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Neues Gutachten am Horizont: Ortsentscheider beschließen Arbeitskreis für Klimaschutzkonzept | Henstedt-Ulzburger
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Neues Gutachten am Horizont: Ortsentscheider beschließen Arbeitskreis für Klimaschutzkonzept

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Kulturkonzept und Tourismuskonzept – Ausriss aus einer inhaltlichen Zuordnung vorhandener Gutachten und Analysen vom Februar diesen Jahres;  Quelle: Gemeindeverwaltung

Das klingt nach einer schönen Herausforderung. Die Ortsentscheider wollen jetzt ein globales Problem lokal bekämpfen. Einstimmig hat sich der Umwelt- und Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung für die Erstellung eines gemeindlichen Klimaschutzkonzeptes ausgesprochen. Parteiübergreifend wurde beschlossen einen vorbereitenden Arbeitskreis zu gründen, der die Ziele des Gutachtens festlegen soll.

Die Idee, ein Klima-Gutachten auf den Weg zu bringen, hatte die SPD, der Arbeitskreisvorschlag stammt von der Verwaltung und wenn der Arbeitskreis seine Arbeit getan hat, soll externer Klimasachverstand eingekauft werden. Sozialdemokrat Hans-Jürgen Sass-Olker: „Wir brauchen ein externes Fachbüro, damit wir deutlich machen, wie wichtig das Konzept für uns ist.“

Später dann, wenn die Sachverständigen ihre Gedanken zu Papier gebracht haben, sollen die Ergebnisse in eine noch umfangreichere Analyse einfließen – dem IGEK, dem Gemeindeentwicklungskonzept, das die HU-Nachrichten mitunter Supergutachten nennen, weil es unter anderem die Aufgabe hat, die zahlreichen schon bisher eingekauften Gutachten und Konzepte der jüngeren Vergangenheit zu einem großen Ganzen zusammenzufügen.

Das jetzt geplante Klimaschutzkonzept ist übrigens nicht das einzige Gutachten, was demnächst noch ausbaldowert werden könnte: Das Rathaus hatte im Februar den Versuch unternommen, alle vorliegenden Analysen, Konzepte und Gutachten nach Themen zu ordnen. Dabei ist irgendjemand auf die Idee gekommen, dass Henstedt-Ulzburg auch noch ein Tourismuskonzept gebrauchen könnte.

Christian Meeder

4. April 2018

18 Kommentare zu "Neues Gutachten am Horizont: Ortsentscheider beschließen Arbeitskreis für Klimaschutzkonzept"

  1. Dirk Barckmann sagt:

    Der 1.April war doch schon???

  2. Harald Witte sagt:

    Ein Gutachten jagd das Nächste und nichts davon wird berücksichtigt.
    Man kann den Eindruck bekommen, das da einige an den Gutachtenkosten verdienen.

    Und zum Klima.-Umweltgutachten kann ich nur sagen:
    Die globale Erwärmung hat uns dieses Jahr mal wieder eiskalt erwischt !

    Für ein besseres Klima sorgen unsere Politiker doch schon kräftig.
    Sie holen mehr LKW-Verkehr in unseren Ort, als das es für Klima und Straßen gut ist.

    Aber das profunde Wissen haben ja nur Politiker.
    Was weiß der Bürger schon.

  3. Dirk Barckmann sagt:

    Kann mal jemand die Summe nennen, die bisher so für Gutachten rausgehauen wurde? Bei chronisch knappen Kassen sicherlich mal interessant zu erfahren.

  4. Rolf Michelsen sagt:

    Förderung des Tourismus – ist das wirklich ernst gemeint ? Was bietet dann unsere Gemeinde dafür an ? Kein Museum, kein Freizeitpark. keine historischen Punkte im alten Ortskern, kein Spaßbad, keine bedeutsame Sportarena, kein Tierparkt mit einer besonderen Thematik (Arche Warder, Vogelpark etc.), nicht mal ein Kino geschweige denn ein Theater, keine Festspiele (nicht mal mehr ein Schützenfest), kein besonderes Brauchtum oder Tradition, die gepflegt werden.
    Geboten werden volle Straßen, viele Neubauten ohne architektonoschen Charme, keine gut ausgebauten Rad-und Wanderwege, keine aussergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten in der Region. Da hat Segeberg schon mehr zu bieten, besonders die Nähe zu See.
    Das Logistikzentrum ist wohl nur was für Studenten für Stadtplanung als Negativ-Beispiele. Baustellen mit Innenverdichtung interessiert ggf. auch.
    Wichtig ist, wieder mal ein Gutachten, bei dem eh nichts herauskommt außer ein Loch mehr im Etat, daß man für die innerörtliche Infrastruktur besser verwendet hätte. Unsere Gemeinde, ein wahres El Dorado für alle Gutachter – hier kann man reichlichst profitable Aufträge erhalten, mit deren Umsetzung man nicht belastet wird.
    Thema Beckersberg – Neugestaltung. Läuft da wann, was oder wie ?
    Das Motto ist immer wie gewohnt: wir werden uns dafür einsetzen……(das möglichst nichts umgesetzt wird a la Umgehungsstraße).
    Hurra, es ist Kommunalwahlzeit….. Da muss doch den Parteien mal was einfallen, was es bisher noch nicht gab. Böse Zungen betrachten das als reinen Aktionismus.

  5. Heiner Winckelmann sagt:

    Vielleicht fängt ja der gute Mann auf der Hesebeck-Kugel plötzlich an, rote Tränen zu weinen ( das ließe sich ja technisch sicher irgendwie machen ). Dann wird HU zum Wallfahrtsort.

  6. Jens Daberkow sagt:

    HU hat sehr wohl touristische Ziele ,wenn auch nur Lokal gesehen.Alte Bahntrassen werden sehr häufig von Radtouristen befahren,da diese keine starken Steigungen aufweisen.Auch unsere 2 Hauptquellen wie Alster und Pinnau.Darauf folgt die Oberalsterniederung .

    • Dirk Barckmann sagt:

      Beim besten Willen … Hier habe ich noch nie TOURSITEN gesehen. Und die Rad“touristen“ mögen die Strecken befahren, aber bestimmt nicht wegen touristischer Ziele in HU. Mal ehrlich …

    • Rolf Michelsen sagt:

      Hallo Herr Daberkow ! Pinnau-Quelle ein Touristenziel ? Wo die entspringt wissen nur sehr wenige Bürger. Der große Felsbrocken / Findling wurde vor einiger Zeit „von Zauberkräften“ heimlich und ohne Zeugen abtansportiert..
      Der Zugang zur Quelle ist kaum zumutbar. Kein Schild, keine Pfad etc.. Touristenziele gestaltet man anders. Wer eine Radwanderkarte hat kann sie finden. Aber der Zugang dort nur für sportliche Menschen empfohlen und nicht ganz ungefährlich, besonders wenn der Boden feucht ist durch Regen.
      Wer dort Pecht hat und ein Fall für die Ärzte wird……hat selber Schuld. Das als Attraktion im Ort zu nennen – absolut daneben.
      Und überqueren Sie doch bitte mal die Hamburger Straße in Höhe der Pinnau-Straßenbrücke. Kein Zebrastreifen. Einige Meter weiter eine alte Querungshilfe ohne Markierung. Der Weg unter den beiden Brücken „Usedomer Straße“ keinesfalls eine Visitenkarte des Ortes. Gern genutzter Treffpunkt von „open air – Trinkgelagen“, trocken bei Regen und kaum einsehbar. Glasscherben in der Pinnau dort verletzten schon so manche Hundepfote. Gerade Hunde finden es dort prima mal eben zu planschen ohne die Menschen zu belästigen dabei.

      • Hallo Herr Michelsen, das sehe ich genau so. Wer in HU Touristenziele sieht hat wohl ein Rad ab.

      • Jens Daberkow sagt:

        Der ADFC Henstedt-Ulzburg fordert seit langem abgesenkte Bordsteine und auch Querungshilfen. Unter Anderem auch am Pinnauwanderweg über die Hamburgerstraße. Tiefbau sagte nur das fassen wir nicht an. Der Gehweg ist frisch asphaltiert. Schade ist das hier nicht nur Radfahrer behindert werden sondern auch diejenigen die es viel mehr betrifft wie Junge Mütter mit Kinderwagen oder auch Rollstuhlfahrer.Die Pinnauquellen werden ab und an von Fahrradgruppen aus dem Bereich Pinneberg besucht, da die Pinnau als wichtiger Elbe Zufluss auch wirtschaftlichen Charakter hat. Leider liegen die Quellen auf privaten Grund und sind
        nicht öffentlich begehbar.(Es sei denn man kennt den Grundstückseigentümer 😀 )
        Bei Interesse am 17 April bietet der ADFC HU die 3-Quellentour an Alster-Krambek -und Pinnau mit viel Wissenswertes.Start 18.00 Uhr Rathaus

  7. Oliver Blau sagt:

    Übernachtungen (Hotels) gibt es in HU wohl nicht ganz wenig, aber von Tourismus im klassischen Sinn kann man hier nicht sprechen, und wird es auch nie können. Aus dem neutralen Auge heraus betrachtet ist HU an vielen Stellen sogar hässlich. Die Hamburger Straße ist überwiegend ätzend, der Rhener Ortskern hat auch nicht gerade schöne Mehretagen-Gebäude verpasst bekommen, im eigentlich schönen Ortsteil Henstedt wurden schon in den 60/70ern unglaubliche Mehretagen-Bausünden reingekloppt, einmal sogar direkt neben die Kirche (wie are noch die politische Landschaft damals bei uns geordnet?). Wir haben sicherlich nette Wohngebiete in HU, aber das Ortsbild ist total zerpflückt worden. Das bekommt man nicht zurückgedreht, die meisten von uns Bürgern mögen hier im Großen und Ganzen dennoch leben. Weil es doch noch sehr viele grüne Ecken hat. Allerdings zerschneiden die Haupstraßen mehr und mehr das Gesamtgefüge, da sie immer stärker frequentiert werden. Und Beton steigert kein Wohngefühl. Man möge sich doch bitte erstmal um die Steigerung der Lebensaqualität der hier lebenden Menschen kümmern, bevor man sich unerreichbare Ziele im Sinne von Tourismusattraktivität setzt. Leider ist das wieder ein Beweis fehlender Fokussierung auf Kernthemen im Ort.

    • Jens Daberkow sagt:

      Im Sommer sichtet man sogar ganze TouriBusse mit Weltreisenden die hier halt machen um dann früh Morgens EDEKA zu stürmen.Erkennbar am Fotoapparat um den Hals 😀

      • Rolf Michelsen sagt:

        Stimmt, Herr Daberkow. Die reisen per Bus an und übenachten hier nur kurz. Habe da schon seit Jahren Busse aus Skandinavien gesehen. Aber HU ist nur Zwischenstop, kein Reiseziel. Proviant währen der Busreise, fest, süss, flüssig oder vitaminreich sind bei EDEKA bequen zu ereichen, fußläufig.
        Oder haben Sie ggf. mit den Gästen geführte Radtouren veranstaltet oder an die Gäste Fahrräder vermittelt ?
        HU ist Übernachtungspunkt, weil dicht an der A 7, nicht wegen HU. Daraus ergibt sich noch kein nachhaltiger Tourismus.
        Schade, daß diese Touristen nicht hier per Fahrrad an- bzw. durchreisen. Das wäre doch Ihre persönliche Linie ?????

      • Oliver Blau sagt:

        Die „asiatischen Touristen“ sind organisiert unterwegs zum Outlet-Store in NMS, das ist groß angelegt und wird viel genutzt.

  8. Rolf Michelsen sagt:

    Hallo Herr Blau ! Ich finde diesen Beitrag von Ihnen sehr lesenswert ! Sie kennen auch noch unsere Gemeinde, wie sie einmal sehr schön und liebenswert war. Eine Gemeinde im Grünen, wo man noch Kühe, Wiesen, Felder und mehr Waldflächen erleben konnte.
    Eine kleine Erinnerung: wer das hier nachhaltig verändert hat, parteimässig, ist völlig klar.
    Es waren CDU und FDP mit der Mehrheit. Doch mit dem Zuzug von Neubürgern begann sich auch die Parteienlandschaft zu verändern. Das passiert immer dann, wenn die Wähler unzufrieden werden und sich nicht mehr verstanden fühlen.
    Landwirtschaft wie im 19. Jahrdrt. war nicht mehr lukrativ und so entstand ein Baugebiet nach dem nächsten. Die Einwohneranzahl hat sich mehr als verdopopelt in den letzten Jahrzehnten. Nur die Infrastruktur blieb unverändert, weil man damit kein Geld verdienen konnte.
    Viele alte, teils sehr schöne Immobilien verschwanden zu Gunsten von viel Beton.
    Inzwischen ist das Thema „Laternengarage“ hier im Ort angekommen und die Stellplatzanzahl pro Haus wird erhöht. Das beseitigt aber nicht den Mangel aus der Entwicklung der Vorjahre.
    Akutell ist überall zu lesen und zu hören: die Anzahl und Vielfalt der Tier- und Vogelwelt genau wie die Zahl der Bienen hat sich drastisch reduziert.
    Was haben die Bürger davon, wenn für neue Baugebiete Ausgleichsflächen nachgewiesen werden, die rechtlich auch auf dem Gebietder Nachbargemeinde sich befinden dürfen, aber nicht oder schwer zugänglich sind und daher unattraktiv ?
    Heute ist Lebensqualität ein wichtiger Faktor. Die großen Parteien hielten einst nicht viel vom Thema Umweltschutz. Doch dann kamen die „Grünen“ und es änderte sicht.
    Von der „Turnschuh-Elite“ dann bis in die höchsten Kreise.
    Umweltschutz ist heute immer noch ein Thema, rund um den Erdball. Fängt aber im Kleinen an. Bei jedem in allen Bereichen.
    Herr Daberkow kann ja gerne für „Umsteigen auf das Rad“ werben, auch werktags zum / vom Job. Aber da er keine Nachhaltigkeit in Sachen Rad- und Fußwege-Sanierung in der Politik und Verwaltungfindet wird er hier nichts ändern.
    Die Anzahl der Ein-, Aus- und Durchpendler der Bürger in und um HU steigt, undzwar per PKW und dazu Gewerbebetrieb. Bin neugierig, wie das hier in 2 Jahren aussieht, wenn REWE; NETTO angelaufen sind und hier im Ortr u.a. Wagenhuber bewohnbar wird. Das Thema Beckershof kommt auch mal wieder…… Und die Nachbargemeinden wachsen auch.
    Lösungen für ein gutes Wohnklime im Einklang mit Gewerbe – darauf wird man gerade hier im Ort zukünftig nur träumen können…
    Dazu wird uns das Thema innerörtliche Verdichfung immer mehr verfolgen. Aber es wird hier keine Lösungen geben (können) für den nachhaltigen Ausbau der Infrastruktur. Belasten wird die Bürge dann die steigenden Kosten für die Straßensanierungen, anteilig.
    Aber die Investoren haben sich ja die Taschen gefüllt. Wer sonst noch davon profitierte…..???
    Der Immobilienmarkt hier ist ziemlich leergefegt und die Preise steigen….
    Kleine Immobilien, die zum Umzug von „groß“ auf „klein“ veranlassen könnten ohne sich neu zu verschulden – reine Glückssache und man mit Reduzierung um ca. 50 % leben möchte..

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