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Ortsentscheider liebäugeln mit zehn neuen Wohnblocks in der Pommernstraße | Henstedt-Ulzburger
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Ortsentscheider liebäugeln mit zehn neuen Wohnblocks in der Pommernstraße

Planung Pommernstraße, Quelle Swup GmbH

Planung Pommernstraße, Quelle Gemeindeverwaltung/Swup GmbH

Die Wohnsiedlung Pommernstraße in Henstedt steht vor dramatischen Veränderungen. Die Ortsentscheider liebäugeln dort mit dem Möglichmachen von rund zehn Mehrfamilienhäusern. Um die Pläne umzusetzen, müssten Häuser und Nebengebäude abgerissen werden. Einstimmig beschloss der Bauausschuss in der vergangenen Woche, dass mit den Grundstückseigentümern Verhandlungen aufgenommen werden sollen.

Vor dem Beschluss hatte der eingekaufte Stadtplaner Karl Wefers mehrere Wohnblock-Varianten präsentiert. Seine Vorzugsvariante ist die oben abgebildete Zwei-Sackgassen-Variante, die Ortspolitiker ziehen aber eine durchgezogene Straße zur Kisdorfer vor, damit der gesamte Neu-Verkehr direkt auf die Hauptstraße geleitet werden kann.

Wefers war nicht zum ersten Mal im Ratssaal. Er ist Mitautor der umstrittenen Innenverdichtungspotentialanalyse. Darin wird vorgeschlagen Wohnblocks aufzustocken oder Hand anzulegen an die letzten Relikte des in Sonntagsreden hervorgehobenen dörflichen Charakters der Gemeinde. Im Ortsteil Henstedt könnten die „Hofstellen zwischen Dorf und Teichstraße und ‚Am Wöddel‘ sowie Schattredder-Nord für Wohnnutzung entwickelt werden“ heißt es etwa in der Nachverdichtungsanalyse.

Wie es in der Pommernstraße weitergeht, soll in der Bauausschusssitzung im Mai oder im Juni ausbaldowert werden. Vor einer weitergehenden Beschlussfassung will die Verwaltung noch Schätzungen abgeben  – über den voraussichtlichen Einwohnerzuwachs, die Auswirkungen auf den Verkehr sowie die Folgen für die Kindergarten-Infrastruktur durch die geplante Wohnblocksiedlung.

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7. April 2019

50 Kommentare zu "Ortsentscheider liebäugeln mit zehn neuen Wohnblocks in der Pommernstraße"

  1. Manuel Held sagt:

    Was im Krohnskamp und am Beckersbergring nicht geht, wird dann eben in der Pommernstraße umgesetzt.

  2. Britta de Camp-Zang sagt:

    Ein ortsfremdes Planungsbüro stellt im Planungs- und Bauausschuss „städtebauliche Konzepte“ vor, die VÖLLIG der natürlich gewachsenen Struktur und dem dörflichen Charakter unserer Straße sowie des gesamten Ortsteils Henstedt widersprechen. Widerstand SÄMTLICHER Anwohnerinnen vorprogrammiert!
    Das passt jedoch zu den „Gerüchten“, dass der über 100 Jahre (!) alte Baum an der Bürgermeister-Steenbock-Straße (auf dem z.Zt. unbebauten Eckgrundstück an der Kreuzung zur Kisdorfer Straße) nun wirklich GEFÄLLT werden darf, damit ein Investor dort ein VIER-stöckiges Wohngebäude errichten kann. Ein für unseren Ortsteil typisches Gebäude?
    Ich vergaß – DAS würde dann ja wieder sehr gut zur geplanten neuen Wohnbebauung in der Pommernstraße passen…..

    • H. Sazmann sagt:

      Moin!

      Bei aller Skepsis…

      „damit ein Investor dort ein VIER-stöckiges Wohngebäude errichten kann. Ein für unseren Ortsteil typisches Gebäude?“

      …sollte man berücksichtigen, dass 100 m von der Kreuzung entfernt seit den 70ern eine ganze Batterie an Viergeschossern steht. Locker 4-5 % der Henstedter (5.700 Einw., Stand 2011) dürften in den 12 Hauseingängen dort leben.

      Warum ausgerechnet die Pommernstraße vom Planungsbüro zu einer solchen Verdichtung wie im Artikel skizziert auserkoren wurde, erschließt sich mir nicht. Zum B-Plan-Entwurf aus dem Screenshot: ich hoffe, die Verwaltung hat eine mögliche zukünftige Verbreiterung der Kisdorfer Str. berücksichtigt. Anders lassen sich zeitgemäße Rad- und Gehwege kaum anlegen.

      • Britta de Camp-Zang sagt:

        Guten Morgen Herr oder Frau (?) Sazmann,
        in Bezug auf die nahegelegenen mehrgeschossigen Wohnhäuser gebe ich Ihnen Recht. Ob es diese Häuser schon seit den 70igern gibt, kann ich nicht sagen – ich persönlich bin erst 1988 nach Henstedt-Ulzburg gezogen und da existierten diese Häuser bereits. Ich freue mich, wenn Sie sich an dieser Stelle kurz einmal als Ortsansässige(r) „outen“ würden. In Zeiten so vieler anonymer, dann gern beleidigender Kommentare, wüsste ich gern, mit wem ich da online und öffentlich diskutiere. Dazu gehört auch, ob dies Ihr richtiger Name ist oder ob Sie unter einem Pseudonym schreiben.
        Ich gehöre nicht, wie es in einem anderen Kommentar lautet, zu den „üblichen Verdächtigen“, die hier schreiben (ich schreibe hier gerade an meinem zweiten Kommentar in den HU-Nachrichten), und habe ehrlicherweise meinen vollen Namen genannt – nur so kann man offen und ehrlich diskutieren, andere Meinungen hören, überzeugen oder sich umstimmen lassen.
        Doch nun zum Sachverhalt: Diese mehrgeschossigen Wohnhäuser standen also schon im Jahr 2006 in Henstedt, als das Leitbild der Gemeinde entwickelt und veröffentlicht wurde (aktualisiert 2015). Darin heißt es unter IV/Wir entwickeln unsere Gemeinde: „Der dörfliche Charakter der Ortsteile Henstedt und Götzberg bleibt erhalten.“
        Und tatsächlich gibt es sie noch in Henstedt, diese dörflich anmutenden Wohngebiete mit kleinen Straßen, überwiegend EFH- oder Doppelhausbebauung und vereinzelt noch vorhandenen Hofstellen. Die Pommernstraße ist so eine Straße. Hier kennen sich die NachbarInnen noch namentlich. Im kommenden August feiern wir zum vierten Mal unser ganz privates Nachbarschaftsfest (vormals als Straßenfest bezeichnet, was unserem Ordnungsamt dann doch zu öffentlich erschien), an welchem der Großteil der AnwohnerInnen teilnimmt.
        Ohne Absprache nahmen bereits zehn AnwohnerInnen an der letzten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses teil, als die Entwürfe für eine Bebauung vorgestellt wurden. Die Vorschläge mit allen Zahlen und Fakten kann sich übrigens jede/r auf den Seiten der Gemeinde genauer anschauen. Als AnwohnerInnen müssen wir für das Mittelstück den worst case betrachten. Die geplante Verdichtung im Bereich der Einfamilienhäuser ist dabei noch gar nicht eingerechnet!
        Es sind nur Schätzungen, aber alarmierende Zahlen: PKW- und AnwohnerInnenzahl drei bis vier Mal so hoch wie bisher. Die vorhandene Infrastruktur aber bleibt völlig unberücksichtigt!
        Deshalb BITTEN wir als AnwohnerInnen SCHON HEUTE in die Planungen einbezogen zu werden. Auch wir haben Ideen und Vorschläge – nicht so gewinnbringende, dafür aber verträgliche.
        Mein Hinweis auf das Eckgrundstück an der Bgm. Steenbock-Straße geschah übrigens bewusst. Auch hier führt die Straße in ein ähnlich bebautes Gebiet wie die Pommernstraße. Zur „Begrüßung“ soll dort nun ein neuer vierstöckiger Bau errichtet werden. So nebenbei weist man das Wohngebiet, wenn ich als Laie es richtig verstanden habe, gleich noch als Mischgebiet und nicht als allgemeines Wohngebiet aus – Folge: Der Lärmschutz wird herabgesetzt. Zukünftige Beschwerden, wenn der Straßenlärm (nicht nur) an der Kisdorfer Straße immer unerträglicher wird, können dann leichter zurückgewiesen werden oder warum tut man dies?
        …. und schließlich – um das Fass zum Überlaufen zu bringen – wird dann noch ein ORTSPRÄGENDER BAUM, der ÄLTER ALS WIR ALLE IST, einfach zum Fällen freigegeben. Ein guter Architekt findet da doch sicher eine baumverträgliche Variante der Bebauung. Ich bitte die Politik, auch diesen Beschluss noch einmal zu überdenken.
        Was passiert hier nur?

        • Christian Schäfer sagt:

          Hallo Frau de Camp-Zang,
          in Bezug auf die Pommernstraße sind wir in einem sehr frühen Planungsstadium und am Ende wird sicher keine 1:1 Übernahme gleich welchen bislang vorgeschlagenen Konzeptes stehen. Es freut mich übrigens sehr, dass sich die jetzigen Anwohner konstruktiv in die Planungen mit einbringen wollen und an den Sitzungen teilnehmen. Wie bei anderen Projekten auch, halte ich eine frühzeitige Anwohnerbeteiligung auch hier für ratsam. Für uns ist in diesem Gebiet z.B. wichtig, dass wir endlich geförderten Wohnraum in Henstedt-Ulzburg bekommen, die Parksituation geklärt wird und eine verkehrliche Mehrbelastung, z.B durch eine durchgehende Straße und keine Sackgassenlösung, auf ein notwendiges Minimum reduziert wird.
          Die Kreuzung Kisdorfer Straße ist auch für uns ein Ärgerniss. Bereits vor der Wahl und genauso konsequent danach, setzen wir uns für eine Lösung ein, die den Baum erhält und eine Ampel- statt einer Kreisellösung vorsieht. Ohne Kreisel mit Linde, dafür stehen wir ein.
          Nun haben sich in diesem Punkt die Mehrheiten nach der Wahl nicht geändert und damit müssen wir letztlich leben, gleiches gilt für die Ausweisung als Mischgebiet, was es derzeit schon ist, aber geändert werden könnte.
          Ich wollte damit vor allem darauf hinweisen, dass es zu denen von Ihnen kritisierten Punkten keine einhellige Meinung in „der Politik“ gibt, sondern kontrovers diskutiert wird. Aber Mehrheiten sind dann eben auch Mehrheiten. Vielleicht lohnt es sich ja einmal zu schauen, wie sich die Partei oder Wählergemeinschaft in dieser Frage verhält, die Sie selbst gewählt haben.
          Mit freundlichen Grüßen

          Christian Schäfer
          SPD Fraktion

          • …..schön gesschrieben, Herr Schäfer ! Sie wollen sich dafür „einsetzen, daß wir endlich geförderten Wohnraum bekommen“….
            Aha ! Es wurde mal beschlossen seitens der Gemeindevertreter eine Quote bei Neubauten von 30 %. Das „Ergebnis“ sieht aber in der Praxis anders aus. Z.B. „Alter Burgwall“ waren es 13 %.
            In der letzten Legislaturperiode trat Herr Jens Müller (CDU-Gemeinderat) für das Projekt Bgm.-Steenbockstraße / Kreuzung aber nicht für diese Quote ein, sondern für Kreisel (mit Vorträgen vom Kreisel-Papst aus Ahrensburg, Fällung der Bäume, damit da für den Investor ooptimal gebaut werden kann).
            Die große Neubauzeile entlang der Hamburger Straße beim Bahnhof Ulzburg – wäre mir neu, daß dort geförderter Wohnraum entstanden ist. Oder doch ? Wo sonst wird denn hier geförderter Wohnraum aktuell gebaut ? Bereich der Pinnau-Wiesen habe ich auch nie was konkretes (u.a. von Ihrer Partei) davon gelesen – nach Beschluß und Genehmigung des geänderten Bauvorhabens entsprechend der Bürgerbefragung. Da rollt noch kein Bagger, obwohl es mal sehr eilig war….
            Die Parkplatzsituation hier im Ort wurde – sofern ich mich nicht irre – verändert auf eine Quote von 1 Platz pro WE (und wo bleiben die Fahrzeuge zum Parken von Partnern, Kindern, Besuchern ?).
            Die Situation diesbezüglich in der Lindenstraße ist bekannt. Da ändert sich – mangels schlafender Gemeindevertreter – nichts.
            Wenn sich dort zwei große Fahrzeuge nähern, Rettungseinsätze laufen etc. wird es kompliziert.
            Im Wahlprogramm der SPD steht, Einsatz für eine Umgehungsstraße (die auf Nachbargebiet von Alveslohe liegt) – das Thema ruht nun bei Ihnen – zusammen mit de BfB mit gleicher Idee – wie bei der CDU erfolgreich über 40 Jahre.
            Frage: wann „liefern“ Sie hier oder nur Geschwätz für die Parteiprogramme um Wähler etwas vorzugauckeln, was nicht passieren wird bzw. ist.
            Die Wähler wollen mal was sehen nicht lesen, man will mal……
            Das Wahlergebnis Mai 2018 hat doch Zeichen gesetzt…..oder nicht ?

            • Jan Kirmse sagt:

              Wann wurde die 30% Quote beschlossen?

              • K. Honerlah sagt:

                Das wurde nicht beschlossen. Die WHU hatte beantragt, bei Ausweisung von Neubaugebieten und bei Bebauungsplanänderungen mit Geschosswohnungsbau 30 % der gesamten Wohnbauflächen für den geförderten Wohnungsbau zu sichern. Die SPD wollte dies geändert wissen in „30 % für bezahlbaren Wohnraum sind anzustreben“. Beraten wurde dies schließlich am 1.10.2018 mit der Zusicherung, hierüber fraktionsübergreifend zu beraten und einen konsensfähigen Beschlussvorschlag zu erarbeiten. Der Ausschussvorsitzende soll die Termnierung übernehmen.

                • Jan Kirmse sagt:

                  Vielen Dank für die ausführliche Auskunft, Frau Honerlah. So ähnlich hatte ich es bislang auch verstanden.

                  Der B-Plan für die Hauszeile am Bahnhof ist aus 2013, Herr Michelsen konstruiert also Zusammenhänge, wo keine sind.

            • Christian Schäfer sagt:

              Hallo Herr Michelsen,
              Sie haben völlig Recht, dass die Situation, was geförderten Wohnraum angeht, vollkommen ungenügend ist. Aber Ross und Reiter haben Sie auch bereits genannt. Im Burgwall wie in anderen Projekten auch, wurde gegen unsere ausdrückliche Empfehlung, das Wohngeldmodell durchgesetzt. Das hat mit gefördertem Wohnraum nichts zu tun, das sehen aber die von Ihnen angesprochenen Fraktionen – allen voran die CDU mit Herrn Müller – anders. Deswegen bleibt uns derzeit nicht vel mehr, als uns dafür einzusetzen, das immer wieder anzusprechen und konsequent einzufordern und am Ende dann damit leben zu müssen, dass die anderen Fraktionen das offensichtlich anders sehen – zumindest mehrheitlich. Ansonsten möchte ich bitte nicht verantwortlich gemacht werden für die Vorhaben anderer Projekte. CDU, BfB und FDP wollen den von Ihnen angesprochenen Kreisel. Wir wollen keinen Kreisel und dafür die Baum erhalten. Den Vorwurf machen Sie also bitte an anderer Stelle und nicht an uns.
              Was die Stellplatzregelung angeht, irren Sie in der Tat. Sie ist lediglich für kleinerer Wohnungen bei einem Platz pro Wohneinheit.
              Zu den Pinnauwiesen ist zu sagen,dass wir uns in der Beschlussfassung 1:1 an das Ergebnis des Bürgerentscheides gehalten haben. Andere Fraktionen sahen das anders und wollten hier nach Ablauf der Bindefrist das Paket wieder aufschnüren. Wenn Ihnen das Ergebnis des Entscheides nicht gefällt, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an alle die Bürger, die so entschieden haben, wir haben durch Beschlüsse diesen Willen umgesetzt.Und ob und wann jetzt dort im Rahmen der Möglichkeiten gebaut wird, liegt nicht in unserer Hand, sondern der des Eigentümers. Im Übrigen hatten wir vor dem Bürgerentscheid selbstverständlich gefordert, dass dort geförderter Wohnraum entsteht. Problem s.o. Der Bürgerentscheid sieht dies nicht vor.
              Und um auch Ihr Lieblingsthema, die Umgehungsstraße aufzugreifen: Wir haben uns von einer Umgehungsstraße, wie sie vielleicht vor 20 Jahren noch möglich gewesen wäre, längst veranschiedet. Wenn Sie unser Programm hier genauer gelesen hätten, wüssten Sie, dass wir nunmehr eine Lösung anstreben, die den gesamten Bereich (Norderstedt, Kaki, HU) entlastet, eben weil diese Insellösungen nicht mehr möglich sind. Deswegen hatte wir auch ein sehr teures Gutachten abgelehnt, welches die CDU gerne wollte, um hier die Machbarkeit zu prüfen. Denn Sie haben hier Recht, wir werden die benötigten Flächen nicht bekommen und selbst wenn, schwerlich die finanziellen Mittel haben, eine Umgehungsstraße selbst zu finanzieren, da der Durchgangsverkehr zu gering ist, um hier Fördermittel vom Land zu bekommen.
              Ich hoffe damit Ihre wesentlichen Fragen beantwortet zu haben und wünschte mir aber sehr, wenn Sie die Parteien und Wählergemeinschaften nicht immer in einen Topf würfen und so in Sippenhaft nähmen. Wenn Sie unsere Politik kritisieren wollen steht Ihnen das gerne frei und ebenso gerne gehe ich darauf ein und begründe unsere Entscheidungen, auch wenn diese vielleicht nicht in ihrem Sinne sein mögen. Aber das ist schon unsere Aufgabe zu erklären, was wir wie und warum machen und wollen. Darauf haben die Bürgerinnen und Bürger einen berechtigten Anspruch. Für die anderen Parteien und Wählergemeinschaften habe ich das sicher nicht vor, denn für die bin ich nicht nur nicht angetreten, sondern vielmehr gegen diese.
              Mit freundlichen Grüßen

              Christian Schäfer

              • H. Sazmann sagt:

                „Was die Stellplatzregelung angeht, irren Sie in der Tat. Sie ist lediglich für kleinerer Wohnungen bei einem Platz pro Wohneinheit.“

                Ceterum censeo:

                Die Stellplatzsatzung aus H-U sorgt für mehr Autos, mehr Autoverkehr und macht Neubau gerade eigentlich günstiger Wohnungen teurer. Sie zementieren damit im wahrsten Sinne des Wortes die Verkehrsmittelwahl für die nächsten Jahrzehnte.

                Soll Wildparken in den engen Wohnstraßen eingedämmt werden, ist Parkraumbewirtschaftung (Anwohnerparken) und verstärkte Kontrolle von Falschparkern die bessere Regulierung.

                • Christian Schäfer sagt:

                  Wir haben in HU einen Mangel an kleineren Wohnungen z.B. für Alleinstehende oder Alleinerziehende, also Personenkreise, die i.d.R. nicht mehr, wenn überhaupt über einen eigenen PKW verfügen. Es ist von Investorenseite verständlich, wenn diese für diese Art Wohnraum nicht mehr Parkplätze vorhalten wollen, wie sie für größere Wohnungen sicherlich sinnvoll sind. Überspitzt gesagt: Eine Wohnung sollte nicht mehr Parkplatze als Räume oder Bewohner haben müssen.
                  Gleichzeitig sollen diese Wohnungen vorzugsweise zentrumsnah entstehen, damit der tägliche Bedarf beim Nahversorger fußläufig erledigt werden kann und die Fahrt z.B. zur Arbeit mit dem ÖPNV. Besucherparkplätze stehen natürlich auf einem anderen Blatt. Aber im geschilderten Fall gilt für den Bewohner / die Bewohnerin, dass der PKW einen eigenen Stellplatz hat und damit nicht im öffentlichen Raum steht und der PKW für den täglichen Bedarf optimalerweise überhaupt nicht benötigt wird. Die morgendliche Fahrt zum Bäcker oder das Elterntaxi zur Schule wäre dann unnötig, aber das liegt letztlich in der Verantwortlichkeit der Betroffenen selbst. Ein Stellplatzschlüssel von 1,5 / WE würde den Bau dieser Wohnungen behindern.
                  Das schließt natürlich eine regelmäßige Überwachung des ruhenden Verkehres nicht aus, insbesondere dann nicht, wenn die Anwohner nicht im öffentlichen Raum parken müsse, weil sie eigene Stellplätze haben.

                  • H. Sazmann sagt:

                    Moin Herr Schäfer,

                    zunächst, wir sind uns einig: Ziel sollte sein, dass die Autos der Bewohner von Neubau-Vorhaben nicht den öffentlichen Raum zuparken.

                    Eine Stellplatzverordnung ist dafür aber eine schlechte Politik.

                    In ihr steckt die Annahme, dass man in H-U _mindestens_ ein Auto pro Wohnung braucht, ab 2 Zimmern mindestens zwei. Warum sonst sollte man den Bauherren vorschreiben, teuer Parkplätze zu bauen, die womöglich nicht gebraucht werden? Die Baukosten schlagen voll durch auf Kaufpreis oder Mietpreis. Ein Parkplatz in einer Tiefgarage ist höllisch teuer, ein oberirdischer Parkplatz kostet Grundfläche und ist anschließend versiegelt. Gemeinde im Asphaltgrauen statt im Grünen.

                    Zweitens erleichtern vorhandene Parkplätze ohne konkrete Mehrkosten die Entscheidung, ein Auto anzuschaffen. Würden Sie sich einen Zweitwagen zulegen, wenn es gar keinen Parkraum dafür gibt auf ihrem Grundstück und die Straße notorisch zugeparkt ist? Fiele Ihnen die Entscheidung leichter, wenn Sie wissen, dass Sie schon für einen Extra-Parkplatz für den Zweitwagen bezahlt haben und der dauerhaft frei vor der Tür ist? Mir schon.

                    Es werden tendenziell mehr Autos angeschafft, wenn Parkraum für den Neuerwerb kostenlos und einfach zur Verfügung steht. Diese Autos fahren anschließend auch durch H-U.

                    Mein Rat:
                    1. Der Stellplatzschlüssel sollte auf ein absolutes Minimum gesenkt oder gleich ganz abgeschafft werden.
                    2. Anreize gegen ein Vollparken des öffentlichen Raums setzt das Anwohnerparken. Alle (!) Autobesitzer in einem Wohngebiet mit zu wenig Parkraum zahlen einen Betrag X dafür, dass sie auf der öffentlichen Fläche stehen dürfen. Ohne Anrecht auf einen Parkplatz – wenn voll, dann voll. Besucher und Lieferanten können mit Parkscheibe z.B. 3 Stunden frei parken.

                    Ergebnis dieser Regel:
                    1. Alle Anwohner mit Auto werden gleichermaßen belastet – nicht nur die der Neubauten.
                    2. Wer sicher einen Parkplatz will, muss ihn weiter auf eigene Kosten auf dem eigenen Grundstück schaffen.
                    3. Die Möglichkeit haben auch alle, denen die jährliche Gebühr zu hoch ist.

                    • H. Sazmann sagt:

                      Achso:

                      Wer sein Auto nicht an der Straße abstellen will, braucht die Anwohnerpark-Gebühr natürlich nicht zu zahlen. Für die Gebühr gibt es einfach einen Parkausweis für die Windschutzscheibe. Die Gemeinde kontrolliert die Gebiete regelmäßig und schreibt parkende Autos an der Straße ohne Parkausweis und ohne Parkscheibe als Falschparker auf.

                    • H. Sazmann sagt:

                      ..und mit den Einnahmen aus den Gebühren können Sie die Verkehrsinfrastruktur zusätzlich (!) ausbauen. Das könnte man die Anwohner auch selbst entscheiden lassen: soll auf eine Parkpalette gespart werden, sollen die Radwege ausgebaut werden, soll die Gemeinde zusätzliche Busfahrten ins Quartier bestellen?

              • Ein „Engpass“ in Sachen Parkraum existiert wie bekannt in der Lindenstraße. Am Straßenende sollen die „alten Schlichtwohnungen“ abgerissen und dort neu gebaut werden. Das bedeutet, der gesamte Baufahrzeugverkehr PKW und LKW läuft über die Lindenstraße, oder wollen Sie über die Schulstraße umleiten ? Keiner macht sich nach meinem Wissenstand darüber Gedenken…..wäre ja auch mal neu.
                Seltsam. in Kaki und Norderstedt werden nicht nur neue Wohnungseinheiten gebaut und geplant sondern auch neue Straßen zur Entlastung. In Kaki z.B. die Grashofstraße mit zahlreichen Wohnungen.
                Hier in der Gemeinde wird immer nur auf die TO gesetzt in Sachen Wohnungsbau. Das Threma Infrasruktur, egal ob Neubau oder Verbesserung incl. Radwege aber nie.
                Für kleine Wohnungen nur 1 Stellplatz, da nur ein Bewohner. Wie sinnvoll ? Besucher zu verschiedenen Anlässen dann bitte in der Umgebung so parken, das man sich gegenseitig blockiert – tolle Situation, die da produziert wird.
                Wenn schon für eine Umgehungsstraße in der Werbe-Broschüre anläßlich Wahlkämpfen geworben wird und man eigentlich weiß, daß es finanziell und grundstücksseitig nicht möglich ist, dann ist das bewußt irreführend. Etwas ins Programm zu nehmen, was nicht mehr möglich ist – kann nicht seriös sein.
                Wer was vorschlägt sollte auch klar sagen, wie das finanziert werden soll – oder nichts dazu aussagen.
                Fördermittel, überregional sind möglich – aber dazu soll man, wenn man ehrlich ist, ca. 25 Jahre Zeit einplanen.
                Wenn hier so weiter gewerkelt wird, dann geht hier irgendwann nichts mehr.
                Herr Jens Mülller CDU (der Volksmund nennt ihn ja auch Kreisel-Müller) ist ja nicht mehr in der GV. Und wenn man(n) nichts Neues hat, dann halt wieder „alte Kamellen“ ausgraben und -zig Mal auf die TO setzen. Stillstand ist ja bekannt Rückschritt und kein Fortschritt. Dafür steht die CDU samt FDP für mich in alter Tradition seit 50 Jahren und mehr.. Jeder ist für etwas gut, und sei es als schlechtes Beispiel -werte schwarz-gelbe Koalition. Herr Müller – sein Foto zum Thema Bürgerbus, den H-U nicht finanzieren kann weil die Probleme dafür schon in Kaki grundsätzlich aufgetaucht sind (aus Kostengründen Übernahme durch den VHH/HVV war auch schon eine „Fehlkonstruktion“ – also planen und werben ohne die Finanzen geregelt zu haben. Also viel Lärm um nichts……
                Das sich Alveslohe weigern wird die Sünden von H-U verkehrsmässig auf deren Straßen zu holen dürfte klar sein. Es soll ja einen Arbeitskreis für die überregionale Lösungen ( in Jahrzehnten ) geben – aber gibt es den noch oder wann ist das was mit wem mal angesprochen worden ? Und in der Zwischenzeit – nichts.
                Peinlich ist auch die zwangsweise Zusammenarbeit mit Norderstedt in Sachen Feuerwehr auf dem Rhen – ich keine kein Dorf und keine Stadt, die eine solche Cooperation mit der Nachbarkommune vertraglich für 3 Jahre regelt. Das auf dem Rhen binnen 3 Jahren eine neue Wache finanziert und gebaut wird – reines Wunschdenken mangels Finanzen. Und Schnelligkeit ist kein Attribut für die Verwaltung hier – siehe Abrechungen von Straßensanierungen nach der alten Regelung zu Lasten der Anwohner.
                Komisch, in Sachen REWE funktionierte das „System“ schnell…..um eine Bürgerbeteiigung abzuwürgen – was sich rächen wird.
                Das Thema KiTa kostet dank Neubürger viel Kraft an Kapitel und Personal – beides knapp. Ein Hoch auf die innerörtliche Verdichtung dank Familien aus Hamburg etc. Nicht umsonst war hier zu lesen, daß es personell bzw. mengenmässig arg klemmt – Aktion ehrenamtliche Hilfe durch Rentner und andere Kreise.
                Was hier durch Innenverdichtung für die nächsten Generationen ohne sichtbare Möglichkeit der Erweiterung der Infrastruktur angerichtet wird – das werden die jetzigen GV-ler mal ihren Kindern oder Enkeln erklären müssen…..die müssen dann damit leben, was hier bewußt und mit Mehrheit unumkehrbar an Fehlern gemacht wurde.
                H-U hat die Zahl 30.000 EW in absehbarer Zeit erreicht – und dann mit vollem Elan auf die nächste Stufe 35.000 EW.
                Es wird „gemerkelt“……

                • Jan Kirmse sagt:

                  Wen oder was entlastet denn bitte die Grashofstr in Kaki? Ob ich an einer bestehenden Straße EFHs durch MFHs ersetze oder eine neue Straße mit MFHs anlege, macht bitte welchen Unterschied?

                  • Also, für Leute, die sich in der Nachbargemeinde nicht so recht auskennen und die Verkehrsströme dort nicht kennen :
                    Die Grashofstraße entlastet die alte Hamburger Straße / Kieler Straße als Haupt-Ortsdurchfahrt von Kaki – sinnvoll für Bewohner dort im Raum Flottmoorweg etc. als Entlastung oder Abkürzung. Da wurde enorm viel gebaut, u.a. das ehemalige Gelände des Krankenhauses – da stehen jetz RH auf engstem Raum. ÖPNV gibt es da so gut wie nicht. Ähnelt hier dem OT Henstedt. Und dort auch bald kleine Wohnungen – ohne ÖPNV, der reizvoll ist.
                    Oder die Holowaty-Methode – bei Wind und Wetter knapp 1 km bis zum Bahnhof Ulzburg (aber selbst in der Edelkarosse von der Maurepassstraße nach Hamburg und zurück fahren statt AKN (dafür Tipps an die GV-Kollegen, wie man den Stau im Ort ab Ulzburg-Süd umfährt – über H-U Nord.
                    Ein MFH – bei den heutigen Preisen – produziert mehr Fahrzeuge, da mehr Wohnraum. Wer die Immobilienpreise kennt weiß was da preislich so angeboten wird – also Doppelverdiener und „Fahrservice“ zu KiTa, Einkauf, Schule, Bahnhof etc. mit dem Auto aus Zeitgründen.
                    Ansonsten denken wohl einige hier an vergangene Zeiten der Planwirtschaft. Einfach arrogant vorzuschreiben, wer eine kleine Wohnung hat braucht entweder kein Auto oder keine Besucher (die können ja dann parken am Bahnhof mit Parkscheibe und zu Fuß gehen incl. Rollator oder wie oder was ?
                    Und bei Familienfeiern – bitte nicht Gäste aus der Region einladen – mangels Parkmöglichkeit.
                    Parkraumbewirtschaftung auf allen Straßen – toll ! Wo leben wir denn hier als Nachfahren von „Ritter Olzeborg“ ??? Und Handwerker tragen dann bitte Material und Werkzeug mal so locker einige hundert Meter. Und die ständig mehr werdenden Paketdienste dann in zweiter Reihe ?
                    Wer so denke, der zeigt, daß er fleißig daran mitarbeitet eine Erweiterung der Infrastruktur, wozu auch Parkraum gehört, zu verhindern bei einer Bevölkerung im Ort, die immer mehr wird durch innerörtliche Bebauung und sich mehr als nur verdoppelt hat in den Jahrzehnten.
                    Bei dem ÖPNV hier ist ein Auto sinnvoll, wenn man ist Ost- oderWestrichtung zum Job etc muss. Oder warum wird dann der Parkplatz ANB Meeschensee ausgebaut in Zusammenarbeit mit Norderstedt ?
                    Parkende Fahrzeuge behindern den Verkehrsfluß, wenn sie am Fahrbahnband stehen. Einige „Superhirne“ sollten mal abends in die Lindenstraße gehen….dann wissen sie, worüber geredet wird.
                    Im letzten Jahr hatte ein seltsamer Politiker im GV die Idee in dem Bereich ein Parkhaushaus – gegen Gebühr – erstellen zu lassen…..
                    H-U hat Cooperationsvertrag mit Norderstedt geschlossen in Sachen FFW – peinlich, blamabel, einzigartig….. weil die Einsatzkräfte sich erst mal zur Wache durchkämpfen müssen zu allen Tageszeiten und Wetterlagen.
                    Ja. H-U ist dort,hier wird kleinkariert und dörflich im Sinne der Investoren, nicht nach den Wünschen der Neubürger gedacht und gehandelt – frei nach dem Motto an derFleischtheke im Supermarkt: darf es etwas mehr sein….???

                    • Jan Kirmse sagt:

                      Planwirtschaft? Was ist denn mit Ihren so häufig gepriesenen Verbindungen in die angrenzende Großstadt? Offenbar sind Sie nicht auf dem neuesten Stand! Sie erzählen doch zu gerne, wie toll in Hamburg alles gemacht wird, die Ausführungen von Herrn Sazmann waren ja nun nichts Neues. Oder ist andernorts etwa doch nicht alles Gold was glänzt? Gleiches gilt für die Grashofstr: hier im Ort wurde doch der Vorschlag einer Straße von Feuerwache bis Norderstedter gemacht, wäre vergleichbar. Ich habe bislang nicht erkennen können, daß Sie ein glühender Verfechter davon wären. Da fallen Ihnen schon genug Gründe ein, warum Sie dagegen sind. Solche wie Sie wird es in Kaki sicherlich auch in Bezug auf die Grashofstr gegeben haben, da bin ich sicher. Und davon ab: haben Sie Quellen, daß die Grashofstr die Hamburger (innerhalb Kaki) tatsächlich entlastet, oder wohnen da zukünftig vielleicht so viele, daß es dennoch eine Mehrbelastung sein wird? Die Kreuzung Hambuger/Kisdorf Feld belastet es in jedem Fall zusätzlich. Bei uns im Ort sind Sie gegen jegliche Mehrbelastung irgendeiner Kreuzung, aber in den umliegenden Kommunen betrachten Sie so etwas wohl nicht so genau…

        • H. Sazmann sagt:

          Moin!

          Ich lebe seit vielen Jahren nicht mehr in H-U und habe außer einigen alten Bekannten keine Aktien im Ort. Der Hinweis auf die Viergeschosser zielte ganz bewusst auf das „Typische“ von Henstedt. Typische Bauform in diesem Ortsteil ist mengenmäßig das Reihenhaus. Es gibt knapp 500 Reihenhaus-WE in Henstedt. Die Mehrfamilienhäuser an der Breslauer, der Bürgermeister-Steenbock und auch der Beckersbergstr. kommen auf grob gerechnet weitere 400-500 WE. Bei 2,5 Menschen pro WE lebt etwa die Hälfte der 5.700 Henstedter nicht in den Bauformen, die ich als – zugegeben: mittlerweile Großstädter – „dörflich“ nennen würde. Zieht man noch die etwa 200 Doppelhaushälften ab, leben die wenigsten Henstedter im freistehenden EFH. Und das seit langer Zeit.

          Ich kann Ihnen auch nicht genau sagen, wann die ästhetisch fragwürdigen Viergeschosser-MFH gebaut wurden. Das war auch schon vor meiner Zeit. Das Alter habe ich aus der Gestaltung geschlossen. Die ganze Anlage ist typisch 60er/früher 70er, und daran wurde bis heute auch nie etwas modernisiert 😉 Henstedt sieht in der Ecke nicht anders aus als eine Wohnanlage aus dieser Zeit in Hamburg. Ähnliche, wirklich nicht „dörfliche“, Bauten wurden damals auch in anderen Ortsteilen errichtet: das Wiking-Hotel, das Rhencenter, die Thor-Zeilenbauten auf dem Rhen, das Wohnhochhaus an der Ecke Hamburger/Maurepas und so weiter. Das insbesondere als Hinweis an Jene, die eine „Verstädterung“ von H-U an einzelnen Bauprojekten beklagen. Wenn Sie ehrlich sind: H-U hatte solche Elemente in großer Zahl schon lange bevor die meisten heutigen Einwohner hinzogen!

          Wie ist meine Meinung konkret für Henstedt und besonders die Pommernstraße?

          Die Pommernstraße ist ein typisches EFH-Quartier. Will man „dörfliche Strukturen“ erhalten, wäre es Unfug, ohne Not und Gesamtstrategie mit dem Bagger anzurücken. An der Ecke Kisdorfer/Bgm-Steenbock-Str. würde auch ein Viergeschosser reinpassen – vorausgesetzt, die Architektur passt zu dieser Stelle. Ein Fremdkörper allein ob der Höhe ist es nicht – wie gesagt, kaum 50 Meter stehen bereits lange so hohe Häuser. Die Ecke könnte ein schönes Entrée in einen „Kernbereich Henstedt“ zwischen der Kirche und dem Nettokreisel inkl. Wöddel sein, den man mit hoher Aufenthaltsqualität und guter Infrastruktur (Läden, Ärzte, soziale Treffpunkte…) gestalten kann.

      • Klaus Worthmann sagt:

        Es wird aufgrund gesetzlicher Vorgaben keine neuen Radwege geben können. Die jetzige Lösung existiert nur als Bestandslösung. Sollte jemand die Kisdorfer Straße umbauen oder verändern wollen, ist die Gemeinde verpflichtet, sich an die z. Zt. geltenden Gesetze zu halten. Das bedeutet : Alles ab 11 Jahren muss dann auf der Fahrbahn fahren,auch die Kinder. Dieses würde auch beim Umbau der Kreuzung zwingend

  3. Dirk Barckmann sagt:

    Henstedt-Ulzburg mit Skyline? Eine völlig neue Sichtweise. Da geht noch was … 😉

  4. Dirk Barckmann sagt:

    Vielleicht wäre das mal was für unsere kleine Gemeinde, Investoren vor:

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/brande-in-daenemark-ein-wolkenkratzer-fuer-die-provinz-a-1261478.html

  5. Benno Colmorgen sagt:

    Wie wäre es denn mit dem Namenswechsel zu Hamburg-Ulzburg? Henstedt als Dorf wird bei der Planungs-und Bauwut einiger Parteien im Ort bald nicht mehr wieder zu erkennen sein; trotz abgegebener Treueschwüre zum dörflichen Charakter im Wahlkampf.
    Da regt sich hoffentlich breiter Widerstand der Bürgerschaft; ich mache gerne dabei mit!

  6. Alfred Simader sagt:

    Nach jeder Wahl wundern sich die Politiker über eine zu geringe Wahlbeteiligung der Bürger- kein Wunder, wenn die Wähler feststellen müssen, daß Bürgerentscheide nichts wert sind!

  7. …..Hamburg bekommt den „Elbtower“……und Henstedt-Ulzburg den „Henstedter Tower“ – die beste Lage wäre allerdings am Ortausgang Richtung Götzberg, also hinter der Bebauung „Hohenbergen“ – mit Penthouse-Wohnungen 150 qm im 18. Stock und garantierter Aussicht über die Gemeinde und unverbaubarer Aussicht auf Hamburg, ruhig gelegen,so gut wie kein ÖPNV, (noch) kein (nennenswertes) Gewerbegebiet, kaum Läden und zum Einkaufen dann mit dem E-Roller oder Rollator oder zu Fuß mit und ohne Regenschirm – Training macht für Benutzer müder alter Knochen dann Herr Holowatry – zum CCU bei jedem Wetter.
    Und unser (noch) Bgm. hat dann das, was er so liebt, in unmittelbarer Nähe und Aussicht – Betonklötze statt grüne Landeschaft und Kleintiere aller Art.
    Komisch, die dort große, freie und unbebauter Fläche – so gut wie keine innerörtliche Verdichtung in Sicht. Also reiner Zufall oder nur Eigeninteressen…..

  8. Michael Meschede sagt:

    Es ist wieder typisch für die ulzburger Fake News. Man greift sich von 16 Varianten die schlechteste Variante heraus und heizt die Stimmung im Ort ordentlich an. Kein Wort davon, dass es deutlich moderatere Vorschläge des Gutachters gibt. Kein Wort davon, dass die CDU sich für eine deutlich aufgelockerte Bebauung ausgesprochen hat. Das würde ja die üblich verdächtigen Kommentatoren dieses Blocks nicht auf den Plan rufen.

    • Dirk Barckmann sagt:

      So freuen wir uns aber alle auch mal wieder was von Ihnen persönlich zu hören. Immerhin.

    • Der Oldtimer der Fake News: wir werden uns für eine Umgehungsstraße einsetzen…..
      oder: in Sachen Pinnau-Wiesen droht H-U Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe ( so damals im Chor u.a. CDU und FDP).

  9. Frauke Mahrt sagt:

    Dann hoffen wir alle doch mal, dass die Politiker
    1. sich hier für den sozialen Wohnungsbau einsetzen und es nicht nur ein paar Wohnungen werden.
    2. sich auch Gedanken darüber machen, wie Henstedt den Verkehr verkraftet.

    Wie viel Wohneinheiten sollen es denn pro Block werden? Da werden wieder keine Zahlen genannt.
    Geht man mal davon aus, dass ein Wohnblock aus 10 Wohneinheiten bestehen würde und
    rechnet man nur mal mit einem Auto pro Wohneinheit, wird einem jetzt schon schlecht bei dem Gedanken.
    Dazu kommen dann noch die Fahrzeuge von den anderen neuen Wohneinheiten aus Richtung Götzberg kommend.

    Politiker, Ihr könnt stolz auf Euch sein. So macht man eine Gemeinde kaputt.
    Attraktiv und bezahlbar ist Henstedt-Ulzburg schon lange nicht mehr.

    Hätten wir den Verein Henstedt-Ulzburg bewegt e. V. nicht, würde hier im Ort gar keine Veranstaltungen für uns als Bewohner geben.
    Dafür von mir ein dickes Danke an Euch.

    Herr Bauer und auch liebe Politiker dieses gehört zu einem gemeinsamen Miteinander dazu.
    Nicht nur Geld einnehmen, sondern auch mal für die Bürger ausgeben.

    Die Bürger von Henstedt-Ulzburg haben sich auf einem Bürgerentscheid dafür ausgesprochen Gemeinde!!!!! bleiben zu wollen

    • Jan Kirmse sagt:

      Auf dem Bild zum Artikel steht auf jedem Block die Anzahl WE drauf, ebenso ist die Gesamtanzahl angegeben und auch die Stellplätze; und laut Herrn Meschede ist dies der worst case. Wenn Sie mehr Informationen möchten, müssen Sie wohl zu den Ausschußsitzungen gehen.

    • …….Neubauten entlang der Hamburger Straße am Bahnhof : Stadtwohnungen zu mieten….
      Von wegen Gemeinde…..die Stadt kommt durch die „Hintertür“…..oder ist schon angekommen…..

  10. Ach, Herr Kirmse ! Mich interessieren die Sorgen und Probleme in anderen Kommunen nicht. Da mische ich mich auch nicht mit Kommentaren ein. Hier haben wir ja mindestens zwei, die nicht im Ort (mehr) wohnen…..und nichts besseres zu tun haben als sich hier einzumischen, ganz ohne Wahl- und Stimmrechte. Ich beobachte nur, wie es andernorts läuft oder nicht.
    Den Verkehrsfluß über die Grashofstraße scheinen Sie dank praktischer Sichtung nicht zu kennen. Was da gebaut wurde, wird und noch geplant ist rollt dann „gastweise“ in wechselseitiger Richtung, bestenfalls zum Einkaufen, Arztbesuch, Freunde oder Familie etc.
    Ansonsten: aktuell kosten Stellplätze in Norderstedt bei Neubauten ETW ca. € 9.000,00
    Ein Stellplatz in der TG dto. wird mit ca. € 19.000,00 angeboten – wahlweise.
    Ein Haus hat – mal angenommen – eine Lebensdauer von 80 Jahren. Es gibt hier viele Häuser aller Arten und Typen, die sind älter. Siehe Große Lohe, Virchowring etc. bzw. werden mindestens so lange hier stehen.
    Das ergibt beispielsweise bei 80 Jahren eine Zeit von 960 Monaten.
    Umgerechnet auf den Monat wären das bei Stellplatz ca. € 9,50 kalk. Wert. Bei TG ca. € 20,00. Bei einer angenommenen aktuellen Miete pro qm € 11,00 für eine Wohnung mit ca.50 qm. wäre das eine Mietpreis (kalkulatorisch) € 550,00 zuzügl. Autoplatz dann ca. € 560,00 bzw. € 570,00. Je höher die Miete desto geringer ist der Mehrpreis dafür hinderlich.
    Dieser Preisaufschlag für das Auto fällt dann kaum noch ins Gewicht.
    Auch Einzel- oder Reihengaragen sind für ca. € 19.000,00 – je nach Typ – durchaus real.
    Man könnte also vor jeder Garage ein Gastparkplatz nutzen – was allerdings im Kauf- oder Mietvertrag festgelegt werden muss.
    Es gibt auch TG, die werden grün überdacht und als angenehm empfunden und sind sogar nutzbar als Grün- bzw Rasenfläche. Auch der Deckel über die A 7 wird demnächst begrünt.
    Aber solche Ideen hat hier niemand…..man denkt ja wie in der fernen Provinz.
    Ganz abgesehen davon, daß hier die Ausgleichsflächen noch nicht alle real existieren, wie hier zu lesen war.
    Immer den Investoren nach dem Munde reden mag für die Spendenkasse ja schön sein – aber die Neubürger sind nicht hierher gezogen um immer weniger Grünflächen hier zu sehen sondern nur Baugruben und große Wohnhäuser.
    Das sieht man zwangsweise, wenn man im Kirchweg unterwegs ist und neuerdings kann man damit auch „Dammstücken“ rechnen.
    Wie gesagt, das unberücksichtige Parkplatzproblem Lindenstraße ist bekannt.
    Wer tagsüber die Wilstedter Straße fährt an den Reihenhäusern vorbei und dann die gleiche Strecke abends, nach Feierabend sieht man was hier an Parkplatz benötigt wird.
    Hier neuen Bewohnern vorzuschreiben bei kleinen Wohnungen sich kein Auto zu halten und die Bahn zu nutzen, oder zu Fuß / Fahrrad, der……..verkennt die Realitäten und versucht die Fehler der Vergangenheit zu kaschieren. Auch Besucher hier mit Auto das Parken schwer zu machen fördert nicht den Ruf der ehemals grünen Gemeinde H-U.
    Herr Holowaty – unser Reihenhaus-Spezi – fährt ja auch wie wir wissen mit dem Auto nach Hamburg zum Termin und nicht per Bahn (wir wissen es dank seines Tipps in der GV vor einigerZeit).
    Und Jugendliche ab ca. 18 Jahren – für die ist ein fahrbarer Untersatz empfehlenswert. Hier in der Gemeinde gibt es ja außer Sportverein nichts. Und täglich zu Sport oder am Samstag abends zum Training statt in zum Tanzen, Kino etc…….mit der AKN hin und zurück…..???
    Das wäre im Zeitalter der künstlichen Intellegenz doch sehr seltsam…..
    Und Jugendlichhe im Studium oder Berufsausbildung, ggf. im Schichtdienst, ohne Auto hier – Denken von gestern……

    • Jan Kirmse sagt:

      Ich weiß gar nicht, wo ich ansetzen soll und halte mich entsprechend kurz: ich kann Sie nicht ernst nehmen! 😀 Was Sie schreiben ist (für mich) teilweise so absurd und engstirnig, daß ich mich manchmal frage, ob es eine eigentümliche Form von Satire sein soll. Was solls, geht Ihnen ja sicher ähnlich…

  11. Britta de Camp-Zang sagt:

    Hallo an die Herren Schäfer und Sazmann, Danke für Ihre Antworten.
    Bei Ihnen, Herrn Sazmann, vermisse ich noch den Hinweis, ob Sie Ihren richtigen Namen genannt haben oder ob Sie unter einem Pseudonym schreiben. Sie wissen, ich sehe das Wohngebiet Pommernstraße nicht losgelöst von der Umgebung, daher kurz: Die Häuser an der Bgm.-Steenbock-Straße sind – ich bin gestern vorbei gefahren – dreistöckig mit Flachdach. Warum also muss es unbedingt vierstöckig auf besagtem Eckgrundstück werden? Weil es sich sonst für den Investor nicht lohnt? Und warum muss ein über 100 Jahre alter, gesunder Baum ökologisch völlig unsinnig für einen derartigen Bau gefällt werden? Für das gute Gewissen soll es dann irgendwo und irgendwann im Ort Ersatzpflanzungen von Minibäumchen geben – das widerspricht doch jeglichem gesunden Menschenverstand. Ich hoffe, sie stimmen mir da zu. Bauen UND Baum erhalten – das muss heute möglich sein!
    Erfreulich ist, dass auch Sie – wenn auch nur aus der Ferne – die Notwendigkeit des vorgelegten „städtebaulichen Konzeptes“ für die Pommernstraße NICHT sehen!
    Herr Schäfer, ich verstehe, dass händeringend nach Grundstücken für den geförderten sozialen Wohnungsbau gesucht wird, der, weil manche VermieterInnen den Hals nicht voll genug bekommen, so immens wichtig ist! Nur sollte jedes Bauprojekt größenmäßig in das vorhandene Wohngebiet passen. In der Pommernstraße stand einmal auf besagtem Grundstück ein sogenanntes „Feierabend-Heim“ mit, wenn ich mich recht erinnere, acht bis zehn Wohneinheiten (doppelstöckig, aber sehr flach). Warum also plötzlich auf 40, 60 oder achtzig Wohneinheiten aufstocken? Das in der Segeberger Zeitung abgebildete Foto vom Grundstück wurde übrigens mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen – ich bitte alle PolitikerInnen, sich auf dem nächsten Spaziergang einmal anzuschauen, worüber Sie nach Akten-/Zeichnungslage so wirklich entscheiden sollen.

    In die Runde der Diskutierenden:
    Hier kommt man/frau inzwischen vom Hundertsten ins Tausende. Ich verliere den Überblick und habe (leider) auch nicht die Zeit, mich darüber zu informieren, wer wann und mit wem welche Fehlentscheidungen auf politischer Seite getroffen hat. Offensichtlich ist doch nur, dass es aus Bürgersicht einfach nicht so weiter gehen kann.
    Mit meinem ersten Kommentar an dieser Stelle, der zugegeben recht sarkastisch formuliert war, wollte ich eigentlich nur den Stein des Anstoßes für ALLE PolitikerInnen im Ort liefern, GEMEINSAM und RECHTZEITIG mit den AnwohnerInnen der doch recht kleinen Pommernstraße über die Bebauungs- und Verdichtungsvorschläge hinsichtlich Dimension, Infrastruktur und letztendlich auch hinsichtlich der drastischen Veränderung des Wohnumfeldes zu sprechen.
    Dass die ersten AnwohnerInnen bereits an den Ausschusssitzungen teilnehmen, dient lediglich der frühen Information. Wie Sie alle wissen, dürfen die BürgerInnen hier nur zuhören, aber nichts sagen – das ist noch keine Beteiligung.
    Das Sitzungsprotokoll des Planungs- und Bauausschusses liegt inzwischen vor. Darin heißt es, dass der Ausschuss sich mehrheitlich dafür ausspricht, dass bereits in der Juni-Sitzung eine Entscheidung über die zukünftige Planungsvariante getroffen werden soll! Nachzulesen in den Sitzungsprotokollen auf den Seiten der Gemeinde.
    Das bedeutet im Umkehrschluss: In den Fraktionen wird – schon aufgrund der doch recht kurzen Zeit – lediglich über die VORLIEGENDEN Planungsvarianten gesprochen. Kritik, Befürchtungen, aber auch Ideen und Alternativ-Vorschläge von Anwohnerseite werden zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht eingeholt, erfragt bzw. berücksichtigt.
    Leider entsteht zunehmend der Eindruck, dass BürgerInnen nur noch GEGEN etwas sind. Warum? Weil zunächst Fakten geschaffen werden, zu denen wir dann in einer sogenannten frühzeitigen, gefühlt jedoch zu späten Bürgerbeteiligung Stellung nehmen dürfen (mehr auch nicht) und weil eine echte Mitwirkung – so hat es den Anschein, widersprechen Sie mir da gern – gar nicht möglich bzw. erwünscht ist / war.
    Von der Politik wünsche ich mir, dass endlich einmal alle an einem Strang ziehen und dass die in den Beiträgen leider nur zu offensichtlichen Animositäten überwunden werden. Deshalb meine Bitte an Sie alle GEMEINSAM: Ermöglichen Sie ein konstruktives Gespräch mit allen Betroffenen noch vor der Juni-Ausschusssitzung – es könnte ein Zeichen setzen: Für das Wohl der schon heute hier lebenden BürgerInnen!

    • Jan Kirmse sagt:

      Hallo Frau de Camp-Zang,
      die „gelben Blocks“ (nennt man die heute noch so?) sind definitiv 4-geschossig!

      • Britta de Camp-Zang sagt:

        Hallo Herr Kirmse,
        Danke für den Hinweis! Ich sah nur drei Reihen Fenster übereinander. Es gibt also noch ein Souterrain, nehme an Keller. Das man so etwas dann viergeschossig nennt, wusste ich nicht. Wieder etwas gelernt.
        Bringt uns bei der Diskussion um die geplanten Wohnblocks in der Pommernstraße leider nicht weiter. Meine Bitte an die (vereinte) Politik, sich mit den AnwohnerInnen noch vor der Juni-Sitzung zu einem konstruktiven Gespräch zu treffen, ist ja aber noch nicht lang veröffentlicht…
        …. evtl. an dieser Stelle auch nicht weiterführend? Aber vielleicht lesen es ja doch die Richtigen.
        Ihnen allen einen schönen Feierabend!

        • Jan Kirmse sagt:

          Hallo Frau de Camp-Zang,
          mein Fehler, entschuldigen Sie bitte! Mir war nie aufgefallen, daß es beides gibt: die direkt an der Bgm-Steenbock-Str sind in der Tat dreigeschossig, die dahinter (quasi im „Innenhof“) sind viergeschossig.

        • H. Sazmann sagt:

          Guten Morgen,

          ich meine die Häuser Bgm-Steenbock-Str 12-22 und 40-50 mit vier Vollgeschossen. Die 24-38 hat nur drei Vollgeschosse, da liegen Sie richtig. Um die Ecke in der Kisdorfer hinter der Kirche müsste eine weitere MFH-Zeile mit vier Geschossen stehen.

          Meine Meinung: Lieber ein anspruchsvoll gestalteter, zu dieser prominenten Stelle passender Viergeschosser an die Ecke als eine weitere beliebige Reihenhauszeile, wie sie zigfach Henstedts Seitenstraßen belegen. Die Stelle ist nicht nur der Eingang zum Hasselbusch mit seinen Doppel- und Reihenhäusern, sondern auch potentieller Eingang zum „Kern“ Henstedts. Hier stehen ähnlich hohe Häuser schon Jahrzehnte, leider von überschaubarem ästhetischem Wert. Für die Pommernstraße wiederum sehe ich wenig Grund, die vorgeschlagenen MFH-Blöcke zu errichten. Die Gegend ist im Vergleich peripher, sie ist von Einfamilienhäusern geprägt, sie scheint so zu funktionieren. Letztlich müssen Sie das aber natürlich im Ort unter sich ausmachen.

          Um das Altersrätsel zu lüften: die Wohnungen mit „Traumgrundriss für die kleine Familie“ (Makler) kamen tatsächlich 1970 auf den Henstedter Dorfboden. Eine 83 m² große Wohnung mit unverbaubarem Blick auf den Großparkplatz aus dem 3. OG und „etwas in die Jahre gekommen[er]“ Küche steht sogar zum Verkauf: für bescheidene 175.000 Euro + 6,25 % Maklercourtage (https://www.immonet.de/angebot/35937571).

          Und weil Sie nun mehrfach nachfragten: nein, ich schreibe nicht unter Pseudonym.

          • Immonet braucht wohl kein Empfehlungsmarketing: Access denied

            • Jan Kirmse sagt:

              Hier funktionierts…

            • H. Sazmann sagt:

              Probieren Sie es bei der Konkurrenz. Ein örtlicher Makler hat augenscheinlich die selbe Bude im Angebot wie seine Hamburger Konkurrenz bei Immonet – aber für 179.900 € VB, inkl. Courtage.

              Mir schwant Verhandlungspotential beim Preis 😉

              https://www.trepte-immobilien.de/immobilie-4328-Eigentumswohnung-in-Henstedt-Ulzburg

              Schön der Vergleich der beiden Werbetexte. Die Hamburger Immobilienhändler sind bei der Küche („in die Jahre gekommen“) vielleicht etwas ehrlich. Bei der Henstedter Konkurrenz ist die sicherheitshalber nicht abgebildete Kochecke der 70er-Jahre-Bude im sonst ausladend blumigen Werbetext zum Wort „Einbauküche“ geschrumpft. Dafür wirken die Wohnungsspezialisten aus der Nachbarschaft seltsam skeptisch bei einem nicht weniger wichtigen Element einer Henstedt-Ulzburger Immobilie und fordern ausrufezeichenstark zur Lokalaugenscheinnahme des Parkplatzes auf: „Ein eigener Stellplatz rundet dieses Angebot ab und davon sollten Sie sich bei einem Besichtigungstermin selbst überzeugen !!!“

              • ……und für Neubürger sicherlich sehr angenehm. In unmittelbarer Nähe dann gratis Kirchengeläut. Kann schon mal morgens um 6 h sein……
                Und bei den doch in die Jahre gekommenen Altbauten muss man zwangsläufig mit viel Renovierungsbedarf rechnen, z.B. Fußboden, Wände und ggf. Küche – evtl. mit energiesparenden E-Geräten…..so ist das bei Altbauten alt, wenn man umzieht und das zum Kaufpreis hinzurechnen sollte.
                Fußläufig gut erreichreich in ca. 800 m dann – lt. Herrn Holowaty bis zum Bahnhof / CCU Ulzburg (äh selbst fährt aber mit dem Auto nach Hamburg, nicht per Bahn) – das sogenannte gemeine Volk dann bitte zu Fuß mit und ohne Rollator, Einkaufstaschen, Hund, Kinderwagen zu allen Tages- und Jahreszeiten – ÖPNV auf dörflichem Niveau von ca. 1960 oder früher – also am Wochenende schon mal nicht…..

          • K. Honerlah sagt:

            Ich kenne in Henstedt keine anderen 4-geschossigen Häuser als das neben der Kirche und die innerhalb der Gelbklinker-Bebauung. Sich daran zu orientieren hieße in meinen Augen die Bausünden der Siebziger fortzusetzen. Würde man ohne B-Plan an der Ecke Kisdorfer/BGM-Steenbock-Straße bauen wollen, so müsste man prüfen, was sich hier optisch einfügt. Da kann man zur deutlich tiefer gelegenen „Gelbklinker-Siedlung“ (mit 3-geschossigern Häusern) über die Straße schauen und die Höhenlinie rüberziehen. Man würde feststellen, dass sich eine 4-geschossige Bebauung überhaupt nicht einfügen würde. Dies sollte auch bei einem B-Plan berücksichtigt werden (ebenso wie den Erhalt der Linde).
            In der Pommernstraße stand übrigens bereits Mehrfamilienhausbebauung des Kaltenkirchener Bauvereins bis zum Abriss vor einigen Jahren, ich meine 2-geschossig mit Satteldach.

            • Britta de Camp-Zang sagt:

              Hallo Frau Honerlah,
              Sie sprechen mir aus der Seele: Eine Bebauung an der Ecke Bgm.-Steenbock-Straße / Kisdorfer Straße sollte optisch passen und sich in das Gesamtbild einfügen – also auf keinen Fall vierstöckig sein. Und – ich erwähnte es bereits – ein fähiger Architekt entwirft für dieses Eckgrundstück auch MIT der alten, aber völlig gesunden Linde ein passendes Gebäude. Zukünftige Bewohnerinnen freuen sich bestimmt über die Natur vor den Fenstern, anstatt auf eine Straße schauen zu müssen.
              Zur Pommernstraße: Hier steht zur Zeit EIN MFH (fünf Wohneinheiten, sieben Bewohnerinnen). Vor einigen Jahren stand tatsächlich daneben noch EIN weiteres MFH, auch das erwähnte ich schon. Dieses Haus wurde in unserer Straße das „Feierabend-Heim“ genannt. 8-10 Wohneinheiten, doppelstöckig, sehr flaches Dach. Hier wohnten, wenn ich mich richtig erinnere, überwiegend ältere bzw. alleinstehende Menschen.
              Insgesamt also nichts im Vergleich zu den angedachten, dem Bauausschuss vorgelegten und zur Diskussion stehenden Bebauungsvarianten.

    • Christian Schäfer sagt:

      Hallo Frau de Camp-Zang,

      erst gestern sprach ich mit einem Ihrer Nachbarn über die mögliche Bebauung und ich kann Ihnen versichern, dass wir erst ganz am Anfang stehen. Auf der entsprechenden Sitzung wrde zunächst nur einmal von einem Planungsbüro vorgestellt, was dort überhaupt möglich sei, von einer politischen Willensbildung sind wir da noch ganz weit entfernt. In der Fraktion werden wir dieses Thema in dennächsten Tagen erörtern und dann ganz sicher das Gespräch mit Ihnen als Anwohnerinnen und Anwohner suchen. Von unserer Seite aus wird niemand vor vollendete Tatsachen gestellt.
      Sie können mir oder der Fraktion auch gerne eine Mailadresse von Ihnen oder jemand anderen aus der Pommernstraße zukommen lassen, das macht es dann leichter, mit Ihnen direk in Kontakt zu treten
      Meine Mailadresse oder die von Fraktion und Ortsverein finden Sie auf unserer Webseite SPD-HU.de oder im Bürgerinformationssystem auf Henstedt-Ulzburg.de

      Liebe Grüße und Ihnen einen guten Start in die Woche

      Christian Schäfer

  12. Britta de Camp-Zang sagt:

    …. eine kleine Anmerkung noch für zukünftige SpaziergängerInnen: Auch wenn das hintere kleine Grundstück, das zur Zeit noch mit alten, leerstehenden Hallen bebaut ist, hinzugekauft wird – dies macht die vorgeschlagene Bebauung ja erst möglich -, müsste die Erschließung über die kleine Pommernstraße erfolgen.

    • wolfgang sievers sagt:

      MoinMoin,
      „Bei Ihnen, Herrn Sazmann, vermisse ich noch den Hinweis, ob Sie Ihren richtigen Namen genannt haben oder ob Sie unter einem Pseudonym schreiben.“
      Hier kann man nur unter seinem Klarnamen schreiben. Das wird regelmäßig überprüft. Es wurden bereits mehrmals Kommentare gelöscht von Menschen die einen falschen Namen benutzt haben.
      „Wie Sie alle wissen, dürfen die BürgerInnen hier nur zuhören, aber nichts sagen“.
      In jeder Ausschusssitzung gibt es am Ende eine Fragestunde der Bürger. Die darf man auch benutzen um eine Anmerkung zu machen. Es liegt im Ermessen des/der jeweiligen Vorsitzende/n wie lange das andauert.

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