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CDU: Neue Soka-Pläne für Beckersbergring da, wir sind sehr zufrieden

Bewegung bei der Bebauung des Beckersbergrings. Wie die CDU mitteilt, hat die Soka-Bau den Kommunalpolitikern neue Pläne für die geplante Wohnsiedlung nach einem Abriss der bestehenden Reihenhäuser vorgestellt. Und die größte Ratsfraktion der Gemeinde hebt den Daumen. „Wir sind mit dem überarbeiteten Konzept sehr zufrieden und werden die Umsetzung durch SOKA-Bau unterstützen“, sagt Parteichef Michael Meschede. Meschedes Worte klingen nach einer CDU-Zustimmungsrate für Abriss und Neubau von nun 100 Prozent. Bisher hatte diese bei 90 Prozent gelegen.

Was ist neu, bzw. wo ist die Soka-Bau konkreter geworden?

Unter anderem ist laut CDU ein Umzugskonzept für die Altbewohner in den Plänen enthalten. Meschede: Ich freue mich besonders, dass SOKA-Bau für die Bestandsmieter ein sehr gutes Angebot im Gepäck hatte. So sollen die Bestandsmieter die Möglichkeit bekommen, eine der neuen Wohnungen zu ihrem derzeitigen Mietzins zeitlich unbegrenzt mieten zu können.“

Ebenfalls nach Angaben der Christdemokraten auf dem Areal der bisherigen Reihenhaussiedlung geplant: Ein Kindergarten für 70 Kinder, zwei Tiefgaragen mit zusammen 322 Stellplätzen sowie Wohnungen mit hohem Grünanteil. So sollen 60 Erdgeschosswohnungen Terrassen und Gärten bekommen, 40 weitere Wohnungen sollen einen Nutzgarten in Gebäudenähe erhalten.

Und auch für Bewohner mit schmalem Geldbeutel soll es in der geplanten Siedlung Platz geben. 13 Prozent der Wohnungen sollen Sozialwohnungen sein.

cm

11. Februar 2018

5 Kommentare zu "CDU: Neue Soka-Pläne für Beckersbergring da, wir sind sehr zufrieden"

  1. Stephan Krause sagt:

    Das hört sich zumindest besser an, als bisher … bin sehr gespannt, was die betroffenen Altmieter dazu sagen werden … und ob das nun ein netter Zug der SOKA-Bau ist, oder ob die Zugeständnisse mit Nachteilen an anderer Stelle „erkauft“ worden sind …

  2. Jens Daberkow sagt:

    Es kommt darauf an es haben viele Mieter viel Geld in die Wohnungen gesteckt.Das geht los mit kompletten Küchen, teilweise auf eigene kosten Badezimmer saniert usw da ist es natürlich denkbar das der Umzug in eine neue Wohnung nicht mit noch weiteren Kosten einhergeht.
    Zumal die Möbel und Einbauten wahrscheinlich nicht mehr ins neue Domizil passen.
    Genauso wie Gardinen usw es kommen also reichlich kosten auf die Altmieter zu die ja gar nicht umziehen möchten.
    Allerdings muss Ich sagen das die Siedlung in den vergangenen Jahren auch sehr gelitten hat.
    Durch Bewohner mit anderer Kultur und Lebensrhytmus wurden viele Altmieter verdrängt die sich liebevoll um „Ihre“ Gärten gekümmert haben stattdessen gab es immer wieder wilde Müllkippen und auch immer wieder achtlos hingeworfenes wie Verpackungsmaterial .
    Ich sehe für den Erhalt dieser charmanten Siedlung schwarz.Außer Populismus ist für den Erhalt nicht ein Gedanke verschwendet worden .

  3. Dirk Meissner sagt:

    Ich denke nicht, dass alle Parteien nur Populismus betrieben haben. Nicht alle wollen einen unkontrollierten Wachstum für HU, im Gegenteil, es wird versucht soviel wie möglich von dem dörflichen Charakter der Gemeinde zu schützen und damit auch die Lebensqualität im Grünen. Nur, da beißt sich der Hahn selbst in den Schwanz…auch ein stark wachsendes Gewerbegebiet fordert Wohnungen für die Angestellten, das ist dann der logische Ablauf… Und wenn die neuen Mieter ihren Weg von der Kita ins Gewerbegebiet mit dem Rad machen können, ist es doch das, was sinnvoll ist, oder? (Ironie aus)

  4. Stephan Krause sagt:

    Die Frage die sich mir dabei aufdrängt ist die Folgende: Wo wohnen die Altmieter eigentlich in der Zeit, in der die alten Häuser platt gemacht werden und die neuen gebaut werden ? Kalkuliert man da schon einen gewissen „Schwund“ mit ein, weil einige wohl woanders ein neues Zuhause finden werden ?

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