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Handballer planen schnellen Wiederaufstieg | Henstedt-Ulzburger
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Handballer planen schnellen Wiederaufstieg

SV Henstedt-Ulzburg plant für die Zukunft. Die Mission „Zurück in die 2. Bundesliga“ hat begonnen. Die Mannschaft für die Drittliga-Saison 2013/2014 nimmt Konturen an.

Nach dem letzten Saisonspiel gegen den Erstliga-Aufsteiger ThSV Eisenach wurden vor mehr als 800 Zuschauern  sechs Spieler beim SV Henstedt-Ulzburg verabschiedet. Neben Kapitän Stefan Pries, Regisseur Rasmus Gersch und Linkshänder Maik Makowka, die künftig beruflichen und familiären Perspektiven Vorrang einräumen wollen, verlassen auch Tim-Philip Jurgeleit (zum HC Elbflorenz) und Torhüter Markus Noel (zurück zum VfL Bad Schwartau) den Verein. Zum Ende der Halbserie war schon Linkshänder Till Krügel zurückgekehrt zu seinem Heimatklub TuS Esingen.

Trotz der Abgänge, die große Lücken hinterlassen, verkündete Olaf Knüppel, Geschäftsführer der SVHU Handball GmbH, dass der Verein nach dem bitteren Abstieg schnellstmöglich wieder zurück in die 2. Bundesliga will.

Der Stamm der Mannschaft steht. Mit den Stephan Hampel und Jan Peveling hat der SVHU zwei starke Keeper zwischen den Pfosten. Abwehrchef Nico Kibat bleibt ebenso ein weiteres Jahr wie die beiden SVHU-Urgesteine Jens Thöneböhn und Jan Wrage. Weiter im Kader sind auch Lars-Uwe Lang, Tim Völzke, Lasse Kohnagel, Lars Bastian und Julian Lauenroth. Zum Team gehören auch Kevin Wendlandt und Florian Bitterlich, die allerdings erst einmal ihre Knieverletzungen auskurieren müssen, ehe sie wieder zum Handball greifen können. Neu hinzu kommen die beiden 19-jährigen Malte Voigt und Aleksandar Djordic von der SG Flensburg-Handewitt. Linksaußen Voigt trainierte regelmäßig mit dem Kader der Erstliga-Mannschaft und kann auf Einsätze in der Champions-League und der Bundesliga verwiesen, möchte aber nun mit mehr Einsatzzeiten seine spielerische Entwicklung in einem leistungsorientierten Team vorantreiben. Djordic spielte zuletzt meist in der A-Jugend und dem U 23-Team der SG und soll beim SVHU hinter seinen beiden erfahrenen Kollegen weiter reifen und als Back-Up fungieren. Wieder mit im Team ist auch ein alter Bekannter. Matthias Karbowski, einst in der ersten Liga beim HSV Hamburg aktiv und beim Zweitligisten TSV Altenholz lange Jahre Leistungsträger, hatte  in der Saison 2011/2012 mit vereinzelten Einsätzen noch mitgeholfen, den Zweitliga-Aufstieg zu realisieren. Inzwischen hat Karbowski gemeinsam mit Kollegen eine Physio-Therapie-Praxis in Hamburg-Eidelstedt aufgebaut. Nun „juckt“ es wieder und der bald dreifache Familienvater will noch einmal angreifen. Dabei schielt der Linkshänder ein wenig auf die Spielmacher-Rolle neben Routinier Nico Kibat. „Sicher hat Matze mehr als ein Jahr mit dem aktiven Sport ausgesetzt, aber er ist körperlich fit und wird sich sehr schnell in die Mannschaft integrieren“, ist Trainer Skerka von den Qualitäten seines alten „Neuen“ überzeugt. Anfang der Woche gab auch Steffen Köhler seine Zusage für den SVHU. Der 25Jährige Kreisläufer, der mit dem VfL Edewecht in der 3. Liga West bis zuletzt um den Titel spielte und am Ende Dritter wurde, ist in Abwehr und Angriff gleichermaßen stark und erzielte für seinen alten Verein in 28 Spielen 111 Tore. „Steffen hat im Probetraining überzeugt und wird uns weiter helfen“, freut sich Trainer Tobias Skerka. „Mit einigen weiteren Verstärkungen sind wir in guten Gesprächen“, sagt Olaf Knüppel, der bis zum Wochenende Klarheit in den Personalien haben will.

Joachim Jakstat

14.6.2013

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