Neue Ideen für den Henstedter Hof: Wohnungen, Park, Armenspeisung – Ostwald: Das wird das Zentrum Henstedts | Henstedt-Ulzburger

Neue Ideen für den Henstedter Hof: Wohnungen, Park, Armenspeisung – Ostwald: Das wird das Zentrum Henstedts

Henstedter Hof, Archivbild

Große Pläne für den Henstedter Hof und sein Umfeld. Einstimmig haben die Ortspolitiker im jüngsten Bauausschuss verabredet, den Ortsbereich rund um den alten Gasthof zu überplanen. Konkret soll die von Bürgermeisterin Schmidt geführte Verwaltung städtebauliche Ideen aufzeigen und vorstellen, heißt es sinngemäß in einem Beschluss. Wohin die Reise gehen könnte, das formulierte SPD-Fraktionschef Horst Ostwald so. „Das wird das neue Zentrum Henstedts sein, davon gehen wir aus.“

Was vielleicht nicht jeder weiß: Hinter dem Henstedter Hof ist eine große Grünfläche – die könnte tatsächlich Platz bieten, um kreative Ideen umzusetzen. Zugriff auf die Fläche haben die Ortsentscheider auch: Das Areal inklusive des hundert Jahre alten Gasthofs gehört der Gemeinde. Zur Erinnerung: Henstedt-Ulzburg hatte in der Hochphase der Flüchtlingskrise 2015 den Gasthof gekauft und zum Flüchtlingsheim gemacht.

Und Flüchtlingsherberge soll das Gebäude auch noch einige Zeit bleiben: angesichts langwieriger Planungs- und Umsetzungsprozesse sollte aber schon jetzt die Zukunftsplanung beginnen, so der parteiübergreifende Tenor. FDP-Gemeinderat Stephan Holowaty: „Wir haben dort enormes Potenzial mit ‚Netto‘ und dem ‚Neuen Weg‘ auf der anderen Seite, ein neues Zentrum für Henstedt zu schaffen.“ Netto ist der einzige Supermarkt in Henstedt, im ‚Neuen Weg‘ findet man unter anderem Restaurants, einen Bäcker, eine Apotheke oder ein Bettengeschäft.

Auslöser der Zentrum-Idee für Henstedt war ein Antrag der WHU: die Wählervereinigung hatte beantragt auf dem Areal günstige Wohnungen sowie ein Ärztezentrum zu schaffen. Jetzt soll größer gedacht werden. Auch das Grundstück der alten Meierei sei in die Planungen mit einzubeziehen, sagte CDU-Sprecher Michael Meschede, BFB-Fraktionschef Jens Iversen sprach von einem guten Ansatz der WHU, der aber ergänzt werden müsse.

Während die Überlegungen bei CDU, SPD, WHU, BFB und FDP ganz offenbar in eine ähnliche Richtung gehen, können sich die Grünen dagegen offenbar vorstellen, aus der Freifläche hinter dem Henstedter Hof einen kleinen Park zu machen. Doris Dosdahl, die von der BFB zu den Grünen gewechselt ist, sagte: „Noch mehr Häuser bauen, noch mehr Verkehr, damit tun wir uns schwer. Man muss nicht immer alles mit Wohnungen vollklotzen.“

Und noch eine Idee gibt es, und die kommt aus der Bürgerschaft. Ein Anrufer, der seinen Namen nicht in der Zeitung stehen haben will, zu den HU-Nachrichten: „Den Gasthof abreißen, den die Gemeinde teuer gekauft hat? Die ehemalige Gaststätte ist doch der ideale Platz für eine gemeindliche Suppenküche. Das würde bestimmt gut angenommen. Jeder weiß doch, wie groß der Andrang bei der Tafel ist.“

Wichtig zu wissen für alle, die auch noch Ideen haben. Die Bürger werden bestimmt Gelegenheit bekommen, eigene Vorschläge zu machen. SPD-Fraktionschef Ostwald: „Wir würden gern mit der Bevölkerung reden, bevor wir in die Planung einsteigen.“

Christian Meeder

29. November 2020

16 Kommentare zu "Neue Ideen für den Henstedter Hof: Wohnungen, Park, Armenspeisung – Ostwald: Das wird das Zentrum Henstedts"

  1. Rolf Michelsen sagt:

    …..gute Idee hier was zu entwickeln. Hoffentlich hat das mehr Chancen umgesetzt zu werden anders wie die im großen Rahmen vorgestellten Pläne und Vorschläge für die Umgestaltung des Bürgerpark – worüber nicht mehr beraten insbesdondere beschlossen wird sondern die Unterlagen feierlich umgelagert wurden in das Archiv zu den div. Gutachten.

  2. Thomas Joost sagt:

    Herr Michelsen,
    Es geht hier glaube Ich, Vorschläge zu machen, was den Bürgern wichtig ist!
    Machen Sie doch einfach einen…und alles Super 👍

  3. Kurt Göttsch sagt:

    Moin Herr Michelsen,

    “ vielleicht lesen oder hören wie später einmal noch in der Öffentlichkeit von Ihnen“ , hatten sie in einem anderen Post geschrieben.

    Gerne.

    ich wundere mich über die Leichtigkeit / Dreistigkeit , mit der Sie Falschmeldungen veröffentlichen.

    Bürgerpark :Zitat “ worüber nicht mehr beraten insbesdondere beschlossen wird sondern die Unterlagen feierlich umgelagert wurden in das Archiv zu den div. Gutachten.“

    Ein Blick in das öffentlich zugängliche Informationssystem der Gemeinde würde reichen, um festzustellen, dass die Politik einvernehmlich das Verfahren zur Umgestaltung auf den Weg gebracht hat. Ich werde mir erlauben, auf solche falschen Berichte von ihnen sachlich einzugehen, wenn ich das Gefühl habe, es geht Ihnen nicht um die Sache, sondern um Politiker Beschimpfung.

    Denn solche Kommentare / Meinungsbilder über die ehrenamtlichen Politiker ( verunglimpfend Freizeitpolitiker ) tragen zur Verdrossenheit ggü. Politik und Verwaltung bei.
    Ihre Kommentare (u.a) sind aber auch ein Grund, warum sich manche Politiker immer mehr fragen, warum man sich solche Beschimpfungen gefallen lassen muss und warum man sich sowas antun soll.

    So werden wir es schaffen, dass es immer weniger qualifizierte Kandidat*innen gibt, die sich für H-U und seine Bürger*innen einsetzen wollen. Aus dem Innenleben der Politik kann ihnen bestätigen, dass immer mehr so denken. .Nachwuchs zu bekommen, fällt fast allen Parteien / Wählergemenschaften immer schwerer.

    So ist man auf den Weg, die Keimzelle der Demokratie ( die Gemeinde ) abzuschaffen.

    Nichts gegen sachliche Kritik, nichts gegen eine eigene Meinung zu Entscheidungen der Politik..

    Wenn was „falsch“ läuft: fachlich kritisieren, aber bitte sich vorher schlau machen.

    Und dann nicht pauschal alle Politiker an den Pranger stellen. Benennen Sie dann die Verantwortlichen, die Ihrer Meinung nach falsche Entscheidungen treffen, beim Namen und beschreiben sachlich ihre Position.

    Gerne auch mich benennen, ich habe auch schon falsch entschieden, obwohl ich mich über alle Fakten schlau gemacht hatte und nicht aus Jux und Dollerei.

    Wenn wir hier einen Konsens haben, will ich gerne mit für Transparenz politischer Entscheidungen sorgen. Ich werde mir im Interesse der Demokratie und der ehrenamtlichen Politik aber auch erlauben, ihre Kommentare zu beleuchten 🙂

    Der geneigte Leser kann zum Bürgerpark hier die Entscheidung der Politik nachlesen, es ist die Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses beschlossen worden und dazu wurde der B-Plan 38 neu aufgestellt.

    JedeR kann sich jetzt dazu fachlich ( email/schriftlich) an die Gemeinde wenden und seine/ihre Anregungen einbringen..

    Herr Michelsen, ich freue mich über Ihre Anregungen zur Gestaltung des Bürgerparks. Diese werden dann auch in der nächsten Runde der Politikerdiskussion für den Entwurfs- und Aufstellungsbeschluss in der Sitzung behandelt.

    Vorlagen der Gemeinde
    https://www.henstedt-ulzburg.sitzung-online.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=4731

    Entscheidung der Politik :
    https://www.henstedt-ulzburg.sitzung-online.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=21232#searchword

    Bekanntmachung auf der HP der Gemeinde vom 05.11.2020
    https://www.henstedt-ulzburg.de/files/rv-theme/Bekanntmachung/B-Plaene/032/20201105_B-Plan_32.pdf

    • G. Willsch sagt:

      Zitat:
      „ich wundere mich über die Leichtigkeit / Dreistigkeit , mit der Sie Falschmeldungen veröffentlichen.

      Bürgerpark :Zitat “ worüber nicht mehr beraten insbesdondere beschlossen wird sondern die Unterlagen feierlich umgelagert wurden in das Archiv zu den div. Gutachten.“

      Ich sehe darin keine ‚Falschmeldung‘, nur Ironie. 😉

      • Rolf Michelsen sagt:

        …..genau, Ironie. Mich nteressiert – wie wohl hoffentlich die meisten Bürger- nicht was mal beschlossen wurde sondern einzig was umgesetzt wurde.
        Ich denke da z.B. an den Bürgerhaushalt 2014…..gelegentlich in div.Ausschüssen mal beraten, bevor man dann auf die gute Idee kaum: alles auf Anfang – in 2019 IGEK. Nun ja, inzwischen hat die extra eingestellte Mitarbeiterin das Feld geräumt. Nachfolge in 2021 – warum erst dann ? Inzwischen hat man ja mal getagt zu dem Thema im Bürgerhaus – Resultat und sichtbar: darauf wartet man als Bürger, befürchetend das es sich wiederholt wie der Bürgerhaushalt.
        Weichen müssen jetzt gestellt werden, bevor sich Tatsachen verändern. Wenn ich dann die zahlreichen Gutachten erinnern darf, die gelesen, beraten und dann vergessen wurden…..da hat mal als Gemeindevertreter irgendwan die Nase voll.
        mangels Erfolgserlebnissen.
        WC am Bahnhof in Ulzburg – 14 Monaten mach Beschluß umgesetzt – nur nicht am Bahnhof Ulzburg-Süd. Dafür jetzt neue Pläne / Ideen ohne Beschluß mit Parkpalette. Es macht keinen Sinn neue Dinge zu beschliessen, wenn alte Sachen nicht umgesetzt werden sondern „ergänzt“ werden….
        Das hängt auch damit zusammen was mich finanzieren kann.
        Die Ideen und Vorschläge zum Thema Bürgerpark seitens des Planungsbüros sahen ja farblich sehr schön aus…..ein Hallenbad war auch eine Idee von Bürgern….wäre schön, doch von nichts (an Steuermehreinnahmen) kommt auch nichts… Oder sponsert die Logistikbranche hier ?
        Hier reicht es nicht einmal für die Sanierung von Fuß-, Rad- als auch Straßen.
        Das Thema Wilstedter Straße „schmort“ seit ca. 10 Jahren – und die Politik bleibt passiv anstatt in die Sache mit dem WZV mal einzusteigen. Mal die Bürger fragen was da vor Vorstellungen sind…. Inzwischen wird die Straße dort schlechter und als Schleichweg beliebter zum Leidwegen der Anwohner.
        Klappte ja – endlich – in Sachen Usedomer Straße auch…..gegen die Meinung es Bauamtes….
        Natürlich gibt es auch Politiker, die mal Vorstellungen hatten vor dechenr Wahl. Dann im Amt, Würde und Ehre „vergaß“ man vieles zu Gunsten der Mehrheit in der Fraktion. Ich bin kein Freund davon, wenn man nach der Wahl die Partei wechselt und sein Mandat mitnimmt…..gewählt als Vertreter mit dem Programm der entsprechenden Partei.
        Ein Parteiprogramm der „Grünen“ lag noch nie in meinem Postkasten.
        Das „Rundschreiben“ der Gemeinde in 2010 in Sachen Prüfung der Abwaserleitungen der Häuser hängt auch – inzwischen hat der Wasserzweckverband sich dazu in der Presse geäußert und wird die Grundeigentümer um Unterlagen bitten – wo war da die Politik als Legistlative gegenüber der Excecutive ?
        Seit die Kostenbeteiligung – vor der letzten Kommunalwahl aus wohl eher taktrischen Gründen abgeschaft wurde – der Anwohner in Sanierungsfällen wurde hier nichts mehr saniert – mit gefühlter Zustimmung der Politik.
        Hier werden Neubauten beschlossen und der Individualverkehr mit den Durchpendlern wird stetig mehr. Kaki will Flächen von Kisdorf erwerben um mehr Gewerbe ansiedeln zu können. Das werden wir dann auch spüren auf den Straßen.
        Thema Ausgleichsflächen für div. inzwischen umgesetzte Neubaugebiete – da wagt sich keiner aus der Politik heran. Mal der Verwaltung zum Handeln mitTermin (!!!) auffordern weil eh schon sehr alt….keine Spur.
        Frust hat man heutzutage im Berufsalltag genug – man hat weniger Zeit dank schlechtem ÖPNV, vollen Straßen und Staus. Da muss man sich nicht noch um Politik kümmern wo sich selten oder kaum .etwas sichtbar bessert.
        Was es hier für „gute Vorschläge“ gab – weiß ich auch. Was davon umgesetzt wurde – die Liste ist kürzer – außer Neubauten für neue Bürger samt 1 -2 Autos je nach Anzahl der erwachsenen Kinder.
        Blumen-Bade wirde wohl H-U verlassen wegen fehlender Fläche. Komisch, für Wohnbauten „Wöddelwiesen“ (geradezu ideal und mal umweltfreundlich da „grün“ und ohne Schadstoffe) zauberte man Flächen aus dem Hut….aber das Thema stockt so wie Wagenhuber, Beckershofwiesen, Henstedt/beim Friedhof incl. Kreisel, oder Kreisel auch in Henstedt dank „gefällter Linde“ und großem Neubau.
        Politik hier als Hobby…..da gibt es schönere Dinge, weswegen sich wenig Leute Lust haben sich hier einzubringen. Nur den Arm heben bei Neubaugebieten oder innerörtlicher Verdichtung…..was sichtbar ist….das tut man seinen Freunden und Nachbarn nicht so gerne an….

      • Britta de Camp-Zang sagt:

        Haben Sie den Kommentar von Herrn Göttsch bis ans Ende gelesen?
        Wie kann es sich bei dem von Ihnen angeführten Zitat um Ironie statt um eine falsche Aussage handeln, wenn sich die Verwaltung anschließend sofort an die Arbeit gemacht hat, um den Sieger-Entwurf auf den Weg zu bringen, und die Politik beschlossen hat, diesen vollständig umzusetzen?

        Dafür ist eine Änderung des vorhandenen, älteren B-Plans nötig. Die Politik hat die Aufstellung beschlossen. Die Verwaltung hat alles für die Umsetzung des Sieger-Entwurfs Notwendige in einen neuen B-Plan-Entwurf eingearbeitet. Daraufhin hat die Politik über die konkreten Festsetzungen dieses Vorentwurfs beraten und dann die Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung beschlossen.
        Gerade befindet sich der B-Plan in der vierwöchigen Auslegungsphase, während der die Bürger*innen Einsicht nehmen können. Wir alle sind also aufgefordert, aktiv zu werden, sollten den Entwurf ansehen und gegebenenfalls Änderungswünsche bzw. Anmerkungen machen.
        Verwaltung und Politik haben ihre Arbeit gemacht – gut gemacht.
        Es wurde Vieles beraten und anschließend beschlossen, nichts wurde feierlich umgelagert und nichts ist im Archiv verschwunden – alles iso im öffentlichen Bürgerinformationssystem nachzulesen – Sie müssen nur jeden einzelnen von Herrn Göttsch genannten LINK anklicken.

        • Britta de Camp-Zang sagt:

          Zum Verständnis: Mein um 09.50 Uhr veröffentlichter Kommentar ist die Antwort auf den Beitrag von Herrn Willsch um 07.35 Uhr …

          • G. Willsch sagt:

            Hallo Frau de Camp-Zang.
            Vielen Dank für Ihre ausführlichen Zeilen: das ist schon alles klar.
            Dennoch erlauben Sie mir bitte, Sie nochmals auf meinen vorangegangenen Kommentar hinzuweisen, und gleichauf zu respektieren, wie ich die m.E. eindeutige Aussage von Herrn Michelsen interpretiere.

            Im Übrigen, Frau de Camp-Zang, kann ich wirklich nur drüber lachen, da ich a) keine Notwendigkeit für die Umsetzung einer Neugestaltung, und b) eine praktische Umsetzung aufgrund mehrerer Faktoren auf unbestimmte Zeit nicht sehe.
            Fazit: Mit solchen Aktionen werden wichtige Ressourcen innerhalb der Verwaltung, des Finanzhaushaltes, wie auch das ehrenamtlich/-freizeitlich geprägte politische Amt unnötig belastet.

            • Kurt Göttsch sagt:

              Moin Gernot,

              ich kann nicht „wirklich nur drüber lachen, da ich a) keine Notwendigkeit für die Umsetzung einer Neugestaltung“ sehe ( Zitat von Dir ).

              Natürlich darfst Du eine andere Meinung haben – darüber lache ich nicht – aber auch für Dich gilt,: vorher die Fakten betrachten. Dann ist es einfacher sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. .

              Die Zusammenhänge und Hintergründe sind dann besser zu verstehen, mancher ändert dann auch noch seine Meinung.

              Zur Info:

              Der erste Aufstellungsbeschluss für die 7. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 32 „Sport- und Freizeitzentrum Beckersberg“ (Südlich Beckersbergstraße) wurde in der Sitzung am 11.04.2011 gefasst.

              Ziel
              Neuausweisung von Wohnbauflächen
              Ausweisung von Bauflächen

              Der Umwelt- und Planungsausschuss hat sich dann mit der Thematik in der Sitzung am 28.11.2013 erneut befasst.

              Ein Investor hatte ein Konzept zur Bebauung der Fläche südlich der Beckersbergstraße mit Reihenhäusern unter Berücksichtigung des Lärmschutzes und der über dem Gebiet verlaufenden Hochspannungsleitung dem Ausschuss vorgestellt.
              .
              Es gab verschiedene Fragen zu klären, die Vorlage wurde deswegen ´zurückgezogen.

              Am 02.11.2015 wurde die Vorlage geändert eigereicht und im Ausschuss neu diskutiert.

              Das Konzept sah die Errichtung von sieben Mehrfamilienhäusern mit insgesamt ca. 56 Wohneinheiten vor und soll als Wohnpark ausgerichtet werden. Hierbei sollen freifinanzierte Wohnungen durchmischt mit öffentlich geförderten Wohnungen (30 % des Gesamtwohnraumes) entstehen Die geplante Lärmschutzwand zum Sportplatz sollte sich in die parkähnliche Außenraumgestaltung einbinden und wäre ca. 220 m lang. Die Höhe der Lärmschutzwand würde im Schnitt ca. 6 m betragen.

              Der Investor hatte den Ausschuss um Prüfung gebeten , ob das überarbeitete Konzept mit den künftigen Festsetzungen der 7. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 32 „Sport- und Freizeitzentrum Beckersberg“ zu vereinbaren wäre und das Projekt vom Umwelt- und Planungsausschuss als umsetzungsfähig angesehen wird.

              Die CDU-Fraktion hatte die vorgestellte Bebauung des Geländes mit Mehrfamilienhäusern grundsätzlich für realisierbar gehalten. Sie wollte aber erst einmal prüfen lassen, ob hier eine Sporthalle gebaut werden könnte. .

              Die WHU-Fraktion sprach sich für die Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs für den gesamten Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 32 aus.

              Die BFB-Fraktion sprach sich ebenfalls dafür aus, zunächst das Ergebnis eines städtebaulichen Wettbewerbs für den gesamten Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 32 abzuwarten.

              Auch weitere Interessengruppen hatten den Wunsch, ihre Vorschläge für das Gesamtgelände zu beachten .

              Das galt für die damaligen Pläne des SVHU für eine umfangreiche Nutzung des Bürgerparks für den Sportverein, verschiedene Überlegungen der Tonne und des Kinder- und Jugendparlaments und Anwohner , die über die Zukunft der Sportschützen diskutieren lassen wollten..

              Der Ausschuss hat dann beschlossen:
              Für das Gebiet im Bereich des Sport- und Freizeitzentrums soll ein städtebaulicher und freiraumplanerischer Ideenwettbewerb durchgeführt werden.

              Die Wettbewerbsbetreuung soll durch ein geeignetes Planungsbüro erfolgen.

              Am 06.05.19 wurde das Preisgericht bestimmt, dass am 03.09.19 Vorschläge diverser Büros diskutiert und ein ersten Preis vergeben hat.

              Vorher wurden die Anmerkungen eines Bürgerworkshop zu den verschiedenen Vorschlägen dem Preisgericht mitgeteilt.

              Wer, wie Du, diese Planung für überflüssig hält, dem will ich nur sagen, Du hättest Du Dich eingebracht, wir hätten auch diese Meinung beraten.

              Aber verworfen, denn Deine Meinung steht gegen die Meinung vieler Akteure, die ihre Iden beraten haben wollten.

              Verworfen auch, weil wir eine unabhängige Meinung zur Zukunft des Geländes haben wollten.

              Der Wettbewerbssieger hat sich in vielen Einzel – und Gruppengesprächen mit örtlichen Akteuren seine Meinung gebildet .

              Die Meinung der externen Preisrichter hat uns bei der Meinungsbildung geholfen

              Auch galt es zu verhindern, dass die oben genannte Fläche bebaut wird, dass ist mit dem Gutachten und dem aktuellen Aufstellungsbeschluss – der aus 2011 ist jetzt obsolet geworden – geschafft worden.

              Und die Eigentümer der Ackerfläche und der Investor haben Klarheit.

              Das Leben ist nicht so einfach, wie manche es hätten, !! Und das Baugesetzbuch fordert auch klare Regeln, die man nicht so einfach außer Kraft setzen kann.

              Ich freue mich über die Weiterentwicklung der Pläne und deren Umsetzung..

              Ja und noch eins. Wenn private Fläche überplant werden, brauchen wir die Zustimmung der Eigentümer für die Umsetzung der Konzepte, deswegen geht manches nicht so schnell , wie ich es oft gerne gesehen hätte.

              • G. Willsch sagt:

                Es ist so nicht ganz richtig, dass ich mich nicht eingebracht habe.
                Wenn ich mich recht entsinne, gab es anlässlich der Umgestaltung eine Art ersten ‚Workshop‘ im Ratssaal. Wann weiß ich nicht mehr – ist jedenfalls schon ein paar Tage her.
                Dabei wurde abgefragt, wer dafür und wer dagegen war. Ich gehörte zu den Wenigen, die dagegen waren. Ich meine, es waren nicht mehr als 3 Personen, die sich außer mir per Handzeichen entsprechend erklärten.
                Wer nun glaubt, dass seinerzeit eine kritische Sichtweise auch nur annähernd Berücksichtigung fand, hat sich geschnitten. Ich war regelrecht baff, dass man nach dieser ‚Abfrage‘ so tat, als ob es nur Befürworter gab, und umgehend begann, reichlich Ideen für eine Umgestaltung zu sammeln.
                Es wurde mit keiner Silbe auf mögliche Kritiker eingegangen, um deren Meinung zu hinterfragen.
                Auch anwesende Politiker hielten es nicht für nötig, Kritiker nachträglich zu befragen … .

                • Kurt Göttsch sagt:

                  Gernot, ich erinnere mich an die Zusammenkunft im Herbst 2017.


                  Sorry, ich musste erst einmal blättern, Du hast Dich „eingebracht“. Nach meinen Aufzeichnungen hast Du schon damals erklärt, dass dieser Wettbewerb überflüssig ist. Heute formulierst Du: lachhaft !! .

                  Du darfst Dich bei so einer Stellungnahme dann nicht wundern- wenn von Dir inhaltlich keine Begründungen/Anmerkungen erfolgen– dass Dich kein Politiker ernst nimmt.

                  Außerdem haben andere Interessengruppen inhaltlich Beiträge/ Forderungen zur Gestaltung des Bürgerparks abgegeben, mit dem sich Politik und die Gutachter gerne beschäftigt haben.
                  __
                  Dein : No, , alles Quatsch, ist für eine inhaltliche Diskussion kein Gewinn. Deswegen hat sich mit Dir auch keiner beschäftigt/unterhalten.

                  Nur ein Beispiel: aus dem Workshop, wurde z.B. die Verlagerung der Skaterbahn zur Tonne aus Sicherheitsgründen vorgeschlagen ( Teil des jetzigen Konzeptes) ,das ist Dir wohl egal? Dich interessieren nur deine Ideen, egal welche Vorschläge andere Teilnehmer machen. So funktioniert Demokratie nicht.
                  Schade , dass Du auf meine weiteren Argumente zur Aufstellung de B-Plans inhaltlich nicht eingehst.:-(

                  • G. Willsch sagt:

                    Hoppala…, das ist aber starker Tobak und aus einer unteren Schublade gezogen. Man sieht mich also als ‚bissigen Terrier‘. 😉
                    Vor mir braucht nun wirklich niemand Angst zu haben. Ich tu niemandem etwas, solange man mir auch nichts tut, lieber Kurt Göttsch.

                    • Kurt Göttsch sagt:

                      Gernot, Deine Reaktion war klar. Wer austeilt, muss auch Gegenwind akzeptieren. Ich habe nur geschrieben, was abgelaufen ist, als bissigen Terrier vor dem am Angst haben muss , sehe ich Dch nciht. Nicht wer bellt hat Recht, somdern wer Inhalte einbringt, wird gehört.

              • G. Willsch sagt:

                … sagte Pontius Pilatus und wusch sich die Hände.

            • Rolf Michelsen sagt:

              Frau Camp-Zang – Beschlüsse sind immer prima, aber nur dann wenn sie auch umgesetzt werden. Für den Bürgerpark muss man da schon vorher wissen ob und was finanziell möglich ist.
              Wenn schon kein Geld für die Instandhaltung der Fuß-, Rad- oder Straßen zur Verfügung steht – zumindest passiert hier ja schon seit geraumer Zeit nichts Sichtbares / ein Super-Fuß- und Radweg ist „nice to have“ aber löst nicht die Schäden in Luft auf.
              Oder gehen Sie einkaufen ohne Geld in der Tasche oder dem Konto ? Sicherlich nicht, oder doch ? Man kann nur das Einkaufen wofür Geld vorhanden ist.
              Wenn schon nach über 14 Monaten das WC am Bahnhof Ulzburg-Süd nicht zu sehen ist – wann soll dann der Bürgerpark fertig sein ? Im Jahre 2050 ?
              Das Alstergymnasum soll ja auch neu gebaut werden – kostet ein paar Millionen. Schule sollte uns wichtiger sein als ein Park für die Freizeit – das ist in der heutigen Situation besonders deutlich geworden.
              Solide „Häuser“ baut man von Grund auf und Stück für Stück.
              Luftschlösser a la „wir werden uns für eine Ortsumgehunmg einsetzen“ – z.B. lt. Wahlprogramm der BfB und SPD über den Autohof an der A 7 auf Gebiet von Alveslohe – brauchen wir nicht.
              Nun hat die CDU „entdeckt“, das sehr wenig bzw. zu wenig Geld für die Radwege ausgegeben wurde – aber die Etats wurden von allen Parteien so genehmigt. Das liegt wohl daran das so einige Politiker nicht sehen können oder wollen was die Bürger möchten – weniger Staus, sichere Wege zu Fuß, per Rad oder Auto.
              Bin gespannt, wie der Radschnellweg von Hamburg über Norderstedt durch unsere Gemeinde bis nach Kaki und Bad Bramstedt hier aussehen wird. Thema für die Politik – scheinbar nicht.

  4. Britta de Camp-Zang sagt:

    Chapeau! Kurt Göttsch at its best!

    Lieber Kurt, Dein Sachverstand, Dein Wissen und Deine Art und Weise, die Dinge ehrlich beim Namen zu nennen, werden nicht nur den Einwohner*innen, sondern – da bin ich mir sicher – auch Deinen (ehemaligen) Kolleg*innen aus der Politik in den zukünftigen Sitzungen fehlen!
    Wir dürfen gespannt sein, wer diese Lücke bei Bündnis 90 / Die Grünen füllen soll.

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