Hovorka
DRK soll Kindergarten auf Rhener Minigolfplatz bauen | Henstedt-Ulzburger
Hovorka

DRK soll Kindergarten auf Rhener Minigolfplatz bauen

Von der Sportanlage Schäferkampsweg soll nach dem Willen der Ortsentscheider nicht mehr viel übrig bleiben

Sportanlage Schäferkampsweg: unten entsteht der Kindergarten, oben Wohnungen für Neubürger

Das Deutsche Rote Kreuz soll am Schäferkampsweg auf dem Rhen eine neue Kindertagesstätte planen, bauen und betreiben. Das gaben vergangene Woche Bürgermeister Stefan Bauer und der Vorstand des DRK-Kreisverbandes Segeberg, Stefan Gerke, bekannt. Das Rote Kreuz habe sich an einem öffentlichen Ausschreibungs- und Vergabeverfahren beteiligt und unter mehreren Bewerbern das beste Wertungsergebnis erzielt, sagte der Bürgermeister. Und weiter: „Wir freuen uns, dass wir mit dem DRK einen verlässlichen Partner gewinnen konnten, der als Betreiber der Kita Emma Gaertner bereits im Gemeindegebiet bekannt ist.“

Große Freude auch beim DRK, Vorstand Gerke sagte: „Ich freue mich, dass wir das Ausschreibungsverfahren gewonnen haben.“ Insgesamt sollen 90 Kinderbetreuungsplätze entstehen, 30 für unter drei-, 60 für drei- bis sechsjährige Kinder.

Gebaut werden soll der Kindergarten unmittelbar an der noch bestehenden Rhener Großsportanlage Schäferkampsweg. Der Bürgermeister: „Die Fläche für die neue Kita am Schäferkampsweg grenzt direkt an die Gemeinschaftsschule Rhen und wird auf der ehemaligen Minigolfanlage des SVHU und Teilen des Parkplatzes errichtet werden.“

Bauer spricht bereits von der ‚ehemaligen‘ Minigolfanlage, noch steht sie allerdings und bevor dort losgebaut werden darf, müssen die Ortspolitiker erst einmal den Bebauungsplan ändern. Das gilt ebenfalls für das geplante Baugebiet nebenan: ein Bebauungsplanverfahren für Häuser und Wohnblocks an der Stelle, wo heute noch Fußball gespielt wird,  ist ebenfalls im Gange.

Christian Meeder

5. November 2017

3 Kommentare zu "DRK soll Kindergarten auf Rhener Minigolfplatz bauen"

  1. Kurt Göttsch sagt:

    Die WHU freut sich, dass das DRK den Zuschlag als Träger der neu zu errichtenden Kita auf dem Rhen bekommen hat.

    Diese Zustimmung ist auch auf einen Grundsatzbeschluss der Gemeindevertretung zurückzuführen, neue Kitas nur noch von freien Trägern betreiben zu lassen .

    Der Standort auf dem Rhen ( Minigolfplatz neben Rhen-Treff ) ist auf unseren Vorschlag zurückzuführen, die gemeindlichen Gremien haben diesem WHU-Vorschlag zugestimmt.
    Die Anfahrt zur Kita ist optimal, wie auch die Parkplatzsituation vor der neuen Kita.

    Wir werden deswegen im weiteren Bebauungsplanverfahren diesen Standort weiterhin unterstützen.

  2. Top, es gibt also auch noch Fortschritt für H-U, statt nur Risiken. Klasse.

  3. Christine Grandis sagt:

    Wie schade!!!

    Der Minigolfplatz ist die einzige nette Freizeitbeschäftigungsmöglichkeit für Familien auf dem Rhen – nun wird sie einem Kindergarten weichen müssen. Hoffentlich findet der Betreiber der Anlage eine Ersatzfläche…

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Henstedt-Ulzburger Wehrführer fordert Sirenen – CDU-Senior Gülk: „Alles Quatsch!“

Henstedt-Ulzburger Wehrführer fordert Sirenen – CDU-Senior Gülk: „Alles Quatsch!“

17. Dezember 2017

Heulen in der Großgemeinde bald wieder die Sirenen? Kein Geringerer als Feuerwehrchef Jan Knoll ford[...]

Innenverdichtung schreitet in Henstedt-Ulzburg unaufhaltsam voran

Innenverdichtung schreitet in Henstedt-Ulzburg unaufhaltsam voran

16. Dezember 2017

Besonders im Ortsteil Ulzburg wird es immer unruhiger und enger. Fast im Eiltempo werden innenverdic[...]

ADFC: Ganzjahresradler sind gesünder und fitter

ADFC: Ganzjahresradler sind gesünder und fitter

15. Dezember 2017

Mitteilung des ADFC Henstedt-Ulzburg Dass Radfahren gesund und belebend ist, weiß fast jeder. Wen[...]

Bauer sicher: Rewe wird vor der Kommunalwahl eingetütet

Bauer sicher: Rewe wird vor der Kommunalwahl eingetütet

14. Dezember 2017

Volle Rewe-Kraft voraus. Bürgermeister Stefan Bauer ist sicher, dass das Rewe-Babauungsplanverfahren[...]

Schäfer fordert mehr Kohle für Kahle - Bürgervorsteher: Ich bin doch zufrieden

Schäfer fordert mehr Kohle für Kahle - Bürgervorsteher: Ich bin doch zufrieden

14. Dezember 2017

Kurioses Ende eines aufreibenden Parlamentsjahres. Carsten Schäfer hat am Dienstag in der letzten Si[...]