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Wegen Coronavirus – Sitzung der Gemeindevertretung am 17. März 2020 findet unter erhöhten Hygieneschutzmaßnahmen statt | Henstedt-Ulzburger

Wegen Coronavirus – Sitzung der Gemeindevertretung am 17. März 2020 findet unter erhöhten Hygieneschutzmaßnahmen statt

Mitteilung aus dem Rathaus

Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus hat der Kreis Segeberg die gestrige Allgemeinverfügung zum Verbot öffentlicher Veranstaltungen erlassen. Hierin werden u.a. Maßnahmen beschrieben, die für öffentlich zugängliche Veranstaltung ab einer Teilnehmerzahl von 50 Personen gelten. Hierunter fällt auch die kommende Sitzung der Gemeindevertretung am 17. März 2020.

Die Sitzung der Gemeindevertretung findet statt, allerdings unter Beachtung der in der Allgemeinverfügung des Kreises Segeberg angeordneten Maßnahmen. Es findet vor Betreten des Ratssaals eine Einlasskontrolle statt, inklusive einer Registrierung der anwesenden Personen anhand des vorzulegenden Personalausweises. Die Registrierung umfasst den Vor- und Nachnamen, die Anschrift und die telefonische Erreichbarkeit. Desinfektionsmittel zur Handdesinfektion stehen im Eingangsbereich des Ratssaals bereit.

pm

13. März 2020

20 Kommentare zu "Wegen Coronavirus – Sitzung der Gemeindevertretung am 17. März 2020 findet unter erhöhten Hygieneschutzmaßnahmen statt"

  1. Britta de Camp-Zang sagt:

    Guten Abend!
    Hanno Krause, Bürgermeister von Kaltenkirchen, hat in seiner Eigenschaft als örtliche Ordnungsbehörde alle öffentlichen Sitzungen bis zum 10. April 2020 abgesagt.
    Ich frage mich, warum so etwas in Henstedt-Ulzburg nicht möglich ist?!
    Unsere Bundeskanzlerin ruft die Bevölkerung dazu auf, soziale Kontakte zu vermeiden und auf Kommunalebene in Henstedt-Ulzburg kann man zwei vor den Osterferien anstehende öffentliche Sitzungen nicht absagen? Stehen dort lebenswichtige Entscheidungen an, die nicht bis wenigstens Mitte April warten können?
    Meines Wissens nach sind unter den anwesenden Bürger*innen i.d.R. viele ältere Menschen, und – ich möchte niemandem zu nahe treten – auch unter den Gemeindevertreter*innen gibt es eine große Zahl an Menschen (männlich, über 60 Jahre, evtl. mit chronischen Erkrankungen?), die von dem Corona-Virus nachweislich bevorzugt werden….
    Ich hatte vor, als Zuhörerin teil zu nehmen. Als Risiko-Patientin, chronisch erkrankt, werde ich es natürlich nicht tun.
    Meine Bitte an die Verwaltung: Sagen auch Sie die Sitzungen ab! Zum Schutz unserer Gemeindevertreter*innen und zum Schutz der Bürger*innen. Vielen Dank!

  2. Bernd Utecht sagt:

    Sehe ich auch so. Es könnte ja eine verkürzte Sitzung mit nur den nicht öffentlichen Punkten stattfinden, da dies dringend erscheint und sowieso ohne Bürger behandelt wird.

  3. Benno Colmorgen sagt:

    Gar keine Frage, natürlich kann man diese Sitzung nicht durchführen. Trotz der o. a. Maßnahmen bleibt das Risiko einer Infektion für alle Teilnehmer ebenso hoch wie ohne irgendeine Maßnahme. Händedesinfektion schützt nicht vor Erregern, die über die Luft übertragen werden (und das der Hauptzugangsweg für das Virus)
    Für mich als Angehöriger einer Risikogruppe (Lebensalter) kommt daher eine Teilnahme als Besucher dieser Sitzung nicht in Frage,

  4. R. Finsterbusch sagt:

    „Gesundheit First“

    Die Bundeskanzlerin appelliert an die BürgerInnen auf soziale Kontakte zu verzichten.

    Ist nicht mit einer Teilnehmerzahl von 50 oder mehr zu rechnen?
    Ist bei der Art und Dauer der Veranstaltung nicht eine enge „Interaktion“ zwischen den Teilnehmern zu erwarten?
    Ist eine ausreichende gute Belüftung gewährleistet?
    Reicht eine Handdesinfektion aus? (Schutz gegen eine Tröpfcheninfektion umfasst mehr).
    Besteht auch die ausreichende Möglichkeit zum Händewaschen?
    Werden bei der Einlasskontrolle TeilnehmerInnen
    – mit Krankheitssymptomen (Fiebermessung?)
    – ältere Teilnehmer (Risikogruppe)
    – Teilnehmer mit Grunderkrankungen
    – Teilnehmer aus dem öffentlichen Bereich
    – Teilnehmer, die erst kürzlich in Risikogebieten waren
    zugelassen?
    – – –
    Um jegliches Risiko / Rest-Risiko auszuschließen, sollte dem Beispiel von Kaltenkirchen gefolgt und die Sitzung abgesagt werden.

  5. Bodo Grützbach sagt:

    Diese Sitzung muss vertagt werden. Ich bitte darum! Meine Frau ist Gemeindevertrererin und somit direkt gefährdet. Ich bitte dringend um Einsicht.

  6. Bernd Utecht sagt:

    Für mich nicht zu verstehen, dass der Bürgervorsteher als ausgebildeter Sanitäter des KBA zu dieser Sitzung eingeladen hat. Er müsste doch die Situation richtig einschätzen. Wenn er meint, dass das Risiko kalkulierbar ist, verstehe ich nicht, dass auch kleinste Veranstaltungen abgesagt werden. Hat die Verwaltung hier die Entscheidungsgewalt und nicht der Bürgervorsteher?

    • Rolf Michelsen sagt:

      …..Sanitäter beim KBA…. sind Sie da sicher ? Ich nicht.

      • Bernd Utecht sagt:

        War schon in mancher Sitzung in KBA Uniform, weil er Bereitschaft hatte.

        • Rolf Michelsen sagt:

          Das ist wohl überholt….. Neue Jacke ab 01.01.2020 wäre dann
          RKiSH, falls…..

          • Bernd Utecht sagt:

            Ich sprach nicht vom Rettungsdienst, sondern Verein. Der existiert weiter.

    • K. Honerlah sagt:

      Wie mit dieser Sitzung und den folgenden umzugehen ist, wird morgen, am Sonntagvormittag, im Rathaus von Bürgervorsteher, stellv. Bürgermeisterin und Verwaltungsleitung entschieden und mitgeteilt.

      Bleibt gesund und trotz aller Sorgen munter!

  7. Manfred Ram sagt:

    Das Thema C. wird uns noch länger beschäftigen. Daher wird man sich mit den Alternativen zu solchen Zusammenkünften beschäftigen müssen. Das sind Skype, Microsoft Teams, Youtube livechannel, etc etc. Es ist möglich. Man muss es nur wollen.

    • Mein Arbeitgeber hat letzte Woche eine Generalprobe Homeoffice durchgeführt: Rund 250 Mitarbeiter zuhause und in Kontakt per MS Teams inkl. Videokonferenzen und mit Präsentationen, also der Systemlast durch Videostreams. 250 Teilnehmer, hat technisch einwandfrei funktioniert.

  8. Oliver Blau sagt:

    Mal unabhängig von dem, was jetzt ausgelöst wurde, stelle ich mir die Frage, ab wann das Kommando zur (vielleicht stufenweisen) Normalität erfolgen kann? Wird der Rückgang der Neuninfizierten als Bemessungsgrundlage genommen? Oder wird das mit einem erforderlichen großen Rückgang der Anzahl der Infizierten in Abhängigkeit gesetzt? Das könnte lange dauern, aber ist dann überhaupt gewährleistet, dass nicht alles wieder von vorn beginnt? Gemäß den geschilderten Erfahrungen aus Asien ist eine rasche Wiederansteckung mit dem Virus alles andere als unwahrscheinlich (alles, was diesbezüglich aus China kommt, nehme ich nur noch unter starken Vorbehalten an).
    Ich befürchte, dass der Grad der intensiven öffentlichen Diskussion, und dies vor allem in den Medien, ein wesentlicher Faktor von Rücknahmen der Maßnahmen sein wird. Dann wird es auch keinen politischen Druck mehr geben. Irgendwann wird es für die Menschen sehr schwierig, dass derzeit zu organisierende Leben aufrecht zu halten. Für die gesamte Wirtschaft sowieso. Dann kommt im Staat ein ganz anderer Ton hoch, der noch stärker voller Anschuldigungen und der Suche nach Verantwortlichen sein wird.
    Medikamente und Impfstoffe brauchen lange, bevor sie freigegeben sein werden. Langfristige Folgeschäden durch üble Nebenwirkungen würden später niemals durch die Öffentlichkeit toleriert werden.
    Auch wenn es sowas von unpopulär ist: Die Risikogruppen müssen bis zur totalen Isolierung geschützt werden. Lange, lange Zeit. Der Rest der Bevölkerung muss irgendwann wieder normal funktionieren. Sonst gibt es meiner Meinung nach viel größere Probleme, gegen die dann auch keine Medikamente helfen könnten. Passen wir alle gut auf uns auf, ohne völlig irrational zu handeln.

    • Holger Moeckelmann, NABU sagt:

      Durch die Corona-Krise ausgelöst, werden wir jetzt gezwungenermaßen die, insbesondere von Greta Thunberg geforderte Energiewende umsetzen :
      Weniger C02 Ausstoß durch Konsumverzicht, eine Lebensweise, ohne Überfluss glücklich zu werden.
      Mojib Latif, Präsident des Deutschen Club of Rome,
      http://www.clubofrome.de, wird meine Ansichten teilenn

      .

  9. K. Honerlah sagt:

    Neues aus dem Rathaus:

    Schließung des Rathauses der Gemeinde Henstedt-Ulzburg
    ab Montag, dem 16.03.2020 bis auf weiteres

    Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken und zum Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie der Beschäftigten bleibt das Rathaus der Gemeinde Henstedt-Ulzburg

    ab Montag, dem 16.03.2020, bis auf weiteres geschlossen.

    Es wird gebeten, für Kontakte mit der Verwaltung Telefon (Tel. 04193 / 963-0), Email (gemeinde@h-u.de) oder Schriftverkehr (Rathausplatz 1, 24558 Henstedt-Ulzburg) zu nutzen.
    Ausschließlich für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten, für die ein persönliches Erscheinen unabdingbar ist, werden die betroffenen Bürger/innen gebeten, sich vorab telefonisch mit der entsprechenden Abteilung zwecks Terminvereinbarung in Verbindung zu setzen.
    Telefon: 04193 / 963 – 0

    Unabhängig davon gilt für Reiserückkehrer/innen aus Risikogebieten und besonders betroffen Gebieten für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt ein generelles Betretungsgebot für das Rathaus und alle öffentlichen Einrichtungen.

    Die Gesundheit der Besucher/innen des Rathauses und der Beschäftigten sowie die Ausbreitung der Infektionskrankheit stehen im Vordergrund. Von daher wird um Verständnis für die Maßnahme gebeten.

    Claudia Meyer
    1. stellv. Bürgermeisterin

  10. R. Finsterbusch sagt:

    SZ 14.03.2020:
    „Jeske (BGM Bad Bramstedt) richtet vorsorglich Krisenstab im Rathaus ein.“
    Krisenstab aus Vertretern von DRK, Feuerwehr, Polizei, mehreren Rathausabteilungen etc.
    – – –
    Was ist / wird in HU geplant / umgesetzt?

    • Nicole Kornath sagt:

      Ja genau, das kommt natürlich dem Aufruf auf soziale Kontakte zu verzichten sehr nahe. Sofern dieser Krisenstab sich nicht über skype oder Ähnliches zusammensetzt, finde ich persönlich das eher kontraproduktiv. Henstedt-Ulzburg reagiert, siehe Post von Frau Honerlah. Danke auf diesem Weg für Ihr Update.

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