Handballer wollen am Wochenende Pokalsieger werden

Abwechslung vom Punktspielalltag: Beim Final-Four geht es für die Frogs des SV Henstedt-Ulzburg um den HVSH-Pokal.

Eine willkommene Abwechslung vom Punktspielalltag in der 3. Liga Nord hat Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg beim Final- Four-Turnier des Handball Verbandes Schleswig-Holstein in Kiel Altenholz (Edgar Meschkat Halle). „Noch schöner wäre natürlich ein freies Wochenende“, meint SVHU-Kapitän Nico Kibat schelmisch grinsend. „Aber so bleiben wir wenigstens im Rhythmus. Und wir wissen natürlich auch, dass der Pokalwettbewerb jedes Team mit ein wenig Losglück durchaus attraktiv sein kann“, so Kibat. Der Landessieger hat schließlich die Qualifikation für den Pokalwettbewerb 2014/2015 auf Bundesebene in der Tasche.

Die Frogs müssen sich im Halbfinale am Sonnabend (18 Uhr) mit dem Liga-Rivalen THW Kiel II auseinandersetzen. Das schwerste Los im Topf, denn in der zweiten Vorschlussrundenpartie streiten Oberligist HSG Schülp/Westerrönfeld und Landesligist TuS Lübeck 93 um den Einzug ins Endspiel (Sonnabend, 15.30 Uhr“, das tags darauf um 16 Uhr terminiert ist. Auch die Halbfinal-Verlierer müssen noch einmal ran und spielen Platz drei aus (Sonntag, 13.30 Uhr).

Gegen die Favoritenrolle können und wollen sich die Frogs nicht wehren, zumal beide Liga-Partien deutlich an die Henstedt-Ulzburger gingen. Das aber will Kibat nicht überbewerten: „Kiel brennt auf eine Revanche. Wir müssen auf der Hut und von Beginn an konzentriert bei der Sache sein“, appelliert Kibat an seine Mitspieler. Immerhin könnte ein Pokalsieg den Akteuren des Drittliga-Spitzenreiters doch noch ein paar freie Tage einbringen, die Trainer Tobias Skerka für einen Auswärtssieg in Beckdorf und einen Erfolg beim Final-Four ausgelobt hat. Teil eins der Abmachung haben die Frogs bereits erfüllt, am Wochenende soll Teil zwei folgen. Skerka und sein Trainerkollege Amen Gafsi haben für das Pokalwochenende alle Mann an Bord. Lediglich der A-Jugendliche Arnd Sasse, zuletzt zweimal im Drittliga-Kader darf im Pokal nicht auflaufen. Für ihn rückt voraussichtlich dessen Mannschaftskollege Malte Schoeps mit ins Aufgebot.

Joachim Jakstat

28.02.2014

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