Henstedt-Ulzburger Nachrichten

Millionen-Investition für Wagenhuber-Wohngebiet geht los

Das Pumpwerk ensteht gleich gegenüber dem Wagenhuber-Gelände. Die rote Linie zeigt den Verlauf der neuen Druckrohrleitung

Duschen, Waschen, Toilettengangdamit das Abwasser aus der geplanten Großwohnsiedlung Wagenhuber auch ordnungsgemäß abfließen kann, wird jetzt die Infrastruktur ertüchtigt. Die Bauarbeiten für den Neubau eines Schmutzwasserpumpwerks inklusive der Verlegung einer Druckrohrleitung auf dem Rhen gehen nach dem Pfingstwochenende los, mit Behinderungen muss gerechnet werden. Die Verwaltung:

Die Bauarbeiten werden in mehreren Abschnitten durchgeführt. Ab dem 06.06.2017 wird die Baustelle eingerichtet. Am 12.06.2017 beginnen die Arbeiten in den östlichen Nebenflächen der Hamburger Straße zwischen der Wilstedter Straße und dem Kiefernweg. Eine Sperrung der Hamburger Straße ist für die Durchführung der Arbeiten nicht notwendig. Anschließend werden die Arbeiten in den weiteren Abschnitten Kiefernweg (Juli/August), Wilstedter Straße (August/September), Norderstedter Straße (September) und Edisonstraße (September/Oktober) aufgenommen.Die ausführende Baufirma ist bemüht den Zeitraum, in dem die Anlieger Ihre Grundstücke mit dem Fahrzeug nicht erreichen können, auf ein Minimum zu begrenzen. Sperrungen von Grundstückszufahrten werden in enger Abstimmung mit den Anliegern erfolgen.

960.000 Euro investiert die öffentliche Hand in die Baumaßnahme, das sind rund 240.000 Euro mehr als zu Beginn der Planungen veranschlagt. Hintergrund der Aktion: Das bestehende Pumpwerk war wegen der geplanten Bebauung an der Schleswig-Holstein-Straße begutachtet worden. Bei der Inaugenscheinnahme war dann herausgekommen, dass die Kapazitätsgrenzen schon jetzt in Spitzenzeiten überschritten werden und eine Wohnbebauung auf dem Wagenhuber-Gelände in jedem Fall eine Abwasser-Kapazitätserweiterung notwendig macht.

Auf dem Betonsteinwerk-Areal an der Schleswig-Holstein-Straße sollen Wohnblocks und Reihenhäuser für mehrere hundert Menschen entstehen, ein Bebauungsplanverfahren dafür war im September 2015 mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP beschlossen worden.

H-UN

3. Juni 2017