SPD ist entsetzt über Tennet-Planung | Henstedt-Ulzburger

SPD ist entsetzt über Tennet-Planung

Mitteilung der örtlichen SPD

Die TenneT hat mitgeteilt, dass sie nun erneut das Planfeststellungsverfahren zur Ostküstenleitung beantragt hat. Dabei ist vorgesehen, in zwei Abschnitten die 380 KVLeitung als Erdkabel zu verlegen, eine davon als Pilotstrecke in Henstedt-Ulzburg. Dass die betroffenen Kommunen von diesem Vorhaben aus der Presse erfahren mussten, zeigt den bereits in der Vergangenheit erlebten Umgangsstil des Stromnetzbetreibers mit den Bedenken der betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner. SPD-Fraktionsvorsitzender Horst Ostwald: „Das durchgeführte Bewertungsverfahren der Tennet weist unseres Erachtens wie schon der erste Antrag zur Planfeststellung erhebliche Mängel auf. Das Schutzgut Mensch wurde im Bereich Henstedt-Ulzburg nicht ausreichend
berücksichtigt. Alle Einwände und gelieferten Argumente der betroffenen Kommunen wurden offensichtlich negiert. Stattdessen müssen wir erkennen: Die aktuelle Tennet-Planung mit ihrer „technisch -wirtschaftlich effizienten Lösung“ wird die Gemeinde Henstedt-Ulzburg zerschneiden – wo bleiben da die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner.“

Die Zurückweisung der TenneT durch die Genehmigungsbehörde wurde damit begründet, dass die jüngste Rechtsprechung eine deutlich vertiefte Betrachtung bei der Abwägung des Korridors im Bereich von Wohnumfeldern verlange – von Abwägungsfehlern der TenneT war die Rede. Die SPD wartet nun gespannt auf die neue Beurteilung in den Planungsunterlagen.

Die SPD-Fraktion stellt sich entschieden gegen die geplante Stromtrasse für eine 380 kVLeitung sowie die Errichtung eines weiteren Umspannwerkes auf Henstedt-Ulzburger Gebiet. Nadine Braasch, Mitglied im Planungs- und Bauausschuss: „Wir fordern nach wie vor die Trasse entlang der geplanten A20. Das Argument, dass sich die BAB-Trasse lediglich in der Planung befinde, darf nicht zählen, wenn es um den Schutz der Menschen in dichtbesiedelten Kommunen geht.“

Die SPD kündigt weiteren Widerstand gegen die Planung der Tennet an. Sie will die rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und das bedeutet, zunächst den neuen Entwurf zum neuen Planfeststellungsverfahren abzuwarten. Und nach wie vor gilt: Wir schließen auch den juristischen Weg nicht aus.

pm

26. Juni 2020

45 Kommentare zu "SPD ist entsetzt über Tennet-Planung"

  1. Rolf Michelsen sagt:

    Abwarten was die neue Planung gibt. Die Streckenführung der Leitung bleibt abzuwarten.
    Mal auf die Ortskarte gesehen, könnte es denkbar sein, daß eine weiterführende Leitung auch die Wöddelwiesen in irgendeinser Form tangiert……und wenn da Häuser stehen……(sollen) ?
    Ansonsten reden da auch Leute in Berlin /Wirtschaftsministerium und Kiel mit….Abwägung von überrregionalen Interessen……machte hier so manchen Autobahnkilometer möglich.
    Der Fehmarn-Belt-Tunnel ist auch noch nicht „erledigt“…….
    Allerdings bringt die neue Landesregierung trotz Wahlversprechen die A 20 noch nicht einen Kilometer weiter geschweige denn eine Baumaschine an den Ort des Geschehens.

  2. Thomas Joost sagt:

    Wenn wir immer nur dagegen sind, wird auch nichts passieren…..wir können uns durchaus an die eigene Nase fassen…..

  3. Christoph Abel sagt:

    „Wir fordern nach wie vor die Trasse entlang der geplanten A20. Das Argument, dass sich die BAB-Trasse lediglich in der Planung befinde, darf nicht zählen, wenn es um den Schutz der Menschen in dichtbesiedelten Kommunen geht.“
    .
    Liest sich für mich nicht nach „immer nur dagegen“

  4. Thomas Joost sagt:

    Habe ich irgendwas von Trasse geschrieben??? Aber wenn Sie so drauf anspringen, scheint mein Gedanke ja irgendwie zu wirken…..es darf wohl immer nur das zählen, was mir oder dem Wähler Ihrer Partei gefällt….ist das so?

    • Christoph Abel sagt:

      Moin Herr Joost,
      geht das an mich? Falls ja:
      Nein, ich denke nicht dass Sie irgendetwas von „Trasse“ geschrieben haben. Sie haben auf einen Artikel geantwortet in dem die SPD sich u.a. „entschieden gegen die geplante Stromtrasse“ stellt. Wenn Sie darauf hin beklagen dass man „immer nur dagegen“ sei, dann ignorieren Sie eine Positivforderung der SPD – und das halte ich für unsportlich. Bei Leuten die es besser wissen müssten (und zu denen zähle ich Sie) springe ich tatsächlich auf soetwas an. Übrigens völlig unabhängig davon ob die SPD mir oder den Wählern meiner Wählergemeinschaft am Herzen liegt.
      .
      Eventuell reden wir aber auch aneinander vorbei, mir fällt gerade auf dass Sie sich zwar offensichtlich an mich richten, dabei aber nicht auf meinen Beitrag antworten. Das könnte auch bei obigem Beitrag der Fall sein. Falls Sie sich also mit Ihrem 19:48-Beitrag an Herrn MIchelsen gewandt haben, dann liegt tatsächlich ein MIßverständnis vor

      • Thomas Joost sagt:

        Hallo Herr Abel, es geht eigentlich gar nicht gegen Sie oder der SPD, ich persönlich finde die Trasse auch nicht gut. Leider wird es an der dann fertiggeplanten A20 auch Menschen geben, die dagegen sind, verstehen Sie jetzt? Wenn wir alle immer so agieren, werden wir nichts zustande bekommen. Das Ziel Nord Süd Trasse verlieren wir aus den Augen…bauen ja, aber nicht vor meiner Haustür, so leben wir halt….

        • Rolf Michelsen sagt:

          ….genau das ist des Pudels Kern. Wir in H-U wollen nicht betroffen sein, aber die Nachbargemeinden und deren Bewohner interessieren hier nicht.
          Kein Wunder, daß z.B. in wichtigen Infrastrukturfragen – z.B. Uralt-Thema Umgehungsstraße – es nie zu einer Einigung gekommen ist bzw. wird – weil inzwischen in H-U West sowieso alles zugebaut wurde und aktuell in voller Absicht und nach dem Motto a la Trump. H-U first und Kaki darf uns nicht überholen. Hier Thema Sozialwohungen – Situation nach wie vor mangelhaft. Für Flüchlinge, die noch nicht neu da sind – marode RH kaufen geht aber. Gewerbesteuermässig hat Kaki das längst, wenn man die Unternehmen dort sieht mit Stammsitz im Ort.
          Hier in H-U: Nur die AKN-Trasse samt Tunneleinfahrt lies man unbebaut mit dem Argument für die später eingezogenen neuen Bewohner Raum Usedomer Straße: sorry, das Areal war ja nicht im Baugebiet.
          Juristisch korrekt, aber christlich nicht. Eben H-U-like im alten gewohnten Stil.

        • Christoph Abel sagt:

          Moin Herr Joost,
          natürlich brauchen wir Strom. Die Polizei braucht auch Fahrzeuge. Nach dieser Einsicht sollte sich der Leiter der Dienststelle aber nicht Prospekte von Porsche und Ferrari schicken lassen (Weil ja Konsens ist dass er ein Auto braucht).
          Die Kritik der Wählergemeinschaften und Parteien ist dass die Tennet hier versucht unter dem Argument des Gemeinwohls Unternehmensinteressen durchzudrücken die keinesfalls dadurch abgedeckt sind. Nehmen wir mal das Umspannwerk das die Tennet gerne hätte: Grundsätzlich braucht es natürlich Umspannwerke, also wil die Tennet eines bauen – es kann ganz sicher nur eine Unaufmerksamkeit seitens der Tennet-Planer sein dass denen das bereits vorhandene und nutzbare Umspannwerk ganz in der Nähe gar nicht aufgefallen ist. Es lag bestimmt nicht daran dass das Umspannwerk der Konkurrenz 50 Hertz gehört und Tennet lieber ein eigenes hätte.
          Auch die Kritik am Streckenverlauf ist kein „Hauptsache dagegen“, der Grundsatz „Emission zu Emission“, also die Verlegung der Trasse an die geplante A20 ist nicht unbegründet und wurde – wenn ich mich recht entsinne – auch bereits von den Trassenbauern vorgebracht als es damals ihren eigenen Zielen zuträglich war.
          Falls Sie es noch nicht gemacht haben lohnt es sich die Argumente der örtlichen Wählergemeinschaften und Parteien anzuhören, vielleicht ist ja ein gutes dabei 😉

          • Thomas Joost sagt:

            Stimmt so Herr Abel,
            können Sie sich vorstellen, wann wir dann fertig sind? In 10 bis 20 Jahren oder doch mehr??? und das ist das Problem!!! Wir sollten einen Konsens suchen, wo wir mit Leben können und nicht nur abwälzen….in HU geht nicht da??? andere Gemeinden auch so und nichts wird umgesetzt… das ist das Ergebnis, was Sie wollen…sehr dürftig… viel geredet und diskutiert…Ergebnis NULL….wir leben halt in Deutschland😂😂😂

  5. Horst Pein sagt:

    Welchen Gefahren sind die Menschen expliziet an der Trasse ausgesetzt?

    • Rolf Michelsen sagt:

      Das kommt sehr auf den einzelnen Menschen an und kann man nicht verallgemeinern.
      Es gibt Menschen, deren Organismus reagiert negativ unter der Ausstrahlung von Hochspannungsleitungen (gibt es in meiner Familie nur bei einer Person). Diese Menschen werden gewissermaßen „nervös“.
      Das dürfte auch bei Erdleitungen denkbar sein – da habe ich aber noch keine Erfahrungen in meiner Familie und Bekanntenkreis. Die 380 Kv-Leitiungen strahlen auch stärker als Erdkabel mit 230 V. Deswegen ist die Vegetation über 380 Kv-Leitungen auch nicht positiv, weil „warme Strahlung“ von unten gespürt werden kann, je nach Typ.
      Für empfindliche Menschen gibt es sehr spezielle Strom-Abschalter. Die brauchen Leute für ihr Schlafzimmer. Da wird der Zufluß von Strom total abgeschaltet wenn kein Verbraucher (Leselampe, Radio etc) eingeschaltet ist. Reagiert aber sofort wenn Energie abgefordert wird.
      Ansonsten nimmt man ab und zu „singende“ Hochspannungsleitungen hörbar bei Nebel und Feuchtigkeit war. Stört aber nicht jeden Menschen und hört man nicht in Häusern.
      Fazit: einige Menschen kann es „nerven“, andere spüren und fühlen nichts.

    • Jan Kirmse sagt:

      Hallo Herr Pein,
      je nach Entfernung und Bauart wohl Leukämie, Lungen- und Hautkrebs. Aber wären Sie nicht derjenige, der da Auskunft geben könnte?!

      • Thomas Joost sagt:

        Hochinteressant Herr Kirmse,
        können Sie mir Ihre fundierte Quelle nennen, da müsste ich meine Meinung anpassen….

        • Jan Kirmse sagt:

          Können Sie nicht selbst suchen? Zwischen harmlos und totgefährlich läßt sich diverses finden. Was weiß denn ich, was Sie für fundiert halten. Außerdem bin ich kein Physiker und möchte mir nicht anmaßen zu bewerten, welche Studie belastbar ist und welche nicht. So wie ich es verstehe ist es auch nicht der Strom und/oder die Magnetfelder an sich, die sonderlich schädlich wären, sondern was mit Partikeln in deren Umgebung passiert und wie weit diese sich bewegen. Aber nochmals: das ist nicht mein Fachgebiet. Und einen Link poste ich hier auch nicht, führt nur dazu, daß die Beiträge auf unbestimmte Zeit wieder nur nach Kontrolle durch die Redaktion freigeschaltet werden…

          • Horst Pein sagt:

            Hallo Herr Kirmse ,
            es ist schon interessant, dass von Gefährdung gesprochen wird, aber so gut wie keiner nähere Kenntnisse besitzt.
            – zuerst sollte man herausfinden, ob das Kabel mit Gleich- oder Wechselstrom betrieben werden soll.
            – die Verlegetiefe hat auch einen Einfluss auf die Strahlung. Elektromagnetische Felder sollen durch die Erde abgeschirmt werden. Die Magnetfelder in einem Abstand von 10m vom Kabel an der Erdoberfläche schon so gut wie zu vernachlässigen sein.
            – die Erde über dem Kabel wird wärmer als normal sein.

            Erdkabel scheint also gegenüber einem Hochspannungsmast für die Bewohner günstiger zu sein. Ein Hochspannungsmast strahlt wohl bis zu 100m seitlich elektromagnetische und magnetische Felder aus.
            Ausserdem kommt bei einem Hochspannungsmast noch die optische Umweltverschmutzung hinzu.

            Informationen zur Strahlenbelastung kann man si h gegebenfalls beim BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) besorgen.

            Ein Aspekt fehlt mir hier noch, wie sieht es der der hochfrequenten und digitalen Handymastenstrahlung aus.

            • Horst Pein sagt:

              An Herrn Michelsen.
              2% der Menschen sollen elektrosensibel sein.

            • Jan Kirmse sagt:

              Ah, darauf wollten Sie hinaus. Ja, da stimme ich zu. Details sind aber beim Aufregen hinderlich. 😉

            • Rolf Michelsen sagt:

              Ihren Beitrag finde ich super und informativ. An das Niveau kommt Herr Kirmse mit seinem Beitrag vom 27.06.2020 – 12.04 h nicht, mal ansatzweise – lieber mal was in den Raum stellen anstatt wie Sie mit Fakten aufwarten.

              • Jan Kirmse sagt:

                Im Gegensatz zu Ihnen habe ich darauf hingewiesen, daß ich thematisch kein Fachwissen, höchstens eine Meinung habe. Und vor allem habe ich Herrn Pein nach seiner Einschätzung GEFRAGT, da er sich meines Wissens nach mit Physik auskennt.

                • Thomas Joost sagt:

                  Herr Kirmse, lesen Sie bitte Ihren Beitrag, Sie suggerieren Krankheiten, die entstehen!!! Das Sie keine Ahnung haben kommt erst später…. würde ich nicht schreiben, da dieser Text keine Meinung darstellt sondern eher ein Wissen darstellt, daher habe ich auch nachgefragt😀

                  • Jan Kirmse sagt:

                    Stimmt, kam erst später, da haben Sie recht. Aber bedenken Sie bitte: Sie schreiben selbst in ähnlicher Art, eröffnen auch erst auf Nachfrage, daß Sie manches gar nicht als Fakt verstanden wissen wollen. 😉 Und das was ich da geschrieben habe, können Sie bei Google mehrfach finden: exakt die „Argumente“ (man beruft sich dabei auf eine britische Studie, die (warum auch immer) angeblich nie veröffentlicht wurde) bemüht quasi jede Bürgerinitiative, die irgendwo in Deutschland Stromtrassen verhindern möchte. Ich hatte gehofft, Herr Pein wüßte da evtl mehr zu, aber da er sich dazu gar nicht geäußert hat, gehe ich davon aus, daß er es mangels Wissen getan hat (im Sinne von: statt Halbwissen verbreiten, lieber nichts sagen). Ich möchte (und anscheinend hätte ich es dazu schreiben sollen) meine Aussagen eben nicht als Fakt verstanden wissen, sondern das sind die Dinge, die bei solchen Diskussionen scheinbar in Deutschland angeführt werden. Da Sie mich aber nach Quellen gefragt hatten, gebe ich mal die wieder, die meine persönliche Meinung am besten darstellt: die WHO. Laut WHO läßt der wissenschaftliche Stand keine konkrete Aussage zu, ob solche Leitungen (egal ob über- oder unterirdisch) nun gefährlich oder ungefährlich sind, aufgrund einzelner negativer Hinweise stuft man es daher als „potenziell krebserregend“ ein.

                    • Thomas Joost sagt:

                      Hallo Herr Kirmse,
                      Alles ist krebserregende, wenn man Studien glauben schenkt. Wir ich schon mehrfach geschrieben habe, möchte ich nur zum nachdenken anregen, nicht nur an meiner Wenigkeit denken, sondern wo ist das Ziel und wie kommen wir dahin mit einem großen Konsens aus der Bevölkerung… nicht nur HU, auch alle anderen….wir wollen immer alles vorab wissen, was passieren könnte, vergessen aber das Ziel dabei…. das ist leider so und wir sollten umdenken, sonst sind wir alle nicht mehr in der Lage umzusetzen !!! Wir diskutieren nur noch, ohne einen Konsens zur Lösung zu finden…. Netter Gruß….ich bin fast der Meinung, das wir der gleichen Richtung folgen😀

  6. R. Finsterbusch sagt:

    Aus dem Rathaus noch keine Verlautbarung.
    Bin gespannt, wer unter den Parteien /Wählervereinigungen den 3. Platz mit einem Statement belegt. Zu einer gemeinsamen Pressemitteilung hat es ja leider nicht gereicht.

    Bereits im Dezember 2015 wurden dem damaligen Umweltminister Robert Habeck 3.600 Protestunterschriften Henstedt-Ulzburger Bürgerinnen und Bürger gegen den geplanten Super-Stromtrassenbau überreicht.

    Die Vorzugsvariante (Erdverkabelung durch HU) ist auch nicht NEU, sollte nur noch einmal überprüft werden – wie bereits berichtet. Ergebnis: Es bleibt bei der Planung und TenneT geht mit dieser in das „Planfeststellungsverfahren.“

    „Vom Vorhaben aus der Presse erfahren“.
    = Ähnlich wie Gemeinde-Veröffentlichungen in der „Umschau“.
    = Kennen „Grundbesitzer“ in HU im übrigen so auch (Fahrrad-Highway /Feuerwehr-Express-Verbindung, Wöddel-Regenrückhaltebecken).

    „Wo bleiben da die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner.“
    = Hält man doch nicht für relevant bei „komplexen Vorhaben“ (Argumentation zur REWE-Ansiedlung schon vergessen?)

    „Das durchgeführte Bewertungsverfahren der Tennet weist unseres Erachtens wie schon der erste Antrag zur Planfeststellung erhebliche Mängel auf“.
    = „BGM im Dezember 2015: „Wir können nachweisen, dass Aussagen der Tennet nicht stimmen“ – Nachweis konnte m. W. nicht geführt werden.

    „Das Schutzgut Mensch wurde im Bereich Henstedt-Ulzburg nicht ausreichend berücksichtigt“ (Das Argument ist nicht NEU, wurde bereits vor 5 Jahren genannt).
    = HU bildet nur einen „Mosaikstein“ im „Gesamtbild“ dar (eine Abwägung aller Schutzgüter erfolgt im gesamten Trassenverlauf), daher auch keine Sonderstellung, wenn auch gewünscht.

    „Alle Einwände und gelieferten Argumente der betroffenen Kommunen wurden offensichtlich negiert“.
    = Auch das kennen wir in HU, wenn man einem Investor den Bürger-Einwänden vorzieht.

    „Die rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen“.
    = Das ist „gutes Recht“ der Betroffenen. Ggf. Einzelklage der Parteien (FDP äußerte sich ähnlich) oder Sammelklage?

    Mal sehen, wie es weiter geht.

  7. R. Finsterbusch sagt:

    Es werden m. W. keine NEUEN Argumente gegen den Trassenverlauf und das Umspannwerk gebracht, sondern alte wieder „aufgewärmt“, die lang und breit schon „diskutiert“ wurden.
    Beispiele:
    > Schutzgut Mensch und Andere
    > Trasse entlang der geplanten A20: Pro und Contra
    > Variante: Trassenverlauf über den Waldkindergarten / Habichtstraße
    > besser untendurch als statt drüber weg
    > mögliche Risiken / Auswirkungen der Erdverkabelung
    > bestehendes Umspannwerk kommt nicht in Frage

    Widerstand gegen das Umspannwerk gibt es im übrigen auch von Großgrundbesitzern.
    Ein Beckershof-Landwirt „Es wird kein Umspannwerk bei mir geben.“

    „NEUE Argumente“ vortragen, dazu hatte 2016 bereits die „Umwelt-Staatssekretärin“ in einer „Bürger-Veranstaltung“ aufgerufen.

    Umweltminister Robert Habeck seinerzeit: „Ich sehe einer Klage gelassen entgegen, glaube, dass die Erfolgsaussichten eher gering sein werden.“
    =
    Eine nicht zielführende Diskussion, bringt m. E. in der Sache nichts. Es wird wahrscheinlich aber so hier fortgesetzt.
    „Wo es an Tiefe fehlt, da geht man dann in die Breite.“ 🙁

  8. Hans Bergmann sagt:

    In der Erinnerung gab es vor rund 2 Jahen in Oering ein Haus mit einem Riesengrundstück zu verkaufen. Das Haus relativ neu,sehr groß, erstklassig ausgestattet und das ganze zu einem wirklichen Schnäppchenpreis von rund 350 000 €. Und das hing bei Immonet wie Blei. Und warum? Weil über das Grundstück eine im Erdreich verbuddelte Starkstromleitung lief.
    Zu welchem Preis die Immobilie dann weggegangen ist, ist unbekannt, aber irgendjemand aus der weiß-ich-nicht oder glaub‘-ich-nicht-Fraktion muss dann wohl zugeschlagen haben.
    Man erkenne: Es gibt auch positive Aspekte einer solchen Leitung. Für den Käufer der Immobilie war es wohl das reine Glück….

  9. Hans Bliedung sagt:

    Wieso reden alle über 380KV Drehstrom.
    Um mal etwas beizutragen.Der „Seestrom“ kommt als Gleichstrom an Land als Seekabel.Dann wird mit einer Wechselrichter Station aus Gleichstrom,Wechselstrom.
    Man könnte dieses Seekabel bis zu 400Km weiterführen,Hätte nur ein Kabel ohne Elektosmog,könnte also auch gefahrlos über Siedlungen geführt werden oder als Erdkabel laufen.Durch die Geringeren Verluste bei der Übertragung ist auch die „Abwärme“ beherrschbar.

    • Jan Kirmse sagt:

      Hallo Herr Bliedung,
      laut Tennet haben deren Gleichstromtrassen 320kV. Da aber von 380kV die Rede ist, soll es wohl Wechselstrom sein. Warum das so ist, müßten Sie vermutlich bei Tennet oder einem örtlichen Politiker (der sich damit befaßt) erfragen. Sicherlich wirtschaftliche Gründe.

  10. Oliver Blau sagt:

    Der ganze Energiewandel wird nur dann erfolgreich umzusetzen sein, wenn das Land große Veränderungen mit allen Konsequenzen mitträgt und zulässt. Wenn Kernkraftwerke (nach Fukushima), und zunehmend Kohlekraftwerke (insbesondere seit Fridays for Future) vom Netz gehen, braucht es eine andere Infrastruktur für Strom. Hinzu kommt die Forderung nach einem Ausbau der e-Mobilität, die gleichzeitig zu einem Kapazitätsausbau führen würde. Wir haben also zeitgleich einen Wandel bei Stromerzeugung und -verbrauch, als auch bei den erforderlichen Strukturen.
    Das bringt Gewinner (auch in HU wurden Strommasten abgebaut), als auch Verlierer. Und überall dort, wo sich sog. Verlierer formieren, gibt es einen riesigen Widerstand (stets dann wieder das Große und Ganze in den Hintergrund steckend).
    So auch in HU jetzt. Wer sich in dem Umfeld nicht wehrt, verliert sicher. Also: Mein großes Lob an die hier ansässigen Widerstandsunterstützer gegen lokale Benachteiligungen. Bitte weiter so. Was sich darüber nicht verhindern lässt, würde sowieso gekommen.
    Ob damit der gemeinhin geforderte Energiewandel zügig umsetzbar wird, steht auf einem anderen Blatt.

    • Thomas Joost sagt:

      Wäre es nicht sinnvoll, einen Konsens zu finden? Wir wollen doch alle ÖKO -Strom und Sozialwohnungen, gute Straßen und Radwege…wir wollen immer nur das Beste….aber bitte nicht vor meiner Haustür….ich glaube das diese so nicht funktionieren wird….

      • Tile Abel sagt:

        Moin Herr Joost,

        Ihren grundsätzlichen Gedanken halte ich für nachvollziehbar und richtig.
        Aus diesem Grunde haben sich die Grundeigentümer auch nicht dagegen gewehrt, als die neue Nord – Süd – Trasse über ihr Land entlang der A7 verlegt wurde.
        Emission zu Emission war das Argument – und dem sind wir gefolgt…
        Zwei Jahre später kam die Ost – West – Trasse auf den Plan – und hier zählte das Argument plötzlich nicht mehr. Jetzt geht es durch ein FFH-Gebiet und mitten durch den Ort – und alles mit der Brechstange – es spielt alles keine Rolle.
        Und nein, es geht nicht hier nicht nur um ÖKO-Strom, sondern auch um Atom-Strom aus Schweden, der per Seekabel in Lübeck ankommt.
        Also: Ihre grundsätzlichen Gedanken in Ehren, aber zu einer fundierten Meinung gehören auch fundierte Kenntnisse…

        Herzlichen Gruß

        Tile Abel

        • Thomas Joost sagt:

          Hallo Herr Tile Abel,
          Da möchte ich Ihnen widersprechen, man braucht KEINE fundierten Kenntnisse!!! die haben wir ALLE nicht !!! oder sind Sie alle Fachleute auf diesem Gebiet in einem??? Es geht mir um das Grundsätzliche, das wir als Gesellschaft immer erst dagegen sind….ist halt einfacher, oder??? Meinungen werden zu Anfang immer emotional gebildet, erst dann kommt die Abwägung….ich möchte doch nur zum Nachdenken anregen, mehr nicht! P.S.: Mir gefällt die Trasse auch nicht, aber wir sollten nach Lösungen suchen und nicht gegenseitig klagen…bis was passiert? Nichts

        • Horst Pein sagt:

          Das unterseeische Kabel gibt es seit mindestens 50 Jahren zwische Schweden und Deutschland. In Schweden werden ca. 40% der el. Energie atomar erzeugt. Das ist die Grundlast für Schweden. Wie ich vor ca. 40 Jahren hörte, soll über das Kabel norwegische Energie aus Wasserkraftwerken geleitet werden.
          Zur Zeit finde ich leider keine aktuellen Angaben.
          Diese Energie wird seit 50 Jahren in das vorhandene Netz gespeist. Wieso sollte sie gerade jetzt über neue Leitungennach Süden gehen?

          • Thomas Joost sagt:

            Windkraft von der Nord und Ostsee vielleicht???

            • Horst Pein sagt:

              Es ging hier um die Anmerkung zur Atomenergie aus Schweden.
              Die Windkraft aus dem Ostseebereich soll allerdings bis zur NordSüdTrasse an der Autobahn geleitet werden. Darum werden die Masten für 380 kV ja gebaut.

          • Horst Pein sagt:

            Das Baltic Cable ist erst seit 1994 in Betrieb. Ich bitte den Fehler zu entschuldigen.
            Zur Zeit werden 600 MW el übertragen. Das entspricht der Leistung eines kleinen KKW wie z. B. in Stade.

  11. Britta de Camp-Zang sagt:

    Vorweg: Auch ich habe keine Fachkenntnisse, einiges jedoch erlesen (siehe Quellen unten).

    Ich war im Juni 2019 bei der PuB-Ausschusssitzung im Ratssaal als Zuhörerin anwesend, als anwesende Vertreter der Tennet noch einmal auf die Möglichkeit der Trassenführung für die Ostküstenleitung an der geplanten A20 angesprochen wurden. Schon damals konnte man den Eindruck gewinnen, dass die Tennet eine Trassenführung durch Henstedt-Ulzburg favorisierte. Die beispielhaft vorgelegten Bilder einer Baustelle für eine Erd-Kabelverlegung ließen für Henstedt-Ulzburg nichts Gutes erahnen. Jedenfalls wurde in dieser Sitzung nicht näher auf den dafür notwendigen, sehr breiten Kahlschlag (ca. 25 m) eingegangen.

    Eine Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ), wie es in den Kommentaren hier kurz angemerkt wird, wird von vielen Expert*innen als die zukünftig sinnvollere Technologie betrachtet, da der Übertragungsverlust bei großen Distanzen geringer ist als in einem Wechselstromnetz. HGÜ-Leitungen sind teilweise im Netzentwicklungsplan für Deutschland geplant, um die im Norden gewonnenen großen Energiemengen aus Windkraft in den Süden unseres Landes zu transportieren. Aufgrund der geringen Energieverluste lohnt sich die HGÜ, wie ich es verstanden habe, schon ab einer Länge von etwa 400 km, obwohl sie gegenwärtig noch etwa doppelt so teuer ist (!) wie eine Strom-Übertragung über ein Wechselstromnetz.

    Heutige Wechselstrom-Freileitungen benötigen Trassenbreiten von bis zu 60 m. Oberirdische Gleichstromleitungen mit Isoliergas dagegen nur etwa 6 m. Ob diese oberirdisch geführten Gleichstromleitungen in der Bevölkerung jedoch eine größere Akzeptanz als Wechselstrom-Freileitungen mit teilweiser Erdverkabelung finden, bezweifle ich allerdings. Denn, wenn die vier großen Netzbetreiber auch das Gegenteil aufzeigen wollen (siehe Quellenangabe), die Sorge / Angst vor Gefahren durch elektromagnetische Felder bzw. Umgebungsstrahlung ist groß.

    Die Trasse durch ein dichtbesiedeltes Gebiet wie Henstedt-Ulzburg verlaufen zu lassen, anstatt sie an die geplante A20 zu legen, scheint rein wirtschaftliche Gründe auf Seiten der vier großen Netzbetreiber (in S-H die Tennet), aber auch der lokalen Energieversorger (hier die Schleswig-Holstein-Netz AG) zu haben. Ich wünsche mir eine ehrlichere und offenere Gegenüberstellung des Für und Wider beider Trassenverläufe hinsichtlich der Gründe für die Wahl der Übertragung (Wechselstrom, Gleichstrom), der Kosten, der notwendigen Eingriffe in die Natur und ihre Auswirkung, der Anbindung an die örtlichen Versorgungsnetze und der Anzahl der „betroffenen“ Anwohner*innen.

    Dass der produzierte Strom in den Süden geleitet werden muss, ist unbestreitbar. Leider ist trotz der bisher geführten Gespräche aber noch immer das Gefühl geblieben, dass nicht alle Karten offen auf den Tisch gelegt wurden – dies scheint mir das größte Hindernis auf dem Weg zu einer erfolgreichen Energiewende, von der wir doch alle profitieren sollen und wollen.

    Quellennachweis und gleichzeitig einige LINKS für Interessierte:
    https://www.elektrotechnik.vogel.de/gasisolierte-gleichstrom-leitungen-statt-stromtrassen-fuer-die-energiewende-a-875848
    Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Würzburg, ein deutscher Anbieter für Fachkommunikation zum Thema HGÜ
    https://www.netzentwicklungsplan.de
    Die Netzbettreiber zum Netzentwicklungsplan Strom in Deutschland
    https://www.tennet.eu/fileadmin/user_upload/Our_Grid/Onshore_Germany/Ostk%C3%BCstenleitung/579_160867_OKL_Projektbroschuere_FINAL.pdf
    Tennet zur Ostküstenleitung / Netzausbau u.a. im Kreis SE

  12. Horst Pein sagt:

    Hier Informationen zur Gefahr durch Hochspannung vom BfS

    Einzelne Absätze habe ich in der Reihenfolge geändert, bin der Meinung, dass man dann ev.die allgemein interessierenden Stellen schneller im Blick hat.

    Beim Betrieb von elektrischen Geräten und in der Umgebung von hausinternen Stromleitungen entstehen Magnetfelder. In unmittelbarer Nähe der Geräte sind die Magnetfelder häufig höher als unter Freileitungen. Mit zunehmendem Abstand nehmen sie aber schnell und deutlich ab.

    Auch elektrische Felder von Freileitungen können zum Beispiel durch eine Gebäudewand fast vollständig abgeschirmt werden. Magnetische Felder von Freileitungen und Erdkabeln allerdings kaum.

    Bei bestimmten Berufsgruppen, die regelmäßig relativ starken Magnetfeldern ausgesetzt sind, gibt es Hinweise aus Studien, dass diese bei Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimer eine Rolle spielen könnten. Hier ist bisher ebenfalls kein Wirkungsmechanismus gefunden worden.

    Neue Stromtrassen werden errichtet, als Freileitung über oder in Kabeln unter der Erde.

    Übertragen wird in der Regel Drehstrom mit einer Frequenz von 50 Hertz. Dafür werden pro System drei Einzelleiter benötigt. In den Übertragungsnetzen sind Freileitungen mit bis zu 380.000 Volt Spannung üblich.

    Die Spannung zwischen den Leitern und dem Erdboden ruft ein elektrisches Feld hervor. Fließt ein Strom, entsteht um die Leiter zusätzlich ein magnetisches Feld. Beide Felder sind direkt unter den Leitern am größten.

    Der Transport elektrischer Energie über weite Strecken in Erdkabeln ist technisch aufwendiger. Direkt über einer Kabeltrasse ist das Magnetfeld ähnlich hoch wie unter Freileitungen. Mit seitlichem Abstand zur Kabeltrasse nimmt es aber schneller ab, weil Erdkabel dichter beieinander verlegt werden können. Die elektrischen Felder von Erdkabeln werden durch das Erdreich vollständig abgeschirmt.

  13. Horst Pein sagt:

    Empfehlungen und Schutzmaßnahmen (vom BfS)
    .
    Welche Schutzmöglichkeiten gibt es? Die Grenzwerte schützen vor nachgewiesenen gesundheitlichen Auswirkungen. Sie beruhen auf dem Stand von Wissenschaft und Technik.
    .
    Auch unterhalb der Grenzwerte sind unvermeidbare Wirkungen auf Mensch und Umwelt aus Gründen der Vorsorge nach dem Stand der Technik auf ein Mindestmaß zu beschränken. Entsprechende Vorsorgemaßnahmen können gewährleisten, dass neue Leitungen die vorhandene Hintergrundbelastung nicht wesentlich erhöhen.
    .
    Das kann zum Beispiel durch geeignete Abstände erreicht werden. Eine andere technische Maßnahme besteht darin, die Einzelleiter von Freileitungen so anzuordnen, dass sich die Magnetfelder großteils kompensieren und so die Belastung in der Umgebung reduziert wird.

  14. Horst Pein sagt:

    Gesundheitliche Wirkungen elektrischer und magnetischer Felder
    .
    Elektrische und magnetische Felder können die natürlichen elektrischen Ströme im menschlichen Körper beeinflussen. Sie erzeugen dann Ströme im Körper, die zur Erregung von Muskel- und Nervenzellen und bei hohen Stromdichten schließlich zu Gesundheitsschäden führen können.
    .
    Diese Wirkungen bilden die Grundlage für die gültigen Grenzwerte. Diese schützen vor allen nachgewiesenen Gesundheitsgefahren.
    .
    Es gibt aber epidemiologische Studien, die einen statistischen Zusammenhang zwischen schwachen Magnetfeldern unterhalb der Grenzwerte und einem etwas erhöhten Risiko für Leukämie im Kindesalter finden. Die Ursachen für die Entstehung dieser Erkrankung sind noch nicht ausreichend geklärt. Ein ursächlicher Zusammenhang mit Magnetfeldern ist nicht nachgewiesen.
    .
    Um sich zu schützen, sollte man also einen genügenden Abstand zu einer Hochspannungsanlage halten. Damit ist eine Gesundheitsgefahr wohl ausgeschlossen.
    .

    • Thomas Joost sagt:

      Hallo Herr Pein,
      wäre es nicht sinnvoll erstmal unser Smartphone auszuschalten, ist schließlich direkt am Kopf und das bei fast allen ständig??? Lassen Sie uns nach Lösungen suchen, nicht warum es so gekommen ist….wir leben jetzt und heute und nicht vor 40 Jahren….Vergangenheit lässt sich nicht ändern….mit immer nur dagegen, lässt sich nichts aber auch gar nichts verändern……nachdenken, wo wollen wir in 30 Jahren stehen…was wollen wir unseren Kindern mal sagen… wir haben diskutiert, aber nichts auf die Reihe bekommen??? Was würden Sie Ihren Kindern sagen??? Das wir 30 Jahre gebraucht haben , um eine Stromtrasse zu legen? Wir sind so gut….die werden so Stolz sein……

  15. Jens Daberkow sagt:

    Erdkabel- statt Strahlung von oben gibt es jetzt Erdwärme und Strahlung.
    Ich hätte da einmal eine Frage an die Landwirte unter uns. Wie lange wird es dauern bis sich das (ich nenne es mal) Erdgefüge wieder so Ertragreich nutzen lässt wie vorher und das natürliche Gleichgewicht im Boden ausgeglichen ist? Bei mir zB wurde vor 15 Jahren ein recht großes Regenrohr im Garten verlegt bis heute ist es die Stelle die als erstes im Sommer vertrocknet.

    • Horst Pein sagt:

      Herr Daberkow, zur Strahlungsfrage sollte Sie meine Beiträge lesen. Der Wasserhaushalt im Boden ist wieder ein neues Problem. Sollten Erdbaufirmen aber in den Griff bekommen.

  16. Horst Pein sagt:

    Herr Joost, meine Intension ist, auch mal mehr in die Tiefe zu gehen, um jedem seine eigene Meinung mit mehr Hintergrundwissen zu bilden.
    Also nicht nur in die Breite zu gehen.

    Wenn wir 20m bis 30m Platz für eine unterirdische Trasse finden, dürfte kein Leben gefährdet sein. Für das Problem mit der Wärme gibt es auch schon eine Lösung. Damit dürften Landwirte und Naturfreunde auch zufrieden gestellt werden. Wollen mal verfolgen, was Fa. TenneT davon realisieren wird.

  17. Thomas Joost sagt:

    Guten Morgen Herr Pein,
    das ist ja schon mal ein Lösungsansatz und das finde ich gut.
    Netter Gruß

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Gemeinde investiert halbe Million ins Alstergymnasium

Gemeinde investiert halbe Million ins Alstergymnasium

28. September 2020

Vor dem Abriss wird das Gemäuer noch mal aufgehübscht. Die Ortsentscheider wollen im kommenden Jahr[...]

CDU: Windenergie an die A20 statt der 380 kV-Leitung? Nicht mit uns!

CDU: Windenergie an die A20 statt der 380 kV-Leitung? Nicht mit uns!

25. September 2020

Mitteilung der örtlichen CDU Seit vielen Jahren kämpft ganz Henstedt-Ulzburg gegen den Bau der 3[...]

Kultur-Förderungs-Vereinigung forum erhält Henstedt-Ulzburger Bürgerpreis

Kultur-Förderungs-Vereinigung forum erhält Henstedt-Ulzburger Bürgerpreis

25. September 2020

Bürgervorsteher Henry Danielski und Bürgermeisterin Ulrike Schmidt gratulieren Renate Berner-Bade, [...]

BFB informiert: In Henstedt Ulzburg gibt es Notstrom nur auf dem Papier

BFB informiert: In Henstedt Ulzburg gibt es Notstrom nur auf dem Papier

23. September 2020

Mitteilung der BFB-Wählervereinigung Am 6. März 2020 fragte die BFB die Verwaltung nach dem Sach[...]

Neuer Energiebeauftragter Uffenkamp: Ich erarbeite das Klimaschutzkonzept

Neuer Energiebeauftragter Uffenkamp: Ich erarbeite das Klimaschutzkonzept

22. September 2020

Jens Uffenkamp Henstedt-Ulzburg beschreitet neue Wege beim gemeindlichen Gutachtentreiben. Das n[...]