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Petitions-Initiatorin Sarah Sieghold: Unbegreiflich, dass ausgerechnet die Grünen die Wöddel-Wiese bebauen wollen | Henstedt-Ulzburger
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Petitions-Initiatorin Sarah Sieghold: Unbegreiflich, dass ausgerechnet die Grünen die Wöddel-Wiese bebauen wollen

Die Köpfe der Neu-Grünen: Kurt Göttsch (links) neben Ortschef Ulf Klüver, dahinter Uwe Köhlmann-Thater

Die Köpfe der Neu-Grünen: Kurt Göttsch (links) neben Ortschef Ulf Klüver, dahinter Uwe Köhlmann-Thater

Gegenwind für die Ortsentscheider beim Vorhaben die Wöddelwiese zu Bauland zu machen. Einer Onlinepetition für den Erhalt der ökologisch wertvollen Naturfläche schließen sich immer mehr Menschen an. Innerhalb von vier Tagen haben mehr als 100 Personen die Petition gegen die Bebauung der Wiese unterzeichnet. Initiatorin Sarah Sieghold zu den HU-Nachrichten: „Die Wiese ist Rückzugsgebiet für Frösche die unter Naturschutz stehen, die ist völlig ungeeignet für eine Bebauung.“ Dazu muss man wissen: Am Rande der Wöddelwiese entspringt die Wöddelbek, die später in die Alster mündet.

Zur Erinnerung: Die Ortspolitiker hatten im März mit großer Mehrheit einem Antrag des Bürgermeisters zugestimmt, die Wiese in Bauland umzuwandeln, und ein Bebauungsplanverfahren losgetreten. Das Sitzungs-Protokoll verzeichnet 11 Ja-Stimmen von CDU, SPD, BFB, Grünen und FDP, einzig die WHU (2 Stimmen) hatte dagegen gestimmt. Dass selbst die Neu-Grünen für eine Bebauung der Wiese eintreten, findet Sarah Sieghold unbegreiflich. Sieghold: „Ich hab den Grünen geschrieben, dass ich das für eine Sauerei halte, aber noch keine Antwort erhalten. Man muss die Glaubwürdigkeit der örtlichen Grünen wirklich hinterfragen.“

Für Holger Möckelmann vom NABU gilt das nicht nur für die Grünen, sondern auch für die übrigen Parteien und den Bürgermeister. Er erinnerte heute noch einmal daran, dass die Gemeinde auf SPD-Antrag einstimmig dem Öko-Bündnis für „Biologische Vielfalt in Kommunen“ beigetreten ist. Die Städte und Gemeinden des Bündnisses wollen etwa dafür eintreten, dass ’naturnahe Flächen im Siedlungsbereich‘ erhalten werden. Möckelmann: „Es wäre mal an der Zeit Farbe zu bekennen.“

Wer die Grünen und die anderen Parteien an ihre ökologischen Sonntagsreden erinnern möchte: Hier geht’s zur Petition von Sarah Sieghold (klick).

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2. April 2019

Ein Kommentar zu "Petitions-Initiatorin Sarah Sieghold: Unbegreiflich, dass ausgerechnet die Grünen die Wöddel-Wiese bebauen wollen"

  1. K. Honerlah sagt:

    Die WHU hat sich gestern anläßlich der Diskussion um den Landesentwicklungsplan deutlich geäussert, daß Henstedt-Ulzburg den Beitrag zum Wachstum, wie uns die Landesplanung es abverlangen möchte, bereits in den Jahren ab 1970 bis incl. 2009 vollumfänglich erbracht hat. Wir haben unseren Beitrag geleistet und sind an unsere Grenzen der Infrastruktur gestoßen.
    Das gilt es zu realisieren und demzufolge sind die Kommentare der WHU zu Bebauungsplänen wie der Wöddelwiese keine Überraschung: Es handelt sich auch nicht um Innentwicklung (oder wie einige diese Definition für sich verstehen möchten, um Innenverdichtung), sondern dies ist ein klassischer Fall von Griff in den Außenbereich. Hierfür steht die WHU nicht. Wir wollen keine Siedlungsentwicklung, die sich in die Außenbereiche wälzt wie hier. Für uns steht die Entwicklungsmaxime fest. Sie heißt Innenentwicklung vor Außenentwicklung.

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