Tempo 20 vor Scheelke und Mare Viva, Fahrradfahrer auf die Straße, Kreiselverkehr in der Schulstraße – Bürger können am Dienstag mitreden!

Die "Einrichtung eines "verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs" schlagen die Gutachter im neuen Weg vor, 4000 Autos weniger am Tag wären die Folge, die grüne Farbe zeigt den Mehrverkehr in den umliegenden Straßen an.
Die Einrichtung eines „verkehrsberuhigten Geschäftsbereichs“ schlagen die Gutachter im neuen Weg vor. 4000 Autos weniger am Tag wären die Folge, die grüne Farbe zeigt den Mehrverkehr in den umliegenden Straßen an. Quelle: Verkehrsgutachten. Das Papier ist online auf der Gemeindehomepage abrufbar.

Hartnäckige Informationsoffensive der Gemeinde in Sachen Verkehr. Schon am Dienstag (6. Januar, 18.30 Uhr) sollen die Henstedt-Ulzburger erneut im Bürgerhaus zusammenkommen. Bürgervorsteher Uwe Schmidt ruft insbesondere die Bürger Henstedts und Ulzburgs auf, an der Einwohnerversammlung im Bürgerhaus teilzunehmen. Vorgestellt werden nämlich diesmal explizit die Vorschläge aus dem Verkehrsgutachten für diese beiden Ortsteile. Für  Rhen und Ulzburg-Süd wird es am 14. Januar in der Realschule Rhen und am 15. Januar im Ratssaal jeweils gesonderte Einwohnerversammlungen geben.

Was sind konkrete Maßnahmen für Ulzburg und Henstedt?

Verkehrsgutachter Matthias Zöbisch von VCDB-Consult hat seine Handlungsempfehlungen in kurz-, mittel-, und langfristig unterteilt, als kurzfristig umzusetzende Maßnahme noch in diesem Jahr schlägt der Verkehrsexperte z.B. die Freigabe der Beckersbergstraße, Maurepasstraße, Usedomer Straße sowie der Straße Schäferberg für Fahrradfahrer vor. Wer sich auf der Straße nicht wohl fühlt, soll aber weiterhin den Bürgersteig benutzen dürfen. Mit der Maßnahme soll der Komfort für Fußgänger und Fahrradfahrer sowie die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Mittelfristig (bis zum Jahr 2020) fordert Zöbisch die Einrichtung von zwei neuen Kreisverkehren, je einer in den beiden Ortsteilen. So empfiehlt der Gutachter für die Kreuzung Bürgermeister Steenbock-Str./Kisdorfer Straße den Bau eines kleinen Kreisverkehrs für 420.000 Euro. Ein Mini-Kreisel soll in Ulzburg am Knotenpunkt Schulstraße/Eschenweg/Usedomer Straße entstehen. Kosten hier: 100.000 Euro. In beiden Fällen soll die Verkehrssicherheit erhöht werden.

Mehr Sicherheit empfiehlt Zöbisch auch für das Aufeinandertreffen von Hamburger Straße mit Maurepas- und Lindenstraße. An der Kreuzung sollten ab sofort die Ampeln auch nachts anbleiben. Derzeit würden die Ampeln von 21 Uhr bis 6 Uhr abgeschaltet, was zu Unfällen geführt habe.

Mehr Busse durch die Großgemeinde rollen zu lassen – eine mittelfristige Forderung von Zöbisch. Um das Busfahren nicht erst am Sankt Nimmerleinstag attraktiver zu machen, sollten umgehend neue Buswartehäuschen gebaut werden. „Von den zehn meist frequentierten Bushaltestellen verfügen vier in einer oder beiden Richtungen über keinen Fahrgastunterstand“, heißt es im Gutachten. Die vier regenschutzlosen Stationen befinden sich in Ulzburg (Gutenbergstraße, Kirche) und Henstedt (Kirche, Schäferberg).

Eine spektakuläre Idee, die laut Zöbisch bis 2020 verwirklicht werden könnte: den neuen Weg in Henstedt für 500.000 Euro radikal verkehrsberuhigen. Tempo 20 zwischen Scheelke und der Alsterapotheke, dazu Verengung der Fahrbahn von sechs Meter auf viereinhalb Meter. Mit der Umwandlung der Straße zu einer Flaniermeile wäre eine Verkehrsminderung von 4200 Fahrzeugen täglich verbunden, schätzen die Gutachter. Statt im neuen Weg würden sich die Autos dann allerdings am Wöddel, in der Dorfstraße und auf der Bürgermeister Steenbock-Straße herumdrücken.

Was viele nicht wissen: Auf der Einwohnerversammlung am Dienstag können auch mit Mehrheit Beschlüsse gefasst werden, diese müssen dann auf der nächsten Sitzung des Gemeindeparlamentes behandelt werden. Wer es schafft, seine Nachbarn zu mobilisieren, hat so gute Chancen seinem ganz persönlichen Verkehrsärger ungeahnte Aufmerksamkeit zu verschaffen. Bei der Dezember-Einwohnerversammlung hatten sich kaum 50 Einwohner auf den Weg ins Bürgerhaus gemacht.

cm

4. Januar 2015

36 thoughts on "Tempo 20 vor Scheelke und Mare Viva, Fahrradfahrer auf die Straße, Kreiselverkehr in der Schulstraße – Bürger können am Dienstag mitreden!"

  1. Hr.Götsch Ich möchte Ihnen zustimmen man sollte sich doch mal Gedanken machen wie das Leben in einer Ortschaft aussehen sollte .
    Gewiß möchte Ich nicht in einem Dorf leben das den einzigen Sinn darin sieht nur das Ultimative Verkehrsmittel zu fördern (Auto) Es gibt auch noch andere Verkehrsmittel .Es kann doch nicht angehen das Menschen die sich alternativ Fortbewegen wollen (oder es nicht anders können) um Ihr Recht kämpfen müssen .Nein im Gegenzug wird man von Autofahrern bepöbelt und bedroht wenn man als Radfahrer die StVO beachtet. DESWEGEN brauchen wir MEHR Wege und /oder Aufklärung der Autofahrer hier im ORT( im übrigen bin Ich auch Autofahrer) . Mir ist auch klar das es nicht von Heut auf Morgen geht deswegen sollten Planungen für neue Wohngebiete auch immer ausreichend Breite Geh und Radwege berücksichtigen.

  2. Toll, dieses Ablenkungsmanüver mit Kreisverkehrund Fahrradfahren auf der Straße. Welche innerörltiche Verbesserung soll das denn bringen ? Der Hauptfluß der Fahrzeuge geht doch wegen Anwohnern von/zur Arbeitstelle, dem Anliefer- und Abholverkher der LKW’s und der Besucher über die Hamburger Straße und je nach 00Bedaf über alle möglichen Schleichtwege durch die Seitenstraßen. in den genannten Ortsteilen / Straßen ist der Fahrradvekrher wohl eher eine Rarität. Also: lieber mal die Kräfte bündeln um besseren Verkehrsfluß auf den Hautadern des Verkehrs und nicht mit Kleinkram das Gehirn und die Zeit blockieren ! Das Thema Bus mehr als nur dümmlich. Wer holt schon per Bus vom Einkaufsgebiet REAL, und Gutenbergstraße Selter, Kartoffeln und div. Dinge dann per Bus und latscht dann noch durch den Regen 10 Minuten bis zum Haus am Ende der LIndenstraße oder andere Strecken ???

    1. Da gebe ich Ihnen Recht, Herr Michelsen, den Lastkauf (Selter, Klopapier etc.) wird man nicht per Bus erledigen. Viele andere Dinge gingen jedoch sehr gut per Bus wenn eine ordentlichenVerbindung unter den Ortsteilen vorhanden wäre. Meine Töchter haben es nach diversen Versuchen jedoch aufgegeben per Bus von HU-Nord auf den Rhen zu fahren, der Mama-Shuttle war dagegen mega-schnell. Und genau dieser innerörtliche Verkehr macht einen deutlichen Anteil aus. Dies ist im Verkehrsgutachten nachzulesen und auch auf einer der drei kommenden Einwohnerversammlungen nachzufragen. Heute Abend um 18.30 Uhr ist im Bürgerhaus ist die erste dieser Veranstaltungen.
      Nur ein Drittel aller motorisierten Fahrzeugbewegungen sind übrigens dem Durchgangsverkehr zuzurechnen.

    2. Wir machen das per Fahrrad und unterhalten gar kein Auto. Getränkekisten dann per Sachkarre von Rewe oder neuerdings Kaufland (die haben nicht nur dieses 08/15-Werbebier). Ca. 1-2x/Monat brauchen wir doch mal ein Auto, da juckeln wir dann mit der Bahn nach Norderstedt und leihen ein Auto von Greenwheels aus. Wäre sicherlich deutlich angenehmer, wenn Greenwheels-Autos auch direkt in H-U stationiert wären.
      Das spart Auto-Unterhaltungskosten, die ja kaum unter 400€ bleiben würden. Damit ist die jährliche Sondertilgung fürs Haus schon fast verdient. Und das Ziel „10000 Schritte am Tag gehen“ rückt ebenfalls näher. 10 Minuten im Regen sind nicht immer angenehm, aber man gewöhnt sich dran.

  3. Ich will auf die Restaurantthemen nicht witer eingehen. Joachim, nimm die Kappe ab.
    Zum Thema Verkehr, es gibt einen sehr bachteten Stadtplaner, Jan Gehl. Er erklärt in einem interesssanten Interview : “ Schauen Sie, wie viele Kinder und alte Menschen auf Straßen und Plätzen unterwegs sind. … Eine Stadt ist nach meiner Definition dann lebenswert, wenn sie das menschliche Maß respektiert. Wenn sie also nicht im Tempo des Automobils, sondern in jenem der Fußgänger und Fahrradfahrer tickt. Wenn sich auf ihren überschaubaren Plätze und Gassen wieder Menschen begegnen können. Darin besteht schließlich die Idee einer Stadt.“ ( oder Gemeinde K.G. )
    Den vollständigen Text des Ineterviews lesen sie hier:
    http://www.brandeins.de/archiv/2014/genuss/jan-gehl-im-interview-die-menschen-in-bewegung-setzen/

  4. Lieber Jens Daberkow, interessant wäre ja mal zu wissen wo Sie wohnen..? und wie es Ihnen gefallen würde wenn über Ihr Grundstück fremd bestimmt würde..

    Zustimmen möchte ich dem Beitrag von G. Wilsch in dem Punkt das sich die Bürger eher am steigenden Verkehrsaufkommen stören als an nicht ausgebauten Radwegen.

    Ob die Gemeinde ein funktionierende Radwegesystem für wichtig erachtet kann ich nicht beurteilen..

    Was ich jedoch beurteilen kann, da ich hier mein Leben lang wohne, ist die Tatsache das der Radweg nicht immens stark frequentiert wird. Der Autoverkehr ist im Laufe der Jahre stark angestiegen, die Zahl der Radfahrer hat eher abgenommen.

    Unter der Woche sind hier kaum Radfahrer zu sehen, als ich noch Kind war fuhren viele
    Mitschüler bei uns auf Ihrem Weg zur Schule vorbei. Heute sieht man fast keine mehr..

    Es wäre natürlich wünschenswert wenn mehr Menschen Fahrrad statt Auto fahren, doch die
    Realität ist eine andere. Am meisten Radfahrer sind hier bei warmen Temperaturen am Wochenende zu sehen..

    1. Ich denke auch, daß nicht mehr Fahrrad gefahren wird, nur weil es mehr oder bessere Fahrradwege gibt oder man die Straße benutzen darf.

      1. Warum wird dann in Städten wie Münster, Bocholt oder Kopenhagen, von den Niederlanden gar nicht zu reden, viel mehr Rad gefahren? Weil das Wetter besser ist oder die Menschen sich keine Autos leisten können?
        Es ist natürlich einfacher sich Ausreden einfallen zu lassen anstatt einmal anzufangen neu zu denken.

        1. Das sollte gar keine Ausrede darstellen. Von mir aus kann gerne für Fahrradfahrer ausgebaut werden. Ich glaube nur nicht, daß deswegen (in HU!) mehr Fahrrad gefahren wird. Vor einigen Jahren wurde ganz sicher mehr Fahrrad gefahren, weil man sich pro Familie nur ein Auto leisten konnte. Warum heutzutage in einigen Regionen mehr Fahrrad gefahren wird als anderswo: ich weiß es nicht. Aber ich persönlich bin trotzdem überzeugt, daß bessere oder mehr Fahrradwege in HU nichts ändern. Die Menschen fahren nicht weniger Auto, trotz schlechter Straßen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Warum sollten sie dann mehr Fahrrad fahren, nur weil es mehr und bessere Wege gibt? Das ergibt für mich keinen Sinn.

      2. Wie Herr Kalenberg schon sagt, geht das Hand in Hand. In H-U sind viele Nebenbedingungen für mehr Radverkehr längst erfüllt:

        – Der Ort ist nahezu topfeben
        – Die meisten Wege innerorts sind maximal 5 km lang, das ist für praktisch jeden leicht mit dem Rad machbar
        – Viele wohnen in Einzel- oder Reihenhäusern oder haben sonst irgendwie die Möglichkeit, ihr Rad leicht zugänglich abzustellen
        – Es gibt einen ÖPNV, der mit dem Rad kombinierbar ist.

        Es hapert in H-U ganz vorallem an den Dingen, die die Gemeinde machen müsste. Infrastruktur nämlich. Da funktioniert gar nix, sehen wir mal von den mittlerweile wenigstens überdachten Umlaufsperren ab.

        1. PS: Und – ja, fahren Sie nach Kopenhagen. Da klappt es. Fahren Sie gern jetzt in diesem Monat hin. Beschissenes Wetter, Nordeuropa, Januar, direkt am Meer. Sie stehen neben einer beliebigen Hauptstraße und sehen einen Radweg, der fast überfüllt ist von Menschen. Auf dem Rad So breit, dass man problemlos überholen kann und auch muss, weil soviel los ist. Und daneben ist noch Platz für einen breiten Gehweg.

    2. Schauen Sie sich gerne mal an der grünen Schule die Stellplätze für Fahrräder an, da ist kein Platz mehr frei, egal ob Winter oder Regen.
      Ich selber fahre dort täglich mit dem Rad vorbei oder auf der Norderstedter Straße. Gerade Schulkinder in HU fahren Rad und eben genau die oben beschriebene Strecke(Norderstedter Straße).

      Ob es weniger Radfahrer sind in den letzten Jahren ist meiner Meinung nach nicht ausschlaggebend, wichtig ist doch das „alle“ Verkehrsteilnehmer ihren Weg sicher gehen/ radeln/ fahren können.

      Man sieht gerade an den Straßen das HU eine Autogemeinde ist. Radwege sind kaum existent und die Fußgängerwege werden nicht neu gemacht wenn die Straße asphaltiert wird.

      Das Verkehrsthema wird ja ganzheitlich betrachtet, hier steht wohl nicht das Radfahren im Vordergrund. Da sollte man sich nicht zu sehr drauf versteifen.

      Bürgermeister Bauer hatte bei einer Wahlveranstalltung erwähnt das er für Vorschläge der verschiedenen Interessengruppen offen ist diese aber vom Bürger/ Gruppe von Bürgern kommen muss. Glaube Vorschläge zu sammeln, sollte nicht in diesem Forum passieren (vielleicht hier: Facebook Gruppe: Henstedt-Ulzburg für Fahrradfahrer)

      1. Schüler vom Rhen zum Schulzentrum fuhren früher schon eher nicht über Norderstedter Str./Maurepasstraße. Der „Radweg“ war (und ist) eine einzige Zumutung, man hat die kleine Steigung in der Maurepasstraße und fährt einen gewissen Umweg. Beliebter (und schneller) ging es entweder über den Acker gegenüber vom Suhrrehm und dann am Spielplatz Am Trotz vorbei. War der Bauer gerade am Pflügen oder es im Winter frühmorgens einfach zu finster, ging es durch die Logentwiete und dann Am Trotz weiter.

        Eine Idee, wie man diesen Engpaß gut umschiffen könnte:

        1. Durchstich-Radweg vom Orchideenweg (Ostende, ist das da noch Logentwiete?) zur Norderstedter Straße nördlich der Einmündung Schniederkoppel.
        2. Verbreiterung des Radwegs auf der Ostseite der Norderstedter Straße bis hinter die Schniederkoppel auf die nötigen 3 m.
        3. Fußgängerampel um die 100 m versetzen.
        3a.: Alternativ Radweg Norderstedter Straßeauf der Westseite zwischen der heutigen Ampel und dem neuen Durchstich entsprechend verbreitern.

        Ergebnis: Massiv bessere Verbindung von der Norderstedter Straße (Rhen) kommend Richtung Schulzentrum. Flacherer Weg, Strecke durch Wohnstraße oder eigene Radwege statt auf der Hauptstraßenfahrbahn. Abkürzung von einigen 100 m gegenüber Autostrecke. Und das nur durch Bau von weniger als 100 m neuem Radweg und < 100 m Verbreiterung bestehenden Radweges.

        Würde man nun noch den südseitigen Radweg an der Maurepasstraße zwischen Am Trotz und der Einmündung zum Biotop ausbauen und vernünftig instandhalten, dann hätte man gleich eine schöne Netzwirkung, weil es einen brauchbaren Anschluss zum Korl-Barmstadt-Weg z.B. Richtung Zentrum Ulzburg gäbe.

        1. Hallo Herr Sazmann, wenn ich mit dem Fahrrad vom Rhen nach Ulzburg fahren möchte, benutze ich weder die Radwege an der Hamburger Straße noch Norderstedter Straße, da unabhängig vom schlechten Oberflächenzustand der Wege der starke Verkehrslärm für mich nicht akzeptabel ist, sondern fahre eine kurze Strecke über den Radweg Kiefernweg mit LSA-FgÜ zur Edisonstraße und dann die weitgehend straßenunabhängigen Geh- und Radwegverbindungen am Umspannwerk vorbei, Dammstücken,, Taubenring, Krunskoppel, Am Knick, Pinnauquellgebiet zum LSA-FgÜ Maurepasstraße und bin damit am Schulzentrum. Auf diesem Weg begegnen mir auch Rad fahrende Schulkinder Richtung Schulzentrum Ulzburg und umgekehrt zur Gemeinschaftsschule Rhen. Der Rest der Strecke verläuft dann über die alte EBOE-Trasse zur Hamburger Straße. Alternativ fahre ich auch westlich der Hamburger Straße über den Milanweg, Amselstraße, ein kurzes Stück Hamburger Str. zum Weg parallel zur Pinnau und der AKN zur Schulstraße. Eine weitere Alternative besteht in der straßenunabhängigen Wegeverbindung östlich der Hamburger Str., südlich Maurepasstraße zum Pinnauquellgebiet und dann wie vor zum Rhen.

          1. Hallo Herr Borchert,

            das ist schon ein schöner Weg – bis auf die jedenfalls früher regelmäßig bei stärkerem Regen zu Modderpisten mutierten Pfade im Biotop.

            Kleiner Nachteil: Die Strecke ist signifikant länger. Vom Rhener Marktplatz zum Fahrradschuppen am Schulzentrum wären 4,5 Kilometer möglich, gäbe es die kleine „Abkürzung Henstedt“ wie oben vorgeschlagen. Hinten durchs Biotop sind es 1 km mehr.

            Aber Sie haben schon Recht, auch in diesem Gebiet könnte man überlegen, durch gerade, gut befestigte, ausgeschilderte und beleuchtete Radwege in attraktiver Form die Ortsteile miteinander zu verbinden. Viele Teilwege gibt es auch dort schon, die man vielleicht mit relativ wenig Aufwand und Geld zu einer tollen Radachse machen kann.

        2. Das es schickere Strecken z.b. durchs Naturschutzgebiet gibt ist bekannt. Aber es fahren genügend Schüler von Rhen über den Weg an der Norderstedterstr. Also sollte auch dieser in einem zumutbaren Zustand gebracht werden. Das wird wie ich gelesen hab aber nun auch überlegt.

          1. Hallo Herr Aust, die Instandsetzung des Radweges an der Norderstedter Straße habe ich schon vor einem Jahr von der Verwaltung gefordert. Die hatte das an den Kreis als Straßenbaulastträger weitergeleitet. Nun haben sich aber auch Kreispolitiker eingeschaltet und der Kreis will den Zustand überprüfen. Viel Hoffnung auf Verbesserung habe ich bei der Haushaltslage des Kreises leider nicht.

  5. Hallo, ich fürchte im Laufe der Dikussion ist man vom Thema abgekommen!
    Was hat der Straßenverkehr mit der Gastronomie zu tun?
    Wem es hier und da nicht gefällt brauch doch dort nicht hingehen!

  6. “ Passione und Astrapott waren ja leider immer mehr schlecht als recht.“, kann ich gar nicht bestätigen. Ist ja aber sicher eine Frage des (hohen) Anspruchs? Wir wären froh, der Astra Pott würde noch bestehen.Legendäre Musikabende – wo man sich traf – und noch richtiges Kneipenambiente… Bald gibt es so etwas in H-U gar nicht mehr….und dann wird auch wieder gejammert.

    1. Gegen Kneipenambiente habe ich nichts. Aber wenn sich die Kneipe dann versucht mit saftigen Preisen für ein Restaurant auszugeben, dessen Gerichte allerhöchstens einen Imbiss wert wären, dann muss man sich doch mal fragen was da schief läuft.
      Die Musikabende im alten Fame waren auch super, aber das Lokal war trotzdem scheiße.

      1. Herr Schleevoigt,
        das sehe ich absolut genau so.
        Das Passione fing gut an, dann aber hat der Wirt/ Koch – wie viele seiner Zunft – die Qualität immer weiter herunter gefahren.
        Herr Göttsch:
        Mein Anspruch ist der, dass ich in einem Restaurant besser essen möchte, als in einer Pommesbude al la McDumm.
        Aber da sind Sie offenbar anderer Meinung.

  7. Verkehrssicherheit

    Die Verkehrssicherheit fängt doch schon im kleinen an.
    Bei jedem Grundstückseigentümer/nutzer der seine Hecken/Büsche über Grundstücksgrenzen hinaus in Geh-/Radwege und Verkehrsachsen(Kreuzungen)hineinwachsen lässt oder die so hoch gewachsen sind das nicht in Kreuzungen eingesehen werden kann.
    Da nützt keine 20 oder auch 30 km/h Zone wenn sich nicht daran gehalten wird und auch keine Rechts- vor Links Regel Beachtung findet.
    Der Gemeindeverwaltung sind diese Fakten bekannt – doch nichts passiert um das zu verbessern .
    Bei Anfragen in der Gemeinde bekommt man nur zur Antwort „Da müssen Sie vorsichtig in die Kreuzung fahren“.
    Aber dann steht man schon mitten in der Kreuzung!!!
    Als Fußgänger braucht man nur aufmerksam durch Henstedt-Ulzburg gehen,egal welchen Ortsteil man auswählt überall gibt es zuviele überragende Grundstücksgrenzbegrünungen die zuweit in Gehwege reichen und somit Fußweg rauben!
    Da sollten alle die ein solches Grundstück nutzen,bitte einmal mehr Weitsicht üben.

  8. Nettes Detail:

    „Am Wöddel“ ist heute auf Höhe Teichstraße durch eine Schranke geteilt in einen Ost- und einen West-Abschnitt. Das Gutachten geht vermutlich entweder davon aus, dass es diese Schranke nicht gibt, oder sie würde im Rahmen der Umbauten geöffnet werden müssen.

    1. „Heute“ ist relativ, die Schranke existiert seit über 30 Jahren und war auch schon immer zu. Die zu öffnen wäre für die Anwohner des nördlichen Teils eine ziemliche Zumutung, dafür ist die Straße ja überhaupt nicht ausgelegt.

      1. Hallo Herr Kirmse, im Verkehrsstrukturplan wird auf die Schranke gar nicht eingegangen. Das gehört zu einer Reihe von Unstimmigkeiten, die man an mehreren Stellen des Verkehrsstrukturplanes finden kann. Die 600Kfz/24h in der Straße Am Wöddel werden sich damit zusätzlich auf die Bürgermeister-Steenbock Str. und Dorfstraße verteilen. Die Gesamtbelastung der Dorfstraße wird sich insgesamt von 8500Kfz/24h auf rd. 11000Kfz/24h erhöhen. Die Mehrbelastung der Bürgermeister-Steenbock Str. ist analog gegeben. Die Ist-Belastung der Bürgermeister-Steenbock Str. habe ich im Verkehrsstrukturplan nicht finden können. Ent- und Mehrbelastung muss man natürlich im Kontext der für alle Straßenanlieger relevanten Aspekte beurteilen. Das kann am 06.01. eine interessante Diskussion ergeben.

  9. Eine maue Bürgerbeteiligung könnte auch mit der Zeit zu tun haben: Wer in HH seine Brötchen verdient, fährt dort eher um 18:30 los, als dann schon in H-U zu sein.

      1. Lohnt sich der Portugiese denn wenigstens? Passione und Astrapott waren ja leider immer mehr schlecht als recht.

  10. Hallo Ulrike sie haben natürlich Recht wenn sie sagen das es zulasten der Anwohner geht .
    Nur wie will man etwas bewegen wenn jeder sperrt? Dies ist ein Fehler der Vergangenheit den es gilt zu beseitigen . Was sind die Alternativen ? Alles bleibt wie es ist ?
    Klar 1950 befuhren Schätzungsweise 300 Autos und 20 Traktoren die Straße lang heute sind es mehrere Tausend Autos die mit 50km/h im besten Fall die Strasse entlang fahren bei einer geschätzten Fahrbahnbreite von 5m Also Alternativ gebe es die Möglichkeit Tempo und Hinweisschilder Fahrradfahrer(VZ 138) auf der Fahrbahn (bevorzuge Ich) oder aber den Ausbau der Strasse mit anlegen eines rechtsseitigen Gehweges in angemessener Breite.Wieviele Anwohner wären betroffen 10? die 2m abgeben müßten für die Sicherheit?
    Kosten für die 2 Möglichkeit relativ Hoch – Was kostet eigentlich ein verunfalltes Schulkind ?
    Die Allerbeste Möglichkeit sehe Ich darin den Radverkehr gänzlich anders zuführen mit einem Radweg abseits der Norderstedterstr. als sog.Radschnellweg zwischen Rhen Dammstücken Henstedt aber das wird wohl ein Traum bleiben .

  11. Ich hoffe das unsere Mitbürger sich diesem Thema annehmen und versuchen etwas mitzugestalten wie z.B Norderstedterstr. für Radfahrer in Richtung Henstedt sicherer zumachen es fehlt dort ein Radweg bzw ein Tempolimit 30 weil dort sich die Radfahrer mit den Autos die Fahrbahn teilen müssen

    1. und wer bezahlt den Radweg lieber Jens Daberkow? Das geht zu Lasten der Anwohner der Norderstedter Str. deren Grundstück verkleinert wird und die sich sicher darüber freuen das die Radfahrer direkt vor dem Fenster vorbeifahren, von den Kosten mal ganz zu schweigen, die sicher auch auf die Anwohner umgelegt werden.. Durch die Ampel ist die Möglichkeit gegeben die Fahrbahn zu überqueren und den Radweg auf der anderen Seite zu nutzen, was spricht dagegen? Ein Tempolimit von 30 km ist Utopie, was Sinn machen würde wäre ein Dauer Blitzgerät am Ortseingang um das Tempo zu drosseln

      1. Der Radweg auf der linken Seite ist eindeutig zu schmal STVO schreibt vor ein Radweg muß min 1.5m Breite +0,5m Fußweg haben das reicht noch nicht mal für die richtige Richtung 2. Ist dieser in falscher Fahrtrichtung nicht freigegeben

        1. Hallo Herr Daberkow, ein kombinierter Geh- und Radweg muss für eine Radwegrichtung mindestens 2,5m breit sein und für beide Radwegrichtungen mindestens 3m. Es ist leider auf Grund des kurzen Abstandes der Häuser zur Straße unrealistisch, die Anlieger von einem entsprechenden Flächenerwerb überzeugen zu können.

          1. Auf den ersten Blick halte ich das schon für realistisch. Und wenn ich mich aus der Entfernung auch recht entsinne, schließt an der langen Norderstedter Straße erst auf den letzten Metern in Henstedt das ein oder andere Haus mit der Hauskante am Gehweg ab. Bis dahin wäre immer Luft für den ein oder anderen Meter vorhanden.

            Außerdem würde man einige Anwohner möglicherweise gar nicht lange überzeugen brauchen. Denn ich weiß von mind. einem Grundstück auf dem Rhen, dessen Vorgarten Gemeindeeigentum ist und nur bis auf Widerruf den Anwohnern zur Verfügung gestellt wurde.
            Ein Blick ins Grundbuch könnte leicht für mehr Klarheit sorgen. 😉


            Allerdings glaube ich nicht an einen mehrheitlichen Willen, ein gutes Radwegesystem in Henstedt-Ulzburg zu installieren. Fährt doch der klassische Henstedt-Ulzburger lieber mit dem Auto. Der stößt sich lediglich an dem stetig steigenden Verkehrsaufkommen und nicht an fehlenden Fahrradwegen.

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