Sonnabend nächste Handball-Sause: Hannover kommt

Mit dem HSV Hannover haben die Frogs noch eine Rechnung offen. Drittliga-Handballer des SV Henstedt-Ulzburg wollen sich am Sonnabend bei den Niedersachsen revanchieren.

Es ist gut zwei Jahre her, da bezogen die Handballer des SV Henstedt-Ulzburg in einem Drittliga-Spiel ihre letzte Heim-Niederlage. Ausgerechnet gegen den HSV Hannover verlor das Team von Trainer Tobias Skerka damals am sechsten Spieltag mit 24:29. Diese Scharte wollen die Frogs nun am Sonnabend (19 Uhr, Sporthalle Maurepasstraße) ausmerzen. Dabei ist Hannover trotz eines bislang eher enttäuschenden achten Platzes (8:8 Punkte, 252:250 Tore) wahrlich keine Laufkundschaft.

„Wer fünf Minuten vor dem Ende die Handballfreunde aus Springe am Rande einer Niederlage hat, kann Handball spielen“, sagt Chefcoach Skerka, der die Hannoveraner als tempostarke Mannschaft mit einem wurfgewaltigen Rückraum bezeichnet. Skerka erwartet einen taktisch gut eingestellten Gast, will aber, dass sein Team dem Spiel selbst den Stempel aufdrückt. „Die Jungs strotzen nach acht Siegen vor Selbstbewusstsein, werden aber dem HSV Hannover bestimmt nicht den Gefallen machen, ihn zu unterschätzen“, weiß der Coach um die Charakterstärke seiner Mannschaft. „Die Mannschaft hat in der 2. Bundesliga trotz des Abstiegs im letzten Jahr viel dazu gelernt. Wenn es einmal ein paar Minuten nicht so läuft, dann bewahren alle die Ruhe und verstricken sich nicht in Einzelaktionen. Unser Team ist mental viel stärker als im letzten Jahr und arbeitet weitaus besser als Kollektiv“, so der Coach.

Zwar mussten zu Beginn der Woche Nico Kibat, Matthias Karbowski und Stephan Hampel mit einer Grippe aussetzen, doch Skerka geht davon aus , dass das Trio auflaufen kann. Auch die Langzeitverletzten machen Fortschritte. Jan Peveling hat nach seiner Meniskusoperation mit der täglichen Reha angefangen. Steffen Köhler darf die Krücken bei Seite legen und das angebrochene Schienbein wieder belasten und Kevin Wendlandt tastet sich mit individuellem Wurftraining langsam an das Mannschaftstraining heran. Bis der baumlange Rückraumschütze allerdings nach seiner Kreuzband-OP wettkampforientiert trainieren kann, werden noch viele Wochen vergehen. „Immerhin muss ich jetzt nicht mehr immer alleine mit unserem Physio Friedrich Groo schwitzen. Der hat mich ganz schön hart ran genommen, aber der Erfolg gibt ihm Recht.“, lobt Wendlandt die medizinische Abteilung rund um Kooperationspartner Physio-Sports in Hamburg.

Joachim Jakstat

25.10.2013

 

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