Zoff zwischen AKN und GDL schwelt weiter!

Drohen bald wieder Dauerstreiks bei der AKN? Die GDL-Lokführer haben die Vorortbahn am vergangenen Freitag erneut bestreikt. Der Mega-Arbeitskampf vor drei Jahren hatte zunächst auch mit sporadischen Arbeitsniederlegungen angefangen. Laut der Gewerkschaft weigere sich die Bahn weiter über einheitliche Rahmenregelungen zu verhandeln. Die Lokführer wollen, dass die AKN in den Flächentarifvertrag für Lokomotivführer eintritt. Zum Streik sei es gekommen, weil die AKN erneut ein Ultimatum habe verstreichen lassen. „Durch das sture Verhalten des Arbeitgebers ist ein weiterer Arbeitskampf unvermeidlich geworden“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Claus Weselsky am vergangenen Freitag. Am heutigen Sonntagabend hat der GDL-Chef nun seinen Ton verschärft. „Wenn die AKN glaubt mit ihrer Verweigerungshaltung durchzukommen, irrt sie sich, die Beschäftigten werden nicht ruhen, ehe ihre berechtigten Forderungen erfüllt sind“, sagt Weselsky.

cm

6. Juli 2014

8 thoughts on "Zoff zwischen AKN und GDL schwelt weiter!"

  1. Herr Schneider, ich kenn Sie nicht persönlich, aber von Ihren schriftlichen Statements halte ich Sie für beratungsresitent.

    1. Das ist doch kein Argument, nur weil jemand Ihre Meinung nicht teilt?! Ich finde seinen Kommentar passend, vor allem den letzten Satz, muß man nur verstehen.

      1. Sehr geehrter Herr Kirmse,

        es ist nicht der erste Kommentar von Herrn Schneider, über den ich mich aufrege. Desswegen auch der Plural von Statement.

        1. Es gibt viele Kommentare, die mich aufregen, das ist doch normal. 😀 Und ich will Ihnen ihre Meinung auch nicht absprechen, aber auch wenn ich Herrn Schneider mitunter als zu drastisch empfinde, kann ich speziell das Wort „beratungsresistent“ nicht nachvollziehen, da ich durchaus finde, daß er jemand ist, der eben nicht nur stur auf seiner Meinung beharrt.

          1. Das mag sein. Das ist ja auch die Sichtweise von mir. Das wäre ja schlimm, wenn jeder das selbe sagt. Aber es kommt drauf an, wie man es sagt.

  2. Egal, wie sehr ich mich dagegen sträube das zu schreiben, aber der wiedergegebene Wortlaut „lernunfähige Vollidioten“ kam keineswegs von der GDL, geschweige denn eines Mitgliedes. Man soll hier die Wörter nicht im Munde verdrehen!

    Vollautomatisierte Züge, brauchen trotzdem einen Mann/eine Frau, der/die alles Überwacht und die Abf durchführt und dem Zug sagt, dass er abfahren soll. Wenn man keine Ahnung hat…

    1. Wenn Nürnberg, PAris und BArcelona das hinbekommen, sollte es ja auch bei uns gehen. Selbst wenn da noch eine Aufsicht für kritische Fälle an Bord wäre: Die könnte dann vermutlich mit weniger Lokführerkenntnisse agieren und sich meistens auf Fahrkartenprüfung und Kundenberatung (Fahrradboarding, Umsteigen, etc.) konzentrieren, und darauf achten, dass keine die Füße auf die Sitze legt, oder Haustiere…
      Im Zeitalter der automatisch fahrenden Züge/demnächst Autos/Drohnen sollte doch auch eine „Fernsteuerung“ nicht mehr unmöglich sein…
      Was das an Personalkosten (und Streiks) sparen würde, wow…

  3. „…am vergangenen Freitag erneut bestreikt…“ ist noch nett ausgedrückt. Ohne Vorankündigung haben sie ab 17:30 Uhr gestreikt, bis 21 Uhr hiess es auf der AKN-Website. Parallelen zum WM-Spiel sind sicher nur rein zufällig… Klare Attacke gegen uns Kunden (GDL-Jargon: „lernunfähige Vollidioten“), der AKN bringt das nur die gleichen Verluste wie zu jedem anderen Termin.
    Kann bei der Neubeschaffung der neuen FAhrzeuge nicht noch was machen in Sachen Vollautomatisierung? Oder zumindest bei der S-Bahn-Werdung? Fragt doch mal die U-Bahn-Betreiber in Nürnberg.

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