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Ansichtssache: Mein erster Besuch im City Center Ulzburg | Henstedt-Ulzburger
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Ansichtssache: Mein erster Besuch im City Center Ulzburg

"Atmosphäre eines Wartesaals dritter Klasse"

Atmosphäre eines Wartesaals dritter Klasse

Ich hatte noch die Zeichnung vom CCU vor Augen, die die Projektentwickler Peter Skrabs und Karl Will der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hatten: eine aufgelockerte Fassade mit Sitzgruppen unter Sonnenschirmen davor. Irgendwie ansprechend, fand ich damals. Sagte mir aber vorsichtshalber: So wird’s nicht kommen. Die Skepsis war mehr als berechtigt, musste ich ich jetzt feststellen – zwei Tage nach Eröffnung des Einkaufszentrums, um das es im Vorfeld lange und äußerst heftige Diskussionen in der Bevölkerung und unter den Kommunalpolitikern gegeben hatte.

Der Platz vor dem CCU – von der Gemeinde für richtig viel Geld angelegt – vollgestellt mit Autos, vom teuren Pflaster kaum noch etwas zu sehen. Nicht so wirklich ansprechend ohne Sonnenschirme und trotz des schönen Wetters. Viele Besucher scheuten sich offenbar davor, die Tiefgarage zu benutzen. Hatten wohl im Internet von den vielen frischen Lackspuren an den Wänden gelesen, die Parkwillige angesichts der Enge mit ihren Autos unfreiwillig hinterlassen hatten. So etwas spricht sich herum und schreckt ab.

Hoffentlich spricht sich unter Autofahrern schnell herum, dass man sich, wenn man von Norden kommt, vor dem CCU links einordnen muss, wenn man Richtung Ulzburg Süd will. Sonst ist man nämlich auf der Abbiegespur zur CCU-Tiefgarage. Da hat bei der Fahrbahnmarkierung wohl die Farbe nicht gereicht. Oder sie ist eingetrocknet, weil der Pflastermaler über eine solche Verkehrsführung zu lange den Kopf geschüttelt hat.

Beim Betreten des Centers fiel mir das Versprechen von der „gehobenen Aufenthaltsqualität“ ein, das Will und Skrabs den Gemeindevertretern gegeben hatten. Was fand ich gleich am Eingang direkt neben einer Rolltreppe? Eine Anordnung von unbequemen Stühlen und Tischen – die Atmosphäre eines Wartesaals dritter Klasse in einem unscheinbaren Provinzbahnhof. Gleichzeitig aber auch ein Geschicklichkeitsparcours; denn wer sich ganz besonders gemütlich (?) direkt an der Treppe niederlassen möchte, muss auf dem Weg vom Tresen den Kuchen und die Kaffeetasse erst einmal durch die Sitzreihen balancieren.

Aber es ist jedenfalls hell, so dass man sehen kann, wo man anecken könnte. Aber es ist auch laut: musikalische Dauerberieselung aus einigen Geschäften, unterbrochen von den Durchsagen des Supermarktes, des Hauptmieters im CCU. Noch ein Supermarkt in Henstedt-Ulzburg also, aber wenigstens von einer Kette, die in der Großgemeinde bisher noch nicht vertreten ist. Aber die anderen haben in der Zwischenzeit natürlich nicht geschlafen und nachgerüstet, so dass es jetzt bei real zum Beispiel auch frischen Fisch gibt. Das alles riecht für mich doch nach Verdrängungswettbewerb, was von den Befürwortern des CCU unter den Kommunalpolitikern stets verneint worden ist.

Und dann die Plünnenläden: von billig über billiger bis zu kik in der hintersten Ecke. Die perfekte Exportpräsentation der Ausgebeuteten in ganz Südostasien! Die Befürchtungen der größten Skeptiker aus der Planungszeit des CCU sind voll eingetreten – in der massiven Konzentration wohl noch schlimmer als erwartet. Ich selbst gehörte immer zu den Gegnern des CCU, habe auch nie ein Hehl daraus gemacht. Jetzt stelle ich fest: Schlimmer geht immer!
Aber das Ding ist nun einmal da. Abreißen geht wohl nicht. Es liegt jetzt an uns allen, aus dem CCU etwas zu machen, es mit Leben zu erfüllen, damit es floriert. Vielleicht ändert sich ja durch das Einkaufsverhalten der Kunden die Mieterstruktur in Sachen Qualität noch. Luft nach oben jedenfalls ist reichlich. Nutzen wir sie durch unsere Nachfragen und Wünsche.

Jörg Schlömann
19. Oktober 2014

50 Kommentare zu "Ansichtssache: Mein erster Besuch im City Center Ulzburg"

  1. Matthias Daub sagt:

    Hallo,
    und wieder wird mal alles in Frage gestellt.

  2. Ich gehe morgen hin – möglichst ohne Vorurteil – um mir selbst ein Bild zu machen.
    Vielleicht muss ich mich morgen korrigieren, im Augenblick aber glaube ich, dass Herr Schlömann das CCU – Bild in zu dunklen Tönen malt ( ich bin bisher ein CCU – Gegner).
    Schaun ‚mer mal.

  3. Kristin Petersen sagt:

    Ich war nicht gegen das CCU. Ich war/bin nur skeptisch wegen der Verkehrssituation.
    Außer C&A ist es aber für mich total uninteressant. Kik, da fehlt nur noch Tedi…
    Kein vernünftiger Schuhladen…
    Ich werde das CCU nicht nutzen. Schade.

  4. Torsten Reimers sagt:

    Herr Schlömann, es ist unerträglich, dass diese Seite immer mehr zur privaten Meinungsbühne der Redakteure verkommt! Nur noch Gemecker und Gezeter Ihrerseits – diese Gemeinde scheint für Sie ja die Hölle zu sein!

    Eigenartig nur, dass sowohl sämtliche Nachbarn, als auch Freunde und Bekannte begeistert vom CCU sind-meine Frau und ich ebenfalls! Ja, auch wir waren seinerzeit gegen den Bau, aber nun sollte man dem CCU eine Chance geben! Die ersten drei Tage sprechen jedenfalls für das Center und ich hoffe, dass das so bleiben wird!

    Stellen Sie Ihren privaten Krieg gegen die Herren Srabs und Will endlich ein – Sie können nichts mehr verhindern!

    Ja, ich bin STOLZ auf UNSER CCU und ich drücke allen Betreibern die Daumen, dass das CCU erfolgreich ist!

    • Anja Oldenburg-Kindschuh sagt:

      Sehr geehrter Herr Reimers,
      ich bedaure , das sie den Artikel als Gemecker und Gezetter empfinden.Anscheinend waren Sie in den letzten Jahren nicht bei den Gemeindeveranstaltungen , in denen die Herren Skrabs und Will uns ein gehobenes Niveau versprochen haben und auch von Vedrängunswettbewerb nichts hören wollten.Ich erinnere mich noch sehr gut daran.Es ist schade,daß man immer nur als Nörgler abgetan wird , wenn man die Wahrheit sagt.Natürlich kann man untschiedlicher Meinung sein und differenziertes Einkaufsverhalten haben.Ich war und bin auch noch ein Gegner des CCU und kann nicht stolz darauf sein.Nicht stolz darauf , auf welche Art und Weise die Besitzer der abgerissenen Einfamilienhäuser behandelt wurden.Oder wie wir behandelt werden, weil wir immer noch dagegen sind.Meine Hoffnung liegt nicht darin,daß das CCU Pleite geht, sondern das tatsächlich Geschäfte dort einziehen, für die sich die Opfer lohnen.Ich hoffe, daß auch bezüglich des Verkehrs über die Bahnhofstraße, gerade im Winter..Sichwort Schnee verengt die Straße ,alles glattläuft und nichts passiert.Meinen Sohn haben die Autofahrer gerade letzte Woche fast von der Straße gehupt,als er diese überqueren wollte.Und glauben Sie mir, er ist extrem vorsichtig!!Dort wird er nicht mehr langfahren!!!
      Natürlich kann man das CCU nicht mehr verhindern, aber solange es so bleibt , muss man es auch nicht unterstützen.Unsere Freunde und auch die meisten Nachbarn sind übrigens nicht erfreut über das CCU.Noch schlimmer, unsere Bekannten aus Frankreich,Hamburg, Paderborn etc sind erschrocken , über diesen Prachtbau!!!

      • Wolfgang Bessel sagt:

        Was einen dazu bewegt „erschrocken“ zu sei kann ich nicht nachvollziehen. Ich dachte zum Erschrecken gehört mehr.

      • Torsten Reimers sagt:

        Sehr geehrte Frau Oldenburg-Kindschuh,
        der Mix der Geschäfte im CCU ist für den einen optimal, der andere ärgert sich darüber. Mindestens zwei Boutiquen verkaufen übrigens sehr wohl hochwertige Mode (Favours und Chisu); also hat man auf der anderen Seite mit Kik und Ernsting’s Familie einen Qualitätsmix! Ich kann mich auch nicht erinnern, dass weitere Geschäfte namens Adler und C&A in der Nähe sind. Was nützen uns außerdem Geschäfte der Upper class, wenn keiner dort einkauft? So etwas wäre Blödsinn, denn diese Geschäfte sind z.B. im Neuen Wall in Hamburg angebracht.

        Die Probleme in der Bahnhofstraße entstehen nicht (mehr) durch das CCU, sondern klar ersichtlich durch den. Manke-Neubau und für eine Woche durch die Sperrung der Hamburger Straße, die nunmehr wieder geöffnet ist. Wenn Sie sich die Pläne dieses Neubaus anschauen, werden Sie feststellen, dass wir zukünftig an der Stelle sogar noch einen breiteren Fußweg haben werden, als zuvor.

        Unverfrorene Autofahrer, die es (leider) immer schon gegeben hat und geben wird, können nun wirklich nicht dem CCU zugeschrieben werden!

        Zu der Abwicklung der Altmieter von den abgerissenen Häusern kann ich nichts sagen. Soweit ich weiß, gehörten diese Häuser jedoch der Gemeinde und waren lediglich vermietet. Und Mietverträge können nun einmal gekündigt werden. Und es gibt Gerichte, die jeder hätte anrufen können, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt.

        Ich war heute wieder im CCU und habe mich ehrlich über die Menschenmengen dort gefreut und ich wiederhole hier noch einmal mein Unverständnis, diesem Center Schlechtes zu wünschen! Eine leerstehende Ruine kann ja wohl wirklich nicht im Sinne der Bürger sein!

        • Heinz Konrad sagt:

          Sehr geehrter Herr Reimers!

          Wie man bei dieser Vielzahl von Billigläden von einem guten Mix sprechen kann, verstehe ich nicht. Bäcker haben wir auch wirklich genug in der Umgebung.

      • Jan Kirmse sagt:

        Also, Frau Oldenburg-Kindschuh, während der Bauphase waren meine Bekannten auch erschrocken. Das war ja auch eine riesige Grube und anschließend ein massiver, grauer Klotz. Aber inzwischen ist es ja ein nettes Gebäude geworden, kirchwegseitig in Optik und Höhe auch gut an die vorhandene Bebauung angepaßt. Ich kann Ihnen nicht glauben, daß all Ihre „erschrockenen“ Bekannten bereits das fertige Objekt live gesehen haben.
        Trotzdem können Sie natürlich gerne weiter kritisieren. Gehobenes Niveau ist auch für mich etwas anderes, aber wie ja bereits schon geschrieben wurde: das gab es im Ulzburg Center und hat zuletzt nicht funktioniert.

    • Peter Wörmer sagt:

      Sehr gut, endlich sagt mal jemand was wirklich in unserer Gemeinde positiv ist. Auch
      ich befürworte das neue CCU. Es wurde Zeit, dass das alte CCU verschwindet und etwas neues entsteht. Ich wünsche allen Betreibern recht viel Erfolg und viele Besucher:

    • Derek Gahan sagt:

      Man darf aber schon noch den Klotz kritisieren?

      Es ist immer wieder erstaunlich, wer angeblich alles dagegen war… ….und jetzt kommt urplötzlich die Erleuchtung, dass alles Sahne ist.

      Wie kann man denn bitte „STOLZ“ auf so eine nutzlose, hässliche und verkehrsbehindernde „Platte“ sein? Und ob nun „Qualitäts“-Läden wie Kik, die zu „fairen“ Preisen einkaufen bzw. herstellen lassen und zu ebenfalls „fairen“ Löhnen beschäftigen, Erfolg haben, ist mir mehr als egal!

      Aber gut, über Geschmack lässt sich streiten, es gibt ja auch Leute, die „STOLZ“ auf irgendwelche Esso-Hochhäuser in Hamburg sind! 😉

  5. Ricarda Fröhlich sagt:

    Für mich war der Bau des CCU nie wichtig, insofern konnte ich dem Ganzen entspannt entgegen
    sehen. Meine Vorstellungen hatte ich dennoch.
    An dem Bau als solches ist nichts auszusetzen, auch das Entrée empfinde ich ansprechend. Ob alles praktikabel ist wird sich zeigen.
    Enttäuscht zeige auch ich mich an der Auswahl der Geschäfte. Fünf Bekleidungsgeschäfte (ein weiteres soll wohl noch folgen), alle aus dem eher günstigen Sektor und zwei weitere Bäcker – Konkurrenz belebt das Geschäft, aber nicht zwingend die Auswahl.
    Ich hätte mir gewünscht, dass die ehemaligen Geschäfte aus dem alten Center hier mit untergebracht worden wären. Mir fehlt eine Parfümerie, eine Buchhandlung, ein Schreibwarengeschäft, ein Blumenladen. Aber, was nicht ist kann ja vielleicht noch was werden.
    Ich kann solange warten.

    • Jan Kirmse sagt:

      Also daß es Buchhandlung, Schreibwarenladen und Blumenladen nicht im CCU gibt, finde ich eher positiv. Es soll doch nicht das Center allein einen Mikrokosmos bilden, sondern Ulzburg Mitte insgesamt Einkaufsmöglichkeiten bieten. Die drei genannten Geschäfte befinden sich doch bereits in unmittelbarer, fußläufiger Umgebung.

      • Ricarda Fröhlich sagt:

        Es sind auch ein Bäcker, sowie sogar zwei Apotheken fussläufig erreichbar. Dennoch haben sich weitere im Center angesiedelt. Darum wäre es für mich nicht abwegig gewesen, ausser ein nicht gern gesehener Konkurrenzgedanke, wenn diese Geschäfte in dem Center untergebracht wären. Alles unter einem Dach ist für mich derSinn eines Centers.

        • Jan Kirmse sagt:

          Die Apotheke erschließt sich mir auch nicht und der Bäcker hat ja vor allem die Funktion eines Cafés. Für Sie mag der Sinn EINES Centers „alles unter einem Dach sein“, der Sinn DIESES Centers war aber sicherlich „Belebung des Ortskerns“, was nicht funktionieren kann, wenn alle umliegenden Geschäfte überflüssig gemacht werden.

  6. Martin Becker sagt:

    Ich habe sehr bequem gesessen. Das CCU ist sicher nicht mit dem AEZ zu vergleichen, allerdings ist H-U ja auch keine (Groß-)Stadt… . Zusammen mit den im entstehen begriffenen weiteren Einzelhandelsflächen drumherum, entsteht ein Zentrum. Wie es sein wird? Mal sehen. Das CCU ist in Ordnung und wird sich weiter entwickeln.

  7. Wolfgang Bessel sagt:

    Wenn sie das Geld haben sich öfter oder Größen angepasst neu einzukleiden, brauch ich mich
    ja nicht aufregen weil sie mir ja nicht im Weg stehen werden. Gönnen sie doch Leuten mit kleinerem Einkommen sich auch mal neu einkleiden zu können. Einer weniger der Leuten den Platz beim Bäcker nimmt.
    In hoffnungsvoller froher Erwartung sie dort nicht zu sehen.
    Wolfgang Bessel

  8. Hans-Jörg Kroemer sagt:

    Klar ist das UCC Ansichtssache! Nur eben eines gewiß nicht-Eine Bereicherung für HU!
    Nur schlichte Gemüter können selbiges immer wieder behaupten,die nur in einer enormen Besetzung der noch verbliebenen Innerortsflächen mit Discountern ob notwendig oder nicht interessiert sind und dies für
    eine Zukunftsgestaltung für unseren Wohnort halten und auf „Deubel komm `raus“inszenieren.

  9. jens Daberkow sagt:

    eine neutrale Berichterstattung geht anders :/

    • Axel Faerber sagt:

      und das ist auch die Absicht, denn sonst wäre ja hier im Forum gar nichts los.

  10. Antje Delion sagt:

    Wollen wir doch einmal positiv festhalten: kein „!“
    in der Headline. Keine zwei Inhalte in einem Bericht. Der angenhm journalistische Stil. War das bis gestern eine Urlaubsvertretung? Ich werde mir das CCU bezeiten anschauen. Und eine Meinung bilden.

  11. Petra Jansen sagt:

    ich bin weder Gegner noch Freund des Prachtbaus,dennoch überwiegt die Entäuschung! Bekleidung ohne Ende…ein Spielwarenladen wäre tollgewesen oder eine Parfümerie…ich glaube ganz Henstedt-Ulzburg ernährt sich von Bäckern und falls einem schlecht wird,Ruckzuck fällt man in eine Apotheke..Sorry für mich ist es dort nichts ,werde weiter in anderen Einkaufszentern unterwegs sein

    • Dirk Meissner sagt:

      Und nach der Apotheke schnell noch zum Friseur ! Und keine Angst vor dem schlechtem Wetter ! Mindestens alle 100Meter kann man einen Zwischen-stopp machen, um sich wieder neu stylen zu lassen, da kann Hamburg, Paris und Mailand nicht mehr mithalten, ja HU ist auf dem Weg sich den Platz an die Weltspitze zu erkämpfen, da können aber weder einige Politiker, noch die Verwaltung etwas etwas dafür, die hatten so will ich hoffen, mal wieder in gutem Glauben gehofft und entschieden, nur sind sie hier zwei Scharlatanen auf den Leim gegangen, die viel gesagt , viel gezeigt haben und nun viele enttäuscht haben !
      Ja, klar nun steht es da, aber zu welchem Preis? Damit meine ich nicht die Kniste, sondern, den, wenn ich das so beschreiben darf sozialen-gemeinschaftlichen Aspekt.

  12. Ulla Jurzok sagt:

    @Jörg Schlömann: Besser kann man dieses nicht kommentieren…….Danke…..ich schliesse mich uneingeschränkt ohne eigene Worte Deiner Beurteilung an……

  13. Harald Witte sagt:

    Ich fasse mal für mich zusammen.
    Ich bin kein Gegner des CCU. Es wurde Zeit, das Center neu zu gestalten.
    Wohl aber ein Gegner wie man die Bürger hinters Licht geführt hat (insbesondere der Umgang mit den Anwohnern im Kirchweg)und die Gemeindevertreter und Politik sich von den Herren Srabs und Will haben verarschen lassen.
    Sollte es keine Verarschung gewesen sein, steckt wohl mehr dahinter.
    Und ja, es steckt schon aus dem Grund Verdrängungswetbewerb dahinter, da der Markt schon lange gesättigt ist. Das Allheilmittel „Wachstum“ ist eh ein Märchen für das dumme Volk.
    Auch der Anbau zum Rathaus ist eine Schande, zumal im Rathaus noch genügend Platz in der obersten Etage ist.
    Dort hätte man Sinnvolleres FÜR die Bürger planen können.
    Nun zu den Geschäften finde ich es gut, das dort Bekleidungsgeschäfte angesiedelt sind, die günstige Ware anbieten, schließlich gibt es auch im Umkreis vom CCU Menschen, die nicht soviel Geld haben und es spart ihnen die Autofahrt ins Gewerbegebiet, da man bei Kaufland auch günstig seine Lebensmittel kaufen kann.
    Aber noch eine Apotheke, kann ich nicht nachvollziehen.
    Am Samstag war ich mit meiner Frau im CCU. (mit dem Fahrrad)
    Insgesamt sehr modern und hell, doch der Lärmpegel durch Kunden und Beschallung im CCU haben wir als nervtötend empfunden und waren froh wieder draußen zu sein.
    Zur Situation zum Verkehr muß man wohl erst einmal die nächsten Wochen/Monate abwarten um ein objektives Urteil abgeben zu können. Mir schien aber die Parksituation besser zu sein als zur gesamten Bauzeit.
    Schaun wir mal wie es weiter geht.
    Auf lange Sicht entscheidet der Bürger, ob das CCU ein Erfolg wird.
    Und die Betreiber können nur versuchen die Wünsche der Bürger zu treffen um ein Erfolgsmodel daraus zu machen.
    Wäre nicht schwer, doch die Erfahrung mit Skrabs und Will hat leider gezeigt, das sie am Bürger nicht interessiert sind.

    • Stefan Schneider sagt:

      „bei Kaufland auch günstig seine Lebensmittel kaufen“ kann man wohl, aber nur, wenn man genau die Preise vergleicht. Da ist uns einiges aufgefallen, was man bei Aldi oder sogar Lidl (gleicher Konzern wie Kaufland) deutlich günstiger bekommen kann (Joghurt, Marzipan oder Feta-Käse fallen mir konkret noch ein). Würde vermuten, dass man hier darauf gesetzt hat, dass die Kunden der ersten 1-2 Wochen schon der Neugier wegen da hinfahren und dann keine Lust mehr haben, wegen einigen Groschen noch mal umzuparken…
      Der Preisvergleich lohnt sich also auch bei Kaufland, vor allem den der Preise pro 100g/1Kg…

  14. Udo Schleevoigt sagt:

    Herr Schlömann, ich empfehle Ihnen einen eigenen Blog in dem Sie so viel unbequemes und subjektives schreiben können, wie Sie nur wollen. Aber, und das gilt auch für Herrn Meeder, Nachrichten sollten doch Objektiv verfasst werden, sonst sind das keine Nachrichten mehr, sondern Meinungen und diese Seite könnte sich dann in „ulzburger-meinungen.de“ umbenennen.

  15. C. Ipsen sagt:

    Ich frage mich die ganze Zeit, wo denn die über 80% der Bürger sind, die KEINE Stadt wollten, sondern eine grüne Gemeinde?
    Sind die alle shoppen im Center?

    • Dirk Meissner sagt:

      Nö, wir sind draußen und genießen die frische Luft, lauschen dem Wind in den Bäumen und lassen uns durch das Farben-Spiel der Blätter verzaubern ! 🙂

      • Ich verbinde beides: Wir fahren nun zur Gärtnerei Jenkel, genießen die frische Luft und das Farben-Spiel der dortigen Blätter und anschließend pedale ich mit dem Fahrrad zum CCU.

  16. Harald Witte sagt:

    Herr Ipsen,
    was hat das jetzt mit dem CCU zu tun?

  17. Jens Macketanz sagt:

    Meckern entspannt!
    Hier bei uns in HU scheint es richtig viele vollentspannte Mitbürger zu geben.

  18. Horst Schmidt sagt:

    Endgültig angekommen im Kreis der HUN-Dauermiesmacher und -Nörgler, lieber Jörg Schlömann. Vielleicht ist er nun zufrieden mit sich und der Welt?
    Bisher habe ich nur Positives von CCU-Besuchern der ersten Tage gehört. Mag ja Zufall sein und ist nicht repräsentativ.

    • Gerhard Göttsch sagt:

      Hallo Herr Schmidt,

      J.Sch. kann nicht mit sich und der Welt zufrieden nicht sein.

      Wer eine Haßkappe trägt, die bis zum Fußknöchel reicht, kann nur nörgeln.
      Ob da die eigene Wahrnehmung noch okay ist ?

    • Dirk Barckmann sagt:

      Bei mir verhält es sich genau andersrum Herr Schmidt. Mag ja Zufall sein und ist nicht repräsentativ.

  19. Norbert Oesterreich sagt:

    Hallo Herr Macketanz,
    gebe Ihne völlig recht- nur meckern und negative Stimmung!
    Jeder hat noch eine tolle andere Idee was ins CCU gehört hätte.
    Fachgeschäfte- haben wir doch : Sabines Ecke, Rahmer, Dreissig und wie sie alle heißen
    und im „alten“ Ulzburg Center waren ausschließlich Fachgeschäfte, die sich aber leider nicht halten konnten, da sich das Kaufverhalten grundlegend geändert hat.
    Ich finds jedenfalls einigermaßen gelungen und werde dort, wie sicher viele andere auch, gelegentlich durchbummeln..

  20. Heike Kock sagt:

    Ich finde das CCU (wie spricht man das jetzt eigentlich: Si-Si-Ju oder Ze-Ze-U – oder der Einfachheit und Gewohnheit halber doch Ulzburg-Center?) jetzt auch gar nicht sooo schlecht gelungen wie erwartet.
    Meine Kritikpunkte wären: Der Mauervorsprung rechts unten an der Tiefgaragen-Abfahrt (der wird etliche Außenspiegel kosten…), der Geräuschpegel (selbst wenn Adler jetzt endlich seine Lautsprecherbox abbaut), Apotheke und Friseur. Ein Spielwarengeschäft sowie eine Parfümerie fände ich auch eine gelungene Ergänzung!
    Ansonsten werde ich dort jetzt wohl doch häufiger einkaufen – und die Gemüter werden sich auch wieder beruhigen 😉
    Mal sehen, wie hoch die zu erwartenden Parkgebühren werden, die dann doch wohl einige wieder woanders hin treiben werden…

    • Ich komme soeben aus dem CCU. Ich WAR ein Gegner des Projektes.
      Bei mir ist der „Vom -Saulus – zum – Paulus- Effekt“ eingetreten.
      Der Einkaufstempel ist gar nicht so übel, ich verstehe die Kritiker nicht.
      Wollen die das „Milchgebende Wollschwein“ haben?

      • Jürgen Welsch sagt:

        Herzlichen Glückwunsch. Da hat sich der Ausflug doch gelohnt. Und ab sofort sind Sie als Missionar für das CCU unterwegs um die Kritiker auf den richtigen Weg zu führen und für Erleuchtung zu sorgen? Ihren Bezug zur Bibel finde ich dann doch völlig daneben.

    • Stefan Schneider sagt:

      Es müsste doch nicht Si-Si-Uu heißen, City sowie Center sind englische Wörter, Ulzburg ja aber hiesiger deutscher Provenienz sind 😉
      Aber da gibt noch sperrigere Konstellationen, wie „Getränke-World“…

  21. Peter Borchert sagt:

    Oh je Herr Schlömann, Ihre Kritik (?) ist doch arg destruktiv und undifferenziert, eben n u r Ansichtssache. Wer so verunglimpft, wie denkt der eigentlich über die gesamte Kundschaft und die Geschäftsleute der Apotheken und Bäckereien etc. und die vielen Angestellten, sind die auch so mies? Soziale Inkompetenz könnte man das nennen. Was die Werbung für das Projekt anging, hatte ich als kritischer Realist von den grafisch aufgemotzen Plänen, die mit leeren Werbesprüchen garniert vorgestellt wurden, ohnehin gleich 50% „abgestrichen“. Aber das ist doch nichts Besonderes, Werbung wird doch in allen Bereichen überzogen dargestellt.
    Ich habe für das CCU qualitativ nichts wesentlich anderes erwartet. Sicher, statt C+A eher P+C und was KIK und dergl. angeht, muss ich akzeptieren, dass breite Bevölkerungschichten dort einkaufen wollen oder müssen. Jetzt könnte ich auch lange Abhandlungen über Ökologie und Näherlöhne in Fernost hier darlegen, aber ich muss akzeptieren, dass das einen nicht unerheblichen Bevölkerungsanteil gar nicht interessiert.
    Was erwarten Sie eigentlich von Investoren und Geschäftsleuten, die sich in einem Dorf mit 28000 Einwohnern engagieren wollen ? In HU standen die Investoren und Geschäftsleute nicht Schlange, um sich hier anzusiedeln. Andere, als die sich jetzt im CCU befinden, haben sich nicht beworben. Das muss man akzeptieren, denn das Herold Center liegt nur 12km und das AEZ nur 20km entfernt und dann ist da noch die HH-City. Ein EKZ in HU wird niemals mit den vorgenannten EKZ qualitativ konkurieren können. HH-City ist hinsichtlich der Vielfalt der Auswahl ohnehin unschlagbar, insbesondere wenn man nach dem Einkauf in einer angenehmen Atmosphäre noch einen Kaffee z.B. in der Levante-Passage an der Mönckebergstraße oder mit Alsterblick bei Bobby Reich In Winterhude an der Krugkoppelbrücke trinken möchte. So ein besonderes Flair ist für HU eben unerreichbar.
    Für die fehlenden Markierungspfeile auf der Hamburger Straße trägt das CCU überhaupt keine Verantwortung, das fällt in die Zuständigkeit des Landesbetriebes und des Ing.-Büros Böger und Jäckle aus HU. Die unattraktive Parkplatzsituation auf dem Marktplatz ist Sache der Gemeinde, die im Einvernehmen mit den umliegenden Geschäften über eine Reduzierung mit dem Ziel der Verbesserung der Aufenthaltsfunktion nachdenken sollte.
    Die laute Dauerberieselung mit Musik ist leider ein weit verbreitetes Übel unserer Zeit und nervt auch mich. Die jüngere Generation hört davon kaum etwas, da sie durch den Schallpegel von 100dB und mehr in den Discos schon hörgeschädigt ist, oder den ganzen Tag sich individuell durch die Ohrknöpfe beschallt. Vielleicht kehrt noch etwas Vernunft in der Hinsicht ein.

  22. Jens Macketanz sagt:

    Die ewigen gleichen Nörgler sollen draußen bleiben
    und keiner bemerkt was. Ich bin sicher, die werden doch heimlich kommen
    und sich wegen Ihrer destruktiven ind negativen Meckerei an allem im neuen CCU etwas schämen!

  23. Thomas Nickel sagt:

    Was für ein Gejammer hier…
    Man könnte meinen, viele waren glücklicher mit dem alten, abgehalfterten Ulzburg-Center. ENDLICH ist etwas neues da und es wird, kaum eröffnet, kaputt geredet. Der Branchenmix ist vielleicht nicht optimal, aber die Nachfrage wird es schon regeln – und dass einige „Wunschläden“, wie ein Spielwarengeschäft, Parfümerie o. ä. hier in unserem „Dorf“ nicht rentabel sein können, sollte wohl jedem klar sein – den zahlreichen Internet-Shoppern sei’s gedankt.
    Zum Thema Kaufland: Endlich eine vernünftige Konkurrenz zum Real-Markt, der nichts weiter ist, als eine bessere Lagerhalle.

    • Jan Kirmse sagt:

      Von wegen. In Lagerhallen stellt man nicht alle Gänge so zu, daß man kaum noch durch kommt. 😉

      • Thomas Nickel sagt:

        Stimmt – und Lagerhallen sind logischer sortiert 😉

        • Vor ein paar Wochen bin ich – auf dem Weg nach Hamburg – in die Kaufland – Filiale am Langenhorner Markt gegangen und habe erfreut die breiten Gänge registriert.
          Genauso ist es hier, das ist sehr gut und wohl Politik der Kette.
          Die Herren Kirmse und Nickel haben recht.

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