Bauer, Baum und Bendfeldt: Auf gehts zur zweiten Runde!

Wiedersehen von Stefan Bauer, Doris Baum und Susanne Bendfeldt am Donnerstag in Ulzburg-Süd. Um 19.30 Uhr beginnt die zweite offizielle Vorstellungsrunde der Bewerber um das Bürgermeisteramt in der Lütten School (Abschiedskoppel 6). An den Regeln hat sich im Vergleich zum ersten Schlagabtausch auf dem Rhen nichts geändert: 15 Minuten haben alle drei Kandidaten jeweils Zeit um sich vorzustellen, anschließend dürfen die Besucher Fragen stellen.

Die Bürgermeisterwahl findet am Sonntag, den 16. März, statt. Zuvor treffen Bauer, Baum und Bendfeldt noch bei einer weiteren Bürgerfragerunde im Bürgerhaus aufeinander.

cm

19.2.2014

13 thoughts on "Bauer, Baum und Bendfeldt: Auf gehts zur zweiten Runde!"

  1. Hallo Herr Hagen,
    wie jeder, saß auch ich nach dem ausgerufenen „Galopp“ gedanklich bereits im Sattel. Die allgemeine Unruhe durch das abgehende Publikum tat sein Übriges dazu. Deshalb bitte ich um Verständnis, wenn ich Ihrer Bitte nach journalistischer Aufarbeitung an dieser Stelle nicht nachkomme.
    Meine Kritik galt auch weniger den Kandidaten, doch viel mehr Herrn Zwicker, der sich meiner Auffassung nach zum Ende der Veranstaltung mehr der Uhr, als seiner Kernaufgabe verpflichtet sah. Dessen Nervosität übertrug sich flugs auf das Publikum und leider auch auf die Kandidaten.

      1. Ganz meine Meinung Herr Hagen, denn diese jungen Menschen tragen bereits das Henstedt-Ulzburg der nächsten Generation in Ihren Herzen.

  2. Beeindruckend waren die Wortmeldungen zweier jugendlicher Bürger.
    Zum einen die junge Dame, die sehr anschaulich ihre Bedenken und Erfahrungen zum Thema Sicherheit im öffentlichen Raum beschrieb.
    Zum anderen der junge Mann, der in der letzten Wortmeldung des Abends seine Bedenken hinsichtlich der Existenz eines echten Gemeinwesens zum Ausdruck brachte.
    .
    Leider wusste jedoch keiner der drei Bürgermeisterkandidaten diesen Wortmeldungen aus meiner Sicht wirklich zufriedenstellend zu begegnen. Besonders die letzte Wortmeldung wurde durch den vorgegebenen „Galopp“ von Herrn Zwicker sehr stiefmütterlich behandelt.

    Der junge Mann zog entsprechend missmutig und sichtlich enttäuscht nach Veranstaltungsende ab.
    Das gab mir sehr zu denken.

    1. Das interessiert mich an der Stelle dann doch noch mal. Was hat der junge Mann denn konkret gefragt und wie fielen die Antworten aus? Ich bin dann beim Thema Reitwege lieber „abgeritten“.

  3. Hundertprozentig hat mich leider keiner überzeugt. Allerdings ist mir eine Entscheidung schon mal klar geworden: Es wird jemand aus dem Ort werden. Zu Oft hat sich Frau Bendfeldt durch Nichtwissen oder halbherzige Antworten disqualifiziert.

    1. Soweit würde ich meine Prognose nicht setzen, denn wie immer wird ein großer Teil der Wahlberechtigten nicht zu dem Kandidatendiskussionen erscheinen und sich dann anderweitig eine Meinung bilden. Die kann dann anders aussehen- das haben wir in der Vergangenheit schon häufiger erlebt.

      Eine Möglichkeit die Kandidaten im direkten Vergleich zu erleben bleibt mit dem 5.3.2014 im Bürgerhaus ja noch.

      1. Das war weniger Prognose, sondern eigentlich nur für mich gesprochen. Grundsätzlich haben Sie natürlich Recht.

    2. Wobei sich Fr. Bendfeldt tendenziell besser verkauft hat, als ich persönlich es erwartet hätte. Die Betonung der durchgängigen ehrenamtlichen Tätigkeit könnte allerdings dennoch ein Bumerang werden, denn ich hörte in der Aufzählung hauptsächlich was von Verbänden und Aufsichtsratsmandaten. Ersteres würde ich unter „Lobbyismus“ subsumieren, und letzteres unter „guter Aufwandsentschädigung“, und es somit eher als Nebenjob betrachten, und nicht als Beitrag zum Gemeinwesen. Unter einem echten Ehrenamt würde ich eher subsumieren: Tierschutzverein, Feuerwehr, THW, Wahlhelfer, Gemeindevertreter, Sportverein/Trainer oder Orga…

  4. Da hat doch tatsächlich eine Dame nachgefragt: Bekommen wir nun die Reitwege? Unser Pferdehof ist nicht ans Reitwege-Netz S-H angeschlossen, es gäbe keine Reitwege in H-U.
    Herr Stefan Bauer hat das sehr relaxed gekontert, da selbst dem Reiten anscheinend gewogen: Es gibt im Außenbereich jede Menge Reitwege, für Reiterhöfe im Innenbereich wirds da halt schwierig 😉
    Zuvor wurden Schulden & Verkehrsprobleme diskutiert, stets mit dem Hinweis garniert, das man noch einige tun könnte, das aber eben teuer sei. Und dann gegen Ende: Reitwege bitte. Man konnte den Kandidaten das Amüsement ob solcher Weltfremdheit schon klar anmerken. Frau Bendfeldt sah sodann die Chance, mit Reitwegen im Zentrum dann sogar morgens zum Dienst reiten zu können 😉
    Wie wärs, wenn Reithöfe, die abseits der Reitwege liegen, einfach mal dorthin umziehen?
    Obwohl… ich möchte bald mal Segelfliegen lernen… evtl. baut mir H-U einen Flugplatz gleich nebenan, dann kann ich das Segelflugzeug im Garten parken. Hätte mal fragen sollen… 😉 Das wär doch was für die Beckersbergwiesen!

    1. Wenn Sie mit Elektromotor unterwegs sind, könnten Sie dann beim Starten und Landen mit so einer Vorrichtung à la „Zurück in die Zukunft“ direkt am Hochspannungsmast Auftanken. 😀

    2. Das war dann der Zeitpunkt, als ich den Saal verlassen habe. Da dachte ich dann auch: jetzt wird’s albern. Hat Frau Bendfeldt tatsächlich gesagt, dass sie dann zum Dienst reiten könnte? (Zuzutrauen wäre es ihr gewesen.)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert