Silke Walch wird ab Mittwoch, 9. April, von18.30 Uhr bis 20.30 Uhr einmal wöchentlich bis zum 18. Juni über das Thema „Selbstporträts von Künstlerinnen im historischen Kontext“ in der Galerie Sarafand, Schultwiete 2, referieren.
Die Selbstbildnisse von Künstlerinnen wie Frieda Kahlo und Paula Modersohn-Becker rangieren wohl unter den bekanntesten. Sie sind als gemalte Autobiografien zu verstehen, eingebunden in ihre zeit- und kunstgeschichtlichen Rahmenbedingungen. Damit soll der „Blick in den Spiegel“ der Künstlerinnen aus sechs Jahrhunderten nachvollzogen werden. Den Schwerpunkt bilden Sichtweise, Beweggründe und Lebensumstände der jeweiligen Künstlerin. Die Darstellungen selbst werden durch weitere Quellen wie Tagebücher und Biografien untermauert. So werden auch über die Kunst persönliche und historische Emanzipationsprozesse deutlich.
Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro, Anmeldungen werden bis zum 3. April unter Telefon 6343 erbeten.
Gabriele David
26.3.2013