Rewe tischt auf!

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Den beiden schmeckts: der FDP-Kreisvorsitzender Stephan Holowaty und FDP-Ortschef Klaus-Peter Eberhard

Dicker Rewe-Schmaus gestern im Bürgerhaus. Die Firma hatte am Mittwoch einmal mehr die Spendierhosen angezogen, verköstigte die Besucher der abendlichen Info-Veranstaltung mit allerlei Leckerbissen. Stephan Holowaty zu den HU-Nachrichten: „Ich habe gerade etwas von der Blätterteigrolle gegessen, war sehr gut – aber nicht so gut um mich zu beeinflussen.“

Zum Nachtisch gab es ausgesuchte Torten und Kuchen, Rewe-Sprecherin Daniela Beckmann zum Sinn der opulenten Mahlzeiten: „Damit die Leute nicht verhungern und zu früh nach Hause gehen, es ist schließlich Abendbrotzeit.“

Kuchen und Torte statt Graubrot zum Abendbrot – ganz klar, wenn die Firma so weitermacht, werden auch noch die HU-Nachrichten zum Fan des Supermarktkonzerns.

Rewe will sich wie berichtet mit einer Mega-Versandfabrik im Gewerbegebiet niederlassen, rund 200 Interessierte nahmen an der gut zweistündigen Dialog-Veranstaltung teil.

H-UN

23. Februar 2017

33 thoughts on "Rewe tischt auf!"

  1. mit einer guten Fahrradinfrastruktur fördert man den Radverkehr und macht diesen sicherer.
    Die Verkehrsverstöße von Radfahrern iR Ordnungswidrigkeiten werden in vielen Fällen wegen mangelnder Infrastruktur begangen.Beispiel .Wer hat es gewußt das Radfahrer aus Richtung Norden zwischen Schulstraße und alter Burgwall auf der Fahrbahn fahren müssen.
    In Richtung Norden ab Schulstrasse bis Lindenstrasse ebenso.Hier werden die Radfahrer auf dievielbefahrene Hamburgerstr. geschickt während in der Beckersbergstr. und Maurepasstr.
    viel weniger Verkehr herrschtist dort der Gehweg als Radweg ausgewiesen der in keinster weise den Anforderungen an einerRadverkehrsanlage gerecht wird.

  2. Wir sehen weitere Mängel die das Gebiet Rudolf Dieselstraße betrifft die mangelhafte Anbindung an eine Fahrradinfrastruktur.zur Zeit geht es nur über die von vielen Autofahrern genutzten Heideweg dieser ist zwar für den öffentlichen Verkehr gesperrt aber wen juckt das schon- Kontrollen Fehlanzeige. unser Vorschlag wäre die Einrichtung einer für Radfahrer offenen Sackgasse . Landwirtschaftlicher Verkehr bekommt auch weiterhin die Möglichkeit diesen Weg zu nutzen. Hier würden wir es begrüße wenn das einmal in den Ausschüssen Thematisiert wird. Kosten? Preiswert Poller bzw Schild Fahrradstraße sind Preisgünstig zu erwerben

    1. Viel wichtiger wäre es, wenn die Gewerbegebiet durch Bushaltestellen besser an den ÖPNV angeschlossen werden.
      Zitat: „zur Zeit geht es nur über die von vielen Autofahrern genutzten Heideweg dieser ist zwar für den öffentlichen Verkehr gesperrt aber wen juckt das schon- Kontrollen Fehlanzeige.“ Selbiges kann man den Radfahrern nachsagen, die verkehrswidrig immer wieder auf der falschen Seite oder nur für Fussgänger zugelassene Wege befahren und das ohne Rücksicht, nur weil Radfahrer zu faul sind mal abzusteigen und ein paar Meter zu schieben. Sehe ich jeden Tag auf der Hamburger im nördlichen Bereich und im Bereich CCU, Rathaus und Edeka.

      1. Den Ausbau der Fahrradinfrastruktur können wir uns ohnehin sparen. Spätestens im Frühjahr kann man wieder die „freundlichen“ Rennradfahrer im gesamten Kreis sehen, die auf der Strße fahren, obwohl es einen ausgeschilderten (und damit verpflichtenden) Radweg neben der Straße gibt. Da sollte man das Geld lieber in Dinge stecken, die auch genutzt werden.

        1. DAS nervt mich auch immer. 1A Fuß-/Radweg, aber nein, der muss seine Jan-Ulrich-Gedenk-Staffage auf der Straße spazierenfahren…
          Mir sagte mal jemand, der das offenbar tut: Ihn stören die Aufs und Abs der Einfahrten… ja dann, dafür lässt man sich als Autofahrer auf seinem Verkehrsweg ja gern an der Weiterfahrt in der vorgesehenen Geschwindigkeit hindern… 🙁

          1. Wie wäre es denn wenn man den Autofahrern alle 50 Meter einen Buckel auf die Strasse pflastern würde.Das Wäre doch mal eine vorzügliche Verkehrsberuhigund.

            1. Es geht hier jetzt um die wenigen Pulks von Hobby-Rennfahrern oder? …. der normale, einzelne Radfahrer, der auf der Strasse fährt, anstatt auf dem vorgeschriebenen Radweg, der fährt verkehrswidrig.
              Rennradfahrer auf Trainingsfahrt dürfen auf der Strasse fahren. …. und wie oft sieht man die innerhalb HU wirklich?
              ————-
              Ich fahre auch gerne ohne blockierenden Vordermann (normalerweise ein Auto, LKW)…. wenn man die dann rasant überholt, so trifft man sich an der nächsten Ampel wieder. Immer öfter versuche ich solche Begebenheiten als „Entspannung“ zu nutzen und überhole nicht 😉

              1. Das Rennradfahrer auf der Fahrbahn fahren dürfen, soweit eine Radwege- bzw. Geh-/radwegenutzung angeordnet ist, ist ein Irrtum! Das gibt die StVO nicht her. Die Regeln sind eindeutig. Es wird in der StVO nicht zwischen den einzelnen Fahrradarten unterschieden.

              2. Radrennfahrer auf Trainingsfahrten sollten dies nicht im öfftl Straßenverkehr tun, sondern auf dafür gebuchten Sportplätzen. Sonst fangen bald Fussballer im Spieltraining an, auf der Straße zu trainieren. Straßen werden für Fortbewegungszwecke gebaut und Sporteinrichtungen zum Sport treiben. Solange derJan-Ullrich-Verschnitt sich in seiner Verkleidung auf Radwegen austobt (und dabei normale Radler und Fußgänger nicht gefährdet, weil er seine Zeitmessung wichtiger findet als Rücksichtnahme) wird keiner lange drüber nachdenken. Ansonsten zieht diese Gruppe halt Unmut auf sich, wir alle anderen Rücksichtslosen auch.

              3. @Dieter Heinsohn

                Wenn mehr als 15 Radfahrer gemeinsam unterwegs sind, dürfen sie einen geschlossenen Verband bilden. Die entsprechende Regelung findet sich in § 27 der Straßenverkehrsordnung (StVO)……. aber wenn weniger, dann müssen die den Fahrradweg benutzen.

                ————
                @Stefan Schneider

                eigentlich keine so wichtige Diskussion….wie oft sieht man die Hobbyfahrer schon….

              4. @Koßmehl
                Meine Antwort bezog sich nicht auf Radfahrer im allgemeinen, sonderen auf ihre Aussage „Rennradfahrer auf Trainingsfahrt dürfen auf der Strasse fahren. …“
                Dem habe ich widersprochen. Ansonsten gehört unser Gespräch wohl eher nicht hierher. Ich würde mich aber freuen, sie bei dem nächsten ADFC Stammtisch im Bürgerhaus zu einer freundlichen Plauderei zu treffen.

              5. kleiner Hinweis am Rande die allgemeine Radwegbenutzungspflicht wurde im letzten Jahrhundert abgeschafft.
                Gehwege mit dem Zusatz Radfahrer frei dürfen von Radfahrern genutzt werden müssen aber nicht.

              6. @ Dieter Heinsohn … ok, ich sehe meinen Fehler…. Ich schrieb im ersten Teil von Pulk und dann bei der weiteren Aussage, habe ich das nicht wieder erwähnt. Gemeint war aber auch hier der Pulk >15 und nicht der einzelne Rennradfahrer…

      2. „Viel wichtiger wäre es, wenn die Gewerbegebiet durch Bushaltestellen besser an den ÖPNV angeschlossen werden.“

        Es gibt im Gewerbegebiet nicht weniger als 9 Bushaltestellen.

        1. Da muss man aber wohl lange auf einen Bus warten, alle 30 Min. in etwa, meine ich. Wenn überhaupt… wer erstmal Buspläne studieren und seine Mobilität daran ausrichten soll, nimmt dann halt das Auto. AKN alle 20 Min. ist eine Ansage, mit der man leben kann, aber die Busse in HU sind keine echte Option.

          1. „Da muss man aber wohl lange auf einen Bus warten, alle 30 Min. in etwa, meine ich. “

            Weit daneben.
            Bis zur Gutenbergstraße gibt es tagsüber den modernen 80-Minuten-Takt,
            dahinter gibt es genau 11 Fahrten pro Tag. Zwischen 8 Uhr und 15 Uhr fährt da auch unter der Woche einfach gar nichts 😉 Sie sollten auch nicht nach 17.30 Uhr Feierabend machen, der letzte Bus des Tages fährt so gegen 17.45 Uhr. Dann ist Betriebsschluss im Herzen der Ulzburger Wirtschaft.

            „aber die Busse in HU sind keine echte Option.“

            Vielleicht wird man herumprüfen und zum Ergebnis kommen, dass niemand mit irgendeiner Alternative (Auto, Auto, Auto, Roller, zwei Beine) dieses Busnetz nutzen will. Dann wird man zehn Jahre Alternativen suchen und vielleicht den 80-Minuten-Takt auf einen 70-Minuten-Takt verdichten.

            1. Oha, also noch schlimmer als gedacht. Hab da mal geguckt, ob auch Bus kommen würde und hatte mich dann mangels Zelt auf Schusters Rappen gemacht. ÖPNV bedeutet dort also „öffentlicher Personen Nichtverkehr“.

              1. …bei all meiner Kritik an REWE, hinsichtlich ÖPNV ist die Ansiedlung vielleicht eine Chance. Man muß sich nur einig sein den Mitarbeitern eine gute Busverbindung vom AKN Bahnhof zu bieten. Die Mitarbeiter anderer Betrieben auf der Strecke könnten davon profitieren.

              2. Der REWE-Standort hat derzeit überhaupt keine Anbindung. Die nächste Bushaltestelle wäre 10-15 Minuten Fußweg entfernt. Der letzte Bus dort würde, wie gesagt, kurz vor 18 Uhr fahren. Wenn REWE keine Verbesserung bestellt und bezahlt und auch die Gemeinde/die SVG das nicht übernehmen, wird REWE nur per Auto erreichbar sein.

  3. Neben der guten Blätterteigrolle und einem ansprechenden Kuchenbuffet (das wie zu sehen war auch allen anderen Parteien und Wählervereinigungen gefiel) war das Hauptthema – wen wundert’s – der Verkehr. Alles in allem eine auffällig unemotionale, sachliche Atmosphäre mit guten Gesprächen. Das haben wir schon anders erlebt, wie auch ein Mitbürger erwähnte.
    REWE hat sicherlich mitgenommen, wie sehr die Verkehrsprobleme die Menschen am Ort interessieren und berühren.
    Aber auch die Politik – die an diesem Abend zum Zuhören gekommen war – hat hoffentlich mitgenommen, daß viele Menschen heute schon echte Lösungen für die Verkehrsprobleme insbesondere der Hamburger Strasse vermissen. Auch ohne REWE sind die Staus unerträglich.
    Themen wie z.B. die Umgehungsstrasse und ein weiterer Autobahn-Anschluss dürfen nicht sang- und klanglos in den Schubladen verschwinden, wie es die Mehrheit im Gemeinderat derzeit will. Wenn die Gemeinde wirklich eine Entlastung im „Zentrum“ will, müssen diese Themen wieder auf die Tagesordnung. Auch andere, auch kleine Gemeinden haben die Finanzierung von Umgehungsstrassen geschafft – weil sie es wirklich wollten und dann auch Werbung für das gemeinsame Projekt machen konnten. Wenn die Gemeinde wirklich eine Umgehungsstrasse will, dann können dafür vielleicht auch Geldgeber aus Kreis, Land, Bund oder gar Europa begeistert und überzeugt werden. Aber niemand wird der Gemeinde eine Umgehungsstrasse einfach mal so hinterhertragen.

    1. Herr Holowaty, die einfachste und kostengünstigste Variante ist es die Hamburger auf 7,5t Fahrzeuggesamtgewicht zu begrenzen ausser Anliefer für unsere Geschäfte. Natürlich muss man dabei aber auch beachten, dass die Hamburger als Umleitung für die Autobahn dient bei Sperrungen zwischen H-U und Quickborn.

      1. Hallo Herr Böhm,
        die Hamburger Straße ist eine Landesstraße, die auch dem übergeordneten Verkehr dient. Da ist es nicht zulässig, innerorts eine Durchfahrt- oder Tonnagenbegrenzung vorzunehmen. Das mag viele ärgern, ist aber nicht änderbar.
        Wie Sie richtig schreiben, ist die Hamburger Straße außerden Umleitungsstrecke der BAB A7. Geht also nicht, die Durchfahrt zu verbieten. Wir werden den Schwerlastverkehr bekommen, wenn REWE angesiedelt wird.
        Wir haben uns als Gemeindevertreter übrigens bereits intensiv mit Logistikbetrieben und deren Folgen für die Kommunen beschäftigt. Der Standort Stelle ist uns bekannt, einige Gemeindevertreter reisten nach Neu-Isenburg zur neusten REWE-Ansiedlung und einige fuhren nach Lehrte. Dies zu Ihrer Frage bei facebook.

        1. Frau Honerlah, Lehrte und Stelle, sowie viele andere Logistikzentren, habe ich selber als LKW-Fahrer angefahren. Die meisten waren sehr gut gelegn, mit einem direktem BAB-Anschluss (siehe Stelle und Lehrte). Auch Norderstedt habe ich damals angefahren, was aber immer sehr schwierig war, wenn man erst am nächsten Tag abladen konnte. Da ist dies in Stelle und Lehrte besser geregelt. So wie ich schon bei Facebook es geschrieben habe, laden Sie doch mal aktuell fahrende LKW-Fahrer oder ehemalige LKW-Fahrer ein, und hören Sie sich doch mal an, wie es in der Realität ist.
          Aber scheinbar ist dies nicht gewollt, damit kann man ja dann nicht mehr negativ gegen REWE argumentieren.

          1. Mir scheint, die Fragestellungen rund um Rewe drehen sich im Gemeindekontext weniger darum, ob man dort den LKW-Fahrern das Leben leichter macht. Sondern doch eher darum, welcher Mehrverkehr nicht via A7 läuft, sondern über die Durchgangstrassen in Henstedt-Ulzburg, Kisdorf und Kaki. Aber der Roboter-LKW wartet sicher auch geduldig bis zum nächsten Morgen. 😉

          2. Es wird ja hier wohl auch nur wenig Kritik an dem Großteil des REWE/NETTO LKW Verkehrs geäußert….der über den gut gelegenen Autobahnanschluß geht. Das passt wohl … FRAGE: der A7 Ausbau und der A7 Anschluß HU, ist das unter Berücksichtigung der Gewerbeansiedlung REWE/NETTO erfolgt ?
            Hab ich jetzt noch nie drüber nachgedacht aber bevor man jetzt einfach davon ausgeht und eine Frage zu wenig stellt….
            ——
            Die Kritik am REWE/NETTO LKW Verkehr bezieht sich wohl nur auf die schwer belastete HH-Str. …. ich verstehe immer noch nicht, warum LKWs durch HU durchfahren müssen. Wo ist das Ziel? Alle Ziele jenseits Ulzburg-Süd sind auch über die A7 erreichbar.

              1. mit „durch HU durchfahren“ meine ich ganz durchfahren.
                Nahe, Itzstedt… gehen wohl über Kisdorf.
                Ok, Kayhude gibt es mehr Optionen und eine geht „durch HU“….
                —-
                Viele LKW die von REWE ganz durch HU fahren (die 134 Fahrten) können auch direkt auf die A7 und Quickborn wieder runter….. Ich würde da gerne mal die komplette Liste der Ziele sehen und warum das quer durch HU muss….aber vielleicht hat REW ja geplant und festgestellt der A7 Anschluss verkraftet den Verkehr nicht und es muss verteilt werden??
                —-
                Kisdorf hat mit den irgendwas 50 Fahrten etwas Pech… davon wird die A20 nur soviel abnehmen.

  4. Kann hier jemand berichten wie es gestern war? Was wurde besprochen und welche Fragen wurden gestellt. Ich habe es leider gestern nicht mehr ganz geschafft, obwohl es mich sehr interessiert hätte.

    1. Die Infoseite ist online: http://rewe-hu.de/

      Ausser Verkehr – schon viel Positives ausser:
      bei 200.000 – 300.000 EUR Gewerbesteuereinnahmen, wie lohnt sich das für die Gemeinde unter Berücksichtigung der Kosten für die Gemeindekasse?

      Zum Verkehr Positiv scheint zu sein: wenn A20/A7 Anschluss da ist, dann erfolgt weniger LKW Verkehr Richtung Kisdorf. Bei A7 Sperrung soll die B4 genutzt werden (nur fehlt eine gute Anbindung von der B4 zum Standort)

      Sporttrikot-Sponsoring geht klar !

        1. das war etwas sarkastisch gemeint – alles wird gut, denn REWE sponsert einfach ein paar Trikots und ist als vollintegriertes Mitglied in der Gemeinde aufgenommen 😉

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