Kruhnskoppel: Rathaus macht Bau-Dampf | Henstedt-Ulzburger

Kruhnskoppel: Rathaus macht Bau-Dampf

Diese Wiese soll bebaut werden

Ganz schön hastig. Die Ortsentscheider haben es ganz schön eilig mit der Bebauung einer Wiese am Wohngebiet Kruhnskoppel. Nur einen Monat nach dem Grundsatzbeschluss, die Wiese bei Dammstücken zu bebauen, wurde jetzt der sogenannte Bebauungsplan-Aufstellungsbeschluss gefasst. Wie vor vier Wochen stimmte auch jetzt wieder eine deutliche Mehrheit im 11-köpfigen Bauausschuss für Häuser statt grüner Wiese. CDU (3 Stimmen), SPD (2), BFB (2) und FDP (1) stimmten mit Ja, WHU (2) und Grüne (1) mit Nein.

Nicht durchsetzen konnte sich  Ortsplaner Volker Duda, mit seiner Forderung die Wiese dort so eng wie möglich vollzupflastern. Michael Meschede (CDU)  beantragte erfolgreich, dass sich die Grundstücksgrößen an den angrenzenden Wohngebieten orientieren müssen. BFB-Fraktionsschef Jens Iversen dazu: „Wir unterstützen die CDU, sollten an der Stelle großzügig sein.“ Duda wollte Doppelhäuser auf 400 Quadratmeter kleinen Grundstücken quetschen, in der Nachbarschaft stehen Doppelhäuser auf etwa 600 Quadratmeter Grundstücksfläche.

Unklar ist zur Zeit noch, wie das Wohngebiet angebunden wird. Geprüft werde, ob der Verkehr über die Norderstedter Straße oder über die Straßen der umliegenden Wohngebiete wie Kruhnskoppel und Spatzenwinkel abgewickelt wird, sagte Ortsplaner Duda.

Aktuell verläuft bis zur Norderstedter Straße nur ein „Bauernweg“, der landwirtschaftlichem Verkehr vorbehalten ist.

cm

24. Oktober 2021

2 Kommentare zu "Kruhnskoppel: Rathaus macht Bau-Dampf"

  1. Thomas Joost sagt:

    Diesen Kompromiss kann ich nur zustimmen, ich empfinde es gut, das dieses so schnell geht, dann kann ja auch nicht gemeckert werden, das alles so lange dauert….

  2. rolf michelsen sagt:

    ….und die Sozialbauquote 30 % ist bitte wo bzw. wie (und wann umgesetzt) beschlossen ? REWE lässt schon mal grüßen mit Hinblick auf 2022/23. Noch mehr Auspendler von „gut Betuchten „Hamburg-Flüchtlingen mit hoher Ausildung) und abends Rückkehrer auf unseren Straßen und Wegen, ggf. auch Radwegen. Oder „einreisenden REWE-Personl“ im Berufsverkehr
    Wo ist dann der bezahlbare Wohnraum für die angekündigten 600 Mitarbeiter, incl. knapper LKW-Fahrer ?

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