Geheimplan: Aldi und Edeka wollen von Dammstücken an die Hamburger Straße umziehen!

Hier wollen Aldi und Edeka hin: Ortsausgang Ulzburg-Süd
Hier wollen Aldi und Edeka hin: Ortsausgang Ulzburg-Süd

Neue Unruhe beim Henstedt-Ulzburger Lebensmitteleinzelhandel. Aldi und Edeka wollen den Standort Dammstücken verlassen und an die Hamburger Straße ziehen. Das erfuhren die Henstedt-Ulzburger Nachrichten aus zuverlässiger Quelle. Henstedt-Ulzburgs Hauptverkehrsachse soll mehr Kunden in die Verkaufsräume der beiden Supermärkte spülen.  Ausgeguckt haben sich der Discounter und der Vollsortimenter eine Wiese direkt hinter dem Ortsausgangsschild in Ulzburg-Süd. Das anvisierte Naturgrundstück wird derzeit als Pferdeweide genutzt.

Im Rathaus der Großgemeinde betrachtet man den beabsichtigten Standortwechsel von Aldi und Edeka als geheime Verschlusssache. Dort wollte am Montag niemand ein Statement zu den Umzugsplänen abgeben. Bauamtsleiter Jörn Mohr am Nachmittag zu den Henstedt-Ulzburger Nachrichten: „Ich sage nichts dazu.“

Geheimniskrämerei auch in der kommenden Woche, wenn die Politker des Umwelt- und Planungsauschusses im Ratssaal zusammenkommen. Der Standortverlagerungswunsch von Aldi und Edeka soll dann ganz am Ende der Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit beraten werden.

Der Dammstückener Einzelhandelsstandort, zu dem auch der Drogeriemarkt Budnikowsky gehört, geriet zuletzt 2011 in die Schlagzeilen. Damals wollte sich Lidl direkt gegenüber von Aldi und Edeka ansiedeln. Die Kommunalpoliker verweigerten der Discount-Kette allerdings eine dafür notwendige Änderung des Bebauungsplans.

Christian Meeder

8.4.2014

58 thoughts on "Geheimplan: Aldi und Edeka wollen von Dammstücken an die Hamburger Straße umziehen!"

  1. Der Herr Witte hat ja wirklich zu Problem und Mißständen in der Gemeinde eine schnelle
    Antwort bzw, Lösung Lösung parat. Schade, das er sich nicht als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung gestellt hat.
    Solche aktiven und mitdenkenden Mitbürger braucht das Land!
    Als gewählter Bürgermeister würde der Herr Witte aber sowas von aufräumen in
    unser so „armseligen und schlecht verwalteten Gemeinde“!
    Ich persönlich freue mich trotz „aller Mißstände“ in der schönen Gemeinde Henstedt-Ulzburg wohnen und leben zu dürfen. Zu Meckern gibt es hier eigentlich ziemlich wenig.

  2. Sehr geehrter Herr Göttsch,
    Ihre Stellungsnahme ist ja schon mal ein Anfang…
    Hätte da noch etwas zum Thema „Betonburg Henstedt-Ulzburg“ , musste letzte Woche mit einem Mitarbeiter 5 Stunden in der Para auf einen Notarzt warten, wie viele andere auch!
    Da nur ein Arzt da war und dieser auf Station gerufen wurde!!! Mir scheint, dass es die Infrastruktur der Gemeinde augenscheinlich nicht hergibt, einen Tanker unkontrolliert und mit voller Fahrt in ein Hafen donnern zu lassen, besonders wenn dem keiner ausweichen kann!

  3. hallo Herr Sazmann,
    ihre Erklärung ist doch schon mal ein Anfang, um den Dingen auf den Grund zu gehen.
    Mehr möchte man als Bürger doch nicht.
    Transparenz und Ehrlichkeit, dann hört das „Meckern“ auch auf.
    Im Übrigen muß ich Herrn Willsch Recht geben, die Fahrt sollte verlangsamt werden und erst einmal überlegt werden, wieviele Einwohner und damit auch PKWs H-U überhaupt noch ertragen kann, ohne das es zu einem Infarkt kommt.
    Entscheidungen die vor 10 und mehr Jahren getroffen wurden müssen überdacht werden, ob sie noch zeitgemäß sind und gegebenenfalls, wie auch immer geändert werden.
    Doch auch das sollte nicht hinter verschlossenen Türen geschehen.
    Das Vertrauen der Bürger wurde in den letzten Jahren, durch Verwaltung und Politik überstrapaziert.
    Jetzt ist es an der Verwaltung und Politik dieses Vertrauen wieder aufzubauen…und nicht alles nur als „gemecker“ abzutun oder mit dem Spruch zu kommen, sie können ja in einer Partei mitwirken.
    Ich will in keiner Partei mehr mitwirken, wegen des Parteienzwangs!(eigene Erfahrung)
    Politiker haben sich freiwillig entschieden für den Bürger zu arbeiten, dann sollen sie auch ihrer selbst auferlegten Pflicht nachkommen.

  4. Auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses steht :
    „Planungen zur Verlagerung Aldi/EDEKA Ulzburg Süd“.
    Damit ist erst einmal öffentlich klar, was besprochen wird.
    Die Verwaltung gibt den Hinweis zur Tagesordnung : Zu diesem Tagesordnungspunkt liegen Gründe für den Ausschluss der Öffentlichkeit im Sinne des § 35 Abs. 1 Satz 2 der Gemeindeordnung vor.
    Darüber hat der Ausschuss dann mit 2/3 Mehrheit unter Berücksichtigung der Gesetzeslage / Rechtsprechung zu entscheiden.
    Bei der Beschlussfassung, ob eine Angelegenheit öffentlich oder nichtöffentlich behandelt werden soll, ist nach § 35 der Gemeindeordnung der Öffentlichkeit von der Verwaltung verständlich darzulegen, aus welchen Gründen die vertrauliche Beratung geboten ist.
    Warum dieser TOP nichtöffentlich behandelt werden soll ( Vorschlag der Verwaltung ) wird also zu klären sein.
    In ähnlich gelagerten Fällen wurde auf meinen Antrag „Öffentlichkeit herzustellen“ , erklärt, wenn es der Wunsch der Eigentümer/ Investoren etc. ist, (vorerst) in nichtöffentlicher Sitzung ihre Pläne zu präsentieren ist u.a. der Eigentümerschutz und Wettbewerbsgründe schon ausreichend. ( § 35 (1) (.. wenn berechtigte Interessen einzelner dies erfordern ..) .
    Wir werden die Begründung der Verwaltung zu dem Thema anhören und dann entscheiden.

  5. Liebe Gemeindevertreter,

    ja es ist toll das Sie bereit sind Verantwortung zu übernhemen – Respekt! Aber ist deshalb Kritik verboten – nein!

    Mir geht es an dieser Stelle nur um eine einzige Frage: Warum wird das Thema Verlagerung EDEKA/ALDI in einer nicht öffentlichen Sitzung diskutiert? Da es hier sicher nicht um ein Staatsgeheimnis geht und somit kein Landesverrat droht, verstehe ich es nicht. Bitte erklären Sie mir das.

    1. Dazu kam in der Tat bislang aus keiner Richtung ein Hinweis, bei dem man sagen könnte: Verstanden und akzeptiert. Warum ist es denn nun nicht-öffentlich?

      1. Hier einmal der entsprechende Paragraph der Gemeindeordnung Schleswig-Holstein:

        Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein
        (Gemeindeordnung – GO -)
        in der Fassung vom 28. Februar 2003

        § 35
        Öffentlichkeit der Sitzungen

        (1) Die Sitzungen der Gemeindevertretung sind öffentlich. Die Öffentlichkeit ist auszuschließen, wenn überwiegende Belange des öffentlichen Wohls oder berechtigte Interessen Einzelner es erfordern. Die Angelegenheit kann in öffentlicher Sitzung behandelt werden, wenn die Personen, deren Interessen betroffen sind, dies schriftlich verlangen oder hierzu schriftlich ihr Einverständnis erklären.

        (2) Über den Ausschluss der Öffentlichkeit beschließt die Gemeindevertretung im Einzelfall. Antragsberechtigt sind die Gemeindevertreterinnen und -vertreter und die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister. Der Beschluss bedarf der Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Gemeindevertreterinnen und -vertreter. Über den Antrag auf Ausschluss der Öffentlichkeit wird in nichtöffentlicher Sitzung beraten und entschieden; ohne Beratung über den Antrag wird in öffentlicher Sitzung entschieden.

        (3) In nichtöffentlicher Sitzung gefasste Beschlüsse sind spätestens in der nächsten öffentlichen Sitzung bekannt zu geben, wenn nicht überwiegende Belange des öffentlichen Wohls oder berechtigte Interessen Einzelner entgegenstehen.

        Die komplette Gemeindeordnung finden Sie unter:

        http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/jportal/portal/t/1qny/page/bsshoprod.psml;jsessionid=67603D2511557D0CC6CF0793D8BBB8F4.jp94?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=1&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-GemOSH2003rahmen&doc.part=X&doc.price=0.0#focuspoint

        Vielleicht konnte ich damit etwas weiterhelfen.

  6. Sie kritisieren hier die Folgen von Grundsatzentscheidungen, die vor vielen Jahren getroffen wurden. Einen Tanker kann man schlecht bei voller Fahrt drehen. Die Probleme heute, insbesondere im Verkehrsbereich, sind nicht allein das Produkt der von Ihnen kritisierten konkreten Fälle, sondern der ganzen Planung, die – übrigens in vielen Städten nicht anders – von einer Realität ausging, die es nicht gibt. Verkehrsprobleme gibt es in einem 27.000-Einwohner-Ort mit einer sehr überdurschschnittlichen Autoquote so oder so. Henstedt-Ulzburg hat sich vor vielen Jahren dazu entschieden, das Zentrum Ulzburgs zu urbanisieren, hat dicke Zuschüsse für die Verlagerung der AKN in den Tunnel gekriegt, die mit genau der Begründung auch eingeholt wurden. Kritisieren kann man die manchmal sehr amateurhafte Umsetzung, die zu Idiotie wie der Hamburger Straße 45 oder der überfallartigen Verdichtung am Kronskamp führt – den Betroffenen wurde nie reiner Wein eingeschenkt. Das macht die Idee selbst aber nicht falsch und die Möglichkeiten, den Verdichtungs-/Urbanisierungsprozess zu drehen, gibt es auch nicht kurzfristig.

    1. „Einen Tanker kann man schlecht bei voller Fahrt drehen.“

      Wir werden aber einer Meinung sein, dass man Fahrtgeschwindigkeit des Tankers drosseln kann und das Schiff dringend zum Stehen bringen muss, um die überhitzte Maschine abkühlen zu lassen.

  7. lieber Herr Kunde,
    anstatt sich über die „Meckerer“ auszulassen wäre es hilfreich, eine ehrliche Erklärung zu den Mißständen abzugeben!
    Doch auch ihnen ist es wichtiger zu lamentieren als dem Bürger reinen Wein einzuschenken.
    Als Gemeindevertreter sollte man das von ihnen verlangen können….
    Wen vertreten Sie?

  8. Sehr geehrter Kunde,
    ich gebe Ihnen absolut Recht, dass hier Frustration und Verbitterung auf die Politiker abgeladen werden, das Ihnen das auf den Keks geht kann ich auch nachvollziehen!
    Sicherlich sind auch nicht alle über einen Kamm zu scheren, die mit denen ich gestern Abend gesprochen habe, haben schon verstanden, wer gemeint ist.
    Ich danke Ihnen auch für die Einladung mich zu engagieren und mitzumachen, soll jetzt nicht ironisch klingen, tschuldigung! Wobei aber? Den Ortskern weiter zu pflastern, ein Ballungszentrum zu werden…die Hamburger Straße ist jetzt schon dicht,Besucher der Ladenpassage am Rathaus werden aufgefordert im Kronskamp zu parken, Mitarbeiter des Rathauses müssen bei Edeka parken und, und, und. Ein ehemaliger Mitarbeiter aus der Abteilung …. hatte mir schon vor Jahren erzählt, dass dem Ortskern ein Verkehrschaos droht und Bedenken “ angemeldet“ selbst diese Stimmen wurden und werden nicht gehört!
    Ich stimme Ihnen auch zu, mit der miserablen Wahlbeteiligung,aber nicht wir, die hier den Mund aufmachen haben diese Frustration zu verantworten! Politikverdrossenheit ist ein allgemeines Problem, in der ganzen BRD, bin ich dafür verantwortlich?…denke mal nein, den Schuh dürfen sich andere anziehen…aber die wollen es nicht sehen :-(! Eins noch, ich stehe hinter keiner Deckung!

  9. Mir persönlich geht dieses allgemeine Politikerbashing ziemlich auf den Keks. Hier werden allgemeine Verbitterung und ein gerütteltes Maß an Frustration auf die Politiker abgeladen. Ich lade sie gerne ein sich hier im Ort zu engagieren und mitzumachen. Aber üblicherweise sind die die am lautesten meckern leider auch immer die die sich nicht aus der Deckung trauen und mitarbeiten wollen.
    Die hier im Forum abgeladene Frustration ist sicherlich auch ein Grund für die mangelnde Beteiligung bei Wahlen und bürgerlichen Engagement. Es gibt nicht viele die sich das noch freiwillig antun wollen. Ein bisschen weniger blinde Kritik wäre gut. Also liebe Kritiker: engagiert Euch vor Ort!
    Reinhard Kunde
    Gemeindevertreter

  10. Die in diesem Forum praktizierte Art von pauschalter Politikerschelte wird möglicherweise auch dazu führen, dass bisher engagierte Mitglieder der Fraktionen künftig nicht mehr ganz so engagiert weitermachen oder aber total frustriert sind.
    Und dann?
    Dann gibt es sicher genügend andere Menschen hier im Ort, die sich von ihren Mitbürgern beschimpfen lassen wollen, dafür, dass sie sich u.a. für eine Schadensbegrenzung einsetzen – z.B. für alte Bebauungspläne, die sie meist nicht einmal selbst zu verantworten haben.
    Oder?
    Die meisten der B-Pläne im Zentrum von Henstedt-Ulzburg, die eine sehr starke Verdichtung ermöglichen, wurden übrigens in einer Ära beschlossen, die von der absoluten CDU-Mehrheit geprägt war.
    Also von denjenigen, die erst kürzlich den „dörflichen Charakter“ beschworen und sich so vehement gegen die Stadtwerdung eingesetzt haben.
    So – und nun sollte man mal überlegen, WER hier Rechenschaft ablegen müsste.
    Vielleicht lohnt es sich, mal etwas genauer hinzusehen.

  11. Hallo Herr Witte, eigentlich tun Sie mir leid. Da sitzen Sie nun den ganzen Tag vor dem PC und verteidigen die Demokratie. Was für ein armseliges Leben. Für wie wichtig halten Sie sich eigentlich. Und das gilt auch für Ihre Dauermitdiskutanten. Das ist alles so kleinkariert-passt aber genau zu Ulzburg

    1. Das ist die „Kommentar-Ecke“, was erwarten Sie denn hier? Die konkrete Diskussion sollte ja in dem entsprechenden Gremium erfolgen. Ah verflixt, die ist ja geheim… . Also sollen Bürger da ja gar nichts zu sagen – oder?

      1. Doch selbstverständlich, nur bitte schön immer lieb und ganz artig!
        Und nur dort, wo sie nichts ausrichten können und ungehört verhallen!

        1. und sollte sich doch ein Bürger erheben, kommen wir mit Verordnungen und Satzungen….
          das haben sie ja geschickt eingefädelt…..
          beliebt ist es auch, die „meckernde“ Person zu diffamieren, so braucht man sich nicht mehr mit dem Thema auseinandersetzen

      2. Um ehrlich zu sein: Wenn ich mir den Kommentarbereich so ansehe bin ich dankbar wenn diverse Kommentatoren der Entscheidungsfindung nicht zunahe kommen 😀
        „Die Politiker“ mögen ja nicht alles richtig machen, aber sie sind allemal besser als die Alternativen die sich hier so präsentieren und bei denen ich die Einrichtung eines (natürlich basisdemokratischen) Lynchmobs direkt nach Amtsübernahme befürchten würde.

        1. gehen Sie, Herr Berg von sich aus?
          Es geht nicht darum ob die Alternativen es besser können.
          Es geht darum, das diejenigen, die sich zur Wahl gestellt haben, mit der Aussage FÜR den Bürger zu arbeiten und es gut können, jetzt herausstellt, das sie es nicht so ernst meinen.
          Das war jetzt vorsichtig ausgedrückt.

          1. Ganz vorsichtig ausgedrückt: Ich gehe unter anderem von Ihnen aus – Ihre Vorstellung was man mit manchen Leuten machen sollte haben Sie ja bereits anderenorts klar Ausdruck verliehen.
            Abgesehen davon weiß ich nicht in welchem Staat Sie leben, in Deutschland sind die gewählten Vertreter ihrem Gewissen verpflichtet.

            1. Der Mensch unterstellt anderen Menschen aber gerne die eigenen Eigenschaften, da er denkt, die anderen sind ihm zumindest ähnlich. 😉

              1. Hm, Sie meinen man könnte sich ein Bild von Herrn Witte machen indem man Eigenschaften die er „den Politikern“ unterstellt ihm selbst zuschreibt?
                Meine diesbezügliche Einschätzung zu Herrn Witte stammt aus einem seiner früheren Kommentare in denen er sich darüber auslässt „was man früher mit solchen Leuten gemacht hätte“. Und da greift Ihre These ebenfalls: Ich würde solch einen Mist nicht schreiben wenn ich ihn nicht auch ernst meinen würde, folglich vermute ich bei Herrn Witte das gleiche 🙂

                1. Ich möchte Herrn Witte nicht zu Nahe treten, schließlich kann ich mich irren (immerhin ist die Unterstellung eines solchen Verhaltens ja auch nichts anderes, als anderen das eigene Verhalten zu unterstellen…), aber ja, so habe ich das gemeint.

                2. lieber Herr Berg,
                  nicht gemacht hätte, sondern gemacht hat:
                  man hat die Herren mit Mistforken aus dem Rathaus getrieben…..
                  Aber da sie diese Mißstände ja unterstützen, wundert es nicht, das sie meine Person lieber diffamieren als zum Thema etwas Konstruktives beizutragen…..(altbekannte Methode der Manipulation)
                  http://www.sapientia.ch/E-Buecher/Weltengeschehen/Methoden%20der%20Manipulation.pdf
                  Wie ich schon schrieb:
                  Wer etwas verbergen will, der will auch betrügen!

                  1. Herr Witte, begegnet man Ihnen konstruktiv, dann wollen Sie das nicht hören, begegnet man Ihnen destruktiv, dann behaupten Sie, man würde Sie diffamieren um vom Thema abzulenken. Außerdem ist der Satz, in dem Sie sich beschweren, diffamiert zu werden, Herrn Berg gegenüber auch nicht gerade höflich (von diffamieren möchte ich nicht sprechen, das Steckenpferd laß ich Ihnen).

            2. …in einer repräsentativen Demokratie wie der unseren, sollten sie schon den Willen des Souveräns respektieren, den sie ja repräsentieren. Da gibt es stets verschieden Weg und den den sie beschreiten wollen, müssen sie mit ihrem Gewissen klären.

        2. Sehr geehrter Herr Berg,
          ich habe weder vor jemanden zu lynchen,noch bin ich überhaupt in Besitz eines Seiles! Wie oft genug gesagt wurde, ist der Bürger nach der Wahl nicht einfach entlassen, nein, er soll sich Informieren, um gegebenenfalls am Geschehen und von seinem Recht Gebrauch machen teil zu nehmen, immerhin leben wir ja in einer Demokratie! Die findet aber für mich nicht hinter verschlossenen Türen statt, nein tut mir wirklich leid,
          Dieses wird hier verhindert, nachher heißt es, sie hätten sich informieren können…Beschlüsse, die einmal gefasst wurden…werden auch nicht mehr geändert! Einsprüche haben, wie wir gehört haben, kaum bzw. keine Change…es sei denn ich verfüge über so viel Geld, dass ich es auf einen Prozess ankommen lasse! Wissen Sie, Politik ist mittlerweile nichts anderes als ein weitere Wirtschaftszweig geworden! Mit Volksvertretung,zum Wohle der Bürger hat es nichts mehr zu tun, wenn man sich dann noch die Arroganz und das Auftreten einiger Volksvertreter gegenüber den Bürgern anschaut, die ihr anliegen vortragen, ist für mich die Demokratie gescheitert!

      3. Ich erwarte Kommentare basierend auf Tatsachen, hier gibts nur undifferenzierte Dresche.

        Anscheinend ist es schwer zu begreifen, dass Verwaltung nicht gleich Politik ist, und dass Politik nicht gleich Bürgermeister ist, und dass es gewisse Regeln gibt an die sich auch die Gemeinde HU halten muss.

        1. Das mit den Tatsachen ist manchmal schwierig. Ich reagiere hier auf einen Artikel und oft genug spontan. Ja, meist kenne ich nicht alle Fakten, aber in diesem Fall habe ich ja glück – ich kann sie gar nicht kennen, ist ja geheim! Vielleicht können Sie mir sagen warum das so ist?

          Einem Interessenschutz der Investoren soll das ja hoffentlich nicht dienen. Wir sollten nicht aus den Augen verlieren, dass Investoreninteressen sich weder direkt noch indirekt mit denen des Souveräns decken müssen. Der Souverän sind die Einwohner der Gemeinde.

          Für mich sind Eckpfeiler der Demokratie Tranparenz, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit. Von meiner Meinungsfreiheit mache ich hier gebrauch, auch wenn meine Kommentare nicht den höchsten Qualitätsansprüchen genügen mögen. Aber müssen sie ja auch nicht, das ist ja die „Kommnetar-Ecke“.

          Aber zurück zu dem Punkt geheim, warum ist das hier ein Geheimnis?

          1. …Eckpfeiler der Demokratie…gebe Ihnen vollkommen Recht, nur hat man in dieser Gemeinde etwas dagegen, wenn man sich erdreistet diese zu kritisieren und dann noch einen Ton wählt, der nicht in das heimelige Stübchen passt! Mit Höflichkeit, dass dürfte die Vergangenheit hier gezeigt haben, wird hier nichts erreicht,dass wird nicht für voll genommen, früher nicht, jetzt nicht und in naher Zukunft auch nicht!
            Sollte mich doch wirklich wundern, wenn sie eine zufriedenstellende Antwort bekommen!

        2. wer hat die Regeln gemacht?
          Außerdem weiss mitlerweile jedes Kind, das Regeln und Verträge dazu da sind, Rechte des Bürgers zu beschneiden.
          Frau Iwersen, es ist keine undifferenzierte Dresche.
          Es ist nur so, das man sich nicht wiederholen möchte und die Sätze wegen einer Aufzählung der Mißstände ins Uferlose laufen würde.
          Außerdem wissen Sie ja worum es geht, trauen sich nur nicht die Mißstände beim Namen zu nennen.
          Es stimmt, Verwaltung ist nicht gleich Politik.
          Doch man bekommt den Eindruck, das sie bei Mißständen sehr gut zusammen arbeiten.
          Eigentlich ist es die Aufgabe der Politik, Mißstände zu benennen und abzuwenden….aber das Gegenteil ist der Fall….es wird auch noch auf Bürger gekloppt, die sich über Mißstände beschweren.
          Danke, aber solch eine Politik und Politiker wollte niemand wählen…..
          Wir haben den Poilitikern/Parteien unser Vertrauen ausgesprochen, was seitens der Politik/Politiker misbraucht wird.
          War das deutlich genug?
          Werden sie wenigstens darüber nachdenken?
          Oder ist es ihnen wichtiger beleidigt zu sein und alles tun um die Themen tot zu schweigen und die wahren Beweggründe zu verschleiern, natürlich unter Ausschluß der Öffentlichkeit.

            1. Aha?! Sind Sie nicht selbst Unternehmer? Also ich verberge manchmal etwas, um nicht von ANDEREN betrogen zu werden (zuviel Information im Vorwege kann manchmal gegen einen verwendet werden, und wenn es nur eine Skizze ist, die dann ein potentieller Kunde mal eben nach China weiterleitet). Somit kann ich Ihrem Satz absolut nicht zustimmen!

              1. hier will ein Unternehmen etwas von der Gemeinde!
                Ergo, die Gemeinde sind die Bürger, die Politiker ihre Vertreter, also nochmal….warum geheim?

                Es wird vermutlich wie folgt ablaufen, eine Überlegung die legitim ist, da wegen Ausschluß der Öffentlichkeit nur vermutet werden kann:

                Edeka/Aldi:
                liebe Gemeindevertreter, es geht hier um Arbeitsplätze und der örtliche Bauunternehmer wird auch wohlwollend berücksichtigt, indem er den Bauauftrag bekommt.

                Gemeindevertreter:
                Das sind gute Agumente, da können wir keine Rücksicht mehr auf Grünflächen legen und müssen nur noch absprechen wie wir es am Besten dem Bürger verkaufen.

                1. Sie sagen es: das ist einfach nur Ihre (schwarzmalerische) Vermutung. Außerdem sind die Arbeitsplätze schon vorhanden, die Märkte sollen doch nur verlegt werden.
                  Wenn die Politiker die Vertreter der Bürger sind, dann ist es ja auch in Ordnung, wenn sie eine entsprechende Entscheidung treffen, dafür wurden sie gewählt. Wenn Sie an den nicht öffentlichen Sitzungen teilnehmen wollen, können Sie ja in der Politik mitmachen, dann erfahren Sie Näheres aus der ersten Reihe.

                  1. Warum soll dieser Punkt den nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Gremium diskutiert und entschieden werden? Ich wüßte das so gerne… .

                  2. Sehr treffend, danke Herr Kirmse.
                    Schon 36 Kommentare in sechs Stunden zu einem Thema, zu dem wild spekuliert wird.
                    Wenn die HUN „aus zuverlässliger Quelle“ diese Information hat, so ist es doch sicherlich auch möglich, den Beschlussvorschlag der Verwaltung und/oder die Haltung der Politiker hierzu aus eben dieser Quelle auch noch in Erfahrung zu bringen. Aber dann wäre ggf. schon die Luft aus diesem Möchte-Gern-Skandälchen und man könnte sich nicht mehr ereifern und mit Mistgabeln winken.
                    Mit stets – und heute erst insbesondere – freundlichem Gruß
                    K. Honerlah

          1. Klar denke ich darüber nach, warum Sie so sind, wie Sie sind. Und ich kann mir auch vorstellen, warum Dirk so reagiert, wie er reagiert.

            Warum sollte ich mich nicht trauen, Mißstände beim Namen zu nennen ? Dann würde ich hier wohl gar nichts schreiben. Allerdings habe ich keine Ahnung, was an dem Artikel stimmt und wer beschließt, warum was, unter Ausschluss der Öffentlichkeit besprochen wird. Und ich habe Respekt vor den Leuten, die sich in die Materie einarbeiten.

            Klar ärgere ich mich auch über z.B. die Sache im Kronskamp und versuche zu begreifen, wie so ein Mist passieren konnte und natürlich wohne ich nicht erst seit gestern hier und es kekst mich eine Menge an. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt und man aus Fehlern lernen sollte.

            Aber bevor es hier jetzt noch persönlicher wird und allzu einseitig und langweilig, diskutiere ich mit Ihnen, Herr Witte, gerne mal persönlich, ob ich aufhöre ein Bürger zu sein, wenn ich mich politisch engagiere…?

            1. ich engagiere mich auch politisch, nur in keiner Partei….
              auch ich habe höchsten Respekt vor Menschen und Politikern, die sich gut einarbeiten und den Mund aufmachen wenn Mißstände zu klären sind.
              Dieses habe ich einst bei der WHU gesehen und auch gewählt. (Wir bleiben unbequem)
              Doch leider ist nach den Wahlen nicht mehr viel davon zu spüren, jedoch mehr als bei den anderen Parteien….das sage ich nicht, weil ich die WHU gewählt habe…..
              Ich habe zwar meine Stimme an eine Partei abgegeben, aber nicht meine Meinung zu gewissen Themen.

              Ihr Angebot zu einem persönlichen Gespräch nehme ich gerne an.

        3. vielleicht hilft uns ja das Grundgesetz
          Artikel 20

          (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

          (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

          (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

          (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

          1. Leute, dies ist ein Forum, eine Möglichkeit, seine Meinung kundzutun. Jetzt brauchen wir schon das Grundgesetz? Herr Witte, jetzt übertreiben Sie aber wirklich.

        4. Dieses „an die Regeln halten“ und was dabei herauskommt, erkennt man ja jetzt an den Geschehnissen im Kronskamp oder ?

            1. Und das wird noch lange nicht das Ende sein, es gibt entlang der Hamburger Straße und in den Seitenstraßen noch reichlich Einfamilienhäuser, die platt gemacht werden könnten, Bauplan ändern, wenn nicht schon geschehen und es wird wieder ein Wohnblock hingesetzt!

  12. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit…die Volkskammer Henstedt-Ulzburg wird wieder beraten…
    beschließen… mit aller Höflichkeit selbstverständlich und der dazugehörigen Gemeindeordnung….pffff!
    Hätte ja nie gedacht, dass mir dieser Satz über die Lippen kommt: Proletarier aller Länder vereinigt euch!

  13. Sieh an. Was sollte dann mit den „alten“ Gebäuden geschehen? Gibt es eine Rückbauverpflichtung oder zieht dort ein Kick und ein Matratzenladen ein? So und ähnlich wird es vielen Gewerbeobjekten gehen und die Ruinen des Wachstums und des vermeindlichen Wohlstandes bleiben als nicht beachtete Mahnmale zurück.Nur schade, dass die riesigen versiegelten Flächen dann auch bleiben und zu illegalen Mülldeponien verkommen werden. Gute Aussichten, weiter so.

    1. Eben, DAS ist doch die eine entscheidende Frage, die sich nun aufdrängt. Zumal ja anderweitig zusätzliches grün zugebaut werden soll. Das sollte man mindestens mit der Verpflichtung verbinden, die alten Gebäude dann restlos zu entfernen, so dass am Ende dort eine grüne Wiese (oder meinetwegen auch Wohnungen/Häuser, dann landen die wenigstens nicht auch noch in der Pampa) stehen.
      Und die andere wichtige Frage: Wie wirkt sich das auf den Verkehr aus? Die Leute in U-Süd und ggf. sogar vom Rhen, die heute in Dammstücken einkaufen uns so weniger die Hamburger Straße rauffahren zu Real & Co., die werden dann ja weitere Fahrten auf der Hauptachse durchführen. Ist das im Verkehrsgutachten schon berücksichtigt?
      Ich würde wirklich dafür plädieren, jetzt erstmal das finalisierte Gutachten abzuwarten, daraus und aus dem Bürgerhaushalt einen Masterplan für Bau und Verkehr abzuleiten, und erst innerhalb dieses Masterplans überhaupt neue und umgezogene Verkehrsquellen diskutieren, statt die Behandlung des Verkehrsproblems ständig mit neuen Bauaktionen zu überlagern.

  14. eine direkte Anrede formuliere ich mit einem Sie…damit spreche ich Sie als Bürgerin an.
    Doch bei der allgemeinen Anrede der Politiker benutze ich das Du
    Erklärung:
    Das Sie beinhaltet für mich Respekt, den man sich aber verdienen muß!
    Ich sehe in der H-U Politik absolut nichts Respektvolles.
    Wie man in den Wald reinruft, kommt es auch wieder raus.
    Sobald die Politik mit dem Bürger respektvoll umgeht, gehe zum Sie über.

    1. Richtig, Herr Witte, wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Und warum genau glauben Sie nun, daß es Sie weiter bringt, wenn Sie sich respektlos verhalten? Aus welchem Grund sollte Ihnen dann jemand Respekt zollen und zuhören? Ich kenne da noch ein Sprichwort: der Klügere gibt nach („nach“, nicht „auf“). 😉

      1. Herr Kirmse bringt es auf den Punkt.

        Lieber Herr Witte,
        aus Ihren Kommentaren spricht immer eine große Verbitterung.
        Wer oder was hat Sie dazu getrieben?

        Ich bin ein positiv denkender Mensch und könnte so nicht leben.

        1. es wird Zeit, das man sich aufregt und die Willkür beim Namen nennt.
          Die Verwaltung und Politik wurde schon zu lange mit Samthandschuhen angefasst und das Resultat ist, das sie es immer schlimmer und unverfrohrener treiben……irgendwann ist das Maß voll!
          Es stimmt Herr Dultz, ich bin verbittert und zwar über soviel Dreistigkeit gegenüber dem Bürger!

  15. liebe Frau Honerlah,
    ich weiss das ich ihnen zu direkt bin, doch auch ich bin ein Bürger dieser Gemeinde und finde es ungeheuerlich wie mit uns umgegangen wird….
    leider häufen sich die Ereignisse, sodas ich keine freundlichen Worte mehr finde.
    Anstatt sich mit den Wünschen nach mehr Transparenz und Ehrlichkeit auseinander zu setzen, werden von der Politik nur ausflüchte gesucht.
    Und dann wird vom Bürger verlangt, er solle die Etikette wahren……
    Sorry Frau Honerlah, das ist zu viel verlangt…….

  16. Guten Morgen, Herr Witte,
    ich wusste nicht, dass wir uns duzen, finde Ihre Ansprache auch unangebracht.
    Ich möchte Sie bitten, sich sachkundig zu machen, bevor Sie distanzlos losschreien.
    Zeit genug finden Sie dafür sicherlich.
    Gern leihe ich Ihnen meine Kommentare zur Gemeindeordnung,

  17. ja ja, wieder unter Ausschluß der Öffentlichkeit….
    Ein Schelm der Böses dabei denkt!
    Die Öffentlichkeit sind Wir, die Bürger, die euch Politiker gewählt haben….
    das bedeutet, das ihr in der Verantwortung seit, uns über solch wichtige Dinge zeitnah zu informieren und nicht erst, wenn ihr alles heimlich beschlossen habt!
    Was denkt ihr wer ihr seit????
    Oder besser, was denkt ihr wer wir sind, Wahlvieh?

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