß es dann im Planfestellungsentwurf, dass diese Ziele nur mit einem vollständigen zweigleisigen Ausbau des Abschnitts Quickborn – Tanneneck erreicht werden können. Der fällt nun flach und von den Eingangs genannten Zielen ist wenig übrig geblieben. Bisher war eine Fahrzeitersparnis von fünf Minuten genannt worden, die sinkt nun auf drei Minuten: „Die Regelfahrzeit verlängert sich nach Auswertung der Experten um zwei Minuten“, schreibt das Verkehrsministerium dazu. Bleibt, wenn im laufenden Betrieb alles gut geht, der Komfortgewinn durch den Wegfall des Umsteigens in Eidelstedt. Treten aber Verspätungen auf, dann wird es statt komfortabler deutlch unbequemer als heute mit der AKN – für alle die nördlich von Ulzburg-Süd in die Bahn ein- oder aussteigen möchten.

Bisher ist es so, dass Verspätungen zwar ärgerlich sind, die Reisenden aber selbstverständlich auf ihren Plätzen im AKN-Lint sitzen bleiben und bis nach Hause weiterfahren. Zukünftig könnte es nach den neuen Planungen nun sein, dass die gepriesene S-Bahn gar nicht erst am Ziel ankommt – weil sie spät dran ist und deswegen in Ulzburg-Süd bereits kehrt macht. Man kann es auch so ausdrücken: Fahrgäste, die von der S-Bahn eh schon verspätet befördert werden, werden zusätzlich auch noch vor ihrem Heimatbahnhof aus dem Zug geschmissen.

Die Planungen klingen ziemlich irre, die Landesregierung will sie aber mit den Verspätungskonsequenzen umsetzen. Wenigstens dauert es noch ein paar Jährchen. Eigentlich sollte die S-Bahn  ab dem Jahr 2021 auf zwei Gleisen zwischen Kaltenkirchen und Eidelstedt rollen, durch das Belassen der Eingleisigkeit bei Ellerau darf die AKN auf ihrer Stammstrecke nun noch deutlich länger fahren. Das Kieler Verkehrsministerium sagt: „Die notwendigen Anpassungen der Planunterlagen für den Abschnitt Ellerau-Tanneneck werden voraussichtlich sechs Monate in Anspruch nehmen. Anschließend ist eine erneute Auslegung der Planunterlagen erforderlich. Dadurch verzögern sich der Abschluss des Planfeststellungsverfahrens und in Folge dessen der Baubeginn sowie die Inbetriebnahme. Neuer Inbetriebnahmetermin der S 21 würde damit das Jahr 2025.“

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15. Oktober 2018

24 Kommentare zu "S-Bahn-Irrsinn – Bei Verspätung soll die Bahn in Ulzburg-Süd umdrehen!"

  1. Markus Spiering sagt:

    Leider führt die Landesregierung die Aneinanderreihung widersprüchlicher und merkwürdiger Aussagen der Planungen fort.
    Bei den bisherigen Planungen war es wohl so, dass sich die Züge aus Hamburg und Kaltenkirchen ausgerechnet in dem kritischen 800 Meter langen Bereich zwischen den Bahnhöfen Ellerau und Tanneneck treffen würden. Wenn die Züge pünktlich sind wohlgemerkt. Wenn nun aber, was durchaus wahrscheinlich ist, der Zug aus Hamburg Verspätung hat, dann verschiebt sich diese Zugbegegnung aus dem eingleisigen Bereich heraus. Oder anders gesagt: Die Eingleisigkeit wird irrelevant.
    Wenn nun gesagt wird, dass durch die Eingleisigkeit der 800 Meter der Zug bei Verspätungen ggf. in Ulzburg-Süd umkehren müsse, dann ist das schlichtweg falsch.

    • H. Sazmann sagt:

      „Bei den bisherigen Planungen war es wohl so, dass sich die Züge aus Hamburg und Kaltenkirchen ausgerechnet in dem kritischen 800 Meter langen Bereich zwischen den Bahnhöfen Ellerau und Tanneneck treffen würden. “

      Richtig. Das ergibt sich fast zwangsläufig, wenn man folgende Bedingungen einhalten möchte:

      1. Verlängerung der S21 mit Beibehalt des S21-Fahrplans auf der Strecke Eidelstedt-Aumühle. Das wird als nötig erachtet, weil die S21 in der Innenstadt die Strecke mit zwei bzw. bald drei weiteren Linien teilt und im Bereich Aumühle bereits eine eingleisige Strecke liegt, die den Spielraum für Fahrplan-Änderungen minimiert.
      – Daraus ergibt sich, wann der Zug nach Kaltenkirchen in Eidelstedt abfahren muss und wann er aus Kaltenkirchen wieder dort ankommen muss.
      2. Die Streckengeschwindigkeit soll nicht angehoben werden, alle bestehenden Haltestellen soll weiter bedient werden, zusätzlich sollen die Bahnen in Schnelsen Süd halten, die Züge sollen spurtstarke E-Triebwagen der S-Bahn sein.
      – Daraus ergibt sich, dass man für Ellerau-Eidelstedt etwa 25 Minuten braucht – genau so lang wie heute, aber mit zusätzlichem Stopp in Schnelsen Süd.
      3. Die Züge sollen keine Wartezeiten auf den Gegenzug mehr einlegen müssen und damit schneller an ihr Ziel kommen.
      4. Die Züge sollen eine hohe Pünktlichkeit erhalten, um keine Verspätungen in das Hamburger S-Bahn-Netz einzuschleppen.

      Nimmt man das zusammen, muss Ellerau-Tanneneck zweigleisig ausgebaut werden, weil die Züge sich tatsächlich genau dort begegnen würden.

      „Wenn nun gesagt wird, dass durch die Eingleisigkeit der 800 Meter der Zug bei Verspätungen ggf. in Ulzburg-Süd umkehren müsse, dann ist das schlichtweg falsch.“

      Ich vermute folgenden Hintergrund: Durch die Eingleisigkeit muss mindestens in einer Richtung eine zusätzliche Stand-Wartezeit in Ellerau bzw. Tanneneck von etwa 2-3 Minuten in den Fahrplan eingelegt werden. In Kaltenkirchen verkürzt sich dadurch die Zeit bis zur planmäßigen Rückfahrt. Zudem bestehen weiterhin die eingleisigen Abschnitte in der Einfahrt Ulzburg Süd und bei Kaltenkirchen, dazu kommt der Mischbetrieb mit den AKN-Linien Norderstedt-Neumünster und Ulzburg Süd-Elmshorn ab Ulzburg Süd. Kann sein, dass in der Simulation ab einer gewissen Verspätung aus Hamburg kommend der Zug so spät in Kaltenkirchen ankam, dass er nicht mehr pünktlich zurück nach Hamburg fahren kann.

      • Markus Spiering sagt:

        „Kann sein, dass in der Simulation ab einer gewissen Verspätung aus Hamburg kommend der Zug so spät in Kaltenkirchen ankam, dass er nicht mehr pünktlich zurück nach Hamburg fahren kann.“
        Das mag so sein. Aber das hat dann widerum nichts mit der Eingleisigkeit zu tun, sondern dieses Szenario müsste meinem Verständnis nach auch bei (fast) durchgehernder Zweigleisigkeit eintreten. Ich erspare uns mal irgendwelche Mutmaßungen, warum man das nicht vorher offen kommuniziert hat…also genauso wenig, wie
        – die „Umverteilung“ der Fahrgäste der Haltestelle Elbgaustraße auf andere Bahnhöfe entlang der S21
        – die dadurch entstehende Überfüllung der S-Bahn (90% mehr Fahrgäste ab Burgwedel aber nur 20% mehr Kapazität)
        – die Schlechterstellung der Umsteiger in die S3 in Eidelstedt durch längere Wartezeit
        – die voraussichtlich verschlechterten Übergänge am Bahnhof Ulzburg Süd
        .
        Herr Sazmann, wir sind uns ja sicher einig, dass Optimierungen im ÖPNV zwingend nötig sind. Nach wie vor vertrete ich aber die Auffassung, dass das geplante S21-Flickwerk (selbst mit Zweigleisigkeit zwischen Ellerau und Tanneneck) kaum zu einer gravierenden Verbesserung bzw. beachtlich mehr Fahrgästen führen würde. Dazu ist diese Strecke parallel zur A7 einfach zu langsam und mit den zahlreichen höhengleichen Bahnübergängen auch gar nicht in der Lage noch weiter zu wachsen in Bezug auf höhere Takte. Es sei denn man macht es einmal richtig, wie seinerzeit in H-U, aber dazu fehlt leider das Geld.
        Ich schätze Ihr Fachwissen! Mich würde daher interessieren, wie Sie zu dem Vorschlag stehen, die Strecke mit Akkuzügen zu betreiben, die dann in Hamburg an der vorhandenen Stromschienen fahren bzw. laden und die 30 Km von Eidelstedt bis Kaltenkirchen per Akku fahren. Ja, mir ist bewusst, dass die Züge noch in der Entwicklung befinden bzw. gerade auf der Schiene getestet werden (z.B. Bombardier Talent 3 BEMU oder Siemes Cityjet ECO). Natürlich dauert es noch einige Jahre, bis die Züge auf die Schiene kämen…aber auch die S21 wird ja wohl nicht vor 2025 fahren. Da aufgrund diverser Grundstücksbetroffenheiten wegen der Oberleitung (nicht nur in Ellerau) das Klagerisiko weiterhin hoch ist, scheint ja auch dieser Termin noch offen (wenn das Nutzen-Kosten-Verhältnis überhaupt positiv bleibt, was abzuwarten ist).
        Die Akkuzügen könnten jedoch ohne irgendwelche Grundstücksbetroffenheiten auf der Strecke eingesetzt werden. Und würden die Züge von Kaltenkirchen über Hauptbahnhof bis Harburg fahren, würde man gleichzeitig die S32 überflüssig machen und die bestehende Unterversorgung zwischen Hauptbahnhof und Harburg beseitigen.
        Alternativ wären natürlich auch Wasserstoffzüge grundsätzlich denkbar, die sich bereits im Regelbetrieb befinden. Allerdings entzieht sich meiner Kenntnis, ob diese durch die Hamburger Tunnel fahren dürfen bzw. auf das Lichtraumprofil anpassbar sind.

        • H. Sazmann sagt:

          „Das mag so sein. Aber das hat dann widerum nichts mit der Eingleisigkeit zu tun, sondern dieses Szenario müsste meinem Verständnis nach auch bei (fast) durchgehernder Zweigleisigkeit eintreten“

          No, das kann schon sein: Erst einmal schrumpft die planmäßige (!) Wendezeit in jedem Fall um die Zeit, die man in Tanneneck bzw. Ellerau auf den Gegenzug warten muss. Dazu kommen die bestehenden (und wohl weiterhin nicht zu beseitigenden) eingleisigen Zwangspunkte vor Ulzburg Süd und Kaltenkirchen. Je nach Streckenbelastung kann es schon sein, dass ein verspäteter Zug aus Hamburg dann vor Ulzburg Süd bzw. vor Kaltenkirchen noch weiter warten muss, um nicht andere Züge zu verspäten. Ohne genaue Kenntnis des Dokuments aber alles Spekulation. Selbst die von mir unterstellte Simulation des Betriebs bei Verspätung ist bloß eine Vermutung.

          „Herr Sazmann, wir sind uns ja sicher einig, dass Optimierungen im ÖPNV zwingend nötig sind. Nach wie vor vertrete ich aber die Auffassung, dass das geplante S21-Flickwerk (selbst mit Zweigleisigkeit zwischen Ellerau und Tanneneck) kaum zu einer gravierenden Verbesserung bzw. beachtlich mehr Fahrgästen führen würde.“

          Dass die S21 ein Flickwerk ist: ja, richtig. Ich halte sie aber prinzipiell für richtig. Die S21 ist im Grundsatz ein Paket aus mehreren Ausbauten, die auch für sich genommen sinnvoll sind: Längere Bahnsteige ermöglichen längere Züge, die zweigleisigen Ausbauten ermöglichen einen stabileren Betrieb und die Oberleitung ermöglicht den Einsatz von ausgereiften E-Zügen mit allen Vorteilen (und auch Nachteilen, zugegeben).

          Ich denke, dass die prognostizierten Fahrgastzahlen realistisch sind. Selbst wenn sie zu optimistisch wären: an der S21-Achse wird die Verkehrsnachfrage unabhängig von der S21 weiter steigen. Nicht nur Henstedt-Ulzburg weist kontinuierlich neue Baugebiete aus und siedelt Gewerbe an, die anderen Orte entlang der Strecke tun das auch. Tendenziell sind daraus weiter steigende Pendlerzahlen zu erwarten und damit eine größere Nachfrage auch auf der Bahnstrecke.

          Zu Verbesserungen für Fahrgästen würde die S21 führen. Das liegt auch daran, dass der Status Quo beim Komfort superschlecht ist. Eidelstedt ist örtlich zum Umsteigen richtig mies: die Umgebung ist ein müdes kleines Gewerbegebiet, in dem man keine Besorgungen oder ähnliches machen kann. Der Bahnsteig zieht wie Sau, nicht einmal ein kleines Wetterschutzhäuschen gibt es, Heizung schon gar nicht. Die LINTs sind mit ihren wenigen Türen und der Sitzanordnung für den S-Bahn-ähnlichen Betrieb Eidelstedt-Kaltenkirchen kaum geeignet. Im Berufsverkehr fährt die AKN schon in Eidelstedt mit 1-2 Minuten Verspätung ab, weil es lange dauert, bis mehrere hundert Fahrgäste durch die nur vier Türen in den Zug kommen. Drin fehlen Haltemöglichkeiten und die Gänge sind so lang, dass viele Fahrgäste lieber im Türbereich stehen bleiben, als nach hinten durch zu gehen.

        • H. Sazmann sagt:

          2/2:

          „Dazu ist diese Strecke parallel zur A7 einfach zu langsam und mit den zahlreichen höhengleichen Bahnübergängen auch gar nicht in der Lage noch weiter zu wachsen in Bezug auf höhere Takte. Es sei denn man macht es einmal richtig, wie seinerzeit in H-U, aber dazu fehlt leider das Geld.“

          Fahrtzeit: Die Strecke ist nicht besonders schnell, zugegeben. Mit direkter Durchfahrt in die Stadt aber durchaus konkurrenzfähig gegen eine verstaute A7. Zumal: In der Tendenz wird Hamburg den Autoverkehr in der Innenstadt weiter einschränken (müssen). Ohnehin lassen sich die innerstädtischen Straßen kaum noch ausbauen. Weiterer Verkehrszuwachs führt zu mehr Staus führt zu längeren Fahrzeiten aus H-U, Ellerau etc. nach Hamburg. Das Auto wird die nächsten Jahre langsamer und teurer werden und die S21 als staufreie Alternative direkt ins Stadtzentrum damit relativ attraktiver.

          Zur Kapazität: Die S-Bahn kann in Doppeltraktion fahren. Ein Zug hat dann 380 Sitzplätze. Die AKN fährt im Berufsverkehr praktisch nur einzelne LINT. Der LINT hat 172 Sitzplätze. Bei den Stehplätzen ist das Verhältnis noch deutlicher, in eine S-Bahn-Doppeltraktion passen mit Quetschen über 500 Fahrgäste. Da ist also noch richtig Spielraum nach oben. Sehe ich kein Problem. Die S21 hätte genug Kapazität für die nächsten Jahrzehnte, auch beim Umstieg vieler Autofahrer auf die Bahn.

          Die Situation an den Bahnübergängen ist nicht optimal, da stimme ich Ihnen zu. Gleichwohl: die AKN fährt bereits alle 10 Minuten im Berufsverkehr, die S-Bahn würde es auch nicht öfter machen. Die Beseitigung der Bahnübergänge wäre auch nicht für alle Ewigkeiten unmöglich. Sollte der Verkehr weiter zunehmen, die Situation noch stärker als unbefriedigend empfunden werden oder einfach genug Geld da sein, würde man auch die S21 später noch in den Tunnel bekommen. Die zweifelsohne dann versenkten Investitionen beim Ausbau der oberirdischen Strecke heute wären im Vergleich zu den Gesamtkosten eines Tunnels eher klein. Aber klar, argumentativ wäre ein Tunnel viele Jahre schlechter zu begründen.

        • H. Sazmann sagt:

          doch noch 3/3:

          Zu den Wasserstoffzügen:
          Im Prinzip sind das spannende Fahrzeuge, die einige Probleme lösen könnten. In Bezug auf die S21 bin ich aber aus mehreren Gründen skeptisch:

          1. Es gibt keine serienreifen Züge. Noch lange nicht. Auch in den nächsten Jahren: Die Hamburger S-Bahn zählt zu den am stärksten belasteten deutschen Nahverkehrssystemen. In der Innenstadt fahren die Züge im 150-Sekunden-Abstand. Das ist kein Ort, an dem man nagelneue Technik ausprobieren möchte, die auch mal liegen bleiben kann.
          2. Mit diesen Zügen spare ich mir zwar die Oberleitung. Dafür werden wohl die Züge teurer. Das kann sich rechnen auf Strecken, die nur im Stundentakt bedient werden. Die AKN-Strecke hat beim 10-Minuten-Takt eine Auslastung von 12 Zügen/Stunde bzw. 6 Zügen/Richtung und Stunde. Wenige nicht elektrifizierte Strecken in Deutschland sind so stark ausgelastet. Die Bau- und Betriebskosten der Oberleitung würden sich also bei der S21 auf sehr viele Züge verteilen, was die Wasserstofffahrzeuge je nach Preis relativ gesehen unwirtschaftlich(er) machen kann.
          3. Die S-Bahn Hamburg hat bekanntlich ein eingeschränktes Lichtraumprofil. Heißt: die Züge dürfen nicht so hoch und nicht so breit sein wie auf normalen Eisenbahnstrecken, sonst werden sie spätestens an der Unterführung Holstenstraße zum Cabrio abrasiert. iLINT & co. sind zu groß für die S-Bahn. Für die S-Bahn HH braucht man eine eigene Entwicklung. Was jetzt als Prototyp getestet wird, ist vom Anforderungsprofil mehr was für Nebenbahnen auf dem Land.

          Fazit: Für die nächsten Jahre sind alternative Antriebsformen an der S21 aus meiner Sicht kein Thema. Der Fahrzeugbestand für die Zeit bis 2033 ist bestellt: mit Stromzufuhr per Oberleitung und Stromschiene. Was 2030 sein wird, kann ich nicht voraussagen. Es kann sein, dass dann die Batterietechnik so ausgereift ist, dass man vielleicht die (über)nächste Generation der Hamburger S-Bahn-Züge, die zu der Zeit entwickelt werden wird, mit solchen Speichern ausstattet und man nicht mehr die ganze Strecke per Oberleitung elektrifizieren muss. Es kann aber auch sein, dass das wirtschaftlich und/oder technisch nicht geht.

          Sollte es zu Konflikten mit Anwohnern wegen der Elektrifizierung kommen, dann ist die wahrscheinlichste Variante eine Verzögerung bis in die 2030er Jahre.

  2. Stefan Werner sagt:

    Das Ganze ist eine einzige Farce und wieder keine Werbung für einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Als AKN-Fahrgast ist man ja schon viel gewohnt, aber die jetzige Planung lässt für den Betrieb der Strecke als S-Bahn-Linie nichts Gutes erahnen. Mit viel Pech wird es sogar für Fahrgäste nördlich von Ulzburg Süd eine massive Verschlechterung der Fahrsituation geben, denn die S-Bahn ist wahrlich nicht für ihre Pünktlichkeit bekannt. Die Fahrgäste müssen zwar nicht mehr auf dem zugigen Bahnsteig in Eidelstedt umsteigen, aber dann in Ulzburg Süd. Ein Trost ist die neue Linie „Neumünster – Norderstedt Mitte“, die dann wohl weiterhin von der AKN bedient wird – hoffentlich mit den neuen LINT-Wagen und nicht mehr mit den 50 Jahre alten Rumpelwagons, die sich mittlerweile für die Fahrgäste zu einer echten Zumutung entwickelt haben und für ein modernes Nahverkehrsunternehmen einfach unwürdig sind. Da entfällt das Umsteigen in Ulzburg Süd, was wenigstens für Fahrgäste in Richtung Norderstedt eine echte Verbesserung bedeutet – leider erst ab dem Jahr 2025. Komisch ist in diesem Zusammenhang, dass eine deutlich einfachere Lösung – der weiterhin eingleisige Betrieb zwischen Ellerau und Tanneneck – vier Jahre später kommt, als eine Lösung mit zweigleisigem Ausbau. Das soll mal einer verstehen…

    • H. Sazmann sagt:

      „hoffentlich mit den neuen LINT-Wagen und nicht mehr mit den 50 Jahre alten Rumpelwagons, die sich mittlerweile für die Fahrgäste zu einer echten Zumutung entwickelt haben und für ein modernes Nahverkehrsunternehmen einfach unwürdig sind. “

      Die „alten“ AKN-Triebwagen aus den 1970ern sind nach dem LINT-Kauf ausgemustert worden. Was jetzt noch fährt, sind Züge mit Baujahr 1993, also 25 Jahre alt. Die werden’s auch noch ein paar Jahre machen. Kommt die S-Bahn wirklich 2025, werden sie wahrscheinlich dann mit 32 Jahren Alter ausgemustert.

      „Komisch ist in diesem Zusammenhang, dass eine deutlich einfachere Lösung – der weiterhin eingleisige Betrieb zwischen Ellerau und Tanneneck – vier Jahre später kommt, als eine Lösung mit zweigleisigem Ausbau. Das soll mal einer verstehen…“

      Nicht komisch, sondern nötig: Das gesamte Planfeststellungsverfahren muss wegen der Umentscheidung der Politik neu aufgerollt werden. Ein Gleis statt zwei Gleise – das ist eine wesentliche Änderung, die den Reset nötig macht. Das alte Verfahren war fast abgeschlossen. Das neue Verfahren dauert erneut weitere Jahre, deshalb die Verzögerung. Übrigens: Auch 2025 ist nicht zu halten, sollte es zu einem Gerichtsprozess um das Projekt kommen.

  3. Reinhard Föh sagt:

    Auch die Günther-( vorrangig CDU-Regierung) in Kiel kennt keinen politischen „Gestaltungswillen“; sonst könnte es ja wirklich nicht angehen, daß ein in jeder Hinsicht notwendiges Infrastrukturprojekt für unsere Region wieder auf die lange Bank geschoben wird.
    Selbst eine Entscheidung : Ab aufs Abstellgleis wäre für den Bürger eine jedenfalls politisch eindeutige Aussage gewesen, zu der er dann entsprechende Konsequenzen ziehen könnte.

    • H. Sazmann sagt:

      “ Selbst eine Entscheidung : Ab aufs Abstellgleis wäre für den Bürger eine jedenfalls politisch eindeutige Aussage gewesen, zu der er dann entsprechende Konsequenzen ziehen könnte.“

      Abwarten. Bis November 2018 muss Hamburg die Option zum Kauf der nötigen S-Bahn-Triebzüge für die S21 nach Kaltenkirchen ziehen. Zieht Hamburg die nicht, gibt es keine Garantie darauf, dass man später noch weitere Exemplare dieser Baureihe kaufen kann. Andere S-Bahn-taugliche Fahrzeuge gibt es nicht auf dem Markt, weder mit E-, noch mit Diesel- und schon gar nicht mit Wasserstoffantrieb o.ä. Mag sein, dass die nächste S-Bahn-Chance erst 2033 käme – wenn der aktuelle Verkehrsvertrag der S-Bahn Hamburg GmbH ausläuft und planmäßig neue Züge als Ersatz der Baureihe 474 (Baujahr 1997-2005) angeschafft werden.

  4. Horst Pein sagt:

    Wie wäre es die Bahnhofstrasse zur Einbahnstrasse umzufunktionieren. Dann hätte man genügend Breite für eine zweispurige Trasse der Bahn.

  5. Horst Pein sagt:

    Nicht Bahnhofstrasse sondern Bahnstrasse.

    • Rolf Michelsen sagt:

      …..die Bahnstraße, also die Grenze zwischen Ellerau und Quickborn in Höhe des Bahnhofs und des Übergangs als Einbahnstraße ? Das ist wohl nicht zu Ende gedacht…..
      Die Bahnstraße ist die Zufahrt für die Quickborner zur A 7 bzw. für alle Quickborner und Bürger die weiter westlich wohnen und wollen die Strecke zum Ziel.
      Da rollt auch der LKW-Verkehr für die Industriegebiete Quickborn an der A 7 und auch für das langsam wachsende Industriegebiet von Ellerau Höhe Tanneneck. Beschäftige und Lieferanten für das / die Gebiete rollen da auch durch.
      Das würde nur Sinn machen, wenn Quickborn die Ortsumgehung bekommen ab Ellerau / Bahnübergang, die seit ca. 25 Jahren in der Planung und den Schubladen liegt.
      Das klappt genauso nicht wie in H-U dank unserer Bau- und Stauparteien mit unserer Ost- oder West-Ortsumgehung……

  6. Horst Pein sagt:

    Die Einbahnstraße ist nur notwendig neben der eingleisigen Strecke von 800m. Sehen Sie sich das mal auf der Landkarte an. Der Bahnhof mit dem Übergang ist nicht davon betroffen. Ansonsten gibt es dort sehr viele Straßen als Umgehungen. Ansonsten gibt es für diese Streckenführung nur noch zwei nicht relevante Lösungen: ein Tunnel oder eine Überführung wie in Großstädten.
    Im Endeffekt geht es um Vermeidung von Kfz Verkehr zugunsten des ÖPN. Da muss man halt eine Entscheidung treffen.

    • Rolf Michelsen sagt:

      …….die Bahnstraße ist eine Ost-West-Verbindung zwischen den Raum Pinneberg über Quickborn und dann Richtung Norderstedt und Ulzburg und weiter Richtung Hamburg und Segeberger Raum..
      Da ist der ÖPNV schwach bzw. es gibt keine Ausweichstrecken. Durch Ellerau den Verkehr über die Dorfstraße zu schleusen ist keine Alternative.
      Wie soll dann der Gewerbeverkehr laufen für Ellerau / Tanneneck, Quickborn an de A 7 und aus Ulzburg / Norderstedt ? Etwas über Seitenstraßen ?
      Den ÖPNV ausbauen und lieben kann man ja gerne, auch nutzen. Aber den Gewerbeverkehr einschl. Fahrzeugströme von Beschäftigten und Besuchern kann man nicht abwürgen.
      Aus Ulzburg wird Logistik-Burg. Mit Verkehr auch nach Ost und West-Strömen. Da wird schon heute viel aus Norderstedt / Oststraße bewegt.
      Das kann man täglich sehen und davon nicht die Augen verschliessen. Besonders man man vor den Schranken in Ellerau steht, dann sieht man was das an Verkehr läuft.
      Nicht umsonst ist die Fußgängerbrücke zwischen dem Bereich Bahnhof Ellerau üder die Straße auf das Gebiet Quickborn noch immer ein Thema und wird es bleiben, weil man sich mit den Kosten nicht einigen kann.
      Wer morgens und abends in der AKN sitzt bekommt optisch die Verkehrsströme nicht mit (höchstens 45 Sekunden)….man sieht ja auf sein Smartphone…..
      Wir hier sollten es vermeiden den Ellerauern und Quickborner im betreffenden Bereich weise Ratschläge zu geben……die Infrastruktur hier gibt genug Themen ab, das fängt bei den Rad- und Fußwegen an und innerörtlichen nicht statffindenden ÖPNV.
      Kaki will aus Kostengründen in Sachen Stadtbus mit dem HVV verhandeln….und wo bleibt Ulzburg…….im Stau…..

  7. Horst Pein sagt:

    Um allen noch vorherrschenden Missverständnissen vorzubeugen: Gemeint ist von mir die Einbahnstraße parallel zur eingleisigen Strecke, also von der Ampel Bahnstraße – Friedrichsgaber Str. bis kurz vor dem Bahnhof Tanneneck. Bitte die Landkarte zurate ziehen.
    Dieses Stück Straße scheint mir k“eine Ost-West-Verbindung zwischen den Raum Pinneberg über Quickborn und dann Richtung Norderstedt und Ulzburg und weiter Richtung Hamburg und Segeberger Raum“ zu sein. Dafür existiert ja die Friedrichsgaber Straße.

    • Rolf Michelsen sagt:

      Mißverständnis ist geklärt hinsichtich der Strecke. Aber der Gewerbeverkehr und Individual-bzw. Wohnverkehr für das Gebiet Tanneneck ( Sie kennen es gut ?) soll dann je nach Richtung entweder über die Bahnstraße oder durch Quickborn-Heide Kiefernweg/Bahnstraße über die Ulzburger Landstraße bis zur Ampel Friedrichsgaber Straße laufen oder ersatzweise über Ulzburg-Süd bis zur Kadener Chaussee. Hoffentlich haben Sie keine Freunde in diesem Wohnbereich…..

  8. Horst Pein sagt:

    An Herrn Michelsen. Beim Brainstorming geht es zuerst um Ideen, die ich kundtun wollte. Der weitere Prozess wird dann von kundiger Hand diskutiert und auf Machbarkeit überprüft. Diese Aufgabe kann ich als Laie nicht leisten. Dafür gibt es andere Gremien die sich mit den von Ihnen geäußerten Bedenken auseinandersetzen müssen.

    • Markus Spiering sagt:

      Sehr geehrter Herr Pein,
      Ihre Idee ist nachvollziehbar. Auch wir hatten dies bereits vorgeschlagen. Das Problem der ganzen Planungen war und ist, dass man über die Brainstormingphase bereits weit hinaus ist. Man hat sich auf die Zweigleisgkeit, die Art der Elektrifizierung (Oberleitung), den Lärmschutz (bzw. keinen Lärmschutz), die verbleibenden Eingleisigkeiten etc. bereits längst festgelegt.
      Und dann kam erst der Zeitpunkt, dass die betroffenen Anwohner kleckerweise und unvollständig informiert wurden. Ist es da ein Wunder, dass sich Widerstand formiert?
      Auf alle unsere Vorschläge wurde einsilbig ablehnend geantwortet:
      – Eingleisigkeit? Will Quickborn nicht!
      – Lärmschutzwand im oberen Bereich in lichtdurchlässig? Geht, aber zu teuer!
      – Kauft unsere Häuser/Grundstücke komplett auf? Kein Auftrag durch die Landesregierung!
      Und so ging es weiter bei allen Themen. Geht nicht, wollen wir nicht, zu teuer! Oftmals ist das nachvollziehbar, vielfach leider jedoch nicht. Und so bauen sich dann Fronten auf. Warum sollen sich betroffene Anwohner auf die Planer zubewegen, wenn das von Planungsseite nicht passiert.
      Das ist aus unserer Sicht alles sehr bedauerlich. Wir haben Runde Tische vorgeschlagen, Lösungsansätze in den Raum gestellt und immer wieder unsere Gesprächsbereitschaft signalisiert. Aber wenn das alles verpufft, hilft offenbar nur noch ein klares Nein und der Weg über den Anwalt.
      Im übrigen kommt bei der Einbahnstraßen-Variante hinzu, dass wir (Betroffene entlang der Bahnstraße in Ellerau) dann zwar weniger belastet wären, aber da der Bereich grundsätzlich eng bebaut ist (was teilweise noch nicht auf Google Maps zu sehen ist, da viel Neubau), wären andere Anwohner wiederum stark belastet. Und Lösungen nach dem Sant-Florian-Prinzip sind für uns keine wirklichen Alternativen.

      • Markus Spiering sagt:

        Korrektur! Der erste Spiegelstrich sollte wie folgt lauten:
        – Einbahnstraße? Will Quickborn nicht!

  9. Horst Pein sagt:

    Sehr geehrter Herr Spiering,
    vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Mir war nur bekannt, dass es im Prinzip letztendlich noch um die Enteignung der Gartengrundstücke geht. Eine Enteignung ist ja nun ein
    Vorgang den niemand möchte .

  10. Rolf Michelsen sagt:

    …..tja, wenn das Thema Umgehungsstraße mit südlichem Verlauf bei Ellerau durch eine neue Strecke angeschoben wäre, dann wäre alles viel einfacher….. Aber da ist von kein“go“ seitens des Landes zu erwarten…..

  11. Thomas Jäger sagt:

    Ich bin langjähriger AKN / S-Bahn Fahrer. Im Feierabendverkehr ist es meist die S21 aus Aumühle, die Eidelstedt zu spät erreicht und die AKN daher warten muss und folglich zu spät ist. In umgekehrter Richtung muss die AKN unzählige Male in Eidelstedt Zentrum auf die Einfahrt nach Eidelstedt warten (eingleisige Einfahrt). Mein Anschluss an die S3 Richtung Altona ist dann weg. Auch in diesem Fall liegt es meist an einer verspäteten S21 aus Aumühle. Bei der S21 im hamburger Bereich liegen die Probleme und nicht auf den paar Metern zwischen Ellerau und Ulzburg. Das war auch schon während der Eingleisigkeit der AKN der Fall.

    • H. Sazmann sagt:

      Moin Herr Jäger,
      „In umgekehrter Richtung muss die AKN unzählige Male in Eidelstedt Zentrum auf die Einfahrt nach Eidelstedt warten (eingleisige Einfahrt). Mein Anschluss an die S3 Richtung Altona ist dann weg. Auch in diesem Fall liegt es meist an einer verspäteten S21 aus Aumühle. “

      Höchstens indirekt, weil die S21 aus Aumühle in Eidelstedt vom anderen Gleis fährt. Steht die AKN vor Eidelstedt, wartet sie entweder auf eine S21 aus Elbgaustraße, die dort schon verspätet eingesetzt wurde, oder im Berufsverkehr auf die AKN nach Quickborn.

      „Ich bin langjähriger AKN / S-Bahn Fahrer. Im Feierabendverkehr ist es meist die S21 aus Aumühle, die Eidelstedt zu spät erreicht und die AKN daher warten muss und folglich zu spät ist.“

      Die S21 fährt in Eidelstedt mittlerweile planmäßig auf Minute :x5 ab. Die AKN soll vom selben Gleis eine Minute später abfahren. Das ist ultraknapp. Zwar kann die AKN als Rangierfahrt schon aus ihrem Kehrgleis an den Bahnsteig rollen, während die S21 noch anfährt. Die Einstiegszeit in Eidelstedt ist trotzdem viel zu lang – die vier Türen reichen im Berufsverkehr hinten und vorne nicht aus. Ich habe im Frühjahr mitgestoppt und kam auf 1:40 Minuten, bis alle drin waren. Die AKN kann im Berufsverkehr kaum pünktlich abfahren, 1-2 Minuten Verspätung sind immer drin.

      „Bei der S21 im hamburger Bereich liegen die Probleme und nicht auf den paar Metern zwischen Ellerau und Ulzburg. Das war auch schon während der Eingleisigkeit der AKN der Fall.“

      Die Zugkreuzung ist heute nicht zwischen Ellerau und Ulzburg. Da würde sie erst mit dem S21-Fahrplan hinwandern. Heute wäre sie u.a. zwischen Quickborn und Ellerau. Weil dieser Abschnitt auch eingleisig ist, steht die AKN laut Fahrplan stadtauswärts vier Minuten in Quickborn und wartet dabei auf den Zug aus Ulzburg nach Hamburg. Das hat heute den Vorteil, dass hier die Verspätung aus Eidelstedt automatisch schrumpft. Ziel der S21 ist aber ja auch, diese Wartezeiten loszuwerden und damit schneller anzukommen.

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