Alveslohes Bürgermeister Kroll: Nix da mit weiterem Autobahnanschluss

Verkehrsgutachter zu weiterem Autobahnanschluss "keine Verkehrsentlastungseffekte auf der Hamburger Straße"
Verkehrsgutachter zu weiterem Autobahnanschluss „keine Verkehrsentlastungseffekte auf der Hamburger Straße“

Klare Ansage aus Henstedt-Ulzburgs Nachbarschaft. Alveslohe will keinen eigenen Autobahnanschluss. Bürgermeister Peter Kroll heute zu den HU-Nachrichten: „Alveslohe wird sicherlich nicht Zubringerstraße sein zu einer Autobahnzufahrt, wo sich täglich tausende Fahrzeuge durch das Dorf quälen.“

Das Abendblatt hatte vergangene Woche getitelt: „Autobahnabfahrt bei Alveslohe geplant.“ Alveslohes Verwaltungschef dazu: „Das ist eine Idee, die der Verkehrsstaatssekretär vorgestellt hat, ich habs zur Kenntnis genommen. Wir haben einen aktuellen Gemeinderatsbeschluss, dass wir gegen eine Autobahnanschlussstelle auf Alvesloher Hoheitsgebiet sind.“

Der Artikel der Lokalzeitung war von Leserkommentatoren der HU-Nachrichten zum Thema gemacht worden. Der Tenor: Ein Autobahnanschluss zwischen Henstedt-Ulzburg und Quickborn könnte Verkehr aus der Gemeinde heraushalten, würde Ideen wie eine Verlängerung des Bahnbogens überflüssig machen.

Tatsächlich gilt: Eine zusätzliche Autobahnanschlussstelle – etwa am Kadener Weg – würde die gemeindlichen Verkehre stark umlenken, der Verkehr auf der Kadener Chaussee würde regelrecht explodieren und der Knotenpunkt Hamburger Straße/Kadener Chaussee könnte das zusätzliche Verkehrsaufkommen in seinem jetzigen Zustand nicht bewältigen. Die Verkehrsgutachter von Dresden-Berlin-Consult in ihrem Gutachten zu einem potentiellen Autobahnanschluss Alveslohe: „Die verkehrlichen Wirkungen für die Gemeinde Henstedt-Ulzburg sind nicht zwangsläufig vorteilhaft.“

cm

29. Oktober 2015

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