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Zasterlaster rollt am Donnerstag auf den Rhener Marktplatz, Kunden flüchten | Henstedt-Ulzburger
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Zasterlaster rollt am Donnerstag auf den Rhener Marktplatz, Kunden flüchten

Die beiden Sparkassenmitarbeiter Anne-Kathrin Vollendorf und Wolfgang Bauer sind das Team der neuen Mobilen Filiale.

Die beiden Sparkassenmitarbeiter Anne-Kathrin Vollendorf und Wolfgang Bauer sind das Team der neuen Mobilen Filiale.

Das wird bestimmt ein großer Tag für Henstedt-Rhen. In zwei Tagen rollt der Zasterlaster der Sparkasse auf den Rhener Marktplatz. Wie das Finanzinstitut heute mitteilte, wird die sogenannte mobile Filiale am Donnerstag (9. November) zwischen 13 und 16 Uhr an der Ecke Wilstedter Straße/Norderstedter Straße parken. Erstmals seit Wochen gibt es damit für Sparkassenkunden wieder Bargeld in dem südlichen Ortsteil.

Die Rhener Filiale war Ende September dichtgemacht worden, Bürgermeister Bauer hatte daraufhin noch gefordert, dass wenigstens ein Geldautomat der Sparkasse auf dem Rhen verbleiben sollte, fand aber kein Gehör. Stattdessen kommt jetzt einmal die Woche der Zasterlaster angerollt –  aber der ist zu Anfang nicht mehr als ein Kleintransporter mit einem Geldautomaten im Innenraum. Ab dem kommenden Jahr verspricht die Sparkasse immerhin ein XXL-Gefährt mit Kontoauszugsdrucker und Sitzbereich.

Die große Frage ist nur, ob der Geldtransporter dann überhaupt noch anrollen muss – kein Geheimnis ist jedenfalls, dass zahlreiche Kunden der Sparkasse ‚Adieu‘ gesagt haben. Eine Sprecherin der Rhener Raiffeisenbank heute: „Etliche Sparkassenkunden sind zu uns gewechselt, die genaue Zahl kann ich aus dem Stehgreif nicht sagen, aber es sind mehr als 100.“

H-UN

7. November 2017

13 Kommentare zu "Zasterlaster rollt am Donnerstag auf den Rhener Marktplatz, Kunden flüchten"

  1. Stefan Kunze sagt:

    Wo ist die barrierefrei für Menschen mit Behinderungen

    Die Sparkasse Südholstein entpuppt sich mit dem Gefährt zur
    Missartung der Gesetz der Barrierefreiheit

    Ein Fall für die Behindertenbeauftragte

  2. Iris Geruschkat sagt:

    Ich finde es ziemlich blamabel um nicht zu sagen schäbig von der Sparkasse Südholstein, wie sie den Interessen der Kunden, insbesondere den älteren und behinderten, umgeht. Es wäre ein Leichtes, auf dem Marktplatz einen Geldautomaten aufzustellen, so dass man nicht jedes Mal mit dem Auto fahren oder bei der Raiffeisenbank teure Gebühren zahlen muss. Hier sieht man mal wieder, was die Kunden der Sparkasse wert sind – nichts. Also ist ein Wechsel der Bank angesagt!

  3. Jan Ahrendt sagt:

    Nicht zu fassen dass die beiden Menschen auf dem Bild sich auch noch drüber freuen!
    Der blanke Hohn!

    • Dirk Barckmann sagt:

      Recht haben Sie … Allerdings sind es eben auch nur Sparkassenmitarbeiter, zum Lächeln verdammt. Die Sache an sich ist in der Tat lächerlich.

  4. Darf man solche Leute „Kapitalistenknechte“ nennen?

    • Marc Sablowski sagt:

      Gehen sie mal davon aus dass es die Mitarbeiter der Sparkasse derzeit nicht leicht im Umgang mit den Kunde haben … und zwar aufgrund von Entscheidungen, die nicht die Mitarbeiter zu vertreten haben.
      Diese dann auch noch so zu diffamieren, empfinde ich als unangemessen und sagt einiges über den Verfasser selbst aus!

      • Marc Sablowski sagt:

        und bitte argumentieren Sie jetzt nicht, dass sie ja nur eine Frage aufgestellt, aber nicht direkt beantwortet haben ….

  5. Ich habe ein Lieblingswort der Linken der späten 60er bemüht, es war also Ironie.
    Aber ironisch darf man hier nicht sein, weil selbige – wie so oft – nicht immer erkannt wird.
    Ich vermute, Sie kennen das Wort in diesem Kontext nicht, macht nix.

    • Jürgen Welsch sagt:

      Das passiert Ihnen doch nicht zum ersten Mal in diesem Forum. Offenbar kommt das was Sie für Ironie halten nicht bei allen Lesern gut an. Macht aber auch nichts.

    • Hans Bergmann sagt:

      Ich denke, die Mitarbeiter von Banken/Sparkassen haben es nicht leicht. Noch vor wenigen Jahren betrachteten sich Abiturienten als „Krone der Schöpfung“, wenn sie denn einen Ausbildungsplatz in einer Bank ergatterten. Guter Verdienst gepaart mit sozialem Ansehen, das konnte man sich nur wünschen.
      Und heute: Nach dem, was Banken ihren Kunden so alles angetan haben, werden die Mitarbeiter schon schräg angesehen, das soziale Ansehen ist im Keller. Und dann kommen die Scheffs und machen ihren Mitarbeitern klar, dass es eben nicht mehr drauf ankommt, Serviceleistungen vorzuhalten, es müssen (oftmals auch mit Tätigkeitsnachweis) Kunden angeleitet werden, Bankprodukte zu kaufen, vom Aktienfonds bis zum Bausparvertrag. Und dann „verzockt“ sich die Scheffetage auch noch und man muss um seinen Job fürchten. Die beiden Sparkassenmitarbeiter lächeln zwar freundliche in die Kamera aber im Innersten sagen sie sich womöglich „Seht, meinen Job macht jetzt ein Kartenautomat“.
      Ich habe der Sparkasse schon lange adieu gesagt, bin gerne bei der Raiba, werde mit viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft begrüßt und habe es nicht nötig, gefrustet mit dem Fuß an den Automaten zu treten, weil mir meine eigene Kontonummer gerade nicht einfällt.

      • Stimmt, meine Oma beschwor mich als Kind immer, in der Schule aufzupassen, dann könne ich „Bankbeamter“ werden. Während diese Computerfreakerei irgendwie nicht Groupie-fähig war…

        Im Nachhinein hatte es seinen Sinn. Hoffentlich findet unsere Gesellschaft einen Modus, wie wir diese ganzen Transformationen verträglich hinbekommen, ohne das ganze Generationen an eigentlich gut ausgebildeten Menschen zu Verlierern werden, obwohl sie umgesetzt haben, was mal geraten wurde.

  6. Heinrich Winckelmann sagt:

    Es ist schon heutzutage eine hohe journalistische Kunst, Schlagzeilen so zu formulieren, dass sie anreisserisch etwas aussagen möchten, was den Leser erst einmal in die Irre führt. Die obige Schlagzeile sagt aus, dass Kunden flüchten, weil der Zasterlaster auf den Rhener Marktplatz rollt. Stellt also einen sprachlichen Zusammenhang zwischen dem “ auf den Platz rollen “ und dem Kundenflüchten her. Man fragt sich fast, wann denn der erste, nicht scnell genug flüchtende, Kunde von dem heran rollenden Gefährt erwischt wird.

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