Ortsplaner will Kruhnskoppel-Wiese mit Quetschhäusern bebauen | Henstedt-Ulzburger

Ortsplaner will Kruhnskoppel-Wiese mit Quetschhäusern bebauen

Wiese am Wohngebiet Kruhnskoppel

Während am Autobahnzubringer für die Ansiedlung der Logistikzentren von Netto und Rewe in der jüngsten Zeit 33 Hektar Ackerfläche – das ist umgerechnet die Fläche von 46 Fußballfeldern – versiegelt wurden und sogar damit geliebäugelt wird, das Gewerbegebiet bis zur Westerwohlder Straße auszudehnen, geht es auf der gegenüberliegenden Seite Henstedt-Ulzburgs vergleichsweise gemäßigt zu. Die Gemeinde betreibt dort keinen Flächenfraß, sondern nur Flächenknabberei. Nachdem die Ortsentscheider zuletzt Beschlüsse gefasst haben, Flächen am Henstedter Friedhof und in Wöddelnähe bebauen zu wollen, haben sie sich nun dafür ausgesprochen eine 1-Hektar große Wiese an der Kruhnskoppel zu Bauland zu machen. Für einen entsprechenden Antrag der Bürgermeisterin stimmten SPD, CDU, FDP und BFB, mit Nein stimmten WHU und Grüne.

Es gibt also eine breite Mehrheit an der Ecke Grünland zu Bauland zu machen und es gibt auch Einigkeit darüber, was für Häuser dort einmal entstehen sollen. „Wir halten das Grundstück für sehr attraktiv für Einzel- und Doppelhäuser“ sagte SPD-Gemeinderätin Nadine Braasch und erntete Kopfnicken von CDU, FDP und BFB. Streit droht allerdings bei der Frage, wie eng dort gebaut werden soll. Während CDU-Gemeinderat Michael Meschede eine Mindestfläche von 800 Quadratmeter für ein Doppelhaus forderte, ist Rathaus-Ortsplaner Volker Duda der Meinung, dass ein Haus keinen Garten braucht, sondern eine Terrasse mit schmalem Grünstreifen ausreicht. Seine Antwort auf Meschedes 800 Quadratmeter Forderung: „400 Quadratmeter Fläche für ein Doppelhaus mit zwei Hälften drin ist heute Standard.“ Mehr sei „Luxus“, so Duda weiter.

Wer wird sich am Ende durchsetzen? Der hauptberufliche Ortsplaner oder der ehrenamtliche Gemeinderat Meschede? Fakt ist: Am Ende sitzen die gewählten Kommunalpolitiker am längeren Hebel. Nur sie entscheiden darüber, ob und wie dort gebaut werden darf. Aktuell wurde nur die Grundsatzentscheidung getroffen, die Fläche überhaupt zu bebauen. Das Bebauungsplanverfahren steht also ganz am Anfang.

Aber: Duda kann darauf verweisen, dass seine Quetschhäuser-Politik ansonsten hoch im Kurs bei den Freizeitpolitikern steht. Derzeit werden etwa der Reihe nach alte Wohnquartiere nachverdichtungsfit gemacht, was nichts anderes bedeutet, als dass der rechtliche Rahmen dafür geschaffen wird, mehr Häuser in bestehende Siedlungen zu pressen. Das Foto unten zeigt einen aktuellen Fall in der Straße Adlerhorst in Ulzburg-Süd.

Hinten sieht man schon das Doppelhaus, vorne gibts noch ein Einzelhaus dazu

Dort verabschiedeten die Ortsentscheider 2019 einen neuen Verdichtungs-Bebauungsplan. Was nun möglich ist veranschaulicht das obige Bild. Auf das Grundstück, wo noch vor kurzem ein Einfamilienhaus mit Garten stand, werden jetzt zwei Häuser hineingequetscht. Hinten ein Doppelhaus und vorne ein Einzelhaus. Weil es nach der neuen gemeindlichen Vorgabe zwei Stellplätze pro Wohneinheit geben muss, kommen auch noch sechs Parkplätze mit auf die Fläche.

Christian Meeder

29. September 2021

41 Kommentare zu "Ortsplaner will Kruhnskoppel-Wiese mit Quetschhäusern bebauen"

  1. Steffen Groth sagt:

    200 qm für eine Doppelhaushälfte reicht doch völlig aus! Schön auf 10 x 20 Meter mit einer Grundfläche von 6 x 8 Meter. Einfach perfekt. Schön mit 2 Vollgeschossen und dem ausgebauten Dachgeschoss, damit wenigstens die Wohnfläche stimmt. Und kostet dann ja auch nur 450.000 oder so. Einfach geil.
    PS.: Hab leider den Ironie-Button auf meiner Tastatur nicht gefunden.

    • Jan Kirmse sagt:

      Nicht, daß ICH eine Doppelhaushälfte auf 200qm richtig finden würde, aber da Sie ausgerechnet auf den Preis anspielen: auf 400qm und dafür dann 600t€ würde eher Käufer finden? 🤔

      • Steffen Groth sagt:

        Herr Kirmse,
        ich mochte Ihre Interpretationen zu Beiträgen anderer schon immer…Nicht!
        Ich kann nicht erkennen, wo ich „ausgerechnet“ auf den Preis anspiele. Erstens habe ich den Preis mit einem angehängten „oder so“ versehen und zweitens habe ich den Preis auch nicht „ausgerechnet“ 😉
        Ich erkenne in der Mehrzahl Ihrer Beiträge in den letzten Jahren immer nur den, meiner Meinung nach jämmerlichen, Versuch, die Kommentatoren und deren Meinungen zu spalten.
        Ich werde, so Sie denn eine Antwort auf diesen Post schreiben werden, vermutlich nicht antworten.

        • Jan Kirmse sagt:

          Herr Groth, meinen Sie denn ernsthaft, ich hätte irgendwas ausgerechnet? Ich habe sogar deutlich gemacht, daß es nicht mal meine Meinung ist, daß solch ein kleines Grundstück toll wäre. Aber grundsätzlich dürften das realistische Preise sein, kann sich doch aktuell so oder so niemand leisten. Dennoch ist ja die grundsätzliche Idee eines Miniaturgrundstückes nachvollziehbar, um den Preis irgendwie „niedrig“ zu halten. Nur schön ist die Idee nicht. Allerdings (und gleiches gilt für die Aussage von Herrn Barckmann weiter unten) finden sich ja selbst für solche absurden Projekte (das ist halt subjektiv) scheinbar Käufer und vermutlich wird das einfach mit dem Preis zusammenhängen.
          Das hat nichts mit spalten zu tun, sondern lediglich mit unterschiedlichen Meinungen (und ich wiederhole es nochmal: ich war doch sogar Ihrer Meinung (aber vielleicht regt Sie ja genau das auf)).

  2. Dennis Hertle sagt:

    Lasst den Spaziergängern, Kindern und Hundegassi-Gehern doch ein paar Wiesen übrig. Wofür sollte man sonst auf dem Land wohnen?

    • G. Willsch sagt:

      Hallo Herr Hertle,
      das ist der Schmerz, den viele Henstedt-Ulzburger bereits vor Ihnen ertragen mussten. So mussten vielleicht auch Menschen darunter leiden, als das Haus gebaut wurde, in dem Sie jetzt wohnen.
      Aber genau diesen Schmerz im Herzen zu tragen, macht vielleicht erst einen wahren Henstedt-Ulzburger aus … .

  3. Uwe Eimers sagt:

    Henstedt-Ulzburg, wie wir es kennen

  4. Britta de Camp-Zang sagt:

    Da die Gemeinde eine beinahe Vollversiegelung riesiger Flächen durch Logistiker erlaubt, sollte als Ausgleich wenigstens im Wohnungsbau darauf geachtet werden, dass ausreichend Grünfläche erhalten bleibt – für den Klimaschutz und zum Wohle der Menschen.
    Herr Meschede hat vollkommen Recht, wenn er 800 qm für ein Doppelhaus fordert, denn neben dem Gebäude müssen zwei Stellplätze pro Haushälfte vorgehalten werden, dazu kommen i.d.R. Zuwegung, eine Terrasse sowie ein kleines Gartenhäuschen. Da bleibt auch bei 400 qm pro Haushälfte nicht mehr viel Garten übrig.
    Eine Lösung, auch jungen Familien den Bau eines eigenen Häuschens trotz hoher Grundstückspreise zu ermöglichen, könnte der Erwerb der Wiese (und anderer potenzieller Wohnbauflächen) durch die Gemeinde sein und die anschließende Vergabe der einzelnen Grundstücke über eine Erbpacht. Für die Gemeinde dürfte sich dies bei dem aktuellen Zinsniveau sogar rechnen.
    Diese Vorgehensweise ist auch für den (sozialen) Wohnungsbau die bessere Lösung: Die Gemeinde behielte so auf dem eigenen, wertvollen Land das Sagen.

    Zur Info: Im Wohngebiet Kisdorfer Straße / Pommernstraße, für das gerade der B-Plan 148 erstellt wird, haben sich die Anwohner*innen eine Einfamilien- und Doppelhausbebauung mit den von Herrn Meschede vorgeschlagenen Grundstücksgrößen auf der vorhandenen freien Fläche gewünscht – insbesondere da, bis auf ein kleines MFH mit fünf Wohneinheiten, in diesem Gebiet ausschließlich Einfamilien- und Doppelhausbebauung vorherrscht. Warum man meint, dass hier eine Nachverdichtung mit mehreren großen Mehrfamilienhäusern passend und sinnvoll ist, erschließt sich den meisten noch immer nicht.

    Wenn Herr Duda meint, dass ein Haus keinen Garten braucht, dann sollte er mal an Hitzetagen in die Stadt fahren: Auf jeder dort vorhandenen größeren Grünfläche ist die Luft deutlich erträglicher als in den dichtbebauten Wohnstraßen. Aus den Fehlern vieler Städte, die übrigens gerade für viel Geld renaturiert werden, sollte man als Ortsplaner eigentlich gelernt haben.

  5. Ralf Gläser sagt:

    Unsere lieben Ortsvorsteher sind einfach nur erbärmlich. Angefangen bei der Bürgermeisterin, welche sich an Ihre Wahlversprechen nicht mehr erinnert, bis hin zum Ortsplaner, scheinen alle nur ein Ziel zu verfolgen. Weg mit den Grünflächen und immer mehr Häuser, auf immer weniger Fläche bauen. Genau deshalb zieht man ins „kinderfreundliche“ Henstedt-Ulzburg. Unglaublich… Vergessen wird hierbei leider die dafür notwendige Infrastruktur. Es werden weder Straßen entsprechend ausgebaut, noch gibt es ausreichend Ärzte und von den KiTa Plätzen reden ich erst gar nicht.
    Aber mit der nächsten Wahl haben wir es alle selbst in der Hand. Leider ist diese noch sehr weit entfernt.

    • Dirk Barckmann sagt:

      Tja die liebe Bürgermeisterin… Und damit auch in Zukunft alles beim alten bleibt, darf Sie sogar 8 Jahre. Lange kein Pressefoto von ihr gesehen. Was ist los?

  6. Dirk Barckmann sagt:

    Duda meint Garten sei nicht nötig? Willkommen in der Gemeinde im Grünen! Einfach nur noch lächerlich diese Äusserungen um immer mehr auf immer kleinere Flächen zu quetschen. Um die Preise brauch sich keiner Gedanken zu machen. Verkauft wird merkwürdigerweise Alles. Schauen Sie sich mal die Duda-Style-Reihenhäuser neben der ARAL-Tanke an, die Reihenhäuser neben Harleys mit unverbautem Blick auf die Lärmschutzwand usw. usw. Da geht noch was! Abgenickt wirds auch. Ortspolitik sei dank. Manke rulez!

  7. rolf michelsen sagt:

    Unsere Ortspolitike handeln nach der Devise – die Herr Iversen BfB – schon mehrfach verkündet hat: wir müssen bauen. Doch wer „wir“ ist verrät er nicht, bis dato. In jedem Fall sagen es alle Investoren die hier bauen. Welchen Grund Herr Iversen sehen SIE das hier gebaut werden muss – schließlich haben SIE als gewählter Vertreter doch (noch ?) Kontakte zu den Wählern oder erst wieder im nächsten Wahlkampf ? Herr Meschede darf sich auch mal dazu äußernl Die FDP schliesst sich ja immer der CDU an bei Abnstimmungen – so das Bild der Bürger.
    Nun von Sozialwohnungsbau redet man hier nicht ernsthaft. DZ und EFH sind kein Sozialwohungsbau.
    Das Thema Neubaugebiet nahe dem Friedhof ist noch in weiter Ferne. Es ist zwar im Grundsatz beschlossen nur mit dem gewünschten Kreisverkehr dauert es wohl noch eine lange Zeit. Rechtsstreit mit der oberen Behörde.
    Wagenhuber ist auch Baugebiet – Umsetzung wird noch sehr lange dauern.
    Neubauten wollen die Bürger hier nicht. Jedenfalls kein Bürger, der in den Ort gezogen ist wo Grünflächen gnadenlos vesiegelt werden – zum Wohle der Investoren und nicht der Bewohner.
    Kein Ortspolitiker denkt oder beantragt hier die Infrastruktur endlich zu moderniesieren und dem aktuellen Stand anzupassen.
    Nach dem Bürgerhaushalt 2014 und dem Alibi-IGEK rückt das mit der Taktik „Verdichung“ alles ins absurde.
    Das Abnicken von Neubauten klappt da im Sekundentakt. Egal ob hier bei weiterem Zuzug von Menschen meist aus HH es an Personal in den KiTas, Schulen und auch an Ärzten fehlen werden. Arbeitskräfte im sozialen Bereich können sich bei den Preisen hier kaum ein DZ /EFH leisten. Geld verdient man in Hamburg, hier in H-U schläft man nachts.
    Die Verkehrslage auf den beiden Durchgangsstraßen wird auch durch den Neubauwahn in Kaltenkirchen schwieriger.
    Kaltenkirchen hat wenigstens den Freizeitpark – und Ulzburg dageben das Logistikgebiet.
    Noch läuft REWE nicht, aber es wird kommen: mit Personal- und Transportfahrzeugen.
    Unsere Bgm., mit der wir uns noch 6 Jahre begnügen müssen denkt ja auch im Bereichj Wilstedter Straße die alten Siedlungshäuser gegen verdichtete Neubauten auszutauschen weil die jetzige Begbauung nicht mehr zeitgemäss ist.
    Das Industriegebiet, schon vor Jahren von Herrn Duda vorgetragen und verschoben, wird kommen.
    Herr Duda sollte sich mal um das Thema Infrastruktur, insbesondere Abwasserleitungen kümmen bei zukünftigen vermehrten Starkregenereignissen.
    Politik Herr Duda machen die Politiker – machen Sie Ihren Job für den Sie bezahlt werden aus Steuermitteln.
    Unsere Bgm. glänzt nicht mit neuen Fotos. Nun jal, für eine Ärztin werden, die für Privatpatienten da ist bringt hier für die Mehrheit der Bürger nichts.
    Mit ihr müssen wir uns noch 6 Jahre zufriedengeben ehe wir Chancen auf Verbeserungen haben. Knöllchen verteilen ist nicht Poltikik machen. Das ist m.E. auch die einzige Leistung, die sie erbracht hat aus ihrer Hand.
    Zwischen 16 – 18 h tobt hier auf der Hamburger Straße der Verkehrswahn. Ab 20 h kann man beruhigt auf der Straße radeln anstatt auf schlechten Radwegen oder unerlaubt auf Fußwegen, Verkerhrsregeln sind dann Nebensache bei den meisten Akteuren.
    Nach 20 h ist man evtl noch in Nachschicht vom Ordnungsamt auf LKW-Parksünder im Gebiet Kirchweg „auf Jagd“.

    • Wilfried Entlinger sagt:

      Knöllchen verteilen, in einer Straße wo 35 Jahre jeder LKW durchgekommen ist und jetzt die Straße zu schmal ist, ist m.E. eine besondere „Leistung“. Allerdings scheint es mit der Leistungsfähigkeit schon zu Ende zu sein. In Straßen mit mehr Problemen werden keine Knöllchen verteilt. Ist das Ortspolitik, schneller unvorbereiteter Vorstoß und dann ist die Luft raus?

  8. rolf michelsen sagt:

    …..übrigens und nebenbei ! In dem Artikel fehlt mir eine Meinung unserer Bgm. Nun ja, Details sind wohl nicht so ganz ihre Stärke. Eher Fotos ohne ihre Anschubleistungen.
    Wir hörten und sahen das (als man noch per Internet an Sitzungen teilnehmen durfte im Juni 2021) in puncto Schlappmoorbrücke ihre Kenntnisse der Arbeiten der Bauabteilung.
    Unsere Poliltiker schaffen es nicht hier auch für neue Bewohner Arbeitsplätze zu finden auf Hamburger Niveau (wo die Gehälter / Löhne) höher sind. Und Hamburg profitiert von Mehr-Steuereinnahmen durch Start Up-Unternehmen und Firmenzentralen in Hamburg.
    Wir in H-U haben überwiegend Logistik in verschiedenen Formen.
    Neuer Wohnraum bedeutet mehr Individualverkehr jeglicher Art, sei es als Besucher, Handwerker, Ver- und Entsorgung etc.
    Wenn unsere Politiker keine neuen Ideen haben (so wie Bürgerhaushalt und in Folge IGEK) greift man auf alte Dinge zurück.
    Das Thema A 7 – Anschluß war man aktiv in der Denkfabrik als Hamburg die Olympiade ausrichten wollte….und Kaden in Sachen Golf gefordert wäre.
    Doch das Landesamt hat aus Gründen der Abstände bei Autobahnzufahrten schon kllar enrschieden: nein. Die Alvesloher haben da auchein Wort mitzureden, weil ihre Gelände betroffen wird….und man dort nicht die Fehler der H-U-Verkehrsplanungsfehler ausbnaden möchte.
    Aber ein Gutachten für das heinische Archiv ist ja auch ganz nett….
    Ansonsten: Wähler, die den Bürgermeisterposten durch Wahl entscheiden können auch wieder den Wahlentscheid korrigieren. Unsere Politiker haben uns schon vor Herrn Bauer gezeigt wie das geht….

  9. R. Finsterbusch sagt:

    Am 30.09.2021 hat die Kommunalpolitik in einer öffentlichen Bürgerinformation ihr Ergebnisse aus einem Arbeitskreis zum Thema: „Ortsteile und Ortsmitten // Wohnen und Ortsstruktur“ vorgestellt.

    Dazu war zu vernehmen, dass im Arbeitskreis kontrovers ohne Ergebnis diskutiert wurde, ob kein weiterer Flächenverbrauch für den Wohnungsbau getätigt werden soll oder auch weitere Flächen z. B. am Bahnhof Ulzburg-Süd in die Wohnbauentwicklung einbezogen werden.
    Einige Themen blieben weiterhin offen und bedürfen weiterer Diskussionen.

    Es wurde betont, dass es sich bei den Ergebnissen um Visionen handelt.
    Diese wurden aus Sicht der teilnehmenden BürgerInnen nicht als NEU empfunden, was auch so geäußert wurde.
    = Man schaue sich mal das „Leitbild der Gemeinde“ an.

    Der Arbeitskreis hat auch über realistische Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert, über das WIE war dazu nichts zu vernehmen.

    Aus der IGEK-Bürgerbeteiligung sind weitergehende „Versionen“ bekannt, wie z. B. „bezahlbarer Wohnraum“, auf die hier nicht eingegangen wurden, wobei einige davon – durch anderslautende Entscheidungen – m. E. schon heute nicht mehr umsetzbar sind.

    Die Frage nach den quantitativen Bürgeraussagen im IGEK-Prozess und wie damit im weiteren Prozess umgegangen werden soll, wurde auch bereits beantwortet.
    = Die Ergebnisse der Veranstaltungen sind nur auf die Teilnehmenden der Veranstaltungen zurückzuführen. Nicht auf die Bürgerschaft insgesamt.
    > Sind sie also nicht „relevant“?

    > Was soll eine für das Frühjahr 2022 geplante Bürgerbeteiligung
    „Zum Entwurf IGEK sowie Priorisierung der Umsetzung“
    noch bringen?

    • rolf michelsen sagt:

      Frühjahr 2022 – Bürgerbeteiligung IGEK / Priorisierung und Umsetzung.
      Was das bringen soll ? Nur Sitzungsgelder(-Ausgaben), große und viele Worten, null Taten.
      Die hieisgen Kassen sind leer bzw. im Minus.
      Der „erfolgreiche“ Bürgerhaushalt 2014 lässt aus dem Jenseits grüßen….und freut sich auf „Nachschub“….
      HEUTE Sonntag 03.10.2021 ist „Tag der Deutschen Einheit“. Unser MP in Kiel, Herr Daniel Günther war praktisch im Einsatz beim „Einheits-Buddeln“ – Pflanzen von neuen Bäumen. Unser Bundesland S-H ist das waldärmste Gebiet in Deutschland.
      Hier hat unsere Bgm. Schmidt glatt einen Fototermin im Ort verpasst. Nun ja, unsere Politiker der hiesigen CDU-Politiker und Bäume pflanzen…..habe ich noch nie gesehen. Eher das Gegenteil, Siehe Linde in Henstedt.
      Und die FDP und der (Schupp-) Wald in Kisdorf – nur viele Worte….passt hier ins Bild.
      Habe doch glatt vergessen der hiesigen CDU zum Wahlergebnis auf Bundesebene zu gratulieren….

    • A.Simader sagt:

      Hallo Ronald,
      ich kann Dir nur zustimmen.Wir Bürger haben von den vielen Visionen genug- wir wollen endlich Ergebnisse und keine Planungen für den St.Nimmerleinstag,
      Wann werden endlich die Wünsche der Bürger berücksichtigt- ansonsten gibt es die Quittung bei der nächsten Wahl!

  10. Britta de Camp-Zang sagt:

    Sehr geehrte Kommentierende,
    es wäre einfach schön, wenn die Kommentarfunktion in den HUN zukünftig wieder dazu genutzt wird, zu dem jeweils veröffentlichten Artikel Anmerkungen zu machen bzw. – falls tatsächlich einmal vorhanden – sogar konkrete, bisher nicht angedachte Lösungsvorschläge aufzuzeigen.
    Natürlich muss sachliche Kritik in den Kommentaren erlaubt sein, sie sollte sich aber auch auf das Thema des Artikels beziehen und nicht in große Rundumschläge und/oder Beleidigung einzelner Personen ausufern.
    Ein Beispiel heranzuziehen, an dem deutlich gemacht wird, dass ein bestimmter Missstand auch in anderen Bereichen anzutreffen ist, kann für eine Diskussion und die Lösung von Problemen durchaus hilfreich sein. Vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen und Menschen in ein schlechtes Licht zu rücken, trägt in der Regel nicht dazu bei.
    Lesen Sie bitte einmal unvoreingenommen die Kommentare allein zu diesem Artikel – würden Sie selbst auf so etwas noch öffentlich antworten? Mich wundert es jedenfalls nicht, dass die Mehrzahl unserer Kommunalpolitiker*innen nicht (mehr) antwortet (das BÖSE Sternchen … einfach nicht beachten).
    Ich finde diesen Umstand schade, denn ich fand es immer sehr informativ, wenn sich hier mit Hintergrundwissen zu Sachthemen geäußert und so ein öffentlicher Austausch verschiedenster Sichtweisen und Standpunkte ermöglicht wurde. Deshalb wünsche ich mir die Rückkehr zu einer respektvollen Diskussionskultur (auch der Bürger*innen untereinander), bei der artikelbezogen Fragen gestellt und Anmerkungen gemacht werden.
    Auch an Herrn Meeder habe ich eine Bitte: Eine sachlichere Berichterstattung mit einer weniger reißerischen Headline könnte der HUN das BILD-Zeitung-Image nehmen und es würden sich gewiss wieder mehr Menschen an den hier geführten Diskussionen beteiligen – die dann vielleicht sogar unserer Kommunalpolitik den einen oder anderen Denkanstoß, die eine oder andere neue Idee liefern könnten.
    Eine Anmerkung sei mir abschließend noch gestattet: Ich besuche, wann immer es mir möglich ist, Sitzungen verschiedener Ausschüsse, habe aber viele der hier Kommentierenden dort noch nie gesehen. Warum nutzen Sie die Möglichkeit der Einwohner-Fragestunde in den Ausschusssitzungen nicht, um persönlich Kritik an Verwaltung und Politik zu üben, die dann sogar in den öffentlichen Niederschriften festgehalten wird? Sie würden umgehend Antwort erhalten und Sie könnten sogar nachfragen, sollte Ihnen eine Antwort nicht ausreichen.
    Ich hoffe, ich trete mit diesem Kommentar niemandem zu sehr auf die Füße, aber ich betrachte es, ganz ehrlich, als Zeitverschwendung, die Kommentare weiterhin zu verfolgen, außer ich fühle mich in einer Gruppe von Unverstandenen und Unzufriedenen gut aufgehoben und lege sowieso keinen Wert darauf, ob die von mir geäußerte Kritik an den richtigen Stellen ankommt.
    Eine Änderung kann nur von uns allen gemeinsam kommen: Schauen wir mal, ob es beim nächsten Artikel klappt, ich jedenfalls würde gern in einem solchen neuen Rahmen mit Ihnen diskutieren! 😊

    • Ilona sagt:

      Ich hätte es nicht besser sagen können – danke!

    • Benno Colmorgen sagt:

      Moin,
      ja, das Niveau ist schon teilweise unterirdisch; deswegen hoffe ich, daß der Appell auf fruchtbaren Boden fällt.
      Trotzdem wäre es schade, dieses Forum zu verlassen.
      Auch Leserbriefe in Printmedien sind nicht immer vom Feinsten und nicht jede Meinung entspricht der eigenen. Dann kann man das zur Kenntnis nehmen und ggf. abhaken, ohne sich groß zu ärgern.

    • Ina Krause sagt:

      Ich stimme diesem Kommentar zu.

    • Andrea Rogge sagt:

      vielen Dank für dieses so wichtige Statement!!

    • rolf michelsen sagt:

      Frrau de Camp- Zang ! So, Sie vermissen also auf Sitzungen, an denen Sie teilnehmen den einen oder anderen Kommentator hier. Das stimmt einerseits. Andererseits ist der Zugang personell eingeschränkt auf 20 Personen – wesentlich weniger gegenüber den Zeiten vor Corona. Dazu noch mit Voranmeldung, viel zu aufswendig und für spontanen Besuch kaum Raum bzw. Risiko. Außerdem: welchen Kommentator hier meinen Sie ? Kennen Sie die alle persönlich – gekennzeichntet durch Namensschild auf Sitzungen ? Wohl kaum. Nicht jeder Besucher / Zuschauer hast Lust nach den Sitzungen nach TO sich zu melden.
      Es gab hier die Möglichkeit per Online an den Sitzungen teilzunehem….bis zur Sommerpause. Danach – laut Herrn Schäfer – muss man sich in den Gremien ab 08.12.2020 mit Änderung der Geschäftsordnung befassen – bis dato ohne postitve Entscheidung Bürger damit zu ehrenamtlichen Mitarbeit zu annimieren….
      Es ist korrekt, das man alles „später“ im Allris nachlesen kann….wie sinnvoll ist das nach der üblichen Bearbeitungszeit im Gemeindeamt ?
      Die Gemeinde denkt auch nicht an Luftreinigungsgeräte im Sitzungssal so wie in Schulklassen. Eine Personenbegrenzung ist sachlich nicht mehr zu vertreten. Einschränkungen unter Hinweis auf das Grundgesetz: Geschützen / Geimpften kann man keine Rechte mehr verwehren. Wird aber gemacht. Es gibt sehr viele Mitbürger die ausreichend Impfschutz haben – kein Zutritt möglich wegen Personenbegrenzung.
      Ich habe wie andere Mitbürger nicht den Eindruck dass die Politiker incl Verwaltung daran intesressiert sind möglichst viele Wähler an den Sitzungen teilnehmen zu lassen.
      Was in Kultur, Kino etc möglich ist geht hier – angeblich – nicht – dank irgendeneiner Verordiung.
      Sie haben wohl vergessen dass vor einigen Monaten als das Wahlvolk mit Masken wie vorgeschrieben zu sehen war, aber Bgm. und Bürgervorsteher und auch teilweise einige Politiker sich einen Verodnung zu nutze machten, um das Tragen der Maske vorne zu unterlassen. Das wurde dann später korrigert nach Rücksprache mit dem Kreis, aber Entschuldigungen kamen nicht nach dem ;Motto: wir sind die Nachfahren vom Ritter Olzeborg.
      Lösungen sollten die Politiker finden, dafür werden sie gewählt nicht im Nachgang die Wähler, die sich im Bürgerhaushalt und IGEK geäußert hatten. Ich erinnere an den Bürgerhaushal 2014 und nun IGEK bis dato ohne jegliche Umsetzung.. Teilweise sind daran schon Dinge nicht mehr möglich.
      Wie in Sachen REWE und Bürgerentscheidung die Politiker und die Verwaltung mit den Wählern umgegangen sind kommt bei der nächsten Kommunalwahl wieder aus der Kiste.
      Nicht jeder Leser reagiert hier auf Meinungen / Kommentare. Ist auch nicht vorgeschrieben hier. Aber andere Meinungen lesen schadet nicht.
      Politiker, die sich hier „auf den Schlips getreten fühlen“ ernten das, was sie gemacht oder gesagt, teilweise nicht machen wollen.

      • Christian Schäfer sagt:

        Hallo Herr Michelsen,

        da Ihnen das Thema Streamin besonders wichtig zu sein scheint, hier der aktuelle Beschluss des Hauptausschusses vom 10.08., nachzulesen auch im Bürgerinformationssystem, welches, nebenbei bemerkt, zwar nicht tages- aber doch ziemlich aktuell ist. Ich zitiere:

        „Der Hauptausschuss beauftragt die Verwaltung, eine Änderung der Hauptsatzung wie folgt vorzubereiten:
        Ermöglichung einer Übertragung von öffentlichen Sitzungen der gemeindlichen
        Gremien per Livestream
        Festlegung von Regelungen zur generellen Zulassung von Bild- und Tonaufnahmen in öffentlichen Sitzungen der gemeindlichen Gremien durch die Medien
        Änderung § 2a Hauptsatzung in Bezug auf Wahlen in Sitzungen in Fällen höherer Gewalt“

        In den letzten Sizungen waren übrigens weit weniger als 20 Bürgerinnen und Bürger anwesend, ein Platz für Sie wäre also frei gewesen, aber bald können Sie die Sitzungen natürlich auch online verfolgen, wobei beim Streaming die Möglichkeit Fragen zu stellen, wohl nicht gegeben sein wird.

        Nur ein Wort noch zu den Raumlüftern: dieses Jahr, wie auch letztes Jahr, hat die SPD die Anschaffung von Raumlüftern für die Schulen beantragt. Das Ergebnis ist leider bekannt. Ich möchte nur darum bitten, hier etwas mehr zu differenzieren und nicht pauschal von „die Politik“ zu sprechen, es gibt hier nämlich durchaus unterschiedliche Positionen. Wenigstens prüfen wir derzeit noch, ob nicht wenigstens in gemeinschaftlich genutzten Räumen, wo das Tragen eines MNS nicht möglich ist – z.B. Räume, in denen gegessen wird, Räumlüfter aufgestellt werden. Wir könnten hier schon viel weiter sein, allein es fehlt an den politischen Mehrheiten.

        MIt freundlichen Grüßen

        • rolf michelsen sagt:

          Hallo Herr Schäfer !
          Toll, das hier nun endlich was rechtskonform werden soll – also waren die Übertragungen vorher ohne Rechtsbasis in der Hauptsatzung – die Sitzungsperiode endete ja plamässig Mitte Juni wegen Sommerpause.
          Traurig ist das dieser Punkt in anderen Kommunmen längst angepasst wurde – nur nicht hier im Ort. Es entsteht der Eindruck, dass man das Thema hier nicht als wichtig empfand: Bürgerbeteiligung.
          Ein paar Raumfilter im Sitzungssaal könnten ja auch nicht schaden…..sondern helfen.
          Poltische Mehrheiten sind bekannt. Siehe Katastrophenschutz / Sirenen. Einst abgelehnt von der CDU – siehe Vortrag von Herrn Gülck – und dann das Desaster im Raum Ahreweiler. Sofort angepasst hier.
          Es ist ein Unding, dass man seitens eines CDU-Mannes auf die Technik (die Strom braucht, der im K-Fall nicht gesichert ist) auf Smartphone setzt, wo nicht nicht Mensch hier – oftmals Ältere – kein Smartphone nutzen. Wohlwissend, das eine Mehrheit hier nicht nachts das Radio eingeschaltet hat. Auch Smartphone sollte man aus den Schlafräumen nachts verbannen – sagen zumindest Experten.
          Im K-Schutz kenne ich mich ehrenamtlich bestens aus, undzwar praktisch.
          Für Raumlüfter in Schulen gibt es Zuschüsse, aber keine Vollfinanzierung.
          Die Haushaltslage hier kenne ich auch….
          Komisch, für Gutachen ist immer Geld da. Ich denke an das unefffektive Gutachten zum Thema Straßenverkehrsverbesserung Bereich Henstedt / Abzweigung Wakendorf. Viel Geld für Null Lösung, niemand in Verwaltung und Politik hat ein schlechtes Gewissen nach Sichtung der Ideen vom Gutachterteam. Das hätte ich mit wenigen Sätzen und 3 Bildern preiswerter machen können – Lösung aber die gleiche….auch null.
          Fazit der Geldbedarf für Raumlüftrer im Sitzungssaal ist niedriger als das Gutachten, aber es bringt sichtbare Lösung und leichte Verbesserung.

          • Christian Schäfer sagt:

            Hallo Herr Michelsen,

            die Videoübertragungen vorher waren nicht nicht rechtskonform, sondern durch eine Satzungsänderung möglich, diese aber hat wegen der geänderten pandemischen Lage keine Anwendbarkeit mehr. Sie stammt aus dem Dezember 2020 (im Bürgerinformatiossystem abrufbar) und regelt die Durchführung von Sitzungen in Fällen höherer Gewalt.
            Hier ist auch geregelt, wie die Öffentlichkeit der Sitzungen in einem solchen Fall sicherzustellen ist. §2a (5)
            Diese Regelung ist aber – s.o. – nicht mehr anwendbar, jetzt geht es um eine dauerhafte Regelung für den Regelfall.

            MfG

      • Britta de Camp-Zang sagt:

        Sehr geehrter Herr Michelsen, mein Kommentar wird sich nun auch nicht, wie ich selbst erbeten habe, auf den HUN-Artikel beziehen, aber es wäre unhöflich, Ihnen nicht zu antworten.
        Natürlich kenne ich nicht alle Besucher*innen der Ausschusssitzungen. Wer sich dort in der Einwohner-Fragestunde zu Wort meldet, der/die nennt jedoch Namen und Anschrift. In den Niederschriften können Sie nachlesen, wer in den letzten Monaten Fragen gestellt hat. Die meisten der hier Kritikübenden haben jedenfalls die Möglichkeit nicht genutzt, dort Fragen zu stellen und Kritik zu äußern (insbesondere diejenigen nicht, die hier in den letzten Wochen persönlich angreifende, manchmal sogar beleidigende Kommentare geschrieben haben).

        Die Teilnahme an den Sitzungen funktioniert – im Gegensatz zu Ihrer Schilderung – übrigens problemlos: Keine Voranmeldung, überhaupt nicht aufwendig und durch stetiges Lüften sowie eine großzügige Sitzverteilung (aufgrund der begrenzten TN-Zahl) versucht man, das Risiko in Corona-Zeiten auf ein Minimum zu reduzieren.
        Ein mulmiges Gefühl bleibt bei Teilnahme in Präsenz immer – da gebe ich Ihnen Recht.
        Natürlich begrüße auch ich die Begrenzung auf 20 TN nicht, insbesondere wenn die Sitzungen nicht einmal im Live-Stream verfolgt werden können. Doch schon vor Corona habe ich fast keine Sitzung erlebt, bei der überhaupt einmal 20 Zuhörer*innen anwesend waren. Ausnahmen gab es eigentlich nur, wenn eine Bürgerinitiative oder eine andere Interessensgruppe mit mehreren TN vor Ort war oder wenn es beispielsweise um die Besetzung von Ämtern bei der Freiwilligen Feuerwehr ging.
        Der Live-Stream sollte nichtsdestotrotz unbedingt etabliert werden, zeigte sich hier doch endlich einmal großes Interesse am politischen Geschehen. Man erinnere sich nur an die wegen Überlastung zusammengebrochene Übertragung einer Sitzung des Planungs- und Bauausschusses (u.a. stand übrigens der B-Plan 148 auf der TO).

        Ich habe in der August-Sitzung der Gemeindevertretung die Problematik einer begrenzten TN-Zahl bei Ausschusssitzungen angesprochen, insbesondere dann, wenn wieder Themen auf der Tagesordnung stehen, bei denen eine größere TN-Zahl erwartet werden kann. Als Beispiel habe ich den B-Plan 148 angeführt, da ich als Mitglied der Bürgerinitiative weiß, dass eine große Anzahl von Anwohner*innen die politische Diskussion und Beschlussfassung dazu gern in Präsenz verfolgen möchte, auch, um noch die eine oder andere Frage / Anmerkung loszuwerden.
        Laut Satzung sind Fragen zu einem Tagesordnungspunkt leider erst in der zweiten Einwohnerfragestunde, am Ende der Ausschusssitzung, zulässig – ein Umstand, der in HU endlich geändert werden sollte. Unsere Nachbarorte machen uns schon längst vor, wie bei ihnen Bürgerbeteiligung funktioniert: Hier können die Bürger*innen zu Tagesordnungspunkten Stellung nehmen und so direkt zur politischen Entscheidungsfindung beitragen. Ich weiß nicht, ob dieser Wunsch ganz offiziell schon einmal an unsere Verwaltung und die Politik herangetragen wurde. Notfalls könnte man eine Satzungsänderung aber auch mit einem Bürgerentscheid erwirken. Notfalls … vorher sollte man natürlich miteinander sprechen – das ist immer sinnvoller.
        Zu Ihrer weiteren Information: Unsere Bürgermeisterin Frau Schmidt versicherte mir in der GV, dass es für die vom B-Plan 148 betroffenen Anwohner*innen noch eine Möglichkeit des Austausches geben werde, in welcher Form konnte sie aber nicht konkret sagen.
        Und die Verwaltung hat, meines Wissens nach, die Änderung der Hauptsatzung und der Geschäftsordnung, um auch außerhalb von Pandemie-Lagen die Ausschusssitzungen im Live-Stream zu übertragen, inzwischen vorbereitet. Ob man dort zukünftig wird Fragen stellen können (was zu hoffen ist) und wann endgültig darüber entschieden wird, kann ich Ihnen leider nicht sagen.

        im Übrigen lesen Sie doch bitte noch einmal meinen vorangegangenen Beitrag: Es geht mir einzig und allein um den Umgangston sowie um eine sachliche Diskussion. Nicht mehr und nicht weniger.

        • rolf michelsen sagt:

          Frau Britte Camp de Zang. Das Thema Bürgerbeteiligung zu politschen Entscheidungen direkt zu einzelnen Tagesordnungspunkten und vor einer Entscheidung funktioniert anders super. Wenn hier klar abgestimmt und damit entschieden ist wird es so gemacht, wann auch immer. Hier wird keine Grundsatzänderung möglich sein.
          Seltene Ausnahme ist hier aktuell B-Plan 148 lobend zu erwähnen.
          In der Sache Pinnau-Wiesen, die einstweilen unbebaut bleiben werden. bedurfte es einer Bürgerinitiative, den den Politikern aufzeigte, was die Bürger wollten, obwohl der Beschluß im Gemeinderat abgenickt wurde vorher.
          Sie haben evtl. vergessen, das sich eine Vielzahl von Politikern als Bürgerversteher versteht, die das Recht haben so zu entscheiden wie sie es – fraktionsgedingt – für richtig halten. Das war in Sachen REWE deutlich hier kommuziert worden von den Befürwortern.

  11. Annette Falk-Kibbel sagt:

    Meine vollste Zustimmung für diesen Kommentar!!!!

  12. Kurt Göttsch sagt:

    @ Britta, sehr gut. Aber vergeblich, ich habe es schon vor einigen Monaten versucht. Es hilft nicht.
    Man hat mir dann vorgeworfen, ich würde nur meine Meinung gelten lassen . Unsinn :-(.
    .

    Viele Themen kann man – Herr Michelsen – auch durch Lesen der Unterlagen in Allris verfolgen. Macht aber Mühe.
    .
    Ich verstehe die Verwaltung und Ortspolitik, dass sie sich hier nicht mehr äußern. Ich finde es sehr schade, weil eine inhaltliche Diskussion über die HU-Themen nicht möglich wird. Aber so ergibt es keinen Sinn..
    .
    Diese Seite ist runtergewirtschaftet. Fängt bei der Berichterstattung von Meeder an und geht – meistens durch Kommentare ohne Sachkenntnisse – immer über in pure Beschimpfung.
    .
    Macht doch eure Politik alleine, dazu haben aber diese „Kommentatoren“ keine Eier..
    Maulen, Besserwisserei ist ja ganz einfach vom Sofa aus. Meine tiefe Verachtung.

    • Bodo Grützbach sagt:

      Danke für die letzten Kommentare .

      Ich hatte die UN für mich schon fast abgehakt und aus o.g. Gründen nur noch selten reingeschaut und auch meine Meinung nicht mehr geäußert.

      Ich hoffe, es gelingt irgendwie ein Neuanfang und eine Rückkehr zu früherem Niveau.

    • Thomas Joost sagt:

      Cool Herr Göttsch,
      ich erfreue mich immer wieder, wie Sie sich in Ihrem eigenen Kommentar so widersprechen können….sein Sie beruhigt… ich bin Demokrat und kann das ab😂

      • Thomas Joost sagt:

        Schade Herr Göttsch, das Ihr Kommentar nachträglich nochmals angepasst werden musste, da ergibt sich aus meinem Kommentar nicht mehr viel Sinn, das Sie hier namentlich andere und meine Wenigkeit direkt verunglimpft haben! Das scheint wohl Ihre Stärke zu sein….anstatt einer kontroversen Diskussion… aber auch das sehe ich sportlich…und jetzt sollten Sie sich fragen, wer hier Eier in der Hose hat… kommt ja von Ihnen?

    • Dirk Barckmann sagt:

      Es mal heißt es HERR Meeder, HERR Joost, HERR Michelsen usw. Sie wollen Niveau? Dann fangen Sie damit an, Göttsch. Sorry HERR Göttsch.

  13. R. Finsterbusch sagt:

    Zum Artikel „Kruhnskoppel“

    „Es wäre einfach schön, wenn die Kommentarfunktion in den HUN zukünftig wieder dazu genutzt wird, zu dem jeweils veröffentlichten Artikel Anmerkungen zu machen bzw. – falls tatsächlich einmal vorhanden – sogar konkrete, bisher nicht angedachte Lösungsvorschläge aufzuzeigen.“

    Gerne.

    Nach meinem Kommentar vom 02.10.2021 nun zwei weitere:

    1.
    Die „Visionen“ des Arbeitskreises zum Thema: „Ortsteile und Ortsmitten // Wohnen und Ortsstruktur“ lauten u. a.:
    > Wichtigste Zielgruppen sind junge Menschen, Senioren: innen, Menschen mit Anspruch auf eine geförderte Wohnung sowie Menschen mit Inklusionsbedarf.
    > Wichtigste Merkmale der neuen Wohnräume sind dabei kleinere sowie barrierefreie Einheiten.
    > Die Etablierung von generationenübergreifenden Wohnmodellen, z.B. einem Mehrgenerationenhaus, wird unterstützt.

    > Warum nicht auf der „Kruhnskoppel“?
    =
    2.
    Gemäß Arbeitskreis (Ortsteile und Ortsmitten // Wohnen und Ortsstruktur) sollen
    die Bestandsgebiete durch innovative Konzepte weiterentwickelt werden, sodass sie neuen Wohnbedürfnissen entsprechen.“

    Dazu war mein Vorschlag am 30.09.2021 in der IGEK-Bürger-Infoveranstaltung.:
    „Die Gemeinde möge die Möglichkeit schaffen, „Gebiete zur Entwicklung der Wohnnutzung“ umzuwandeln und damit die Möglichkeit schaffen, z. B „Tiny-Häuser“ aufzustellen.
    > Warum nicht auf der „Kruhnskoppel?“ 

  14. R. Finsterbusch sagt:

    Hallo Fred,
    ich habe nichts gegen „Visionen“. 
    Und ja, irgendwann muss man auch `mal mit der Umsetzung anfangen. Warum nicht schon bei der „Kruhnskoppel“, wie vorstehend ausgeführt?

    • Thomas Joost sagt:

      Guter Ansatz Herr Finsterbusch, Bebauung freier gestalten, Grunderwerbssteuererlass für Erstbesitzer, baurechtliche Vorraussetzungen erleichtern, das sollte auch ein Ansatzpunkt zur Lösung des Finanzierungsproblems für jüngere Mitbürger sein, ich könnte mir sogar Bürgschaften der Gemeinde vorstellen, einfach nur Lösungsansätze…. ich habe aber das Gefühl, das wir Alten das eigentlich gar nicht wollen.. haben ja unsere Schäfchen im trockenem…ich bin eher für die Lösungen! und warum machen wir das mit dem sozialen Wohnungsbau nicht selber? Ein Investor hat nicht das große Interesse mit den ganzen Auflagen, Geld ist günstig und daher fast noch billiger zu haben, als von der KFW….Mut zeigen und nicht dem Investor immer als die Schuldigen darstellen…nicht immer miteinander sprechen….machen, dann wissen wir wenigstens, was schiefgehen kann, jedoch ist das dann der Anfang einer Lösung dieses Problems, oder?

      • rolf michelsen sagt:

        Verwaltung und die Politiker,die es beschlossen haben, wissen genau: hier soll der Sozialwohnungsbau mit einer Neubauquote von 30 % erfolgen. Dies Quote wurde nie erreicht: Argument dagegen: „….wir können die Baugesellschaften nicht zwingen dazu…“ Oh, doch, es muss nur gewollt werden.
        Muss es erst wieder Kommunalwahlen geben wo das Thema in den Werbe-Broschüeren erscheinen wird nach dem altbekannten Motto: „…wir werden uns dafür einsetzen…dass“ oder zeigen unsere Poltiker mal Mut zusammen mit der Verwaltung Beschlüsse umzusetzen ?
        Es fehlen derzeit rd. 400 preiswerte Wohnungen für Interessenten. Die Immobilienrpese hier können viele (oftmals ältere) Single nicht zahlen. Der Erlös eines alten Hauses, das bezahlt ist, reicht nicht für einen Neubau – es fehlt da noch eine große Summe. Ganz abgesehen mal von den jungen Leuten und Berufsanfängern, Schulabsolventen hier aus dem Ort.
        Andere Gemeinden machen es vor: sie erwerben Bauland und veräußern es an Bewohner hier im Ort. Das bedeutet natürlich auch Finanzmittel. Das wäre zumindest auch mal ein Ansatz. Aber unsere Finanzlage ist bekannt und angespannt. Zudem stehen u.a. Schulneubau auf dem Zettel in großer Höhe.
        Die Straßen und Radwege bedürfen Instandhaltung, oft moniert, nichts unternommen seitens der Verwaltrung. Da vermisse ich auch ein „Nachhaken“ in der Politik.
        Beschlossen wird hier viel, aber umgesetzt sehr wenig !
        Nicht einmal der Hundeauslauf Norderstedter Straße/Suhrrehm, WC-Station Ulzburg-Süd…..noch immer kein Bautermin für die neue FFW auf dem Rhen, verbesserte Anbindung der Klinik durch den ÖPNV.
        Durch „unerledigt“ beseitgt man keine Mängel und Fehlmengen incl. Sozialwohungsbau – das Thema ist sein Jahren bekannt.

  15. R. Finsterbusch sagt:

    Aus der
    Bekanntmachung der Gemeinde vom 30.09.2021 entnehme ich:

    Die 17. Nachtragssatzung zur Hauptsatzung der Gemeinde Henstedt-Ulzburg trat am
    01.10.2021 in Kraft.

    Sie beinhaltet nicht nur
    > § 2a – Sitzungen in Fällen höherer Gewalt
    sondern auch
    > § 16a Video- und Tonaufzeichnungen, Fotoaufnahmen
    = Übertragung von Sitzungen der Gemeindevertretung und ihrer Ausschüsse im Internet als Livestream sind zulässig.
    = Für die Übertragung der Einwohnerfragestunde gelten die Regelungen entsprechend.

    Damit dürfte die Grundlage geschaffen sein; bleibt die Umsetzung abzuwarten.

  16. Bernd Utecht sagt:

    Seit 7 Tagen ist wohl nichts in Henstedt-Ulzburg passiert. Was ist nur aus den HUN geworden?

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