Hier tagen Henstedt-Ulzburgs Einwohner!

Leere Plätze am Abend im Bürgerhaus.
Leere Stühle am Abend im Bürgerhaus.

Mageres Interesse bei der heutigen Einwohnerversammlung im Bürgerhaus. Nur etwa 40 Bürger nutzten die Chance, um Informationen aus erster Hand über konkrete Maßnahmenvorschläge des Verkehrsstrukturgutachtens zu erhalten.

Doch auch wenn sich nur wenige Einwohner heute im Bürgerhaus blicken ließen, die Veranstaltung hatte es in sich: Erstmals machten Bürger von ihrem Recht Gebrauch und setzten Beschlüsse durch. Mit denen müssen sich jetzt Bürgermeister und Kommunalpolitiker im Gemeindeparlament beschäftigen.

Um was es geht: am Mittwoch bei den HU-Nachrichten.

H-UN

6. Januar 2015

9 thoughts on "Hier tagen Henstedt-Ulzburgs Einwohner!"

  1. Es war eine sehr Umfangreiche Präsentation mit anständigen Pausen um Anregungen zugeben .Der Zeitpunkt ist denke Ich mit 18.30 Uhr schon in Ordnung wenn man bedenkt das die Mitglieder der Gemeindeverwaltung dadurch auch jede Menge Freizeit opfern.
    Ich denke das Thema Kreisstraße/Baulast/ Mitbestimmungmöglichkeit für die Kreisstraße müsste vorher Erklärt werden so werden einige Fragen/ Diskussionen überflüssig.Ebenso das alles in diesen Gutachten nur Vorschläge sind was man im laufe der Jahre verbessern könnte.
    Kurzfristige Maßnahmen wird es ohnehin nur sehr wenige geben.Dieses sollte als Vorwort in dieser Veranstaltung einfließen.Alles zusammen für mich eine Informative Veranstaltung .
    Vor allem das auch nicht alle mit dem Auto gekommen sind war Prima denn die Radfahrer haben bestimmt die wenigen (nicht) vorhandenen Radwege genutzt 😉

  2. Die Präsentationen der gestrigen und der folgenden Veranstaltungen werden ins Netz gestellt. Der zusammenfassende ( dann aktuelle ) Stand aller Vorhaben wird von der Verwaltung ca. Ende Januar für 4 Wochen „ausgelegt“ ( Homepage der Gemeinde ). Dann hat jede Bürgerin und jeder Bürger die Möglichkeit zu allen Vorschlägen auch noch schriftlich einen Kommentar / Verbesserungen/ Ablehnung zu geben. Natürlich wird es auch Möglichkeiten geben im Rathaus seine Meinung zu Protokoll zu geben. Alle Anmerkungen werden dann an den Umwelt- und Planungsausschuss zur weiteren Beratung und Abwägung gegeben. Das gilt auch für die beiden gestern (fast) einstimmig beschlossenen Anträge über die Einrichtung Tempo 30 von der BGM Steenbock Str/ Kisdorfer Str. bis zum Nettokreisel für alle PKW/LKW und weitere Querungshilfen im Breich Kita Henstedt. Beide Anträge wurden auch zur Verbesserung der Verkehrsicherheit von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern eingebracht.

  3. Hhhmmmm…, käme auf einen Versuch an…
    Leuten, die etwas „Besseres“ vorhaben, kann man sowieso nicht helfen. Das „arbeitende Volk“ hätte aber so zumindest eher die Möglichkeit teilzunehmen. Daß „Sonntagsdienstler“ hier eher „eingeschränkt“ sind, liegt in der Natur der Sache… Aber auch diese haben wohl nicht JEDEN Sonntag Dienst…

  4. „…Recht Gebrauch und setzten Beschlüsse durch.“
    Ansatz gut; die Termingestaltung schließt aber alle aus, die nicht vor Ort arbeiten, und selbst hier noch diejenigen, die im Einzelhandel bis 20h oder gar 22h arbeiten müssen. Wenn man eine Veranstaltung mit echter Gestaltungswirkung einberuft, sollte es am Wochenende gemacht werden, z.B. Sonntags. Und auch eine „Briefwahl“-Möglichkeit eingeräumt werden, damit auch Busfahrer/Polizisten/Krankenhauspersonal etc. mitstimmen können. Was nachlesbare Vorabinfos (Beschlußvorschläge) voraussetzt.

    1. Herr Schneider, die Veranstaltung ging fast 3 Stunden und es wäre locker noch eine Stunde mehr gewesen, hätte Frau Grützbach das ganze nicht etwas beschleunigt. Hätte man die Veranstaltung später begonnen, wäre das Ende dermaßen spät geworden, da wären die Meisten dann vorher gegangen. Veranstaltet man so etwas am Wochenende, wird die Beteiligung sicher auch nicht größer, da dann genug Leute sagen, daß sie am Wochenende etwas anderes vor haben.

      1. Am Wochenende KANN man dann aber wenigstens hingehen, soweit man interessiert ist. Deshalb finden Wahlen ja in aller Regel auch am Sonntag statt.
        Hat man was anderes vor, muss man eben priorisieren.
        Ist jedoch der andere Termin der reguläre Job, besteht keine wirkliche Wahl…

        1. Hallo, auch wenn am gestrigen Abend leider nur
          wenige den Weg gefunden haben, so war die Diskussion,
          die Fragen und Anregungen doch ganz vernünftig- mir hat es
          gefallen.
          Vor allem der abgestimmte und zu fast 100%
          angenommene Antrag ist bei mir auf offene Ohren
          gestoßen. Die „Henstedter Mitte“ ist zu einer
          Raserteststrecke geworden, die es gilt mit einer
          Fussgängerquerung passierbar zu machen und mit
          einer 30’er Beschränkung in den Griff zu bekommen.
          Zur Entlastung der Bewohner, für die Sicherheit unserer
          Kinder, für die Aktraktivität des Erholungsspot Wöddelteich
          und um ein Zeichen gegen die Raserei zu setzen.
          Ich hoffe sehr, dies wird so umgesetzt!! Bei uns im Wohldweg
          wird auch gerast wie verrückt. Die Bewohner
          müssen sich anpöbeln und anhupen lassen wenn
          wenn auf die 30 er Zone aufmerksam gemacht wird.
          Auch wird man gelegentlich überholt mit deutlichem
          Handzeichen …. man fahre zu langsam – aber das
          nur nebenbei.
          Gruß

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