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C02 soll gezählt werden: Ortspolitiker beschließen Klimakonzept – FDP-Schupp: Lasst uns doch lieber Wald anpflanzen – Kandidat Klupp: Schupp hat Recht | Henstedt-Ulzburger

C02 soll gezählt werden: Ortspolitiker beschließen Klimakonzept – FDP-Schupp: Lasst uns doch lieber Wald anpflanzen – Kandidat Klupp: Schupp hat Recht

Wald ist ein prima Klima-Helfer, findet Jan Schupp. Ein Hektar Wald speichert jedes Jahr auf neue etwa 13 Tonnen C02

Wald ist ein prima Klima-Helfer, findet Jan Schupp. Ein Hektar Wald speichert jedes Jahr auf neue etwa 13 Tonnen C02

Dicker Konsens zu Beginn der Woche im Ratssaal. Mit großer Mehrheit haben die Ortspolitiker am Montag beschlossen, ein Klimaschutzkonzept in Auftrag zu geben.

Ziel soll insbesondere sein, alle C02-Emissionen der Großgemeinde zu zählen. Die Gemeinde brauche eine Ausgangsbasis, um ablesen zu können, wie viele Emissionen mit welchen Maßnahmen eingespart werden können, sagte Danja Klüver von den Grünen. Deutschland habe sich verpflichtet bis zum Jahr 2030 50 Prozent seiner Treibhausgase einzusparen, das müsse die Gemeinde umsetzen, so Klüver weiter.

In der Vergangenheit hatte es bereits mehrere Anläufe für ein gemeindliches Klimaschutzkonzept gegeben, bis Montag hatte sich aber immer nur Rot-Grün für so eine Analyse stark gemacht, nun hoben auch CDU, BFB und WHU die Hand für das nächste Gutachten. Einzig die Liberalen blieben bei ihrer ablehnenden Haltung. FDP-Chef Jan Schupp stimmte als einziges Mitglied des Natur- und Umweltausshusses mit Nein. Er forderte stattdessen, Maßnahmen umzusetzen, anstatt Papiere anfertigen zu lassen.

Ganz konkret hatte Schupp einen Antrag vorgelegt, der die Aufnahme von Verhandlungen zum Aufkauf von Flächen zur Aufforstung vorsah. Zur Erinnerung: Im Oktober hatte er das Pflanzen von einzelnen Bäumen zur Klimarettung als Symbolpolitik gegeißelt, stattdessen gefordert mal richtig ranzuklotzen. Schupp im Herbst vergangenen Jahres: “Einen Quadratkilometer Wald pflanzen, das würde ich mir wünschen.“ Schupps Riesenwald-Antrag wurde am Montag allerdings von allen anderen Fraktionen von der Tagesordnung genommen – wegen Beratungsbedarf.

Ganz grundsätzlich gefragt: lokaler Klimaschutz, macht der überhaupt Sinn? Die Antwort der HU-Nachrichten lautet: Wald anpflanzen ist okay, vieles andere aber einfach wirkungslos. Und das Argument hierbei ist nicht, dass das gemeindliche Treibhausgasvolumen global betrachtet im Promillebereich liegt. Sondern weil z.B. die europäische Stromerzeugung nahezu komplett dem europäischen Emissionshandelsregime unterliegt. Das bedeutet, dass Unternehmen wie RWE, ENEL, EDF und wie sie alle heißen mit ihren Kraftwerken jährlich nur eine bestimmte Menge Co2 in die Luft pusten dürfen und dafür eine bestimmte Menge handelbare Zertifikate zugeteilt bekommen – wer mehr braucht, muss zukaufen, wer weniger C02 verbraucht kann seine Zertifikate veräußern.

Spart die Gemeinde nun durch besondere Anstrengungen Strom, stößt der lokale Stromerzeuger vielleicht weniger C02 aus, auf die C02-Menge die insgesamt europaweit bei der Stromerzeigung emittiert wird, hat das aber keinen Einfluss, höchtens auf den Preis der Emissionszertifikate. Denn die Menge ist vorgegeben und wird, solange der Zertifikate-Preis ein Knappheitssignal anzeigt, auch ausgeschöpft werden. Aktuell liegt der Preis für den Ausstoß einer Tonne C02 bei 23 Euro.

Das Klima war gestern übrigens auch Thema bei der gemeindlichen Bürgermeister-Kandidatenrunde in der Grundschule Ulzburg-Süd. Alle Bewerber halten Klimaschutz für eine wichtige Sache, von einem Kandidaten gab es darüber hinaus Unterstützung für den FDP-Wald-Vorstoß. Schupp habe Recht mit seiner Forderung nach mehr Wald in Henstedt-Ulzburg, sagte Optiker Sascha Klupp in seiner Rede.

cm
7. Februar 2020

47 Kommentare zu "C02 soll gezählt werden: Ortspolitiker beschließen Klimakonzept – FDP-Schupp: Lasst uns doch lieber Wald anpflanzen – Kandidat Klupp: Schupp hat Recht"

  1. Holger Möckelmann, NABU sagt:

    Es ist zu begrüßen, dass sich jetzt auch die BfB, CDU und FDP in Henstedt-Ulzburg um den Klimaschutz kümmern wollen

    . Grundsätzlich, alle Bürgerinnen und Bürger, einschließlich der Gemeindevertretung und – Gemeindeverwaltung, die Vorbild für die Bürgerinnen und Bürger sein sollen, müssen mitwirken und durch ihr umweltbewusstes Verhalten dazu beitragen, dass die Co2-Bilanz in der Gemeinde verbessert wird, denn Klimaschutz endet zu Hause.

    In diesem Zusammenhang folgende Begebenheit: Während meines morgendlichen Rundgangs in das Biotop Birkenau fuhr ein dem Bauhof zuzuordnenden Fahrzeug mit zwei Angestellten über die Norderstedter Strasse ins Biotop, stellte dort bei laufendem Motor den Wagen ab. Nach meinem halbstündigen Fußweg um das Biotop stand das genannte Fahrzeug bei laufendem Motor immer noch an derselben Stelle.

    In der Ausgabe Winter 2019 „CDU Aktuell“ schreibt Herr Meschede „Die Bewahrung der Schöpfung ist Markenkern christdemokratischer Umweltpolitik“
    Die in der Bürgermeister-Steenbock-Str. gefällte Linde war auch eine Schöpfung Gottes.
    Ich frage mich, warum die CDU-Fraktion im Mai 2019 für die Beseitigung der Schöpfung zu Gunsten klimaschädlicher Bebauung gestimmt hat.

    Die Grenzen des Wachstums, auch in Henstedt-Ulzburg, sind erreicht. Der Deutsche Club of Rome, unter der Präsidentschaft des Klimaforschers Mojib Latif beschäftigt sich seit der Gründung im Jahr 1972 mit diesem Thema.
    In Henstedt-Ulzburg haben 2017 über 2000 Bürgerinnen und Bürger in einer Kampagne versucht diesem grenzenlosen Wachstum ein Ende zu setzen

    Es wird aber trotz dieser Signale und der seit 1.5 Jahren laufenden „Fridays for future Demonstrationen, auch in Henstedt-Ulzburg, zunehmend mit voller Flächenversiegelung der Baugrundstücke, weiter gebaut.

    Schon in der Bibel in Jesaja 5, Vers 8 wird gemahnt: „Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum anderen bringen, bis kein Raum mehr da sei, dass sie allein das Land besitzen ! „

    • Tile Abel sagt:

      Lieber Holger,
      Du hast gut reden. Du sprichst uns, denen es gut geht und die alles (bis auf ein paar Kleinigkeiten) so belassen wollen wie es ist, aus der Seele – das Boot in Henstedt-Ulzburg ist voll!
      Welche Lösungen bietest Du den Menschen an, die auf preiswerten Wohnraum angewiesen sind – in H-U werden sie ihn auch in Zukunft nicht finden, denn Du willst den Wohnraum ja knapp (und damit teuer) halten.
      Welche Lösungen bietest Du denen an, die sich Hamburger Mietpreise nicht mehr leisten können und die gerne die AKN nutzen würden, wenn sie dafür etwas ländlicher und bezahlbarer wohnen könnten.
      Welche Lösung bietest Du denen an, die in Schmalfeld, Struvenhütten oder Heidmoor wohnen und der Arbeit wegen gerne dichter an Hamburg wohnen möchten, damit sie zumindest auf den Zweitwagen verzichten können.
      Sollen die nach Norderstedt, Quickborn, Ellerau oder Kaltenkirchen ziehen, damit für uns alles so bleibt wie es ist? Oder sollen die sich auch in Zukunft mit alten billigen Autos auf den Weg machen, die Straßen verstopfen, die Luft verpesten und ihre knappe Freizeit im Stau, anstatt mit der Familie, verbringen?
      Henstedt-Ulzburg hat allein zwei AKN Linien nach Hamburg (einzigartig im Hamburger Umland). Anstatt diese zu nutzen und auszubauen sollen wir jetzt umschwenken auf „das Boot ist voll“?!
      Ist das gesellschaftliche Verantwortung oder Egoismus?
      Welche Lösung bietest Du denn für unseren Finanzhaushalt an?
      Der Altersdurchschnitt der Bürger in Henstedt-Ulzburg steigt seit Jahren – auch weil wir jungen Familien schon heute kaum bezahlbare Angebote machen können. Der größte Einzelposten unserer Einnahmen ist aber die anteilige Zuweisung aus der Einkommenssteuer – solange genug Einkommenssteuerzahler da sind.
      Ach ja, und dann darf natürlich die Linde nicht fehlen…
      Was unterscheidet die Linde ökologisch eigentlich von einer Birke oder Pappel gleicher Größe?
      Was erzählst Du einem Gartenbesitzer, der seinen Baum jetzt fällen läßt, weil der nächstes Jahr unter die Baumschutzordnung fällt und es keine akzeptierte Ausnahmeregelung gibt?
      Lieber Holger, für ein paar umsetzbare und funktionierende Lösungen wäre ich Dir dankbar und wenn Du schon die Bibel zitierst, so empfehle ich Dir die „Stuttgarter Erklärungsbibel“, dann weißt Du wenigstens wie es gemeint ist.

      • Oliver Blau sagt:

        @Herr Abel: Das sind wirklich gute Fragen. Sie werden sicherlich von den Gegnern der Verdichtung schlichtweg ignoriert. Zig Interessen, stets besetzt von Menschen, die nur ihren eigenen Blickwinkel als den einzigen limitierten ansehen, blocken damit tatsächlich eine dynamische, vernünftige Gesamtentwicklung. So kommen wir einfach nicht weiter! Da ist es übrigens auch egal, wer BGM ist und wird.

      • Rolf Michelsen sagt:

        Welch eine Frage.! „……was bieten wir Menschen an, die aus Hamburg in eine angeblich grüne Gemeinde umziehen wolllen…..“ Ganz einfach: preiswerter Wohnraum ! Nicht mehr nur und ausschließlich in EH, RH, DHH und MFH sondern einfach mal im sozialen Wohnungsbau dank mal endlich anderer Investoren wie Genossenschaften.
        Was haben unsere Bau- und Stauparteien da zu bieten für Single aller Altersgruppen, aller sozialer Grupen wie Hartz IV, Sozialhilfeempfänger, Menschen im Niedriglohnbereich, alte Menschen mit Niedrigrenten umständehalber ? So gut wie nichts ! Man erinere sich an das Thema „BBR“, wo der Mietenspiegel gut war für die älteren Bewohner und getauscht werden sollte in Neubauten, mehrstöckig, mit TG und dem Werbespruch: im Ortszentrum verkehrsgünstig gelegen zu entsprechend hohen Mieten. Aber nur am Bahnhof, ansonsten mitten im morgendlichen und abendlichen Stau.
        Ach ja, die zu vergessen die Sozialquote von 13 % im „Alten Burgwall“. Andere Kommunen sind da fortschrittlich aufgestellt.
        Die Flächen der Gemeinde sind nicht nachwachsend. Irgendwo ist das Ende der Fahnenstange, spätestens bis auch der letzte Baum, die letzte Wiese betoniert wurde.
        Für einige kluge Köpfe hier kommt der Honig nicht von der Biene sondern aus dem Hochregallager. Auf das Thema Bienensterben und weniger Insekten brauche ich bei diesen Menschen nicht hinzuweisen – die verstehen die Zusammenhänge in der Natur eh nicht (mehr). Meine „Besucher“ meiner Futterstellen für Vögel werden nicht nur weniger sondern auch weniger Arten.
        Wo bleiben die Arbeitsplätze für die Abiturienten aus dem Ort im Ort – mit entsprechenden Niveau. Wer eine gute Schulbildung hat will nicht unbedingt nach Hamburg fahren müssen mangels Möglichkeiten im Ort.
        Dienstleistung und Logistik – mit autonomen Fahrzeugen in einigen Jahren – sind keine Garanten für Einkommen.
        Wer mit guter Ausbildung hier wohnt fährt nur zwangsweise nach Hamburg weil es hier so gut wie keine gut bezahlten Jobs gibt.
        In Hamburg gut verdienen und hier zum Schlafen in H-U.
        Welch ein Unwissen, daß alle H-U-ler sowie Durchpendler mit der AKN/ANB zum Job fahren müssen.
        Unsere selbsternannten Experten sollten mal morgens um 7 h gen HH-Ochsenzoll starten – gerne mit dem Rad weiter bis Ahrensburg oder HH-Poppenbüttel, Sasel etc..
        Da fahren die Werktätigen zum Job und abends im Stau mit Schleichweg-kenntnissen über die S-H-Straße – die irgendwann in 30 – 40 Jahren mal ausgebaut wird. Die S-H-Straße brauchte auch Jahrzehnte von HH-Ochsenzoll bis nach H-U und Quickborn.
        Umdenken mit Umsteigen auf das Rad – welch Utopie. Wer Kultur in Hamburg besucht landet abends mit Wartezeit nach Theaterschluß in Norderstedt-Mitte – 40 Minuten sind da normal. Parken im Raum Ochsenzoll / Langenhorn kaum möglich und eingeschränkt bis max 3 Stunden. Das reicht nicht für Ausflüge an die Oberalster. In Kino nach Quickborn mit dem Rad, zurück im Regen, Wind, Schnee, Kälte zu Fuß ab Bahnhof Quickborn und zurück – Wartezeit abends 40 Minuten am Wochenende ?
        Einige Herrschaften sollten mal nachdenken und die Unterschiede im ÖPNV in Hamburg zu unserem Wohnbereich herausfinden und erst einmal dort verbessern nicht nicht klug reden sonderen handeln – siehe Beispiel Bus 293 tagsüber bzw. zur Klinik. Stand wie vor min. 60 Jahren.

        • Tja, was bieten wir Interessenten an günstigem oder verkehrsgünstig gelegenem Wohnraum an, die nicht in H-U wohnen? Nur das hoffentlich, was uns, der Gemeinde H-U dient. Denn die Arbeit der Gemeindevertretung bewegt sich ja in dem durch Gemeindeordnung u.a. abgesteckten Rahmen. Und der richtet sich auf das Ziel einer:
          GO SH §1(1): „… freien Selbstverwaltung in den eigenen Angelegenheiten“ nebst Förderung des Wohls der EinwohnerInnen (und Minderheiten) mit Blick auch auf künftige Generationen. https://t1p.de/aojs

          Wir sollen uns also gar nicht mit Wohnraumangeboten in Reaktion auf Verknappungen außerhalb des Gebiets und abseits der Interessen der ansässigen Bevölkerung unserer Gemeinde befassen. Wohnraumbeschaffung soll die Gemeinde demnach nur dort im Fokus haben, wo sie das Wohl der EinwohnerInnen fördert.

          Es gibt einen unbestrittenen lokalen Bedarf an rd. 500 Wohnungen im Preissegment der Normalverdiener (die uns also an Ladentheken, als Pflegepersonal, als ErzieherInnen oder Bürokräfte begegnen und keine Einkünfte beziehen, die mit den Immobilienpreisen von H-U kompatibel wären).

          Weitere Wohnbauvorhaben sollten wir also dem Zweck unterwerfen, das dabei ausreichend derartige Wohnungen herauskommen, die dann auch an ein Vorschlagsrecht des Rathauses bei der Vermietung gebunden sind. So beteiligen sich die teuren Wohnungen per Mischkalkulation des Bauträgers an dem Bau der günstigen Wohnungen.

          Die weiteren, eher teuren Wohnungen, die dann von den gemeindefremden Nachfragern bezogen werden, sollten ferner für jene Bevölkerungsgruppen zugeschnitten sein, die unser aller Wohl auch mit Blick auf zukünftige Generationen fördern, hier könnte man an eine Verjüngung der gemeindlichen Alterspyramide denken. Also junge Familien. Die fragen allerdings auch Kita- und Schulplätze nach, erzeugen also Infrastrukturkosten. Für welche zunächst die vorhandenen Steuerbürger aufkommen. Deren Wohl wird kaum dadurch gefördert, das mit dem Steueraufkommen die Nachfrage ortsfremder Mitbürger gefördert und ggf. noch Nacherholungsräume verringert werden.

          Hier müssen wir also die erwartbaren Haushaltsbelastungen gegen den Effekt auf die lokale (!) Wohnraumversorgung und den Altersmix abwägen. Das bedeutet vor allem: Eile mit Weile, Zubau nur in beherrschbaren Größenordnungen. Egal, ob deutlich mehr Nachfrager an die Tür klopfen. Treten die erwünschten Effekte im Nachgang nicht ein, müssen wir wieder nachsteuern: Was kann man besser machen, waren die Vereinbarungen nicht restriktiv genug? Bauträger wären hier gut beraten, Hand in Hand mit der Gemeinde daran zu arbeiten, sonst kommen halt die Mehrheiten nicht zustande.

          Natürlich sollen die Mitbürger, denen HH zu teuer geworden ist, nicht im Regen stehen gelassen werden. Aber um deren Wohl soll sich ja die Gemeinde kümmern, wo sie aktuell die Eigenschaft „EinwohnerInnen“ erfüllen: Die Stadt Hamburg, die wachsende Stadt. Sie wollen auf 2 Mio. wachsen, und dieses Ziel ist ja auch legitim (freie Selbstverwaltung). Aber dann bitte auch die Folgen selbst tragen.

          Warum immer argumentiert wird, wir müssten der ganzen Welt Wohnraumangebote machen, ist für mich nicht nachvollziehbar (außer das Wohl ganz bestimmter Einwohner soll gefördert werden…). Wodurch der angespannte Wohnungsmarkt in HH zu einer „eigenen Angelegenheit“ von Henstedt-Ulzburg (§1 (1) Gemeindeordnung SH) geworden sein könnte, wird bei solchen Argumentationen nie mitgeliefert. Moral und Solidarität sind im Allgemeinen gute Argumente, aber in der speziellen Situation (Handlungsrahmen qua Gemeindeordnung plus begrenzte Platz- und Infrastrukturressourcen) zuwenig.

      • Burkhard Bach sagt:

        Lieber Herr Abel, Sie sind für mich der „Held des Tages“! Sie setzen sich so uneigennützig für die Menschen ein, die es, warum auch immer, nach Henstedt-Ulzburg zieht. Ihnen scheint es dabei völlig egal zu sein, was die hier lebende Bevölkerung von der oft diskutierten Verknappung des Lebensraumes und des immer weiter anwachsenden Verkehrschaos mit all den Problemen hält.

        • Reinhard Föh sagt:

          Hallo Burkhard, gerade vor der Hamburg Wahl am 22. Februar zeigt sich mit Nachdruck, daß wir das Überlaufbecken dieses selbstgefälligen Stadtstaates sind, der seine öffentliche Bedarfe nicht selbständig abdecken kann ,- oder noch schlimmer- regelrecht frech – nicht abdecken will.
          Solange wir in der sog. Metropolregion- für uns konkret : Kreis Segeberg,für die sog. Hamburger Angelegeheiten nicht wahlberechtigt ( also „disenfranchised“ ) bleiben, können die Verhältnisse für uns nur noch ungehemmt schlimmer werden.
          Es ist unglaublich, daß solche Zustände in einer ganzen Region der BR Deutschland sehendes Auges und dann für mehr als ein halbes Jahrhundert hingenommen werden.

          • Reinhard Föh sagt:

            ich hätte zuletzt eher sagen sollen „ausgenutzt“ werden, und zwar von eben demokratisch unkontrollierter Politik, – begleitet von ebenfalls unkontrollierter Gier einer überschwappenden opportunistischen Kapitalismuspraxis, die durch ein zur öffentlichkeit erhobenes Hamburger Stadt(s)monopol durch eine Selbstlegitimation zum Handeln auf fremdem Grund (nämlich SE) sich zum „Chancen“-Ausnutzen berechtigt fühlt !

            • Reinhard Föh sagt:

              Am 21. Februar 2020 wird man vor der Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg konkret beobachten können, welche Ideologie netter ist. Die linke ( so vor kurzem unser sh-CDU Günther in der KN) oder die rechte, symbolisiert durch die AfD.
              Was da an Gewalt auf uns von Hamburg überschwappt, ist für uns Ortsbürger unverständlich; für Fockbeker und Eutiner wahrscheinlich erst recht, immerhin müssen von letzterer auch noch die einzusetzenden sh Hunderschaften anrücken. – Als Bürger kann man nur sein tiefstes Bedauern darüber ausdrücken, daß Polizisten für so etwas ihren Kopf hinhalten müssen, und für Chaoteneinsatz ihre physische, psychische und ihre eigene politische Gesundheit.
              Und bei allem schafft es die „Ideologie“ der gesellschaftlichen Mitte ( gehört die sh Günter-Grüne CDU überhaupt noch mittig dazu ?? ) nicht die auf uns zurollende Rentenproblematik zu lösen,- nicht einmal ansatzweise.
              Stattdessen schlagen wir uns hier von den wahren Zukunftsproblemen des Landes ablenkend mit Hamburgern rum.

              • Britta de Camp-Zang sagt:

                Guten Tag Herr Föh,
                wie passt Ihr Kommentar zu diesem HU-Bericht?
                Ich möchte nur anmerken:
                Auch Henstedt-Ulzburg muss endlich mal Flagge zeigen, wenn die AfD wieder und wieder in das Bürgerhaus kommt, weil sie hier noch Zuflucht findet. Aufgrund der Satzung zur Nutzung des Bürgerhauses kann man rechtlich dagegen nichts tun, trotzdem ist öffentlicher Protest GEGEN RECHTS wichtig!
                Ich nehme an, dass Sie bei den letzten Protestaktionen nicht anwesend waren, denn auch aus Hamburg waren sogenannte Linke in Henstedt-Ulzburg dabei und alles lief völlig friedlich ab – bis auf dass sich die Demonstranten von herumlaufenden glatzköpfigen Männern aus der rechten Szene teils in Nahaufnahmen fotografieren lassen mussten! Wofür diese Fotos verwendet werden, fragen wir uns alle….
                Und dass sich Rechte unter die Demonstranten mischen können, um Krawalle anzuzetteln, kennen wir bereits aus Hamburg (wurde nur nicht gern so veröffentlicht) – alles damit die arme AfD sich wieder als Opfer darstellen kann und damit Zustimmung in den betroffenen Orten „erntet“. Auch so gelangt man in die Fänge der AfD.
                In Henstedt-Ulzburg wird AUSDRÜCKLICH zu einem FRIEDLICHEN PROTEST am Freitag, 21.02.2020, um 17 Uhr vor dem Bürgerhaus aufgerufen, das wissen und respektieren auch die Hamburger, je mehr Menschen kommen, besonders aus Henstedt-Ulzburg, desto besser!

                • Reinhard Föh sagt:

                  Sehr geehrte Frau de Camp-Zang, gegen friedliche Proteste habe ich in meiner (Hamburg-)Anmerkung nichts sagen wollen, wollte jedenfalls nicht so verstanden werden.
                  Wogegen ich mich wende, das ist die ausgeprägte Verbohrtheit ( Ideologiegläubigkeit ), das Schwarz/Weiß-Denken, das Gut und Böse-Denken, das Nichtsehen Wollen von Fakten und gerade jüngst gewonnenen Erfahrungen. – Keiner will Sie zwingen daran zu glauben; Tatsache ist, daß der Marxismus auf deutschem Boden durch völlige Auszehrung als letzte Ideologie krachend gescheitert ist. Das haben wir alle gerade vor ein paar Monaten als Jahrestag gefeiert. Ich kenne Ihr Alter nicht, ich habe jedenfalls das Scheitern der DDR wie im Lebendkino mit Blick aus dem Westen miterlebt. Das war ein langer Prozess.
                  Andererseits war ich auch bei politischen Demonstrationen in Hamburg durchaus auf der offensichtlich von Ihnen gesehenen anderen (falschen) Seite.
                  Und ich habe gesehen, von wem die geradezu brutale unmenschliche Gewalt gegen friedliche Demonstranten ausging. Sie rührten keine Hand und hatten keine gerührt. – Und wie Hamburger staatliche Gewalt, die zur Sicherung des Demonstrationsrechts nötig gewesen wäre, (hilflos ?) einknickte.
                  Sie brauchen mir nicht zu glauben, aber die von mir selbst mehrfach gemachte Erfahrung können Sie mir nicht nehmen

                  • Jan Kirmse sagt:

                    Wenn Sie ein schwarz/weiß-Denken ablehnen, wieso klingt es bei Ihnen dann so, als wäre jeder Marxist, der Ihre Positionen ablehnt?

                    • Reinhard Föh sagt:

                      Sehr geehrter Herr Kirmse, ich meine, klargemacht zu haben, daß jeder so frei denken sollte, wie er möchte.- Nur muß ich ja, wenn ich mich z.B. „gegen Rechts“ wende – vielleicht sogar unter Heranbringung eines historischen Vergleichs und im hoffentlich geführten Dialog, überzeugende Argumente haben, die ich vorbringe. Das würde doch gerade erst einen „herrschaftsfreien“ Dialog ausmachen. – Die heranzuziehenden Argumente werden eben in der Diskussionspraxis häufig aus einer immer noch bestehenden Marx-Gläubigkeit gezogen;- dagegen habe ich gewandt, weil es heute gar nicht mehr glaubwürdig ist, und für mich von einem unberechtigtem Herrschaftsanspruch zeugt.
                      Und der historische Vergleich von einer jetzigen mit einer damaligen Partei hinkt so gewaltig, daß man sich fragen muß, wie weit solche Kritiker je selbst in die Tatsachen der jüngeren deutschen Geschichte eingedrungen sind. – Im Kampf waren zwei Ideologien, beide sind krachend gescheitert. Aus keiner von beiden können wir heute und jemals wieder für die tägliche Politik brauchbaren Saft ziehen, und das tut auch in der Praxis keiner.- Man liebt es allerdings Szenarien zu malen, um politische Herrschaft irgendwie zu ergattern. Das ist aber eben nicht Form und Inhalt der von uns gelebten Demokratie.

                    • Jan Kirmse sagt:

                      Wenn, wie Sie es ausdrücken, in der Praxis niemand Saft aus den gescheiterten Ideologien der Vergangenheit zieht, wie kommt es dann, daß Sie dennoch auf einer Seite argumentativ eine Marx-Gläubigkeit verorten? Zugegeben, als Retourkutsche für meinen Vergleich fand ich das gar nicht mal so unpassend, aber in dem Kontext Ihres eigenen Beitrages erscheint es mir unpassend.

                  • Jan Kirmse sagt:

                    Übrigens, nicht nur der Marxismus ist auf deutschem Boden krachend gescheitert, dem Faschismus (oder wie Sie es auch immer nennen möchten) ging es ebenso (einfach mal abgeleitet aus Ihrem indirekten „Ausdörfler raus“, damit hat man, geschichtlich betrachtet, selten etwas Positives erreicht (auch wenn das eine Frage der Sichtweise sein mag)).

                  • B. de Camp-Zang sagt:

                    Guten Abend Herr Föh,
                    in dieser Sache denke ich tatsächlich Schwarz/Weiß: Ich heiße alle Menschen, die am Freitag, 21.02.2020, um 17 Uhr am Bürgerhaus in Henstedt-Ulzburg GEGEN DIE AfD FRIEDLICH PROTESTIEREN wollen, herzlich willkommen!
                    Ich bin überzeugt, dass der bunte Strauß an Wählergemeinschaften und Parteien im Ort / im Land vollkommen ausreicht, wenn man sich politisch engagieren möchte – eine rechte Partei braucht niemand!
                    Vielleicht ergibt sich einmal die Gelegenheit, Ihre persönlichen Erfahrungen sowie Ihre geäußerten Vermutungen und Andeutungen persönlich zu besprechen. Hier ist nicht der geeignete Ort dafür.

                    • Frau de Camp-Zang, „Eine rechte Partei braucht niemand!“ Das ist mir zu apodiktisch.
                      Sie brauchen sie nicht, ich brauche sie nicht, aber wenn sie niemand braucht, hätte die AfD keine Wähler. Es ist also Tatsache, dass nicht wenige diese Partei benötigen.
                      Daher stellt Ihre Aussage eine gewisse Bevormundung dar, die ich als Demokrat nicht akzeptieren kann.

          • Christoph Abel sagt:

            Das ist eine ziemlich einseitige Darstellung, wir profitieren direkt und auch mittelbar sehr stark von Hamburg.
            .
            Hamburg bietet auch für viele Henstedt-Ulzburger gut bezahlte Arbeitsplätze, Kultur, medizinische Fachversorgung und natürlich Bildung. Unter anderem, weil die selbstgefällige Gemeinde Henstedt-Ulzburg diese Bedarfe immer noch nicht selbst abdeckt. Und diese Vorteile erkaufen wir uns dadurch, dass wir attraktiv für Wohnungssuchende sind – ich fühle mich direkt ausgebeutet.
            .
            Henstedt-Ulzburg hat aufgrund seiner attraktiven Lage ein Problem mit den Wohnkosten. Das ist überall da normal wo viele Menschen gerne wohnen würden. Dem kann man auf drei Wegen begegnen:
            1.) Neue Baugebiete. Führen zum Verschwinden von Grünflächen
            2.) Verdichtung. Führt zum Verlust des „dörflichen Charakters“
            3.) Nichts tun. Führt zu steigenden Wohnkosten und mittelbar Gentrifizierung (bei andauerndem Interesse)
            .
            btw: Ich glaube nicht dass Sie gegenseitiges Wahlrecht (Alle HUler dürfen in HH mitwählen – und umgekehrt) wirklich wünschen 😉

            • Reinhard Föh sagt:

              Das Hamburger (Stadtstaaten-) würde durch die Hunderttausende an Pendler überhaupt nicht einheitlich funktionieren, die dort herangezogenen Leute sind notwendig.
              Bei meinem Punkt ging es mir ja um das völlige Wegbleiben einer demokratischen Beteiligung dieser, z.B. SE- Bürger (Pendler), die wohl Teilhabe am wirtschaftlichen System Hamburgs mit allen bestehenden Vor- und Nachteilen haben, – an der Steuerung des Systems aber politisch völlig ausgegrenzt bleiben. Ich meine sogar : absichtsvoll.
              Unsere BGM Wahl am 1. März bietet für das von geschilderte Problem auch in einem Teilbereich überhaupt keinen Ausgleich

              • Christoph Abel sagt:

                Ich stimme Ihnen zu, es handelt sich durchaus um eine Synergie die hier vorherrscht, kein parasitäres Verhältnis in die eine oder andere Richtung.
                .
                Natürlich können wir den Hamburger Senat nicht mitwählen, umgekehrt aber auch nicht. Natürlich ärgert es mich wenn in Hamburg die Interessen der Pendler nicht ausreichend berücksichtigt werden, aber seien wir mal ehrlich: Wenn der hamburger Speckgürtel in Hamburg mitwählt und die Hamburger dafür bei uns bezweifle ich ernsthaft, dass dies zu einer Verbesserung der Situation in HU führt – ganz im Gegenteil.
                Die Hamburger jammern aus anderen Gründen aber in der Sache genauso über uns wie wir über die. Weil halt irgendwie jeder glaubt er könnte die Nachteile loswerden und nur noch die Vorteile die der andere bietet nutzen. Klappt nur nicht.

                • Reinhard Föh sagt:

                  Herr Christoph Abel, ich habe gesagt, daß die zentralen Fragen unseres Territoriums (ob nun parasitär für uns später ausnutzbar oder nicht) in und auf dem Staatsterritorium Hamburgs entschieden werden. Die demokratische Kontrolle aber der dort mit Auswirkung auf uns getroffenen Entscheidungen findet nur vermittels Hamburger Staatsbürger statt – so auch am 22. Februar. – Deren Bürger Interessen teile ich aber u.U. überhaupt nicht; muß dennoch eventuell mit den schärfsten Auswirkungen der Entscheidungen leben,- eben genau der Zustand, über den wir in unserem Austausch geredet haben.
                  Hinzukommt : glauben Sie, daß irgendein Kaffeesack in Hamburg umfallen würde, wenn wir am 1. März in der einen oder in der anderen Richtung entscheiden ?? Für Hamburger werden wir schon richtig entscheiden. Das ergibt sich aus den für uns gewachsenen, aber politisch nicht mitgewachsenen Gegebenheiten.

            • K. Honerlah sagt:

              Nicht nur Henstedt-Ulzburg hat aufgrund seiner attraktiven Lage ein Problem mit den Wohnkosten. Das ist überall im Hamburger Speckgürtel der Fall.
              Dem kann man auf drei Wegen versuchen zu begegnen:
              1.) Neue Baugebiete beschließen. Führen zum Verschwinden von Grünflächen und führt zu noch mehr Verkehrsbelastungen. Z.B. wird eine Bebauung auf dem Wagenhuber-Gelände in vorgelegter Form nicht mehr von Landesbehörden genehmigt, weil die Straßen, hier insbesondere die S-H-Straße überlastet sind.
              2.) Verdichtung forcieren in Bebauungsplänen. Führt zum Verlust des „dörflichen Charakters“, wenn man die B-Pläne nicht entsprechend anpasst, wie z.B. mustergültig und verträglich für und mit Altbewohner/n im Kronskamp geschehen. Wo zuvor ein kleines Einfamilienhaus stand, können demnächst 4 Wohneinheiten gebaut werden.
              3.) Nichts tun heisst nicht Stillstand. Vielmehr werden zahlreiche Bauvorhaben innerörtlich umgesetzt, die nach den bestehenden Regelungen der B-Pläne umgesetzt werden können. Es gibt nicht unzählige, sondern absolut zahlreiche Flächen, auf denen derartige Entwicklungspotenziale identifiziert werden konnten. Die extra in Auftrag gegebene Innenentwicklungspotenzialanalyse kommt zu dem Ergebnis, das der prognostizierte Wohnraumbedarf der kommmenden Jahre durch diese Flächen abgedeckt werden kann. Es braucht demnach keine neuen Wohnbauflächen und Baugebiete auf der grünen Wiese, es braucht kein Klein- oder Groß-Beckershof.

              • Oliver Blau sagt:

                @Frau Hohnerlah: Das gehört auch zur aktuellen Diskussionskultur – jeder packt ein Gutachten in die Argumentation, dass ausschließlich die eigene Meinung legitimiert. Mit Gutachten, Umfrageergebnissen und Meinungsforschung kenne ich mich persönlich gut aus. Das sind erbrachte Leistungen, beauftragt und bezahlt durch Interessenten. Und sie werden verkauft, nicht mehr, nicht weniger.

        • Tile Abel sagt:

          Lieber Herr Bach,
          vielen Dank für die Blumen, aber ein paar praktikable Antworten auf meine Fragen wären hilfreicher. An meinen Fragen können Sie ersehen, dass es mir gerade nicht egal ist, welcher Meinung der betroffene Bürger ist und welche Lösungen er vorschlägt.

          • Burkhard Bach sagt:

            Ach Herr Abel, Sie tun ja gerade so, als würden Sie die vielen Alternativvorschläge zur Eindämmung des Expansionswahns nicht kennen. Innerörtlich gibt es viele Bereiche, in denen einzelne Bauvorhaben umgesetzt werden können. Es ist m.E. ein Irrglaube, dass ein immer mehr, immer größer zum Wohlergehen aller etwas beiträgt. M.a.W., der Ausweis weiterer Baugebiete führt zu einer deutlich verschlechterten Wohnsituation im Ort, durch den Wegfall zahlreicher Grünflächen und einer weiteren Anspannung der Lage auf den Straßen.

            Nicht genug, dass im Industriegebiet zig Hektar, die einmal bewirtschaftet wurden, versiegelt und mit trostlosen Großhallen zugebaut wurden. Nebenstraßen und Wirtschaftsweg im Ort sind kaum noch zu begehen, da sie als Schleichwege vom Durchgangsverkehr genutzt werden. Ich könnte noch viel mehr aufzählen, ich lass es aber, auch auf die Gefahr hin, dass Ihnen die Punkte nicht ausreichen.

            Ich erwarte einfach mehr Respekt vor der Natur und erwarte ein Stop des immer wiederkehrenden Eingriffs in grüne Flächen von kurzfristig denkenden Entscheidern. Es gibt auch noch Generationen nach uns, die die aktuellen Fehltritte ausbaden müssen.

      • Stephan Holowaty sagt:

        Lieber Tile Abel,
        .
        Dein Artikel spricht mir aus der Seele.
        Politik muss Lösungen bieten, die über den Tellerrand hinausschauen.
        Und genau deshalb ärgere ich mich so sehr über die Entscheidung zum Klimaschutzkonzept: Wieder 2 Jahre warten und nichts tun, ist die Konsequenz.
        .
        Und ich ärgere mich über das „CO2-Zählen“ statt CO2-Vermindern. Das, was Henstedt-Ulzburg tun kann, wird nicht getan (Wald! Wald! Wald!), dafür wird gezählt. Frau Klüver und die GRÜNEN vergessen bei ihrem ganzen Zählen aber, dass das absolut nichts bringt. Zusätzlich zu den wichtigen Hinweisen in dem HUN-Artikel vergißt Frau Klüver gerne zu erwähnen, dass sich alle „Reduzierungs-Ziele“ immer auf 1990 beziehen. Das heißt: wer 1990 nicht gezählt hat, der weiß auch nicht, was er jetzt zählt.
        .
        Ich weiß auch nicht, wo Frau Klüver die „50%“ her hat. Wer Zahlen nennt, sollte sie auch kennen.
        .
        Das Bundeswirtschaftsministerium stellt hierzu fest:
        „Zentrales Ziel der deutschen Klimaschutzpolitik ist die Minderung von Treibhausgasemissionen. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, seine nationalen Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent unter das Niveau von 1990 zu reduzieren. Diese Ziele wurden bereits mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm (IEKP) der Bundesregierung beschlossen.“
        .
        Für 2019 liegen die Schätzungen bei 811 Mio Tonnen CO2 Ausstoß (Äquivalente). Das sind fast 36% Einsparung gegenüber 1990 (Quelle:taz). Die 40% für 2020 sind also in greifbarer Nähe, riesige Fortschritte gab es vor allem seit 2017 durch den europäischen Emissionshandel in der Energiewirtschaft.

  2. Michael Meschede sagt:

    Sehr geehrter Herr Möckelmann,
    Man sieht, Sie sind Bibelfest. Aber Spaß bei Seite. Wo war denn der NABU als die Bäume in Dammstücken am Spielplatz abgeholzt wurden, weil die untere Forstbehörde dieses „verlangte“.., ?

  3. R. Finsterbusch sagt:

    Mir kommt es mit dem „Klimaschutzgutachten“ so vor ….
    „Im Keller steht Wasser
    und als Maßnahme versucht man zunächst den Wasserstand zu messen,
    anstatt mit dem abpumpen des Wassers zu beginnen.“ 🙁
    – – –
    Das es um das Klima nicht gut steht, ist nicht NEU, sondern seit Jahren bereits bekannt,
    Auch die CO2-Verursacher sind bekannt und benannt.
    “Wie viele Emissionen können mit welchen Maßnahmen eingespart werden?” – Auch das ist bereits bekannt.
    Das „Klimaschutzgutachten“ wird m. E. daher auch keine NEUEN – gravierenden – Lösungsansätze bringen. Man sollte m. E. daher bereits jetzt handeln und nicht unnötig weitere Zeit verstreichen lassen.
    – – –
    Nur `mal ein Beispiel:
    Autos bzw. der Verkehr verursachen ca. 20% des Kohlendioxid!
    Eine mögliche „Gegenmaßnahme“ wäre: die oft zitierte „Einleitung der Verkehrswende“ (z. B.: Umstieg vom Auto auf das Fahrrad)
    Das Verkehrsstrukturkonzept 01/2015 besagt:
    „Als absolut prioritäre Maßnahmen für eine kurzfristige Umsetzung bis 2016 wird u. a. folgende Maßnahme empfohlen:
    Maßnahme 88: Deutlicher Ausbau Bike+Ride am Bahnhof Ulzburg-Süd“
    Bis heute nicht umgesetzt. – M. W. lediglich im September 2019 ein Prüfungs-Beschluss an die Verwaltung.
    Welche Prioritäten setzt man sich eigentlich? Und wird auch `mal selbstkritisch hinterfragt, ob man „strukturiert und zielgerichtet“ arbeitet?

    • C.Rothe sagt:

      „Im Keller steht was und als Maßnahme versucht man zunächst den Wasserstand zu messen […]“ –> im Keller kann ich sehr klar Problem und Lösung identifizieren. Auch eine ungefähre Wassertiefe kann ich abschätzen.

      In Sachen Umweltschutz kann aber ein Rundumblick mit anschließender Bewertung bestimmt nicht schaden, denn da ist die Welt komplexer, oder ?

      Oder anders gesagt: Ich pumpe den Keller nicht mehr unbedingt leer, wenn das Erdgeschoß bereits einstürzt, sondern ergreife dann ganzheitliche Maßnahmen oder reiße ab und baue neu.

  4. R. Finsterbusch sagt:

    „Wie viele Emissionen können mit welchen Maßnahmen eingespart werden?“
    – – –
    Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie wir selbst – jeder von uns – die CO2 Emissionen reduzieren und etwas für den Klimaschutz tun können.
    – – –
    Zahlreiche – wichtige – Tipps findet man dazu im Internet, die sich auch relativ einfach umsetzen lassen.
    – – –
    Berechnen Sie doch `mal Ihren „CO2-Fußabdruck“: z. B. mit dem
    „WWF-CO“-Rechner-Klimabilanz verbessern“.

  5. Benno Colmorgen sagt:

    Der FDP-Antrag sieht die ! langfristige! Schaffung einer Waldanpflanzung vor, d. h. über ca. 10 Jahre mindestens.
    Das könnte/ sollte wohl deutlich schneller zu schaffen sein, daher ist der interne Beratungsbedarf der Fraktionen über diesen Antrag sinnvoll.
    Die Ortspolitik sollte Vorschläge für geplanten Ort des neuen Waldes vorgeben; die Verwaltung würde dann ihre Arbeit aufnehmen.

    Wenn ich es richtig verstanden habe: Ein Klimaschutzkonzept ist wohl notwendige Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln. aus Bordmitteln wird unser Ort die notwendigen Maßnahmen nicht bezahlen können.

  6. Der Wald löst das Problem nicht schon allein, ist aber eine wichtige Komponente: https://www.wald.de/klimastabilisierung-baeume-pflanzen-reicht-nicht/

  7. R. Finsterbusch sagt:

    Hallo Frau / Herr C. Rothe,
    ich empfehle Ihnen meinen Beitrag im Ganzen zu lesen, nur so ergibt das einen Zusammenhang.
    Zudem schreiben wir hier über Klimaschutz und nicht über Umweltschutz, das ist für mich schon ein Unterschied.
    Und wir müssen jetzt handeln (und nicht wie in meinem Beispiel genannt erst nach 4 3/4 Jahren), denn wir haben nur dieses Klima und können uns bei einem Scheitern der gesetzten Ziele kein neues Klima schaffen (was Sie mit dem Haus-Abriss / -Neubau andeuteten).
    Die CO2-Verursacher sind bekannt und auch benannt samt der Lösungsansätze.

    • C.Rothe sagt:

      Hallo Herr / Frau Finsterbusch,

      Umweltschutz und Klimaschutz ist sicher nicht identisch, aber gehört für mich zusammen.

      Welches sind denn „die CO2-Verursacher“ in Henstedt-Ulzburg „samt der Lösungsansätze“, wie Sie schreiben ?
      Ich könnte nicht sagen, ob der Autostau, schlecht gedämmte Gebäude, veraltete Heizungen oder andere Einflussfaktoren hier wie stark ins Gewicht fallen.

      Und natürlich haben wir kein zweites Klima. Was ich sagen wollte war, dass ich mir erst ein vollständiges Bild machen muss (so vollständig wie möglich), bevor ich mangels Überblick etwas bekämpfe, das sich am Ende als marginal herausstellt.

      Insofern kann eine Konzepterstellung vor dem Handeln durchaus sinnvoll sein.

  8. Rolf Michelsen sagt:

    Wie war, Politik muss über den Tellerrand schauen. Das hat ja hier super geklappt – für Investoren. Freier Eintritt für Leute mit Vermögen (was weder junge Menschen noch Leute im unteren Lohnbereich haben können) aus Hamburg. Keine Ortsumgehung lt. Parteiprogramm, dafür jede Menge neuer Wohnraum.
    Aktuell RH an der ARAL-Tanke mit Benzinduft, Türenlärm, Motorgedröhn bei 140 qm und ca. € 380.000,00. Eine Krankenschwester wohnt da nicht als Single oder eine Servierkraft in der Gastronomie. Allerdings auch dort so gut wie kein Grün.
    Bekannt und offiziell ist lt. Bgm. ein Fehlbestand von ca. 500 Sozialwohnungen. Was haben CDU samt FDP und BfB dafür gemacht ? Was sich am Besten können: Reihenhäuser wie geschnitten Brot bauen lassen. Vor sehr vielen Jahren hat ein mutiger SPD-Mann der CDU mal soziale Kälte vorgehalten – war dementiert wurde…… Was hat man in der CDU in den letzten Jahrzehnten dagegen getan ? Ich weiß es nicht bzw. habe es nicht bemerkt.
    H-U als Ruhepool für Beschäftigte in Hamburg, wo es ein vielseitiges Angebot – zu besseren Konditionen gibt als auf Dörfern – und deswegen Ein-, Aus- und Durchpendeln normal incl. Stau geworden ist.
    Wie war das mit den Ausgleichsflächen ? Da musste der Bgm. zugeben, daß das noch nicht abgearbeitet ist. Wer in Gremien sitzt muss da auch mal nachhaken und Zeit gewähren.
    Mit ständig neuer Ablenkung mit dem Motto “ wir müssen bauen….“ wird das nichts.
    Wo sind diese Flächen überhaupt ? Müssen wir da bis Flensburg fahren ?
    In den alten Akten des Bau- und Planungsausschusses muss das ja genau wie in der Verwaltung bekannt sein. Seitens der Politik scheint sich aber dank anderer Interessen niemand dafür zu interessieren – oder irre ich mich ?
    Wer Beschlüsse fasst much auch kontrollieren ob das abgearbeitet wird.
    Lebensqualität heißt auch weniger Pendlerwesen und qualifizierte Arbeitsplätze, die man wenn auch auf schlechten Rad- und Fußwegen erreichen kann. Dazu auch gut bezahlt und nicht auf Niedriglohnniveau.
    Neue Bürger mit viel Geld haben hier wohl Vorrang vor jungen Menschen, die hier aufgewachsen sind und als Berufsanfänger noch nicht so viel verdienen können.
    Neubürger heißt auch mehr KiTas und Erzieher, die knapp sind. Gefolgt von mehr Plätzen in den Schulen. Mehrbedarf, wo viel Geld benötigt wird.
    Neubürger heißt auch mehr Individualverkehr und Eltern-Taxis zur Schule oder KiTa und nachmittags in die Freizeiaktivitäten. In Hamburg hat sich derr ÖPNV stark verbessert unjhd es gibt Fortschritte, die ,man gerne nutzt. Und hier schläft Dornröschen warm zugedeckt.
    Es bedarf mehr Gewerbesteuer – aber bitte nich jetzt auch noch Westerwohld ankurbeln.
    Seitens CDU habe ich noch nie festgestellt, daß man sich für Grünflächen eingesetzt hat.
    Jetzt bitte nicht das Thema Bürgerpark neu gestalten – wer weiß wann das passiert ?
    Pflanzaktionen seitens CDU samt FDP und & Co – nie erfolgt.
    Sich erst für die Fällung der Linde in Henstedt stark machen und dann mit 2 Mann Sponsoring je € 1.000,00 publizieren. Ob das erfolgt ist bezweifel ich, war wohl mehr PR-Gag.

    • Michael Meschede sagt:

      Herr Michelsen, Sie glänzen nicht gerade mit profundem Wissen. Sie irren auf der ganzen Linie. Bevor Sie solche Behauptungen hier fälschlicher Weise aufstellen, sollten Sie sich doch erstmal schlau machen.

      • Dirk Barckmann sagt:

        Irren auf ganzer Linie? Dann machen Sie uns bitte endschlau Herr Meschede und widerlegen Satz für Satz und auf ganzer Linie. Lassen Sie uns an Ihrem profunden Wissen teilhaben. Wir sind gespannt…

        • Michael Meschede sagt:

          Ach Herr Barckmann,
          Welcher Vereinigung gehören Sie denn an, wenn Sie von wir sprechen?

          • Dirk Barckmann sagt:

            Der Vereinigung aller interessierten Bürger. War das schon alles ihrerseits? Mager.

            • Michael Meschede sagt:

              Da müssen Sie schon etwas konkreter werden. Ich habe den Eindruck dass Sie an Sachfragen nicht sonderlich interessiert sind. Sie mögen wohl lieber Rundumschläge…

              • Dirk Barckmann sagt:

                Wir können das ewig weitermachen … Da Sie Herrn Michelsen ja irren auf ganzer Linie pauschal vorwerfen, bitte ich lediglich um Aufklärung/Richtigstellung auf eben so ganzer Linie. Können oder wollen Sie nicht? Irren auf ganzer Linie ist kein Rundumschlag? Fangen Sie doch einfach mal an und suchen sich was raus, bis jetzt kam ja noch nichts, wir … sorry, man ist gespannt. Vereinigungsfreie Grüße.

      • Rolf Michelsen sagt:

        Nun bekennen Sie mal zurAbwechslung Farbe statt abgeedroschene und verbrauchte Formulierungen. Mal anfangs fünf Beispiele:
        a) was haben Sie für den sozialen Wohnungsbau nachweislich erreicht, damit der vom Bgm. hier veröffentliche Fehlbestand von 500 Wohnungen deutlich reudziert wird. Das Beispiel „Alter Burgwall“ zählt nicht.
        Was war an preisswertem Wohnraum im BBR vorgesehenl, prozentual ?
        b) was haben Sie für den ÖPNV getan um die Taktzahlen, insbesondere zur Klinik zu verbessern ?
        c) wieviele Ausbildungsplätze für Abiturienten und Hochschulabgänger sind in den letzten 5 Jahren HIER entstanden ?
        c) wieviele Arbeitsplätze für Leute mit Hochschulstudium haben Sie in H-U geschaffen durch gezielte Anwerbung von Unternehmen – nicht nur REWE als Logistiker im unteren Lohnsigment. Vermeidung von Pendlerströmen.
        d) wieviele Arbeitsplätze haben Sie ermöglicht im Mittelstand im Rahmen Handwerk aller Arten ?
        e) warum verhindern Sie eine Quote von Sozialwohnungen wie z.B. Norderstedt ?
        Bin gespannt !!!

    • Thomas Jäger sagt:

      Herr Michelsen, guter Rundumschlag zur Ortspolitik und wohl überwiegend zutreffend.

      • Rolf Michelsen sagt:

        Danke. Die Antwort von Herrn Meschede wie üblich: auf konkrete Dinge angesprolchen keine Antworten mit Datum, Details – nur das übliche Bla Bla von Politikern. Sein Kommentar wie gewohnt alte Phrasen und Formulierungen.
        Nun ja, wenn ich da so mal anThüringen und Berlin denke, ja dann……aber das lasse ich hier mal.
        Wie es da oben klappt so eben halt unten……

  9. R. Finsterbusch sagt:

    Hallo Frau / Herr C. Rothe,
    anscheinend sind Sie meiner Empfehlung, meine Beiträge im Ganzen zu lesen, nicht nachgekommen.
    Dann hätten Sie feststellen können, dass ich als einen CO2-Verursacher das „Auto“ genannt habe und den Lösungsansatz die „Verkehrswende“.
    Dazu das Beispiel aus HU = Erweiterung der B+R-Anlage am Bahnhof Ulzburg-Süd. Die Handlungsempfehlung aus dem „Verkehrsstrukturkonzept“ und das sich seit nunmehr 5 Jahren außer eines Prüfauftrages an die Verwaltung bisher noch nichts getan hat. – Also weiter abwarten oder doch endlich handeln?
    Haben Sie nicht mitbekommen, dass Funk, Fernsehen, Presse, Internet etc. die CO2-Verursacher benennen und auch die Lösungsansätze? Auch die Bundesregierung hat sich des Themas angenommen. Bitte erwarten Sie nicht von mir, dass ich Ihnen das jetzt alles vortrage. Dass gehört – wie Sie schreiben – dazu, sich selbst ein vollständiges Bild zu verschaffen. = Daraus lassen sich dann auch Handlungsmöglichkeiten für HU ableiten. = Jüngstes Beispiel „Breite Zustimmung für WHU-Antrag zur Entsiegelung und Begrünung“ ….. usw.
    Wenn Sie noch weiter abwarten wollen, gerne. Nur das ist nicht mein Ansatz. Ich folge da lieber dem Aufruf der Klimaexperten, jetzt zu handeln, bevor es zu spät ist. Und „fridays for future“ geht doch nicht ohne Grund auf die Straße.
    Und wie jeder selbst seinen „CO2-Fußabdruck“ ermitteln und verändern kann, hatte ich hier auch bereits ausgeführt.
    Damit beende ich den Dialog.

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