Nach der Pauli-Schlacht – Fußballer verlieren gegen Zweite von Todesfelde

Mit der Regenschlacht gegen den Zweitligisten FC St. Pauli in den Beinen müssen sich die Fußballer des SVHU tags darauf beim 23. Raiba-Cup in Wahlstedt mit dem vierten Rang begnügen.

Die müden Beine nach der Abwehrschlacht gegen den FC. St. Pauli auf tiefem Boden waren nicht zu übersehen beim Auftritt der Schleswig-Holstein-Liga-Kicker des SV Henstedt-Ulzburg beim 23. Raiba-Cup des SV Wahlstedt. Am Ende musste sich der viermalige Cup-Gewinner mit dem vierten Platz zufrieden geben. Wäre da nicht die nachlässige Defensivarbeit gewesen, Trainer Jens Martens hätte ein durchaus zufriedenes Fazit gezogen. „Die Einstellung, die Moral nach Rückständen und auch einige schöne Aktionen in der Offensive haben mir gefallen“, meinte der Coach nach dem vierten Platz, der zudem recht unglücklich zustande kam. Ohne etatmäßigen Keeper – André Zick pausiert grundsätzlich in der Halle und Finn Drews kuriert noch eine Schulterverletzung aus – musste mit Fabian Bürger ein Feldspieler zwischen die Pfosten, der allerdings in seiner Jugend beim FC. St. Pauli eine Torhüter-Ausbildung genossen hatte.

An Bürger lag es nicht, dass der SVHU, der erst nach Anlaufschwierigkeiten die Vorrunde und die Zwischenrunde überstanden hatte, gegen den Liga-Konkurrenten SV Todesfelde im Halbfinale mit 2:4 den Kürzeren zog. Dafür hatte der Unparteiische Patrick Kröger Anteil an der Niederlage, als er in der Verlängerung ein grobes Foul an Hakim ungeahndet ließ und wenig später Jannick Martens nach einem Allerwelt-Foul“ für zwei Minuten des Feldes verwies. Der SVHU hatte in der regulären Spielzeit durch Alioua und Samir Kabashi einen 0:2-Rückstand egalisiert. Im Spiel um Platz drei gab es eine 1:2-Pleite gegen die zweite Vertretung des SV Todesfelde (Kabashi). Turniersieger wurde Kreismeister SV Schackendorf, der die Partie gegen den SVT nach einem 0:1 Rückstand noch durch Tore von Siri Lututela und Maik Gross drehte. Am kommenden Wochenende nimmt der SVHU am Hallenturnier des frisch gebackenen Masters-Champions TuS Hartenholm teil.

Joachim Jakstat

13. Januar 2015

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert