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Wanderfreunde warnen vor Fahrradautobahn | Henstedt-Ulzburger
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Wanderfreunde warnen vor Fahrradautobahn

Mitteilung der Stiftung Hamburger Wanderer, Natur- und Heimatfreunde

Die Stiftung Hamburger Wanderer, Natur- und Heimatfreunde warnt vor dem Bau von Radschnellwegen, wenn sie einen Eingriff in die freie Landschaft darstellen oder zu Lasten schwächerer Verkehrsteilnehmer, wie Kinder, Gehbehinderte oder Erholungsuchende, neu oder ausgebaut werden. Die Stiftung begrüßt, dass die Stadt Bad Segeberg eine „Ertüchtigung“ in Form der Asphaltierung einer jetzt als Rad- und Fußweg genutzten ehemaligen Kleinbahntrasse für den Fahrradverkehr abgelehnt hat.

„Wir sind nicht gegen die Förderung des Radverkehrs als umweltfreundliche Alternative zum Auto, aber die Asphaltierung von bisher unbefestigten Wegen lehnen wir ab. Naturbelassene, unbefestigte Wege fügen sich in das Landschaftsbild harmonisch ein und gewährleisten eine hohe Aufenthaltsqualität für Erholungsuchende, Fußgänger aber auch für die Tier- und Pflanzenwelt“, sagt der Vorsitzende der Stiftung, Rainer Schuchardt, der zugleich Mitglied des Kreistages Segeberg ist.

Radschnellwege sollten vorrangig parallel zu vorhandenen Straßen eingerichtet werden und auch dort müssten sie durch Bepflanzung oder andere bauliche Maßnahmen von Gehwegen wirksam abgegrenzt werden. Eine andersfarbige Pflasterung oder gar nur ein weißer Strich auf dem Asphalt reichen nicht aus, um Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern zu vermeiden, so die Stiftung.

pm

12. Mai 2019

3 Kommentare zu "Wanderfreunde warnen vor Fahrradautobahn"

  1. Jens Daberkow sagt:

    Als erstes einmal die Begrifflichkeit Fahrradautobahn Grausig.
    2.Radschnellwege dienen dazu Nahbereichspendler die sichere Fahrt zum Arbeitsplatz oder zur bestgelegensten Anbindung an den ÖPNV zu sichern. Sie dienen nicht dem Fußverkehr und erst recht nicht dem Autoverkehr.Eingriff in die Natur ja wenn dadurch weiterer MIV reduziert wird und Autobahnen/Landstraßen nicht weiter ausgebaut werden müssen.
    Radwege an den Hauptverkersstraßen fördern Unfälle und auch Todesfälle wie zuletzt in Hamburg geschehen.
    Fahrräder sind ein vollwertiges eigenständiges Verkehrsmittel welche mit entsprechender Infrastruktur ein großen Teil des MIV mindern kann.
    Es zeugt von wenig Umweltbewusstsein optimale Stillgelegte Bahntrassen dem Radverkehr vorzuenthalten da diese Strecken als Verkehrsweg gebaut wurden wird nur die Verkehrsart geändert.Steigungen sind für die Eisenbahn ausgelegt und somit für Radfahrer ideal.

  2. Wie heute in der UMSCHAU (Seite 45) zu lesen ist lädt man in Kaltenkirchen zur Bürgerbeteiligung bei einer Veranstaltung ein.
    Auch in Norderstedt plakatiert die Stadtverwaltung und bittet um Meinungsäußerungen sowie Vorschläge für den geplanten Radschnellweg von Hamburg bis nach Bad Bramstedt.
    Und hier im Ort – natürlich nichts seitens der Verwaltung.
    Einerseits wird windmühlenartig vorgetragen „umsteigen auf das Rad“, andereseits kein Geld und keine Aktiviäten für die Sanierungen der Fuß und Radwege.
    Liebe Bau- und Stau-Politiker: habt Ihr keine anderen Probleme und Sorgen wo man evtl. noch Grünflächen grau betonieren kann und wo endlich die Baumsäge wieder aktiv werden kann…..
    Da wären doch u.a. Wöddel-Wiesen, Bgm.-Steenbock-Kreuzung u.a.m.
    Alles Thema und Projekte, die auch nach mehr als 30 x auf die Tagesordnung nicht besser werden.
    Der Spruch seitens einiger führenden Politiker “ Kaki darf uns nicht überholen….“ uralt, aber überholt. H-U ist infrasrukturmässig Schlusslicht. Jede Innenverdichtung genieriert mehr Auto-Verkehr……umsteigen auf das Rad alles andere als attraktiv. Nur halt Sportart wie Fußball oder für Familienausflüge am Wochenende. Keine Leihrad-Stationen, keine Lastenräder-Stationen, keine sicheren Abstellboxen für Fahrräder an den Bahnhöfen…..
    Wie gut, daß wir Dorf ääääh Großgemeinde sind…..als Stadt wäre das, zumal wir keine Sehenswürdikeiten im Ort (außer Alsterquelle) haben…..andere Gemeinden und Städte pflegen das Zentrum. Fassaden bleiben stehen und dahinter wird neu gebaut.
    Kaki hat den Freizeitpark, Schmalfeld eine Festwiese, Norderstedt den Stadtpark, Bad Bramstedt das Warmwasserbad, so wie Ellerau (günstig beheizt durch Biogasanlage).
    H-U plagt sich um Kosten für Frühbader……
    Nun ja, alle Welt redet von künstlicher Intellegenz……bräuchten wir hier wohl auch mal…..
    Logistik ist kein Ersatz. Platz für neue Technologien hier ziemlich unmöglich…..

    • Dieter Heinsohn sagt:

      Sie irren!
      Die Aktion „Radschnellweg Hamburg-Bad Bramstedt“ für Hamburg-Nord, Norderstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Bad Bramstedt findet in zwei Aktionen statt.

      Nachdem es zuvor eine „Online-Beteiligung gab, werden jetzt zwei Veranstaltungen angeboten, bei denen um rege Bürgerbeiligung gebeten wird.

      Es geht um drei geplante Trassenverläufe von Hamburg bis Bad Bramstedt. Hier soll mit der Öffentlichkeit diskutiert und im Anschluss eine Vorzugstrasse entwickelt werden.
      Aufgrund der Streckenlänge von etwa 40 Kilometern wird es zwei Informationsveranstaltungen in diesem Korridor geben:
      1. Veranstaltung 17. Mai, 17.00-20.00 Uhr, Einlass ab 16.30 Uhr
      Ort:
      Feuerwache Kaltenkirchen, Süderstraße 4, 22568 Kaltenkirchen

      2. Veranstaltung 24. Mai, 17.00-20.00 Uhr, Einlass ab 16.30 Uhr
      Ort:
      Kirchengemeinde St. Annen, Schmuggelstieg 22, 22419 Hamburg

      Kommen Sie gerne dazu und leisten Sachbeiträge!

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